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DE2259193A1 - Vorrichtung zum ueberfuehren von zigaretten in festgelegten formationen aus einer aufnahme in eine laengsaxial benachbarte aufnahme - Google Patents

Vorrichtung zum ueberfuehren von zigaretten in festgelegten formationen aus einer aufnahme in eine laengsaxial benachbarte aufnahme

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Publication number
DE2259193A1
DE2259193A1 DE19722259193 DE2259193A DE2259193A1 DE 2259193 A1 DE2259193 A1 DE 2259193A1 DE 19722259193 DE19722259193 DE 19722259193 DE 2259193 A DE2259193 A DE 2259193A DE 2259193 A1 DE2259193 A1 DE 2259193A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
movement
rotation
cigarettes
axis
plunger
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722259193
Other languages
English (en)
Inventor
Juergen Bantin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koerber AG
Original Assignee
Hauni Werke Koerber and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hauni Werke Koerber and Co KG filed Critical Hauni Werke Koerber and Co KG
Priority to DE19722259193 priority Critical patent/DE2259193A1/de
Publication of DE2259193A1 publication Critical patent/DE2259193A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B19/00Packaging rod-shaped or tubular articles susceptible to damage by abrasion or pressure, e.g. cigarettes, cigars, macaroni, spaghetti, drinking straws or welding electrodes
    • B65B19/02Packaging cigarettes
    • B65B19/22Wrapping the cigarettes; Packaging the cigarettes in containers formed by folding wrapping material around formers
    • B65B19/24Wrapping the cigarettes; Packaging the cigarettes in containers formed by folding wrapping material around formers using hollow mandrels through which groups of cigarettes are fed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)

Description

  • Stw.: Hinged-Lid-Blockausatoß-Stößelbewegung-verzögert - - -Hauni-Akte 1233 Vorrichtung zum Überführen vnn Zigaretten in festgelegten Bormationen aus einer Aufnahme in eine längsaxial benachbarte Aufnahme Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Überführen von Zigaretten in festgelegten Formationen in Richtung ihrer Längsachsen aus einer Aufnahme in eine längsaxial benachbarte Aufnahme mittels eines die Zigaretten stirnseitig berüh renden mechanischen Stößels, der mit einem Antrieb zum periodischen Ausführen von Überführungshüben und Rückhüben verbunden ist. Unter dem Begriff "Zigarettentt-werden im-Rahmen der Erfindung auch andere verpackungsfähige stabförmige Artikel der tabakverarbeitenden Industrie verstanden.
  • Beim Verpacken von Zigaretten sind festgelegte Formationen von Zigaretten, z.B. aus åe drei Lagen bestehende sogenannte Zigarettenblöcke, in Richtung ihrer Längsachsen aus einer Aufnahme in eine längsaxial benachbarte Aufnahme zu verschieben. Derartige Überführungsoperationen sind z.B. dann erforderlich, wenn ein Zigarettenblock aus.einem hohlen, von einer Packungshülle umgebenen Faltdorn eines Faltungsförderers in eine benachbarte Aufnahme eines weiteren Förderers überführt werden soll. Bei einer derartigen Überführung nimmt der Zigarettenblock im allgemeinen die den Faltdorn utgebende Packungshülle mit. In der Aufnahme des weiteren Förderers kann dann der Kopfachluß der mit dem Zigarettenblock gefüllten Packungshülle ausgeführt werden. Ein anderes Beispiel für einen Überführungsvorgang von Zigaretten vorbestimmter Formationen im Sinne der Erfindung ist der sogenannte Blockausstoß, bei dem Zigaretten aus Schächten eines magazins einer Packmaschine in mehreren Lagen gemeinsam in eine Aufnahme überführt werden.
  • Stw.: Hinged-Lid-Blockausstoß-Stößelbewegungverzögert Hauni-Akte 1233 - Bergedorf, den 29. November 1972 Zum Überführen von Zigarettenblöcken aus einer Aufnahme in eine in axialer Richtung der Zigaretten benachbarte Aufnahme dienen meist mechanische Stößel, die mit einem Überiührungsbewegungen und entsprechende Rückbewegungen steuernden Antrieb verbunden sind. Im Zuge der Erhöhung der Verpackungsleistung in Packmaschinen, insbesondere in schrittweise angetriebenen Packmaschinen, ist die zur Ausführung von Überführungsbewegungen und den dazugehörigen Rückführbewegungen zur Verfügung stehende Zeit immer geringer geworden. Ist außerdem der Weg, der vom Beginn eines Überführungshubes bis zur Berührung der Stirnenden der Zigaretten, also der sogenannte Leerweg, von dem Stößel zurückzulegen ist, relativ groß, dann muß die Geschwindigkeit des Stößels wegen der begrenzten Stillstandszeit so hoch gewählt werden, daß die empfindlichen Zigarettenenden beim Aufprall des Stößels und während der Beschleunigungsperiode Schaden nehmen könneun.
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, auch bei relativ großen Überführungsgeschwindigkeiten die Beschädigungsgefahr für die Zigarettenenden herabzusetzen.
  • Gemäß der Erfindung erreicht man dies durch einen Antrieb für den Stößel mit mindestens zwei Bewegungsabschnitten während eines Überführungshubes, nämlich einem ersten Bewegungsabschnitt vor der Berührung des Stößels und der Zigaretten und einem zweiten Bewegungsabschnitt während und unmittelbar nach einer solchen Berührung, wobei die Maximalgeschwindigkeit des Stößels in Richtung der Längsachsen der Zigaretten im ersten Abschnitt höher ist als im zweiten Abschnitt. Der zweite Bewegungsabschnitt umfaßt in der Praxis auch den Bereich unmittelbar vor der Berührung, da eine schlagartige Herabsetzung der Stößelgeschwindigkeit im Moment der Berührung zwischen Stößel und Zigarettenenden praktisch unmöglich ist.
  • Man wird daher während eines Uberführungshubes am Ende des sogenannten Leerweges mit der Verminderung der Stößelgeschwin- Stw.: Hinged-Lid-Blockausstoß-Stößelbewegung-verzögert Hauni-Akte 1233 - Bergedorf, den 29. November 1972 digkeit schon so frühzeitig beginnen, daß die Geschwindigkeit spätestens im Berührungszeitpunkt auf einen ungefährlichen Wert herabgesetzt ist. Würde man die Zigaretten mit der für die Berührung verminderten Geschwindigkeit in längsaxialer Richtung weiteTfördern, so müßte man Zeitverluste in Kauf.nehmen. Zur Vermeidung dieses für die Erreichung hoher-Verpackungsleistungen, für die kurze Stillstandszeiten Bedingung sind, erheblichen Nachteils wird gemäß einer wichtigen Weiterbildung der Erdindung vorgeschlagen, die Überführungsgeschwindigkeiten während eines sich an den zweiten Bewegungsabschnitt anschließenden dritten Bewegungsabachnittes wieder zu erhöhen, und zwar mit einer Beschleunigung, bei der die empfindlichen Zigarettenenden mit Sicherheit keinen Schaden erleiden. Der Rückhub kann hingegen mit einer Geschwindigkeit erfolgen, die unabhängig von aeder Rücksicht auf die überführten Zigaretten ist. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird daher auch die RückhubgeS schwindigkeit größer gewählt als die in dem zweiten Bewegungsabschnitt erreichte Geschwindigkeit. Die Gesohwindigkeit während des Rückhubes kann im Bedarfsfall sogar größer gewählt werden als die Geschwindigkeiten im ersten und dritten Bewegungsabechnitt des Überführungshubes. Da die Längen der zu verpackenden Zigaretten schwanken kann, je nach Zigarettenmarke, wird der Beginn des zweiten Bewegungsabsehnittee des Stößels, bezogen auf den Beginn der Stößelbewegung während eines Überführnngshubes, vorteilhaft einstellbar aus; geführt.
  • Der Antrieb für Stößelbewegungen in Packmasehinen ist oft als Steuerkurve ausgebildet, die zur Realisierung der Erfindung entsprechend dem zu erreichenden Zweck angepaßt werden kann.
  • Ein anderer sehr vorteilhafter Antrieb weist einen Kurbeltrieb auf mit einem um eine erste Drehachse rotierenden Träger, auf dem exzentrisch zur ersten Drehachse ein mit dem Träger umlaufender Drehkörper gelagert ist, der zur A fishrung einer eigenen überlagerten Rotationebewegung um Stw.: HiDged-Lid-Blockausstoß-Stößelbewegung-verzbgert Hauni-Akte 1233 - Bergedorf, den 29. November 1972 eine zweite Drehachse angetrieben ist. Auf dem Drehkörper ist exzentrisch zur zweiten Drehachse eine Kurbelstange gelagert, die über eine Hebelanordnung mit dem Stößel verbunden ist.
  • Der Antrieb des Drehkörpers zur Ausführung einer überlagerten Rotationsbewegung um die zweite Drehachse weist ein mit dem Drehkörper um die erste Drehachse umlaufendes und koaxial mit dem Drehkörper um die zweite Drehachse rotierendes Zahnrad auf, das mit einem starr und konzentrisch zu der ersten Drehachse angeordneten Zahnrad kämmt. Die Hebelanordnung ist vorteilhaft an einem Ende an einem stationären Gelenk befestigt, um das sie Schwenkbewegungen im Zuge von Überführungshüben und Rückhüben ausführen kann. An ihrem anderen Ende ist dann der Stößel gelenkig befestigt.
  • Zwischen ihren Enden greift die Kurbelstange zur Ubertragung der Kräfte für die Überführungs- und Rückhübe an.
  • Eine bevorzugte Anwendung der Erfindung ist bei einer Packmaschine zu sehen, bei der die Zigaretten sich in Gestalt von Zigarettenformationen in hohlen Faltdornen befinden, die von kopfseitig noch offenen Packungshüllen umgeben und auf einem umlaufenden Förderer ener Packmaschine angeordnet sind; die längsaxial benachbarten Aufnahmen gehören dann einem weiteren umlaufenden Förderer an, auf dem beispielsweise der Kopfschluß der bei der Überführung noch kopfseitig offenen Packungshüllen vorgenommen wird. Die erwünschten Zeitersparnisse sind besonders dann von Bedeutung, wenn die Faltdorne aus konstruktiven Gründen, von den dem Stößel zugewandten Stirnseiten der Zigaretten an gerechnet, in Richtung des Rückhubes des Stößels mindestens halbe Zigarettenlänge haben. Bei schrittweise angetriebenen Packmaschinen, bei denen während eines Arbeitataktes auf einen Förderschritt der umlaufe/nden Förderer eine Stillstandazeit folgt, wird der Träger vorteilhaft innerhalb einer Stillstandazeit zur Ausführung einer vollständigen Rotationabewegung um die ersten Drehachse angetrieben.
  • Stw.: Hiflged-Lid-BlockausstoßStößelbewegungverzögert Hauni-Akte 1233 - Bergedorf, den 29. November 1972 Eine weitere Anwendungsmöglichkeit für die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist die in längsaxialer Richtung erfolgende Überführung von Zigaretten aus ihren als Schächte eines Paökmaschinenmagazins ausgebildeten Aufnahmen, bei der die Zigarettenformationen, z.B. mehrlagige Zigarettenblöcke, während des Ausstoßvorganges gebildet und in Aufnahmen eines Förderers abgelegt werden.
  • Die Erfindung umfaßt auch den Fall, daß der Stößel bei der Überführung die Zigarettenenden nicht direkt berührt, sondern über eine dünne Zwischenlage, z.B. einen Verpackungsabschnitt, auf sie einwirkt. Dieser Fall betrifft vor allem das Ausstoßen von Zigarettenpackungen aus ihrer Aufnahme.
  • Ist eine derartige Packung fertiggestellt, dann ist auch eine Überführung auf einen Abförderer, z.B. ein glattes Börderband, möglich.
  • Stw.: Hinged-Lid-Blockausstoß-Stößelbewegung-verzögert Hauni-Akte 1233 - Bergedorf, den 29. November 1972 Die Erfindung wird anhand der ein Ausführungsbeispiel enthaltenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 schematisch einen Ausschnitt einer Packmaschine mit einem hohle Faltdorne tragenden Faltrevolver, einem benachbarten Kopfschlußrevolver und einem Stößel einschließlich seines Antriebes zur Überführung von Zigaretten samt Packungshüllen von einem zu dem anderen Revolver, Figur 2 Einzelheiten des Stößels und seines Antriebes in vergrößertem Maßstab, Figur 3 einen Schnitt nach Linie III-III in Figur 2 mit in die Schnittebene geklappten Exzenterteilen und in gegenüber Figur 2 vergrößertem Maßstab, Figur 4 ein Zeit-Weg-Diagramm für den Stößel.
  • Stw.: Hinged-Lid-Blockausstoß-Stößelbewegung-verzögert Hauni-Akte 1233 - Bergedorf, den 29. November 1972 Figur 1 zeigt einen Faltrevolver 1 mit hohlen Faltdornen 2, von denen nur einer dargestellt ist. In dem Faltdorn 2 befindet sich eine strichliert angedeutete Zigarettenformation (Zigarettenblock 3). Den Faltdorn umgibt eine Packungshülle 4, die bis auf den Kopfschluß fertiggestellt. ist. Dem Faltrevolver 1 benachbart ist ein Kopfeinschlagrevolver 6 mit Aufnahmen 7, von denen ebenfalls nur eine dargestellt ist, und in die die Zigarettenblöcke 2 samt den sie umgebenden Packungshüllen 4 überführt werden sollen, so daß während der folgenden Weiterförderung der Kopfschluß der Pakkungshülle 4 vorgenommen und die Zigarettenpackung damit fertiggestellt werden kann.
  • Die Revolver 1 und 6 sind in Arbeitstakten von einem nicht dargestellten Hauptmaschinenantrieb schrittweise antreibbar, wobei ein Arbeitstakt aus dem eigentlichen Förderschritt und einer nachfolgenden Stillstandszeit besteht. Zum Überführen der Zigarettenblöcke 3 dient ein Stößel 8, der in der Stillstandszeit eines Arbeitstaktes von einem Antrieb 9 in Richtung des Pfeils 11 zu einem Überfuhrungshub, in Richtung des Pfeils 12 zu einem Rückhub antreibbar ist Während eines Überführungshubes wird ein Zigarettenblock 3 aus einem hohlen Faltdorn 2 in eine Aufnahme 7 überführt, wobei der Zigarettenblock 3 mit den Zigarettenenden, die den mit dem Stößel in Berührung kommenden Enden gegenüberliegen, die den Faltdorn umgebende Packungshülle 4 von dem Faltdorn 2 abzieht und ebenfalls in die Aufnahme 7 überführt. Innerhalb derselben Stillstandszeit bewegt der Antrieb 9 den Stößel 8 zu einem Rückhub entsprechend PfiS 12 in seine Ausgangsstel lung. Während des Förderschrittes des folgenden Arbeitstaktes werden die Revolver 1 und 6 um eine Teilung gedreht, wonach in der Stillstandszeit des gleichen Arbeitataktes der Antrieb 9 den Stößel 8 wieder zu einem Überführungshub und einem Rückhub antreibt.
  • Die Faltdorne 2, die aus einem dünnen Rohr mit fast rachteckförmigem QÜer.schnitt bestehen, sind aus konstruktiven Gründen Stw.: Hinged-Lid-3lockausstoß-Stößelbewegung-verzögert Hauni-Akte 1233 - Bergedorf, den 29.November 1972 erheblich länger als die Zigarettenblöcke 3, d.h. sie erstrecken sich, einechließlich eines Mundstückteils, in Richtung des Pfeils 12, von den dem Stößel zugewandten Zigarettenenden aus betrachtet, über eine Strecke, die länger ist als halbe Zigarettenlänge. Das bedeutet, daß der sogenannte Leerweg, d.h. der von dem Stößel 8 bis zur Berührung mit den Zigarettenblöcken 3 zurückzulegende Weg, ziemlich lang ist und entsprechende Zeitverluste verursacht, wenn der Stößel über den Leerweg mit der Geschwindigkeit geführt ist, mit der er auf die Zigarettenblöcke auftreffen darf, ohne die Zigarettenenden zu beschädigen.
  • Der in den Figuren 2 und 3 dargestellte Antrieb 9 des Stössels 8 dient zur Verringerung der Überführungszeit, ohne daß die Gefahr einer Beschädigung der Zigarettenenden besteht. Der Antrieb 9 weist einen Kurbeltrieb mit einem zu einer Rotationsbewegung um eine erste Drehachse 16 antreibbaren Träger in Form einer in einem Gehäuse 14 mittels Wälzlager 15 gelagerten Trommel 17 auf, in der parallel zur ersten Drehachse 16 ein Drehkörper in Form einer Welle 18 mit einem Flansch 19 mittels Wälzlager 20 gelagert ist. Die Trommel 17 ist über ein an ihr befestigtes Zahnrad 21 mittels eines weiteren von dem zentralen Maschinenantrieb antreibbaren Zahnrades 22 zu Rotationsbewegungen um die ersten Drehachse 16 während der Stillstandszeiten der Revolver 1 und 6 (Figur 1) antreibbar, wobei sie sich während einer Stillstandazeit genau einmal dreht. Die Welle 18 ist über einen besonderen Antrieb zu einer Rotationsbewegung um eine zweite Drehachse 23 antreibbar. Dieser Antrieb besteht aus einem dem Flansch 19 gegenüber auf der Welle 18 befestigten Zahnrad 24, das mit einem in einem Gehäusedeckel 25 starr und koaxial zu der ersten Drehachse 16 angeordneten Zahnrad 26 kämmt.
  • Das Übersetzungsverhältnis der Zahnräder 24 und 26 beträgt 1:1! Der Gehäusedeckel 25 ist an dem Gehäuse 14 mittels mehrerer Schrauben 30 befestigt, die durch bogenförmige Lang- Stw.: Hinged-Lid-Blockausstoß-Stößelbewegung-verzögert Hauni-Akte 1233 - Bergedorf, den 29. November 1972 löcher 25a des Gehäusedeckels 25 hindurchgeführt sind.
  • Nach Lösen der Schrauben 30 ist der Gehäusedeckel 25 im Bereich der Langlöcher 25a um die erste Drehachse 16 verdrehbar. Auf dem Flansch 19 sitzt exzentrisch zur zweiten Drehachse 23 ein Kurbelzapfen 27, an dem drehbar eine Kurbelstange 28 angelenkt ist. Die Kurbelstange 28 ist andererseits an einem gabelförmigen Hebel 29 angelenkt, der an einem Ende an einem stationären Gelenk 31 derart befestigt ist, daß er Schwenkbewegungen entsprechend dem DoppeXfeil 32 ausführen kann. Andererseits, d.h. an seinem gegenüberliegenden Ende, ist der Hebel 29, von dem in Figur 3 nur ein Teil sichtbar ist, gelenkig über ein Ausgleichsstück 33 an einem Träger 34 für den Stößel 8 befestigt.
  • Der Träger 34 ist auf einer Gleitbuchse 35, die sich auf einer feststehenden Achse 36 befindet, entsprechend dem Doppelpfeil 37 hin- und herbewegbar, wobei er den auf Gleitbuchsen 38 und 39 gelagerten Stößel 8 zu entsprechenden Überführungs- und Rückhüben mitnimmt.
  • Die aus Figur 2 ersichtliche Stellung stellt den Stößel 8 in seiner Endlage nach Ausführen eines Überführungshubes dar. Der für die Stößelbewegung maßgebliche Weg des Mittelpunktes des Kurbelzapfens 27 während einer Umdrehung der Trommel 17 in Richtung des Pfeils 40 ist in Figur 2 als strichpunktierte Kurve 41 eingezeichnet dargestellt. Die Stellung des Eurbelsapfen-Mittelpunktes zu Anfang eines Überführungshubes ist in der Kurve 41 mit 41a bezeichnet.
  • Erläuterungen der Wirkungsweise des Antriebes der Figuren 2 und 3 unter Zuhilfenahme des Zeit-Weg-Diagramms der Figur 4: Bei der Erläuterung der Stößelbewegung wird Figur 4 herangezogen, in der der Stößelhub h über der Zeit t aufgetragen ist. Die Erläuterung bezieht sich zunächat-auf Kurve a in Figur 4.
  • Zunächst sei angenommen, daß zu Beginn eines Arbeitstaktes Stw.: Hinged-Lid-Blockausstoß-Stößelbewegung-verzögert Hauni-Akte 1233 - Bergedorf, den 29. November 1972 der Mittelpunkt des Kurbelzapfens 27 in Punkt 41a der Kurve 41 (Figur 2) steht. Der Stößel 8 befindet sich in seiner der Darstellung in Figur 2 entgegengesetzten Endlage, in der er also am weitesten in Richtung des Pfeils 12 (Figur 1) bewegt ist. Der Maschinenantrieb bewegt die Revolver 1 und 6 um einen Förderschritt während des Zeitabschnittes t 1 in Figur 4. Das Zahnrad 22 steht still.
  • In der auf den Förderschritt während der Zeit tl folgenden Stillstandazeit t2, t3 treibt das Zahnrad 22 die Trommel 17 über das Zahnrad 21 zur Ausführung einer einzigen Umdrehung in Richtung des Pfeils 40 um die erste Drehachse 16 an.
  • Die Welle 18 mit dem Flansch 19 läuft ebenfalls um die erste Drehachse 16 um. Das mit umlaufende Zahnrad 24 kämmt mit dem starren Zahnrad 26 und treibt somit die Welle 18zu einer Drehbewegung um die zweite Drehachse 23 an. Der Kurbelzapfen 27 führt eine Bewegung aus, die sich aus zwei Drehbewegungen zusammensetzt, nämlich aus der Umlaufbewegung um die erste Drehachse 16 zusammen mit der Trommel 17 und der Rotationsbewegung um die zweite Drehachse 23.
  • Zunächst, d.h. in einem ersten Bewegungsabschnitt während des Zeitabschnittes 521 in Figur 4,in dem der Stößel den Leerweg bis zu dem Zigarettenblock 3 in dem Faltdbrn 2 zurücklegen soll, erreicht der Stößel eine ziemlich hohe Geschwindigkeit, die als Steigungswinkel der Kurve a in Figur 4 während des Zeitabschnitts t21 ablesbar ist, da sich die Drehbewegungen von Trommel 17 und Flansch 19 addieren.
  • Am Ende des Leerweges, also kurz vor der Berührung von Stössel 8 und Zigarettenblock 3, verlangsamt sich die Geschwindigkeit, so daß die Geschwindigkeit des zweiten Bewegungsabschnittes während des Zeitabachnittes t22 in Figur 4 kurz vor Erreichen des Zigarettenblockes 3, bei der Berührung und in der anschließenden Beschleunigungsphase des Zigarettenblockes 3 erheblich geringer ist als in dem ersten Bewegungsabachnitt während des Zeitabschnittes t21 in Figur 4.
  • Stw.: Hinged-Li-d-Bloc kausstoß-Stößelbewegung-verzögert Hauni-Akte 1233 - Bergedorf, den i29. November 1972 Dieser Bewegungsverlauf ist an dem kleineren Steigungswinkel der Kurve a im Zeitabschnitt t22 der -Figur 4 ersichtlich.
  • In dem diesem Zeitabschnitt zugeordneten Bewegungsabschn.itt durchläuft der Mittelpunkt des Kurbelzapfens 27 den BereLoh um die Unstetigkeitsstelle 41b der Kurve 41, in dem die Drehbewegung des Kurbelzapfens 27 der Drehbewegung der Trommel 17 entgegengerichtet ist.
  • In einem anschließenden dritten Bewegungsabschnitt währenddes Zeitabschnittes t23 in Figur 4 erhöht sich mit fortwährender Beschleunigung des Zigarettenblockes 3 die Geschwindigkeit des Stößels 8 wieder weit über die Werte des zweiten Bewegungsabschnittes hinaus, wie aus dem größer werdenden Steigungswinkel der Kurve a im Zeitabschnitt t23 der Figur 4 ersichtlich ist. Der in diesem Abschnitt in Richtung der Längsachsen der Zigaretten bewegte Zigarettenblock 3 wird aus dem Faltdorn 2 ausgeschoben und in die Aufnahme 7 des Kopfschlußrevolvers 6 übergeben, wobei der Zigarettenblock 3 die Packungehülle 4 von dem Baltdorn 2 abzieht und in die Aufnahme 7 überträgt.
  • Gegen Ende des dritten Bewegungsabschnittes, der mit dem Ende des gesamten Überführungshubes zusammenfällt 9 verringert sich- die Stößelgeschwindigkeit bis auf den Wert NullO Diese Stellung zeigt Figur 2.
  • In dem nun folgenden Rückhub während des Zeitabschnittes t3 in Figur 4 wird der Stößel 8 ohne Zwischenverzogerung in seine Ausgangslage zurückgeführt. Dies bedeutet, daß seine Geschwindigkeit in diesem Bewegungsabschnitt größer ist als in dem zweiten Bewegungsabschnitt -Schließli,cb verringert sich die Geschwindigkeit in der Nähe der Ausgangsposition, also gegen das Ende des Rückhubes, wieder bis auf den Wert Null.
  • In dem folgenden Arbeitstakt spielen sich die beschriebenen Bewegungsvorgänge während des Förderschrittes und der Stillstandszeit in der gleichen Weise ab.
  • Stw.: Hinged -Lid-Blockausstoß-Stößelbewegung-verzögert Hauni-Akte 1233 - Bergedorf, den 29. November 1972 Eine Anpassung der leerwege des Stößels 8, d.h. des Zeitpunktes, an dem die Geschwindigkeit nach dem ersten Bewegungsabschnitt abnimmt, an unterschiedliche Zigarettenlängen, erreicht man durch Verdrehen des Gehäusedeckels 25 nach Lösen der Schrauben 30. Bei einer derartigen Verdrehung wird durch Drehen des Zahnrades 24, das sich an dem starren Zahnrad 26 abwälzt, die Welle 18, der Flansch 19 und damit der Kurbelzapfen 27 verdreht. Zwei Kurven b und c in Figur 4, die für kürzere Zigarettenblöcke gedacht sind, zeigen den Einfluß einer Drehung des Gehäusedeckels 25 zwecks Anpassung des Leerhubes des Stößels 8 an kleinere Zigerettenlängen.
  • Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß kurz vor, wahrend und kurz nach der ersten Berührung von Stößel und Zigarettenblock die an sich hohe Stößelgeschwindigkeit auf Werte heruntergevetst wird, bei der eine Beschädigung der Zigarettenenden vermieden wird. Die Beschleunigung des Blockes auf volle Geschwindigkeit, nachdem der Stößel mit ihm in Berührung gekommen ist, erfolgt so sanft, daß auch hierbei keine Beschädigungen auftreten.
  • - Fatentanaprche r

Claims (10)

  1. Stw.: Hinged-Lid-Blockausstoß-Stößelbewegung-verzögert Hauni-Akte 1233 - Bergedorf, den 29. November 1972 rat entansprüche 1. Vorrichtung zum Überführen von Zigaretten in festgeleg-Bormationen in Richtung ihrer Längsachsen aus einer Aufnahme in eine längsaxial benachbarte Aufnahme mittels eines die Zigaretten stirnseitig berührenden mechanischen Stößels, der mit einem Antrieb zum periodischen Ausführen von Überführungshüben und Rückhüben verbunden ist, gekennzeichnet durch einen Antrieb (9) für den Stößel (8) mit mindestens zwei Bewegungsabschnitten während eines Überführungshubes, nämlich einem ersten Bewegungsabschnitt (t21) ior der Berührung des Stößels (8) und der Zigaretten (3) und einem zweiten Bewegungsabschnitt (t22) während und unmittelbar nach einem solchen Berühren, wobei die Maximalgeschwindigkeit des Stößels in Richtung der Längsachsen der Zigaretten im ersten Abschnitt höher ist als im zweiten Abschnitt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Antrieb (9) mit einem dritten Bewegungsabschnitt (t23) während eines Überführungehubes, der sich zeitlich an den zweiten Bewegungsabschnitt (t22) anschließt und in dem die Geschwindigkeit des Stößels (8) in Richtung der Längsachsen der Zigaretten (3) höhere Werte erreicht als im zweiten Abschnitt (t22).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, gekennzeichnet durch einen Antrieb (9), bei dem die Geschwindigkeit des Stößels (8) während des Rückhubes (t3) in Richtung der Längsachsen der Zigaretten größere Werte erreicht als im zweiten Bewegungsabschnitt (t22) des .Überführungshubes.
  4. Stw.: Hinged-Lid-Blockausstoß-Stößelbewegung-verzögert Hauni-Akte 1233 - Bergedorf, den 29. November 1972 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Mittel (30, 25, 25a) zum Einstellen des Beginns des zweiten Bewegungsabschnittes (t22) des Stößels (8), bezogen auf den Beginn der Stößelbewegung während eines Überführungshubes.
  5. 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (9) einen Kurbeltrieb aufweist mit einem um eine erste Drehachse (16) rotierenden Träger (17), auf dem exzentrisch zur ersten Drehachse ein mit dem Träger umlaufender Drehkörper (18, 19) gelagert und zur Ausführung einer eigenen überlagerten Rotationsbewegung um eine zweite Drehachse (23) angetrieben ist, und daß auf dem Drehkörper (19) ezzentriscti zur zweiten Drehachse (23) eine Eurbelstange (28) gelagert ist, die über eine Hebelanordnung (29) mit dem Stößel (8) verbunden ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Drehkörpers (18, 19) zur Ausführung einer überlagerten Rotationsbewegung um die zweite Drehachse (23) ein mit dem Drehkörper (18, 19) um die erste Drehachse (16) umlaufendes und koaxial mit dem Drehkörper (i8, 19) um die zweite Drehachse (23) rotierendes Zahnrad (24) aufweist, das mit einem starr und konzentrisch zu der ersten Drehachse (16) angeordneten Zahnrad (26) kämmt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und/oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelanordnung (29) an einem Ende an einem stationären Gelenk (31) befestigt ist, um das sie Schwenkbewegungen (32) im Zuge von berführungshüben und Rückhüben ausführen kann, daß an ihrem anderen Ende der Stößel (8) gelenkig befestigt ist und daß zwischen ihren Enden die Kurbelstange (28) zur Übertragung der Kräfte für die Uberführungs- und Rückhübe angreift.
  8. Stw.: Hinged-Lid-Blockausstoß-Stößelbewegung-verzögert Hauni-Akte 1233 - Bergedorf, den 29. November- 1972 8. Vorrichtung nacheinem oder mehreren der-vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zigaretten sich in Gestalt von Zigarettenformationen (3) in hohlen Faltdornen (2) befinden, die von kopfseitig noch offenen Pakkungshüllen (4) umgeben und auf einem umlaufenden Förderer (1) einer Packmaschine angeordnet sind, und daß die längsaxial benachbarten Aufnahmen (7) einem weiteren umlaufenden Förderer (6) angehören.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltdorne (2), von den dem Stößel (8) zugewandten Stirnseiten der Zigaretten (3) an gerechnet, in Richtung (12) des Rückhubes des Stößels mindestens halbe Zigarettenlänge haben.
  10. 10. Vorrichtung nach einem oder whreren der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei sehrittweise angetriebenen Packmaschinen, bei denen während eines Arbeitataktes auf einen Förderschritt (ti) der umlaufenden Förderer (1, 6) eine Stillstandszeit folgt, der Träger (17) innerhalb einer Stillstandazeit (t2, t§) zur Ausführung einer vollatändigen Rotationsbewegung um die ernte Drehachse (16) angetrieben ist.
    Lee rse i te
DE19722259193 1972-12-02 1972-12-02 Vorrichtung zum ueberfuehren von zigaretten in festgelegten formationen aus einer aufnahme in eine laengsaxial benachbarte aufnahme Pending DE2259193A1 (de)

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DE19722259193 Pending DE2259193A1 (de) 1972-12-02 1972-12-02 Vorrichtung zum ueberfuehren von zigaretten in festgelegten formationen aus einer aufnahme in eine laengsaxial benachbarte aufnahme

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