DE2261371C3 - Handbetätigtes Absperrventil mit einem Kontrollglied - Google Patents
Handbetätigtes Absperrventil mit einem KontrollgliedInfo
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- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16K31/00—Actuating devices; Operating means; Releasing devices
- F16K31/44—Mechanical actuating means
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein handbetätigtes Absperrventil mit einem Kontrollglied zur Überprüfung
auf Dichtheit unter Verwendung einer Absperrstange mit einem tellerförmigen Verschlußteil und
einem zwischen Ventilsitzring eingreifenden Rand des letzteren.
Absperrventile mit Kontrollgliedern zur Feststellung einer Undichtheit sind in verschiedenen Ausführungen
bekannt. Bei den meisten Ausführungen werden jedoch Kontrolleinrichtungen verwendet, bei denen irgendwelche
Teile elektrisch betätigt werden. Bei anderen Vorrichtungen werden zu diesem Zweck besondere Pumpen
oder zusätzliche Überwachungsorgane der verschiedensten Art benötigt.
Demgegenüber hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, nicht nur ein Leck anzuzeigen, sondern in diesem
Fall auch den Antrieb stillzusetzen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Bedienungsgriff mit dem Kontrol'^lied so verbunden ist, daß
das letztere das öffnen und Schließen erlaubt, aber bei Feststellung einer Undichtheit den Bedienungsgriff
außer Eingriff bringt. Dabei ist das Kontrollglied mit einem Verdrängungsglied am Ende der Ventilstange
versehen, die eine Zuleitung zu dem Ringspalt zwischen den Ventilsitzringen aufweist und mit einem Außengewinde
zum öffnen und Schließen das Gehäuse durchsetzt. Ferner endet das Verdrängungsglied in einer
Membran sowie in einer Vierkanthülse, in welche eine auf der Membran aufsitzender Vierkant eingreift, dessen
äußeres Ende beim Öffnen und Schließen des Ventils von dem auf einem Gehäuseansatz geführten Bedienungsgriff
betätigt wird.
Dies bedeutet, daß bei dem Absperrventil der Bedienungsgriff
auf übliche Weise von Hand betätigt wird, wobei das eingebaute Kontrollglied die öffnungs- und
Schließbewegiingen unbehindert erlaubt, aber den Bedienungsgriff
siußer Eingriff bringt, falls eine Undichtheit auftritt, die über das zulässige Maß hinausgeht
Diese Undichtheit wird selbsttätig angezeigt Dabei werden keinerlei Hilfanlagen, wie z. B. elektrische
Steuergeräte oder Anzeigegeräte oder irgendwelche andere Hilfsgeräte benötigt. Solange die Bewegung
durch eine Undichtheit 0 oder kleiner ist als zulässig, unterbleibt eine Verriegelung.
Das Absperrventil kann auf einfachste Art und Weise einen Mengenverlust kontrollieren, und zwar ohne
Rücksicht auf die Zeit einer Kontrolle. In einem solchen einfachen Fall kann bei Bedarf die Zeit durch eine
Stoppuhr gemessen werden. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, die Kontrolle auf Dichtheit innerhalb einer
bestimmten Zeiteiteinheit mittels eines konstant einstellbaren Zeiitgliedes vorzunehmen, so daß bei unzulässig
hohen Leckmengen innerhalb einer vorbestimmten Prüfungszeit der Bedienungsgriff außer Eingriff
kommt. Dadurch wird jede Undichtheit eindeutig festgelegt In weiterer Ausbildung des Absperrorgans kann
es mit einfachsten Mitteln bei einer registrierten Undichtheit gleichzeitig noch einen weiteren Sicherheitsabschluß durch ein zusätzliches Verschlußteil betätigen,
das in das Absperrventil auf einfachste Art und Weise mit eingebaut ist.
Wie bereits erwähnt, ist die Schließbewegung eines Absperrventils gleichzeitig mit dessen selbsttätiger
Überwachung auf Dichtheit verbunden. Wenn außer dem Kontrollglied auch ein Zeitglied vorhanden ist,
dessen Zeitkonstante einstellbar ist, wird eine Undichtheit auch zeillich eindeutig festgelegt. Das Zeitglied ist
dabei eine mechanische Konstante, während das Kontrollglied abhängig vom Dichtheitsgrad, also unabhängig
von der Leckmenge und somit nicht konstant ist.
Die Wechselwirkung des Zeit- und Kontrollgliedes besteht darin, daß bei einer Undichtheit, die über das
zulässige Maß hinausgeht, die vorhandene mechanische Koppelung ausgeschaltet wird, während innerhalb
einer zulässigen Leckmenge diese Koppelung nicht behindert wird. Die letztere überträgt sich also auf den
Schließvorga.ng, der bei Dichtheit erhalten bleibt, wobei das Absperrorgan ohne weiteres jederzeit wieder
geöffnet werden kann. Lediglich bei unzulässig hoher Undichtheit ist diese Koppelung aufgehoben, und der
Betätigungshebel des Absperrventils läuft leer.
Im übrigen gehen Einzelheiten der Erfindung aus den
Unteransprüchen hervor.
In der Zeichnung sind schematisch, teilweise im Schnitt AusfiJhrungsbeispiele dargestellt. Hierbei zeigt
F i g. I eine einfache Überwachung eines Absperrventils
mit einem Kontrollglied,
F i g. 2 dasselbe Beispiel wie in F i g. 1 mit einem zusätzlichen Zeitglied,
F i g. 2a ein Einzelteil der Ausführung nach F i g. 2,
F i g. 3 ein weiteres Beispiel nach F i g. 2 mit einem zusätzlichen Verschlußteil,
F i g. 3a ein Einzelteil der Ausführung nach F i g. 3.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 sind in dem Gehäuse 1 mit dem Anschluß 8 zu einem Verbraucher
an dem Eintritt des Mediums der Anschluß 2 mit zwei Ventilsitzringen 3 und 4 und dazwischenliegendem
Ringspalt 7 angeordnet. In den letzteren greift der Rand 6 eines Verschlußteiles 5, der an einer Ventilstange
9 sitzt, die mit einem Gewinde 12 das Gehäuse 1 durchsetzt und zum öffnen und Schließen dient. In dem
Verschlußteil 5 und im Innern der Ventilstange 9 ist eine Zuleitung 10 vorhanden, die von dem Ringspalt 7
ausgeht und an ihrem anderen Ende zu einem Verdrängungsglied 11 führt Dieses ist mit einer Membran 21
versehen, die den Raum zu dem Ringspait 7 abschließt. Außerhalb der Membran 21 endet das Verdrängungsglied 11 zu einer Vierkanthülse 14, in die ein Vierkant
15 eingreift, dessen äußeres Ende von der Vierkantöffnung 18 des Handgriffes 17 erfaßt wird, welcher mittels
eines runden Ansatzes 19 auf einem zylinderförmigen Vorsprung 20 des auf das Gehäuse 1 aufgesetzten Gehäuseansatzes
13 geführt wird. Der Vierkant 15 endet außen in einem Bedienungsknopf 16.
Wenn das Absperrventil durch den Bedienungsgriff 17 geschlossen wird, dringt der Rand 6 des Verschlußteiles
5 in den Ringspalt 7 ein, so daß in diesem und unterhalb der Membran 21 des Verdrängungsgliedes 11
ein Überdruck entsteht, der die Membran 21 nach außen drückt und dabei den Vierkant 15 hochhebt.
Wenn nun das Verschlußteil 5, d. h. der Ventilsitz des Absperrventils undicht ist, nimmt der Druck unterhalb
der Membran 21 infolge der entweichenden Leckmenge ab, so daß die Membran 21 durch das Gewicht des
Vierkants 15 nach innen gedrückt wird und das äußere Ende die Vierkantöffnung 18 des Bedienungsgriffes 17
verläßt, so daß der letztere das Absperrventil nicht mehr betätigen kann.
Wenn das Absperrventil wieder geöffnet werden soll, kann der Vierkant 15 durch den Bedienungsknopf 16
angehoben werden, so daß der Bedienungsgriff 17 wieder erfaßt wird. Bei geöffnetem Absperrventil bleibt
der Vierkant 15 in dieser Lage. Nach dem Schließen erfolgt die Prüfung auf Undichtheit, ohne dabei jedoch
die Zeit zu berücksichtigen, die bis zur Auslösung des Vierkantes 15 benötigt wird. Eine Kontrolle der Zeit
kann dabei gegebenenfalls durch eine Stoppuhr vorgenommen werden, durch welche feststellbar ist, wieviel
Zeit benötigt wird, bis der Vierkant 15 den Bedienungsgriff 17 verläßt. 1st diese Zeit größer, als es den Bestimmungen
entspricht, ist das Absperrventil in Ordnung und kann beim Wiederöffnen nach Betätigung des Bedienungsknopfes
16 geöffnet werden. Wenn aber die Entriegelung rascher als die zuässige Zeit erfolgt, ist
das Absperrventil undicht und muß entsprechend instand gesetzt werden.
Das Beispiel nach F i g. 2 ist genau dasselbe wie das Beispiel nach F i g. 1 mit dem gleichen Aufbau und den
gleichen Teilen des Kontrollgliedes, wie F i g. I zeigt. Dazu kommt jetzt noch ein konstant einstellbares Zeitglied.
Dieses Zeiglied besitzt eine topfartige Hülse 22 mil
obenliegendem Boden und mit nach untenliegendem gezacktem Außenrand 23. Diesem steht ein gezackter
Ring 24 gegenüber, der in einer flachen Vertiefung in dem Gehäuse 1 verdrehbar ist. Die Hülse 22 ist gegen
ihren Außenrand 23 zu mit einem Ringflansch 26 versehen, gegen welchen sich eine Druckfeder 28 legt, die
andererseits sich gegen den Boden 27 einer Führungshülse 25 abstützt, die an dem Gehäuse 1 befestigt ist.
Durch die Führungshülse 25 wird also die Hülse 22 geführt. Der dazwischenliegende Luftraum 29 wird durch
ein kleines; Ventil 30 entlüftet. Wenn also die Hülse 22 verdreht wird, gelangt sie entsprechend der Verzahnung
nach außen, wobei die Feder 28 zusammengedrückt und der Luftraum 29 verdichtet wird. Durch die
Einstellung des Ventils 30 wird der Luftraum 29 nach Art eines Türschließers entlüftet, so daß sich die Hülse
22 nach einer gewissen eingestellten Zeit (z. B. 20 bis 60 Sekunden) nach unten bewegt, wobei der Außenrand
23 und der Ring 24 im Zackengrund wieder ineinandergreifen.
Die Membran 21 ist beaufschlagt von dem Vierkant 15, dessen äußeres Ende in einer Vierkanthülse 31 im
Boden der topfartigen Hülse 22 endet. Auf dieser sitzt der Bedienungsgriff 17, welcher über die Hülse 22 den
Vierkant 15 mitnimmt und dabei das Verdrängungsglied 11 so betätigt, wie dies bereits in F i g. 1 beschrie-
ben ist. In den äußeren Teil des Vierkants 15 ist eine Führungsstange 32 eingelassen, die den mit einer Feder
33 unterstützten Bedienungsknopf 16 trägt. An ihrem inneren Ende ist die Führungsstange 32 mit dem einen
Ende eines zweiarmigen Verriegelungshebels 34 verbunden, der bei niedergedrücktem Vierkant 15 sich mit
seinem freien Ende etwa um den Punkt 35 quer nach außen legt, wobei er gegen das innere Ende der Vierkanthülse
31 anliegt (vgl. F i g. 2a), so daß der zur Aufnahme des Hebels 34 entsprechend ausgesparte Vier- jo
kant 15 ausgeschaltet und die Verriegelung zwischen ihm und der Hülse 22 aufgehoben wird. Der Verriegelungshebel
34 kann beliebig gestaltet sein, so ?.. B. stangen- oder dreieckförmig, so daß er nach der Freigabe
nach außen schwenkt.
Die Fig.? ^eigt wie die übrigen Figuren die geschlossene
Stellung des Absperrventils bei Dichtheit. Wenn der Bedienungsgriff 17 durch weitere Schließbewegung
das in dem Ringspalt 7 befindliche Medium verdichtet, bewegt sich auch die Hülse 22 mit ihrem
Außenrand 23 entlang dem Ring 24 bis über die nächste Zacke hinaus. Dadurch wird die Druckfeder 28 gespannt,
und die Entlüftung des Ventils 30 setzt ein, so daß die Hülse 22 allmählich entsprechend des eingestellten
Zeitablaufes, z. B. 20 bis 60 Sekunden, sich nach unten zu dem Zackenrand bewegt. Gleichzeitig tritt bei
Vorhandensein einer Undichtheit infolge des Gewichtes des Vierkantes 15 die Membran 21 nach unten.
Wenn nun diese Bewegung langsamer ist als die Bewegung des Zeilgliedes, kann das Absperrventil als dicht
gelten. Beim öffnen des letzteren legt sich die Hülse 22 gegen die Zacken am Außenrand 23 und nimmt den in
dieser Richtung drehbaren gezahnten Ring 24 mit. Dadurch wird das Ventil durch das gleichzeitig erfolgte
Zurückdrehen der Ventilstange 9 in dem Gewinde 12 geöffnet.
Wenn dagegen das Kontrollglied sich rascher nach unten bewegt als das Zeitglied, tritt der zweiarmige
Verriegelungshebel 34 mit seinem freien Ende nach außen und legt sich gegen das innere Ende der Vierkanthülse
31. Der Vierkant 15 steht jetzt nicht mehr in Verbindung mit der Vierkanthülse 31, so daß die Undichtheit
wegen zu großer Leckmenge an dem heraustretenden Knopf 16 sichtbar ist und der Griff 17 leerläuft.
Die Bewegungen des Hebels 34 werden dabei durch die Feder 33 unterstützt.
In F i g. 3 ist das gleiche Beispiel wie in F i g. 2 dargestellt,
lediglich mit dem Unterschied, daß an das Zeitglied ein zweiter Verschlußteil 37 als Sicherheitsventil
angeschlossen ist, der jedoch nur bei Feststellung einer unzulässigen Undichtheit seinen Ventilsitz 38 schließt.
Zu diesem Zweck ist das freie Ende des Verriegelungshebels 34 über einen einarmigen Verbindungshebel 39
an eine den Vierkant 15, die Ventilstange 9 sowie das Verschlußleil 5 durchsetzende Ventilstange 36 angeschlossen.
Die letztere trägt an ihrem Ende den verschlußteil 37, der nur bei Feststellung einer unzulässigen
Undichtheit den in einem Gehäuseansatz 40 an dem Zufluß des Mediums (Anschluß 2) angeordneten
Ventilsitz 38 schließt. Die Bewegungen der Führungsstange 32 bewirken somit bei Undichtheit die Auslösung
des Vierkantes 15 und gleichzeitig das Schließen des Verschlußteiles 37. Durch Anfassen des Knopfes 16
läßt sich der Ventilsitz 38 wieder öffnen, wobei durch das Wiedereintreten des Vierkantes 15 in die Vierkanthülse
31 der Bedienungsgriff 17 das Absperrventil wieder öffnen kann. Der zweiarmige Verbindungshebel 34
wird dabei um den Punkt 35 geschwenkt, wie in F i g. 3a angedeutet ist.
Es ist ohne weiteres möglich, an Stelle des beschriebenen Zeitgliedes auch andere Zeitglieder einzubauen
welche den gleichen Zweck erfüllen. Dies kann ζ. Β mittels einer abgebremsten Federung erfolgen. Wesentlich
ist dabei, daß das Zeitglied entsprechend derr gewünschten Ablauf einstellbar ist und die Verriege
lung durch das Kontrollglied dann erfolgt, wenn diese; schneller als das Zeitglied anspricht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Handbitätigtes Absperrventil mit einem Kont.-oügüed
zur Überprüfung auf Dichtheit unter Verwendung
einer Ventilstange mit einem tellerförmigen Verschlußteil und einem zwischen Ventilsitzringen
eingreifenden Rand desselben, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungsgriff (17)
mit dem Kontrollglied so verbunden ist, daß das letztere das öffnen und Schließen erlaubt, aber bei
Feststellung einer Undichtheit den Bedienungsgriff (17) außer Eingriff bringt, wobei das Kontrollgiied
mit einem Verdrängungsglied (U) am Ende der Ventilstange (9) versehen ist, die eine Zuleitung (10)
zu dem Ringspalt (7) zwischen den Ventilsirzringen (3, 4) aufweist und mit einem Außengewinde (12)
zum öffnen und Schließen das Gehäuse (1) durchsetzt,
daß ferner das Verdrängungsglied (11) in einer Membran (21) sowie in einer Vierkanthülse
(14) endet, in welche ein auf der Membran (21) aufsitzender Vierkant (15) eingreift-, dessen äußeres
Ende beim öffnen und Schließen des Ventils von dem auf einem Gehäuseansatz (13) geführten Bedienungsgriff
(17) betätigt wird.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Schließen der den Inhalt des Ringspaltes
(7) verdichtenden Rand (6) des Verschlußteils (5) über die Zuleitung (10) die Membran (21)
und damit den Vierkant (15) nach außen drückt, der sich durch die Leckmenge bei einer Undichtheit in
dem Ringspalt (7) durch sein Gewicht nach innen bewegt und die Membran (21) in ihre niedergedrückte
Lage bringt, wobei dessen äußeres, mit einem Bedienungsknopf (16) versehenes Ende die
Vierkantöffnung (18) des Bedienungsgriffes (17) verläßt und dadurch die unzulässige Undichtheit anzeigt.
3. Ventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieses außer dem Kontrollglied
auch mit einem Zeitglied mit einstellbarer Zeitkonstante versehen ist, so daß bei unzulässig hohen
Leckmengen innerhalb einer vorbestimmten Prüfungszeit der Bedienungsgriff (17) außer Eingriff
kommt, wobei das Zeitglied aus einer topfartigen Hülse (22) mit obenliegendem Boden besteht, die an
ihrem inneren, dem Gehäuse (1) zugekehrten Ende mit einem gezackten oder gezahnten Außenrand
(23) versehen ist, der in einen ebenfalls gezackten oder gezahnten, in einer flachen Vertiefung in dem
Gehäuse (1) geführten Ring (24) eingreift, der durch die Hülse (22) in der einen Drehrichtung mitgenommen
wird und in der anderen Drehrichtung gesperrt ist (F ig. 2 und 3).
4. Ventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (22) in einer auf dem Gehäuse (1)
befestigten Führungshülse (25) geführt ist und einen nach außen abstehenden Ringflansch (26) aufweist,
wobei der zwischen diesem und der Führungshülse (25) gebildete Luftraum (29) durch ein auf der Führungshülse
(25) angebrachtes Ventil (30) mit Unterstützung durch eine eingelegte Druckfeder (28) entlüftet
wird.
5. Ventil nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Vierkant (15) mit seinem außeren
Teil in einer Vierkanthülse (31) im Boden der Hülse (22) geführt und mit einer durch eine Feder
(33) unterstützten und den Bedienungsknopf (16) tragenden Führungsstange (32) versehen ist, die an
ihrem inneren Ende in dem Vierkant (15) einen zweiarmigen Verriegelungbhebel (34) trägt, der bei
niedergedrücktem Vierkant (15) sich mit seinem freien Ende quer nach außen gegen das innere Ende
der Vierkanthülse (31) legt und dadurch die Verriegelung zwischem dem Vierkant (15) und der Hülse
(22) aufhebt (F ig. 2a).
6. Ventil nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungsgriff (17)
beim Schließen die Hülse (22) so mitnimmt, daß ihr gezackter Außenrand (23) auf dem sich nicht verdrehenden
gezackten Ring (24) aufläuft und dadurch den Luftraum (29) verdichtet, wobei dessen
die Zeitkonstante bestimmende Entlüftung die Hülse (22) nach innen in den Zackengrund drückt, wodurch
eine Sperrung dann auftritt, wenn der Vierkant (15) und damit das Kontrollglied wegen Undichtheit
schneller anspricht als das Zeitglied.
7. Ventil nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitglied mit einem weiteren
Verschlußteil (37) als Sicherheitsventil versehen ist und das freie Ende des Verriegelungshebels (34)
über einen einarmigen Verbindungshebel (39) an eine in dem Vierkant (15) geführte und die Ventilstange
(9) sowie das erste Verschlußteil (5) durchsetzende zweite Ventilstange (36) angeschlossen ist,
die an ihrem Ende das zweite Verschlußteil (37) trägt, das nur bei Feststellung einer unzulässigen
Undichtheit den in einem Gehäuseansatz (40) an dem Zufluß (2) angeordneten zweiten Ventilsitz (38)
schließt (F i g. 3).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722261371 DE2261371C3 (de) | 1972-12-15 | 1972-12-15 | Handbetätigtes Absperrventil mit einem Kontrollglied |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722261371 DE2261371C3 (de) | 1972-12-15 | 1972-12-15 | Handbetätigtes Absperrventil mit einem Kontrollglied |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2261371A1 DE2261371A1 (de) | 1974-07-11 |
| DE2261371B2 DE2261371B2 (de) | 1975-05-15 |
| DE2261371C3 true DE2261371C3 (de) | 1976-01-02 |
Family
ID=5864482
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722261371 Expired DE2261371C3 (de) | 1972-12-15 | 1972-12-15 | Handbetätigtes Absperrventil mit einem Kontrollglied |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2261371C3 (de) |
-
1972
- 1972-12-15 DE DE19722261371 patent/DE2261371C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2261371B2 (de) | 1975-05-15 |
| DE2261371A1 (de) | 1974-07-11 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |