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DE2263679A1 - Verfahren zum herstellen eines stahlblocks - Google Patents

Verfahren zum herstellen eines stahlblocks

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Publication number
DE2263679A1
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DE
Germany
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steel
weight
mold
percent
molten steel
Prior art date
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Pending
Application number
DE2263679A
Other languages
English (en)
Inventor
Masaaki Kobayashi
Shigeru Matsuyama
Yasumasa Sato
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aikoh Co Ltd
Original Assignee
Aikoh Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aikoh Co Ltd filed Critical Aikoh Co Ltd
Publication of DE2263679A1 publication Critical patent/DE2263679A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D7/00Casting ingots, e.g. from ferrous metals
    • B22D7/06Ingot moulds or their manufacture
    • B22D7/10Hot tops therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mold Materials And Core Materials (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

Anmelder: . 67 Ludwigshafen/Kh., 23.12.1972
Aikoh Co., Ltd. P 5011 I/wüs
Ko. · 1-39, 2-chome .
Ikenoliata, Taito-ku
Tokyo / Japan
Vertreter:
Patentanwälte
Dipl.-Ing. Adolf H. Fischer
Dipl.-Ing. Wolf-Dieter Fischer
67 Ludwigshafen am Ehein
Richard-Wagner-Straße 22
Verfahren zum Herstellen eines Stahlblocks
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines Stahlblocks.
Man hat bisher beim Gießen von Stahlblöcken, also bei der Umwandlung von geschmolzenen Stahl in einen Stahlingot, Blockformen verwendet, bei denen ein wärmeisolierendes oder exothermes Haterial in dem oberen Ende der Form oder an der inneren Oberfläche des Kopfteils der Form vorgesehen" war, ΰώ~äuf diese ~ATrt^3ieΓ Wärme^ an den
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Seitenteilen des geschmolzenen Stahls in dem heißen Kopf der Form aufrechtzuerhalten, indem man eine granulierte exothermisehe Verbindung auf die Kopfoberfläche des geschmolzenen Stahls sofort nach dem Eingießen des Stahls in die Form auflegte, um die Kopfoberfläche des Stahls zu bedecken,und um die Wärme dieses Kopfteiles des geschmolzenen Stahls aufrechtzuerhalten in Zusammenwirken mit dem Formmaterial, um auf diese Art das Festwerden dieses Teiles des geschmolzenen Stahls zu verzögern, im Vergleich mit dem Mittelteil des Stahlingots, wodurch das Entstehen von Schrumpfhöhlungen in dem Mittelteil des geschmolzenen Stahls,während der Zeit seiner Verfestigung, vermieden wird, so daß ein weicher Stahlingot erzeugt wird,-wodurch eine Erhöhung der Leistung des Blockwalzwerks erreicht wird.
Wenn man nach dieser Art und Weise ein exothermes Mittel auf die Oberfläche des Kopfes des geschmolzenen Stahls aufbringt, dann handelt es sich dabei um eine granulierte Mischung, die fein verteilt Pulver eines niederen spezifischen Gewichts beinhaltet, wobei diese feinen Pulver während des Aufbringens·herumspritzen, was während der exothermen Reaktion desgleichen der Fall ist. Da man eine größere Menge eines solchen Pulvers aufbringen muß, wird dadurch auch ziemlicher Staub erzeugt, so daß die Herstellung eines solchen Ingots behindert wird. Dazu kommt aber noch, daß dieser Staub eine starke Behinderung des Bedienungspersonals darstellt, abgesehen davon, daß er auch vom Standpunkt der Umweltverschmutzung vermieden werden soll. Im übrigen hat dieses Herumspritzen des feinen Pulvers den Nachteil, daß die Menge der wirksamen Stoffe erheblich vermindert wird. Es muß auch noch beachtet
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werden, daß diese Schicht nicht einheitlich ist und nicht* den gewünschten Wärmespeichereffekt erzielen kann, denn die Substanzen mit geringerem spezifischen Gewicht gehen in die oberen Schichten und die mit höherem spezifischen Gewicht werden sich in den unteren Lagen halten. Wenn man also diese granulierten Substanzen in der bekannten Art und Weise auf die Kopffläche des geschmolzenen Stahls aufbringt, wird man keine einheitliche Abdeckung erreichen, denn diese Schicht wird dabei in dem Mittelteil in dickerer Lage auf der Kopffläche des geschmolzenen Stahls bleiben und wird gegen den Umfang zu, also nahe der Wandung der Form,dünner werden. Man muß daher noch zusätzlich an diesen Handflächen granulierte Substanzen aufbringen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Verfahren zum Herstellen eines Stahlblocks zu schaffen, welches von den vorstehend beschriebenen Nachteilen befreit ist und dabei eine solche Ausbildung der Form zu schaffen, die gewährleistet, daß der Kopfteil des zu gießenden Stahlblocks lange Zeit auf hphen Wärmegraden gehalten wird.
Die Lösung dieser Aufgabe wurde nun darin gefunden, daß gießfähiger geschmolzener Stahl in eine Stahlblockform ge-. gössen wird, die ein Material aufweist das zur Aufrechterhaltung der Hitze in den Seitenteilen des geschmolzenen Stahls in dem oberen Formteil geeignet ist, wobei' dieses Formmaterial entweder am oberen Ende der Form als gesonderter Anbau, oder an der Innenfläche des Kopfteils der Form vorgesehen ist, indem die Kopfoberfläche des geschmolzenen Stahls abgedeckt und so warm gehalten wird, was mit Hilfe eines plattenförmigen Formmaterials geschehen kann, das ein
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spezifisches Gewicht von 0,2 bis 0,7 und eine Dicke von wenigstens 10 mm aufweist und etwa 50 bis 88 Gewichtsprozente eines feuerfesten Werkstoffs enthält, 5 "bis 4-5 Gewichtsprozente Fasermaterial und 2 bis 20 Gewichtsprozente eines Binders, wodurch ein Stahlblock gießbar ist mit wenigstens 3 t Gewicht, mit einem Kohlenstoffgehalt von nicht mehr als 0,7 % bei einer Menge des geschmolzenen Stahls in dem heißen Kopfteil der Form von mindestens 10 Gewichtsprozenten des Stahlblocks.
Das spezifische Massengewicht des plattenförmigen Formmaterials, welches die Kopfoberfläche des geschmolzenen Stahls bedeckt und so diesen heißen Kopf warmhält, beträgt etwa 0,2 bis 0,7> denn wenn es weniger als 0,2 ist, sind die Poren in dem Formmaterial zu groß und für die äußere Atmosphäre durchlässig, wodurch sehr rasch eine Herabsetzung der WärmeSpeicherfähigkeit erfolgt und auch die Festigkeit des Materials darunter leidet. Andererseits •wird dann, wenn der Wert 0,7 überschritten wird, das Formmaterial nur eine geringe Wärmespeicherfähigkeit besitzen, so daß es dann nicht ..zum Herstellen von Ingots nach dem Vorschlag der Erfindung verwendet werden kann. Es wird deswegen ferner gefordert, daß dieses Material wenigstens 10 mm dick ist, weil dann, wenn eine geringere Dicke als 10 mm genommen wird, der Wärmespeichereffekt zu gering ist.
Das feuerfeste Material, ein Bestandteil der Platten aus Formmaterial, kann verschiedensten Ursprungs sein, zum Beispiel kann hierfür Chrysolith, Quarz,Sand, feuerfeste Silicate, Magnesium, Aluminium, Alundum, Schlacke, Alumbaium-Schlacke, Kieselerde, Quarze, Obsidian, Perlit, Magnesit, Kalkstein, Dolomit, Flugasche und Bauxite ^verwendet "sein. Dieses
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feuerfeste Material wird mit etwa $0 bis 88 Gewichtsprozent in den Platten aus Formmaterial benutzt, denn wenn der Anteil geringer als 50 Gewichtsprozente ist, ist die Feuerfestigkeit und die Festigkeit des Materials sehr herabgesetzt,und wenn der Anteil 88 Gewichtsprozente übersteigt, so bleibt zu wenig Baum für die Beimischung von Faserstoffen und Bindern und ähnlichem Material, die gebraucht v/erden, um den Zusammenhalt und die Wärmespeicherung zu gewährleisten.
Die Faserstoffe, die in diesen Platten enthalten sind, erhöhen die Bruchfestigkeit derselben, was für den Einbau der Platten von großer Wichtigkeit ist, abgesehen davon, daß dadurch dieses Formmaterial entsprechend porös ist und ein niedriges spezifisches Massegewicht aufweist, was seine Wärmespeicherfähigkeit erhöht. Als Fasermassen können Holzbrei, Sägespäne, gestampftes Material von Abfallpapier und dergleichen mehr verwendet werden, ebenso Baumwolle, andere verschiedene Zellulosefäden, Asbest, Schlackenwolle, Steinwolle, Glaswolle, Stahlwolle, regenerierte Zellulosefasern und andere künstliche Fasern. Von diesen Fasersubstanzen werden 5 bis 4-5 Gewichtsprozent dem Material für die Platten beigemischt. Wenn weniger als 5 Gewichtsprozente Verwendung finden, reichen die Faserstoffe nicht aus, um den Zusammenhalt des Baumaterials zu gewährleisten und wird dabei auch die WärmeSpeichermöglichkeit herabgesetzt, während es andererseits nicht notwendig ist, die Menge bis zu 4-5 Gewichtsprozente zu erhöhen, um zu einem besseren Effekt zu gelangen.
Als Binder kann man in diesen Platten Kunststoffbinder verwenden, wie zum Beispiel Formaldehyd-Harze, Harnformaldehyd Harze, Furan-Harze oder Epoxyd-Harze, Wasserglas, Zement,
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Ton, Dextrin und Stärke. Daß man die Menge der Beimischung des Binders mit 2 bis 20 Gewichtsprozenten "begrenzt, hängt damit zusammen, daß dann, wenn es weniger als 2 Gewichtsprozente sind, der Binder nahezu keinerlei Bindewirkung bei den verschiedenen zusammengemischten Komponenten herbeiführt und das Material würde zerbröckeln, so daß die Handhabung äußerst schwierig würde. Andererseits ist es nicht notwendig, mehr als äußerst 20 Gewichtsprozente beizumischen, um den gewünschten Effekt zu erzielen.
Zusätzlich 2u den vorstehend genannten Materialien ist es auch vorteilhaft, wenn man in die Platten aus Formmaterial eine exotherme Substanz mitbeimischt, wie zum Beispiel metallisches Aluminium oder Aluminium-Legierungen, eine kohlenstoffhaltige Substanz, wie zum Beispiel Kohlestaub, Holzkohlenpulver, verkohlte Pflanzenstiele oder verkohlte Kö'rrßrschalen oder eine kohlenstoffhaltige Substanz, wie zum Beispiel chemisch behandelter aufgeblähter Graphit.
Die Menge des geschmolzenen Stahls in dem heißen Kopf des Ingots ist mindestens 10 Gewichtsprozent des Stahlingots. Um ganz gewiß zu gehen, daß die Bildung von Lunkerhohlräumen vermieden wird, ist es notwendig, den geschmolzenen Stahl in dem Kopfteil heiß zu erhalten, so daß ein solcher Gewichtsanteil von 10 Prozent des ganzen Ingots für diesen Zweck vorteilhaft ist. Die vorliegende Erfindung ist besonders vorteilhaft für Stahlingots anwendbar, die wenigstens ein Gewicht von 3 t haben. Dies deswegen, v/eil dann, wenn man.einen kleinen Ingot mit weniger als 5 t Gewicht herstellen will, die Verfestigung zu rasch geschieht und ein weicher Stahlingot dabei nicht erreicht werden kann. Der Kohlenstoffgehalt eines solchen Stahl-
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ingots ist begrenzt mit nicht mehr als 0,7 Present, weil dann, wenn er über 0,7 Prozent ansteigt, die Entstehung von Lunkern gefördert wird.
Das Formmaterial, welches am oberen Ende oder an der Innenseite der Oberfläche des Kopfteils der Form angebracht wird, um den Kopf des Ingots heiß zu erhalten, ist ein warmeisolierendes Material oder ein aus mehreren Schichten aufgebaute Einlage, die eine exotherme Schicht aufweist, die mit dem geschmolzenen Stahl in Berührung steht und eine wärmeisolierende Schicht von der Außenseite dieser Platten.
Das erfindungsgemäße Verfahren der Herstellung eines Stahlingots soll anhand der beigefügten Zeichnungen näher beschrieben werden.
Es zeigen, in schematischen Skizzen,
Figur 1 einen senkrechten Schnitt durch einen Stahlingot, der nach dem Vorschlag der vorliegenden Erfindung vom Kopf her gegossen wird und
Figur 2 einen senkrechten Schnitt durch einen
Stahlingot, der gemäß dem Vorschlag der Erfindung durch einen Bodenguß hergestellt wird.
In Figur 1 ist der senkrechte Schnitt durch einen Stahlingot dargestellt, wenn, nach dem'Vorschlag der Erfindung, der Guß vom Kopf her erfolgt, in welchem Fall der geschmolzene Stahl von oben in eine Form 1 eingegossen wird,
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die an ihrer Innenseite, am Kopfende, T^iIe vom Formmaterial· 3 enthält, um die Seitenteile des geschmolzenen Stahls, des heißen Kopfes 6, heiß zu erhalten. Die Kopfoberfläche des geschmolzenen Stahls des heißen Kopfes 6 ist mit Formmaterial 4-, zum Warmhalten, bedeckt, wobei dieses Material die Zusammensetzung und die Eigenschaften hat, wie vorstehend beschrieben. Der Zustand nach dem vollständigen Einguß in die Form ist aus der Figur zu entnehmen. Die gestrichelten Linien 7 zeigen die Grenze zwischen dem heißen Kopf 6 und dem Hauptteil 5 des Stahlingots,mit der Ziffer 2 ist ein Formbrett gekennzeichnet.
Einen vertikalen Schnitt durch einen Stahlingot, bei welchem vom Boden aus gegossen wird, zeigt Figur 2. Der geschmolzene Stahl wird durch eine Rinne 8 in dem Formbrett 2 in die Form 1 eingegossen, wobei an der Form an dem Kopfende Formmaterial 3 an den Se±en vorgesehen ist, um den heißen Kopf 6 des geschmolzenen Stahls heiß zu erhalten, wobei die Kopfoberfläche des .geschmolzenen Stahls des heißen Kopfes 6 bedeckt ist, und so mit Hilfe des Formmaterials 4, der oben beschriebenen Zusammensetzung und Eigenschaft warmgehalten wird. Der Zustand nach dem völligen Ausgießen der Form ist in der Figur dargestellt. Venn man Ingots durch dieses Verfahren herstellt, ist es vorteilhaft, das Formmaterial 4 zum Abdecken der Kopfoberfläche des geschmolzenen Stahls
anzusetzen, bevor der geschmolzene Stahl in die Form eingefüllt wird. Die gestrichelten Linien 7 zeigen die Grenze zwischen dem heißen Kopf 6 und dem Hauptteil 5 des Stahlingots.
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Wenn man nun einen Vergleich zwischen dem Verfahren zur Herstellung eines Stahlingots nach dem Vorschlag der Erfindung und den bekannten Verfahren sieht, kommt man zu folgender Peststellung«
Eine Gießleitung wird in der Mitte eines Formbrettes festgelegt und sechs Formen für je 5 t Stahlingots sind radial rundherum angeordnet« In Qeder dieser Fo'rmen ist Formmaterial an den Seiten angeordnet, um den heißen Kopf des Gußes warm zu erhalten, wobei die Seitenflächen soweit bedeckt sind, daß etwa 11 % geschmolzenen Stahls den heißen Kopf bilden können. Geschmolzener Stahl, der einen Kohlenstoffgehalt von 0,2 % aufweist, wird in jeäe der Formen vom Fuße her eingegossen und es werden auf diese Art sechs Stahlingots in einem Guß hergestellt. Von diesen Ingots werden drei nach dem Vorschlag der Erfindung behandelt. Es wird zu aiesero. Zweck ein !Formmaterial von der Dicke von 40 2iin5 welches die oben genannte Zusammenset surig und Eigenschaften, hat, art der Innenseite des Kopf teils der bei; reff end en Formen befestigt s bevor der flüssige Stahl eingegossen wird und die Kopfoberfläche des flüssigen Stahls wurde abgedeckt und so warmgehalten, indem Platten des Formmateriais aufgelegt wurden.
Die anderen drei Ingots wurden nach den bekannten üblichen Verfahren hergestellt, indem nämliori 1f> kg Pulver sub stanz auf die Oberfläche des heiSen Kopfes des geschmolzenen Stahls aufgebracht wurden, nachdem der gescirüiolzerrs Sta>l völlig in die Form eingegosser, war, so daß auf di^se Art der Stahlingot bzw. der heiße Kopf wariigehel'tsn ^rarae. Venn man nach dieser bekannten Methode Tcrgelit, so kann man diese Mittel nicht einheitlich auf eier S>>-·\foberfläeie aufbringen
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und diese "bilden eine dicke Schicht' in dem Mittelteil und eine dünnere Schicht an den Randteilen nahe der Wand der Form auf dem Kopf des geschmolzenen Metalls. Es war daher notwendig, weitere Mengen an Pulver aufzubringen, um eine einheitliche Abdeckung durch diese Pulverschichten zu erzielen. Eine derartige zusätzliche Arbeitsleistung und das Aufbringen von zusätzlichem Material ist bei dem Verfahren nach dem Vorschlag der Erfindung nicht notwendig.
Die Zusammensetzung und die Eigenschaften des Formmaterials, welches für das Abdecken der Kopffläche des geschmolzenen Stahls verwendet wird, um diesen warmzuhalten, war bei dem b,ier geschilderten Beispiel folgendes:
Silicium-Sand 35 Gewichtsprozent
Kieselerde 40 Gewichtsprozent
zerriebenes Abfallpapier 20 Gewichtsprozent
Phenol-Formaldehyd-Kunst- 5 Gewichtsprozent
harz
spezifisches Hassqgewicht ·« 0,4.
Wenn man einen Ingot nach den bekannten Verfahren herstellt, dann wird durch das feine Pulver mit geringem spezifischen ..Gewicht, welches in dem Mittel zur Abdeckung des Kopfes, um ihn warmzuhalten, enthalten ist, ein starker Staub aufgewirbelt werden, besonders dann, wenn diese Substanz auf das geschmolzene Metall aufgeschüttet wird und der Staub dann von der Fläche des geschmolzenen Stahls während der exothermei Reaktion, nach dem Hinzufügen, abspratzt. Wenn man hingegen, nach dem Vorschlag der Erfindung, einen Ingot gießt, dann treten solche unliebsamen Staubentwicklungen nicht auf, und
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es kommt dadurch auch zu keinen Belästigungen der dort Beschäftigten. Die Festigkeit der Stahlingots, die nach dem Vorschlag der Erfindung hergestellt werden, wird dadurch auch entsprechend erhöht, so daß dies gegenüber den bekannten Verfahren einen wesentlichen Vorteil darstellt.
Wenn man Stahlingots nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gießt, dann wird man,nun im Gegensatz zu den bisher bekannten Verfahren,unerwünschte schwierige Arbeitsbedingungen ausschalten, denn es wird dafür gesorgt, daß die Umgebung nicht durch den bei den bekannten Gußverfahren entwickelten Staub verseucht wird.
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Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Verfahren zum Herstellen eines Stahlblocks, dadurch gekennzeichnet, daß gießfähiger geschmolzener Stahl in eine Stahlblockform gegossen wird, die ein Material aufweist, das zur Aufrechterhaltung der Hitze in den Seitenteilen des geschmolzenen Stahls in dem oberen Formteil geeignet ist, wooei dieses Formmaterial entweder am oberen Ende der Form als gesonderter Anbau, oder an der Innenfläche des Kopfteils der Form vorgesehen ist, indem die Kopfoberfläche des geschmolzenen Stahls abgedeckt und so warmgehalten wird, was mit Hilfe eines plattenförmigen Formmaterials gesehen kann, das ein spezifisches Gewicht von 0,2 bis 0,7 und eine Dicke von wenigstens 10 mm aufweist und etwa 30 bis 88 Gewichtsprozente eines feuerfesten Werkstoffs enthält, 5 bis 4-5 Gewichtsprozente Fasermaterial und 2 bis 20 Gewichtsprozente eines Binders, wodurch ein Stahlblock gießbar ist mit wenigstens 3 t Gewicht, mit einem Kohlenstoffgehalt von nicht mehr als 0,7 % bei einer Menge des geschmolzenen Stahls in dem heißen Kopfteil der Form von mindestens 10,Gewichtsprozenten des Stahlblocks.
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DE2263679A 1971-12-27 1972-12-27 Verfahren zum herstellen eines stahlblocks Pending DE2263679A1 (de)

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