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DE2255695B2 - Taste zur Erzeugung elektrischer Signale mit einer Druckpunktauslösung - Google Patents

Taste zur Erzeugung elektrischer Signale mit einer Druckpunktauslösung

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Publication number
DE2255695B2
DE2255695B2 DE19722255695 DE2255695A DE2255695B2 DE 2255695 B2 DE2255695 B2 DE 2255695B2 DE 19722255695 DE19722255695 DE 19722255695 DE 2255695 A DE2255695 A DE 2255695A DE 2255695 B2 DE2255695 B2 DE 2255695B2
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DE
Germany
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key
switching
button
plunger
magnetic
Prior art date
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Pending
Application number
DE19722255695
Other languages
English (en)
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DE2255695A1 (de
Inventor
Dieter 2941 Roffhausen Spranger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olympia Werke AG
Original Assignee
Olympia Werke AG
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Publication date
Application filed by Olympia Werke AG filed Critical Olympia Werke AG
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Publication of DE2255695A1 publication Critical patent/DE2255695A1/de
Publication of DE2255695B2 publication Critical patent/DE2255695B2/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H36/00Switches actuated by change of magnetic field or of electric field, e.g. by change of relative position of magnet and switch, by shielding
    • H01H36/0006Permanent magnet actuating reed switches
    • H01H36/004Permanent magnet actuating reed switches push-button-operated, e.g. for keyboards

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

3 4
folgter Druckpunktauslösung auch wirklich ein Sprungschaltwerkes erreicht werden, so daß nach
Schaltvorgang ausgeführt wird. Ein unvollständig Überwindung des Druckpunktes absolut kein Einfluß
ausgeführter Tastenhub, bei dem im Moment der mehr auf den Schaltvoraang ausgeübt werden kann
Druckpunktauslosung plötzlich ein Nachlassen der und dieser in jedem Falle mit der höchsten Sicherheit
Betätigungskraft emtntt, könnte ein Zurückschnellen 5 abläuft.
des Schaltmagneten zur Folge haben, ohne daß eine Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß Betätigung des Schaltelementes erfolgt ist, denn der dadurch, daß zwischen dem Tastenstößel und einem Schaltmagnet muß sich ja gegen die Kraft einer mit dem Schaltmagneten in Wirkvc-rbindung stehen-Druckfeder bewegen. Zwischen Druckpunkt und den Magnetstößel eine Druckfeder als Energiespei-Schaltpunkt hegt also eine indifferente Wegspanne, io eher angeordnet ist, die bei Tastenbetätigung den deren Größe von den Toleranzen der Druckfedern Abriß des Schaltmagneten von der magnetisch leitfä- und der Feldstärke des Magneten abhängt. Schließ- higen Platte bewirkt, und daß der Hub des Schaltlich ist die harte Druckpunktauslösung ein weiterer magneten derart begrenzt ist, daß er durch seine Nachteil. Diese Druckpunktauslösung geschieht eigene Magnetkraft aus der Schaltstellung in die Runach Anlage des Tastenknopf-Randes am Magnet- 15 hestellung zurückkehrt.
stößel-Ansatz, wobei die Haftkraft des Schaltmagne- Die weitere vorteilhafte Ausgestaltung dieser erfin-
ten unmittelbar überwunden werden muß. dungsgemäßen Taste ist den Unteransprüchen zu
Bekannt ist eine weitere Taste zur Eingabe von entnehmen. Durch diese Taste ist eine Umsetzung
Daten, die ebenfalls mit einem magnetischen der mechanischen Tastenbetätigung in ein elektri-
Sprungschaltwerk ausgerüstet ist und aus einem Ta- so schcs Signal sicher und unabhängig von der Art und
stengehäuse, einem Tastenknopf und einem rohrarti- Weise der Betätigung möglich. Die elektrische
gen Tastenstößel besteht. Das magnetische Sprung- Schaltfunktion ist von der Tastenbetätigung vollkom-
schaltwerk wird gebildet durch einen an einer Haft- men entkoppelt und wird bei Erreichen des Punktes,
platte anliegenden ringförmigen Permanentmagneten, wo dem Bedienenden eine daktyle Rückwirkung ver-
der von dem Tastenstößel völlig entkoppelt ist, und 25 mittelt wird, selbsttätig und unbeeinflußbar ausge-
einer unter Federdruck stehenden ringförmigen führt.
Druckplatte, die der Haftplatte gegenüber beweglich Nach Lösung des Schaltmagneten von der magne-
angeordnet ist und in deren Mitte ein Schaltstift von tisch leitfähigen Platte verschiebt sich das magneti-
unten hineinragt. Das Schaltelement wird durch sehe Kraftpotential zum größten Teil in Richtung auf
einen Schutzgaskontakt dargestellt, welcher an der 30 das Schaltelement. Nur ein kleiner Streufluß erhält
Unterseite des Tastengehäuses angebracht ist. eine ausreichende Wirkverbindung mit der Platte
Der Tastenstößel reicht durch den Permanentma- aufrecht, so daß der Schaltmagnet durch eigene Kraft
gneten hindurch bis auf die Druckplatte, so daß bei seine Ausgangsstellung wieder erreicht und somit zu-
Ta*Lenbetätigung die Druckplatte in Richtung gegen sätzliche Mittel zur Rückführung nicht nötig sind. Es
die Druckfeder bewegt wird. Dabei schieben sich 35 liegt hiermit eine Taste vor, deren Vorzüge auch in
Druckplatte und Tastenstößel über den Schaltstift, der Unkompliziertheit des Aufbaues, der aus weni-
bis eine am Tastenstößel angeordnete Hülse auf den gen und einfachen Einzelteilen besteht, zu suchen
Permanentmagneten aufliegt. Wird der Druck auf sind.
dem Tastenknopf noch weiter gesteigert, dann erfolgt Nachstehend soll die Erfindung an Hand der Be-
der Abriß des Permanentmagneten von seiner Haft- 40 Schreibung eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf
platte. Dabei springt er gegen die Druckplatte und die Zeichnungen näher erläutert werden,
schiebt sich über den frei gewordenen Schaltstift. Die- Es zeigt
ser leitet den magnetischen Kraftfluß auf den Schutz- F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungs-
gaskontakt, welcher dadurch einen Schaltvorgang gemäßen Taste,
ausführt. Wenn der Betätigungsdruck auf den Ta- 45 F i g. 2 eine Einzelheit der Taste nach F i g. 1 in
stenknopf nachläßt, dann wird der Schaltmagnet anderer Ansicht,
durch die Druckfeder mit Hilfe der Druckscheibe F i g. 3 ein Schaltdiagramm,
wieder in seine Ausgangsstellung zurückgeführt. F i g. 4 ein erstes Kraft-Weg-Diagramm und
Auch bei dieser Taste kann als Nachteil die harte F i g. 5 ein zweites Kraft-Weg-Diagramm.
Druckpunktauslösung angesehen werden. Ein weite- 50 In F i g. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der erfinrer Nachteil ist, daß auch bei dieser Tastt zwischen dungsgemäßen Taste dargestellt. In einem Tasten-Druckpunkt und Schaltpunkt eine indifferente Weg- körper 4 ist ein Tastenstößel 1 axial beweglich anspanne liegt, deren Größe von den Toleranzen der geordnet, in dessen Hohlraum 11 ein magnetisch Ansprecherregu ig des Schaltelementes und der Feld- nicht leitfähiger Magnetstößel 3 ebenfalls axial bestärke des Magneten abhängt. Wenn im Augenblick 55 weglich eingesetzt ist, der sich durch eine Speicherfeder Druckpunktauslösung der Tastenbetätigungs- der 2 in Form einer Druckfeder gegen die Oberkante druck weggenommen wird und nunmehr die unter des Hohlraumes 11 des Tastenstößels 1 abstößt. Federdruck stehende Druckplatte sofort in ihre Aus- Nach unten ist ein Innenraum 12 der Taste durch gangsstellung zurückkehrt, dann drückt sie dabei den eine Grundplatte 8 aus unmagnetischem Material abPermanentmagneten wieder gegen die Haftplatte, so 60 gedeckt. Auf dieser Grundplatte 8 ist eine Druckfedaß kein Schaltvorgang ausgelöst wird. der als Rückstellfeder 5 angeordnet, die den Tasten-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine stößel 1 in seiner oberen Ausgangsstellung hält. In
Taste zu schaffen, die eine weiche und dennoch gut diese Grundplatte 8 ist zum Innenraum 12 hin eine
spürbare Druckpunktauslösung als daktyle oder kin- rechteckige Haftplatte 6 aus weichmagnetischem Ma-
ästhetische Rückwirkung auf den Bedienenden auf- 65 terial eingelassen, in die eine rechteckige Ausneh-
weist. Dabei soll zusätzlich durch eine völlige Ent- mung 13 eingearbeitet ist (s. auch F i g. 2).
kopplung des Schaltvorganges von der Betätigung die Unterhalb dieser Haftplatte 6 befindet sich in der
Beseitigung der indifferenten Wegspanne des Grundplatte 8 eine Ausarbeitung, die für einen stab-
förmigen Schaltmagneten 7 als Schaltraum 14 dient ken, daß das Schaltelement 10 bereits erregt wird, und nach unten eine Trennwand 15 aufweist. An der wenn der Schaltmagnet 7 erst einen sehr kleinen AbGrundplatte 8 schließt sich eine Leiterplatte 9 an, die stand von der Haftplatte 6 hat. Auf die Kraft-Wegaußer einer bedruckten Schaltung direkt unterhalb Kennlinie 20 des Tastenstößels 1 wirken der Charakdes Schaltraumes 14 der Grundplatte 8 ein Langloch 5 ter der Federkennlinie 21 und der Magnetkraftkenn-
16 hat, in welches ein magnetisch erregbares Schalt- linie 24 wie folgt zurück: Nach Überwindung des element 10 in Form eines Reed-Kontaktes angeord- Druckpunktes 8 wird der Schaltmagnet 7 schlagartig net ist. um ein kurzes Stück von der Haftplatte 6 entfernt,
In der Ruhestellung wird der Tastenstößel 1 durch wobei sich die Federkraft der Speicherfeder 2 auf den die Vorspannung der Rückstellfeder 5 gegen den io Wert reduziert, der der Anziehungskraft des Magneoberen Anschlag der Tastenstößelführung am Ta- ten 7 in diesem Abstand von der Haftplatte 6 entstenkörper4 gedrückt. In dieser Position haftet der spricht. Die Kraft-Weg-Kennlinie 20 des Tastenstö-Schaltmagnet 7 an der Haftplatte 6 aus weichmagne- ßels 1 fällt deshalb auf den Betrag zurück, der sich tischem Material, so daß der Magnetfluß über die aus der Addition der Kraft der Rückstellfeder 5 in Haftplatte 6 praktisch kurzgeschlossen ist. Der ver- 15 diesem Hubbereich mit der verbleibenden relativ gebleibende Streufluß des haftenden Schaltmagneten 7 ringen Kraft des Schaltmagneten 7 ergibt, unter Berücksichtigung des Abstandes zwischen Dieser plötzliche Kraftabfall bewirkt bei der Betä-Schaltmagnet 7 und Schaltelement 10 bleibt erheb- tigung des Tastenstößels 1 die deutlich spürbare lieh kleber als für die Abfallerregung und zur An- Rückmeldung an den Bedienender., daß die Taste sprecherregung des Schaltelementes 10 erforderlich ao betätigt und damit das elektrische Signal gegeben ist. worden ist. Darüber hinaus wird durch die Trägheit
An Hand der in F i g. 3,4 und 5 dargestellten Dia- des betätigenden Fingers der Tastenstößel 1 in die-
gramme soll nun die Funktion der Taste nach Fig. 1 sem Hubbereich beschleunigt, so daß der Schaltma-
erklärt werden. Bei Druck auf den Tastenstößel 1 be- gnet 7 tatsächlich nicht nur — wie in der statischen
wegt sich dieser gegen die Federkraft der Rückstell- 25 Betrachtung dargestellt — um ein kurzes Stück von
feder 5 und gegen die Federkraft der Speicherfeder 2, der Haftplatte 6 entfernt wird, sondern über den ge-
die sich auf dem Magnetstößel 3 und dieser wie- samten Schaltweg bis zu einem Endanschlag 29 be-
derum auf dem an der Haftplatte 6 haftenden Schalt- fördert wird. Dieser nunmehr auftretende Stoß am
magneten 7 abstützt. Der Hubbereich des Tastenstö- Endanschlag 29 des Schaltmagneten 7 wird durch ein
ßels 1, der möglich ist, ohne daß sich der Schaltma- 30 erneutes Zusammenpressen der Speicherfeder 2 ge-
gnet 7 aus seiner Lage bewegt, stellt den Vorlaufweg dämpft, wobei die Kraft-Weg-Kennlinie 20 am Hub-
17 dar. In Fig.4 ist eine Kraft-Weg-Kenniinie 20 ende des Tastenstößels 1 entsprechend der Federdes Tastenstößels 1 aufgezeichnet, deren erster Teil kennlinie 21 der Speicherfeder 2 steil ansteigt. Nach den Vorlaufweg 17 darstellt, welcher aus der Addi- Überwindung des Druckpunktes 13 ist, wie bereits tion der beiden Federkennlinien 21 und 22 der 35 erwähnt, eine Störung des Schaltvorganges des Speicherfeder 2 und der Rückstellfeder 5 resultiert. Schaltelementes 10 ausgeschlossen und damit unab-Diese proportionale Beziehung bleibt bestehen, bis hängig von der weiteren Bewegung des Tastenstöauf dem Vorlaufweg 17 die Federkraft der Speicher- ßels 1.
feder 2 einen Wert erreicht, der die Haftkraft des Der konstruktiv vorgesehene kleine Abstand des
Schaltmagneten 7 überschreitet Dieser Punkt ist der 40 Schaltmagneten 7 von der Haftplatte 6 gewährleistet
Druckpunkt 18, wo der Schaltmagnet 7 abreißt und eine minimale Rückstellkraft des Schaltmagneten 7,
durch die in der Speicherfeder 2 gespeicherte Energie so daß bei seinem geringen Eigengewicht auf ein
von der Haftplatte 6 entfernt und dem Schaltelement Mittel zur Magnetröckführung verzichtet werden
10 angenähert wird. kann. Dabei muß beachtet werden, daß die Magnet-
Da der Schaltmagnet7 nicht mit dem Magnetsto- 45 rückstellkraft annähernd mit dem Quadrat der An-
ßel 3 verbunden ist und auch keiner Kraft eines näherung an die Haftplatte zunimmt und damit auch
Rückführmittels unterliegt, sich also völlig frei im ausreichend schnell erfolgt.
Schaltraum 14 bewegt, kann nach dem Losreißen Beim Rückgang des Tastenstößels 1 verläuft der
von der Haftplatte 6 kein Einfluß auf diesen ausge- Vorgang umgekehrt, wobei sich zuerst lediglich der
übt werden. Selbst ein Zurückgehen des Tastenbetä- 50 Tastenstößel 1 bewegt und die Speicherfeder 2 ent-
tigungsdruckes auf Null würde einen Schaltvorgang spannt wird. Dabei verbleibt der Schaltmagnet 7 vor-
durch den Schaltmagneten 7 nicht verhindern. erst in semer Endlage, bis nach weiterem Rückgang
Während nun die Kraft des Schaltmagneten 7 auf des Tastenstößels 1 auch der Magnetstößel 3 zurück-
dem Schaltweg annähernd mit dem Quadrat des Ab- geht Diesem folgt der Schaltmagnet 7 infolge dei
Standes von der Haftplatte6 abnimmt, hat die 55 Anziehungskraft zwischen dem Schaltmagneten'
Speicherfeder 2 einen abnehmend linearen Kraftli- und der Haftplatte 6. Mit zunehmender Annäherunj
nienverlauf (s. F i g. 5). Die Federkennlinie 21 der des Schaltmagneten 7 an die Haftplatte 6 nimmt di(
Speicherfeder 2 ist so gewählt, daß ihr Schnittpunkt Magnetkraft annähernd quadratisch zu, so daß dii
23 mit der Magnetkraftkennlinie 24 einen Wegbe- Speicherfeder 2 erneut zusammengepreßt wird. Wem
reich einschließt, innerhalb dem sichergestellt ist, daß 60 die Kraft des Schaltmagneten 7 die Kraft de
das Schaltelement? schaltet Da in diesem System Speicherfeder2 überschreitet, dann springt de
jzwei Prinzipien (Abschirmung und Annäherung) bei Schaltmagnet 7 selbsttätig an die Haftplatte 6, auc
Betätigung des Schaltmagneten 7 kombiniert sind, wenn der Tastenstößel 1 kerne Rückführbewegun
wirken gleichzeitig zwei Faktoren auf das Schaltele- mehr ausführt.
ment 10 em: Größer werdender magnetischer Fluß 65 Durch die konstruktive Festlegung der Federkern
und kleber werdender Abstand zum Schaltelement linie 21 ist jedoch gewährleistet, daß zu diesem Zei
10. punkt der Tastenstößel 1 bereits bis in den Bereic
Diese vorstehend geschilderten Tatsachen bewir- des Vorlaufweges 17 zurückgeführt ist (s. Fig.
und 4). Durch den Abstand des Magneten 7 vom Schaltelement IO und das Kurzschließen des Magnetflusses an der Haftplatte 6 schaltet das Schaltelement 10 ab und der Ausgangszustand ist wieder erreicht.
Von außen wirkende Beschleunigungen bestimmter Art und Größe dürfen nicht zu unbeabsichtigter Signalausgabe führen. Gegen derartige Einflüsse zeichnet sich die erfindungsgemäße Tastenkonstruktion durch eine hohe Resistenz aus. Auf Grund der von z.B. bei Reed-Kontakten bekannten hohen Schüttelfestigkeit und durch die relativ hohe Haftkraft des Schaltmagneten 7 an der Haftplatte 6 gegenüber seinem geringen Eigengewicht, auf das Beschleunigungen irgendwelcher Art einwirken und ihn zum Abreißen bringen können, ist eine Beeinflussung von außen nicht möglich.
Sehr vorteilhaft ist die Verwendung des Werkstoffes Al Ni Co 500 für den Schaltmagneten 7, da er eine hohe Remanenz und wegen seiner hohen Koer-
zitivfeldstärke eine große Stabilität gegen Fremdfelder aufweist. Die Temperaturabhängigkeit dieser Werkstoffe ist bei Temperaturen unter 200° C relativ klein.
Der Aufbau der erfindungsgemäßen Taste zeigt zwei Baugruppen, die getrennt voneinander gefertigt und auf Funktionen geprüft werden können. Dabei ist das Ma^netschaltwerk 1, 2, 3, 6, 7 eine rein mechanische Baugruppe, deren Kennlinie für sich kontrolliert werden kann. Das Schaltelement 10 ist der zugehörigen Tastaturelektronik-Baugruppe zugeordnet, die in Form einer Leiterplatte 9 mit allen elektrischen Bauelementen eine funktionsfähige und separat prüfbare Baugruppe darstellt. Auf diese Weise wird erreicht, daß die einwandfreie Funktion bereits in der Unterbaugruppe und nicht erst in der kompletten Tastatur geprüft werden kann, und daß spezifische Fertigungsverfahren (Mechanik — Elektronik) nicht kombiniert werden müssen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Die Erfindung betrifft eine Taste zur Erzeugung Patentansprüche: elektrischer Signale mit einer Druckpunktauslösung, bestehend aus einem Tastenkörper, einem Tasten-
1. Taste zur Erzeugung elektrischer Signale mit knopf, einem unter Federkraft stehenden Tastenstöeiner Druckpunktauslösung, bestehend aus einem 5 ßel, einem magnetisch erregbaren, elektrischen Tastenkörper, einem Tastenknopf, einem unter Schaltelement und einem magnetischen Sprungschalt-Federkraft stehenden Tastenstößel, einem ma- werk, welches einen von dem Tastenknopf entkopgnetisch erregbaren, elektrischen Schaltelement peJten Schaltmagneten aufweist, der in Ruhestellung und einem magnetischen Sprungschaltwerk, wel- an einer magnetisch leitfähigen Platte haftet und bei ches einen von dem Tastenknopf entkoppelten io Tastenbetätigung von ihr lösbar ist.
Schaltmagneten aufweist, der in Ruhestellung an Bei der Entwicklung und Verbesserung von Daeiner magnetisch leitfähigen Platte haftet und bei tenverarbeitungsanlagen wird insbesondere auch der Tastenbetätigung von ihr lösbar ist, dadurch Schnittstelle Mensch-Maschine, und damit der Tastagekennzeichnet, daß zwischen dem Ta- tür für die Eingabe von Daten, große Aufmerksamstenstößel (1) und einem mit dem Schaltmagne- 15 keit gewidmet. So sind bereits eine Unmenge von Taten (7) in Wirkverbindung stehenden Magnetstö- sten in den verschiedensten Ausführungen entwickelt ßel (3) eine Druckfeder (2) als Energiespeicher worden, die zur Lösung unterschiedlicher Aufgaben aEgeordnet ist, die bei Tastenbetätigung den Ab- mit mehr oder weniger Erfolg zum Einsatz kommen, riß des Schaltmagneten (7) von der magnetisch Auf Grund der Tatsache, daß das Bedienungspersoleitfähigen Platte (6) bewirkt, und daß der Hub 20 nal für Datenverarbeitungsanlagen durch Schulung des Schaltmagneten (7) derart begrenzt ist, daß er mit den Anlagen wohl vertraut gemacht werden durch seine eigene Magnetkraft aus der Schalt- kann, die Bedienweise jedoch in jedem Falle auch Stellung in die Ruhestellung zurückkehrt. von der körperlichen bzw. charakterlichen Eigen-
2. Taste nach Anspruch 1, dadurch gekenn- schaft des einzelnen abhängt, besteht die Tendenz in zeichnet, daß der Schaltmagnet (7) stabförmig 35 der Weiterentwicklung, diese Anlagen in bezug auf ausgebildet und die magnetisch leitfähige Platte die unterschiedliche Bedienweise der Tastatur mög-
(6) rechteckig geformt und mit einer rechteckigen liehst weitgehend unempfindlich zu machen.
Ausnehmung (13) versehen ist, durch welche ein So sind beispielsweise Tasten zur Eingabe von Dagleichgeformter Magnetstößel (3) hindurchragt. ten entwickelt worden, die Fehlfunktionen, wie z. B.
3. Taste nach einem der Ansprüche 1 oder 2, 30 Doppelauslösungen auf Grund des Prellens der Kondadurch gekennzeichnet, daß die Taste mit einer takte infolge unsicherer Betätigung der Tasten verden Innenraum (12) verschließenden Grundplatte meiden sollen. Das wird dadurch erreicht, daß der (8) aus unmagnetischem Material versehen ist, in Schaltvorgang von der Bedienweise der Taste entder die magnetisch leitfällige Platte (6) gelagert koppelt wird.
ist. 35 Bekannt ist eine Taste dieser Art, die mit einem
4. Taste nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da- magnetischen Sprungschaltwerk ausgerüstet ist. An durch gekennzeichnet, daß der Hub des Schalt- einer ersten Haftplatte haftet ein mit einem Magnetmagneten (7) kleiner als der Hub des Tastenstö- stößel verbundener Permanentmagnet. Dieser Maßeis (1) eingerichtet ist, wodurch die Druckfeder gnetstößel steht über eine energiespeichernde Druck-(2) außer als Energiespeicher zusätzlich als Stoß- 40 feder mit einem federnd angeordneten Tastenknopf dämpfer für den Anschlag des Tastenstößels (1) in Wirkverbindung. Bei Betätigung des Tastenknupdient. fes nimmt die kinetische Energie der Energiespei-
5. Taste nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da- cher-Feder zwischen Tastenknopf und Magnetstößel durch gekennzeichnet, daß die Kraft des magneti- so lange zu, bis ein am Tastenknopf angearbeiteter sehen Streuflusses des an der Platte (6) haftenden 45 Rand auf einem Ansatz des Magnetstößels aufliegt Schaltmagneten (7) auf Grund seines magneti- und durch weiteren Druck der Permanentmagnet von sehen Kurzschlusses in Ruhestellung unterhalb der ersten Haftplatte abreißt und gegen eine zweite des Wertes liegt, der zur Ansprecherregung oder Haftplatte springt. Auf Grund dieser Bewegung wird zur Abfallerregung des magnetisch erregbaren durch den Magnetstößel ein Schaltstößel bewegt, der Schaltelementes (10) notwendig ist. 50 auf diesem Wege ein mechanisches Schaltelement be-
6. Taste nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da- tätigt. Das Abreißen des Magneten von der Haftdurch gekennzeichnet, daß ein stabförmiger platte nach einem bestimmten Weg des Tastenknop-Schaltmagnet (7) eingesetzt ist, dessen magneti- fes stellt eine Druckpunktauslösung dar, die dem Besehe Kraft nach seinem Abriß von der Platte (6) dienenden eine daktyle Rückwirkung vermittelt. Eine bereits nach einem Bruchteil seines Schalthubes 55 weitere Druckfeder steht mit dem Schaltstößel derart ausreicht, das Schaltelement (7) zu betätigen. in Wirkverbindung, daß nach dem Verschwinden der
7. Taste nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da- Betätigungskraft die Schalt- und Sprungwerkteile durch gekennzeichnet, daß die Speicherfeder (2) selbsttätig in die Ausgangsstellung zurückkehren.
im Hinblick auf ihre Federkennlinie (21) so aus- Nachteilig ist bei dieser als Endschalter verwendegebildet ist, daß nach dem Abreißen des Schalt- So ten Anordnung, daß eine mechanische Betätigung magneten (7) von der Platte (6) die Federkraft- eines Schaltelementes durch den Magnetstößel über werte stets oberhalb der verbleibenden Magnet- den Schaltstößel vorliegt und der Permanentmagnet kraftwerte liegen und dadurch der Schaltmagnet nur die Aufgabe hat, eine Druckpunktauslösung zu
(7) auch bei stehendem Tastenstößel (1) nach Er- bewirken. Da er in seiner Schaltstellung wiederum an reichen eines die daktyle Rückwirkung vermit- 65 einer Haftplatte haftet, wird ein zusätzliches Hilfstelnden Druckpunktes (18) selbsttätig bis zu mittel in Form einer Druckfeder benötigt, um ihn in einem Endanschlag (19) gebracht wird. seine Ausgangsstellung zurückzuführen. Dieses
Schaltwerk bietet nicht die Sicherheit, daß nach er-
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3306208A1 (de) * 1983-02-23 1984-08-30 Festo-Maschinenfabrik Gottlieb Stoll, 7300 Esslingen Elektrischer schalter
DE3410698A1 (de) * 1984-03-23 1985-09-26 Bayerische Motoren Werke AG, 8000 München Bremslichtschalter fuer kraftfahrzeuge

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