DE2260293C3 - Verfahren zur Herstellung von gefrorenem Hackfleisch - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von gefrorenem HackfleischInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C18/00—Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von gefrorenem Hackfleisch entsprechend
dem Oberbegriff des vorstehenden Patentanspruches.
Nach einem auf die Anmelderin zurückgehenden Vorschlag ist ein Kälte erzeugender, tunnelförmiger
Kühlraum vorgesehen, der durch aufeinanderfolgende Schübe ein »Oberfrieren« von Nahrungsmitteln gestattet,
insbesondere eine Oberzugeinrichtung für gehacktes Beefsteak, bei der sich der Überfriertunnel zwischen
einer Reibeanlage und einer Vorrichtung zum Verpakken des Gutes befindet
Die Reibeanlage weist im allgemeinen eine erste Reibe auf, der ein Mischer nachgeordnet ist, welcher das
Fleisch in eine Vorrichtung zum Endbearbeiten und Formgeben befördert
Es ist wichtig, daß das hergestellte Fleisch keinerlei Krankheitskeime enthält
Da die Reibe- und Mischvorgänge eine Wärmeerzeugung zur Folge haben, wurde — um die Entwicklung von
Keimen in der Reibevorrichtung zu verhindern — bereits vorgeschlagen, die an dem Verarbeitungsvorgang
unmittelbar beteiligten Bauelemente zu kühlen.
Ein bekannter Vorschlag besteht darin, dem zu reibenden Fleisch Eise beizugeben, was in keiner Weise
zufriedenstellen kann, da das Fleisch eine nicht unbedeutende Wassermenge absorbiert beispielsweise
5 bis 8%.
In verbesserter Ausführung wurde darüber hinaus bereits voi gesehen, die unmittelbar am Bearbeitungsvorgang beteiligten Bauelemente zu unterkühlen, und
zwar entweder mit Hilfe einer durch ein Kühlrohr geleiteten Kühlflüssigkeit oder durch Stickstoff-Zirkulation
bei niedriger Temperatur (z.B. minus 10° C). Damit erhält man bereits bessere Ergebnisse.
Schließlich wurde bereits vorgeschlagen, schlachtwarmes Fleisch mit Hilfe einer Kaltluftströmung
abzukühlen, um u.a. den Anfangskeimgehalt herabzusetzen.
Die dazu verwendete Luft ist nicht stark vorgekühlt, sie kann unmittelbar kühle Außenluft sein.
Diese Kühlluft wird bewußt feucht gehalten bzw. die Kühlung Findet in gegebenenfalls künstlich erzeugter
feuchter Atmosphäre statt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
so zu gestalten, daß die keimabbauende Wirkung noch um ein Vielfaches verbessert wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das im Kennzeichen des Patentanspruches wiedergegebene
Vorgehen gelöst
von auf minus 10 bis minus 20° C gekühlter Luft durchgeführt wird, die durch Kondensation zuvor
wenigstens in bestimmtem Umfange von Wasserdampf befreit wurde, wird nicht nur eine gute Vorkühlung des
Fleisches erzielt, die getrocknete Luft kann darüber hinaus aus dem geriebenen Fleisch Feuchtigkeit und
damit Keime aufnehmen. Die Berührung zwischen der trockenen Luft und dem geriebenen Fleisch während
des Mischvorganges ist sehr innig. Da die Luft über eine
ίο Kühl- und Abtauschereinrichtung, welcher eine Ventilatoreinrichtung
zugeordnet ist und die in Strömungsrichtung der Luft gesehen vorzugsweise vor dem Mischer
angeordnet ist in geschlossenem Umfang innerhalb eines Gehäuses geleitet wird, wobei ein Nebenzweig des
Umlaufs um die Reibe geführt sein kann, wird die Feuchtigkeit mit den Keimen, die von der getrockneten
Luft im Raum des Mischers dem geriebenen Fleisch entnommen wurde, durch Kondensation abgeschieden.
Durch regelmäßige Reinigung der Abkühl- und
ίο Abtauschereinrichtung werden diese Keime über die
durch die Kühlung am Fleisch abgetöteten Keime hinaus abgeführt
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiels näher erläutert
Es zeigt
F i g. 1 einen schematischen Aufriß mit einem Teilschnitt entlang der Linie I-I in Fig.2 des
Ausführungsbeispieles,
F i g. 2 eine schematische Schnittansicht entlang der
F i g. 2 eine schematische Schnittansicht entlang der
Die Anlage gemäß der Zeichnung besteht aus einer Reibe 1 und einem Mischer 2, die in einem isolierten,
geschlossenen Gehäuse 3 angeordnet sind. Die einzigen offenen Teile sind der Fülltrichter la zum Einfüllen des
Fleisches in die Reibe 1 und der Ausgang des Mischers über die Reib- bzw. Förderschnecke 2a, die dem Mischer
zugeordnet ist
Der Trichter 1 a endet in der Schnecke der Reibe 1, die
praktisch keine Außenluft eindringen läßt während der Ausgang der Förderschnecke 2a mit einem Überfriertunnel
— wie er eingangs beschrieben wurde — verbunden ist Dieser Gefriertunnel, der nicht zur
Erfindung gehört, ist bei E nur angedeutet und weist z.B.
eine Vorrichtung zur Endbearbeitung und Formgebung fauf.
Die durch einen Motor \b angetriebene Reibe 1 reibt das Fleisch, bis es sich in vorbearbeit stern Zustand
befindet, während es durch den Mischer 2 einer Durchmengung unterzogen wird. Der Mischer 2 weist
zu diesem Zweck im Inneren nicht dargestellte Schaufelblätter und/oder andere sich bewegende Teile
auf. In der Schnecke 2a erfolgt ein zusätzliches Reiben. Dadurch wird ein verhältnismäßig gleichmäßiges
Verteilen der fetten und mageren Fleischteile erzielt.
Erfindungsgemäß erfolgt der Kühlvorgang der Gesamtheit mit Hilfe kalter — z.B. — 20 Grad C— und
gereinigter Luft, die in praktisch geschlossenem Umlauf im Inneren des abgedichteten Gehäuses zirkuliert, und
zwar ir. Richtung der in der Zeichnung eingetragenen Pfeile.
Die Reinigung und Kühlung der Luft erfolgt dadurch, daß sie durch eine Kühlbatterie 4 geleitet wird, welche
gleichzeitig einen Kondensator zur Kondensation des in der LuU enthaltenen Wasserdampfes darstellt. Diese
Batterie 4 weist z.B. einen Austauscher mit Kühlblechen auf, die einem Leitungssystem zugeordnet sind, in dem
eine Kühlflüssigkeit zirkuliert In F i g. I ist eine Vorrichtung S dargestellt die die Kühlflüssigkeit liefen.
Die am Eingang des Austauschers durch die Ventilatoren 7,8 angesaugte Luft fließt tun die Leitung 9, die das
Fleisch von der Reibe 1 zum Mischer 2 befördert, und dringt dann durch eine in der oberen Wand des
Mischtroges vorgesehene Öffnung 10 in den Mischtrog ein. Nachdem die Luft durch das FIe hch im Laufe des
Reibe- bzw. Mischvorganges geströmt ist, wird sie durch die Ventilatoren 11, 12 abgesaugt und strömt um das
Schneckengehäuse der Schnecke 2a und kommt Jim
Austauscht;.- zurück. Übrigens wird Luft auch durch einen Ventilator 13 in Richtung der Reibe 1 abgesaugt,
um welche sie strömt.
Die Reibe 1 sowie die Reibschnecke Xa des Mischers
befinden sich also durch thermische Leitung in abgekühltem Zustand.
Überdies wird das Fleisch im Laufe des Mischvorganges in andauernden Kontakt mit der durch den
Austauscher gereinigten Luft gebracht Diese Reinigung besteht im wesentlichen aus einer Kondensation des
Wasserdampfes, die ständig durch den Kontakt der Luft mit dem gehackten Fleisch herbeigeführt wird. Der
Wassergehalt des Endproduktes ist also so niedrig wie möglich.
Dank dieses Vorgehens gelingt es, ein Endprodukt zu erhalten, das keinerlei Krankheitskeime, wie z. B.
Coliformen oder Salmonellen, und eine Gesamtzahl von Keimen aufweist, die nicht einige Tausend per Gramm
überschreitet Dieses Ergebnis ist ausgesprochen überraschend, wenn man bedenkt daß das durch das
bisherige Vorgehen erhaltene Hackfleisch mehrere Hunderttausend Keime pro Gramm enthält
Dies erklärt sich wahrscheinlich durch eine Erscheinung, die darin zu sehen ist daß Keime im Bereich des
an dem Austauscher kondensierten Wasserdampfes festgelegt werden.
Der Austauscher wird selbstverständlich täglich sorgfältig gereinigt; zu diesem Zweck weist die Anlage
nicht dargestellte Türen auf.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von gefrorenem Hackfleisch, dessen Ausgangsprodukte mit gekühlten Arbeitsgeräten vorgerieben, darauf bei Temperaturen von minus 10 bis minus 20° C längere Zeit zur homogenen Verteilung von fetten und mageren Teilen gemischt und anschließend fein gerieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlung des Fleisches während des Mischens und Feinreibens durch einen unmittelbar mit dem Fleisch in Kontakt gebrachten, in einem geschlossenen Umlauf geführten, laufend auf minus 10 bis minus 200C gekühlten und getrockneten Luftstrom erfolgt
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