DE2253913A1 - Akustische lichtablenkeinrichtung - Google Patents
Akustische lichtablenkeinrichtungInfo
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Description
RCA 65 117 3.November 1972
U.S.Ser.No. 196,046 74 57-72 Dr.v.B/E
Filed: November 5, 1971
RCA Corporation
New York N.Y. (V.St.A.)
Akustische Lichtablenkeinrichtung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine akustische Einrichtung zum Ablenken eines Lichtbündels mit einem akustischoptischen Medium, das in einem vom Lichtbündel durchlaufenen
Strahlengang angeordnet ist, und mit mehreren elektromechanischen Wandlern, die mit einer Oberfläche des Mediums in Berührung stehen.
Eine bekannte akustische Lichtablenkeinrichtung enthält ein akustisch-optisches Medium, wie Glas oder Bleimolybdat,
das im Strahlengang eines von einem Laser erzeugten Lichtbündels angeordnet ist. Auf der einen Seite des akustischoptischen
Mediums ist ein elektromechanischer Wandler angeordnet, um eine mechanische Spannungswelle zu erzeugen, die sich
durch das Medium ausbreitet und in diesem eine Art i?on Beugungsgittern erzeugt. Das Lichtbündel wird durch dieses Beugungsgitter
gebeugt, und der Winkel zwischen dem ungebeugten Bündel und dem gebeugten oder Ausgangs1ichtbündel hängt von
der Periode der mechanischen Spannungswelle (akustischen Welle) ab, also letztlich von der Frequenz des dem elektromechanischen
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Wandler zugeführten elektrischen Signals.
Nachteilig an den bekannten akustischen Lichtablenkeinrichtungen ist ihr sehr begrenzter Ablenkbereich. Die
vom ankommenden Lichtbündel gebeugte Lichtmenge ist nämlich nur dann maximal, wenn das ankommende Lichtbündel genau im Bragg-Winkel
zur Ausbreitungsrichtung der das Beugungsgitter bildenden akustischen Schwingung im akustisch-optischen Medium bildet.
Wenn die Schallfrequenz erhöht wird, um den Ablenkwinkel des gebeugten Lichtes zu vergrößern, nimmt der Anteil des gebeugten
Lichtes ab, da das ankommende Licht bei größeren Ablenkwinkeln unter einem anderen Winkel einfallen müßte, um der Bragg -Bedingung
zu genügen. Der Winkelbereich, in den ein Lichtbündel gebeugt (abgelenkt) werden kann, ist daher bei den bekannten
Einrichtungen auf einen Bereich von etwa 5 Milliradian begrenzt, wenn ein vernünftiger Beugungswirkungsgrad gewährleistet sein
soll.
Es ist jedoch auch schon bekannt, daß der Ablenkbereich dadurch vergrößert werden kann, daß man die Ausbreitungsrichtung
der Schallenergie im akustisch-optischen Medium mit der Frequenz des dem Wandler zugeführten elektrischen Stg-r
nales ändert. Eine Einrichtung, bei der die Ausbreitungsrichtung der Schallwelle so geändert wird, daß sie für die verschiedenen
Ablenkrichtungen jeweils der Bragg-Bedingung genügt, ist aus der US-PS 3 502 879 bekannt. Diese Ablenkeinrichtung
enthält mehrere Wandler, die in einer Reihe angeordnet sind und mit einer Oberfläche des akustisch^optischen Mediums
in Berührung stehen. Bei Änderungen der Signalfrequenz kann die Ausbreitungsrichtung der akustischen Schwingungen durch Änderung
der Phasenbeziehungen der den verschiedenen Wandlern zugeführten elektrischen Signale um einen vorgegebenen Betrag geändert
werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu-3098 19/0872
grunde, akustische Lichtablenkeinrichtungen der oben angegebenen Art hinsichtlich des erzielbaren Ablenkbereiches weiter
zu verbessern.
Diese Aufgabe wird durch eine akustische Einrichtung
der eingangs genannten Art gelöst/ die dadurch gekennzeichnet
ist, daß die Wandler entsprechende leitende Dünnschichtelektroden,
die in einer ersten Reihe angeordnet sind und mit einer
Oberfläche des Mediums in innigem" Kontakt stehen, ferner ein
piezoelektrisches Kristallplättchen, dessen eine Seite mit den Dünnschichtelektroden verbunden ist, und weiterhin eine zweite
Reihe von Elektroden, die mit einer der genannten Seite entgegengesetzten Seite des Kristallplättchens verbunden sind,
enthalten und daß die Elektroden der ersten Reihe bezüglich der der zweiten Reihe gestaffelt und sie überlappend angeordnet
sind. ·
Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet und im folgenden erläutert.
Der Erfindungsgedanke und seine Ausgestaltungen und Weiterbildungen werden nun anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer akustischen
Lichtablenkeinrichtung mit gegenüber entsprechenden bekannten Einrichtungen vergrößertem Ablenkbereich, gemäß einem
Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht eines Teiles de.s Wandlers der Einrichtung gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 und 4 Diagramme, auf die zur Erläuterung der Arbeitsweise der Einrichtung gemäß Fig. 1 Bezug genommen
werden wird.
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Die in Fig. 1 als Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellte Einrichtung enthält ein akustisch-optisches
Medium 10, das aus Hasser, Glas, Quarz oder irgend einem anderen geeigneten photoelastischen Material bestehen kann, das
für das abzulenkende Licht durchlässig ist und eine effektive Ausbreitung von akustischen Schwingungen oder Spannungswellen
gewährleistet. Ein Ende des Mediums 10 ist mit einer elektromechanischen Wandleranordnung 12 versehen, um Schallschwingungen
zu erzeugen, die sich durch das Medium 10 zu einem akustischen Abschluß 13 durchlaufen. Die Wandleranordnung 12 besteht
aus einer ersten Reihe diskreter Elektroden 14, 15, 16 und 17, einem piezoelektrischen Plättchen 20 und einer zweiten Reihe
diskreter Elektroden 22, 23 und 24. Die Endelektroden 14 und 17 sind durch Leitungen 26 und 27 mit einer frequenzveränderlichen
elektrischen Spannungsquelle 28 verbunden.
Die erste Reihe von Elektroden 14, 15, 16 und ist bezüglich der zweiten Reihe von Elektroden 22, 23 und 24
gestaffelt und sie überlappend angeordnet. Hierdurch ergibt sich eine Reihenanordnung von effektiv diskreten Wandlerelementen,
die jeweils aus überlappenden Teilen von Elektroden der ersten und zweiten Reihe sowie dem dazwischen liegenden
Volumen des z.B. aus einem Kristall bestehenden piezoelektrischen Plättchens 20 bestehen. Z.B. bilden die überlappenden
Teile der Elektroden 14 und 22 ein'erstes Wandlerelement 30. Die überlappenden Teile der Elektroden 50 und 22 bilden ein
zweites Wandlerelement 31. Wenn die Endelektroden 14 und 17 mit der Spannungsquelle 28 verbunden sind, wird jedes zweite
Wandlerelement 30 in einer räumlichen Phase und die dazwischen liegenden Wandlerelemente 31 in der entgegengesetzten Phase
erregt. Bei einem bestimmten Momentanwert der Wechselspannung kann z.B. also das elektrische Feld in den Wandlerelementen
30 in der Zeichnung nach unten gerichtet sein, während dann gleichzeitig das elektrische Feld in den dazwischenliegenden
Wandlerelementen 31 nach oben gerichtet ist. Die Schallwellen 38 breiten sich daher durch das Medium 10 in einer Richtung
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aus, deren Winkel von der Frequenz der von der Spannungsquelle
28 erzeugten Spannung abhängt.
Bei der Herstellung der am einen Ende des akustisch-optischen Mediums 10 angeordneten Mehrelement-Wandleranordnung
12 kann man folgendermaßen vorgehen: Man stellt ein großes Plättchen 20 aus einem Stück eines piezoelektrischen
Kristalls, z.B. Lithiumniobat, mit einer glatt geläppten Oberfläche
her, die auf eine glatt geläppte Endfläche des akustischoptischen Mediums paßt. Das Medium 10 und das Plättchen 20 werden
dann mit ausgerichteten Masken, die die gewünschte erste Reihe von Elektroden 14 bis 17 definieren, in einer Vakuumkammer
angeordnet. Die einander zugeordneten Flächen werden beide mit Gold und Chrom in einer Dicke von wenigen tausend Angström-Einheiten
metallisiert und dann mit einer etwa gleich dicken Indiumschicht überzogen. Nun werden das Medium 10 und das aus
dem piezoelektrischen Kristall bestehende Plättchen 20 miteinander verbunden, indem man die mit Indium überzogenen Oberflächen
im Vakuum für einige Minuten mit einer Kraft von etwa 280
2
bis 350 kp/cm zusammendrückt. Auf diese Weise wird also die erste Reihe von Elektroden der Mehrelement-Wandleranordnung 12 und eine gut schallübertragende Verbindung zwischen dem piezoelektrischen Material und dem akustischen Medium gebildet. Das am Medium angebrachte piezoelektrische Material kann dann durch Schleifen und Läppen auf eine gewünschte Dicke entsprechend den vorgesehenen Schallschwingungsfrequenzen gebracht werden. Für Frequenzen in der Größen-Ordnung von 150 MHz kann die Dicke etwa 25 ym betragen.
bis 350 kp/cm zusammendrückt. Auf diese Weise wird also die erste Reihe von Elektroden der Mehrelement-Wandleranordnung 12 und eine gut schallübertragende Verbindung zwischen dem piezoelektrischen Material und dem akustischen Medium gebildet. Das am Medium angebrachte piezoelektrische Material kann dann durch Schleifen und Läppen auf eine gewünschte Dicke entsprechend den vorgesehenen Schallschwingungsfrequenzen gebracht werden. Für Frequenzen in der Größen-Ordnung von 150 MHz kann die Dicke etwa 25 ym betragen.
Nachdem die endgültige Dicke des piezoelektrischen Plättchens erreicht ist, wird die zweite Reihe von Elektroden
22, 23 und 24 in versetzter Anordnung bezüglich der ersten Reihe von Elektroden, wie dargestellt, durch Metallisierung
auf der freiliegenden Oberfläche gebildet. An den Endelektroden werden dann durch Löten, Silberpaste oder Druckverbindung Drähte
angebracht,, die die Leitung in 26 und 27 bilden.
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Die Abmessungen der Mehrelement-Wandleranordnung werden so bemessen, daß Gleichlauf zv/ischen dem Winkel der Ausbreitungsrichtung
des einen aus den Schallwellen 38 bestehenden Bündels erster Ordnung im Medium 10 und dem Winkel zwischen dem
ankommenden Lichtbündel und dem Schallwellenbündel, der für die Erfüllung der Bragg-Bedingung und eine wirksame Ablenkung in
einem großen Bereich von Lichtbündelablenkv/inkeln erforderlich ist, gewährleistet wird. Zu Beginn wird eine Bragg-Bezugsfrequenz
f festgesetzt, bei der der Gleichlauf mit dem SiaLlwellenbündel
beginnen soll. Durch diese Bragg-Bezugsfrequenz v/ird der Einrichtwinkel α= γ- f bestimmt, wobei λ die Wellenlänge
des Lichts und ν die Schallgeschwindigkeit im akustisch-optischen
Medium sind. Die Dicke des Wandlers bzw. Kristallplättchens wird so gewählt, daß seine Resonanz bei einer Frequenz
f. , die größer als f ist, liegt. Die Abmessung d (Fig. 2) jedes
Paares von Wandlerelementen ist durch die Formel
f -f
gegeben, wobei λ = v/f die Schallwellenlänge im akustischoptischen
Medium bei der Bezugsfrequenz ist.
Der Ablenkwinkelbereich U in Radian ist bei dispersionslosen Verhältnissen durch die Formel
gegeben, wobei w die Länge der Reihe von Wandlerelementen ist, Je kleiner die Länge w ist, umso größer ist der
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Winkelbereich und umso kleiner ist aber auch der Wirkungsgrad
der Lichtbeugung. Es ist zweckmäßig, \i so zu wählen, daß sich
ein Wirkungsgrad von etwa 50% ergibt. Für eine hochfrequente Steuerleistung in der Größenordnung von 0,5 bis 1 Watt im Frequenzbereich
zwischen 60 und 500 MHz kann w im Bereich von 6 bis 12 mm liegen.
Im Betrieb der Einrichtung gemäß Fig. 1 läßt man ein ankommendes Lichtbündel, z.B. von einem nichtdargestellten
Laser, längs eines Strahlenganges 34 durch das akustisch-optische Medium 10 fallen, aus dem das Lichtbündel normalerweise
längs eines Strahleng?mges 36 "nullter Ordnung" austritt. Wenn
die Spannungsquelle 68 ein Signal vorgegebener Frequenz über die Leitungen 26 und 27 an die Elektroden 14 und 17 der Wandler
anordnuxj 12 liefert, erzeugt die Wandleranordnung akustische
Schwingungen, die sich durch das akustisch-optische Medium 10 zum Abschluß 13 ausbreiten. Die das Medium 10 durchlaufenden
Schallschwingungen 38 sind in Fig. 1 durch parallele Linien dargestellt, die Wellenfronten lioher mechanischer Spannuna zu
einem vorgegebenen Zeitpunkt entsprechen. Die dargestellten Schallschwingunqen haben eine solche Äusbreitungsrichtung, daß
die sich ausbreitenden Wellenfronten parallel zu einer Bezugsgeraden 40 verlaufen.
Der Strahlengang 34 des ankommenden Lichtbündels bildet bei der Darstellung in Fig. 1 den Winkel α mit der Bezugsgeraden
40, wobei der. Winkel α der Bragg-Winkel ist, bei
dem sich ein Maximum an Beugung erster Ordnung ergibt. Das gebeugte Ausgangslxchtbündel erster Ordnung verläuft längs eines
Stralileng^nges 42, der einen Winkel β mit der Bezugsgeradeh
bildet. Der Winkel 3 ist gleich dem Braggwinkel ά. Solange
also die Wandleranordnung 20 durch die Spannungsquelle 28 nicht
erregt wird, verläuft das ankommende Lichtbündel 34 längs des
-~rahlenganges 36 nullter Ordnung. Wenn jedoch die Handleranorar-m-r
20 mit einer Spannung vorgegebener Frequenz von der
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Spannungsauelle 28 erregt wird, wird das längs des Strahlenganges
34 ankommende Lichtbündel auf dem Strahlengang 36 nullter
Ordnung in den Strahlengang 42 erster Ordnung und weitere Ausgangsstrahlengänge höherer Ordnung, die in der Zeichnung
nicht dargestellt sind, gebeugt. Das Kippen der Richtung der Schallausbreitung im akustisch-optischen Medium IO wird durch
die Auslöschung und Verstärkung der von den einzelnen Wandlerelementen 30, 31 abgestrahlten Schallwellen bewirkt.
Im folgenden wird nun auf das Diagramm gemäß Fig. 3 Bezug genommen, in dem die Richtungen der sich im akustischoptischen Medium 10 ausbreitenden Schallwellen in Polarkoordinaten
angegeben sind. Die Amplitude und Richtung der Schallwellen 38 in Fig. 1 sind in Fig. 3 durch das gleiche Bezügszeichen
bezeichnet. Das aus den Schallwellen 38 bestehende Bündel erster Ordnung bildet in Fig. 3 einen Winkel φ. mit der
Bezugsrichtung 44 des Schallwellenbündels nullter Ordnung. Ein zweites, nicht benutztes Schallwellenbündel erster Ordnung
ist bei 46 dargestellt. Das im Strahlengang 34 verlaufende ankommende Lichtbündel wird durch das aus den Schallwellen 38
bestehende Schallwellenbündel erster Ordnung gebeut, wobei ein längs des Strahlenganges 42 verlaufendes gebeugtes Ausgangslictfcbündel
erster Ordnung entsteht. Das ankommende Lichtbündel im Strahlengang 34 bildet den Winkel αχ mit der Bezugsgeraden 40,
die die Richtung der Wellenfronten der Schallwellen 38 darstellt. Der Strahlengang 42 des gebeugten Ausgangslichtbündels
bildet den Winkel 3. mit der Bezugsgeraden 40, wobei S1 gleich
dem Bragg-Winkel α. ist. Das Diagramm gemäß Fig. 3 zeigt die Arbeitsweise der Lichtablenkeinrichtung gemäß Fig. 1 für den
Fall, daß die Spannungsquelle 28 eine Spannung vorgegebener Frequenz f. liefert, die einen Ablenkweinkel e^ erzeugt.
Das Diagramm gemäß Fig. 4 entspricht dem der Fig. 3 und zeigt die Arbeitsweise der Lichtablenkeinrichtung gemäß
Fig. 1, wenn die Spannungsquelle 28 eine Spannung höherer Fre-
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quenz f2 liefert, um das längs des Strahlenganges 34 ankommende
Lichtbündel um einen größeren Winkel e2 abzulenken. Die Frequenz
der von der Spannungsquelle 28 gelieferten Spannung kann innerhalb einer Oktave, z.B. zwischen 100 und 2ßO MHz veränderbar
sein. Bei Fig. 4 bildet der Strahlengang 34 des ankommenden Lichtbündels den gleichen Winkel C mit einer Basisbezugslinie
wie bei Fig. 3. In Fig. 4 hat die höhere Frequenz f2 der Spannung
von der Spannungsquelle 28 zur Folge, daß das Schallwellenbündel 38' erster Ordnung im Medium 10 einen Winkel Θ- mit der
Bezugsgeraden 44 bildet, der kleiner ist als der sich bei der Frequenz f, ergebende Winkel φ, in Fig. 3. Wegen der anderen
Richtung des Schallwellenbündels 38' bilden die zu einer Bezugslinie 40' parallelen Wellenfronten einen Winkel α mit dem
Strahlengang 34 des ankommenden Lichtbündels, der größer ist als der Winkel al in Fig. 3. Dieser größere Winkel a2 in Fig.
ist der Bragg-Winkel, der erforderlich ist, um das Ausgangslichtbündel
42' mit gutem Wirkungsgrad um einen größeren Ablenkwinkel
e2 als der Ablenkwinkel ex in Fig. 3 zu beugen. Die
in den Fig. 3 und 4 dargestellten Winkel sind zwar für die Erläuterung stark übertrieben, der Bereich der Ablenkwinkel der
Ausgangslichtbündel zwischen den Winkeln e, und e2 ist jedoch
bei der vorliegenden Einrichtung viel größer als bei einer Lichtablenkeinrichtung ohne die Mehrelement-Wandleranordnung
12.
Die Mehrelement-Wandleranordnung 12 ist so konstruiert,
daß das Schallwellenbündel erster Ordnung, das sich durch das Medium 10 ausbreitet, jeweils Richtungen folgt, die
denjenigen Richtungen entsprechen, die für die Erfüllung der Bragg-Bedingung und damit für eine wirkungsvolle Ablenkung
des Lichtbündels in einem Ausgangslichtbündel-Winkelbereich zwischen ej und e2 erfordrlich sind. Der Mit- oder Gleichlauf
wird durch die beschriebene Konstruktion gewährMstet, die bewirkt, daß sich der Schallwellenbeugungswinkel φ mit der gleichen
Geschwindigkeit ändert, wie der Bragg-Winkel α bei der
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sich eine Lichtbeugung mit gutem Wirkungsgrad ergibt. Die Konstruktion
ist sehr effektiv, da das Bündel nullter Ordnung und die Bündel geradzahliger höherer Ordnungen unterdrückt werden
und etwa 82% der Energie des ankommenden Bündels auf die Bündel
erster Ordnung"konzentriert werden. Dies bedeutet, daß das verwendete
Bündel erster Ordnung etwa 41% der ankommenden Lichtenergie enthält. Die beschriebene Konstuktion hat ferner den
Vorteil, daß die Intensität des Lichtbündels erster Ordnung konstant bleibt, wenn der Ablenkwinkel durch Änderung der Frequenz
der Spannungsquelle 28 geändert wird.
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Claims (3)
- Patentansprüche1!Akustische Einrichtung zum Ablenken eines Lichtbündels mit einem akustisch-optischen Medium, das in dem vom Lichtbündel durchlaufenen Strahlengang angeordnet ist, und mit mehreren elektromechanischen Wandlern, die mit einer Oberfläche des Mediums in Berührung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandler (30, 31) entsprechende leitende Dünnschichtelektroden (14 bis 17), die in einer ersten Reihe angeordnet sind und mit einer Oberfläche des Mediums (10) in innigem Kontakt stehen, ein piezoelektrisches Kristallplättchen (20), dessen eine Seite mit den Dünnschicht-Elektroden verbunden ist, und weiterhin eine zweite Reihe von Elektroden (22 bis 24), die mit einer der genannten Seite entgegengesetzten Seite des Kristallplättchens verbunden sind, enthalten und daß die Elektroden (14 bis 17) der ersten Reihe bezüglich der Elektroden (22 bis 24) der zweiten Reihe gestaffelt und sie überlappend angeordnet sind.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, . daß die überlappenden Teile der Elektroden (14 bis 17; 22 bis 24) der ersten und zweiten Reihe sowie der zwischen ihnen liegende piezoelektrische Kristall effektiv eine Mehrzahl individueller Wandlerelemente (30,31) bilden und daß eine Anordnung (26, 27) vorgesehen ist, um die jeweils am Ende befindlichen Elektroden (14, 17) mit einer frequenz veränderlichen Spannungsquelle; (28) zu verbinden, so daß ein über das andere Wandlerelement (30) in einer räumlichen Phase und die dazwischenliegenden Wandlerelernente (31) in der entgegengesetzten Phase erregt werden.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurchgekennz eichnet, daß die Wandlerelemente (30, 31) so bemessen sind, daß die Ausbreitungsrichtung eines Schall-".rcllenbündels erster Ordnung im Medium (10) sich mit der Fre-309 8 19/087 2quenz der Spannungsquelle (28) derart ändert, daß sie fortlaufend mit Richtung übereinstimmt, die in einem^usgedehnten Bereich von Lichtablenkwinkeln eine Erfüllung der Bragg-Bedingung und eine effiziente Ablenkung des Lichtbündels gewährleistet.309819/0872Leerseite
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