DE2261829A1 - Kuehlkompressor - Google Patents
KuehlkompressorInfo
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Description
15. Dezember 1972 Da./K
GRASSO'S KONINKLIJKE MACHINEFABRIEKEN
•s-Hertogenbosch/Niederlande
11 Kühlkompressor M
Die Erfindung betrifft einen Kühlkompressor mit einem waagerecht
angeordneten im wesentlichen zylindrischen Gehäuse, das an den Enden durch Endplatten verschlossen ist, wobei in
dem Gehäuse eine Kurbelwelle axial in der Mitte angeordnet ist und eine Anzahl von Zylindern mit Kolben radial in der
oberen Partie sitzen, wobei die Kurbelwelle in Lagerschildern in den Endplatten drehbar gelagert ist und über eines der
- 2 309826/0893
Lagerschilder nach außen vorsteht, derart, daß eine Möglichkeit zur Verbindung mit einem Antriebsmotor besteht, wobei die
Saugleitung für das Gas mit Saugkanälen zu den Zylindern über ein Filter verbunden ist, das Gehäuse in der unteren Partie
teilweise mit Öl zur Schmierung der Lager und dergleichen gefüllt ist und die Saugkanäle zu den Zylindern innerhalb des Gehäuses
sitzen und die Saugleitung in eine im wesentlichen ringförmige Kammer führt, die durch eine der Endplatten, das zugehörige
Lagerschild und eine Wand gebildet ist, die mit der Endplatte und dem Lagerschild verbunden ist. Ein Kühlkompressor
dieser Art ist aus der US-Patentschrift 3 065 9o2 oder aus der britischen Patentschrift 859 7o2 bekannt und wird unter anderem
zum Verdichten von Kühlgas, beispielsweise Freon, in Kühlsystemen von Klimaanlagen verwendet.
Im Fließkreis des Kühlgases befinden sich allgemein Unreinheiten, beispielsweise Zunder, Reste von Lötmasse und Schweißperlen
usw. Diese Verunreinigungen kommen von den Rohren und müssen aufgefangen werden, ehe sie in den Kompressor gelangen,
um eine Beschädigung desselben zu verhindern. Zu diesem Zweck sind die bekannten Kompressoren mit Patronenfiltern bestückt,
die aus Gaze bestehen, welche über eine perforierte Platte gestreckt ist. Der Nachteil dieses bekannten Filters besteht
darin, daß die Gaze sehr schnell verschmutzt und dann häufig zu hohen Widerstand bietet. Ein weiterer Nachteil besteht darin,
- 3 -309826/0893
daß gröbere Schmutzpartikel die im Filter bleiben, als Folge
der Vibration des Kompressors in Pulver umgewandelt werden und dann durch das Filter ihren Weg in den Kompressor schließlich
doch bahnen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte
Filterwirkung zu schaffen, die dadurch erreicht wird, daß das
Filter in der Ringkammer sitzt und die Form einer flachen Ringplatte
hat, die vertikal in einem bestimmten Abstand vor den Öffnungen der Endplatte sitzt, wobei die Saugkanäle mit der
Platte verbunden sind, derart, daß der äußere Umfang der Filterplatte in dichtender Weise sich gegen die Innenseite der Wand
legt und der innere Umfang sich gegen die Außenseite des Lagerschildes legt, wobei die untere Partie der Ringkammer ebenfalls
mit Öl gefüllt ist.
Grober Schmutz, der gegen die Filterplatte wandert, fällt nun nach unten direkt an der Filterplatte entlang in das Öl, das
in der unteren Partie der Ringkammer vorhanden ist. Feinerer Schmutz wird von dem Öl von der Filterplatte abgewaschen, das
immer im Kühlgas vorhanden ist und das in derEbrm eines Nebels
angesaugt wird und wieder Tropfen an der Filterplatte bildet. Deshalb ist das Filter gemäß der Erfindung selbstreinigend, und
als Folge davon wird der Nachteil des bekannten Filters vermieden.
_ 4 _ 309826/0893
Die Filterplatte kann aus einer perforierten Platte als Träger
mit Gaze darauf bestehen.
Bessere Ergebnisse erreicht man jedoch, wenn die Filterplatte aus gesintertem Material aus granulierter Bronze oder Edelstahl
besteht.
Ein Filter dieser Art fängt noch feineren Schmutz als Gaze auf und verlängert damit die Lebensdauer des Kompressors. Ein
Träger ist nicht erforderlich, weil das Material ausreichend stark ist.
Die Erfindung ist nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. In der
Zeichnung sind:
Fig. 1 eine Endansicht des Kühlkompressors gemäß
der Erfindung von der Druckseite aus, teilweise im Schnitt, und
Fig. 2 ein Längsschnitt durch die Mitte des Kompressors nach Fig. 1.
Der dargestellte Kompressor hat acht Zylinder, die in vier Gruppen zu je zwei Zylindern hintereinander weg angeordnet
sind. Der Kompressor kann jedoch auch mit vier, sechs oder zwölf
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Zylindern bestückt sein, je nach der Anordnung der Zylinder und
der Länge des Kompressors. Bei einem ZwölfZylinderkompressor
sind drei Gruppen zu je vier Zylindern vorgesehene
Erfindungsgemäß besteht der Kompressor aus einem waagerechten zylindrischen Gehäuse 1, das an der Saugseite durch eine fläche
Endplatte 2 und an der Druckseite durch eine flache Endplatte 3 verschlossen ist. Jede Endplatte 2, 3 ist mit einer Mittelöffnung
versehen,' in der ein Lagerschild 4 und ein Lagerschild 5 befestigt sind. Eine Kurbelwelle 6 ist in den Lagerschildern
drehbar gelagert. Die Kurbelwelle 6 erstreckt sich von dem Lagerschild 4 nach außen, um mit einem Antriebsmotor ( nicht
dargestellt) verbunden werden zu könneno In diesem Ausführungsbeispiel weist die Kurbelwelle zwei Kurbeln auf, die mit 7 bzxiro
8 bezeichnet sind. Jede Kurbel 7, 8 treibt vier Kolben0 Wie
vorstehend erwähnt, sind die Kolben und Zylinder in vier Gruppen zu zweien in Längsrichtung des Kompressors angeordnet« Aus Fig«,
1 geht hervor, daß die Gruppe an Zylindern, die mit den Bezugszahlen9,
1o, 11 und 12 bezeichnet sind, radial längs der oberen Partie des zylindrischen Gehäuses 1 angeordnet sind.
Die Zylinderköpfe der Gruppe Zylinder 9, 1o, 11, 12 erstrecken
sich vom zylindrischen Gehäuse 1 nach außen. Jede Gruppe Zylinder besteht aus zwei Zylindern, die hintereinander angeordnet sind,
wobei nur die Zylindergruppe 1o mit der Bezugszahl 1oa bezeichnet ist,, wobei ein Kolben 1ob bewegt werden kann. Der Kolben
1ob ist mit der Kurbel 7 über eine Kolbenstange 1oc verbunden.
. - 6 309 8 26/089 3
Alle Kolben sind in der gleichen Weise mit der entsprechenden
Kurbel verbunden. Deshalb wirken in dem Ausführungsbeispiel vier Kolbenstangen und folglich vier Kolben im Einklang mit
jeder Kurbel 7 bzw. 8. Natürlich weist Jede Kombination aus Kolben und Zylinder ein Einlaßventil und ein Auslaßventil auf.
Diese sind in einer Einlaß- und Auslaßventilkombination vereinigt,
die für die Zylindergruppe 1o dargestellt ist und mit
Iod bezeichnet ist.
Eine ringförmige Filterkammer ist an der Saugseite des Kompressors
gebildet. Diese Filterkammer ist durch die Endplatte 2, die Außenseite des Lagerschildes 4 und eine Wand gebildet, die
davor sitzt und die als Saugabdeckung bezeichnet wird und mit der Bezugszahl 13 bezeichnet ist. Diese Saugabdeckung ist mit
der Endplatte 2 und mit dem Lagerschild 4 durch Schrauben oder dergleichen verbunden. An der oberen Seite ist die Filterkammer
mit einer Saugverbindung 14 versehen. Das zu verdichtende Gas, insbesondere Freon, wird über eine Saugverbindung 14 angesaugt.
Eine ringförmige vertikale Filterplatte, die mit der Bezugszahl 15 bezeichnet ist, ist in der Filterkammer vorhanden. Mit
dem äußeren und inneren Umfang steht die Filterplatte 15 mit der Saugabdeckung 13 bzw. mit dem Lagerschild 4 in Verbindung.
Die Filterplatte 15 besteht aus gesinterten Metallkörnern, insbesondere Bronze. Der Vorteil einer Filterplatte dieser Art
besteht darin, daß sie stark ist, so daß sie ohne zusätzliche Stützelemente verwendet werden kann. Ein Sintermaterial dieser
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Art ist bereits auf dem Markt, u.aP unter dem Warenzeichen
"PORAL". Die ringförmige Filterplatte 15 wird während der Montage
leicht umgebogen, so daß sie geringfügig konisch ist. Mi
der äußeren Seite wird die Filterplatte 15 durch einen Rand der Saugabdeckung 13 gehalten,, wobei ein quadratischer Seegerring
16 den äußeren Rand der Filterplatte 15 festhält» An dem inneren Umfang der Filterplatte liegt die Platte an einer Schulter des
Lager Schildes 4 über %±n.en Gummidichtring 16 ano Als Folge der
gleichen Biegung der-Filterplatte erreicht man einen ordnungsgemäßen Paßsitz, und ein Vibrieren der Filterplatte unter dem Einfluß des Saugdrucks wird verhindert.
Das Gas, das in die Filterkammer über die Saugverbindung 14 einströmt,
muß durch die Filterplatte 15 gehen. Der Raum hinter der Filterplatte 15 steht in Verbindung mit vier Saugkanälen, die
Seite an Seite liegen und als Saugkammern 18 ausgebildet sind. Nur eine Saugkammer 18 ist in der Zeichnung dargestellt worden.
Jede Saugkammer 18 führt zu einer Gruppe von Zylindern 9, 1o, 11
oder 12.
Das Gas. tritt in den Zylinderraum über die Einlaß- Auslaßventilkombination
ein und wird in komprimierter Form wieder herausgedrückt, um in den Kreis des Kühlsystems über eine Druckkammer 19
und eine Druckverbindung 2o abgegeben ζμ werden.
- 8 309826/0 89 3
Die Saugkammern 18, im vorliegenden Fall vier, sitzen nebeneinander
längs der oberen Partie des inneren Umfangs des zylindrischen
Gehäuses 1. Alles Gas, das über die Saugverbindung 14 einströmt, muß die Filterplatte 15 passieren, ehe es in die Saugkammern
18 über öffnungen 2a in der Endplatte 2 gelangen kann.
Die untere Partie des zylindrischen Gehäuses 1 ist mit öl gefüllt,
dessen Höhe mittels eines Sichtglases 21 abgelesen werden kann, das in der Endplatte 3 vorgesehen ist. Ein Ölpreßfiltergehäuse
ist mit 22 bezeichnet, das durch die Abdeckung 23 über die Endplatte 3 vorgesehen sein kann. Über ein Ölsaugfilter 24
wird das Öl von der Ölwanne durch eine Ölpumpe 25 angesaugt, wobei die Pumpe das Öl durch Rohre 26 zu einem ölabgabefilter
22 und von dort zu den Lagern in den Lagerschildern 4 und 5 leitet. Die Bezugszahl 27 bezeichnet ein Ölventil. Öl ist ferner
in der Filterkammer vorhanden, wobei das Öl mit dem Öl in dem zylindrischen Gehäuse 1 über ein Rückschlagventil 28 in Verbindung
steht. Das Rückschlagventil ist so aufgebaut, daß ein Fließen in die Richtung ins Gehäuse 1 möglich ist, jedoch nicht
in umgekehrter Richtung, um zu verhindern, daß die Wanne des Kompressors leer werden kann. Die Funktion des Kühlkompressors
als solche braucht nicht weiter beschrieben zu werden, insofern, als eine Ausführung dieser Art allgemein praktisch bekannt ist.
Erfindungsgemäß ist deshalb die Neuheit des KUhlkompressors in Bezug auf den bekannten Kühlkompressor darin zu sehen, daß
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eine Filterkammer vor der Endplatte 2 an der Saugseite mit einer
vertikalen Platte 15 darin vorgesehen ist.
Alle Verunreinigungen, die von den Rohren vor dem Kompressor kommen, beispielsweise Zunder, Rest von Lötmasse und Schweißperlen
usw. werden durch das vertikale Saugfilter aufgefangen. Die gröüberen Partikel der Verunreinigungen fallen- direkt längs
der Filterplatte in die Ölwanne. Insofern, als die Kühlgase
auch fein verteiltes Öl enthalten, bildet das Öl wieder Tropfen an der Filterplatte. Feine Schmutzpartikel werden nun durch
die Öltropfen mitgenommen, die längs der Filterplatte nach unten
laufen, um damit von der Filterplatte abgespült zu werden. Erfindungsgemäß ist die Filterplatte damit selbstreinigend.
Montageabdeckungen, die für die Erfindung nicht wichtig sind,
sind mit den Bezugszahlen 29 und 3o bezeichnet.
- Lo 309826/0893
Claims (4)
- - 1ο PatentansprücheKühlkompressor mit einem waagerecht angeordneten, im wesentlichen zylindrischen Gehäuse, das an den Enden durch Endplatten verschlossen ist, und in dem eine Kurbelwelle axial in der Mitte sitzt und eine Anzahl Zylinder mit Kolben radial in der oberen Partie angeordnet sind, wobei die Kurbelwelle in Lagerschildern in den Endplatten drehbar gelagert ist und über eine der Lagerschilder nach außen vorsteht, derart, daß die Möglichkeit zur Verbindung mit einem Antriebsmotor besteht, wobei die Saugleitung für das Kühlgas mit Saugkanälen zu den Zylindern über ein Filter verbunden ist, das Gehäuse in der unteren Partie teilweise mit Öl zur Schmierung der Lager und dergleichen gefüllt ist und die Saugkanäle zu den Zylindern innerhalb des Gehäuses sitzen und die Saugleitung in eine im wesentlichen ringförmige Kammer führt, die durch eine der Endplatten, das zugehörige Lagerschild und eine Wand gebildet ist, die mit der Endplatte und dem Lagerschild verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter in der Ringkammer sitzt und die Form einer flachen ringförmigen perforierten Platte hat, die vertikal in einem bestimmten Abstand vor Öffnungen in der Endplatte in Verbindung mit den Saugkanälen sitzt, derart, daß der äußere Umfang der Filterplatte sich dichtend gegen die Innenseite der Wand und der innere Umfang sich gegen die Außenseite- 11 309826/0893des LagerSchildes legt, wobei die untere Partie der Ringkammer ebenfalls mit Öl gefüllt ist.
- 2. Kühlkompressor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterplatte aus gesintertem Material aus granulierter Bronze oder Edelstahl besteht.
- 3. Kühlkompressor nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterplatte aus einer perforierten Platte als Träger mit Gaze darauf besteht.
- 4. Kühlkompressor nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der unteren Partie der Endplatte, die die Trennung zwischen der ringförmigen Kammer und dem Inneren des Gehäuses bildet, eine Öffnung mit einem Rückschlagventil vorhanden ist, derart, daß eine Verbindung zwischen beiden Ölräumen in der Richtung des Ölraums des Gehäuses hergestellt ist.309 8 26/089 3Leerseite
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