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Stw.: Hinged-Lid-Blockausatoß-Stößelbewegung-verzögert - - -Hauni-Akte
1233 Vorrichtung zum Überführen vnn Zigaretten in festgelegten Bormationen aus einer
Aufnahme in eine längsaxial benachbarte Aufnahme Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung
zum Überführen von Zigaretten in festgelegten Formationen in Richtung ihrer Längsachsen
aus einer Aufnahme in eine längsaxial benachbarte Aufnahme mittels eines die Zigaretten
stirnseitig berüh renden mechanischen Stößels, der mit einem Antrieb zum periodischen
Ausführen von Überführungshüben und Rückhüben verbunden ist. Unter dem Begriff "Zigarettentt-werden
im-Rahmen der Erfindung auch andere verpackungsfähige stabförmige Artikel der tabakverarbeitenden
Industrie verstanden.
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Beim Verpacken von Zigaretten sind festgelegte Formationen von Zigaretten,
z.B. aus åe drei Lagen bestehende sogenannte Zigarettenblöcke, in Richtung ihrer
Längsachsen aus einer Aufnahme in eine längsaxial benachbarte Aufnahme zu verschieben.
Derartige Überführungsoperationen sind z.B. dann erforderlich, wenn ein Zigarettenblock
aus.einem hohlen, von einer Packungshülle umgebenen Faltdorn eines Faltungsförderers
in eine benachbarte Aufnahme eines weiteren Förderers überführt werden soll. Bei
einer derartigen Überführung nimmt der Zigarettenblock im allgemeinen die den Faltdorn
utgebende Packungshülle mit. In der Aufnahme des weiteren Förderers kann dann der
Kopfachluß der mit dem Zigarettenblock gefüllten Packungshülle ausgeführt werden.
Ein anderes Beispiel für einen Überführungsvorgang von Zigaretten vorbestimmter
Formationen im Sinne der Erfindung ist der sogenannte Blockausstoß, bei dem Zigaretten
aus Schächten eines magazins einer Packmaschine in mehreren Lagen gemeinsam in eine
Aufnahme überführt werden.
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Stw.: Hinged-Lid-Blockausstoß-Stößelbewegungverzögert Hauni-Akte 1233
- Bergedorf, den 29. November 1972 Zum Überführen von Zigarettenblöcken aus einer
Aufnahme in eine in axialer Richtung der Zigaretten benachbarte Aufnahme dienen
meist mechanische Stößel, die mit einem Überiührungsbewegungen und entsprechende
Rückbewegungen steuernden Antrieb verbunden sind. Im Zuge der Erhöhung der Verpackungsleistung
in Packmaschinen, insbesondere in schrittweise angetriebenen Packmaschinen, ist
die zur Ausführung von Überführungsbewegungen und den dazugehörigen Rückführbewegungen
zur Verfügung stehende Zeit immer geringer geworden. Ist außerdem der Weg, der vom
Beginn eines Überführungshubes bis zur Berührung der Stirnenden der Zigaretten,
also der sogenannte Leerweg, von dem Stößel zurückzulegen ist, relativ groß, dann
muß die Geschwindigkeit des Stößels wegen der begrenzten Stillstandszeit so hoch
gewählt werden, daß die empfindlichen Zigarettenenden beim Aufprall des Stößels
und während der Beschleunigungsperiode Schaden nehmen könneun.
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Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, auch bei
relativ großen Überführungsgeschwindigkeiten die Beschädigungsgefahr für die Zigarettenenden
herabzusetzen.
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Gemäß der Erfindung erreicht man dies durch einen Antrieb für den
Stößel mit mindestens zwei Bewegungsabschnitten während eines Überführungshubes,
nämlich einem ersten Bewegungsabschnitt vor der Berührung des Stößels und der Zigaretten
und einem zweiten Bewegungsabschnitt während und unmittelbar nach einer solchen
Berührung, wobei die Maximalgeschwindigkeit des Stößels in Richtung der Längsachsen
der Zigaretten im ersten Abschnitt höher ist als im zweiten Abschnitt. Der zweite
Bewegungsabschnitt umfaßt in der Praxis auch den Bereich unmittelbar vor der Berührung,
da eine schlagartige Herabsetzung der Stößelgeschwindigkeit im Moment der Berührung
zwischen Stößel und Zigarettenenden praktisch unmöglich ist.
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Man wird daher während eines Uberführungshubes am Ende des sogenannten
Leerweges mit der Verminderung der Stößelgeschwin-
Stw.: Hinged-Lid-Blockausstoß-Stößelbewegung-verzögert
Hauni-Akte 1233 - Bergedorf, den 29. November 1972 digkeit schon so frühzeitig beginnen,
daß die Geschwindigkeit spätestens im Berührungszeitpunkt auf einen ungefährlichen
Wert herabgesetzt ist. Würde man die Zigaretten mit der für die Berührung verminderten
Geschwindigkeit in längsaxialer Richtung weiteTfördern, so müßte man Zeitverluste
in Kauf.nehmen. Zur Vermeidung dieses für die Erreichung hoher-Verpackungsleistungen,
für die kurze Stillstandszeiten Bedingung sind, erheblichen Nachteils wird gemäß
einer wichtigen Weiterbildung der Erdindung vorgeschlagen, die Überführungsgeschwindigkeiten
während eines sich an den zweiten Bewegungsabschnitt anschließenden dritten Bewegungsabachnittes
wieder zu erhöhen, und zwar mit einer Beschleunigung, bei der die empfindlichen
Zigarettenenden mit Sicherheit keinen Schaden erleiden. Der Rückhub kann hingegen
mit einer Geschwindigkeit erfolgen, die unabhängig von aeder Rücksicht auf die überführten
Zigaretten ist. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird daher auch
die RückhubgeS schwindigkeit größer gewählt als die in dem zweiten Bewegungsabschnitt
erreichte Geschwindigkeit. Die Gesohwindigkeit während des Rückhubes kann im Bedarfsfall
sogar größer gewählt werden als die Geschwindigkeiten im ersten und dritten Bewegungsabechnitt
des Überführungshubes. Da die Längen der zu verpackenden Zigaretten schwanken kann,
je nach Zigarettenmarke, wird der Beginn des zweiten Bewegungsabsehnittee des Stößels,
bezogen auf den Beginn der Stößelbewegung während eines Überführnngshubes, vorteilhaft
einstellbar aus; geführt.
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Der Antrieb für Stößelbewegungen in Packmasehinen ist oft als Steuerkurve
ausgebildet, die zur Realisierung der Erfindung entsprechend dem zu erreichenden
Zweck angepaßt werden kann.
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Ein anderer sehr vorteilhafter Antrieb weist einen Kurbeltrieb auf
mit einem um eine erste Drehachse rotierenden Träger, auf dem exzentrisch zur ersten
Drehachse ein mit dem Träger umlaufender Drehkörper gelagert ist, der zur A fishrung
einer eigenen überlagerten Rotationebewegung um
Stw.: HiDged-Lid-Blockausstoß-Stößelbewegung-verzbgert
Hauni-Akte 1233 - Bergedorf, den 29. November 1972 eine zweite Drehachse angetrieben
ist. Auf dem Drehkörper ist exzentrisch zur zweiten Drehachse eine Kurbelstange
gelagert, die über eine Hebelanordnung mit dem Stößel verbunden ist.
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Der Antrieb des Drehkörpers zur Ausführung einer überlagerten Rotationsbewegung
um die zweite Drehachse weist ein mit dem Drehkörper um die erste Drehachse umlaufendes
und koaxial mit dem Drehkörper um die zweite Drehachse rotierendes Zahnrad auf,
das mit einem starr und konzentrisch zu der ersten Drehachse angeordneten Zahnrad
kämmt. Die Hebelanordnung ist vorteilhaft an einem Ende an einem stationären Gelenk
befestigt, um das sie Schwenkbewegungen im Zuge von Überführungshüben und Rückhüben
ausführen kann. An ihrem anderen Ende ist dann der Stößel gelenkig befestigt.
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Zwischen ihren Enden greift die Kurbelstange zur Ubertragung der Kräfte
für die Überführungs- und Rückhübe an.
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Eine bevorzugte Anwendung der Erfindung ist bei einer Packmaschine
zu sehen, bei der die Zigaretten sich in Gestalt von Zigarettenformationen in hohlen
Faltdornen befinden, die von kopfseitig noch offenen Packungshüllen umgeben und
auf einem umlaufenden Förderer ener Packmaschine angeordnet sind; die längsaxial
benachbarten Aufnahmen gehören dann einem weiteren umlaufenden Förderer an, auf
dem beispielsweise der Kopfschluß der bei der Überführung noch kopfseitig offenen
Packungshüllen vorgenommen wird. Die erwünschten Zeitersparnisse sind besonders
dann von Bedeutung, wenn die Faltdorne aus konstruktiven Gründen, von den dem Stößel
zugewandten Stirnseiten der Zigaretten an gerechnet, in Richtung des Rückhubes des
Stößels mindestens halbe Zigarettenlänge haben. Bei schrittweise angetriebenen Packmaschinen,
bei denen während eines Arbeitataktes auf einen Förderschritt der umlaufe/nden Förderer
eine Stillstandazeit folgt, wird der Träger vorteilhaft innerhalb einer Stillstandazeit
zur Ausführung einer vollständigen Rotationabewegung um die ersten Drehachse angetrieben.
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Stw.: Hiflged-Lid-BlockausstoßStößelbewegungverzögert Hauni-Akte 1233
- Bergedorf, den 29. November 1972 Eine weitere Anwendungsmöglichkeit für die Vorrichtung
gemäß der Erfindung ist die in längsaxialer Richtung erfolgende Überführung von
Zigaretten aus ihren als Schächte eines Paökmaschinenmagazins ausgebildeten Aufnahmen,
bei der die Zigarettenformationen, z.B. mehrlagige Zigarettenblöcke, während des
Ausstoßvorganges gebildet und in Aufnahmen eines Förderers abgelegt werden.
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Die Erfindung umfaßt auch den Fall, daß der Stößel bei der Überführung
die Zigarettenenden nicht direkt berührt, sondern über eine dünne Zwischenlage,
z.B. einen Verpackungsabschnitt, auf sie einwirkt. Dieser Fall betrifft vor allem
das Ausstoßen von Zigarettenpackungen aus ihrer Aufnahme.
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Ist eine derartige Packung fertiggestellt, dann ist auch eine Überführung
auf einen Abförderer, z.B. ein glattes Börderband, möglich.
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Stw.: Hinged-Lid-Blockausstoß-Stößelbewegung-verzögert Hauni-Akte
1233 - Bergedorf, den 29. November 1972 Die Erfindung wird anhand der ein Ausführungsbeispiel
enthaltenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 schematisch einen Ausschnitt
einer Packmaschine mit einem hohle Faltdorne tragenden Faltrevolver, einem benachbarten
Kopfschlußrevolver und einem Stößel einschließlich seines Antriebes zur Überführung
von Zigaretten samt Packungshüllen von einem zu dem anderen Revolver, Figur 2 Einzelheiten
des Stößels und seines Antriebes in vergrößertem Maßstab, Figur 3 einen Schnitt
nach Linie III-III in Figur 2 mit in die Schnittebene geklappten Exzenterteilen
und in gegenüber Figur 2 vergrößertem Maßstab, Figur 4 ein Zeit-Weg-Diagramm für
den Stößel.
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Stw.: Hinged-Lid-Blockausstoß-Stößelbewegung-verzögert Hauni-Akte
1233 - Bergedorf, den 29. November 1972 Figur 1 zeigt einen Faltrevolver 1 mit hohlen
Faltdornen 2, von denen nur einer dargestellt ist. In dem Faltdorn 2 befindet sich
eine strichliert angedeutete Zigarettenformation (Zigarettenblock 3). Den Faltdorn
umgibt eine Packungshülle 4, die bis auf den Kopfschluß fertiggestellt. ist. Dem
Faltrevolver 1 benachbart ist ein Kopfeinschlagrevolver 6 mit Aufnahmen 7, von denen
ebenfalls nur eine dargestellt ist, und in die die Zigarettenblöcke 2 samt den sie
umgebenden Packungshüllen 4 überführt werden sollen, so daß während der folgenden
Weiterförderung der Kopfschluß der Pakkungshülle 4 vorgenommen und die Zigarettenpackung
damit fertiggestellt werden kann.
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Die Revolver 1 und 6 sind in Arbeitstakten von einem nicht dargestellten
Hauptmaschinenantrieb schrittweise antreibbar, wobei ein Arbeitstakt aus dem eigentlichen
Förderschritt und einer nachfolgenden Stillstandszeit besteht. Zum Überführen der
Zigarettenblöcke 3 dient ein Stößel 8, der in der Stillstandszeit eines Arbeitstaktes
von einem Antrieb 9 in Richtung des Pfeils 11 zu einem Überfuhrungshub, in Richtung
des Pfeils 12 zu einem Rückhub antreibbar ist Während eines Überführungshubes wird
ein Zigarettenblock 3 aus einem hohlen Faltdorn 2 in eine Aufnahme 7 überführt,
wobei der Zigarettenblock 3 mit den Zigarettenenden, die den mit dem Stößel in Berührung
kommenden Enden gegenüberliegen, die den Faltdorn umgebende Packungshülle 4 von
dem Faltdorn 2 abzieht und ebenfalls in die Aufnahme 7 überführt. Innerhalb derselben
Stillstandszeit bewegt der Antrieb 9 den Stößel 8 zu einem Rückhub entsprechend
PfiS 12 in seine Ausgangsstel lung. Während des Förderschrittes des folgenden Arbeitstaktes
werden die Revolver 1 und 6 um eine Teilung gedreht, wonach in der Stillstandszeit
des gleichen Arbeitataktes der Antrieb 9 den Stößel 8 wieder zu einem Überführungshub
und einem Rückhub antreibt.
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Die Faltdorne 2, die aus einem dünnen Rohr mit fast rachteckförmigem
QÜer.schnitt bestehen, sind aus konstruktiven Gründen
Stw.: Hinged-Lid-3lockausstoß-Stößelbewegung-verzögert
Hauni-Akte 1233 - Bergedorf, den 29.November 1972 erheblich länger als die Zigarettenblöcke
3, d.h. sie erstrecken sich, einechließlich eines Mundstückteils, in Richtung des
Pfeils 12, von den dem Stößel zugewandten Zigarettenenden aus betrachtet, über eine
Strecke, die länger ist als halbe Zigarettenlänge. Das bedeutet, daß der sogenannte
Leerweg, d.h. der von dem Stößel 8 bis zur Berührung mit den Zigarettenblöcken 3
zurückzulegende Weg, ziemlich lang ist und entsprechende Zeitverluste verursacht,
wenn der Stößel über den Leerweg mit der Geschwindigkeit geführt ist, mit der er
auf die Zigarettenblöcke auftreffen darf, ohne die Zigarettenenden zu beschädigen.
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Der in den Figuren 2 und 3 dargestellte Antrieb 9 des Stössels 8 dient
zur Verringerung der Überführungszeit, ohne daß die Gefahr einer Beschädigung der
Zigarettenenden besteht. Der Antrieb 9 weist einen Kurbeltrieb mit einem zu einer
Rotationsbewegung um eine erste Drehachse 16 antreibbaren Träger in Form einer in
einem Gehäuse 14 mittels Wälzlager 15 gelagerten Trommel 17 auf, in der parallel
zur ersten Drehachse 16 ein Drehkörper in Form einer Welle 18 mit einem Flansch
19 mittels Wälzlager 20 gelagert ist. Die Trommel 17 ist über ein an ihr befestigtes
Zahnrad 21 mittels eines weiteren von dem zentralen Maschinenantrieb antreibbaren
Zahnrades 22 zu Rotationsbewegungen um die ersten Drehachse 16 während der Stillstandszeiten
der Revolver 1 und 6 (Figur 1) antreibbar, wobei sie sich während einer Stillstandazeit
genau einmal dreht. Die Welle 18 ist über einen besonderen Antrieb zu einer Rotationsbewegung
um eine zweite Drehachse 23 antreibbar. Dieser Antrieb besteht aus einem dem Flansch
19 gegenüber auf der Welle 18 befestigten Zahnrad 24, das mit einem in einem Gehäusedeckel
25 starr und koaxial zu der ersten Drehachse 16 angeordneten Zahnrad 26 kämmt.
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Das Übersetzungsverhältnis der Zahnräder 24 und 26 beträgt 1:1! Der
Gehäusedeckel 25 ist an dem Gehäuse 14 mittels mehrerer Schrauben 30 befestigt,
die durch bogenförmige Lang-
Stw.: Hinged-Lid-Blockausstoß-Stößelbewegung-verzögert
Hauni-Akte 1233 - Bergedorf, den 29. November 1972 löcher 25a des Gehäusedeckels
25 hindurchgeführt sind.
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Nach Lösen der Schrauben 30 ist der Gehäusedeckel 25 im Bereich der
Langlöcher 25a um die erste Drehachse 16 verdrehbar. Auf dem Flansch 19 sitzt exzentrisch
zur zweiten Drehachse 23 ein Kurbelzapfen 27, an dem drehbar eine Kurbelstange 28
angelenkt ist. Die Kurbelstange 28 ist andererseits an einem gabelförmigen Hebel
29 angelenkt, der an einem Ende an einem stationären Gelenk 31 derart befestigt
ist, daß er Schwenkbewegungen entsprechend dem DoppeXfeil 32 ausführen kann. Andererseits,
d.h. an seinem gegenüberliegenden Ende, ist der Hebel 29, von dem in Figur 3 nur
ein Teil sichtbar ist, gelenkig über ein Ausgleichsstück 33 an einem Träger 34 für
den Stößel 8 befestigt.
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Der Träger 34 ist auf einer Gleitbuchse 35, die sich auf einer feststehenden
Achse 36 befindet, entsprechend dem Doppelpfeil 37 hin- und herbewegbar, wobei er
den auf Gleitbuchsen 38 und 39 gelagerten Stößel 8 zu entsprechenden Überführungs-
und Rückhüben mitnimmt.
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Die aus Figur 2 ersichtliche Stellung stellt den Stößel 8 in seiner
Endlage nach Ausführen eines Überführungshubes dar. Der für die Stößelbewegung maßgebliche
Weg des Mittelpunktes des Kurbelzapfens 27 während einer Umdrehung der Trommel 17
in Richtung des Pfeils 40 ist in Figur 2 als strichpunktierte Kurve 41 eingezeichnet
dargestellt. Die Stellung des Eurbelsapfen-Mittelpunktes zu Anfang eines Überführungshubes
ist in der Kurve 41 mit 41a bezeichnet.
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Erläuterungen der Wirkungsweise des Antriebes der Figuren 2 und 3
unter Zuhilfenahme des Zeit-Weg-Diagramms der Figur 4: Bei der Erläuterung der Stößelbewegung
wird Figur 4 herangezogen, in der der Stößelhub h über der Zeit t aufgetragen ist.
Die Erläuterung bezieht sich zunächat-auf Kurve a in Figur 4.
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Zunächst sei angenommen, daß zu Beginn eines Arbeitstaktes
Stw.:
Hinged-Lid-Blockausstoß-Stößelbewegung-verzögert Hauni-Akte 1233 - Bergedorf, den
29. November 1972 der Mittelpunkt des Kurbelzapfens 27 in Punkt 41a der Kurve 41
(Figur 2) steht. Der Stößel 8 befindet sich in seiner der Darstellung in Figur 2
entgegengesetzten Endlage, in der er also am weitesten in Richtung des Pfeils 12
(Figur 1) bewegt ist. Der Maschinenantrieb bewegt die Revolver 1 und 6 um einen
Förderschritt während des Zeitabschnittes t 1 in Figur 4. Das Zahnrad 22 steht still.
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In der auf den Förderschritt während der Zeit tl folgenden Stillstandazeit
t2, t3 treibt das Zahnrad 22 die Trommel 17 über das Zahnrad 21 zur Ausführung einer
einzigen Umdrehung in Richtung des Pfeils 40 um die erste Drehachse 16 an.
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Die Welle 18 mit dem Flansch 19 läuft ebenfalls um die erste Drehachse
16 um. Das mit umlaufende Zahnrad 24 kämmt mit dem starren Zahnrad 26 und treibt
somit die Welle 18zu einer Drehbewegung um die zweite Drehachse 23 an. Der Kurbelzapfen
27 führt eine Bewegung aus, die sich aus zwei Drehbewegungen zusammensetzt, nämlich
aus der Umlaufbewegung um die erste Drehachse 16 zusammen mit der Trommel 17 und
der Rotationsbewegung um die zweite Drehachse 23.
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Zunächst, d.h. in einem ersten Bewegungsabschnitt während des Zeitabschnittes
521 in Figur 4,in dem der Stößel den Leerweg bis zu dem Zigarettenblock 3 in dem
Faltdbrn 2 zurücklegen soll, erreicht der Stößel eine ziemlich hohe Geschwindigkeit,
die als Steigungswinkel der Kurve a in Figur 4 während des Zeitabschnitts t21 ablesbar
ist, da sich die Drehbewegungen von Trommel 17 und Flansch 19 addieren.
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Am Ende des Leerweges, also kurz vor der Berührung von Stössel 8 und
Zigarettenblock 3, verlangsamt sich die Geschwindigkeit, so daß die Geschwindigkeit
des zweiten Bewegungsabschnittes während des Zeitabachnittes t22 in Figur 4 kurz
vor Erreichen des Zigarettenblockes 3, bei der Berührung und in der anschließenden
Beschleunigungsphase des Zigarettenblockes 3 erheblich geringer ist als in dem ersten
Bewegungsabachnitt während des Zeitabschnittes t21 in Figur 4.
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Stw.: Hinged-Li-d-Bloc kausstoß-Stößelbewegung-verzögert Hauni-Akte
1233 - Bergedorf, den i29. November 1972 Dieser Bewegungsverlauf ist an dem kleineren
Steigungswinkel der Kurve a im Zeitabschnitt t22 der -Figur 4 ersichtlich.
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In dem diesem Zeitabschnitt zugeordneten Bewegungsabschn.itt durchläuft
der Mittelpunkt des Kurbelzapfens 27 den BereLoh um die Unstetigkeitsstelle 41b
der Kurve 41, in dem die Drehbewegung des Kurbelzapfens 27 der Drehbewegung der
Trommel 17 entgegengerichtet ist.
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In einem anschließenden dritten Bewegungsabschnitt währenddes Zeitabschnittes
t23 in Figur 4 erhöht sich mit fortwährender Beschleunigung des Zigarettenblockes
3 die Geschwindigkeit des Stößels 8 wieder weit über die Werte des zweiten Bewegungsabschnittes
hinaus, wie aus dem größer werdenden Steigungswinkel der Kurve a im Zeitabschnitt
t23 der Figur 4 ersichtlich ist. Der in diesem Abschnitt in Richtung der Längsachsen
der Zigaretten bewegte Zigarettenblock 3 wird aus dem Faltdorn 2 ausgeschoben und
in die Aufnahme 7 des Kopfschlußrevolvers 6 übergeben, wobei der Zigarettenblock
3 die Packungehülle 4 von dem Baltdorn 2 abzieht und in die Aufnahme 7 überträgt.
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Gegen Ende des dritten Bewegungsabschnittes, der mit dem Ende des
gesamten Überführungshubes zusammenfällt 9 verringert sich- die Stößelgeschwindigkeit
bis auf den Wert NullO Diese Stellung zeigt Figur 2.
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In dem nun folgenden Rückhub während des Zeitabschnittes t3 in Figur
4 wird der Stößel 8 ohne Zwischenverzogerung in seine Ausgangslage zurückgeführt.
Dies bedeutet, daß seine Geschwindigkeit in diesem Bewegungsabschnitt größer ist
als in dem zweiten Bewegungsabschnitt -Schließli,cb verringert sich die Geschwindigkeit
in der Nähe der Ausgangsposition, also gegen das Ende des Rückhubes, wieder bis
auf den Wert Null.
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In dem folgenden Arbeitstakt spielen sich die beschriebenen Bewegungsvorgänge
während des Förderschrittes und der Stillstandszeit in der gleichen Weise ab.
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Stw.: Hinged -Lid-Blockausstoß-Stößelbewegung-verzögert Hauni-Akte
1233 - Bergedorf, den 29. November 1972 Eine Anpassung der leerwege des Stößels
8, d.h. des Zeitpunktes, an dem die Geschwindigkeit nach dem ersten Bewegungsabschnitt
abnimmt, an unterschiedliche Zigarettenlängen, erreicht man durch Verdrehen des
Gehäusedeckels 25 nach Lösen der Schrauben 30. Bei einer derartigen Verdrehung wird
durch Drehen des Zahnrades 24, das sich an dem starren Zahnrad 26 abwälzt, die Welle
18, der Flansch 19 und damit der Kurbelzapfen 27 verdreht. Zwei Kurven b und c in
Figur 4, die für kürzere Zigarettenblöcke gedacht sind, zeigen den Einfluß einer
Drehung des Gehäusedeckels 25 zwecks Anpassung des Leerhubes des Stößels 8 an kleinere
Zigerettenlängen.
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Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß kurz vor, wahrend und
kurz nach der ersten Berührung von Stößel und Zigarettenblock die an sich hohe Stößelgeschwindigkeit
auf Werte heruntergevetst wird, bei der eine Beschädigung der Zigarettenenden vermieden
wird. Die Beschleunigung des Blockes auf volle Geschwindigkeit, nachdem der Stößel
mit ihm in Berührung gekommen ist, erfolgt so sanft, daß auch hierbei keine Beschädigungen
auftreten.
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