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DE2261459B2 - Induktiv beheizte streckwalze - Google Patents

Induktiv beheizte streckwalze

Info

Publication number
DE2261459B2
DE2261459B2 DE19722261459 DE2261459A DE2261459B2 DE 2261459 B2 DE2261459 B2 DE 2261459B2 DE 19722261459 DE19722261459 DE 19722261459 DE 2261459 A DE2261459 A DE 2261459A DE 2261459 B2 DE2261459 B2 DE 2261459B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
heat transfer
transfer medium
inductively heated
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19722261459
Other languages
English (en)
Other versions
DE2261459C3 (de
DE2261459A1 (de
Inventor
Yoshio Kyoto; Katsumata Takuma Inazawa Aichi; Kitano (Japan)
Original Assignee
Tokushu Electric Co. Ltd, Kyoto; Mitsubishi Jukogyo K.K, Tokio; (Japan)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP10289571A external-priority patent/JPS4875814A/ja
Priority claimed from JP5419172A external-priority patent/JPS5214856B2/ja
Application filed by Tokushu Electric Co. Ltd, Kyoto; Mitsubishi Jukogyo K.K, Tokio; (Japan) filed Critical Tokushu Electric Co. Ltd, Kyoto; Mitsubishi Jukogyo K.K, Tokio; (Japan)
Publication of DE2261459A1 publication Critical patent/DE2261459A1/de
Publication of DE2261459B2 publication Critical patent/DE2261459B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2261459C3 publication Critical patent/DE2261459C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J1/00Modifying the structure or properties resulting from a particular structure; Modifying, retaining, or restoring the physical form or cross-sectional shape, e.g. by use of dies or squeeze rollers
    • D02J1/22Stretching or tensioning, shrinking or relaxing, e.g. by use of overfeed and underfeed apparatus, or preventing stretch
    • D02J1/224Selection or control of the temperature during stretching

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine induktiv beheizte Streckwalze gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Bei einer bekannten Streckwalze dieser Art (FR-OS 20 22 309) ist der das Wärmeübertragungsmittel enthaltende Zwischenraum, der zwischen der inneren Walzenumfangsfläche und der Hülse gebildet ist, entweder als Ringraum mit glatten zylindrischen Wänden (Fig.2 dieser Druckschrift) oder aber als Ringraum mit axial verlaufenden, von der inneren Walzenumfangsfläche radial nach innen ragenden Rippen (Fig.3 und 4 dieser Druckschrift) ausgebildet. Obwohl bei der zuletzt genannten Ausführungsform wegen der an der inneren Walzenumfangsfläche vorgesehenen, radial nach innen ragenden Rippen aufgrund des innigeren Kontaktes zwischen dem Walzenmantel und dem Wärmeübertragungsmittel eine bessere Wärmeübertragung im Vergleich zu der keinerlei Rippen aufweisenden Ausführungsform gewährleistet ist, hat sich dennoch gezeigt, daß — abgesehen von der relativ aufwendigen Herstellung aufgrund der speziell auszubildenden inneren Walzenumfangsfläche — die Wärmeübertragung immer noch nicht als optimal anzusehen ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Streckwalze der gattungsgemäßen Art mit einfacher Herstellmöglichkeit derart auszugestalten, daß aufgrund der vorgesehenen Berührungsflächen zwischen Walzenmantel und Wärmeübertragungsmittel der Wärmeübertragungsvorgang optimiert ist.
Die Merkmale der zur Lösung dieser Aufgabe geschaffenen Erfindung ergeben sich aus dem Patentanspruch.
Bei der erfindungsgemäßen Streckwalze ist die Berührungsfläche zwischen dem Wärmeübertragungsmittel und dem Wärmeverbraucher so groß wie möglich gemacht, indem nämlich der das Wärmeübertragungsmittel enthaltende Zwischenraum innerhalb einer elektrisch leitfähigen, dicken Schicht von außerordentlich hoher Leitfähigkeit vorgesehen und in Form von axial verlaufenden, voneinander getrennten Durchgangsbohrungen innerhalb dieser Schicht ausgebildet ist. Hierdurch ist es nicht nur in herstellungstechnisch einfacher Weise möglich, die zuvor fertig mit den Durchgangsbohrungen versehene elektrisch leitfähige Schicht direkt auf der inneren Walzenumfangsfläche zu befestigen und an der Innenfläche dieser Schicht ihrerseits sodann ohne jeglichen Zwischenraum, d. h. ohne die Beachtung erforderlicher Abstandstoleranzen od. dgl, die Hülse festzulegen, sondern es ist auch gewährleistet, daß die beispielsweise zylindrischen Wände der Durchgangsbohrungen die denkbar maximal große Berührungsfläche zwischen dem Wärmeübertragungsmittel einerseits und dem Wärmeverbraucher andererseits bilden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert Diese zeigt in
F i g. 1 die Streckwalze schematisch im Längsschnitt und
F i g. 2 im Querschnitt sowie
Fig.3 querschnittlich vergrößert ein Teil der Streckwalze.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, weist die dargestellte induktiv beheizte Streckwalze eine hohle Walze 13 aus magnetischem Material auf, die über Lager 15 auf einer Welle 14 drehbar ist. Innerhalb der Walze 13 ist auf der Welle i4 ein nicht drehbarer Kern 23 angeordnet, der mit einer Induktionswicklung 22 versehen ist
An der Innenumfangsfläche der Walze 13 ist hermetisch abdichtend eine elektrisch leitfähige, dicke Schicht 25, beispielsweise aus Aluminium, Wismuth oder Kupfer, befestigt, die eine höhere Leitfähigkeit als diejenige der Walze 13 aufweist und mit dieser einen einheitlichen Körper bildet. Diese Schicht 25 liegt mit ihrer Innenfläche hermetisch abdichtend einer aus unmagnetischem Material, beispielsweise aus rostfreiem Stahl bestehenden Hülse 27 an, die drehfest mit der Walze 13 verbunden ist.
Die elektrisch leitfähige, dicke Schicht 25 weist in der insbesondere aus F i g. 2 ersichtlichen Weise eine Vielzahl von axial zur Walze 13 verlaufenden, voneinander getrennten Durchgangsbohrungen 26 auf, die mit einem Wärmeübertragungsmittel 28, 29, beispielsweise Wasser oder öl, gefüllt sind. Hierbei ist, wie aus F i g. 3 ersichtlich, das Wärmeübertragungsmittel in den Durchgangsbohrungen 26 aufgrund der Zentrifugalkraft, die von der sich mit hoher Geschwindigkeit drehenden Streckwalze ausgeübt wird, in zwei Phasen unterteilt, nämlich in die Flüssigphase 28 und in die Dampfphase 29.
Die beschriebene Streckwalze funktioniert folgendermaßen: Wenn der auf dem nicht drehbaren Kern 23 angeordneten Induktionswicklung ein Wechselpotential angelegt wird, wird durch die elektrisch leitfähige, dicke Schicht 25 und die Wandfläche der Walze 13 hindurch ein Wechselfluß induziert. Dadurch kommt die Schicht 25 in einen hocherhitzten Zustand, wodurch auch das in den Durchgangsbohrungen 26 enthaltene Wärmeübertragungsmittel erhitzt wird, das mit seiner Flüssigphase 28 und seiner, gesättigten Dampf enthaltenden Dampfphase 29 den Innenraum der Durchgangsbohrungen 26 ausfüllt. Wenn dann der Wärmeverbraucher der Außenumfangsfläche der sich drehenden Walze 13 eine bestimmte Wärmemenge entzieht, ergibt sich zum sofortigen Ausgleich dieser Wärmemenge eine in radialer Richtung der Walze 13 erfolgende Wärmeübertragung vom Wärmeübertragungsmittel 28, 29 über die elektrisch leitfähige, dicke Schicht 25 durch die Wandfläche der Walze 13 hindurch zu deren Außenum-
fangsfläche. Hierbei wird aufgrund der Verdampfung dem die höhere Temperatur aufweisenden Walzenteil Wärme entzogen, während aufgrund der Kondensation dem die niedrigere Temperatur aufweisenden Walzenteil Wärme zugeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Induktiv beheizte Streckwalze mit einer auf einer Welle drehbaren, hohlen Walze aus magnetischem Material, einer innerhalb der Walze auf der Welle angeordneten, nichtdrehbaren Induktionswicklung und einer zwischen der Induktionswicklung sowie der inneren Walzenumfangsfläche hermetisch abdichtend vorgesehenen, drehfest mit der Walze verbundenen Hülse, zwischen der und der inneren Walzenumfangsfläche ein ein Wärmeübertragungsmittel enthaltender Zwischenraum gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der das Wärmeübertragungsmittel (28,29) enthaltende'Zwischenraum die Form von axial verlaufenden, voneinander getrennten Durchgangsbohrungen (26) aufweist und innerhalb einer an der inneren Wplzenumfangsfläche befestigten, elektrisch leitfähigen, dicken Schicht (25) von höherer Leitfähigkeit als derjenigen der Walze (13) gebildet ist, wobei die Schicht (25) mit ihrer Innenfläche an der Hülse (27) anliegt
DE2261459A 1971-12-17 1972-12-15 Induktiv beheizte Streckwalze Expired DE2261459C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP10289571A JPS4875814A (de) 1971-12-17 1971-12-17
JP5419172A JPS5214856B2 (de) 1972-05-30 1972-05-30

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2261459A1 DE2261459A1 (de) 1973-06-28
DE2261459B2 true DE2261459B2 (de) 1978-02-16
DE2261459C3 DE2261459C3 (de) 1978-10-19

Family

ID=26394934

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2261459A Expired DE2261459C3 (de) 1971-12-17 1972-12-15 Induktiv beheizte Streckwalze

Country Status (7)

Country Link
US (1) US4011641A (de)
CH (1) CH567586A5 (de)
DE (1) DE2261459C3 (de)
FR (1) FR2163696B1 (de)
GB (1) GB1418470A (de)
IT (1) IT991536B (de)
NL (1) NL7217139A (de)

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Also Published As

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FR2163696B1 (de) 1975-10-03
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