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Central'noe konstruktorskoe bjuro avtomatizacii i mechanizacii STAPELKRAN
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das industrielle Beförderungswesen und
insbesondere auf Stapelkrane zum Mechanidieren von Lagerhaltungsarbeiten.
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A@ zweckmäßigsten werden die gemäß der vorliegenden Erfindung ausgeführten
Stapelkräne in Form von Stellagen- oder Brückenkränen verwendet.
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Zur Zeit sind als Stellagenkräne verwendete Stapelkräne bekannt,
bei denen die Säulen @ührungen besitzt, längs denen mit Hilfe von Rollen das Hebezeug
und die Kabine verschoben werden An der Kabine ist eine Einrichtung zum Verschieben
des Hebezeugs zusammen mit der Kabine und relativ zu ihr angebracht.
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Diese Einrichtung besteht aus einer an der Kabine befestigten
Spindel,
welche sich beim Herausschieben in der unteren Ausgangsstellung der Kabine auf dem
Hebez@ugrahmen abstützt, was zur Folge hat, daß das Hebezeug und der Kabinenboden
um eLn konstantes Maß gegeneinander verschoben sind.
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Bei einer solchen Ausführung des Stapelkrans ruft das Verschieben
der Kabine relativ zum Hebezeug bei Ausnutzung der vollen Lagerhöhe hervor, daß
die Übersicht der Bedienungsperson über den Arbeitsbereich verschlechtert wird.
Wenn die Lage der Kabine mit Halte der durch die Bedienungsp@@son von Hand betätigtenSpindel
geändert werden muß, wird die Stapelkranleistung geringer. Außerdem ist beim Zusammenwirken
des Rahmens des hochfahrenden Hebezeugs mit der Kabinenspindel ein Stoß unvermeidlich.
Es wird, um letzteren abzuschwächen, die Bewegungsgeschwindigkeit des Hebezeugs
vermindert.
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Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, die erwähnten Nachteile
zu beseitigen.
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Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Stap@lkran
mSt einer solchen Einrichtung zum Verschleben des Hebezeugs zusammen mit der Kabine
und relativ zu ihr zu schaffen, die es ermöglicht, diesen Vorgang zu automatisieren,
und die eine bessere Bedienung der oberen Regale bei gleichzeitiger verbesserter
Übersicht der Bedienungsperson über den Arbeitsbereich sicherstellt.
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Diese Aufgabe wird durch einen Stapelkran gelöst, der ein
Hebezeug
und eine Kabine, dle mlt: Hilfe von Rollen längs einer Säule verschoben werden,
sowie eine Einrichtung zum Verschieben des Hebezeugs zusammen mit der Kabine und
relativ zu ihr besitzt, bei dem diese Einrichtung einen an der der Säule zugewandten
Kabinenwand angelenkten Winkelhebel mit Rollen enteinem halt, von denen die eine
an # Hebelknie und die andere am freien Hebelende angebracht ist, während die der
Säule zugewandte Wand des Hebezeugrahmens einen Abstützungsvorsprung mit einer Abschrägung
im Oberteil nach der#der Säule hin hat, wobei dlese Abschrägung mSt der am Hebelkale
angebrachten Rolle zusammenwirkt, wenn die Kabine und das Hebezeug zusammen h@chgefahren
werden, während zum Verschieben des Hebezeugs relativ zur Kabine in der Höchstlage
die Säule eine Aussparung mlt; der dem Hebezeug zugewandten unterseitigen Abschragung
hat, die mit der am freien Hebelende angebrachten Rolle zusammenwirkt.
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Zweckmäßigerweise beträgt der Winkel zwischen der Abschrägung des
Abstützungsvorsprungs und zwischen der unterseitigen Abschrägung der Aussparung
einerseits sowie einer gedachten Senkrechtebene andererseits mindestes 30 Grad.
Dank einer solchen Ausführung wird der Widerstand beim gemeinsamen H@chfahren des
Hebezeugs zusammen mit der Kabine vermindert, wodurch die Lebensdauer des Hebezeugs
verlängert wird.
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Dle günstigsten Arbeitsbedingungen des Rrans werden in dem Falle
erzielt, wenn der Abstand zwischen der Säulenebene,
längs welcher
die Rolle sich bewegt, und der der Säule zugewandten Ebene des Abstützungsvorsprungs
geringer als der Abstand zwischen den Senkrechtebenen ist, welche die Rollen in
den voneinander am weitesten entfernten Punkten berühren.
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Durch Anwendung der vorliegenden Erfindung wird das Verschieben des
Hebezeugs relativ zur Kabine automatisiert, was sur Folge hat, daß die Kranleistung
wächst, die Höhe der Lagerfüllung vergrößert end gleichzeitig die Üb@rsicht der
Bedlenungsperson über den Arbeitsbereich verbessert wird. Außerdem wird die Belastung
durch die Kabine auf das Hebezeug und die Säule zügig und stoßfrei übertragen.
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Die Erfindung wird durch die Beschreibung einer @onkreten Ausfahrung
derselben und anhand von beiliegenden Zeichnungen erlautert; es zelgt Fig. 1 in
schematlscher Darstellung die Vorderansicht eines Stapelkrans vo@@ Stellagenkrantyp,
Fig. 2 die Seitenansicht desselben Krans, Fig. 3 die erfindungsgemäße Einrichtung
zum Verschieben des Hebezeugs zusammen mit der Kabine und relativ zu ihr, Fig. 4
einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig 3, Fig. 5 das Hebezeug mlt der Kabine unddie
Einrichtung in der Höchstlage, Fig. 6 in schematischer Darstellung die Vorderansicht
eines Stapelkrans vom Brücken@@@ntyp und Fig. 7 die Seitenansicht desselben Krans.
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Der erfindungsgemäße Stapeikran besitzt eine Säule 1 (Fig. 1, 2),
die auf einen Tragrahmen 2 aufgesetzt ist, welcher mit zwei rädern 3 und 4 ausgerüstet
ist, die auf einer zwischen Stellagen 6 angeordneten Kranbahnschienen 5 rollen Am
Oberteil der Bäule 1 befinden sich Rollen?, die sich auf der Führungsschiene 8 abwälzen,
welche oben auf den Stellagen 6 befestigt ist, Es ist zum Verschieben des Stapeikrans
längs den Stellagen 6 auf den Tragrahmen 2 ein Antrieb 9 montiert.
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An der Saule 1 sind ein Hebezeug 10 und eine Kabine 11 angebracht,
zu deren Verschiebung in der Senkrechtebene ein auf dem Tragrahmen 2 montierter
Antrieb 12 dient, Das Hebezeug 10 (Fig. 3 und 4) besitzt einen Rahmen 13, an welchem
Rollen 14 befestigt sind, welche sich längs an der Säule 1 sotgesehenen @ührungen
15 verschieben und das Hebezeug 10 in seiner waagerechten Lage festhalten0 Auf dem
Rahmen 13 des Hebezeugs 10 sitzen teleskopische Greiforgane 16 und 17, die waagerecht
herausgeschoben werden kennen. Die Kabine 11 der Bedienungsperson besitzt Steuerpulte
18 und 19.
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Die der Säule 1 zugewandte Wand 20 des Rahmens 13 des Hebezeugs 10
besitzt einen Abstützungsvorsprung 21 mit der Abschrägung 22, die sich am Oberteil
dieses Vorsprungs befindet und der Sa"ule zugewandt ist. Diese@Abschrägung bildet
mit einer gedachten Senkrecht@@@ne einen spitzen Winkel, welcher größer
als
30 Grad sein kanne Am Rahmen 13 des Hebezeugs 10 sind Rollen 23 und an der Kabine
11 Führungen 24 angebracht, um längs ihnen die Rollen 23 verschieben zu können.
An der Wand 25 der Kabine 11 ist ein Tragarm 26 befestigt, an dem die Einrichtung
zum gemeinsamen Verschieben des Hebezeugs 10 zusammen mit der Kabine 11 und zum
Verschieben des Hebezeugs 10 relativ zur Kabine 11 angeleakt ist.
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Diese Einrichtung enthalt einen Hebel 27, dessen Drehachse 28 in
den Kragar@ 26 eingesetzt ist.
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An diesem Hebel 27 sind Rollen angebracht, von denen die einem eine
29 an # Hebelknie und die andere 30 am freien Hebelende angebracht ist.
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Der Abstand zwischen der dem Hebezeug 10 zugewandten Ebene dtr Saule
1@und der der Saule 1 zugewandten Ebene des Abstützungsvorsprungs 21 ist geringer
als der Abstand zwischen den Senkrecht ebenen, welche die Bollen 29 und 30 in den
voneinander@am weitesten entfernten Punkten berühren.Hierdurch wird sich@rgestellt,
daß das Hebezeug 10 und die Kabine 11 gemeinsam längs der Säule 1 verschoben werden.
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Im Oberteil der Säule 1 (Fig. 5) befindet sich eine Aussparung, welche
durch Wand 31, obere Abschragung 32 und untere Abschrägung 33 gebildet wird, Letztere
steht, wenn die Kabine 11 sich in der Höchststellung befindet, mit der Rolle 30
in Wechselwirkung.
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Hierbei ist die Aussparungstie@e mindestens gleich dem Rollendurchmesser
und die untere Abschrägung 33 der Aussparung bildet mit einer gedachten Senkrechtebene
einen spitzen Winkel.
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Dieser Winkel kann größer als 30 Grad sein.
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Auf Fig. 6 und 7 ist eine Ausführungsvariante des Stapelkrans als
Brückenkran gezeigt. Dieser Stapelkran besitzt eine Brücke 34, welche längs der
Kranbahn 35 verschoben wird. Eine Laufkatze 36 mit an ihr aufgehängter Säule 37
fährt entlang der Brücke, Während langs der Säule 37 ein Hebezeug 38, welches teleskopische
Greiforgane 39 und 40 besitzt, sowle eine Kabine 41 verschoben werden.
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Der Brückenträger besitzt einen antrieb 42 zum Verschieben des Krans
sowie einen Antrieb 43 zum Hochfahren des Hebezeugs 38 und der Kabine 41. Das Hebezeug
38, die Kabine 41 und die Einrichtung zu ihrer gemeinsamen Verschiebung und zur
Verschiebung des Hebezeugs relativ zur Kabine sind analog den obenbeschriebenen
ausgeführt.
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Der Stapelkran arbeitet folgendermaßen.
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In einer Verpackung befindliche Last wlrd durch eSnen (aus der Zeichnung
nicht ersichtlichen) Förderer in den Arbeltsbereich des Stapelkrans gebracht. Das
Hebezeug 10 erfaßt mit Hilfe eines seiner Greiforgane 16. oder 17 die Last. Glerchzeitig
werden der Antrieb 12 zum Hochfahren des Hebezeugs 10 zusammen mit der Kabine 11
und der Antrieb 9 zum Verschieben des Krans eingeschaltet.
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Hierbei bewegen sioh die Rollen 14 des Hebezeugs 10 längs den Führungen
15 der Säule 1. Die Abschrägung 22 des Abstützungsvorsprungs 21 drückt auf die Rolle
29 des Hebels.' Beim Anhalten des Hebez@ugs 10 in der vorgegebenen Höhe wird das
teleskopische Greif organ 16 oder 17 herausgeschoben und die Last auf die Stellage.
6 abgesetzt. Hierbei @efindet sich der Boden der Kabine 11 in der gleichen Höhe
wie das Hebezeug.
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Es werden, um die Last in eine der oberen Reihen der Stellage zu
legen, das Hebezeug 10 und die kabine 11 sn die Aussparung in der Säule herangefunrt.
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D.r Hebel 27 beginnt. sowie die Rolle 30 die untere Abschrägung 33
berührt, sich zu drehen und greift in die Aussp@@ung ein. Das Gewicht der Kabine
11 wird jetzt über den Hebel 27 auf die Rolle 30 ubertragen, die sich gegen die
untere Abschrägung 33 der Aussparung abstützt.
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Dle Kabine 11 wird angehalten, während das Hebezeug 10 seine Aufwärtsbewegung
fortsetzt. Der Hebel 27 wird durch den hochgefahrenen Abstützungsvorsprung 21 daran
gehindert, sich zu drehen, während die Kabine 11 ihre Waagerechtlage dank des Rollen
23 beibehält, welche durch die Führungen 24 zurückgehalten werden. Beim Herabfahren
des Hebezeugs 10 wälzt sich die Rolle 29 auf der Abschrägung 22 des Abstützungsvorsprungs
21 ab, was zur Folge hat, daß sich der Hebel 27 um die Achse 28 dreht und aus der
Aussparung austritt. Nunmehr wird das Gewicht der Kabine 11 auf das Hebezeug 10
übertragen und die
Kabine 11 senkt sich zusammen mit diesem.
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Die Arbeitsweise des als Brückenkran angeführten Stapelkrans ist
analog.