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DE2249565A1 - Verfahren und vorrichtung zur staubabscheidung - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur staubabscheidung

Info

Publication number
DE2249565A1
DE2249565A1 DE19722249565 DE2249565A DE2249565A1 DE 2249565 A1 DE2249565 A1 DE 2249565A1 DE 19722249565 DE19722249565 DE 19722249565 DE 2249565 A DE2249565 A DE 2249565A DE 2249565 A1 DE2249565 A1 DE 2249565A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
press
particles
pressure
centrifugal force
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722249565
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Halbout
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GOUNOT GEB HALBOUT MARIE CLAUD
HALBOUT FRANCOIS
Original Assignee
GOUNOT GEB HALBOUT MARIE CLAUD
HALBOUT FRANCOIS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GOUNOT GEB HALBOUT MARIE CLAUD, HALBOUT FRANCOIS filed Critical GOUNOT GEB HALBOUT MARIE CLAUD
Priority to DE19722249565 priority Critical patent/DE2249565A1/de
Publication of DE2249565A1 publication Critical patent/DE2249565A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/12Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces
    • B01D45/14Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces generated by rotating vanes, discs, drums or brushes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Staubabscheidung Die Erfindung befasst sich mit der Abscheidung von suspendierten Staubteilchen od. dgl.. Im einzelnen betrifft sie ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Abtrennen von in einem Trägermedium, z.3..Luft oder einer Flüssigkeit,.suspendierten Staubteilchen od. dgl. unter Einwirkung einer Zentrifugalkraft auf die Teilchen. Die Erfindung kann in folgedessen in all den Fällen Anwendung finden, wo ein ähnlich gelagertes Problem auftritt, beispielsweise bei Verbrennungsmotoren.
  • Insbesondere wenn es sich um Teilchen handelt, die in einem Strom eines angesaugten Strömungsmittels suspendiert sind, welches einen Verbrennungsmotor speist, erzeugen die Veränderungen in der Belastung des Motors Änderungen im Unterdruck, der in der Ansaugleitung herrscht. Diese Veränderungen können auf die Suspension derartigen Einfluss haben, dass Staubteilchen od. dgl. in das angesaugte Strömungsmittel zurückgegeben werden.
  • Die Erfindung befasst sich nun damit, die Staubteilchen od.
  • dgl. indem sie in an sich bekannter Weise einer Zentrifugalkraft unterworfen werden, in einem Behälter zu sammeln, wo sie vor einer neuen Abgabe in die Suspension infolge von Veränderungen des Druckes des umgebenden Mediums geschützt sind.
  • Unter Berücksichtigung dieses Zieles ist erfindungsgemäss in dem Bereich, auf den zu die Staubteilchen od. dgl. unter der Wirkung der Zentrifugalkraft normalerweise geschleudert werden, ein Hilfs- oder Zusatzbehälter vorgesehen, in welchem ein Druck herrscht, der oberhalb des in der Zufuhrleitung herrschenden Druckes liegt, vorzugsweise ein Druck, der dem Atmosphärendruck gleicht oder höher ist.
  • Zur Durchführung des Verfahrens wird bevorzugt ein Gerät eingesetzt, das sich dadurch auszeichnet, dass der Behälter als zylindrische, ringförmige, oberseitig offene Ummantelung ausgebildet ist, deren Aussenwand vorzugsweise von der Zuführleitung für angesaugte Luft oder einer Erweiternng dieser Zuführleitung ausgebildet ist, und deren Innenwand das Ansaugrohr oder eine Erweiterung dieses Rohres bildet.
  • Der Überdruck, der gemäss der Erfindung in dem Behälter herrschen muss, kann an sich auf jede geeignete Weise erzeugt werden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient jedoch zur Erzeugung des Überdruckes in dem Behälter ein Rotor, welcher Kompressionsflügel trägt, die sich zwischen den konzentrischen Wänden des Behälters in dessen oberem Teil drehen.
  • In Weiterbildung des Erfindungsgedankens wird vorgeschlagen, die Drehung des Rotors durch den Ansaug-Luftstrom hervorzurufen, wobei#zweckmässig der Rotor Treibflügel trägt, welche im Ansaug-Luftstrom liegen. Dabei ergibt sich ein besonders günstiger Aufbau, wenn die Kompressionsflügel Verlängerungen der Antriebsflügel sind.
  • Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung.
  • Es zeigen: Figur 1 in einem Achsialschnitt ein Gerät zur erfindungsgemässen Staubabscheidung, wobei der Deckel abgenommen ist; Figur 2 perspektivisch den Rotor bzw. das-Lüfterrad; Figur 3 eine Seitenansicht des mit dem Deckel verschlossenen Gerätes und Figur 4 perspektivisch und von innen den Deckel.
  • Der in Figur 1 gezeigte Staubabschoider weist einen zylindrischen Körper 1 auf, der oberseitig mittels des Deckels 2 verschliessbar ist. Im unteren Teil des Mantels 1 tritt ein Ansaugrohr 3 ein, durch das das zu reinigende Strömungsmittel in Richtung des Pfeiles 4, beispielsweise von einem Motor, angesaugt wird. Innerhalb des Mantels 1 befindet sich ein zweiter Mantel 5, der an seiner Unterseite geschlossen und ebenfalls oben offen ist. Dieser Mantel 5 kann gleichsam als Erweiterung des Ansaugrohres 3 angesehen werden. Die beiden Mäntel 1, 5 sind über Bolzen, beispielsweise die Schrauben 6, verbunden. In ihrem Inneren befindet sich ein kreuzförmiger Träger 7, von dem in Figur 1 nur zwei Arme sichtbar sind.
  • Die vier Arme des Trägers 7 stützen ein Lager 8, das nur sehr~schematisch angedeutet ist, da seine Ausbildung nicht-Gegenstand der Erfindung ist. Es sei nur erwähnt, dass dieses Lager vorteilhafterweise ein Kugellager ist.
  • In dem Lager 8 dreht sich die Welle 9 eines Rotors bzw. Lüfterrades, welches insgesamt mit 10 bezeichnet#ist. Dieses Lüfterrad trägt eine bestimmte Anzahl von Flügeln (beim dargestellten Ausführungsbeispiel sieben), wobeijeder Flügelaus zwei in geeigneter Weise gebogenen Teilen besteht. Der erste Teil 12 bildet dabei einen Treibflügel, während der zweite Teil 13 einen Kompressionsflügel darstellt.
  • Wenn man berücksichtigt, dass der Lufteintritt im oberen, offenen Bereich des Mantels 1 erfolgt, so wird den Flügeln 12 eine derartige Neigung gegeben, dass sie, wenn der Ansaug-Luftstrom über sie streicht, wen Rotor 19 in Drehung versetzen.
  • Die Flügel 13 sind ebenfalls passend gebogen und haben solche Abmessungen, dass sie in den Ringraum zwischen den Mänteln 1 und 5 eindringen. Sie sind ausserdem so ausgebildets dass eine Normale auf ihre Druckfläche von der Bewegungsseite aus nach unten gerichtet' piste Figur 1 lässt erkennen, dass die Eindringtiefe des Schaftes 9 des Rotors 10 in dem Lager 8 (über nicht gezeigte Stifte) derart eingestellt ist, dass die Schaufeln 13 nahezu vollständig zwischen die Wände der beiden Mäntel 1, 5 eindringen, wobei so wenig wie möglich Raum zwischen der Jeweiligen Schaufel und den beiden Wänden, zwischen denen sie sich dreht, gelassen ist. Es ist allerdings dafür gesorgt, dass die Drehbewegung nicht durch Reiben aufgrund zu starken Spiels od. dgl. beeinträchtigt werden kann.
  • Der abnehmbare Deckel 2 hat die Form einer Glocke, welche einen Flansch 15 und den eigentlichen Deckel 16 umfasst, Der eigentliche Deckel 16 kann in seiner Mitte eine Öffnung 17 aufweisen, die mittels einer Scheibe aus Glimmer oder irgendeinem anderen transparenten Material verschlossen sein kann, welches es gestattet, das Innere des Abscheiders zu beobachten.
  • Aus der zylindrischen Wand des Flansches 15 sind Zungen 18 ausgeschnitten und zwar in einem Schnitt, welcher drei Seiten eines Rechteckes erfasst. Dies ermöglicht es, die Jeweilige Zunge unter Abbiegen um die vierte, nicht abgeschnittene Seite um einen kleinen Winkel nach innen zu drücken.
  • Die Zungen 18 dienen als Lenkfläehen für das die Öffnungen durchsetzenede Strömungsmittel. Es ist möglich, das Dieder durch eine Scheibe, beispielsweise die Scheibe 19, zu verschliessen, die einen bestimmten Zweck haben kann, sei es um den Öffnungswinkel der Zungen aufrechtzuerhalten, sei es um als Ablenkfläche zu dienen, mit dem Zweck, eine Ablenkung der Strömung in einer Richtung parallel zur Symmetrieachse des Systems zu vermindern.
  • Das oben beschriebene Gerät arbeitet wie folgt: Wie bereits aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, dringt die in Richtung des Pfeiles 4 angesaugte Luft ins Innere des Separators durch die Öffnungen des Deckels ein, wobei diesem Luftstrom die Zungen 18 und gegebenenfalls Platten 19 eine Drehrichtung aufprägen.
  • #Infolgedessen werden die suspendierten Teilchen einer Zentrifugalkraft ausgesetzt, die mit dem Eintritt in das Gerät das Bestreben hat, die Teilchen in Richtung auf den Umfang des Gerätes zu schleudern. Ais Folge davon haben die Teilchen das Bestreben, sich in dem ringförmigen Zwischenraum 20 zwischen den beiden Mantelwänderi 1 und 5 abzusetzen.
  • Bei Durchströmen des Rotors bzw. Lüfterrades wird der Luftstrom diesem eine Drehbewegung vermitteln, indem er an den Flügeln 12 vorbeistreift, die derart geformt sind, dass sie von der Strömung in einer Richtung überstrichen werden, die, wenn schon nicht senkrecht auf die Flügeloberfläche, so doch wenigstens unter einem möglichst grossen Winkel zur Mittelebene des jeweiligen Flügels auftrifft.
  • Während der Drehung des Rotors bzw. der Luftschraube 10 üben die Flügel 13 eine Druckwirkung aus, die den Druck in dem Ringraum 20 zwischen den beiden Mänteln 1 und 5 erhöht.
  • In den Figuren 1 und 3 sind zwei Anschlüsse 21, 22 dargestellt, die während der Einregelung des Gerätes zur Messung der Drücke an den Punkten verwendet wurden, an denen die Anschlüsse 21 bzw. 22 abgehen, d.h. in dem Rohr 3 und dem Mantel 1.
  • Um genauere Werte anzugeben, kann festgestellt werden, dass ein durchaus befriedigendes Arbeiten mit einem Unterdruck von 12 bis 15 cm Wassersäule bei 21 und einem Druck von 2 bis 3 cm bei 22 erreicht wurde.
  • Auf jeden Fall wäre es möglich und zweckmässig, den Anschluss 22 an dem Gerät zu lassen, durch den dauernd eine gewisse Menge von Strömungsmittel austreten wird, welches die Staubteilchen mit sich führt, die sich am Boden der ringförmigen Ausnehmung 20 zwischen den beiden Mänteln'1 und 5 abgesetzt haben.

Claims (7)

Patentansprüche;
1. Verfahren zur Abtrennung von in einem Trägermedium suspendierten Staubteilchen od. dgl. unter Einwirkung einer Zentrifugalkraft auf die Teilchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilchen in einem Behälter (20) gesammelt werden, in dem der Druck höher ist als der Druck, der in der Ansaugleitung (3) herrscht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck in dem Behälter (20) über dem Atmosphärendruck liegt und dazu ausgenützt wird, die Teilchen aus dem Behälter herauszudrücken.
3. Gerät zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (20) als zylindrisches ringförmige, oberseitig offene Ummantelung (1, 5) ausgebildet ist, deren Aussenwand (1) vorzugsweise von der Zuführleitung für angesaugte Luft oder einer Erweiterung der Zuführleitung gebildet ist, und deren Innenwand (5) das Ansaugrohr (3) oder eine Erweiterung dieses Rohres bildet.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung des Uberdruckes in dem Behälter (20) ein Rotor (10) dient, welcher Kompressionsflügel (13) trägt, die sich zwischen den konzentrischen Wänden (1, 5) des Behälters in dessen oberem Teil drehen.
5. Gerät nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehung des Rotors (10) durch den Ansaug-Luftstrom hervorgerufen wird.
6. Gerät nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (10) Treibflügel (12) trägt, welche im Ansaug-Luftstrom liegen.
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kompressionsflügel (13) Verlängerungen der Treibflügel (12) sind.
DE19722249565 1972-10-10 1972-10-10 Verfahren und vorrichtung zur staubabscheidung Pending DE2249565A1 (de)

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DE19722249565 DE2249565A1 (de) 1972-10-10 1972-10-10 Verfahren und vorrichtung zur staubabscheidung

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DE2249565A1 true DE2249565A1 (de) 1974-04-18

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2854140A1 (de) * 1978-12-01 1980-06-26 Bbc Brown Boveri & Cie Staubabscheider zur abscheidung auch feiner staeube aus stroemenden gasfoermigen medien
CN118443111A (zh) * 2024-04-08 2024-08-06 长沙理工大学 一种用于测量颗粒质量流量的方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2854140A1 (de) * 1978-12-01 1980-06-26 Bbc Brown Boveri & Cie Staubabscheider zur abscheidung auch feiner staeube aus stroemenden gasfoermigen medien
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