DE2261618A1 - Einbanddecke und deren haltemittel fuer zeitschriften od.dgl - Google Patents
Einbanddecke und deren haltemittel fuer zeitschriften od.dglInfo
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Dlpl.-lng. R. P-ETZ sen. L L Ό ' Q '
ΟΙρΙ-'.η.?. Κ. L"i'j^:.:2CHT
Dr.-Ir.c· »'■*■· i-5 — 2 Γ Ζ jr.
M1 η «h β η 22, Sieinsdeito. It
M1 η «h β η 22, Sieinsdeito. It
41-19.927P . 15« 12ο.1972
EASIBIND LIMITED, London ¥ 8 (Großbritannien)
Einbanddecke und deren Haltemittel
für Zeitschriften od. dgl. · -
Die ETflmümng betrifft ©±n® Eisalbasuddeck© als Sasura©!
mappe od. dgle £Άτ Z@±fc3®hT±£fc®n odo dgl, in dor di® ©in
zelnen Zeitschriften, dsarclia swischoss ihre Saiten
und gloicfezoitig inn©ja ais SisabaiadsrueiXOH
el ©monte ninte^greifend© EClesaateil© geiaaltoja warden,·
Es ist Aufgabe des1 iS^fisadiasagg dorartig©
zu verbessern sisad lnsbasoadGiTQ ©isüo gSas tig©SO
der Haltemittel ^and dar EÖ.©S!!3t©±i© sa
Geniäö der Erfindtag Ibestohsa dia Maltesalttol" aras oia©S3
Trägereiement9 das am EinbandsTüclceia befestigt istp mud anas
Federklaramersa smm Festhalten d©r ©iaissoliaesi
302 + 78
30B82S/039 8-
od. dgl. Jede Federklammer weist dabei längliche Arme auf,
die sich entlang dem oder einem der Trägerelemente erstrecken und mit ihm in Eingriff bringbar sind, wobei einer der Arme
zwischen die Seiten der Zeitschriften einschiebbar ist, um
sie zwischen dem Klemmarm und dem Trägerelement festzuhalten.
Zwei Federklammern sind für jede Zeitschrift zum Einschieben von der unteren und oberen Kante her vorgesehen. Es
kann ein einziger Träger vorhanden sein, der sich im wesentlichen über die ganze Länge des Einbandrückens erstreckt, so
daß bei der Verwendung von zwei Federklammern für jede Zeitschrift die beiden Klammern an dem einen und dem anderen
Ende des Trägers in Eingriff gebracht werden können. Die beiden Federklammern können gleich ausgebildet sein.
Beispielsweise kann der Arm der Federklammer, der zwischen die Seiten der Druckschrift greift, aus einem einfachen
Materialstück bestehen, während das andere Ende eine Form aufweist, die einen Eingriff in den Träger ermöglicht.
Weiter muß der Träger nicht aus einem Stück bestehen.
Er kann auch aus zwei Teilen zusammengesetzt sein, die am Einbandrücken so zu befestigen sind, daß sie getrennt voneinander
länge des Einbandrückene angeordnet werden können.
Die Federklammern können im Träger zwangsweise und nicht zwangsweise gehalten werden. Beispielsweise können
der Träger und die Federklammer mit Mitteln versehen sein, die miteinander in Eingriff kommen, um die Federklammer
zwangsweise in der Klemmsteilung zu halten. Andererseits
kann die Federklammer auch kraftschlUssig festgehalten werden.
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Der oder die Träger können zur Verwendung in Einbanddecken mit gebogenem Rücken einen gebogenen Querschnitt aufweisen.
Sie können einen geradegezogenen Querschnitt in Verbindung mit einem geraden Einbandrücken haben.
Die Trägereiemente können aus Metall oder Kunststoff
(Plastik) bestehen. Sie können am Einbandrücken angenietet oder in anderer Weise befestigt sein.
Gemäß einer Abwandlung können sie auch lösbar am Einbandrücken
angebracht sein.
Die Federklammern sind vorzugsweise aus Metall; z. B. aus Federstahl oder Klaviersaitendraht.
Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung werden anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Einbanddecke mit den Haltemitteln, gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II - II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht der Haltemittel gemäß eines weiteren
Ausführungsbeispiels,
Fig. h eine vergrößerte Endansicht der Haltemittel
gemäß Fig. 3,
Fig. 5 Einen Teilschnitt nach der Linie V-V gemäß Fig. 4, in der unbenutzten Stellung der
Klammer,
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Fig. 6 ein Schnittbild wie nach Fig. 5, jedoch in
der Gebrauchsstellung bei eingeklemmter Zeitschrift,
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels für die Haltemittel,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht eines anderen Ausführungsbeispiels der Haltemittel,
Fig. 9 einen Schnitt durch die Haltemittel gemäß Fig. 8,
Fig. 10 eine perspektivische Teilansicht der Haltemittel eines weiteren Ausführungsbeispiels
und
Fig. 11 ein Schnittbild nach der Linie XI - XI gemäß Fig. 10.
Wie aus den Figuren 1, 2 und 3 zu ersehen, besteht das
Haltemittel aus einem Träger 1 in Form einer länglichen Platte, deren Länge und Breite so gewählt ist, daß sie an
der Innenseite des Rückens der Einbanddecke angebracht werden kann. Diese weist einen hinteren Deckel 3 und einen
vorderen Deckel 4 auf, die gelenkig mit dem Rücken 2 verbunden sind. Die Platte 1 besitzt einen umgebogenen Steg
der sich entlang ihrer Längsseite so erstreckt, daß die Platte im Schnitt etwa einen Kanal bildet. Eine Mehrzahl
von Federklammerη ist zur Verbindung mit dem Träger vorgesehen.
Die Federklammern, von denen eine in Figur 2 dargestellt und mit 6 bezeichnet ist, ist aus Klaviersaitendraht
gefertigt. Jede Klammer 6 weist zwei Arme 7 und 8 auf, die Seite an Seite verlaufen und von denen der Arm 7 länger
ist als der Arm 8. Das äußere Ende des kürzeren Arms 8 ist
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vorzugsweise abgerundet, ζ. B. umgebogen, wie dargestellts um
ein scharfes Ende zu vermeiden. Das freie Ende des längeren
Arms 8 ist einwärts gebogen in Richtung auf den kürzeren Arm und bildet so einen Haken 9. Jede Federklammer 6 kann so über
die Endseite der Trägerplatte geschoben werden, daß die Arme an den Flächen der Trägerplatte anliegen. Die Arme erstrecken
sich dabei in der Längsrichtung der Trägerplatte und das geschlossene Ende der Federklammer liegt an der Endseite der
Platte an, wenn die Klammer voll über die Platte eingedrückt
ist. Jede Federklammer x^ird in dieser Lage durch des Eingreifen
des Hakens 9 des längerem Arms 8 in einen Querschlitz 10 der Platte 1 gehalten. Dieser.Querschlitz befindet sick
einwärts in einem solchen Abstand von der Endseite der Platte, daß das Einrasten der Klammer in der Endstellung möglich ist»
Die Federklammer kann in einfacher Weise von der Platte entfernt werden durch Abheben des längeren Arms von der Platte,
um den Haken 9 aus dem Querschlitz 10 herauszunehmen. Es sind
zwei Querschlitze 10 in der Platte vorgesehen, die getrennt voneinander in der Längsseite der Platte angeordnet sind, um
ein Anbringen der Federklammern auf beiden Endteilen der Platte zu ermöglichen.
Die Haltemittel entsprechend dem vorstehenden beschriebenen Ausführungsbeispiel sind in eine Einbanddecke eingebaut, bei der die Platte an der Innenseite des Einbandrückens
durch Niet 11 oder dergleichen angebracht ist. Die Platte ist mit den Stegen 5 zum Einbandrücken gesichtet, so daß
zwischen der Innenseite der Platte und dem Einbandrücken ein Hohlraum entsteht, der das Einschieben der Federklammern
über die beiden Endseiten der Platte ermöglicht. Eine Mehrzahl von Klammerpaaren ist vorgesehen, von denen jedes Paar
für eine Zeitschrift od. dgl. gebraucht wird.
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Zur Vorbereitung für den Gebrauch sind die Federklammern
6 so eingesetzt, daß sie sich mit ihrem längeren Arm 8 längs der äußeren Seite der Platte 1 erstrecken. Jede Klammer
6 wird durch den Eingriff des Hakens 9 in dem zugehörigen
Querschlitz 10 festgehalten. Soll eine Zeitschrift od.
dgl. eingeheftet werden, wird ein Paar der Federklammern von der Platte abgenommen und die beiden Klammern werden
jede an einer Seite so eingesetzt, daß der kürzere Arm 7 zwischen die Seite der Zeitschrift od. dgl. und der längere
Arm 8 unter die Platte 1 greift, wobei die Zeitschrift an der Platte durch den Federdruck der beiden Klammern gehalten
wird. Die Platte 1 weist an ihren beiden Enden eine geneigte Fläche 12 auf, die sich jeweils vom Ende der Platte
ein Stück entlang, der Platte zwischen derein Ende und dem Querschlitz 10 erstreckt. Jede der geneigten Flächen 12 besitzt
einen Neigungswinkel, um das Aufschieben der Federklammer zu erleichtern. Die Stege 5 stehen ein kurzes Stück
an beiden Endseiten der Platte 1 über, um Anschläge 13 als
Seitenbegrenzung für das Aufschieben der Federklammern 6 zu bilden.
Beim Ausfuhrungsbeispiel nach den Figuren 3, ^i 5 und
ist das Haltemittel der Kiemmittel von der Einbanddecke entfernbar.
Bei diesem AusfUhrungsbeispiel besitzt das Haltemittel ih die Form einer länglichen Platte, die entlang ihrer
Längsseiten Stege 15 aufweist, so daß sie im Querschnitt einen Kanal bildet. Die äußeren Kanten dieser Stege 15 weisen
einen auswärtsgerichteten Rand oder Ansatz 16 auf, der sich über die gesamte Länge des Steges erstreckt. Die Platte
14 ist mit zwei Querschlitzen 17 versehen, die innerhalb
von den entsprechenden Plattenenden liegen. Zwischen jedem Querlschlitz 17 und dem zugewandten Ende der Platte i4
ist eine geneigte Fläche 18 mit ihrer Neigung zum Quer*
schlitz gerichtet vorgesehen.
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Die Platte wird benutzt in Verbindung mit Federklammern
6, die vorstehend beschrieben sind und in Figur 3 in <*©** unbenutzten Lage gezeigt sind.
Jede geneigte Fläche 18 besitzt einen Neigungswinkel,
der das Eintreten des Hakens 9 jeder Klammer in den Querschlitz 18 erleichtert und so ein "Einschnappen" beim Wechsel
von der Vorrats- zur Haltestellung und damit eine hörbare Anzeige für den richtigen Sitz in der Festhaltestellung
erreicht.
Die vorstehend beschriebene Trägerplatte 14 wird in der
Einbanddecke durch den Eingriff des Randes 16 in einem Führungskanal
19 gehalten, der sich .entlang der beiden Längsseiten
einer Grundplatte 2o erstreckt, die am Rücken der Einbanddecke angenietet oder anderweitig befestigt ist. Die
Trägerplatte 14 kann z. B. gleitbar von einem zum anderen
Ende der Grundplatte angeordnet sein, wobei die Lage der Ränder 16 in den Führungskanälen 19 die Trägerplatte in
der Einbanddecke halten.
In den Figuren 3 und 5 ist eine Federklammer 6 in der
"Nicht-Gebrauchsstellung" gezeigt, während die Figur 6 eine Federklammer in der Stellung zeigt, in der sie eine Zeitschrift
hält. Weiter ist in den Figuren 3 bis- 6 eine Trägerplatte
λΗ und eine Grundplatte 20 dargestellt für den
Gebrauch in Verbindung mit einem gebogenen Rücken 2. Beide Teile können aber auch eben sein in Verbindung mit einem
ebenen Rücken.
Nach einem weiteren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel
können auch zwei Haltemittel anstelle des einen vorstehend beschriebenen vorgesehen sein. Die beiden Haltemittel
entsprechend diesem weiteren Ausführungsbeispiel haben die Form einer rechteckigen Platte, die entlang ihrer Längs-
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kante einen Steg aufweist, so daß sie im wesentlichen einen Kanalabschnitt darstellt. Jede Platte hat einen Querschlitz,
der sich benachbart und parallel zu der Querkante der Platte erstreckt. Sie hat auch eine geneigte Fläche in der vorstehend
beschriebenen Art. In der Einbanddecke sind zwei
derartige Platten am Rücken je für sich in Längsrichtung
zur Einbanddecke angebracht, wobei die Querschlitze innen
liegen und die Stege an der Innenfläche des Rückens der Einbanddecke anliegen, um so den notwendigen freien Raum zwischen Einbandrücken und Platte für die Aufnahme der Arme der Federklammern zu schaffen. Jede Platte kann durch Nieten
oder andere Mittel am Einbandrücken fest angebracht sein.
Die Federklammern werden paarweise in der beschriebenen
Art verwendet, um die Zeitschrift od. dgl. in der Einbanddecke festzuhalten.
derartige Platten am Rücken je für sich in Längsrichtung
zur Einbanddecke angebracht, wobei die Querschlitze innen
liegen und die Stege an der Innenfläche des Rückens der Einbanddecke anliegen, um so den notwendigen freien Raum zwischen Einbandrücken und Platte für die Aufnahme der Arme der Federklammern zu schaffen. Jede Platte kann durch Nieten
oder andere Mittel am Einbandrücken fest angebracht sein.
Die Federklammern werden paarweise in der beschriebenen
Art verwendet, um die Zeitschrift od. dgl. in der Einbanddecke festzuhalten.
Die Trägerplatten nach diesem weiteren Ausführungsbeispiel
gemäß der Erfindung können auch in Verbindung mit einer Grundplatte 20, wie in den Figuren 3 bis 6 gezeigt, verwendet
werden. Die beiden Trägerplatten können z. B. wie in
Figur 7 gezeigt, ausgebildet sein. Die Stege 22 jeder Trägerplatte 23 sind mit einem auswärtsgerichteten Rand 2k für den gleitenden Eingriff in einen sich der Länge nach an der Grundplatte 20 erstreckenden Führungskanal 19 versehen. Der Querschlitz ist bei 25 zu sehen und die geneigte Fläche bei 26. Mit dieser geteilten Anordnung können die beiden Trägerplatten verschiedenartig auf einfache Weise durch gegenseitiges Verschieben der Trägerplatten in den Grundplatten angeordnet werden. Diese Anordnung erlaubt Zeitschriften unterschiedlicher Größen in den Einbanddecken einzuheften.
Figur 7 gezeigt, ausgebildet sein. Die Stege 22 jeder Trägerplatte 23 sind mit einem auswärtsgerichteten Rand 2k für den gleitenden Eingriff in einen sich der Länge nach an der Grundplatte 20 erstreckenden Führungskanal 19 versehen. Der Querschlitz ist bei 25 zu sehen und die geneigte Fläche bei 26. Mit dieser geteilten Anordnung können die beiden Trägerplatten verschiedenartig auf einfache Weise durch gegenseitiges Verschieben der Trägerplatten in den Grundplatten angeordnet werden. Diese Anordnung erlaubt Zeitschriften unterschiedlicher Größen in den Einbanddecken einzuheften.
Die Haltemittel des weiteren Ausführungsbeiepiels, die in Verbindung mit Figur 7 beschrieben sind, können verändert
werden. Bei der Abänderung soll die Notwendigkeit einen
Querschlitz 2 5 für den Eingriff des Hakens der Federklammern
Querschlitz 2 5 für den Eingriff des Hakens der Federklammern
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vor zu sehten, vermieden werden« Entsprechend dieser in Figur
gezeigten Abänderung weist jede Trägerplatte 27» wie vorstehend
beschrieben, die Form einer rechteckigen Platte auf, die Stege 28 und Ränder 29 aber keinen Querschlitz besitzt.
Die Platte 27 weist einen sich von einer Querseite nach
auswärts erstreckenden Teil auf, der in einem Winkel gegenüber der Fläche der Platte geneigt ist und so eine abwärts
geneigte Fläche gegenüber der Plattenfläche bildet. Die gemeinsame Länge von Trägerplatte und dem vorspringenden Teil
30 ist so groß, daß der Haken 9 der einen Federklammer 6 hinter die äußere Querkante 31 des Vorsprungs 30 greifen
kann, so daß diese Kante einen Angriffspunkt für den Haksja
bildet.
Die Trägerplatte entsprechend dieser geteilten Ausfall=-»
dung kann in vorteilhafter Weise durch Pressen oder Prägern aus Metall hergestellt werden und die gesamte Trägerplatte
kann somit in einem einzelnen Arbeitsgang aus einem ausgestanzten Metallteil erstellt werden.
Bei dieser Ausbildung der Haltemittel, bei der di© Trägerplatte bzw. die Trägerplatten von der Grundplatte
lösbar sind, können die so ausgestatteten Einbanddecken mit oder ohne die Haltemittel benutzt werden - z. B. kansü
eine Einbanddecke hergestellt werden, bei der die Führungskanäle,
welche die nach außen vorstehende» Ränder der Trägerplatten
aufnehmen, einstückig mit ihr erstellt werden. Die FührungskanäIe können an des* einen od©r anderen Seit©
des Einbandrückens entlang seiner Länge angeformt sein.
Beispielsweise stehen Einbanddecken zut Verfügimgj,
bei denen die Einbanddeckel, die aus einem verhältnismäßig dünnen Kunststoff bestehen, einstückig mit dem Rückeis ausgebildet sind. Bei derartigen Einbanddecken können Führung©-
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kanale entlang der Längskanten des Rückens zur Aufnahme von
Haltemitteln gemäß der Erfindung angeformt sein.
Die Figuren 10 und 11 zeigen Haltemittel, die besonders zur Aufnahme von Veröffentlichungen z. B. eines Adreßbuches
geeignet sind. Die Einbanddecke besitzt einen Rücken 32, an dem der vordere und der hintere Deckel 33
> 3^ schwenkbar befestigt sind. Der Träger 35 weist die Form eines gestreckten
Blocks von rechteckigem Querschnitt auf. Eine Ausnehmung 36
erstreckt sich einwärts von jeder Endseite des Blocks in einer bestimmten Länge. Die Ausnehmungen fluchten miteinander
und liegen zentral zur Längsachse des Blocks. Die inneren Enden der Ausnehmungen erweitern sich zu einem Hohlraum
37· Ein Stift 38 erstreckt sich quer durch jeden Hohlraum
und ist schwenkbar in einer Bohrung gelagert, die sich quer durch den Block zwischen dessen gegenüberliegenden Seiten
erstreckt. Mit einem Ende steht der Stift aus dem Block heraus. Dieser vorstehende Teil ist abgebogen und bildet so einen
Hebel 39 für das Schwenken des Stifts. Jeder Stift 38 besitzt
zwei sich diametral gegenüberliegende Ansätze kO.
Der Block ist am Einbandrücken 32 beispielsweise durch Niete 4i befestigt. Er erstreckt sich in Längsrichtung des
Rückens und liegt mit der Ausnehmung 32 am Rücken auf. Zwei
Federklammern kz dienen zum Halten eines Buches. Jede Federklammer
k2 entspricht der vorstehend beschriebenen Federklammer 6. Sie ist aber aus einem verhältnismäßig dicken
Draht oder einem anderen Material gefertigt. Die Federklammer hat einen kurzen Arm k"} und einen längeren Arm kh. Der
längere Arm weist an seinem Ende den Haken k5 auf. Beim Gebrauch
wird der längere Arm hk jeder Federklammer in die
Ausnehmung 36 eingeschoben. Dabei ist der Hebel 39 in die in Figur 11 gezeigte senkrechte Stellung geschwenkt und damit
der Stif 38 in die Lage geschwenkt, in der die Anaätze
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horizontal stehen, wie in Figur 11 gezeigt. Der Haken 45
kann so frei in den Hohlraum eintreten. ¥enn der Hebel dann in die in Figur 10 gezeigte horizontale Lage gebracht
und damit der Stift 38 um 90 geschwenkt wird in die Lage,
in der die Ansätze kO senkrecht stehen, wird ein Widerlager
geschaffen, um das Herausziehen der Federklammer zu verhindern.
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Claims (1)
- Ansprüche1.JHaItemittel zum Pesthalten von Zeitschriften od.
dgl. In einer Einbanddecke, gekennzeichnet durch ein Trägereiement, das am Einbandrücken befestigbar ist, und durch Federklammern zum Festhalten der einzelnen Zeitschriften, wobei die Federklammern längliche Arme aufweisen und sich entlang dem oder einem der Trägerelemente von deren Ende aus mit ihren Armen erstreckend mit ihm in Eingriff bringbar sind und einer der Arme der Federklammern zwischen die Seiten der Zeitschrift od. dgl. einachiebbar ist, um diese zwischen diesem Arm und dem Trägerelement
festzuhalten.2. Haltemittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelement aus einer länglichen Platte besteht, die entlang ihrer Kanten Stege aufweist, so daß sie im Querschnitt in etwa die Form eines Kanals hat und deren Länge und Breite so gewählt ist, daß sie an der Innenfläche des Einbandrückens befestigt werden kann und sich dabei, im wesentlichen über dessen ganze Länge erstreckt, daß ferner
zwei Federklammern für jede Zeitschrift od. dgl. zu deren Halten vorgesehen sind, und daß die Federklammern von den beiden gegenüberliegenden Endseiten der Platte her einschiebbar sind.3. Haltemittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Trägerelemente vorgesehen sind, die je aus einer länglichen Platte bestehen, die entlang ihrer Kanten Stege aufweist, so daß sie im Querschnitt in etwa die Form eines U-Kanals hat und deren Längen und Breite so gewählt sind, daß an der Innenfläche des Einbandrückens in Abstand von-309825/0398einander eine hinter der anderen befestigt werden können, und zwei Federklammern für jede Zeitschrift od. dgl. asu« Halten vorgesehen sind und dabei eine Klammer mit der einen Platte und die andere Klammer mit der anderen Platte in Eingriff bringbar ist.k* Haltemittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Trägerei einen te feet am Einbancirücken befeatigbar sind.5. Haltemittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3t dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Trägerelemente lösbar am Einbandriicken befeatigbar sind-·6. Haltemittel nach Anspruch 3 oder-5» dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerelemente am Einbandriicken der Länge nach relativ zueinander einstellbar sind.7. Haltemittel nach einem der Ansprüche 2, 3, 5 und 6» dadurch gekennzeichnet, daß die Stege der Trägerelemente einen auswärtsgerichteten Rand oder Ansatz aufweisen, der sich entlang ihrer Längsseiten erstreckt und in Eingriff mit einem Führungskanal bringbar ist, der sich entlang der Längekanten des Einbandrückens erstreckt«8. Haltemittel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskanal am Einbandrücken einstückig angeformt i&t.9. Haltemittel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskanäle an den gegenüberliegenden Längeselten309825/0398. v- ■■
Li λ ■:'■: ίeiner Grundplatte angeordnet sind, die am Einbandrücken befestigbar ist.10. Haltemittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Federklammer und Jedeβ Trägereiement mit Mitteln versehen aind, die «im gegenseitiges festes Eingreifen ermöglichen, um die Zeltschrift od. dgl. festzuhalten.11. Haltemittel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jede Federklammer am äußeren End· eines ihrer Arme einen Haken aufweist, der in Eingriff mit einem Gegenlager am Trägerelement bringbar ist.12. Haltemittel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenlager durch die Kante eines Schlitzes im Trägerelement gebildet ist.13. Haltemittel nach Anspruch 12 in Verbindung mit Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß da· TrMferelement zwei Schlitze aufweist, die eich quer über da· Bl«sent erstrekken, sich einwärts von dem benachbarten End· befinden und den Haken oder andere Eingriffemittel aufnehmen, wenn die Federklammer am Trägerelement angebracht ist.14. Haltemittel nach Anspruch 12 in Verbindung mit Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Trttgerelement einen Schlitz aufweist, der sich quer über das Element erstreckt und so angeordnet ist, daß er den Haken oder ein anderes Singriffmittel aufnimmt, wenn die Federklammer am Trägerelement angebracht ist.309825/039815· Haltemittel nach einem der Ansprüche 12 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelement im Bereich der Gegenlagerkante des Schlitzes eine geneigte Fläche aufweist, deren Neigung so gestaltet ist, daß der Haken oder ein anderes Eingriffsmittel in das Gegenlager einschnappt.16. Haltemittel nach Anspruch 11 in Verbindung mit einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenlager am Trägerelement in und außer Eingriffsstellung bringbar ist.17« Haltemittel nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenlager aus einem Stift besteht, der sich diametral gegenüberliegende Ansätze aufweist, sich, quer durch das Trägerelement erstreckt und so gelagert ist, daß er verschwenkt werden kann, wobei beim Verschwenken die Ansätze in und außer Eingriffsstellung gebracht werden.18. Haltemittel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelement aus Kunststoff gefertigt ist.19· Haltemittel nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelement aus Metall gefertigt ist.20. Einbanddecke für Zeitschriften od. dgl. mit den Haltemitteln entsprechend einem der vorstehenden Ansprüche.
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| GB5814271 | 1971-12-15 | ||
| GB5814271A GB1367106A (en) | 1971-12-15 | 1971-12-15 | Binders for periodicals and the like |
Publications (3)
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| DE2261618B2 DE2261618B2 (de) | 1976-02-19 |
| DE2261618C3 DE2261618C3 (de) | 1976-10-07 |
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| IT971924B (it) | 1974-05-10 |
| GB1367106A (en) | 1974-09-18 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |