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DE2250077C2 - Pflanzenschutzmittel auf Basis eines s-Triazolo[3,4-b]benzoxazols oder s-Triazolo[3,4-b]benzthiazols und neue s-Triazolo[3,4-b]benzthiazole - Google Patents

Pflanzenschutzmittel auf Basis eines s-Triazolo[3,4-b]benzoxazols oder s-Triazolo[3,4-b]benzthiazols und neue s-Triazolo[3,4-b]benzthiazole

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Publication number
DE2250077C2
DE2250077C2 DE2250077A DE2250077A DE2250077C2 DE 2250077 C2 DE2250077 C2 DE 2250077C2 DE 2250077 A DE2250077 A DE 2250077A DE 2250077 A DE2250077 A DE 2250077A DE 2250077 C2 DE2250077 C2 DE 2250077C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
triazolo
benzthiazole
plants
compounds
rice
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2250077A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2250077A1 (de
Inventor
Charles Johnson Indianapolis Ind. Paget jun.
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eli Lilly and Co
Original Assignee
Eli Lilly and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eli Lilly and Co filed Critical Eli Lilly and Co
Publication of DE2250077A1 publication Critical patent/DE2250077A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2250077C2 publication Critical patent/DE2250077C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D513/00Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for in groups C07D463/00, C07D477/00 or C07D499/00 - C07D507/00
    • C07D513/02Heterocyclic compounds containing in the condensed system at least one hetero ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for in groups C07D463/00, C07D477/00 or C07D499/00 - C07D507/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D513/04Ortho-condensed systems
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N43/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds
    • A01N43/90Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds having two or more relevant hetero rings, condensed among themselves or with a common carbocyclic ring system

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  • Dentistry (AREA)
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  • Environmental Sciences (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)
  • Thiazole And Isothizaole Compounds (AREA)

Description

(I)
oder ein phytologisch annehmbares Säureadditionssalz davon enthält, worin
X für — O—, — S— oder
steht,
R' gleich oder verschieden ist und Wasserstoff, Halogen, C,-C3-Alkyl, C,-C3-AIkOXy oder Ci-Cj-Alkylthio bedeutet, und
R2 Wasserstoff, C,-C,,-Alkyl, Chlormethyl, C,-Cj-Alkoxy, Mercapto, C^Cj-Alkylthio, Propinylthio, Halogen, Amino, Dimethylaminomethyl, Thiocyanato, Acetamido, Trifluonmethyl oder eine Gruppe der allgemeinen Formel
Il
— C — R'
darstellt, worin R1 für Ci-Cj-Alkoxy oder Amino steht,
mit der Maßgabe (t), daß wenigstens zwei Reste R1 oder wenigstens ein Rest R1 und der Rest R2 Wasserstoff bedeuten und (2), daß wenn sowohl R2 als auch der Rest R1 in 5-Stellung andere Gruppen als Wasserstoff bedeuten, diese Gruppen zusammen nicht mehr als 6 Kohlenstoffatome enthalten.
2.3-Chlor-s-triazolo[3,4-h]benzthiazol.
3.5-Chlor-s-triazolo[3.4-b]benzthiazol.
4.5-Fluor-s-tr:azolo[3,4-b]benzthiazol.
5.5-Methyl-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol.
Die Erfindung bezieht sich auf die aus den Patentansprüchen hervorgehenden neuen Pflanzenschutzmittel, die als Wirkstoff bestimmte s-Triazolo[3,4-bjbenzoxazole oder s-Triazolo[3,4-b]benzthiazole enthalten, und die darin genannten neuen s-Triazolo[3.4-bjbenthiazole. Die genannten Verbindungen werden im folgenden Text vereinfacht als Triazolo.-benzoxazole b/w. -benzthiazole oder als Verbindungen der Formel I bezeichnet.
Die im vorliegenden Pflanzenschutzmittel enthaltenen Wirkstoffe lassen sich beispielsweise durch Ringschlußreaktion gemäß J. Org. Chem. 24 (1959), Seiten 1478 bis 1486 oder nach den hierin beschriebenen weiteren Verfahren herstellen.
Die Bezeichnung Halogen in der aus Anspruch 1 hervorgehenden allgemeinen Formel für die als Wirkstoff zu verwendenden Triazolobenzoxazole und Triazolobenzthiazole bezieht sich auf Fluor, Chlor, Brom und Iod. Die Alkylketten der darin angegebenen
ίο Alkyl-, Alkoxy- oder Alkylthiogruppen können geradkettig oder gegebenenfalls auch verzweigtkettig sein. Unter phytologisch annehmbaren Säureadditionssalzen werden die Salze von Säuren verstanden, die nicht phytotoxisch sind. Ansonsten ist die Wahl der Säure nicht von kritischer Bedeutung, wenn auch in manchen Fällen ein bestimmtes Anion zu besonderen Vorteilen führen kann, zum Beispiel leichter Löslichkeit oder guter Kristallisation. Zu Beispielen für zur Salzbildung geeignete Säuren gehören Salzsäure, Bromwasserstoff säure, lodwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Salpetersäure, Essigsäure, Trifluoressigsäure, Acrylsäure, o-Aminobenzolsulfonsäure, Bromessigsäure, Zitronensäure, Cyclohexan-U-dicarbonsäure, Ameisensäure, Maleinsäure, Malonsäure, Oxalsäure, p-Toluolsulfonsäure oder Methansulfonsäure.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden Triazolobenzoxazole oder Triazolobenzthiazole und die neuen Triazolobenzthia/ole können nach mehreren Verfahren hergestellt werden, von denen einige allgemein anwendbar sind.
Ein erstes bekanntes und für die Herstellung dieser Verbindungen allgemein anwendbares Verfahren besteht in der Cyclisierung eines 2-(-Acylhydrazino)benzoxazols oder 2-(2-Acylhydrazino)benzthiazols der allgemeinen Fonnel 11
R1
V)-NH-NH-C-R2
3 ■/
R1
zur entsprechenden Verbindung der Formel I. Diese Reaktion eignet sich besonders für die Herstellung von Verbindungen der Formel I, worin X Sauerstoff oder Schwefel und R2 Wasserstoff, C1 -Cn-AIlCyI, Trifluormethyl oder die Gruppe
— C —R3
bedeutet, in der R3 für Ci -Cs-Alkoxy steht. In Fällen, in denen R2 eine andere Bedeutung hat, werden verschiedene andere unten erläuterte Verfahren bevorzugt. Im allgemeinen ist dieses Verfahren unabhängig von der Bedeutung von R1 anwendbar. Diese Cyclisierung läßt
mi sich leicht durch Rückflußsieden des jeweiligen 2-(2-Acylhydrazino)benzoxazols oder 2-(2-Acylhydrazino)benzthiazols in Phenol erzielen. Sie liefert die gewünschte Verbindung und Wasser als Nebenprodukt. Abtrennung und gegebenenfalls Reinigung der erhalte-
fri nen Verbindung werden in herkömmlicher Weise durchgeführt.
Ein neues und verbessertes Verfahren vor allem zur Herstellung der Verbindungen der Formel I. worin R1
die oben angegebene Bedeutung hat, X Sauerstoff oder Schwefel ist und R2 für Wasserstoff, C, -Cn -Alkyl, Trifluormethy! oder eine Gruppe der genannten allgemeinen Forme! mit R3=Ci- Or Alkoxy steht, mit der Maßgabe (1), daß wenigstens zwei der Reste R1 oder "> wenigstens einer der Reste R1 und der Rest R2 Wasserstoff bedeuten, und (2), daß wenn sowohl R2 als auch R1 in 5-Stellung andere Gruppen als Wasserstoff bedeuten, diese Gruppen zusammen nicht mehr als 6 Kohlenstoff atome enthalten, besteht darin, daß man ein i< > entsprechendes 2-(2-Acylhydrazino)benzoaxol oder 2-(2-Acylhydrazino)benzthiazol mit Polyphosphorsäure bei einer Temperatur von 0 bis 2500C umsetzt Hierzu vereinigt man die jeweiligen Verbindungen der Formel II einfach mit Polyphosphorsäure. Eine inerte Flüssigkeit kann als Reaktionsmedium verwendet werden. Polyphosphorsäure ist jedoch selbst eine Flüssigkeit, so daß ma» lediglich diese vorzugsweise im Überschuß einsetzt Die Kondensation zur gewünschten Verbindung erfolgt bei einer Reaktionstemperatur von 0 bis 250° C. Vorzugsweise vermischt man das jeweilige 2-(2-Acylhydrazino)benzoxazol oder 2-(2-Acylhydrazino)benzthiazol und Polyphosphorsäure einfach miteinander und erwärmt die Mischung dann auf eine Temperatur im angegebenen Bereich, beispielsweise auf 100 bis 200°C. Ein Teil der gewünschten Verbindung wird sofort nach Vermischen der Reaktionsteilnehmer im gegebenen Temperaturbereich gebildet. Höhere Ausbeuten ergeben sich jedoch dann, wenn man die Mischung eine gewisse Zeit, beispielsweise einige J< > Minuten bis einige Stunden, reagieren läßt. Die Abtrennung der gewünschten Verbindung läßt sich leicht durch Eingießen des Renktionsgemisches in Wasser und Abfiltrieren oder Extrahieren bewirken. Gegebenenfalls können auch andere herkömmliche Methoden für die Abtrennung und die Reinigung angewandt werden.
Ein zweites bekanntes und für die Herstellung der Verbindungen der Formel I ebenfalls allgemein anwendbares Verfahren besteht in einer Umsetzung «o eines entsprechenden 2-Hydrazinobenzoxazols oder 2-Hydrazinobenzthiazols (das bis auf die Gegenwart einer Hydrazinogruppe anstelle einer Acylhydrazinogruppe der bereits erwähnten Formel II entspricht) mit einem Orthoester der allgemeinen Formel R2-C(OAI-kyl)3. Dieses Verfahren eignet sich vor allem für die Herstellung solcher Verbindungen der Formel I, worin X Sauerstoff oder Schwefel ist und R2 Wasserstoff, Methyl oder Ethyl bedeutet. Wie im Fall des ersten Verfahrens kommt es auch hier auf die Bedeutung der Gruppen R1 nicht an. Bei der Umsetzung werden die Reaktionsteilnehmer in äquimolaren Mengen verbraucht und die gewünschte Verbindung und das entsprechende Alkanol als Nebenprodukt gebildet. Zweckmäßigerweise wird auch diese Umsetzung in Ά Gegenwart einer inerten Flüssigkeit als Reaktionsmedium durchgeführt. Die Reaktion läuft in einem großen Temperaturbereich ab, beispielsweise zwischen 25 und 200° C. Bessere Ausbeuten werden jedoch in kürzerer Zeit erzielt, wenn man bei Rückflußtemperatur des t>o Reaktionsgemisches arbeitet. Die Abtrennung und gegebenenfalls Reinigung werden wiederum in herkömmlicher Weise durchgeführt.
Ein drittes und für die Herstellung der Verbindungen der Formel I allgemein anwendbares Verfahren besteht < >5 in der Kondensation eines entsprechenden 2-Hydrazinobenzthiazols oder 2-Hydrazinobenzoxazols, wie es auch bei obigem zweiten Herstellungsverfahren verwendet wird, mit einer Säure der allgemeinen Formel R2-COOH. Diese Reaktion eignet sich vor allem zur Herstellung solcher Verbindungen der Formel I, worin X Sauerstoff oder Schwefel ist und R2 Wasserstoff, Ci — Cn -Alkyl, Trifluormethyl oder die Gruppe
O
— C — R3
mit R3=Alkoxy mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen bedeutet Hat R2 eine andere Bedeutung, dann sind andere Synthesewege bevorzugt Im allgemeinen ist auch dieser Syntheseweg unabhängig von der Bedeutung von R1 geeignet Zur Durchführung dieser Kondensationsreaktion werden die Reaktionsteilnehmer miteinander vermischt Bei der Umsetzung werden die ReaktionsteilnehiTier in äquimolaren Mengen verbraucht und die gewünschte Verbindung und Wasser als Nebenprodukt gebildet Es kann zwar ein separates inertes Lösungsmittel verwendet werden, doch ist der saure Reaktionsteilnehmer in der Regel eine Flüssigkeit, so daß man zweckmäßig^rweise mit einem Überschuß hiervon arbeitet Die Reaktion läuft innerhalb eines weiten Temperaturbereiches ab. Bessere Ausbeuten in kürzerer Zeit ergeben sich jedoch dann, wenn man bei Rückflußtemperatur des Reaktionsgemisches arbeitet. Abtrennung und gegebenenfalls Reinigung erfolgen wiederum nach herkömmlichen Methoden.
Zur Herstellung von Verbindungen, in deren Formel R2 bestimmte Gruppen bedeutet, werden verschiedene andere Verfahren angewandt.
Verbindungen, bei denen R2 für Amino steht, werden durch Umsetzung eines entsprechenden 2-Hydrazinobenzoxazols oder 2-Hydrazinobenzthiazols mit Bromcyan hergestellt.
Wieder andere Verbindungen der allgemeinen Formel I werden aus einem Cyclisierungsprodukt
Niederalkyl — OOC
durch herkömmliche Reaktionen erhalten. Zu solchen Reaktionen gehören unter «nderem die Hydrolyse des Esters zu dem Natrium- oder Kaliumsalz
R2 = — C-O-Natrium oder -Kalium
und die Aminolyse des Esters zum Amid (R2 = Carbamoyl). Die Acylierung des Amids liefert die Acetamidogruppe (R2 = Acetamido) oder andere Amide und die Reduktion solcher Amide führt zu substituierten Aminogruppen (R2 = Dimethylaminomethyl).
Verbindungen, in deren Formel R2 Halogen oder Thiocyanato bedeutet, werden aus der entsprechenden
Verbindung der Formel I, worin R2 Wasserstoff bedeutet, erhalten, indem man eine solche Verbindung mit einem Halogenierungsmittel, wie einem N-Halogensuccinimid, umsetzt Andere Halogenderivate, die sich nicht ohne weiteres durch tine Umsetzung mit N-Halogensuccinimid herstellen lassen, können nach bekannten Halogenaustauschreaktionen hergestellt werden, beispielsweise nach der sogenannter. Finkelstein-Reaktion. Die 3-Halogenverbindungen können auch als Zwischenprodukte zur Herstellung von in Stellung 3 durch Amino.Ci — C3-Alkoxy oder durch andere Substituenten substituierten Verbindungen der Formel I verwendet werden. So kann man die 3-Halogenverbindung mit NaSCN zur Einführung der 3-Thiocyanatogruppe umsetzen. Diejenigen Verbindungen, in deren Formel R2 eine Halogenmethylgruppe darstellt, lassen sich leicht durch Umsetzung von Verbindungen, bei denen R2 für Methyl steht, mit einem Chlorierungsmittel herstellen. Verbindungen, bei denen R2 für Mono- oder Dimethylaminomethyl steht, werden aus der unsubstituierten Verbindung durch eine Mannich-Reaktion hergestellt. Bezüglich der Durchführung dieser verschiedenen Reaktionen zur Ausbildung der Substituenten R2 wird auf Synthetic Organic Chemistry, Wagner and Zook (John Wiley and Sons, Ina, New York. 1956) und Advanced Organic Chemistry, Fieser and Fieser (Reinhold Publishing Co., New York, 1961) verwiesen.
Die vorstehend beschriebenen Verfahren eignen sich zur Herstellung der Verbindungen der Formel I im wesentlichen unabhängig von der Bedeutung der Reste R1. Im allgemeinen wird es bevorzugt, daß Substituenten der angegebenen Bedeutung in dem Ausgangsmaterial bereits zugegen sind. In manchen Fällen ist es jedoch bevorzugt, die vorstehend beschriebenen Verfahren mit einem Ausgangsmaterial durchzuführen, das einen anderen Suhstituenten als den schließlich erwünschten trägt, und den Substituenten des erhaltenen Triazolobenzoxazols oder Triazolobenzthiazols erst dann in den gewünschten Substituenten zu überführen. Auch Verbindungen, die zusätzliche Substituenten enthalten, beispielsweise Carboxylgruppen, können verwendet werden, da die Carboxylgruppen anschließend durch Decarboxylierung entfernt werden können. Auch in diesem Zusammenhang wird auf die oben erwähnten Literaturstellen aus Synthetic Organic Chemistry und Advanced Organic Chemistry verwiesen.
Die Verbindungen der Formel I, worin X die Gruppe
O O
— s —
50
55
bedeutet, lassen sich leicht durch Oxiation der entsprechenden Benzthiazolverbindung (X = S) herstellen.
Die Verbindungen der Formel I bilden mit Säuren <>o Säureadditionssalze. Die Salze werden in herkömmlicher Weise hergestellt, indem man eine Verbindung der Formei I als freie Base in einem geeigneten Lösungsmittel mit der gewünschten Säure umsetzt. Abtrennung und gegebenenfalls Reinigung werden in üblicher Weise f"> durchgeführt.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele weiter erläutert.
A) Herstellung
Beispiel I
s-Triazolo[3,4-bjbenzthiazol
125 g (0,76 Mol) 2-HydrazinobenzthiazoI, 112,4 g (0,76 Mol) Ethylorthoformiat und 2 1 Xylol werden in einem 5-1-Dreihalskolben mit einer 20 cm Kolonne mit einem Kühler unter Rühren auf 1050C erwärmt Dabei geht die feste Substanz bald in Lösung, die sich rot färbt Ethanol beginnt abzudestillieren und nachdem etwa 125 ml Ethanol aufgefangen sind, wird die Reaktion abgebrochen und das Gemisch auf Zimmertemperatur abkühlen gelassen. Es fällt daher ein gelber Niederschlag aus, der abfiltriert und mit Diethylether verrieben wird. Das so erhaltene s-Triazolo[3,4-b]benzthiazol wird aus Chloroform umkristallisiert und schmilzt bei 174,5 - 7° C.
Beispiel 2
3-Trifluormethyl-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol
17,8 g 2-(2-Trifluoracetyl-hydrazino)benzthiazol werden mit 44,5 g Phenol vermischt und 24 Stunden zum Sieden unter Rückfluß erwärmt. Das Reaktionsgemisch wird denn einer Wasserdampfdestillation zur Entfernung des Phenols unterworfen und das hinterbleibende Öl wird mit Chloroform/Wasser extrahiert. Nach Entfernen des Chloroforms wird die hinterbleibende Substanz, das gewünschte 3-Trifluormethyl-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol aus Äthylacetat umkristallisiert und schmilzt bei 140 bis 14TC.
Beispiel 3
s-Triazolo[3,4-b]benzthiazol-3-thiol
300 g 2-Hydrazinobenzthiazol, 100 g Kaliumhydroxid und 225 ml Schwefelkohlenstoff werden 60 Stunden in 5500 ml Äthanol zum Sieden unter Rückfluß erhitzt. Kurz nach Beginn des Rückflußsiedens beginnt eine hellgelbe feste Substanz auszufallen. Diese Substanz wird abfiltriert und in Wasser gelöst, das mit 1500 ml 0,5 η Salzsäure versetzt worden war. Die Mischung verdickt sich. Das gebildete s-Triazolo[3,4-b]benzthiazol-3-thiol wird abfiltriert uid schmilzt bei 242°C.
Beispiel 4
3-Amino-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol-hydrobromid
275 g (1,64 Mol) 2-Hydrazinobenzthiazol werden in 2,5 ml Methanol suspendiert und unter Rühren anteilweise mit 174 g (1,64 Mol) Bromcyan versetzt. Nach vollständiger Zugabe des Bromcyans verdickt sich das Reaktionsgemisch und die Temperatur beginnt zu steigen. Das Reaktionsgemisch wird in einem Eisbad gekühlt und die Hälfte des Kolbeninhalts wird in einen anderen Kolben überführt. Jeder der beiden Anteile wird mit 1 I Methanol versetzt und unter Rühren zum Sieden unter Rückfluß erwärmt. Bei der Rückflußtemperatur bildet sich eine klare rote Lösung aus, und bald darauf beginnt sich ein hellbrauner Niederschlag abzuscheiden. Das Rückflußsieden wird 5 Stunden 'angesetzt. Dann wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und auf einem Dampfbad von dem größten Teil des Lösungsmittels befreit. Nach weiterem Abkühlen wird Diäthyläther zugegeben, wodurch ein gelber Niederschlag, das gewünschte 3-Amino-s-triazolo[3.4-b]benzthiazol-hydrobromid erhalten wird, das abfiltriert und mit Petroläther gewaschen wird. Das Produkt wird
durch Lösen in möglichst wenig siedendem Wasser und Abfiltrieren des Unlöslichen gereinigt. Beim Abkühlen des Filtrats fällt das Produkt wieder aus. Nach Umkristallieren aus Methanol/Diäthyläther und dann aus Methanol allein schmilzt das Produkt bei 260 bis 262"C.
Beispiel5
3-Methylthio-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol
238 g (1,14 MoI) s-Triazolo[3,4-b]benzthiazol-3-thiol, 50 g (1,25 Mol) Natriumhydroxid und 325 g (2,30 Mol) Methyljodid werden in 2500 ml Wasser miteinander vermischt und die Mischung wird etwa 45 Minuten zum Sieden unter Rückfluß erhitzt. Dann wird die Wärmezufuhr erhöht und der Rückflußkühler wird entfernt, um das überschüssige Methyljodid zu verdampfen. Das gewünschte 3-Methylthio-s-triazolo[3,4-b]benzthiazoI fällt aus und wird abfiltriert. Die wäßrige Lösung wird abgekühlt. Der erhaltene Feststoff wird in etwa 2500 ml Äthylacetat gelöst und umkristallisiert. Eine weitere Ausbeute des gewünschten Produkts kristallisiert aus der wäßrigen Lösung aus. Die vereinigten Anteile schmelzen bei 129 bis 13O0C.
to
15
20
25
Beispiel 6
3-Brom-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol
6,4 g (0,0366 MoI) s-Triazolo[3,4-b]benzthiazol werden bei Zimmertemperatur unter Rühren in 200 ml Tetrachlorkohlenstoff aufgeschlämmt und dann erwärmt. Nach Zugabe von 6,8 g N-Bromsuccinimid (0,0366 Mol + 5%) wird die Lösung zum Sieden unter Rückfluß erhitzt und zur Einleitung der Umsetzung mit einer Spur Azobisisobutyronitril versetzt. Durch Filtrieren des Reaktionsgemisches erhält man schwärzliche Kristalle, die mit Tetrachlorkohlenstoff gewaschen werden. Nach Verdampfen des Tetrachlorkohlenstoffs liegt eine purpurfarbene feste Substanz vor, die an einer *o mit Kieselgel gefüllten Säule durch Elution mit Äthylacetat Chromatographien wird. Der zweite Anteii wird durch Elementaranalyse und NMR-Spektrum geprüft und erweist sich dadurch als das erwartete 3-Brom-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol vom F. = 166 -rc.
Beispiel 8
3-Methyl-s-triazolo[3,4-b]benzthiazolp-toluolsulfonat
2 g 3-MethyI-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol werden in 50 ml Äthanol gelöst und unter Rühren mit 2 g p-Toluolsulfonsäure versetzt. Nach gründlichem Vermischen wird das Reaktionsgemisch auf 900C erwärmt und 1 Stunde bei dieser Temperatur gehalten. Dann wird das Lösungsmittel unter vermindertem Druck entfernt, wodurch man das gewünschte Salz als Feststoff erhält, der aus Äthanol umkristallisiert wird. Schmelzpunkt 163 bis 164°C. Die Struktur wird durch das NMR-Spektrum bestätigt. Nach einer zweiten Umkristallisation aus Äthanol werden bei der Elementaranalyse folgende Werte erhalten:
Analyse:
ber.: C53.17; H4.18; N 11,73. gef.: C 53,29; H 4,19; N 11,71.
Beispiel 9 3-(Trifluormethyl)-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol
2,5 g l-(2-Benzthiazolyl)-2-(trifluoracetyl)hydrazin werden mit 75 ml Polyphosphorsäure aufgeschlämmt und 4 Stunden auf 160° C erwärmt. Das Reaktionsgemisch wird dann auf Eis gegossen, wodurch das gewünschte 3-(Trifluorrnethyl)-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol ausfällt, das abfiltriert und in Chloroform gelöst wird. Die Lösung wird durch Aktivkohle filtriert Das Chloroform wird durch Verdampfen unter vermindertem Druck entfernt und man erhält ein gereinigtes Produkt, das nach Umkristallisieren aus Äthanol bei 139 bis 1410C schmilzt
Beispiel 10 3,5-Dimethyl-s-triazoIo[3,4-b]benzthiazol
Eine Lösung von 6,1 g 2-Hydrazino-4-methylbenzthiazol (0,034 Mol) und 6,4 g Triäthylorthoacetat (0,04 MoI) in 200 ml Xylol wird innerhalb 5 Stunden auf ihre Rückflußtemperatur erwärmt und anschließend 96 Stunden unter Rückflußsieden erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird dann auf ein Viertel seines ursprünglichen Volumens eingeengt und auf Zimmertemperatur abkühlen gelassen. Das erhaltene 3,5-Dimethyl-s-triazoIo[3,4-b]benzthiazol wird abfiltriert und man erhält 4 g Substanz vom F. = 196-8° C.
Beispiel 7
3-Chlor-s-triazolo[3,4-b]benzthiazoI-9,9-dioxid
50
10.5 g 3-Chlor-s-tria7o!o[3,4-b]benzth!azo! werden in 100 ml Methylenchlorid gelöst und auf O0C abgekühlt 10,2 g m-Chlorperbenzoesäure in 125 ml Methylenchlorid werden unter Rühren anteilsweise zugegeben. Das Reaktionsgemisch wird dann 1 Stunde zum Sieden unter Rückfluß erhitzt, mit weiteren 10,2 mg m-Chlorperbenzoesäure in 125 ml Methylenchlorid versetzt und erneut 1 Stunde zum Sieden unter Rückfluß erhitzt Dann wird das Reaktionsgemisch im Vakuum zur TrockneM eingedampft Der Rückstand wird auf eine Kieselgelsäule aufgegeben und zunächst mit Benzol und dann mit abgestuften Mischungen aus Benzol und Äthylacetat und schließlich mit Äthylacetat eluiert Der erste aufgefangene Anteil erweist sich aufgrund seines IR- und NMR-Spektrums, der Elementaranalyse und der Massenspektroskopie als das gewünschte 3-ChIor-striazoIo[3,4-b]benzthiazoI-95-dioxid vom F.-=218-20°G
Analyse: C 59,09; H 4,46; N 20,67.
ber.: C 59,10; H 4,47; N 20,73.
gef.:
Beispiel 11 5,6-Dimethyl-s-triazoIo[3,4-b]benzthiazol
Eine Lösung von 12 ml Ameisensäure (97- bis lOOprozentig) und 3,5 g 2-Hydrazino-4,5-dimethylbenzthiazol wird 24 Stunden unter Rühren zum Rückflußsieden erhitzt Dann wird das Reaktionsgemisch auf Zimmertemperatur abgekühlt und in Wasser eingegossen. Das 5,6-DimethyI-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol fällt aus und wird abfiltriert Man erhält 2,6 g Substanz vom F. = 226-8°G
Analyse: C 59,09; H 4,46; N 20,67.
ber.: C 58,88; H 4,17; N 2039.
gef.:
Beispiel 12
3-(DimethylaminomethyI)-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol-hydrochlorid
Eine Mischung aus 7,5 g (0,042 Mol)s-Triazolo[3,4-bjbenzthiazol, 2,52 g Paraformaldehyd, 4,48 g Dimethylaminhydrochlorid und 15,5 ml Isoamylalkohol wird 7 Stunden zum Sieden unter Rückfluß erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird über Nacht abkühlen gelassen. Das gewünschte 3-(Dimethylaminomethyl)s-triazolo[3,4-b]benzthiazol-hydrochlorid fällt aus und wird abfiltriert. Anschließend wird es mit Äther gewaschen und aus Äthanol/Äther umkristallisiert. Schmelzpunkt bis 246X.
D c i S μ i c ι c
I J UIS HO
Weitere beispielhafte Verbindungen, die nach den oben beschriebenen und durch Beispiele belegten Methoden unter Verwendung analoger Ausgangsmaterialien hergestellt wurden, sind folgende:
3-Amino-s-triazolo[3,4-b]benzoxazolhydrochlorid,F. = 220°C(Zers.).
s-Triazolo[3,4-b]benzoxazol, F. = 162-1630C. 15) 3-Äthylthio-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol, F.= 105-1070C.
3-(2-Propinylthio)-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol,F.= 165-166°C.
3-(Propylthio)-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol,
F. = 81-830C.
3-Äthyl-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol, F.= 115-1160C.
3-Methyl-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol,
F. = 146-148° C.
20) 3-Methyl-s-triazolo[3,4-b]benzoxazol, F.= 175-1780C.
3-Dimethylaminomethyl-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol-hydrochlorid, F. = 245 - 246° C.
3,5,6-Trimethyl-s-triazolo[3,4-b]benthiazol.
F. = 246-248° C.
3,6,7-Tnmethy!-s-triazo!o[3,4-b]benzthiazo!,
F. = 243-245° C.
3-Chlor-5-methyl-s-triazolo[3,4-b]benzthiazoI,
F.= 170-172°C(Zers.).
25) 3-Undecyl-s-triazo!o[3,4-b]benzthiazol,
F. = 68-70° C.
3-Methyl-5-fluor-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol,
F. = 141-142° C.
5-Fluor-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol, F.== 172-1730C.
5-Äthyl-s-triazolo(3.4-b1benzthiazol,
F.= 152- 1530C. '
5,7-Dichlor-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol,
F.=246-248° C.
30) 3-Amino-5-chlor-s-triazolo[3,4-b]benzthiazolhydrobromid, F.=240 - 242° C.
3-ChIormethyl-s-triazo!o[3,4-b]benzthiazoI, F.= 177-179°C.
3-Chlor-s-triazolo[3,4-b]benzthiazoI, F.= 149-1510C 5-Methoxy-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol, F.= 178-180°G
5-Chlor-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol,
F.= 186-187,5°C
35) 6,7-Dimethy]-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol, F.=272-274°C.
3,5-Dichlor-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol, F.= 178-182°C.
7-Methoxy-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol,
F. = 178-181,5°C.
3-Acetamido-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol,
F. = 270-272° C.
5-Methyl-s-triazolo[3,4-b]benthiazol,
F. = 184-185°C.
40) 3-Methoxy-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol,
F.= 155-156°C.
7-Äthoxy-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol,
F.= 162-1630C.
s-Triazolo[3,4-b]benzthiazol-3-yl-thiocyanat,
F. = 209-210°C.
s-Triazolo[3,4-b]benzthiazol-3-carboxamid,
F. = 262-265° C.
3- Penty l-s-triazolof 3,4-b]benzthiazol,
F. = 95-96° C.
45) 3-Isopropyl-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol,
F = 78-80°C.
3-Propyl-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol,
F.= 129-131°C.
3-Methyl-s-triazolo[3,4-b]benzthiazolhydro-
chlorid,F. = 239-240°C.
3-Methyl-s-lriazolo[3,4-b]benzthiazol-
hemisulfat,F. = 210-212°C.
B) Anwendung
Es wurde gefunden, daß Verbindungen der Formel I zur Bekämpfung von für Pflanzen pathogenen Organismen, zum Beispiel Pilzen und Bakterien, geeignet sind. So können die Triazolobenzoxazol- und Triazolobenzthiazolverbindungen zur Bekämpfung solcher Organismen wie Kronengalle, Reisbrand, Bohnenschorf, Pulvermehltau und Anthracnose verwendet werden. Sie eignen sich besonders gut zur Bekämpfung von pilzartigen Organismen und liefern besonders gute Ergebnisse bei der Bekämpfung von Reisbrand.
Die Verbindungen können mit guter Wirkung im mehreren verschiedenen Ausführungsformen angewandt werden. Bei der vorherrschend angewandten Praxis, die Wirkstoffe auf das Blattwerk der gegenüber einem Angriff empfindlichen Pflanzen aufzubringen, sind die Verbindungen gegen für Pflanzen pathogene Organismen wirksam. Außerdem können die Triazolbenzoxazol- und Triazolbenzthiazolverbindungen auf Samen angewandt werden, um ihn und die daraus hervorgehenden Pflanzen gegen den Angriff von pathogenen Organismen zu schützen. Die Verbindungen können ferner zur Bekämpfung der pathogenen Organismen im Boden verteilt werden. Es hat sich gezeigt, daß viele der Verbindungen durch die Pflanzen transportiert werden, so daß bei dieser Ausführungsform nicht nur eine Bekämpfung der das Blattwerk angreifenden Organismen, sondern auch eine Bekämpfung der Organismen erzielt wird, die andere Pflanzenteile befallen.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Bekämpfen von für Pflanzen pathogenen Organismen besteht ganz allgemein darin, eine wirksame Menge eines oder mehrerer der Triazolobenzoxazol- und Triazolobenzthiazolverbindungen auf den Ort des Vorkommens der pathogenen Organismen anzuwenden. Die Verbindungen können allein angewandt werden. Im Rahmen der Erfindung liegt jedoch die Anwendung von flüssigen, pulverförmigen oder staubförmigen Mitteln, die eine oder mehrere der Triazolobenzoxazol- oder Triazolobenzthiazolverbindungen enthalten. Solche Mittel eignen sich zur Anwendung auf lebende Pflanzen ohne
Schaden für die Pflanzen. Bei der Herstellung solcher Mittel können die Triazolobenzoxazol- und Triazolobenzthiazolverbindungen mit einzelnen oder mehreren einer Reihe verschiedener Zusätze modifiziert werden, zum Beispiel mit organischen Lösungsmitteln, Erdöldestillaten, Wasser oder anderen flüssigen Trägern, oberflächenaktiven Dispergiermitteln und feinverteilten inerten Feststoffen. In derartigen Mitteln können die Triazolobenzoxazol- oder Triazolbenzthiazolverbindungen in Konzentrationen von etwa 2 bis 98 Gewichtsprozent zugegen sein. Je nach der Konzentration der Triazolobenzoxazol- oder Triazolobenzthiazolverbindung in dem Mittel eignen sich diese Mittel zur Bekämpfung der unerwünschten, für Pflanzen pathogenen Organismen als solche, oder nach Verdünnung mit weiteren inerten Trägersioffen zur Herstellung der gebrauchsfertigen Mittel. Bevorzugte Mittel sind solche, die sowohl einen feinverteilten Feststoff als auch ein oberflächenaktives Mittel enthalten.
Die genaue Konzentration der Triazolobenzoxazol- oder Triazolobenzthiazolverbindungen, die in den Mitteln für die Anwendung auf die pathogenen Organismen und/oder die Orte ihres Vorkommens angewandt werden, können schwanken, vorausgesetzt, daß wirksame Mengen auf den Organismus oder seine Umgebung zur Anwendung gelangen. Die Menge, mit der die gewünschte Wirkung erzielt wird, hängt zum Teil von der Empfindlichkeit des jeweiligen für Pflanzen pathogenen Organismus und der Aktivität der jeweils verwendeten Verbindung ab. Im allgemeinen werden gute Ergebnisse mit flüssigen Zubereitungen erhalten, die etwa 0,001 bis 0,1 Gewichtsprozent der Triazolobenzoxazol- oder Triazolobenzthiazolverbindung oder mehr enthalten. Im Fall von Stäubepuivern werden gute Ergebnisse gewöhnlich mit Zubereitungen erzielt, die 0,5 bis 5 Gewichtsprozent der Triazolobenzoxazol- oder Triazolobenzthiazolverbindung oder mehr enthalten. Ausgedrückt in Mengen pro ha werden gute Ergebnisse bei der Bekämpfung von pathogenen Organismen für Pflanzen erhalten, wenn die Verbindungen auf die Anbauflächen von wachsenden Pflanzen mit einer Dosierung von etwa 0,55 bis 5,6 kg/ha oder mehr angewandt werden.
Zur Herstellung von Stäubemitteln können die Triazolobenzoxazol- und Triazolobenzthiazolverbindungen mit beliebigen feinverteilten Feststoffen, zum Beispiel Pyrophyllit, Talcum, Kalk oder Gips vermischt werden. Hierzu wird der feinverteilte Träger mit der Triazolobenzoxazol- oder Triazolobenzthiazolverbindung vermählen oder vermischt oder mit einer Lösung der letzteren in einem flüchtigen organischen Lösungsmiiici beiicizi. in eiiisprcchciidef Weise können die diese Verbindungen enthaltenden Stäubemittel mit verschiedenen festen oberflächenaktiven Dispergiermitteln, zum Beispiel Fullererde, Bentonit, Attapulgit oder anderen Tonen vereinigt werden. Je nach dem Mengenverhältnis der Bestandteile können diese Stäubemittel zur Bekämpfung der für Pflanzen pathogenen Organismen oder als Konzentrate angewandt werden, die anschließend mit weiteren festen oberflächenaktiven Dispergiermitteln oder mit Pyrophyllit, Kalk, Talcum oder Gips verdünnt werden, um die gewünschte Menge an Wirkstoff in einem Mittel zu erzielen, das sich für die Verwendung zum Bekämpfen der pathogenen Organismen eignet Derartige Stäubemittel können auch wenn sie als Konzentrate vorliegen, mit oder ohne Unterstützung von Dispergiermitteln in Wasser zu Sprühmischungen dispergiert werden.
Die Triazolobenzoxazol- und Triazolobenzthiazolverbindungen oder flüssige oder Staubkonzentrate, die diese Verbindungen enthalten, können ferner zu Mischungen mit oberflächenaktiven Dispergiermitteln. zum Beispiel nichtionischen Emulgiermitteln zu Sprühmitteln verarbeitet werden. Derartige Mittel lassen sich leicht zur Bekämpfung von pathogenen Organismen anwenden, oder man kann daraus durch Dispergieren in flüssigen Trägern verdünnte Sprühmischungen herstellen, die die Wirkstoffe in jeder gewünschten Menge enthalten. Die Wahl des Dispergiermittels und die Menge desselben richtet sich nach ihrem Vermögen, das Dispergieren der Konzentrate in dem flüssigen Träger zu dem gewünschten Sprühmittel zu fördern.
Die Triazolobenzoxazol- und Triazolobenzthiazolverbindungen können aber auch mit mit Wasser nicht mischbaren organischen Flüssigkeiten und einem oberflächenaktiven Dispergiermittel zu emulgierbaren Konzentraten vermischt werden, die sich mit Wasser und öl weiter verdünnen lassen und dann Sprühmischungen in Form von Öl-Wasser-Emulsionen ergeben. Bei solchen Mitteln besteht der Träger aus einer wäßrigen Emulsion, d. h. einer Mischung aus einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel, Emulgiermittel und Wasser. Bevorzugte Dispergiermittel, die für diese Zubereitungen verwendet werden können, sind öllöslich und unter anderem die nichtionischen Emulgiermittel. z. B. Kondensationspr« Jukte von Alkylenoxyden mit anorganischen Säuren, Polyoxyäthylenderivate von Sorbitanestern und komplexe Atheralkohole. Zu den für diese Zubereitungen verwendbaren organischen Flüssigkeiten gehören Erdölsorten und Erdöldestillate. Toluol und synthetische organische öle. Die oberflächenaktiven Dispergiermittel werden in flüssigen Zubereitungen, gewöhnlich in Mengen von 0,1 bis 20,0 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des Dispergiermittels und des Wirkstoffs verwendet.
Beim Arbeiten gemäß der Erfindung werden die Triazolobenzoxazol- und Triazolobenzthiazolverbindüngen oder Mittel, die diese Verbindungen enthalten, auf die zu bekämpfenden pathogenen Organismen oder Stätten ihres Vorkommens in beliebiger Weise aufgebracht, zum Beispiel mit Hilfe von Handstäubevorrichtungen oder Sprühvorrichtungen. Die Anwendung auf die Pflanzenteile über der Erde kann in zweckmäßiger Weise mit Motorsprühgeräten, Auslegersprühgeräten, Hochdrucksprühgeräten und Sprühzerstäubern erfolgen. Bei der Anwendung in großem Maßstab können Stäubemittel oder Sprühmittel aus Flugzeugen aufgebracht werden. Bei der Verwendung der Triazolobenzoxazol- und Triazolobenzthiazoloverbindungen zur Bekämpfung des Reisbrands können Spezialrnethoden für die Anwendung bevorzugt sein, was auf die besonderen Bedingungen beim Reisanbau zurückzuführen ist Zu solchen Spezialmethoden gehört die Anwendung auf die Wasseroberfläche, die Tränkbehandlung von zu verpflanzenden Pflanzen, die Samenbehandlung und dergleichen. Weitere Methoden sind für den Fachmann ohne weiteres ersichtlich.
Die folgenden Beispiele veranschaulichen die vorteilhaften Ergebnisse, die bei der Bekämpfung von für Pflanzen pathogenen Organismen mit den Triazolobenzoxazol- und Triazolobenzthiazolverbindungen erzielt werden, und ermöglichen dem Fachmann diese Verbindüngen mit Vorteil zu verwerten.
Beispiele 49-71
Eine Reihe der erfindungsgemäß zu verwendenden
13 14
Triazolobenzoxazol- und Triazolobenzthiazolverbin- tem Wasser bedeckt wurden und die Oberfläche
düngen wurden bezüglich ihrer Wirkung bei der abgeschabt wurde. Die wäßrigen Suspensionen von 4
Bekämpfung von Colletetrichum lagenarium (Anthra- Platten wurden durch ein Mulltuch abfiltriert, auf ein
knose) auf Gurken geprüft und bewertet. Die Prüfungen Volumen von 50 ml gebracht und zum Besprühen von
und Bewertungen wurden folgendermaßen vorgenom- 5 Pflanzen in etwa 35 Topfen verwendet,
men. Nach dem Inoculieren wurden die Pflanzen 48
Bei jeder einzelnen Prüfung wurde ein 10-cm-Topf Stunden in einem Feuchtraum bei 18°C gehalten und
mit sterilisierter Erde mit einer Vermiculitschicht auf anschließend etwa 9 Tage unter normalen Gewächs-
der Oberfläche mit 4 Gurkensamen besamt und unter hausbedingungen stehengelassen und schließlich zur
normalen Gewächshausbedingungen stehengelassen. io Ermittlung der Bekämpfung der Anthraknose geprüft.
Die Schößlinge wurden auf zwei reduziert. Etwa 15 Jede Prüfung umfaßte auch einen Vergleichsversuch,
Tage nach dem Besamen wurde das Blattwerk mit einer bei dem die Behandlung mit einer wäßrigen Lösung, die
Lösung der jeweiligen Verbindung besprüht, trocknen Cyclohexanon und die Mischung der oberflächenakti-
gelassen und dann mit einer wäßrigen Suspension von ven Mittel in den jeweils gleichen Konzentrationen
Comidien von Colletotrichum lagenarium besprüht und 15 enthielt, erfolgte,
so inoculiert. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden
Die einzelnen Triazolobenzoxazol- und Triazolo- Tabelle aufgeführt, wobei das folgende Krankheits-
benzthiazolverbindungen wurden in herkömmlicher bewertungssystem angewandt wurde: Weise formuliert. In den meisten Fällen wurde die
jeweilige Verbindung in einer bestimmten Menge 20 1 — schwer
Cyclohexanon dispergiert, die eine kleine Menge einer 2 — mäßig schwer
Mischung aus zwei nichtionischen oberflächenaktiven 3 — mäßig
Mitteln vom Sulfonattyp enthielt, und dann mit Wasser 4 — schwach
verdünnt, so daß eine fertige Behandlungsmischung 5 — keine Krankheit erhalten wurde, die 400 Teile der jeweiligen Verbindung 25
je Million Teile (Gewicht) des fertigen Mittels neben Bei den Kontrolltöpfen war stets ein schwerer Befall
dem Cyclohexanon in einer Konzentration von 0,67% der Gurkenpflanzen mit Anthraknose festzustellen. In
und der Mischung der oberflächenaktiven Mittel in allen Fällen ist eine Phytotoxicität nicht oder nur in
einer Konzentration von 0,0353% ergab. außerordentlich geringem Umfang festzustellen. Eine
Die Conidiensuspension wurde hergestellt, indem der 30 Ausnahme bildeten die mit 5-Methyl-s-triazolc{3,4-
PiIz in Petrischaleri auf Orangensaftagar 14 Tage bei b]benzthiazol behandelten Pflanzen, da hierbei be-
24°C gezüchtet wurde, die Schalen dann mit destillier- trächtliche Phytotoxicität zu beobachten war.
Tabelle I
Bekämpfung von Anthraknose
Verbindung Krankheitsbewertung
3-Pentyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 4+
50) 3-Trifiuormethyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 5
3-Chlor-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol-9,9-dioxid 4-
s-Triazolo(3,4-b)benzthiazol-3-thiol 4+
3-Propyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 3 -
3,5-DichIor-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 4+
55) 3-Methylthio-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 5
s-Triazolo(3,4-b)benzthiazol 5
s-Triazolo(3,4-b)benzoxazol 4
3-Ätri>lthio-s-triazolo{3,4-b)bcnzthia2o! 5
3-Propylthio-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 5
60) 3-Äthyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 5
3-Methyl-s-triazolo(3,4-b)ben2thiazol 4+
3-Methyl-s-triazolo(3,4-b)benzoxazol 4+
3-Chlor-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 4+
3-Brom-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 4+
65) 5-Methoxy-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 3
5-Chlor-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 4+
6,7-Dimethyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 3+
7-Methoxy-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 3
5-Methyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 5
70) 3-Methoxy-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 5
s-Triazolo(3,4-b)benzthiazol-3-yl-thiocyanat 3
Beispiele 72-79
Beispielhafte Vertreter der Triazolobenzoxazol- und TriazoIobenzthiazolverLIndungen wurden auch bezüglich ihrer Wirkung bei der Bekämpfung des pathogenen Organismus bewertet, der die Kxonengallenkrankheit (Agrobacterium tumefaciens) bei Tomatenpflanzen verursacht. Es wurde folgende Arbeitsweise angewandt
3 Tomatensamen wurden in Sand in 10 cm Kunststofftöpfen eingebracht und später auf 2 Pflanzen reduziert, ι ο Ein Inoculum von Agrobacterium tumefaciens wurde in der Zwischenzeit auf selbst bereitetem Kartoffeldextroseagar in Reagensgläsern herangezüchtet. Die Kulturen wurden dann mit sterilem Wasser versetzt, so daß die erforderliche Menge an Bakteriensuspension erhalten wurde, die zum Inoculieren der Tomatenpflanzen etwa 4 Wochen nach dem Einsetzen der Samen verwendet wurde. Das Inoculieren erfolgte in der Weise, daß eine kleine Insektenbefestigungsnadel in die Bakteriensuspension eingetaucht und dann durch den Stamm jeder Tomatenpflanze gestochen wurde. Die Pflanzen wurden dann aus dem Sand herausgenommen und die Wurzeln jeder einzelnen Pflanze in eine wäßrige Lösung in einem großen Reagensglas eingebracht, die die zu prüfende Verbindung in einer Konzentration von 40 ppm, 0,067% Cyclohexanon und 0,00353% oberflächenaktives Mittel und Natriumchlorid in einer Konzentration von 0,85% enthielt Die Pflanzen wurden etwa 10 Tage unter normalen Gewächshausbedingungen bei täglicher Belüftung gehalten. Danach wurde jede Pflanze auf Symptome der Kroriengalle.ierkrankung untersucht
Zum Vergleich wurden 2 inoculieite Pflanzen in gesonderten Reagensgläsern in eine Lösung eingebracht die alle Bestandteile mit Ausnahme der zu prüfenden Verbindung enthielt Ansonsten wurden sie in jeder Hinsicht genau so behandelt wie die Reagensgläser mit den behandelten Pflanzen.
Die Ergebnisse dieser Prüfung sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt wobei die gleiche Bewertungsskala wie in den vorhergehenden Beispielen angewandt wird. Alle Vergleichspflanzen zeigten starke Symptome der Kronengallenkrankheit. Die Phytotoxizität war in allen Fällen entweder völlig abwesend oder nur geringfügig mit Ausnahme der Pflanzen, die mit 5-Methoxy-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol behandelt worden waren, bei denen eine beträchtliche Phytotoxizität festzustellen war.
Tabelle II
Bekämpfung der Kronengalle
Verbindung
Krankheitsbewertung
3-Methylthio-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol s-Triazolo(3,4-b)benzthiazol
3-(Propylthio)-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 75) 5-Methoxy-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 7-Methoxy-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 3-Methoxy-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 7-Äthoxy-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol s-Triazolo(3,4-b)benzthiazol-3-carboxamid
3-
3-
3-
3-
Beispiele 80-85
Eine Reihe der Triazolobenzoxazol- und Triazolobenzthiazolverbindungen wurden bezüglich ihrer Wirkung bei der Bekämpfung von Pulvermehltau (Erysiphe polyconi) bei Bohnen geprüft und bewertet. Die Prüfungen wurden folgendermaßen durchgeführt:
In 10-cm-Töpfe mit Erde wurden 4 Bohnensamen eingesetzt die später auf 2 Pflanzen reduziert wurden. Am zehnten Tag nach dem Einsetzen der Samen wurde die zu prüfende Verbindung auf die jungen Pflanzen in Form einer Zubereitung aufgebracht, die den in den Beispielen 76 — 98 beschriebenen entsprach. Die behandelten Pflanzen wurden dann in die Nähe von und unter andere Pflanzen gestellt, die in starkem Maße von Pulvermehltau befallen waren, so daß die behandelten Pflanzen aufgrund des üblichen Luftzugs gleichfalls befallen wurden. In dieser Stellung wurden die Pflanzen etwa 7 bis 10 Tage unter üblichen Gewächshausbedingungen gehalten und dann untersucht, um festzustellen, ob sie Symptome der Pulvermehltaukrankheit zeigten. Zusammen mit jeder Prüfung wurde eine Blindprobe durchgeführt Die Blindprobe bestand aus einer Gruppe von 4 Pflanzen, die mit einer Lösung aus Lösungsmittel und Emulgiermittel ohne eine zu prüfende Verbindung behandelt wurden, wie dies auch in den Beispielen 49 bis 71 beschrieben wurde. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt, wobei die gleiche Bewertungsskala wie in den vorhergehenden Beispielen angewandt wurde. Die Bohnenpflanzen der Blindproben zeigten alle einen schweren Befall durch Pulvermehltau. In allen Fällen wurde keine oder nur eine sehr geringe Phytotoxizität beobachtet.
17 Pulvennehltau 22 50 077 18
Tabelle III vom
Bekämpfung
Verbii-dung Krankheits
bewertung
80) s-Triazolo(3,4-b)benzthiazol-3-thiol 3-
3-Äthylthio-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 3
6,7-Dimethyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 5
s-Triazolo(3,4-b)benzthiazol-3-carboxamid 3
3-Propyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 3
85) 3,5-Dichlor-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 5
Beispiele 86-122 Suspension der Conidien des Reisbrandorganismus
Eine Reihe von Triazolobenzoxazol- und Triazolo- inoculiert wurden. In jedem einzelnen Fall enthielt die
benzthiazolverbindungen wurde bezüglich ihrer Wir- 20 Behandlungslösung 400 Teile der Verbindung je Million
kung zur Bekämpfung des Reisbrands (Piricularia Teile der fertigen Lösung, bezogen auf das Gewicht. Die
oryzae) geprüft und bewertet. Hierzu wurde folgende Töpfe wurden 48 Stunden in einem Feuchtraum bei
Arbeitsweise angewandt: Durch Vermischen gleicher 18°C stehengelassen und dann wieder 6 Tage unter
Teile Bausand und zerkleinerter Erdkruste wurde das Gewächshausbedingungen gehalten. Danach erfolgte
Material hergestellt, das in 10-cm-Töpfe eingebracht 25 die Bewertung, wobei die gleiche Bewertungsskala wie
und kräftig mit Reissamen besät wurde. Die besamten in den vorhergehenden Beispielen angewandt wurde.
Töpfe wurden dann etwa 2 Wochen unter Gewächs- Die Vergleichsversuche wurden folgendermaßen durch-
hausbedingungen stehengelassen, wonach sich in jedem geführt: Töpfe mit Reisschößlingen wurden mit einer
Topf ein dichter Bewuchs von Reisschößlingen befand. wäßrigen Lösung von Cyclohexanon und der gleichen
Außerdem wurde eine wäßrige Suspension von 30 Mischung von zwei nichtionischen oberflächenaktiven
Conidien des Reisbrandfungus hergestellt. Der Fungus Mitteln vom Sulfonattyp, jedoch ohne Wirkstoff
wurde in Petrischalen auf Reisschalenagar bei 28°C besprüht. Ansonsten wurden die Töpfe genauso wie die
gezüchtet. Nach 8 Tagen wurden die Schalen mit jeweils übrigen behandelt.
20 ml destilliertem Wasser versetzt und die Oberflä- Die Bewertungsergebnisse sind in der folgenden
chenkultur wurde mit einer Gummifahne zum Abtren- J5 Tabelle zusammengestellt. Die Bewertungen wurden
nen der Conidien abgeschabt. nicht alle gleichzeitig durchgeführt. Bei allen Prüfungen
In jedem einzelnen Fall wurde eine Behandlungslö- zeigten jedoch die nichtbehandelten Vergleichstöpfe
sung, wie in den Beispielen 49 bis 71 beschrieben starke Symptome von Reisbrand. Im allgemeinen war
hergestellt und auf die Blattoberflächen der Reispflan- keine Phytotoxizität zu beobachten. Lediglich bei
zen in den einzelnen Töpfen aufgesprüht und trocknen w einigen wenigen Töpfen lag eine geringe Phytotoxizität
gelassen, worauf das Blattwerk mit der wäßrigen vor.
Tabelle IV
Bekämpfung von Reisbrand
Verbindung Krankheitsbewertung
3-Trifluormethyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 4
s-Triazolo(3,4-b)benzthiazol-3-thiol 4
3-Amino-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol-hydrobromid 4
s-Triazolo(3,4-b)benzthiazol-3-ol 5
90) 3-Methylthio-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 4+
s-Triazolo(3,4-b)benzthiazol 4+
3-Amino-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 3
s-Triazolo(3,4-b)benzoxazol 4+
3-Äthylthio-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 3
95) 3-(2-Propinylthio)-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 3+
3-(Propylthio)-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 3 +
3-Methyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 4+
ä 3-Methy!-s-triazolo(3,4-b)benzoxazol 5
t5 .(-Chlor-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 5
Fortsetzung
Verbindung
20
Krankheitsbewertung
100) 3-Brom-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 4+
5-Methoxy-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 4 +·
5-Chlor-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 5
6,7-Dimethyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 4+
7-Methoxy-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 3+
105) 3-Acetamido-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 4
5-Methyl-s-triazolo(3,4-b)beiizthiazol 5
3-Methoxy-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 3+
7-Äthoxy-s-triazolo<3,4-b)benzthiazol 3
s-Triazolo(3,4-b)benzthiazol-3-yl-thiocyanat 3
110) s-Triazolo(3,4-b)benzthiazol-3-carboxainid 3-
3-Chlor-s-triazolo(3,4-b)ben2thiazol-9,9-dioxid 4+
3-Propyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 4
3,5-Dichlor-s-triazolo(3,4-b)benzthiazoI 3
3-Pentyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 4+
115) 3-Chlor-5-methyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 4+
3-Methyl-5-fluor-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 3+
5-Fluor-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 4
5-Äthyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 4
5,7-Dichlor-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 3
120) S-Amino-S-chlor-s-triazoloO^-bJbenzthiazol-hydrobromid 3
S-Dimethylaminumethyl-s-triazoloO^-bJbenzthiazol-hydrochlorid 4-
3-Chlormethyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol 3 -
Beispiele 123-126
Eine Reihe von weiteren im Rahmen der Erfindung zu jeder Verbindung wurden mehrere Bewertungen
verwendenden Verbindungen wurde bezüglich der 40 durchgeführt, wobei die Konzentration der jeweiligen
Wirkung bei der Bekämpfung von Reisbrand geprüft Verbindung 250,500 bzw. 1000 Teile pro Million betrug,
und bewertet. Die Bewertungen erfolgten nach den Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusamgleichen Arbeitsweisen, wie sie in den Beispielen 86 bis mengestellt. berichtet wurden, mit folgenden Unterschieden: Mit
Tabelle V
Bekämpfung von Reisbrand
Verbindung
Konzentration der
Behandlunglösung
Krankheits
bewertung
(ppm.)
1000
500
250
5
4+
5
1000
500
250
5
5
5
1000
500
250
3
3-
4+
1000
500
250
5
5
2
123) 3-Methyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol-p-toluolsulfonat
124) 3-Methyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol-hemisulfat
125) 3-Undecyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol
126) 3-Methyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol-hydrochlorid
Beispiele 127-132
Eine Anzahl der im Rahmen der Erfindung zu verwendenden Triazolobenzoxazo - und Triazolobenzthiazolverbindungen wurden nxh auf ihre Wirkung bei der Bekämpfung von Reisbrand beim Aufbringen auf den Boden vor dem Bepflanzen geprüft und bewertet Hierzu wurde eine bestimmte Menge der jeweiligen Verbindung in Äthanol gelöst, und die Lösung wurde mit iinem DeVilbiss-Zerstäuber auf in einer Trommel rotierende Erde aufgesprüht und die so behandelte Erde wurde in runde 10-cm-Töpfe ohne Abtropflöcher eingebracht Dabei wurde so gearbeitet, daß eine bestimmte Menge in kg pro ha vorlag, nämlich 28,14, 7, 5,6, 2,8 bzw. 1,4 kg/ha. Dann wurden die Töpfe mit Reissamen (Varietät Nato) besät und 2 Wochen unter Gewächshausbedingungen gehalten, worauf die Reis-
Schößlinge mit Conidien von Piricularia oryzae inoculiert wurden; die Zubereitung der Conidiensuspension und das Inoculieren wurde wie in den vorhergehenden Beispielen durchgeführt Anschließend wurden die Töpfe 48 Stunden in einem Feuchtraum bei 18° C und schließlich weitere 5 Tage unter Gewächshausbedingungen gehalten. Die Ergebnisse der Prüfung der Schwere der Krankheit werden unter Verwendung der in den vorhergehenden Beispielen angegebenen Bewertungsskala im folgenden wiedergegeben.
Je Prüfung wurden drei Wiederholungen und außerdem ein Blindversuch durchgeführt, bei welchem Erde verwendet wurde, die lediglich mit einer wäßrigen Lösung von Äthanol in gleicher Konzentration behandelt worden war. Bei den Vergleichstöpfen traten starke Symptome der Reisbrandkrankheit auf.
Tabelle VI
Bekämpfung des Reisbrands durch Einbringen des Wirkstoffs in die Erde vor dem Bepflanzen
Verbindung
127) s-Triazolo(3,4-b)benzthiazol
128) 3-Methyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol
129) 3-Methyl-s-triazolo(3,4-b)benzoxazol
130) 3-Chlor-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol
131) 5-Chlor-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol
132) 5-Methyls-triazolo(3,4-b)benzthiazol
Menge der Verbindungen Krankheits
in kg pro ha bewertung
28 4
14 3 +
7 2+
28 3+
14 4+
7 2+
28 4+
14 3
7 3-
28 5
14 -
7 -
28 5
14 5
7 4+
5,6 5
2,8 4+
1,4 3
28 5
14 4+
7 4+
5,6 4+
2,8 3
Beispiele 133-136
Eine Anzahl der erfindungsgemäß zu verwendenden Triazolobenzoxazol- und Triazolobenzthiazolverbindüngen wurde auf ihre Wirkung zur Bekämpfung von Reisbrand (Piricularia oryzae) geprüft, wenn sie auf die Oberfläche von mit. Wasser gesättigter Erde, in der der Reis wuchs, aufgebracht wurden.
Reis (Varietät Nato) wurde in runde 10-cm-Töpfe ohne Ablauflöcher gesät. Die Erde wurde während des gesamten, im Gewächshaus durchgeführten Versuchs in mit Wasser gesättigtem Zustand gehalten.
Etwa 14 Tage nach dem Säen wurden die Schößlinge behandelt. Hierzu wurde auf die Erdoberfläche in jedem Topf eine Behandlungslösung aufgegossen, die wie in den Beispielen 154 bis 159 beschrieben, hergestellt worden war. Am dritten Tag nach der Behandlung wurden die Pflanzen mit einer, wie in den Beispielen 86 bis 122 beschrieben hergestellten Suspension der pathogenen Organismen inoculiert und 48 Stunden in einen Feuchtraum bei 18° C gestellt. Anschließend wurden die Pflanzen 5 Tage unter üblichen Gewächshausbedingungen gehalten und dann auf das Vorhandensein von Symptomen des Reisbrands und im positiven Fall auf dessen Schwere geprüft.
Für jede Prüfung wurden drei Wiederholungen sowie ein Vergleichsversuch durchgeführt, wobei eine wäßrige Lösung mit einem Äthanolgehalt von 0,5% angewandt wurde. Die Ergebnisse dieser Bewertungen sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt. Die Vergleichstöpfe zeigten einheitlich sehr starke Symptome der Reisbrandkrankheit.
23 24
Tabelle VH
Bekämpfung von Reisbrand durch Anwendung des Wirkstoffs auf die Erdoberfläche
Verbindung
angewandte Menge der Krankheits-
Verbindung in kg pro ha bewertung
133) 3-Chlor-s-triazo!o(3,4-b)benzthiazol
134) 5-Chlor-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol
135) 5-Methyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol
136) s-Triazolo(3,4-b)benzthiazol 28
14
28
14
7
5,6
2.8
1,4
28
14
7
5,6
2,8
1,4
28
14
7
4+ 4+ 3+
5 +
4+
4+
4-
4+
4-
3-
4+
4-
3-
Beispiele 137-140
30
Eine Anzahl der Triazolobenzthiazolverbindungen wurde auf ihre Wirksamkeit bei der Bekämpfung von Reisbrand geprüft, wenn sie auf Reissamen durch Tränken des Samens angewandt wurden.
Die jeweilige, zu prüfende Verbindung wurde in Äthanol gelöst und mit Wasser verdünnt, das 0,1% Polyoxyäthylensorbitanmonolaurat enthielt, wodurch eine Behandiungslösung erhalten wurde, die die betreffende Verbindung in einer Konzentration von 250 Teilen pro Million Teilen der gesamten Lösung enthielt. Alle Lösungen enthielten 0,5% Äthanol und etwa 0,1% des Polyoxyäthylensorbitanmonolaurats.
20 ml jeder Lösung wurden in jeweils einen 125-rni-Erlenmeyer- Kolben gebracht und mit 20 ml (etwa 12,5 g) Reissamen (Varietät Nato) versetzt. Jeder Kolben wurde verschlossen und 48 Stunden geschüttelt, wonach der Reis abtropfen gelassen und mit Leitungswasser gespült wurde.
Der behandelte Samen wurde in 10 cm quadratische Töpfe eingepflanzt und unter Gewächshausbedingungen gehalten. Sobald die Reisschößlinge eine Höhe von 7,5 bis 10 cm erreicht hatten (etwa 14 Tage nach dem Säen), wurden sie mit einer wie in den Beispielen 86 bis 122 beschrieben hergestellten Fungisuspension von Piricularia oryzae (Reisbrand) inoculiert. Die Pflanzen wurden dann 48 Stunden in einem Feuchtraum bei 18° C incubiert, noch etwa 5 Tage im Gewächshaus gehalten und dann unter Anwendung des in den vorhergehenden Beispielen beschriebenen Bewertungssystem bezüglich der Schwere der Krankheit bewertet.
Für jede Prüfung wurden drei Versuche und zwei Vergieichsversuche durchgeführt: (1) mit Wasser mil 0,5% Äthanol und 0,1% Polyoxyäthylensorbitanmonolaurat und (2) mit Wasser allein.
Die Ergebnisse dieser Prüfungen sind in dei folgenden Tabelle zusammengestellt
Tabelle VIII
Bewertungen nach Tränken des Samens
Verbindung
Konzentration der Verbindung in der Behandlungslösung1)
Menge der Verbindung in g pro 45,3 kg Samen
Krankheitsbewertung
137) 3-Methyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol
138) 3-Chlor-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol
139) 5-Chlor-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol
1000 45,4 4
500 22,7 3
250 11,4 2
1000 45,4 5
500 22,7 4+
250 11,4 3
1000 45,4 5
500 22,7 5
250 11,4 4+
175 7,8 3+
100 4,5 3
25
l-'orlsct/uni!
26
Verbindung
Konzentration der
Verbindung in der
Behandlungslösung')
Menge der
Verbindung in g
pro 45,3 kg Samen
Kranklieitsbewcrtung
140) 5-Methyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol
1I In ppm, bezogen auf das Gewicht des Samens.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können nicht nur für sich allein oder in Kombinationen untereinander, sondern auch in Kombination mit anderen bekannten Fungiciden angewandt werden, wie die folgenden Beispiele zeigen.
Beispiel 141
5-Chlor-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol wurde zusammen mit zahlreichen anderen Substanzen auf die Wirkung bei der Bekämpfung von Reisbrand, Helminthosporium und Trockenfäule bei jungen Reispflanzen (Varietal Nato), Penrod-Gerste und Tomaten (Varietät
1000 45,4 5
500 22,7 4 +
250 11,4 4
175 7,8 3 —
Bonny Best) geprüft. Jede Verbindung oder Kombination von Verbindungen wurde durch Versprühen einer herkömmlichen Zubereitung auf das Blattwerk angewandt. Nach dem Trocknen des Blattwerks wurden die Pflanzen mit Piricularia oryzae, Helminthosporium sativum bzw. Phytophthora infestans inokuliert und Stunden bei 180C in einem Feuchtraum inkubiert. Dann wurden die Pflanzen unter Gewächshausbedingungen gehalten und schließlich 5 Tage nach dem Besprühen auf die Entwicklung der Krankheit untersucht. Die Ergebnisse von jeweils zwei Versuchen pro Behandlung sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt.
Tabelle IX
Dosierung
(ppm Wirkstoff)
Mittlere Krankheitsbewertung
Reisbrand Helminth.
Trockenfäule
A + B 25 + 600
5 + 200
A 25
5
B t-C 600 + 400
200 + 100
A 25
5
Q + D 400 + 400
100 + 100
A 25
5
D + E 400 + 400
100 + 100
A 25
5
E + F 400 + 400
iöö + 100
A 25
5
F + G 400 + 400
100 + 100
A 25
5
G + H 400 + 50
100 + 10
A 25
5
H + 1 50 + 25
10 + 5
A 25
5
2+
2+
3
3-
2+
2
3-
2+
A
t "
3-4+
A-
4
3
4+
A-
4+
3+
4+
4+
3-3-
3
+
2-3
3-2+
2+
2-
2+
2-1 +
1 + 2+
3+
3+ 4+ 4
4+ 4
4+ 4+
A-
4-
T _
3+ 4+
3+ 4+
3+ 3
4+ 2+ 1
1 + 1 + 2-1
2-
28
Dosierung
(ppm Wirkstoff) Mittlere Krankheits'bewertung Reisbrand Helminth.
Troekenluule
1 25
5
A + J 25 +25
5+ 5
J 25
5
A + K 25+200
5+50
K 200
50
Kontrolle 0
0
0
3-1 +
4+
4-
4+
4+
2+
1 1 1 2-
+ 2-
1
1
4+ 3-
3-
2
1
2 +
1 +
2 + 3
3-
2-
2-
2+
2 1 1
A = S-Chlor-s-triazoloCS^-bJbenzthiazol.
B = dreibasisches Kupfersulfat.
C = Mischung vom Ammoniaten von Äthylen-bis(dithiocarbamat)-zink und Äthylen-bis(dithiocarbaminsäure)bimolekulare
und trimolekulare cyclische Anhydrosulfide und -disulfide.
D = 2,4,5,6-Tetrachlorisophthalonitril.
E = 2,4-Dichlor-6-(o-chloranilino)-s-triazin.
F = Mangano-äthylen-bisdithiocarbamat.
G = N-Trichlorrnethylthio-^-cyclohexen-l^-dicarboximid.
H = O-Äthyl-S.S-diphenyldithiophosphat.
I = Pentachlormandelonitril.
J = HButylcarbamoylJ^-benzimidazol-carbaminsäure-methylester.
K = alpha-(2,4-Dichlorphenyl)-alpha-phenyl-5-pyrimidinomethanol.
Beispiel
5-Chlor-s-triazolo[3,4-b]benthiazol wurde ferner auf seine Wirkung bei der Bekämpfung von Reisbrand bei seiner Anwendung zusammen mit bekannten Fungiciden auf die Wasseroberfläche geprüft und bewertet. Reispflanzen wurden in mit Wasser bedeckten Topfen gezogen. Die Verbindung oder Verbindungen wurden in üblicher Weise zubereitet und auf die Wasseroberfläche aufgebracht, sobald die Pflanzen 10 Tage alt waren. Mit
Tabelle X
jeder Verbindung bzw. Kombination von Verbindungen wurden zwei Versuche durchgeführt. Drei Tage danach wurden alle Pflanzen mit Piricularia oryzae inokuliert und 48 Stunden in einem Feuchtraum bei 1C inkubiert. Danach wurden die Pflanzen 5 Tage im Gewächshaus gehalten und schließlich bezüglich der erzielten Wirkung bewertet. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
Dosierung kg/ha
(pounds/ acre) Reisbrandbewertung
A + B
A + C
Lösungsmittel zur Kontrolle
1,13 3,39
1,13+ 3,39 + 11,2
5,6 11,2
1,13+ 5,6 3,39 + 11,2
5,6 11,2
5 10
I + 3 + 5 10
3+ 4+ 4+ 5
3-3
4+ 4+
2+
A = S-Chlor-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol.
B = Methyl-l-OJutylcarbanioylH-benzimidazolcarbamaL
C = 0,0-Diisopropyl-S-benzyl-phosphorthiolat
Beispiel 143
5-Chlor-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol wurde ferner zusammen mit anderen Substanzen für die Bekämpfung von Reisbrand durch Samenbehandlung geprüft und bewertet.
Reissamen wurde zunächst mit 5-Chlor-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol und dann mit einer zweiten Substanz behandelt. Diese Samen wurden in Töpfe mit steriler
Tabelle XI
Bewertung des Aufgehens der Pflanzen und des Reisbrands 5-Chlor-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol
und nicht-steriler Erde eingepflanzt. Sobald die Reisschößlinge 71/2 bis 10 cm hoch waren, wurden sie mit Piricularia oryzae inokuliert und wie in den vorhergehenden Beispielen beschrieben inkubiert. Anschließend wurden sie 5 Tage im Gewächshaus gehalten und danach hinsichtlich der Bekämpfung der Krankheit bewertet. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt:
WirkstofT sterile Erde 10 g/100 kg
E RB
5
4+
4+
30 g/100 kg
E RB
5
5
5
nicht-sterile RB Erde 4+
4+
5
30 g/100 kg
E RB
5
5
5
ml oder
g/10Okg
Samen
0
pi)
RB O O Ov 5
5
5
CTv OO OO 5
4+
5
0
E
1
1
1
4+
5
5
4
9
8,67
4+
5
5
Methyl-quecksilber-
dicyandiamid
0
1,57 ml
3,15 ml
10
10
10
+ + 10
9
9
4+
5
5
Ov Ov OO 5
5
5
1,67
9
9,33
1
1
1
10 g/100 kg
E RB
4+
5
4+
8,33
8
8,33
5
5
5
Bis(dimethyldithio-
carbamoyl)-disulfid
0
124,6 g
249,7 g
10
10
10
2-
1 +
1
10
10
10
9
9
9
6,33
10
10
1
1
1
6,67
10
10
9
8,33
9,67
N-Trichlormethylthio-
4-cyclohexen-l,2-di-
carboximid
0
124,6 g
249,7 g
10
10
ID
1
1
1
4
10
10
1,33
9,67
9,67
5,67
10
10
') » Bewertung des Aufgehens der Pflanzen auf einer Skala von 0-10, wobei 10 einem 100-prozentigen Keimen und Aufgehen der Pflanzen entspricht.
Beispiele 144-145
Jede der Verbinclungen 5-Chlor-s-tria;:olo[3,4-b]benzthiazol und 3-Methyl-s-triazolo[3,4-b]ben;'.thiazo! wurde auf ihre Wirkung bei der Bekämpfung von Reisbrand geprüft, wenn sie zum Tränken von Wurzeln beim Transplantieren angewandt wurde.
Jeder der Verbindungen wurde zur Herstellung einer Reihe von wäßrigen Suspensionen mit unterschiedlichen Konzentrationen der Verbindung verwendet, die jedoch einheitlich 0,05% Polyoxyäthylensorbitanmonolaurat und 1,0% Äthanol enthielten. Die Wurzeln von 21 Tage alten Reispflanzen wurden 5 Minuten in die Suspensionen eingetaucht, und zwar jeweils 36 Pflanzen pro Suspension. Die Reispflanzen wurden dann in Behälter mit mit Wasser bedeckter Erde transplantiert. Nachdem die Pflanzen angewachsen waren, wurden sie mit Piricularia oryzae inokuliert, wobei die in den vorhergehenden Beispielen beschriebenen Maßnahmen angewandt wurden. 11 Tage später wurden die Pflanzen
Tabelle XII
Reisbrand- und Pfianzenscnädigung-Bewcfiufig, Anwendung durch Tränken der Wurzeln beim Transplantieren
Verbindung
144) 5-Chlor-s-triazolo(3,4-b)benzthia.ral
145) 3-Methyl-s-triazolo(3,4-b)benzthiazol
wäßrige Lösung, enthaltend 1,0% Äthanol und
0,05% Polyoxyäthylensorbitan-monolaurat Wasser
auf Reisbrand und Beschädigungen untersucht. Für jede Wirkstoffkonzentration wurden 3 Versuche durchgeführt. Außer den mit einer der beiden Verbindungen behandelten Reispflanzen wurde eine Gruppe von Reispflanzen 5 Minuten in gleicher Weise mit einer wäßrigen Lösung behandelt, die 1,0% Äthanol und 0,05% des gleichen Polyoxyäthylensorbitanmonolaurats enthielt, und eine andere Gruppe wurde mit Wasser allein behandelt, so daß also zwei Vergleichsversuche durchgeführt wurden.
Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt. Die Reisbrandbewertungen erfolgten aufgrund der gleichen Skala, wie sie weiter oben angewandt wurde. Die Pflanzenschädigung wurde aufgrund einer Skala von 0 bis 10 bewertet, wobei bedeuten:
0 = alle Pflanzen gesund
10 = alle Pflanzen abgestorben
Konzentration der Reisbrand Pflanzen-
Verbindung in der bewertung schädigung
Tränklösung in
Prozent
0,05 3+ 0
0,1 4+ 0,3
0,2 4+ 0
0,05 3- 0
0,1 4- 0,3
0,2 3- 1,3
- 1 0,6
Beispiele 146—147
I ede der Verbindunger 5-Chlor-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol und 3-Methyl-s-triazo)o[3,4-b]benzthiazol wurden auf ihre Wirkung bei der Bekämpfung von Blattrost (Puccinia recondita) von Weizen durch Anwendung auf den Samen geprüft
Bestimmte Mengen Weizensamen (Monon-Varietät) wurden mit flüssigen Zubereitungen der jeweiligen Verbindung beschichtet. Im einzelnen wurden zwei Formulierungen jeder Verbindung angewandt, ein 15prozentiges benetzbares Pulver (»15 W«) und ein 25prozentiges benetzbares Puiver (»25 W«). Jedes Pulver wurde mit mehreren kleinen Anteilen Wasser vermischt, und es wurden jeweils etwa 3 Gewichtsprozent des Samens mit der jeweiligen Zubereitung behandelt. Aus jeder Stammzubereitung wurde somit eine Vielzahl von Behandlungszubereitungen hergestellt, die sich hinsichtlich der Menge der auf die mit der jeweiligen Zubereitung behandelten Samen aufgebrachten Verbindung (ausgedrückt als g Verbindung pro 100 kg Samen) unterschieden. Nach der Behandlung wurden die Samen eingepflanzt Andere Samen, die nicht behandelt wurden, um zum Vergleich zu dienen, wurden gleichfalls eingepflanzt Alle Pflanzungen wurden unter den üblichen landwirtschaftlichen Bedingungen gehalten, bis die Weizenschößlinge etwa 7'/2 cm hoch waren. Dann wurden alle Pflanzen mit Sporen von Blattrost (Puccinia recondita) inokuliert und 48 Stunden
in einem Feuchtraum bei 18° C inkubiert Dann wurden die Pflanzen noch 8 Tage unter normalen Wachstumsbedingungen gehalten und schließlich auf Pflanzenschädigungen und das Auftreten von Blaurost untersucht Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle
zusammengestellt: Blattrost wurde nach einer Skala von 1 bis 5 bewertet wobei bedeuten: 1 = schwerer Befall durch die Krankheit und 5 = keine Krankheitssymptome. Die Pflanzenschädigung wurde nicht numerisch bewertet, aber, falls vorhanden, bezüglich ihrer Art
angegeben.
Tabelle XIII Bewertung des Blattrosts und der Pflanzenschädigung, Anwendung auf Sarn-n
Verbindung Zuberei g Verbindung/kg 3- 2- Samen 400 600
tung 100 1 + 200 4-
146) 3-Methyl-s-triazolo- 15W 2 dünnes 3 dünnes 3
(3,4-b)benzthiazol Wachstum Wachstum 5 5 sehr geringe
25W 4 Hemmung
2 geringe -
147) 5-Chlor-s-triazolo- 15W 3 gehemmt Hemmung
(3,4~b)benzthiazol keine Pflanzen keine Pflanzen
25W 3 gehemmt
Vergleichsversuch
Beispiele 148-149
Jede der Verbindungen 3-Methyl-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol und 3-Chlor-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol wurde auf ihre Wirkung bei der Bekämpfung von Blattflecken von Weizen (Helminthosporium sativum) geprüft. Die Anwendung der Verbindungen erfolgte nach der Samenbeschichtungstechnik. Die Prüfungen wurden genauso wie in den Beispielen 185 bis 186 beschrieben vorgenommen mit der Ausnahme, daß das Inokulieren mit Helminthosporium sativum durchgeführt wurde. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt:
Tabelle XIV Bewertung der Blattflecken und der Pflanzenschädigung, Anwendung durch Samenbeschichtung
Verbindung
Zubereitung g Veruindung/100 kg Samen
200
400
600
148) 3-Methyl-s-triazolo- 15W 3+ 3+ 3+ -
(3,4-b)benzthiazol 25W 3 3 3+ 3+
149) 3-Chlor-s-triazolo- 15W Ί 3+ 4+ -
(3,4-b)benzthiazol 25W 1 4- 2 Hemmung 4 Hemmung
Vergleichsversuch - 1
Beispiele 150-151
Jede der Verbindungen 5-Chlor-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol und 5-Methyl-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol wurde auf ihre Wirkung bei der Bekämpfung von Reisbrand (Piricularia oryzae) bei ihrer Anwendung auf Kästen mit jungen Reispflanzen kurz vor dem Transplantieren geprüft. Jeweils 270 g gequollener Reissamen wurden auf Lehmerde in einem Kasten mit den Abmessungen 28 χ 58,5 χ 3 cm ausgesät, keimen und bis zu der Stufe von 4 bis 5 Blättern mit 15 bis 18 cm Blattlänge wachser gelassen. Bei dieser Stufe wurde jeder Kasten mit den zi behandelnden Pflanzen 15 Minuten in eine Behänd lungslösung. die die jeweilige Verbindung enthielt eingetaucht. Die Verbindungen lagen in den Lösunger in verschiedenen Konzentrationen vor. Im Durchschnit wurden von jedem Kasten etwa 1,2 Liter dei
33 34
Behandlungslösung aufgenommen. Die so behandelten Pflanzen bezüglich der Bekämpfung des Reisbrands, der
Pflanzen sowie Vergleichspflanzen, die unbehandelt Pflanzenhöhe und der Anzahl der Schößlinge pro
blieben, wurden noch am gleichen Tag in Reisfelder Pflanze geprüft Die Ergebnisse sind in der folgenden
transplantiert Etwa z-vei Monate später wurden die Tabelle zusammengestellt
ppm Brandbekämpfung
in%')
Pflanzenhöhe
(cm)b)
Zahl der Schöß
linge pro Pftanzeb)
150) 5-Chlor-s-triazolo(3,4-b)-
benzthiazol
1000
4000
0
22
64
66
15,6
14,2
151) 5-Metbyl-s-triazolo(3,4-b)-
benzthiazol
1000
4000
15
51
65
67
15,0
13,7
Vergleichsversuch 0 0
(24)0
65 14,5
") Der prozentuale Anteil von Reisbrand (PiricularU oryzae) auf Reisblättern wurde durch Ermittlung des Grads der Infektion und der Art der Verletzung von 100 Pflanzen pro Ansatz bestimmt.
b) Die durchschnittliche Pflanzenhöhe und die Zahl der Schößlinge pro Pflanze wurde durch Prüfung von 100 Pflanzen pro Ansatz bestimmt.
c) Infektion der Blätter von unbchandelten Pflanzen in Prozent.
R . . . ,. der Erde der Kästen mit Reissamen, wobei die Kästen e's p'e 25 die gleichen Abmessungen hatten wie in den vorherge-5-Methy!-s-triazolo[3,4-b]benzthiazol wurde weiter henden Beispielen. Jeder Kasten wurde mit 0,5 Liter auf seine Wirkung bei der Bekämpfung von Reisbrand Behandlungslösung begossen, wobei die Konzentration (Piricularia oryzae) geprüft. Die Behandlung erfolgte der Verbindung so eingestellt war, daß ganz bestimmte nach zwei verschiedenen Methoden, einmal durch Mengen in kg/ha zur Anwendung kamen. Die Pflanzen Eintauchen der Kästen mit Reissamen, wie in den 30 wurden auf Reisfelder transplantiert. Die zwei Monate vorhergehenden Beispielen beschrieben, und zum später gemachten Beobachtungen lieferten die folgenanderen die Anwendung in Form einer Bewässerung den Ergebnisse:
kg/ha Brandbekämpfung Pflanzenhöhe Zahl der Schöß
5 in %") (cm)") linge pro Pflanze1")
10
Tränken; Transplantation 20 25 77 15,5
13-14 Stunden danach 40 31 75 14,6
80 21 79 15,9
ppm 68 79 16,2
500 56 78 15,6
1000
Wurzeltränkung 15 Minuten; 2000 19 78 16,4
Transplantation am gleichen Tag 4000 43 77 13,6
8000 27 77 13,7
0 57 78 15,8
71 75 14,7
Vergleichsversuch 0 78 16,4
") Der prozentuale Anteil von Reisbrand (Piricularia oryzae) auf Reisblättern wurde durch Ermittlung des Grads der Infektion und
der Art der Verletzung von 1 OCi Pflanzen pro Ansatz bestimmt. b) Die durchschnittliche Pflanzenhöhe und die Zahl der Schößlinge pro Pflanze wurde durch Prüfung von 100 Pflanzen pro Ansatz
bestimmt. ') Infektion der Blätter von unbehandelten Pflanzen in Prozent.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Pflanzenschutzmittel aus einem oberflächenaktiven Dispergiermittel, einem inerten feinverteilten Feststoff und einem Wirkstoff, dadurch gekennzeichnet, daß es als Wirkstoff ein s-Triazolo[3,4-b]benzoxazol oder s-Triazolo[3,4-bjbenzthiazol der allgemeinen Formel I
DE2250077A 1971-10-12 1972-10-12 Pflanzenschutzmittel auf Basis eines s-Triazolo[3,4-b]benzoxazols oder s-Triazolo[3,4-b]benzthiazols und neue s-Triazolo[3,4-b]benzthiazole Expired DE2250077C2 (de)

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US18854671A 1971-10-12 1971-10-12
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DE2250077A1 DE2250077A1 (de) 1973-04-19
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