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DE2258330A1 - Informationsuebertraeger - Google Patents

Informationsuebertraeger

Info

Publication number
DE2258330A1
DE2258330A1 DE19722258330 DE2258330A DE2258330A1 DE 2258330 A1 DE2258330 A1 DE 2258330A1 DE 19722258330 DE19722258330 DE 19722258330 DE 2258330 A DE2258330 A DE 2258330A DE 2258330 A1 DE2258330 A1 DE 2258330A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protective film
film liquid
microcapsules
written
color
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722258330
Other languages
English (en)
Other versions
DE2258330B2 (de
Inventor
Werner Reiter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19722258330 priority Critical patent/DE2258330B2/de
Publication of DE2258330A1 publication Critical patent/DE2258330A1/de
Publication of DE2258330B2 publication Critical patent/DE2258330B2/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/10Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein by using carbon paper or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J31/00Ink ribbons; Renovating or testing ink ribbons
    • B41J31/05Ink ribbons having coatings other than impression-material coatings
    • B41J31/06Ink ribbons having coatings other than impression-material coatings the coatings being directly on the base material, i.e. below impression transfer material; Ink ribbons having base material impregnated with material other than impression material
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K1/00Methods or arrangements for marking the record carrier in digital fashion
    • G06K1/12Methods or arrangements for marking the record carrier in digital fashion otherwise than by punching

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Duplication Or Marking (AREA)
  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description

  • InformationsUberträger Die Erfindung betrifft einen Informationsüberträger, insbes.
  • Kohlepapier, Farbband, Magnet-Farkband oder dergl., bestehend aus einem Farbträger wie Gewebe, Papiere, Kunststoffolie oder dergl. sowie aus einer Farbbeschichtung mit ggfls. Ferritpartikelzumischung.
  • Informationsüberträger wie Kohlepapier bestehen regelmäßig aus Seidenpapier mit einer Farbbeschichtung aus Wachsen und ölen.
  • Das für die pigmenthaltige Farbbeschichtung verwendete öl muß nicht-trocknend sein. Durch den im Zuge der Informationsübertragung, d. Ii. beir Schreiben erzeugter Preßdruck wird Farbstoff aus der Farbbeschichtung auf das zu beschriftende fiaterial, in der Regel Papier, abgegeben. Das gilt auch beim Einsatz von Farbbändern. Darüber hinaus finden Magent-Farbbänder Verwendung, bei denen der Farbbeschichtung aus pigmenthaltiger öliger Farbe Ferrit-Partikel von unter 1/1000 mm Größe zugemischt sind. Derartige Magnet-Farbbänder finden z. 13. Verwendung, wenn auf Formulare, Ausweiskarten, Kreditkarten, Fahrkarten, Flugscheine oder dergl. magnetisch lesbare Schrift oder magnetisch lesbare Codierung (z. B. Balken- oder Bar-Codes) geschrieben bzw. gedruckt werden soll. - Um das Austrocknen der Faroe zu verhindern, muß - wie bereits oben erwähnt - das für die Farbbeschichtung verwendete öl nicht-trocknend sein. Das öl wird von dem beschrifteten Material je nach Saugfähigkeit mehr oder weniger langsam aufgenommen. Jedenfalls dauert es verhältnismäßig lange, bis die z. B. rnit Kohlepapier beschriftete Durchschrift oder das mit Farbband beschriebene Original wisch- und abriebfest ist. Dieser Umstand führt häufig zum Verwischen der Schrift oder zu unsauberen Ablagerungen auf anderen Scnriftstücken. Während sich derartige flachteile bei normalen Schriftstücken nur durch verwischtes und daher unansehnliches Schriftbild, verschmutzte Finger oder Kleidung bemerkbar machen, können sie bei maschinenlesbarer Schrift zu Fehllesungen oder Leseabweichungen führen. - Bei maschinenlesbarer Schrift unterscheidet man zwei Hauptgruppen, und zwar einmal die optisch lesbare und zum anderen die magnetisch lesbare Schrift. Belege, die mit einer dieser Schriften beschrieben oder bedruckt sind, werden mit einem sogen. Belegleser direkt in Datenverarbeitungsanlagen eingegeben. Bei optisch lesbarer Schrift unterscheidet rnan wiederwn zwischen Analog-und Digitalsehrift. Bei Analogschriften sind die einzelnen Schriftzeicllen so gekennzeichnet, daß sie ganz bestimmte -untereinander nicht verwechselbare - Bezugsmerkmale haben, die beim optischen Lesen erfaßt werden und denen das betreffende Schriftzeichen zugeordnet werden kann. Bei Digitalschriften ist aie Bedeutung eines Schriftzeichens in Impulse eines digitalen Codes aufgelöst. Die einfachste Lösung der Digitalschrift bedient sich eines außerhalb des Schriftzeichens angebrachten Code. Unter oder/und über den in Klarschrift gedruckten Schriftzeichen werden Striche gedruckt, die die Bedeutung einer Ziffer, eines Buchstaben oder eines Sonderzeichens wie Interpunktion in einem Code angeben, der vom Codeleser direkt als Impuls folge aufgenommen werden kann. Da das optische Erkennen von Schriftzeichen oder Codierungen vom Kontrast abhängt, den diese Zeichen gegen ihren Untergrund aufweisen, werden sehr genaue und in den Konturen exakte Abdrücke der Schriftzeichen verlangt. Aus diesem Grunde also kann ein verwisclites Schriftbild leicht zu den oben bereits erwähnten Fekillesungen oder Leseabweichungen führen. - Bei magnetisch lesbarer Schrift unterscheidet man ebenfalls zwischen Analog-und Digitalschriften. Während die Voraussetzungen rür optisch lesbare Schriftzeichen bei der Analogschrift optisch nicht verwechselbare Bezugsmerkmale sind, hat man bei der magnetisch lesbaren Analogschrift die einzelnen Schriftzeichen so ges taltet, daß sie ein ganz bestimmtes, untereinander nicht verwechselbares magnetisches Feld bilden, welches beim Abtasten im Magnetschriftleser ausgewertet und dem-das betreffende Schriftzeichen wieder zugeordnet werden kann. Bei Digitalschriften kennt man codierte und mit menschlichem Auge als SchrtRtzeiden erkennbare Magnetschrift sowie den Strich- oder Barcode.
  • Im ersteren Fall sind die Schriftzeichen in jeweils sieben einzelne Code-Elemente aufgelöst. Diese CodeElemente sind senkrechte, teils durchgehende, teils unterbrochene Striche unterschiedlicher Länge, die in ihrer Zusammenschau ein für das menschliche Auge lesbares Zeichen ergeben. Die Codierung für die maschinelle Erkennung liegt in der Anordnung der verschieden großen Zwischenräume zwischen den parallel laufenden Strichen. Diese werden vom Lesegerät in Impulsfolge umgesetzt.
  • Im letzteren Falle werden wie bei der optischen Digitalschrift unter oder/und über der Klarschrift Striche gedruckt, die vom Abtastgerät direkt als Impulsfolge aufgenommen werden können.
  • - Das Aufbringen magnetisch-lesbarer Schrift oder Codierung erfolgt mittels Magent-Farbbänder. Die vom llagent-Farbband abgegebene Farbe enthält Ferritpartikel. Diese Ferritpartikel werden vor dem Abtastvorgang im Magnetsehriftleser magentisiert.
  • Die Magnetsehrift hat gegenüber der optisch lesbaren Schrift den Vorteil, daß Verschmutzungen des zu lesenden Beleges etc.
  • in der Regel die Lesbarkeit durch den iilagentschriftleser nicht beeinflussen. Beeinflußt wird sie jedoch entscheidend durch sogen. Brückenbildung. Bedingt dadurch, daß die vom Magnetfarbband abgegebene rnagrletisierbare Farbe nicht wisch- und abriebfest ist, werden Ferritpartikel frei, die sich in die Zwischenräume der Code-Elemente setzen. Daraus resultieren auch bei magnetisch lesbaren Schriftzeichen Fehllesungen bzw. Leseabweichungen.
  • Der lDrfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Informationsüberträger der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, welcher eine Informationsübertragung ermöglicht - gleichgültig ob es sich um optisch oder magnetisch lesbare Schriften handelt -, welche Fehllesungen bzw. Leseabweichungen mit Sicherheit ausschließt Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einem gatkingsgemäßen Informationsüberträger dadurch, daß zwischen Farbträger und Farbbeschichtung eine oder mehrere Mikrokapselschichten aus in Mikrokapseln eingebetteter wisch- und abriebfester Schutzfilmflüssigkeit angeordnet sind. - Diese Maßnahmen der Erfindung haben zur Folge, daß- im Zuge der Informationsübertragung die Mikrokapseln im Bereich des jeweils zu übertragenden Schriftzeichens bzw. des daraus entstehenden Schriftbildes infolge des Anschlagdruckes platzen und ihren Inhalt, d. h.
  • Schutzfilmflüssigkeit freigeben. Dadurch werden die Schriftzeichen und schließlich das Schriftbild mit dem wisch- und abriebfesten Schutzfilm überzogen, zumal zunächst der Farbstoff aus der Farbbeschichtung abgegeben und erst dann die Schutzfilmflüssigkeit freigegeben wird. Da die eingekapselte Schutzfilmflüssigkeit eine wesentlich vergrößerte Viskosität, als der abgegebene Farbstoff hat, bildet sie einen- über die Schriftzeichen bzw. das Schriftbild,aus Ziffern, Buchstaben, Sonderzeichen oder Codes hinausgehenden homogenen Schutzfilm, der sich fest-mit den Schriftbildträger, zz B. Durchschrift, Formular, Beleg, Etikett, Scheck usw. verbindet und das teilweise Verwischen der Schriftzeichen bzw. des Schriftbildes ebenso ausschließt wie ein teilweises Abblättern. Dadurch ist insbes. bei Verwendung von Magent-Farbbändern die Möglichkeit geschaffen, der zu übertragenden Magentschicht einen wesentlicii höheren Anteil an Ferritpartikeln als bisher zuzumischen, zumal nunmehr eine zusätzliche sichere Verbindung mit dem Schriftbild- ozw. Codeträger durch den Schutzfilm gewährleistet ist. Vorzugsweise ist als wisch- und abriebfeste Schutzfilmflüssigkeit Schutzlack eingekapselt, dem erfindungsgemäß auch Farbpigmente zugemischt sein können. Solche Farppigmente dienen insbes. dazu, den magnetisierbaren Code farblich abzudecken und für das menschliche Auge unlesbar zu machen. Hierdurch wird verhindert, daß nicht in Klarscilrtft übersetzte Codierungen wie z. B. verschlüsselte Einkaufspreise bei der Warenauszeichnung, von Unbefugten gelesen werden können.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind ir; wesentlieinen darin zu sehen, daß ein Informationsüberträger verwirklicht wird, der mit Sicherheit - gleichgültig ob es sich um Kohlepapiere, ein Farbband, ein Magent-Farbband oder dergl.
  • handelt - einwandfreie und dauerhafte Informationsübertragung auf die zu beschriftenden Unterlagen wie Durchschriften, Formulare, Belege, Ausweiskarten, Kreditkarten, Fahrkarten, Flugscheine oder dergl. gewährleistet. Ein Verwischen oder A@rieb des übertragenen Schriftbildes wird bei Verwendung eines erfir.-dungsgemäßen Informationsüberträgers mit Sicherneit ausgeschlossen, so daß es weder bei optisch lesbarer Schrift noch bei magnetisch lesbarer Schrift zu Fenllesungen oder Leseabweichungen und damit verfälschter Informationswiedergabe kommen kann.
  • lin folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Informationsüberträger in perspektivischer Darstellung und Fig. 2 einen Querschnitt durch den Gegenstand nach Fig. 1.
  • In den Figuren ist ein Informationsüberträger 1 in der Ausführungsform eines Magnet-Farbbandes dargestellt, der in seinem grundsätzlichen Aufbau aus einer Kunststoff-Folie als Farbträger 2 und einer darauf aufgebrachten Farbbeschichtung 3 mit Ferritpartikelzumischung 4 besteht. Zwischen Farbträger 2 und Farbbeschichtung 3 sind eine oder mehrere Mikrokapselschichten 5 aus in Mikrokapseln 6 eingebetteter wisch- und abriebrester Schutzfilmflüssigkeit 7 angeordnet. Als wisch-und abriebfeste Schutzfilmflüssigkeit 7 ist Schutzlack in Mikrokapseln 6 eingekapselt. Der Schutzfilmflüssigkeit 7 sind darüber hinaus lediglich angedeutete Farbpigmente 8 zugemischt.

Claims (3)

Ansprüche:
1. Informationsüberträger, insbes. Kohlepapiere, Farbband, Magnet-Farbband oder dergl., bestehend aus einem Farbträger wie Gewebe, Papiere, Kunststoff-Folie oder dergl. sowie aus einer Farbbeschichtung mit ggfls. Ferritpartikelzumischung, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß zwischen Farbträger (2) und Farbbeschichtung (3) eine oder mehrere Mikrokapselschichten (5) aus in Mikrokapseln (6) eingebetteter wisch- und abriebfester Schutzfilmflüssigkeit (7) angeordnet sind.
2. Informationsüberträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als wisch- und abriebfeste Schutzfilmflüssigkeit (7) Schutzlack eingekapselt ist.
3. Informationsüberträger nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der SchutzfilmflUssigkeit (7) Farbpigmente (8) zugemischt sind.
DE19722258330 1972-11-29 1972-11-29 Farbübertragungsmaterial für Typendruckwerke Pending DE2258330B2 (de)

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DE2258330B2 DE2258330B2 (de) 1974-10-10

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DE (1) DE2258330B2 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0174209A3 (en) * 1984-09-07 1986-06-11 Kureha Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha Pressure-sensitive recording material
EP0174868A3 (en) * 1984-09-14 1987-03-04 Kureha Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha Printing material set for preparing bar-code labels
EP0246089A3 (de) * 1986-05-14 1988-07-20 Kureha Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha Tinte enthaltende Mikrokapseln für druckempfindliches Kopierpapier
EP0324715A3 (de) * 1988-01-15 1990-11-07 BEROLINA SCHRIFTBILD, WILCKE, WOLFF, BUSCH & PARTNER KG Farbband

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EP0174868A3 (en) * 1984-09-14 1987-03-04 Kureha Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha Printing material set for preparing bar-code labels
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EP0324715A3 (de) * 1988-01-15 1990-11-07 BEROLINA SCHRIFTBILD, WILCKE, WOLFF, BUSCH & PARTNER KG Farbband

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DE2258330B2 (de) 1974-10-10

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