DE2251090A1 - Pneumatische, insbesondere hydropneumatische federungsanlage fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Pneumatische, insbesondere hydropneumatische federungsanlage fuer kraftfahrzeugeInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
DIPL.-(PHYS.)ING.H.VON SCHUMANN DIPL-(CHEM.) ING.W.D. OEDEKOVEN
I UyO
Dresdner Bank AG München
8 München 22, Widenmayentraße S
Konto Nr. 3 388 992
Telegrammadrette: Protector München
Pottchedütonto: München 49463
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18.10.1972 • 5/Kt
AEDIE-WEBK GMBH, Nürnberg, Sigmundstraße 135, . IBIESEKE & HOEPMEE GMBH, Erlangen-Bruck
Pneumatische, insbesondere hydro-pneumatische
Federungsanlage für Eraftfanrzeuge
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen
gleicher Drucke in den hydro-pneumatischen bzw. pneumatischen Federelementen bzw. - gruppen einer Pendelachse von
Kraftfahrzeugen mit hydraulischer bzw. pneumatischer Stabilisierung
und getrennten, durch eigene Eegelventile gesteuerten Hydraulik- bzw. Pneumatikkreisen. Sie betrifft ebenso
eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Bei Federungsanlagen der eingangs bezeichneten Art
mit hydraulischer bzw. pneumatischer Stabilisierung durch Gegenzylinder oder doppelt wirkende Kolbenstangenzylinder
ergibt sich zwangsläufig je Federelement ein getrennter
Kreis. Jede Verbindung zwischen den Kreisen würde die Wirkung der Stabilisierung wegen des dann möglichen Druckausgleiches
aufheben.
Eine Niveauhaltung oder -regelung wie üblich durch Abtastung des Eahmen-Achsabstandes an allen vier Bädern bzw.
Eadgruppen eines Kraftfahrzeuges für den jeweils zugehörigen Hydraulik- bzw. Pneumatikkreis ergibt bei unebenen Bodenverhältnissen
keine fiuhelage des Fahrzeuges. Ein bei
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stehendem Fahrzeug z.B. höher stehendes Bad würde nach Ablauf der notwendigerweise eingebauten Verzögerung für sich alleine
"auf regeln". Venn die Auf regelung erfolgt, wird zwangsläufig das diagonal gegenüberliegende Bad eine erhöhte Last tragen
müssen, folglich einfedera und sich selbst das gleiche Kommando geben müssen, so daß letztlich das Fahrzeug auf zwei
diagonal gegenüberliegenden Bädern zu stehen kommt. Die beiden anderen Bäder sind mehr oder weniger entlastet, federn
demgemäß aus und geben für sich das Kommando "Abregein", wobei schließlich wenigstens eines von beiden völlig entlastet
wird. Im allgemeinen Fall wird sich das Fahrzeug nach einer Seite neigen, worauf diese Seite für sich wiederum Aufregel-Kommando gibt usw., bis die für den Fall des stehenden Fahrzeugmotors im Hauptspeicher auf Vorrat gehaltene Energie
durch fortgesetzte unnütze Begelvorgänge verbraucht ist. Der gleiche Vorgang spielt sich auch bei fahrendem Fahrzeug ab
mit dem Unterschied, daß es während der Fahrt durch die ständigen Badlastsohwankungen und dadurch wechselnden Sinfederungen nicht zu einem völligen, sondern nur zu einem teilweisen
Druckabbau in einem und dem ihm diagonal gegenüberliegenden Federelement kommt.
Aus den oben dargestellten Gründen ist man gezwungen, der Niveauhaltung bzw. -regelung die Form einer Dreipunktauflage zu geben, d.h. die Anordnung der Niveaufühler so zu
treffen, daß zwei von den erforderlichen vier Segel ventilen
eine gemeinsame Abtaststelle haben, daß z.B. an einer Achse die Niveaufühler möglichst weit außen rechts und links angebracht sind, damit von hier aus die achsenparallele Stellung
und die Niveauhaltung des Fahrzeuges bestimmt wird, an der
anderen Achse dagegen die Niveauhaltung allein nur an einem Punkt in der Mitte der Achse abgetastet wird, damit eine etwaige Seitenneigung des Fahrzeuges auf die Niveauhaltung der
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zu dieser Achse gehörigen Federelemente keinen Einfluß hat.
Damit hat das Fahrzeug, ähnlich einem Ackerschlepper, eine
feste Achse und eine Pendelachse.
Die Ausbildung einer Achse als Pendelachse mit Hiveauabtastung in Achsmitte und getrennten Druckmittelkreisen für
jede Badgruppe ist jedoch nur möglich, wenn dafür gesorgt
wird, daß in den beiden Druckmittelkreisen gleiche Drucke herrschen* Eine Verbindung der beiden Kreise ist wie eingangs
erwähnt deshalb nicht möglich, weil damit die Stabilisatorwirkung verloren gehen würde. Eine theoretisch denkbare totale Abdichtung der beiden Kreise ohne die Gefahr von Leckagen
führt ebenfalls nicht zum Ziel, da außer den zufälligen im Augenblick der Btgelung in den beiden Federelementen vorhandenen Druckdifferenzen auch die Temperaturdifferenzen mit
ihrem Einfluß auf Viskosität und Volumen der ein- bzw. ausgeschleusten ölmengen-einen Einfluß haben. Diese Temperaturdifferenzen können beispielsweise durch einseitige Sonneneinstrahlung verursacht werden. Es muß daher ein zusätzlicher
Ausgleich geschaffen werden, der, wie für eine Pendelachse
ohne individuelle für jedes Bad getrennte Niveauregelung erforderlich, gleiche oder annähernd gleiche Drucke in den Federelementen dieser Achse herstellt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß abhängig vom Druckverhältnis der beiden Hydraulik- bzw.
Pneumatikkreise, die Begelventile für die beiden Ereise selbsttätig so gegeneinander verstellt werden, daß bei Betätigung der Federung durch Verstellung der Ventilöffnungezeiten gegeneinander eine Druckengleichung der beiden Xreiee
erzielt wird, worauf die Verstellung rückgängig gemacht wird
und die Begelventile eynchron arbeiten.
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Dieses Verfahren wird erfindungsgemäß mit einer Vorrichtung realisiert, wobei eine federnd in Kittelstellung
gehaltene doppelt wirkende Kolben-Zylindereinheit vorgesehen ist, die, beaufschlagt von den Drucken der beiden Hydraulikbzw.
Eneumatikkreise,ein Verbindungsgestänge zwischen einem
in Achsmitte befestigten Niveaufühler und den beiden Eegelventilen
so verstellt, daß die Begelventile im Sinne einer Druckangleichung der beiden Kreise bei Betätigung der Federung
den Kreis mit dem höheren Druck beim Abregein eher öffnen bzw. den Kreis mit dem niedrigeren Druck beim Aufregeln
eher mit dem Druckmedium versorgen. Vorzugsweise weist das Verbindungsgestänge einen zweiarmigen Hebel auf, dessen eines
freies linde mit dem Niveaufühler und dessen anderes freies Ende über zwei schwenkbar mit dem Ende verbundene
Stangen mit den Eegelventilen gekoppelt ist und das Ende der Kolbenstange der Kolben-Zylindereinheit den Drehpunkt
des zweiarmigen Hebels bildet, wobei die Anordnung der Stangen so getroffen ist, daß in Mittelstellung des Kolbens das
Gestänge symmetrisch zu einer Mittellinie ausgerichtet ist und bei Anlage des Kolbens an je einer der Zylinderenden die
Steuerschieber der Hegelventile um einen bestimmten Betrag
gegeneinander versetzt sind.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren bzw· der Vorrichtung
ist es möglich, eine hydraulische bzw. hydro-pneumatische Federung, insbesondere für Lastkraftwagen oder Busse
zu schaffen, die hydraulisch bzw. pneumatisch stabilisiert ist und eine stabile Lage des Kraftfahrzeugs im Stand und
während des Fahrens durch Ausbildung einer Achse als Pendelachse gewährleistet.
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Nächstehend ist eine Ausführungsform der Erfindung anhand der beigefügten schematischen Zeichnung beispielsweise
beschrieben. Darin zeigen:
I"ig. 1 ein Schaltbild der Druckmittelkreise für Vorder-
und Hinterachse eines Kraftfahrzeugs, wobei Bäder mit
den dazugehörigen Schwinghebeln in die Zeichenebene geklappt sind}
]?ig. 2 die doppelt wirkende Kolben-Zylindereinheit und
das Verbindungsgestänge zu den Regerventilen für den FaIl P1
> P2i
Fig. 3 die doppelt wirkende Kolben-Zylindereinheit und
das Verbindungsgestänge zu den Regelventilen für den Fall P1^P2;
Bei der Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 1 handelt es sich um eine hydro-pneumatische Federung, wobei
das Druckmittel aus einem Hauptspeicher 13 beispielsweise
mit 200 Atmosphären, die von einer Pumpe 14 aufgebracht werden
und mit Hilfe eines Überlaufventils 15 überwacht werden,
über Rückschlagventile 16 den jeweiligen Hydraulikkreisen zugeführt wird. Bei dem Hauptspeicher für die Hydraulikflüssigkeit
handelt es sich um solche bekannter Bauart, wobei die Hydraulikflüssigkeit durch eine Membran von unter vDruck
stehendem Stickstoff getrennt ist. Der Druck im Hauptspeicher kann zwischen 60 Atmosphären Tbrspannung und 200 Atmosphären
Betriebsdruck schwanken.
Jedes Rad 17 ist über Schwinghebel 18, die mit ihrer Achse 19 am Rahmen befestigt sind, mit den Federungselementen
20 verbunden. Die Federungselemente bestehen aus einer Kolben-
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Zylindereinheit, wobei der Zylinderraum mit einem Druckspeicher 21 über Drosselöffnungen oder Ventilanordnungen verbunden
ist. Gleichzeitig ist der Schwinghebel fest mit einem Gegenzylinder, dem sogenannten Stabilisator verbunden, dessen
Zylinderraum von dem Hydraulikkreis des anderen Bades beaufschlagt
wird. Durch die Stabilisatoren wird die Bewegung der beiden Bäder elastisch gekoppelt und so eine Aufschaukelung
von Schwingungen um die Längsachse des Fahrzeuges vermieden.
Der rechts vom Hauptspeicher dargestellte Teil der Fig. 1 bezieht sich auf die Hinterachse eines Kraftfahrzeuges
und ist nicht Teil der vorliegenden Erfindung . Der links vom Hauptspeicher liegende Teil der Fig. 1 zeigt die Hydraulikkreise
der Pendelachse und ist Gegenstand der Erfindung.
Jeder der getrennten Hydraulikkreise 1, 2 ist von einem
Begelventil 3 bzw. 4 mit Steuerschiebern 12 geregelt. Die Steuerschieber können in einem Zylinder so verschoben werden,
daß der betreffende Hydraulikkreis entweder mit der Zuleitung vom Hauptspeicher oder der Ableitung über ein Drosselventil
23 zum drucklosen Reservoir 24 verbunden wird. Eine in die Ableitung
eingebaute Ventilanordnung ist ebenfalls nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Die Steuerschieber der Begelventil
e verschließen in ihrer Mittelstellung sowohl Zulauf als auch Ablauf zu den Hydraulikkreisen, so daß die Federkonstante
der Federelemente in diesem*Zustand gleichbleibt.
Bei zunehmender Belastung des Fahrzeugs und damit abnehmendem Abstand zwischen Rahmen und Achse verschiebt der
Niveaufühler 7 über das Verbindungsgestänge 6 die beiden Steuerkolben
12 der Begelventile so, daß die Hydraulikkreise zur gleichen Zeit mit dem Druckmittel verbunden werden, wodurch
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die jeweiligen Drücke so lange erhöht werden, bis der ursprüngliche Abstand Rahmen - Achse wiederhergestellt ist
und die Zuleitungen wieder geschlossen sind. Bei abnenmender Belastung des Fahrzeuges durch statische oder dynamische
Lasten zieht der Niveaufühler 7 cLie Steuerkolben über das
Verbindungsgestänge 6 aus der Mittelstellung in eine Lage, wo die Hydraulikkreise mit dem Ablauf verbunden sind und
der Druck in den Hydraulikkreisen sinkt so lange ab, bis der ursprüngliche Abstand Rahmen - Achse wiederhergestellt
ist. In diesem Zustand hat der Steuerkolben wieder Ableitung als auch Zuleitung verschlossen.
Die geschilderte Funktionsweise setzt voraus, daß die Drucke im Hydraulikkreis 1 und 2, P,- bzw. Pp gleich sind.
Da keine gesonderte Niveauregelung für jedes Rad vorgesehen ist, wird die gleiche Federcharakteristik für das linke und
rechte Vorderrad nur bei Gleichheit der Drucke in den jeweiligen Hydraulikkreisen vorliegen. Infolge unvermeidlicher
Leckagen in den Kolben-Zylindereintieiten, bztj» infolge unterschiedlich
eingeregelter Mengen sowie 'femperaturdifferenzen lassen sich jedoch Druckdifferenzen zwischen den beiden Kreisen
nicht völlig verhindern. Um diese Druckdifferenzen möglichst schnell abzubauen, ist an das Verbindungsgestänge 6
eine doppelt wirkende Kolben-Zylindereinheit 5 angeschlossen, die durch eine Feder in Mittelstellung gehalten wird. Das Ende
der Kolbenstange dieser Einheit verstellt einen zweiarmigen Hebel 8 aus seiner Symmetrielage je nach dem Druckverhältnis zwischen P^. und P2 so, daß die Verbindungsstangen 9
zu den Steuerschiebern der Regelventile unterschiedliche effektive Längen bekommen, was zur Folge hat, daß die Regelventile
nicht mehr synchron arbeiten, sondern mit einer gewissen
zeitlichen Verschiebung.
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Wenn beispielsweise P^ größer ist als P2» wird· sich
ein Zustand gemäß Fig. 2 einstellen, d.h. der Kolben 11 der Kolben-Zylindereinheit 5, wird sich an die rechte Zylinderwandung anlegen, und das Verbindungsgestange 6 nach rechts
verschieben, wodurch sich die Verbindungsstange 9 zum Kegelventil
3 gegenüber der Verbindungsstange 9 zum Hegelventil 4-relativ
verkürzt. Das hat zur Folge, daß bei einer Abregelung der Kreis 1 zuerst mit der Ableitung verbunden wird und bei
einer Aufregelung der Kreis 2 zuerst mit der Zuleitung verbunden
wird, wodurch sich nach einigen Segelvorgängen die Drucke der beiden Kreise wieder angleichen, und der Kolben
11 sich wieder in die in Fig. 1 gezeigte Mittelstellung bewegt. In der Mittelstellung ist das Verbindungsgestänge 6
symmetrisch zu beiden Regelventilen ausgerichtet, wodurch diese synchron betätigt werden.
Wenn der Druck P^ kleiner ist als P«» wird sich die
in Fig. 3 gezeigte Lage der beiden Steuerschieber einstellen, d.h. bei einem Abregelvorgang wird zuerst der Kreis 2 mit der
Ableitung verbunden und bei einem Aufregelvorgang zuerst der Kreis 1 mit der Zuleitung verbunden.
Um eine Verschiebung des Verbindungsgestänges 6 durch den Niveaufühler 7 nach oben bzw. unten zu ermöglichen, ist
die Kolben-Zylindereinheit 5 em. einem Ende schwenkbar befestigt.
Die Mittelstellung des Kolbens 11 wird durch eine in beiden Verschiebungsrichtungen wirkende Feder sichergestellt.
Die eine Endlage der Feder ist in Fig. 2 gezeigt, die andere in Fig. 3- Durch die Vorspannung der Feder wird ein stabiles
Verhalten der Regelung sichergestellt, indem diese erst oberhalb einer bestimmten Druckdifferenz zwischen den beiden Kreisen
1 und 2 einsetzt.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann der Stabilisator 22 anstatt,wie in Fig. 1 gezeigt, als
Gegenzylinder auch in eine einzige doppelt wirkende Kolben-Zylindereinheit
integriert werden.
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Claims (3)
- AnsprücheVerfahren zum Herstellen gleicher Drücke in den hydroeumatisehen bzw. pneumatischen Federelementen bzw. -gruppen einer Pendelachse von Kraftfahrzeugen mit hydraulischer bzw. pneumatischer Stabilisierung und getrennten, durch eigene Regelventile gesteuerten Hydraulik- bzw. .tfneumatikkreisen, dadurch gekennzeichnet, daß abhängig vom Druckverhältnis der beiden Hydraulik- bzw. Fneumatikkreise fl, 2)die Regelventile (3) 4) für die beiden Kreise selbsttätig so gegeneinander verstellt werden, daß bei Betätigung der Federung durch Verstellung der Ventilöffnungszeiten gegeneinander eine Druckangleichung der beiden Kreise erzielt wird, worauf die Verstellung rückgängig gemacht wird und die Regelventile synchron arbeiten.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine federnd in Mittelstellung gehaltene doppelt wirkende Kolben- Zylindereinheit (5) vorgesehen ist, die, beaufschlagt von den Drucken der beiden Hydraulik- bzw. Pneumatikkreise (1, 2), ein Verbindungsgestänge (6) zwischen einem in Achsmitte befestigten Niveaufühler (7) und den beiden Regelventilen (3» 4·) so verstellt, daß die Regelventile im Sinne einer Druckangleichung der beiden Kreise bei Betätigung der Federung den Kreis mit dem höheren Druck beim Abregein eher öffnen bzw. den Kreis mit dem niedrigeren Druck beim Aufregeln eher mit Druckmedium versorgen.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsgestänge (6) einen zweiarmigen Hebel (8) aufweist, dessen eines freies Ende mit dem Niveaufühler (7) und dessen anderes freies Ende über zwei schwenkbar mit dem Ende409813/0066verbundene Stangen (9) mit den Regelventilen (3, 4) gekoppelt ist und das Ende der Kolbenstange (10) der Kolben-Zylindereinheit (5) den Drehpunkt des zweiarmigen Hebels (8) bildet, wobei die Anordnung der Stangen so getroffen ist, daß in Mittelstellung des Kolbens (11) das Gestänge (6) symmetrisch zu einer Mittellinie ausgerichtet ist und bei Anlage des Kolbens (11) an je einer der Zylinderwandungen Steuerschieber (12) der Regelventile (3, 4) um einen bestimmten Betrag gegeneinander versetzt sind.409818/0066
Priority Applications (4)
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| DE19722251090 DE2251090C3 (de) | 1972-10-18 | 1972-10-18 | Niveauregeleinrichtung für pneumatische oder hydropneumatische Federelemente von Fahrzeugen |
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| DE2251090C3 DE2251090C3 (de) | 1975-04-10 |
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ID=5859400
Family Applications (1)
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-
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- 1973-10-17 IT IT5316873A patent/IT1008059B/it active
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Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |