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DE2260293C3 - Verfahren zur Herstellung von gefrorenem Hackfleisch - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gefrorenem Hackfleisch

Info

Publication number
DE2260293C3
DE2260293C3 DE2260293A DE2260293A DE2260293C3 DE 2260293 C3 DE2260293 C3 DE 2260293C3 DE 2260293 A DE2260293 A DE 2260293A DE 2260293 A DE2260293 A DE 2260293A DE 2260293 C3 DE2260293 C3 DE 2260293C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
meat
minus
air
production
cooling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2260293A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2260293B2 (de
DE2260293A1 (de
Inventor
Maurice St. Jean De Monts Fradin (Frankreich)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bpifrance Financement SA
Original Assignee
Agence National de Valorisation de la Recherche ANVAR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agence National de Valorisation de la Recherche ANVAR filed Critical Agence National de Valorisation de la Recherche ANVAR
Publication of DE2260293A1 publication Critical patent/DE2260293A1/de
Publication of DE2260293B2 publication Critical patent/DE2260293B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2260293C3 publication Critical patent/DE2260293C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C18/00Disintegrating by knives or other cutting or tearing members which chop material into fragments
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C5/00Apparatus for mixing meat, sausage-meat, or meat products

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)
  • Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von gefrorenem Hackfleisch entsprechend dem Oberbegriff des vorstehenden Patentanspruches.
Nach einem auf die Anmelderin zurückgehenden Vorschlag ist ein Kälte erzeugender, tunnelförmiger Kühlraum vorgesehen, der durch aufeinanderfolgende Schübe ein »Oberfrieren« von Nahrungsmitteln gestattet, insbesondere eine Oberzugeinrichtung für gehacktes Beefsteak, bei der sich der Überfriertunnel zwischen einer Reibeanlage und einer Vorrichtung zum Verpakken des Gutes befindet
Die Reibeanlage weist im allgemeinen eine erste Reibe auf, der ein Mischer nachgeordnet ist, welcher das Fleisch in eine Vorrichtung zum Endbearbeiten und Formgeben befördert
Es ist wichtig, daß das hergestellte Fleisch keinerlei Krankheitskeime enthält
Da die Reibe- und Mischvorgänge eine Wärmeerzeugung zur Folge haben, wurde — um die Entwicklung von Keimen in der Reibevorrichtung zu verhindern — bereits vorgeschlagen, die an dem Verarbeitungsvorgang unmittelbar beteiligten Bauelemente zu kühlen.
Ein bekannter Vorschlag besteht darin, dem zu reibenden Fleisch Eise beizugeben, was in keiner Weise zufriedenstellen kann, da das Fleisch eine nicht unbedeutende Wassermenge absorbiert beispielsweise 5 bis 8%.
In verbesserter Ausführung wurde darüber hinaus bereits voi gesehen, die unmittelbar am Bearbeitungsvorgang beteiligten Bauelemente zu unterkühlen, und zwar entweder mit Hilfe einer durch ein Kühlrohr geleiteten Kühlflüssigkeit oder durch Stickstoff-Zirkulation bei niedriger Temperatur (z.B. minus 10° C). Damit erhält man bereits bessere Ergebnisse.
Schließlich wurde bereits vorgeschlagen, schlachtwarmes Fleisch mit Hilfe einer Kaltluftströmung abzukühlen, um u.a. den Anfangskeimgehalt herabzusetzen. Die dazu verwendete Luft ist nicht stark vorgekühlt, sie kann unmittelbar kühle Außenluft sein. Diese Kühlluft wird bewußt feucht gehalten bzw. die Kühlung Findet in gegebenenfalls künstlich erzeugter feuchter Atmosphäre statt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruches so zu gestalten, daß die keimabbauende Wirkung noch um ein Vielfaches verbessert wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das im Kennzeichen des Patentanspruches wiedergegebene Vorgehen gelöst
Dadurch, daß der Mischvorgang unter Anwesenheit
von auf minus 10 bis minus 20° C gekühlter Luft durchgeführt wird, die durch Kondensation zuvor wenigstens in bestimmtem Umfange von Wasserdampf befreit wurde, wird nicht nur eine gute Vorkühlung des Fleisches erzielt, die getrocknete Luft kann darüber hinaus aus dem geriebenen Fleisch Feuchtigkeit und damit Keime aufnehmen. Die Berührung zwischen der trockenen Luft und dem geriebenen Fleisch während des Mischvorganges ist sehr innig. Da die Luft über eine
ίο Kühl- und Abtauschereinrichtung, welcher eine Ventilatoreinrichtung zugeordnet ist und die in Strömungsrichtung der Luft gesehen vorzugsweise vor dem Mischer angeordnet ist in geschlossenem Umfang innerhalb eines Gehäuses geleitet wird, wobei ein Nebenzweig des
Umlaufs um die Reibe geführt sein kann, wird die Feuchtigkeit mit den Keimen, die von der getrockneten Luft im Raum des Mischers dem geriebenen Fleisch entnommen wurde, durch Kondensation abgeschieden. Durch regelmäßige Reinigung der Abkühl- und
ίο Abtauschereinrichtung werden diese Keime über die durch die Kühlung am Fleisch abgetöteten Keime hinaus abgeführt
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiels näher erläutert
Es zeigt
F i g. 1 einen schematischen Aufriß mit einem Teilschnitt entlang der Linie I-I in Fig.2 des Ausführungsbeispieles,
F i g. 2 eine schematische Schnittansicht entlang der
Linie II-II in F i g. 1 des Ausführungsbeispieles.
Die Anlage gemäß der Zeichnung besteht aus einer Reibe 1 und einem Mischer 2, die in einem isolierten, geschlossenen Gehäuse 3 angeordnet sind. Die einzigen offenen Teile sind der Fülltrichter la zum Einfüllen des Fleisches in die Reibe 1 und der Ausgang des Mischers über die Reib- bzw. Förderschnecke 2a, die dem Mischer zugeordnet ist
Der Trichter 1 a endet in der Schnecke der Reibe 1, die praktisch keine Außenluft eindringen läßt während der Ausgang der Förderschnecke 2a mit einem Überfriertunnel — wie er eingangs beschrieben wurde — verbunden ist Dieser Gefriertunnel, der nicht zur Erfindung gehört, ist bei E nur angedeutet und weist z.B. eine Vorrichtung zur Endbearbeitung und Formgebung fauf.
Die durch einen Motor \b angetriebene Reibe 1 reibt das Fleisch, bis es sich in vorbearbeit stern Zustand befindet, während es durch den Mischer 2 einer Durchmengung unterzogen wird. Der Mischer 2 weist zu diesem Zweck im Inneren nicht dargestellte Schaufelblätter und/oder andere sich bewegende Teile auf. In der Schnecke 2a erfolgt ein zusätzliches Reiben. Dadurch wird ein verhältnismäßig gleichmäßiges Verteilen der fetten und mageren Fleischteile erzielt.
Erfindungsgemäß erfolgt der Kühlvorgang der Gesamtheit mit Hilfe kalter — z.B. — 20 Grad C— und gereinigter Luft, die in praktisch geschlossenem Umlauf im Inneren des abgedichteten Gehäuses zirkuliert, und zwar ir. Richtung der in der Zeichnung eingetragenen Pfeile.
Die Reinigung und Kühlung der Luft erfolgt dadurch, daß sie durch eine Kühlbatterie 4 geleitet wird, welche gleichzeitig einen Kondensator zur Kondensation des in der LuU enthaltenen Wasserdampfes darstellt. Diese Batterie 4 weist z.B. einen Austauscher mit Kühlblechen auf, die einem Leitungssystem zugeordnet sind, in dem eine Kühlflüssigkeit zirkuliert In F i g. I ist eine Vorrichtung S dargestellt die die Kühlflüssigkeit liefen.
Die am Eingang des Austauschers durch die Ventilatoren 7,8 angesaugte Luft fließt tun die Leitung 9, die das Fleisch von der Reibe 1 zum Mischer 2 befördert, und dringt dann durch eine in der oberen Wand des Mischtroges vorgesehene Öffnung 10 in den Mischtrog ein. Nachdem die Luft durch das FIe hch im Laufe des Reibe- bzw. Mischvorganges geströmt ist, wird sie durch die Ventilatoren 11, 12 abgesaugt und strömt um das Schneckengehäuse der Schnecke 2a und kommt Jim Austauscht;.- zurück. Übrigens wird Luft auch durch einen Ventilator 13 in Richtung der Reibe 1 abgesaugt, um welche sie strömt.
Die Reibe 1 sowie die Reibschnecke Xa des Mischers befinden sich also durch thermische Leitung in abgekühltem Zustand.
Überdies wird das Fleisch im Laufe des Mischvorganges in andauernden Kontakt mit der durch den Austauscher gereinigten Luft gebracht Diese Reinigung besteht im wesentlichen aus einer Kondensation des Wasserdampfes, die ständig durch den Kontakt der Luft mit dem gehackten Fleisch herbeigeführt wird. Der Wassergehalt des Endproduktes ist also so niedrig wie möglich.
Dank dieses Vorgehens gelingt es, ein Endprodukt zu erhalten, das keinerlei Krankheitskeime, wie z. B. Coliformen oder Salmonellen, und eine Gesamtzahl von Keimen aufweist, die nicht einige Tausend per Gramm überschreitet Dieses Ergebnis ist ausgesprochen überraschend, wenn man bedenkt daß das durch das bisherige Vorgehen erhaltene Hackfleisch mehrere Hunderttausend Keime pro Gramm enthält
Dies erklärt sich wahrscheinlich durch eine Erscheinung, die darin zu sehen ist daß Keime im Bereich des an dem Austauscher kondensierten Wasserdampfes festgelegt werden.
Der Austauscher wird selbstverständlich täglich sorgfältig gereinigt; zu diesem Zweck weist die Anlage nicht dargestellte Türen auf.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von gefrorenem Hackfleisch, dessen Ausgangsprodukte mit gekühlten Arbeitsgeräten vorgerieben, darauf bei Temperaturen von minus 10 bis minus 20° C längere Zeit zur homogenen Verteilung von fetten und mageren Teilen gemischt und anschließend fein gerieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlung des Fleisches während des Mischens und Feinreibens durch einen unmittelbar mit dem Fleisch in Kontakt gebrachten, in einem geschlossenen Umlauf geführten, laufend auf minus 10 bis minus 200C gekühlten und getrockneten Luftstrom erfolgt
DE2260293A 1971-12-08 1972-12-08 Verfahren zur Herstellung von gefrorenem Hackfleisch Expired DE2260293C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7144018A FR2163964A5 (de) 1971-12-08 1971-12-08

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2260293A1 DE2260293A1 (de) 1973-06-14
DE2260293B2 DE2260293B2 (de) 1977-10-06
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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2260293A Expired DE2260293C3 (de) 1971-12-08 1972-12-08 Verfahren zur Herstellung von gefrorenem Hackfleisch

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AR (1) AR201548A1 (de)
AU (1) AU475294B2 (de)
BE (1) BE792461A (de)
BR (1) BR7208705D0 (de)
CH (1) CH563719A5 (de)
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FR (1) FR2163964A5 (de)
GB (1) GB1390217A (de)
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NL (1) NL7216648A (de)
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NL7216648A (de) 1973-06-13
DK141418C (de) 1980-09-01
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IT987585B (it) 1975-03-20
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