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DE224997C - - Google Patents

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Publication number
DE224997C
DE224997C DENDAT224997D DE224997DA DE224997C DE 224997 C DE224997 C DE 224997C DE NDAT224997 D DENDAT224997 D DE NDAT224997D DE 224997D A DE224997D A DE 224997DA DE 224997 C DE224997 C DE 224997C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insert
hoof
shoe
plate
heel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT224997D
Other languages
English (en)
Publication of DE224997C publication Critical patent/DE224997C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L3/00Horseshoes fastened by means other than nails, with or without additional fastening by nailing

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 224997 KLASSE 45«. GRUPPE
Hufschuh. Zusatz zum Patente 219133 vom 29. Januar 1909.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. April 1909 ab. Längste Dauer; 28. Januar 1924.
Vorliegende Erfindung bezweckt' eine Vervollkommnung des Hufschuhes nach dem Patent 219133.
Im Gegensatz zu früheren Vorschlägen, welche Hufeisen ohne Nagelung mittels Bänder am Huf befestigen wollten, diesen Zweck aber nur unter Verzicht auf jede Nachgiebigkeit der Verbindung erreicht haben, zeigt der Gegenstand des Hauptpatentes einen ohne Nagelung zu befestigenden Hufschuh, welchermit zuverlässigem Sitz auch eine gewisse erwünschte Anpassungsfähigkeit und Nachgiebigkeit der Verbindung vereinigt.
Ein wichtiges Hilfsmittel zur Erreichung dieses Vorteiles bildet das sogenannte Fersenglied der Hufschuhbefestigung. Dieses Fersenglied ist beim Gegenstand des Hauptpatentes aus nachgiebigem und weichem Material hergestellt, weil es sich unmittelbar gegen die Rückseite des Hufes legt und daher durch seine weiche Beschaffenheit die Entstehung beschwerlichen Druckes auf den Huf' vermeiden soll.
Vorliegende Erfindung will nun den Hufschuh verbessern, indem jetzt die Einrichtung so getroffen wird, daß das Fersenglied nicht mehr am Huf selbst zur Anlage kommt, sondern für dasselbe besondere Widerlager geschaffen werden, welche mit dem Hufschuh selbst in Verbindung stehen. Hierdurch wird einerseits erreicht, daß das Fersenglied auch bei ungünstiger Beanspruchung keinesfalls mehr zwischen Huf und Schuh einrutschen kann, was immerhin beim Gegenstand des Hauptpatentes unter Umständen vorkommen kann. Anderseits braucht das Fersenglied jetzt nur noch die Nachgiebigkeit zu besitzen, welche jeweils durch die Hufform erfordert wird, es braucht aber nicht mehr aus weichem Stoffe gebildet zu werden, sondern kann in der Regel einfach aus einem passenden Stahldraht o. dgl. bestehen.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand an einem Schuh dargestellt, welcher vorn einen kurzen Zehenansatz aus Metall und hinten eine elastische Einlage besitzt.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch den Schuh,
Fig. 2 eine Ansicht von unten.
Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten.
Fig. 5 und 6 veranschaulichen in einem Grundriß und in einer Ansicht eine zweite Ausführungsform.
Fig. 7 ist der Grundriß eines ähnlichen Schuhes nach Wegnahme der Ledereinlage.
Fig. 8 ist ein Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 7.
Der Hufschuh wird gemäß des Hauptpatentes durch die mittels des Gliedes 5 zusammengefaßten diagonalen Ketten 3, 3, 4, 4 gehalten, indem auf jeder Seite des Fußes die durch Riemen 9 und Schnalle 11 angezogenen Spreizglieder 7, 7 das hintere Fersenglied 6 halten. Unter dem Huf 1 liegt vom Zehenteil bis zum Fersenteil der Metallschuh 2 mit einer elastischen Einlage 14, zweckmäßig aus Gummi, welche mit einem

Claims (4)

nach vorn ragenden Teile 15 versehen ist, der durch eine Auflage 16 aus Leder, Metall o. dgl. verstärkt wird. Die Erfindung ordnet nun besondere Widerlager zum Festhalten des Fersengliedes an. Diese Widerlager können gemäß Fig. 1 bis 4 abnehmbar mit dem Schuh verbunden sein, oder aber sie können gemäß Fig. 5 und 6 einen untrennbaren Teil der elastischen Ferseneinlage bilden. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 4 ist zwischen dem Huf und dem Schuh eine . Platte 20 vorgesehen, welche bei Verwendung einer elastischen Einlage 14 sich zweckmäßig zwischen dieser und dem Huf befindet. Der Hauptteil der Platte läuft vorn bei 21 schmal zu und besitzt gekrümmte Seiten 22, so daß er eingesetzt oder entfernt werden kann, während sich der Schuh am Huf befindet. Nach hinten zu besitzt die Platte 20 Verbreiterungen 23, welche über den Huf vorstehen. Die Hinterkante ist bei 24 zu einem hakenförmigen Flansch umgebogen, welcher über die Versteifungsplatte oder die Einlage greift. Die Platte 20 trägt Widerlager 25, welche gemäß dem Ausführungsbeispiel hakenförmig aus dem Blech herausgepreßt sind An jeder Ecke ist ein Widerlager vorgesehen, in welches sich das Fersenglied 6 legt. In Form und Anordnung können diese Widerlager natürlich verschieden ausgeführt werden. Bei Verwendung derselben kann das Fersenglied 6 aus einem einzigen Draht ohne Kissenzwischenlage bestehen. Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 sind unmittelbar in die nachgiebige Einlage 14 Nuten 34 eingeschnitten und zweckmäßig mit einer Metall versteifung versehen, welche verhindert, daß das Fersenglied 6 in die Gummieinlage einschneidet. Die Versteifung kann durch Nägel, Niete o. dgl. 35 geschaffen werden. Hierzu können gewöhnliche Nägel dienen; vorteilhaft werden dieselben aber mit einem sehr breiten Kopf 36 versehen. Die Nägel werden von oben eingetrieben und sind so lang, daß die Spitze 37 unterhalb der Nut endet, aber nicht nach unten durch die Einlage 14 hindurchgeht. Die breiten Nagelköpfe legen sich gegen die Versteifungseinlage 16, welche zweckmäßig bei 38 angenäht ist. In Fig. 7 und 8 ist die Nut ebenfalls in die Gummieinlage eingeschnitten, aber es ist eine besondere Metallauskleidung in Gestalt einer V-förmigen Platte 40 vorgesehen, welche mit der Versteifungsplatte 16 durch Niete 49 verbunden ist. Die Platte 40 besteht z. B. aus Stahlblech, und ihre äußeren Enden sind bei 45 so gebogen, daß sie dem Fersenglied 6 das metallische Widerlager bieten. Diese Enden sind in die Einlage 14 ganz eingebettet und besitzen nochmals zurückgebogene Enden, so daß sie die Einlage versteifen und die Ecken verstärken. Wenn beispielsweise Schnee zwischen den Huf und die nachgiebige Einlage eindringt und bestrebt ist, die Einlage vom Huf abzudrängen, so hindert der Schuh die Einlage daran, vom Huf abzuspringen. Gleichzeitig ist die Einlage genügend versteift, um gegen das Vorrutschen in der Ebene der Sohle geschützt zu sein, solange man nicht die Einlage aus dieser Ebene herausbiegt. Indem der Schuh dem Abbiegen der Einlage nach unten entgegenwirkt, wird gleichzeitig ein gutes Anliegen erzielt, welches auch der Ver-Schiebung des Fersengliedes entgegenwirkt. Pate NT-A ν Spruch E-.
1. Hufschuh nach Patent 219133, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme des Fersengliedes an dem Hufschuh besondere Widerlager angebracht sind, so daß das Fersenglied aus einem um die Hufrückseite herumgehenden einfachen Draht ohne Kissenzwischenlage bestehen kann und gegen Einrutschen zwischen Huf und Schuh gesichert ist.
2. Hufschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß behufs Bildung der Widerlager · für das Fersenglied (6) zwisehen Hufeisen und Huf eine besondere Platte (20) eingeschoben ist, welche beispielsweise an jeder Ecke einen Anschlag (25) trägt.
3. Hufschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Widerlager für das Fersenglied (6) eine Nut oder Nuten (34) in einem hinteren Teil des Hufschuhes, beispielsweise in die hier vorgesehene elastische Einlage (14) eingeschnitten sind, deren Ecken durch Nägel (35) mit breiten Köpfen (36) o. dgl. gesichert sind, um das Einschneiden des Gliedes in den Gummikörper zu verhindern.
4. Hufschuh nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die nachgiebige Gummieinlage eine Platte (40) in Form eines nach hinten offenen V eingebettet ist, deren Enden (45) sich zwecks Bildung des metallischen Widerlagers für das Fersenglied der Form der eingeschnittenen Nuten anpassen und gleichzeitig nochmals zurückgebogene Enden zur Versteifung besitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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