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DE2262055B2 - Am Kopf zu tragende Blendschutzvorrichtung - Google Patents

Am Kopf zu tragende Blendschutzvorrichtung

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DE2262055B2
DE2262055B2 DE2262055A DE2262055A DE2262055B2 DE 2262055 B2 DE2262055 B2 DE 2262055B2 DE 2262055 A DE2262055 A DE 2262055A DE 2262055 A DE2262055 A DE 2262055A DE 2262055 B2 DE2262055 B2 DE 2262055B2
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horizontal
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Robert J. Stockton Calif. Nelson (V.St.A.)
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    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F9/00Methods or devices for treatment of the eyes; Devices for putting in contact-lenses; Devices to correct squinting; Apparatus to guide the blind; Protective devices for the eyes, carried on the body or in the hand
    • A61F9/02Goggles
    • A61F9/022Use of special optical filters, e.g. multiple layers, filters for protection against laser light or light from nuclear explosions, screens with different filter properties on different parts of the screen; Rotating slit-discs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine am Kopf zu tragende Blendschutzvorrichtung wie z. B. eine Blendschutzbrille oder -maske, bestehend aus einer etwa jalousieartig ausgebildeten, vor dem Gesicht des Trägers anzuordnenden Scheibenanordnung, sowie auf ein Verfahren zu deren Herstellung.
Blendschutzvorrichtungen dieser Art werden besonders von Skiläufern, Autofahrern oder anderen Personen gebraucht, die mit hellem Sonnenlicht von oben und mit dessen Widerschein von unten her konfrontiert sind.
Bei einer bekannten Schutzbrille (deutsche Patentschrift 688 146) der eingangs genannten Gattung sind an Stelle der Gläser undurchsichtige oder wenig durchsichtige Scheiben vorgesehen, die waagerechte enge und sehr nahe beieinander stehende Schlitze besitzen, wobei die die Schlitze trennenden Streifen in dem oberen Teil der Scheiben nach vorn und nach unten und in dem unteren Teil der Scheiben entgegengesetzt, also nach vorn und nach oben gerichtet sind.
Es sind bereits verschiedene Vorschläge für jalousieartige Ausschnitte, Schlitze -..-d. dgl., gegebenenfalls auch in einer horizontalen Ebene (bei stehendem Träger des Schutzglases) vorgesehen sind.
Alle derartigen Blendschutzvorrichtungen hatten jedoch im allgemeinen eine übermäßig starke Abschirmwirkung für das Sonnenlicht von oben und den Widerschein von unten. Daraus ergaben sich Probleme, beispielsweise von der Art, daß der eine solche Blendschutzvorrichtung tragende Fahrer eines Kraftfahrzeugs Schwierigkeiten hatte, mit einem Blick nach unten den Geschwindigkeitsmesser oder andere normalerweise unterhalb seiner mittleren Sichtlinie angeordnete Meßinstrumente abzulesen. In ähnlicher Weise hatte ein Skifahrer Schwierigkeiten, mit einem Blick nach vorn die Spitzen seiner Skier zu erkennen. Die Skispitzen werden völlig abgeschirmt, da der Sichtwinkel in einer senkrechten Ebene bei diesen bisher bekannten Arten jalousieartig ausgebildeter Blendschutzvorrichtungen äußerst schmal ist.
Es ist andererseits versucht worden, Blendschutzvorrichtungen zu entwickeln, die sowoh; die direkte Sonnenstrahlung als auch den Widerschein reflektierten Lichts von unten einfach dadurch abschirmen, daß ein schweres oder ganz dichtes Sonnenglas oberhalb und unterhalb eines schmalen Querschlitzes vorgesehen wurde, durch den der Träger einer solchen Vorrichtung hindurchschaut. Aber auch solche Blendschutzvorrichtungcn unterlagen mancherlei Unzulänglichkeiten, hauptsächlich insofern, als, wenn nicht die Scheiben über und unter der als Querschlitz ausgebildeten Sichtöffnung völlig oder nahezu geschwärzt waren, der Träger wiederum einer beträchtlichen Blendung durch das reflektierte Licht
3 T 4
von unten durch die untere Scheibe und auch einer F · g. 1 die perspektivische Darstellung einer
beträchtlichen direkten Einwirkung des Sonnenlichts Blendschutzvorrichtung gemäß der Erfindung in
durch die obere Scheibe ausgesetzt war. Sind die Form einer Sonnenbrille oder Sonr.enschutzmaske,
Scheiben geschwärzt, so ist die Trägervorrichtiing auf Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung von
das Hindurchblicken durch den Bereich der Sichtöff- 5 Fig. 1 längs der Linie 2-2,
nung in Form des Querschnitts beschränkt. Daraus Fig. 3 und 4 eine Darstellung von Einzelheiten ir.
ergeben sich naturgemäß die gleichen Probleme wie vergrößertem Maßstab längs der Linien 3-3 bzw. 4-4
oben bezüglich des Erkennens von Skispitzen, der zur Erläuterung des Maskeneffekts der zunehmende
Ablesung des Stands eines Geschwindigkeitsmessers Richtungswinkel aufweisenden Schütze,
beim Fahren eines Kraftfahrzeugs usw. io Fig. 5 eine schematische Endansicht eines lamel-
Es besteht daher ein starker Bedarf nach Sonnen- lierten Substratrohlings für die Herstellung der Linse
glasscheiben bzw. Blendschutzvorrichtungen einer oder Scheibenancirdnung 10 von Fig. 1;
Art, bei der die direkte Sonneneinstrahlung von oben F i g. 6 zeigt eine vergrößerte Einzeldarstellung
her praktisch abgeschirmt wird, der Träger der Vor- eines Teils von F i g. 5 längs der Linie 6-6;
richtung aber die Möglichkeit hat, ein beträchtliches 15 Fig. 7 zeigt schematisch die Ansicht eines Form-
Bückfeid durch das Sonnenschutzglas nach oben, ge- körpers zum Drapieren und eine Heizvorrichtung für
raJeaus sowie auch nach unten zu behalten, wobei d'e Formung des Substratrohlings 31 auf einem sol-
abcr wiederum der unmittelbare reflektierte Wider- chen Formkörper.
sdiein von unten her abgeschirmt wird. Der Erfin- Die in Fig. 1 dargestellte am Kopf zu tragende dung liegt die Aufgabe zugrunde, eine in dieser Hin- 20 Blendschutzvorrichtung weist al; wesentlichen Besicht verbesserte Blendschutzvorrichtung zu schaffen. standteil eine Linsen- oder Scheibenanordnung 10
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- auf, die aus drei sich in seitlicher Richtung erstrek-Iösl. daß die Scheibenanordnung aus einer minde- kenden durchsichtigen Scheiben 11, 12, 13 besteht, siens in waagerechter Ebene gekrümmten Anord- welche (in der Benutzungsstellung betrachtet) übernung mehrerer von der linken zur rechten Seite ver- 25 einander angeordnet sind. Sämtliche Scheiben 11, 12 laufender, übereinander angeordneter, durchsichtiger und 13 sind um das Gesicht des Benutzers herum in Scheiben besteht, von denen die eine ohne irgend- senkrechten und waagerechten Ebenen gekrümmt.
welche Beschränkung vollständig durchsichtig ausge- Die Scheibe 13 besteht als Ganzes aus durchsichtibildet ist. während in mindestens einer der anderen gern Material, vorzugsweise einem thermoplastischen Scheiben in Blickrichtung verlaufende Schlitzlamel- 30 kunststoff. Die anderen beiden Scheiben 11 und 12 len mit Abständen übereinander angeordnet sind, so bestehen ebenfalls aus einem durchsichtigen Kunstdaß mindestens eine nur teilweise durchsichtige Stoffmaterial, sind aber so aufgebaut, daß sie dunkle Scheibe in senkrechter Nachbarschaft zu der voll- oder geschwärzte Schlitze bz.v. Lamellen 14, 16 entstandig durchsichtigen Scheibe gebildet wird. halterT. Somit bilden in Längsrichtung verlaufende
Mit anderen Worten: Die Schutzglaslinse besteht 35 äußerst dünne Lamellenschlitze in der Größenordaus mehreren von einer Seite zur anderen verlaufen- nung von 0,0075 mm die zentrale Sch:cht 17 der den Übereinander angeordneten durchsichtigen Linse oder Scheibenanordnung 10.
Scheiben. Die Scheiben sind um das Gesicht des Trä- Die Lamellenschlitze 14, 16 der zentralen Schicht gers der Vorrichtung herum in senkrechten und 17 sind in Abständen übereinander angeordnet. Die waagerechten Ebenen gekrümmt. Eint dieser Schei- 40 Größe der Abstände beträgt etwa 0,25 mm. so daß bcn weist keinerlei Hindernis oder Beschränkung auf partiell durchsichtige Maskenscheiben oberhalb und und bildet eine langgestreckte Sichtöffnung. In min- unterhalb der Aperturscheibe oder Sichtöffnungsdestens einer der beiden anderen, die Sichtöffnung scheibe 12 gebildet werden. Es ist leicht zu erkennen, darüber und darunter flankierenden Scheiben sind in daß wenn die Lamellenschlitze 14, 16 sämtlich hori-Längsrichtung verlaufende Schlitze angeordnet. Die 45 zontal verlaufen wurden, die Vordergrundsicht und Schlitze sind in der jeweiligen Scheibe in Abständen die Sicht nach oben beim Geradeausblicken durch übereinander angeordnet, so daß teilweise durchsich- die Aperturscheibe 12 behindert wären. Die Dicke tige Scheiben über bzw. unter der vollständig durch- der Schicht 17 hat etwa die Größenordnung von sichtigen Scheibe gebildet werden. Die Schlitze der 0.075 mm.
Scheiben oberhalb bzw. unterhalb der vollständig 50 Das Materia! der Scheibenanordnung 10 ist beidurchsichtigen Scheibe sind, aus der Sicht des Trä- spielsweise nach den Angaben der USA.••Patentgers der Vorrichtung gesehen, nach oben bzw. nach schrift 3 524 789 herstellbar. Danach werden eine unten mit fortschreitend zunehmenden Winkeln ge- Anzahl kreisförmiger durchsichtiger Kunststoffplättgenüber der Waagerechten in vorbestimmten Stellun- chen auf einem Bolzen oder einer Spindel zusamgen mit zunehmender Entfernung von der vollständig 55 mengehalter, welche abwechselnd in dem Stapel durchsichtigen Scheibe schräggestellt. dunkle bzw. schwarze Flächen aufweisen. Danach
Durch die Erfindung werden ein verbessertes Son- wird bei Anwendung von Hitze und Druck auf die
nenschutzglasmaterial und ein Verfahren zu seiner Masse des Kunststoffmaterials ein praktisch fester
Herstellung geschaffen, mit dem das direkte Sonnen- zylindrischer Schichtstoffblock gebildet, welcher
licht von oben und der Widerschein von unten im 60 gleich gerichtete abwechselnd auftretende Dunkelwesentlichen von der Blickrichtung des Benutzers schichten aufweist. Darauf wird mittels eines Schälabgeschirmt werden, während das Blickfeld des Be- messers eine Bahn von dem zylindrischen Matcrial-
nutzers sowohl naca oben als auch nach unten ausge- block nach Art einer Furnierschicht abgeschiilt, wäh-
dehnt wird, so daß Sichtobjekte im unmittelbaren rend gleichzeitig Strahlungswärme aus Heizlampen Vordergrund bei gerader nach vorn gerichteter 65 angewendet wird, um das Material zu erweichen.
Blickrichtung gesehiji werden können. Teile dieser Bahn werden als einheitlicher Scheiben-
Im folgenden ist die Erfindung an Hand der rohling benutzt, der aus einer Vielzahl seitlich über-
Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Es zeigt einander angeordneter Scheiben besteht. Es ist ver-
hältnismäßig einfach, auf diese Weise im Bereich von Abschnitten, wo es erwünscht ist, Lamellenschlitz^: und dort wo eine durchsichtige Aperturscheibe oder Sichtöffnungsscheibe gewünscht wird, vollständig durchsichtige Platten aus Kunststoffmaterial ohne geschwärzte Flächen miteinander zu kombinieren.
Dadurch, daß eine Anzahl von Plättchen auf einem Bolzen wie vorstehend beschrieben angeordnet werden bilden die geschwärzten Flächen Lamellenschlitze senkrecht zur Oberfläche der von dem zylindrischen Block abgeschälten Materialbahn.
Nachstehend wird noch ein Verfahren beschrieben, um die Ebene der Lamellenschlitze 14 nach unten und vorn und die Lamellenschlitze 16 nach oben und vorn zu richten, um auf diese Weise den oberen und den unteren Satz von Lamellenschlitzen mit fortschreitend zunehmenden Winkeln gegenüber der waagerechten Ebene an solchen Stellen zu bilden, die als zunehmend entfernt von der Mittenebene durch die Aperturscheibe 12 gelegen definiert sind. Dadurch wird das Vorclergrundblickfekl sowie auch das Blickfeld nach oben durch die Scheibenanordnung gedehnt, während der Benutzer der Vorrichtung seinen Blick direkt durch die Mittenebene der Aperturscheibe 12 richtet.
Die zentrale Schicht 17 bildet die lamellenartigen Teile der oberen und unteren Scheiben 13 und 11 sowie auch die von optischen Hindernissen freie klare Scheibe 12. Die rückseitigen Flächen der Scheibenanordniing 10 sind abgedeckt mit einer grau getönten Schicht 18. deren Schichtkörper aus einem halbschmiegsamen Kunststoff wie Zelluloseacetat, Butyrat oder Polykarbonat bestellt, um innere Reflexionen der Blendschutzvorrichtungen möglichst klein zu halten, welche von Strahlen herrühren könnten, die aus der Richtung hinter dem Kopf des Benutzers der Vorrichtung kommen. Die Dicke der Schicht 18 beträgt etwa 1.5 mm. so daß dadurch die Scheibenanordnung geschützt und die Festigkeit ihrer tragenden Teile erhöht wird.
Die Vorderfläche der Scheibenanordnung 10 ist in ähnlicher Weise mit einer Schicht 19 aus schützendem Kunststoff wie einem der obengenannten Thermoplaste abgedeckt, um sie gegen Beschädigung durch Kratzer od. dgl. zu schützen. Ihre Dicke beträgt etwa 0.125 mm. Bei der Herstellung des in Verbindung mit der Scheibenanordnung 10 verwendeten Schichtstoff- oder Folienmaterials werden die drei Schichten durch Verkitten oder Verkleben od. dgl. lamellenartig zusammengefügt.
Um die Lamellen bzw. Lamellenschlitze 14, 16 nach oben bzw. nach unten schrägzustellen, ist der lamellierte Substratrohling 31 (Fig. 5), bestehend aus den Schichten 18, 19 und der Mittelschicht 17 mit den Lamellen zunächst so ausgebildet, daß seine Lamellen im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Schichten (bei deren flachem Zustand) angeordnet sind. Der vorgeformte thermoplastische ebene Substratrohling 31 wird dann durch Heizklappen 32 auf eine Temperatur erwärmt, die genügend hoch ist, um den Substratrohling 31 weich und verformbar zu machen. Darauf wird er um einen Formkörper 33 gebogen, um ihm in senkrechten und waagerechten Ebenen eine Krümmung nach einer komplexen Kurve von der Art zu verleihen, daß die jalousieartigen Lamellen Winkelstellungen enthalten, die dem jeweiligen Biegungsgrad des Substratrohlings entsprechen.
Nachdem die Linse oder Scheibenanordnung 10 auf diese Weise geformt ist, wird sie mit Halterungsbändern, beispielsweise zwei Bändern 21. 22 versehen. Die Bänder 21, 22 können so angeordnet werden, daß ihre F.nclteile miteinander verricgelbar sind wie z. B. solche, die unter der Handelsmarke »Velcro« in den Verkehr gebracht werden. Diese weisen eine Anzahl sehr kleiner Verriegelungshaken auf. welche einen sicheren Halt gegen Zugkräfte in Längsrichtung der Bänder bieten, aber nach der Art
ίο eines Reißverschlusses durch Abziehen des einen Bandendes von dem anderen leicht lösbar sind.
Die Bänder 21, 22 werden durch etwa senkrechte Schlitze 23 in den hinteren Enden der Scheibenanordnung 10 hindurchgeführt.
Hinter der oberen Randkante 24 der Scheibe 13 und längs dieser ist ein weiches schmiegsames Dichtungsmaterial aus Schaumstoff od. dgl. mit Klebstoff od. dgl. befestigt, so daß es die Stirn einer die Vorrichtung tragenden Person berührt. Dadurch wird
ao zwischen der Stirn des Benutzers und längs der Innenfläche des oberen Dichtungsteils 26 eine Dichtungsfuge geschaffen. Die Dichtung wird nach unten längs der hinteren Seitenteile der Scheibenanordnung 10 in ähnlicher Weise durchgeführt, so daß der Schaumstoff oder das sonstige weiche Dichtungsmaterial etwa senkrecht in Form eines Bandes oder Streifens 27 in unmittelbarer Nachbarschaft der Schlitze 23 verläuft. In ähnlicher Weise wird eine untere Dichtung durch Schaumstoff oder anderes elastisches Dichtungsmaterial entlang der unteren Ra:;dkante 28 gebildet. Ein Nasenstück 29 aus Silikonkautschuk oder gepreßtem Vinylkunststoff hält do Scheibenanordnung 10 bequem auf der Nase des Benutzers, so daß die Mittenebene der Sichtöffnungs-
oder Aperturscheibc 12 sich in Augenhöhe des Benutzers befindet.
Fig. 4 dient zur Erläuterung des Abschirmungseffekts der jalousieartigen Schlitze 14 am unteren Teil der Scheibe 11, während die jalousieartigen Schlitze
λο 14 im oberen Teil der Scheibe 11 nur eine begrenzte Abschirmung bei erhöhter Durchsichtigkeit bewirken, wie dies in F i g. 3 veranschaulicht ist.
Bei der hier als Ausführungsbeispiel dargestellten und beschriebenen Ausführungsform einer am Kopf zu tragenden Blendschutzvorrichtung gemäß der Erfindung kann die Körper- oder Trägerschicht 18 aus grau getöntem Zelluloseacetatbutyrat oder Polykarbonat mit einer Dicke in der Größenordnung von 1,5 mm bestehen, die mittlere Schicht 17 mit den ja-
lousieartigen Schlitzen kann etwa die Dicke von 0,075 mm haben und die vordere Deckschicht 19 aus Zelluloseacetatbutyrat eine Dicke von etwa 0,125 mm. Der Abstand zwischen den jalousieartigen Schlitzen oder Lamellen vor dem Biegepressen oder Drapierpressen des ebenen lamellierten Materials liegt in der Größenordnung von 0,25 mm und die Dicke der Lamellen oder Schlitze in der Größenordnung von 0,0075 mm.
Durch die Erfindung wird eine verbesserte, äußerst vorteilhafte Blendschutzvorrichtung geschaffen, deren Scheibenanordnung die Augen des Benutzers vollständig gegen direkte Sonnenstrahlen mit hohem Einfallwinkel sowie den Widerschein der Sonne unmittelbar vom Boden abschirmt, während andererseits der Sichtwinkel durch die lamellierten Teile der Scheibenanordnung vergrößert wird. Durch die Krümmung der Scheibenanordnung in der senkrechten Ebene läßt sich eine stetig veränderliche Milde-
ίο
rung der Sperrwrkung der jalousieartigen Lamellen
erreichen.
Die im vorstehenden als Schlitze, Lamellenschlitze
oder SchliUlamellen bezeichneten Elemente sind
keine körperlichen Schlitze, sondern, wie sich aus der
Beschreibung ergibt, sehr dünne, in den Körper einer mehr oder weniger durchsichtigen massiven Scheibe eingebettete dunklere oder geschwärzte Zwischenschichten, die eine Sperrwirkung für die Lichtstrahlen besitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Am Kopf zu tragende Blendschutzvorrichtung, die eine etwa jalousieartig ausgebildete, vor dem Gesicht des Trägers anzuordnende Scheibenanordnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenanordnung aus einer mindestens in waagerechter Ebene ge- ίο krümmten Anordnung (10) mehrerer von der linken zur rechten Seite verlaufender übereinander angeordneter durchsichtiger Scheiben (11,12, 13) besteht, von denen die eine (12) ohne irgendwelche Beschränkung vollständig durchsichtig ausgebildet ist, während in mindestens einer der anderen Scheiben (11, 13) in Blickrichtung verlaufende Scrmtzlamellen (14. 16) mit Abständen übereinander angeordnet sind, so daß mindestens eine nur teilweise durchsichtige Scheibe (11, 13) in senkrechter Nachbarschaft zu der vollständig durchsichtigen Scheibe (12) gebildet wird.
2. Blendschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzlamellen (14, 16) mit fortschreitend größeren Winkeln ge- a5 genüber der Waagerechten an von der Nachbarscheibe fortschreitend entfernt gelegenen Stellen angeordnet s id.
3. Blendschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da ^ die die Schlitzlamellen (14, 16) enthaltenden Teile der Scheibenanordnung (11, 12, 13) in einer senkrechten Ebene gekrümmt sind, so daß die Schlitzlamellen (14, 16) bei fortschreitend größer werdenden Winkeln gegenüber der Waagerechten bzw. an fortschreitend von der vollständig durchsichtigen Scheibe (12) entfernter gelegenen Stellen angeordnet sind.
4. Blendschutzvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibenanordnung (11, 12, 13) um das Gesicht des Benutzers herum sowohl senkrecht als auch in waagerechten Ebenen gekrümmt ist und daß ein mittlerer Scheibenteil (12) eine waagerechte langgestreckte Sichtöffnung ohne Hindernisse enthält, während die beiden darüber und darunter befindlichen Scheibenteile (11, 13) Schlitzlamellen (14, 16) enthalten.
5. Blendschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzlamellen (14, 16) mehr oberhalb und unterhalb der voll-Ständig durchsichtigen Scheibe (12) befindlichen Scheibenteile, bezogen auf die Blickrichtung des Benutzers, nach oben und nach unten unter fortschreitend größer werdenden Winkeln an Stellen mit gegenüber der Waagerechten zunehmender Entfernung schräggcacellt sind.
6. Verfahren zur Herstellung einer Blendschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 unter Verwendung eines vorgeformten vielschichtig lamellierten thermoplastischen Substrats mit darin enthaltenen geschwärzten Jalousieoder Lamellenschlitzen oder -schichten senkrecht zur Ebene des Substrats, dadurch gekennzeichnet, daß das Substrat zunächst so stark erwärmt wird, daß es weich und formbar wird und daß es in diesem Zustand um ein Formstück gebogen wird, um es in einer senkrechten und einer waagerechten Ebene zu krümmen und die Schlitzlamellen auf diese Weise in der senkrechten Ebene mit fortschreitend größer werdenden Winkeln entsprechend dem Grade der Biegung des Substrats schrägzusteilen.
DE2262055A 1971-12-29 1972-12-19 Am Kopf zu tragende Blendschutzvorrichtung Expired DE2262055C3 (de)

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