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DE2257289A1 - Messvorrichtung zum pruefen und einstellen von vergasern oder anderen kraftstoff verbrauchenden organen - Google Patents

Messvorrichtung zum pruefen und einstellen von vergasern oder anderen kraftstoff verbrauchenden organen

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DE2257289A1
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M19/00Details, component parts, or accessories of carburettors, not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M1/00 - F02M17/00
    • F02M19/01Apparatus for testing, tuning, or synchronising carburettors, e.g. carburettor glow stands

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  • Measuring Volume Flow (AREA)
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Description

Meßvorrichtung zum Prüfen und Hinstellen von Vergasern oder anderen Kraftstoff verbrauchenden Organen
Die Erfindung betrifft eine Meßvorrichtung, mit welcher an einem Vergaser beliebiger Art alle für seinen einwandfreien Betrieb erforderlichen Messungen durchgeführt werden können, und zwar: Messung des Luftdurchsatzes unter gegebenen Bedingungen der Öffnung des oder der Drosselklappen; Vergleich des Durchsatzes einer Düse mit einer Reihe von Eichdüsen zur Bestimmung ihres genauen Kalibers; Messung des Kraftstoffdurchsatzes des Vergasers, mit dem im Vergleich zu dem Luftdurchsatz das optimale Gemisch erreicht werden kann; im Falle von KraftstoffVerlusteη im Vergaser Messungen der stündlichen Verlustmenge; bei Vorhandensein einer Pumpe zur Einspritzung.von Kraftstoff bei jeder Beschleunigung nach Leerlauf Messung der Menge jedes Pumpen- " Stoßes. Ein derartiges Meßgerät gestattet also die Herstellung von Vergasersystemen, die praktisch den Normen der Hersteller entsprechen, und gegebenenfalls die Prüfung und Reparatur bzw. Nachstellung von in Gebrauch befindlichen .Vergasern in Reparaturwerkstätten.
Ab/Pe
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Pur die Luftmessungen besitzt die Meßvorrichtung einen Durchsatzmesser bekannter Art, dessen Arbeitsweise auf der Wasserhöhe in einem Manometer mit einem Glasrohr in Abhängigkeit von der Differenz der Drücke der Luft am Eingang und am Ausgang beruht und der mit mehreren Maßstäben zur Ablesung versehen ist und mit einer Trommelvorrichtung verbunden ist, die eine Reihe von Eichdüsen mit verschiedenen Kalibern trägt, so daß die zu prüfende Düse mit einer der Eichdüsen, die einen größeren Durchmesser als sie selbst besitzt, verglichen werden kann. Auf diese Weise erzeugt die Differenz der Druckabfälle in der gemeinsamen Leitung die beiden Düsen mit dem Glasrohr des Manometers des Durchsatzmessers verbindenden gemeinsamen Leitungen einen Druck, dessen Messung die Differenz zwischen den Kalibern der beiden Düsen ergibt.
Pur die Kraftstoffmessungen besitzt die Vorrichtung erfindungsgemäß eine Dosiervorrichtung in der in einem geschlossenen Behälter enthaltener Kraftstoff durch einen Luftdruck in einen vertikalen Meßbehalter über ein zentrales Rohr geleitet wird, das an seinem oberen Ende in den Meßbehälter ausmündet, so daß dieser vor jeder Messung mit einer absolut konstanten und bekannten Kraftstoffmenge gefüllt werden kann, worauf bei Durchführung des Kraftstoff verbrauchenden Vorgangs das Sinken des Kraftstoffs in dem mit einer Skala versehenen Meßbehälter eine genaue Messung dieses Verbrauchs ergibt.
Die Erfindung betrifft ferner einige mechanische Anordnungen, die eine einfache Prüfung eines Vergasers in seinen verschiedenen Normalbetriebsstellungen(vertikal, geneigt, horizontal) gestatten.
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"■5 «-
In der beiliegenden Zeichnung zeigen:
Pig. 1 eine schematische Darstellung der einzelnen Organe der Meßvorrichtung unü ihrer Verbindungen durch leitungen mit Druckminderventilen, handbetätigten Hahnen und pneumatisch gesteuerten Ventilen,
Pig. 2, 3 und 4 Darstellungen der Iromraelvorrichtung mit den Eichdüsen,
Pig. 5 und 6 eine Seitenansicht bzw. eine Stirnansicht des verschwenkbaren Halters, auf welchem der zu prüfende Vergaser durch eine pneumatische Kolben-Zylinder-Einheit gehalten wird und
Pig. 7 eine Außenansicht der. gesamten Meßvorrichtung.
Pig. 1 zeigt eine gemeinsame Luftzuleitung X mit einem Druck von beispielsweise 6 kg, von welcher zwei leitungen A und B abzweigen, von denen die leitung A für die Messungen der luft und die leitung B für die Messungen des Kraftstoffs dient. Jede dieser leitungen wird durch Öffnen eines Hahnes R oder H^ ^n Betrieb gesetzt.
Perner ist ein Vergaser 0 dargestellt, der im vorliegenden Pail ein Steigstrom-Doppelvergaser ist. Die Meßvorrichtung besitzt ferner ein Druckminderventil D0, ein Pilter P und eine Troramelvo rrichtung G, die eine Reihe von kalibrierten Düsen trägt, die nacheinander in den Kreis geschaltet werden können. Diese Düsen dienen als Eichdüsen zum Vergleich mit der zu testenden Düse, die in einen angebauten luftan-•schlu.fi E eingesetzt ist, der sich automatisch durch ein
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dichtes Verschlußorgan schließt oder zum Vergleich mit der Öffnung der Drosselklappe der Vergaser. Ein automatisches, pneumatisch gesteuertes Ventil V0 schließt eine
leitung des Me ßl lift kreises, wenn der Hahn Rn geöffnet ;
wird. Der an sich bekannte Durchsatzmesser H besitzt einen eine Flüssigkeit enthaltenden Behälter, ein Rohr 2 und einen Maßstab 3 zur Ablesung der Höhe dieser Flüssigkeit in dem Rohr 2. Die erfindungsgemäße Änderung besteht darin, daß die zu prüfende Düse von der Vorrichtung getrennt ist und bei E angebracht wird und daß die Vorrichtung mit mehreren Ablesemaßstäben versehen ist, die den verschiedenen Düsen der Trommel G- entsprechen.
Das Druckminderventil Do ist so eingestellt, daß der Druck am Ausgang der Düse der Trommel mit den Druckabfällen (Filter P u.a.) beispielsweise 500 mm Y/assersäule ist.
A Messung der Luft
In Ruhestellung, wenn sich in dem Luftanschluß E keine zu prüfende Düse befindet, ist dieser automatisch gegen die Leitung 9 geschlossen und, da die Hähne 5 und 6 des Vergasers C auch geschlossen sind, so daß kein Luftaustritt stattfindet, entsteht an den beiden Enden des Rohrs 2 des Durchsatsmessers derselbe statische Druck und zwischen dem Behälter 1 und dem Rohr 2 besteht ein Druckgleichgewicht.
1. Bestimmung des Kalibers einer zu prüfenden Düse: Es wird die tatsächliche Differenz der Druckabfälle, d.h. der Widerstände gernessen, die die in den angebauten Luftanschluß E eingesetzte, zu prüfende Düse und eine der kalibrierten Düsen der Trommelvorrichtung G, die mit einem dem Querschnitt der zu prüfenden Düse entsprechenden Querschnitt gewählt wird,
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äera Durchgang der Luft entgegensetzen. Dur&h Einsetzen der zu testenden Düse in den Luftanschluß wurde die Verbindung zwischen E und 9„ geöffnet.
Der Hahn R wird geöffnet: Das pneumatisch gesteuerte Ven-
til Y0, das durch die Leitung A., mit Druckluft gespeist a ι
wird, schließt bei 7 jeden Durchgang von Luft durch die Leitungen 8, 9 und"i1 zu dem Vergaser und zu dem· Durchsatzmesser. Die Luft, die unter einem beispielsweise auf 500 mm Wassersäule gesenkten Druck" steht, strömt somit durch die Leitung A2 und dann nacheinander durch die Eichdüse der Trommelvorrichtung G- und durch die zu prüfende ,Düse in dem Luftanschluß E. Der Unterschied zwischen den Druckverlusten der Eichdüse und der zu prüfenden Düse erzeugt in den Leitungen' 10 und 11 einen Unterdruck, der zu dem Querschnitt der zu prüfenden Düse proportional ist und einen Anstieg der Flüssigkeit in-dem Rohr 2, erzeugt, wodurch die Messung auf dem der Eichdüse entsprechenden Maßstab bestimmt wird. Der Vergleich liefert somit die Bestimmung des Kalibers der zu prüfenden Düse über die Differenz zu dem bekannten Kaliber der Eichdüse.
2. Wirksamer Luftdurohgangsquersohnitt bei den Drosselklappen des Vergasers (oder eines anderen ähnlichen Organs): Wenn der Luftanschluß E ohne eine Düse ist, ist die Leitung 9 geschlossen. Öffnet man den Hahn R , so schließt V0 die Öffnung
a a
7. Wenn nun die Hähne 5 und 6 der Vorrichtung oder einer von beiden geöffnet wird, erzeugt der dem Durchgang der Luft an den Drosselklappen 3 und 4 oder einer von diesen entgegengesetzte Widerstand wie im vorhergehenden Pail einen Unterdruck in der Leitung 11 und aus der Ablesung wird der Luftdurchgangsq.uerschnitt in dem Vergaser abgeleitet.
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Die Pig. 2, 3 und 4 zeigen den Aufbau der, Troramelvorrichtung. Sie besteht aus einem geschlossenen Gehäuse, dessen Kammer
12„ für den Eintritt der von der Leitung A0 kommenden Luft a c.
und dessen Kammer 12 für den Luftaustritt über die Leitung 10 durch eine feststehende Querwand 13 voneinander getrennt sind. In dieser Querwand 13 ist eine einzige Bohrung 14 vorgesehen. Auf der Querwand kann sich eine Trommel 15 drehen, die die geeichten Düsen trägt. Die Trommel wird durch eine Feder 16 auf die Querwand gedruckt, so daß die Fuge zwischen den beiden Teilen einwandfrei abgedichtet wird. Durch Drehen der Trommel kann die gewählte geeichte Düse vor die Bohrung 14 gebracht werden, wodurch sie zwischen den Leitungen A2 und 10 in den Kreis eingeschaltet wird.
B Kraftstoffmessun^en
Das Druckminderventil Db reduziert den Luftdruck der Luftzuleitung X auf beispielsweise 0 bis 500 Millibar. Ein geschlossener Behälter I mit einem Flüssigkeitsstandanzeiger 12 wird durch den Fallbehälter L gespeist, wenn das pneumatisch gesteuerte Ventil V. in Ruhestellung und geöffnet ist. Das Hauptorgan des Benzinprüfte ils der Vorrichtung ist ein Meßbehälter M, der mit einer Skala versehen ist und in welchen der Kraftstoff über ein inneres Rohr T eingebracht wird, dessen oberes Ende die als Nullpunkt der Skala gewählte Flüssigkeitshöhe 0-0 bestimmt.
Der Meßbehälter M ist in seinem unteren Teil über die mit einem Hahn 18 versehene Leitung 17 mit der Schwimmerkammer c (als Pallbehälter angeordnet) des Vergasers C und io seinem oberen Teil mit einer Leitung 19 verbunden, die in den Pallbehälter L mündet. Das Rohr T ist direkt über die Leitungen 20 und 20 mit dem Boden des Behälters I und über
el
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«- 7 —
äie mit einem Hahn 22 versehenen Leitungen 20 unü 21 mit dem oberen Seil dieses Behälters verbunden. An die Leitung 17 kann ein Manometer 23 angeschlossen sein»
jede Art von Kraftstoffraessung muß zunächst der Meßbehälter M bis zu der Höhe 0-0 mit Kraftstoff gefüllt werden, die den Nullpunkt seiner Skala angibt. Zu diesem Zweck wird der Hahn R. geöffnet. Gleichzeitig wird das pneumatisch gesteuerte Tentil V^ über die Leitung 24 gespeist und schließt sich und der Behälter I wird über die Leitung 25 unter Druck gesetzt, wobei der Hahn 22 geschlossen ist. Der1 Druck in dem Behälter läßt den Kraftstoff über die Leitungen 20o und 20
el
in das Rohr I des Meßbehälters steigen, in den sich der Kraftstoff ergießt, bis sein Stand in dem Meßbehälter und in der Leitung 17 (der Hahn 18 bleibt geöffnet) den Schwimmer 26 steigen läßt, so daß dieser mit der Nadel 27 die Leitung schließt. Wenn zuvor Kraftstoff in die Leitung 19 eingetreten ist, strömt dieser.in den Pallbehälter L zurück. Dann wird der Hahn 18 geschlossen und der Hahn 22 wird geöffnet·. Da zwischen dem oberen Teil und dem unteren Teil des Meßbehälters und dem Behälter I Druckgleichheit besteht, fließt der ganze Kraftstoff, der sich über öler Höhe 0-0 befindet, durch Schwerkraft über das Rohr T und die Leitungen 20 und 20Q in den Behälter zurück,
Andererseits strömt die Luft weiterhin über den Hahn 22, die Leitung 20 und das Rohr T in den -oberen Teil des Meßbehälters und ihr Druck wird durch einen Druckabfall beibehalten, der durch die kalibrierte Öffnung O^ erzeugt wird, die in der in die Außenluft mündenden Leitung 19 vorgesehen ist. Die Vorrichtung ist nun für eine Prüfung bereit.
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1 . Kraftstoff verlust im Vergaser: Wenn der Vergaser durch die oben beschriebenen Arbeitsgänge mit Kraftstoff gefüllt wurde, wird entweder der Hahn 18 geschlossen; wenn hierbei das Manometer sinkt, besteht ein leck; in diesem Fall wird der Hahn 18 wieder geöffnet und das Abfallen der Flüssigkeit in dem Heßbehälter pro Zeiteinheit gibt die Größe des Lecks an; oder der Hahn 18 ist offen, wobei der Hahn 22 weiterhin offenbleibt; wenn ein Leck vorhanden ist, sinkt die Flüssigkeit in dem Ileßbehälter, wodurch das Leck gemessen wird.
2. Benzinverbrauch durch die i Stöße der Beschleunigungspumpe: Der Vergaser ist wie im vorhergehenden Fall gefüllt. Die Hähne 22 und 18 sind offen und der Kraftstoff hat den Stand 0 - 0 in dem Ileßbehälter. Bei jedem Pumpenstoß sinkt der Kraftstoff in dem Prüfbehälter, wobei die Menge abgelesen werden kann.
Während den vorhergehenden Prüfungen strömte der Kraftstoff zum Teil über die offene Nadel 7 und die Zweigleitung A2 in den Fallbehälter L. ITach Durchführung der Prüfung wird der Hahn R, geschlossen, das Ventil V, öffnet sich und der Kraftstoff fließt durch Schwerkraft aus dem Fallbehälter L in den Behälter I herunter.
3. Lage des Vergasers: Die Vorrichtung kann zur Prüfung aller Arten von Vergasern benutzt werden. Zur Erleichterung der Vorbereitung der Prüfung ist erfindungsgemäß die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Vorrichtung vorgesehen, die den Vergaser trägt und ihn in seiner Stellung hält, nachdem der Vergaser auf einen entsprechend ausgebildeten Träger 30 gelegt wurde, wird er gegen diesen Träger durch eine Platte 30 angepreßt die von einem Arm 31 getragen ist und längs einem G-leitge-
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stell 32 gegen üen !rager 30 durch eine pneumatische Kolben-Zylinder-Sinheit 33 geholt wird. Der Iräger 30 ist um eine Achse 34 - 34 d,rehbar, die von den Wangen 35 eines zweiten ( Gestells getragen wird, das mit dem Gleitgestell 32 verbunden ist und durch einen Handhebel blockiert wird. Diese Vorrichtung besitzt ferner einen rohrförmigen Behälter 36, der über die Leitung 8 Druckluft erhält. Wenn der "Vergaser zwischen der Platte 30„ und seinem Eräger 30 festgespannt
ist, kann er durch Drehen... um. die Achse 34 - 34 in die Stellung gebracht werden, die er im Betrieb einnehmen muß. Pig. 7 zeigt eine Aus führ ungs form der e:rf indungsgemäßen Vorrichtung in Form eines Pultes, das die Bedienungsorgane trägt. In dieser Pigur ist der Druckluftverteiler R^, der nach Öffnung des Hahnes R die Kolben-Zylinder-Einheit speist, und der Hahn zur Druckluftzufuhr in die Hauptluftzuleitung χ dargestellt.
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Claims (1)

  1. Patentansprü c h e
    \ 1.JMeßvorrichtung für die Prüfung und Einstellung von Vergasern oder anderen Kraftstoff verbrauchenden Organen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Messen des Kraftstoffverbrauchs aus einem mit einer Skala versehenen Meßbehälter besteht, in dessen oberem Teil durch seine Verbindung mit der als Fallbehälter angeordneten Schwimmerkammer des Vergasers oder eines anderen Organs ein vorbestimmter Druck herrscht und der ein Rohr für die Kraftstpffsufuhr enthält, das an seinem oberen Ende zur Abgabe des Kraftstoffs in den Meßbehälter mündet und an seinem unteren Ende einerseits direkt mit dem unteren Teil eines Behälters, der Kraftstoff unter einem Druck enthält, der gleich diesem vorbestimmten Druck ist, und andererseits über einen Hahn mit dem oberen Teil dieses Behälters verbunden ist, so daß durch einfache Betätigung von Hähnen in dem Meßbehälter eine Kraftstoffdosis erhalten wird, die unter einem genau dosierten und konstanten Druck steht.
    2. Meßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Behälter Kraftstoff von einem Fallbehälter über ein pneumatisch gesteuertes Ventil zugeführt wird, das sich schließt, wenn es dem Druck der Hauptluftzuleitung ausgesetzt ist.
    3. Meßvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil des Meßbehälters mit dem Fallbehälter über eine Nadel mit einem Schwimmer verbunden ist, die den Überschuß des in den Meßbehälter oberhalb dessen Rohr eingebrachten Kraftstoffs begrenzt und die Entgasung der in diesem zurückgehaltenen Kraftstoffdosis gestattet.
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    4. Meßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Durchsatzmesser bekannter Art zur Messung der luftdurchgangsquerschnitte, dessen Druckraeßrohr über einen Satz von Hähnen mit den zu messenden Organen des Vergasers verbunden ist, so daß die luft- und Kraftstoffdurchsätze verglichen werden können.
    5. Meßvorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch einen angebauten Luftanschluß (E) mit automatischen Verschluß zum Einsetzen einer zu prüfenden Düse und eine Iroraraelvorrichtung (Gr), die mehrere geeichte Düsen trägt, wobei der Durchsatzmesser in der Anzahl der in der Trommel vorgesehenen Eichdüsen Maßstäbe besitzt, so daß das Kaliber der geprüften Düse über die Differenz zwischen ihrem Widerstand gegen den Luftdurchgang und dem einer entsprechend gewählten Düse der !Trommel nachgeprüft werden kann.
    6. Meßvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die !Droramelvorrichtung (G-) aus zwei Scheiben besteht, von denen die eine um eine gemeinsame Achse wie eine Trommel drehbar ist und die geeichten Düsen trägt und die andere feststehend ist und mit einer einzigen Bohrung versehen ist, die vor die für den Vergleich mit einem zu prüfenden Organ ausgewählte Düse gebracht werden kann, wobei dfese Einheit eine Querwand bildet, d^ie ein geschlossenes Gehäuse in zwei Kammern teilt, von denen die eine mit der Luftzufuhr unter einem Druck mit einem bestimmten reduzierten ¥ert und die andere mit dem zu prüfenden Organ verbunden ist.
    7. Meßvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Abzweigung-der Leitung (A~) des Druckminder-
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    ventils (D0) zur Luftzufuhr, die den Durchsatzmesser (H) speist, ein pneumatisch gesteuertes Ventil (V„) vorge-
    sehen ist, das mit dieser Leitung (A^) vor dem Druckminderventil über eine Leitung (A^) verbunden ist, so daß es sich für die die Luft betreffenden Messungen schließt, wenn es unter Druck ist und sich für die Kraftstoff Messungen öffnet, während deren das Luftsystem ausgeschaltet ist.
    B. Meßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zu prüfende Organ auf einem verschwenkbaren Träger montiert ist, an welchen es durch eine pneumatische Kolben-Zylinder-Einheit angepreßt und festgehalten wird, und zwar in jeder beliebigen Stellung des Normalbetriebs in der es geprüft werden muß.
    9. Meßvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Organe in einem pultförraigen Körper vereinigt sind, der den verschwenkbaren Halter für den Vergaser und seine Kolbenzylindereinheit und die anderen Organe enthält.
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DE2257289A 1971-11-22 1972-11-22 Vorrichtung zum Prüfen und Einstellen von Vergasern und anderen Kraftstoff verbrauchenden Geräten Expired DE2257289C3 (de)

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