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DE2261163A1 - Gehaenge - Google Patents

Gehaenge

Info

Publication number
DE2261163A1
DE2261163A1 DE19722261163 DE2261163A DE2261163A1 DE 2261163 A1 DE2261163 A1 DE 2261163A1 DE 19722261163 DE19722261163 DE 19722261163 DE 2261163 A DE2261163 A DE 2261163A DE 2261163 A1 DE2261163 A1 DE 2261163A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain
rocker
chain strands
strands
hanger according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19722261163
Other languages
English (en)
Other versions
DE2261163C2 (de
Inventor
auf Nichtnennung. B66c 1-44 Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUD Kettenfabrik Rieger und Dietz GmbH and Co KG
Original Assignee
RUD Kettenfabrik Rieger und Dietz GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RUD Kettenfabrik Rieger und Dietz GmbH and Co KG filed Critical RUD Kettenfabrik Rieger und Dietz GmbH and Co KG
Priority to DE19722261163 priority Critical patent/DE2261163C2/de
Publication of DE2261163A1 publication Critical patent/DE2261163A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2261163C2 publication Critical patent/DE2261163C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/12Slings comprising chains, wires, ropes, or bands; Nets
    • B66C1/14Slings with hooks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • "Gehänge" Die Erfindung betrifft ein Gehänge zur Aufnahme von Lasten mit 2 + 2n an ihren freien Enden tastaufnahmemittel aufweisenden Kettensträngen, wobei n eine ganze Zahl ist und die Kettenstränge unmittelbar oder über Zwischenelemente mit einem in einen Kranhaken od. dgl. einhängbaren Aufhängeglied in Verbindung stehen.
  • Bekannt sind Gehänge der vorstehenden Art mit vier Kettensträngen, die an vier verschiedene Punkte einer aufzunehmenden Last angeschlagen werden. Derartige Gehänge vermögen dann nicht voll zu befriedigen, wenn es an der Gewähr dafür fehlt, daß der Abstand zwischen den sich diagonal gegenüberliegenden Anschlagpunkten genau gleich groß ist, und die einzelnen Kettenstränge einer an die Form der aufzunehmenden Last genau angepaßte Länge haben. Sind die angedeuteten Voraussetzungen nicht erfüllt, läßt sich nicht mit Sicherheit vermeiden, daß die Last nur über zwei Stränge übertragen wird. Dies führt nicht nur zu einer vergleichsweisen starken Beanspruchung der'tragenden Stränge, sondern auch zu einer entsprechend hohen Belastung der tragenden Anschlagpunkte. Eine gleichmäßige Belastung der Anschlagpunkte ist indessen häufig von größter Wichtigkeit. Dies gilt vor allem dann, wenn empfindliche Lasten angehoben werden sollen, wie beispielsweise Betonfertigteile, die nach dem Abnehmen der Schalung, d. h. dem Zeitpunkt, zu dem ein erster Transport erfolgt, lediglich ein Sechstel bis ein Viertel ihrer Endfestigkeit haben. Bei Betonfertigteilen, die nach dem Gießen angehoben werden sollen, ist eine gleichmäßige Lastverteilung auf die einzelnen Anschlagpunkte im übrigen insofern von besonderer Bedeutung, als häufig außer dem Gewicht der Teile während des Anhebens Zusatzkräfte, wie z. B. Adhäsionskräfte, zu überwinden sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gehänge der in Rede stehenden Art zu schaffen, das eine gleichmäßige Lastverteilung auf die einzelnen Kettenstränge ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jeweils 2n der Lastaufnahmemittel aufweisenden Kettenstränge mit Verkürzungsorganen versehen und paarweise an jeweils einer Ausgleichswippe befestigt sind.
  • Das erfindungsgemäße Gehänge bietet den Vorteil, daß es möglich ist, die einzelnen Kettenstränge durch die Verkürzungsorgane grob und durch die Ausgleichswippe fein längenmäßig an die jeweiligen Gegebenheiten anzupassen, wobei die Feinanpassung selbsttätig erfolgt. Durch die Anpaßbarkeit lassen sich auch Lasten unterschiedlicher Form und Kompliziertheit anheben, wie beispielsweise Fertigbetontreppen.
  • Als besonders vorteilhaft erweist es sich, wenn die von einer Dreieckswippe gebildete Ausgleichswippe drei Haltebolzen aufweist, deren Achsen die Eckpunkte eines gleichschenkligen Dreiecks bilden, dessen Grundlinie s gleich seiner dreifachen Höhe h und diese gleich der zweifachen Teilung t der Kettenglieder des jeweiligen Kettenstranges ist.
  • Bei der zuletzt genannten Ausführungsform ist die Gewähr dafür gegeben, daß der Lastverteilungsfehler innerhalb einer Grenze von zehn Prozent bleibt, falls eine Grobanpassung durch die Verkürzungsorgane vorgenommen wird. Dieser Prozentsatz kann durch Vergrößerung der Abmessungen der Ausgleichswippe noch verkleinert werden. In den meisten Fällen erübrigt sich jedoch eine derartige Verkleinerung des Lastverteilungsfehlers.
  • Durch die Wahl einer Dreieckswippe ist sichergestellt, daß das Gehänge auch in Fällen, in denen Grobeinstellung nicht ordnungsgemäß vorgenommen wird, noch befriedigend arbeitet. Allerdings wird in einem solchen Fall aus einem Vierstranggehänge funktionsmäßig ein Dreistranggehänge.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand eines-in der beigefügten Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 die perspektivische Ansicht eines Vierstranggehänges nach der Erfindung und Fig. 2 eine Einzelheit des Gehänges gemäß Fig. 1.
  • In Fig. 1 ist 11 ein Kranhaken, in dem ein Aufhüngeglied 12 einhängt ist, das über Zwischenglieder 13 und 14 einerseits mit einer als Dreieckswippe ausgebildeten Ausgleichswippe 15 und andererseits mit zwei Kettensträngen 16 und 17 verbunden ist. An der Ausgleichswippe 15 sind zwei weitere Kettenstr$nge 12 und 19 befestigt, und zwar mit Hilfe zweier Haltebolzen 20 und 21. Ein dritter Haltebolzen 22 dient zur Verbindung der Ausgleichswippe 15 mit dem Zwischenglied 13.
  • Die Kettenstränge 18 und 19 sind mit von Verkürzungsklauen gebildeten Verkürzungsorganen 23 und 24 versehen. Zur Befestigung der Verkürzungsorgane 23 und 24 an den Kettensträngen 18 und 19 dienen zweiteilige Kettenschlösser 25 und 26, in die einerseits Kettenglieder der Kettenstränge 1o und 19 und kurze Kettenstrangstücke eingehängt sind, welche an ihren Enden die Verkürzungsorgane 23 und 24 tragen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Kettenstränge 16 und 17 keine Verkürzungsorgane auf. Bei Bedarf ist es möglich, jedoch auch diese Kettenstränge mit Verkürzungsorganen zu versehen.
  • An den freien Enden der Kettenstränge 16, 17, 18, 19 befinden sich von Haken gebildete Lastaufnahmemittel 27.
  • sSie die Fig. 2 lehrt, sind die Haltebolzen 20, 21 und 22 so angeordnet, daß ihre Achsen die Eckpunkte eines gleichschenkligen Dreieckes bilden. Die Abmessungen dieses Dreieckes sollten so gewählt sein, daß die Grundlinie s gleich der dreifachen Höhe h ist, welche ihrerseits dem zweifachen Wert der Teilung t der Kettenglieder der Kettenstränge 1& und 19 entspricht.
  • Gehänge der beschriebenen Art eignen sich besonders zum Anheben von Betonfertigteilen. Sie- lassen sich leicht an unterschiedliche Gegebenheiten anpassen und bieten bei großer Einfachheit ein hohes Maß an Betriebssicherheit. Die Erfindung wurde an einem Gehänge mit vier Kettensträngen erläutert. Es ist auch möglich, statt vier Kettenstränge z. B. sechs oder acht Kettenstränge zu verwenden. In einem derartigen Fall wird man vorzugsweise jeweils zwei Kettenstränge über eine Ausgleichswippe auf einen Kettenstrang reduzieren und jeweils zwei der auf diese Weise gewonnenen 'reduzierten Kettenstränge" an eine weitere Wippe anschlage°n.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Gehänge zur Aufnahme von Lasten mit 2 + 2n an ihren eien eiern Enden Lastaufnahmemittel aufweisenden Kettensträngen, wobei n eine ganze Zahl ist und die Kettenstränge unmittelbar oder über Zwischenelemente mit einem in einen Kranhaken od.dgl. einhängbaren Aufhängeglied in Verbindung stehen, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß jeweils 2n (18,19) der Lastaufnahmemittel (27) aufweisenden Kettenstränge mit Verkürzungsorganen (23,24) versehen und paarweise an jeweils einer Ausgleichswippe (15) befestigt sind.
2. Gehänge nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Ausgleichswippe (15) als Dreieckswippe ausgebildet ist.
3. Gehänge nach Anspruch 1 oder 2 mit vier Lastaufnahmemittel aufweisenden Kettensträngen, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß mindestens die beiden mit der Ausgleichswippe (15) verbundenen Kettenstränge (18,19) mit Verkürzungsklauen ausgestattet sind.
4. Gehänge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e -k e n n z e l c h n e t , daß die Ausgleichswippe (15) drei Haltebolzen (20,21,22) aufweist, deren Achsen die Eckpunkte eines gleichschkligen Dreiecks bilden, dessen Grundlinie s gleich seiner dreifachen Höhe h und diese gleich der zweifachen Teilung t der Kettenglieder des jeweiligen Kettenstranges (18,19) ist.
5. Gehänge nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Verkürzungsorgane (23) mit Hilfe von Kettenschlössern (25,26) an die Kettenstränge (18,19) angeschlossen sind.
6. Gehänge nach einem der Ansprüche 1 bis 5', dadurch g e k e n n z e i c h n e t ,- daß zwei Kettenstränge (16,17) und die Ausgleichswippe (15) über Zwischenglieder (13,14) mit den Aufhängegliedern (12) verbunden sind.
Leerseite
DE19722261163 1972-12-12 1972-12-12 Kettengehänge Expired DE2261163C2 (de)

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DE2261163A1 true DE2261163A1 (de) 1974-06-20
DE2261163C2 DE2261163C2 (de) 1983-06-23

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