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DE2249323A1 - Codemultiplexverfahren fuer einen binaerkanal - Google Patents

Codemultiplexverfahren fuer einen binaerkanal

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Publication number
DE2249323A1
DE2249323A1 DE19722249323 DE2249323A DE2249323A1 DE 2249323 A1 DE2249323 A1 DE 2249323A1 DE 19722249323 DE19722249323 DE 19722249323 DE 2249323 A DE2249323 A DE 2249323A DE 2249323 A1 DE2249323 A1 DE 2249323A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
binary
binary code
participants
logical
code words
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19722249323
Other languages
English (en)
Other versions
DE2249323C3 (de
DE2249323B2 (de
Inventor
Rupert Dipl Ing Hildenbrand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE19722249323 priority Critical patent/DE2249323C3/de
Publication of DE2249323A1 publication Critical patent/DE2249323A1/de
Publication of DE2249323B2 publication Critical patent/DE2249323B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2249323C3 publication Critical patent/DE2249323C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L23/00Apparatus or local circuits for systems other than those covered by groups H04L15/00 - H04L21/00
    • H04L23/02Apparatus or local circuits for systems other than those covered by groups H04L15/00 - H04L21/00 adapted for orthogonal signalling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Time-Division Multiplex Systems (AREA)
  • Data Exchanges In Wide-Area Networks (AREA)

Description

  • "Codemultiplexverfahren für einen Binärkanal" Die Erfindung betrifft ein Codemultiplexverfahren für einen Binärkanal, bei dem eine Vielzahl von Teilnehmer Nachrichten über den Binärkanal übertragen und die Nachricht der Teilnehmer durch Binär-Codeworte dargestellt wird.
  • Das derzeit in einem starken Wachstum befindliche Bedürfnis nach neuen Kommunikationsmedien wie Fernsehtelefon, Datenverkehr mit Rechnern und Datenbanken neben dem normalen Sprechverkehr hat zu einem neuen Überdenken von Möglichkeiten geführt, grundsätzlich neuartige, an zukünftige Bedürfnisse besser angepaßte Übertragungsmedien und -strukturen zu betrachten. Aus diesen Uberlegungen resultierte ein, bzgl, der verschiedensten Dienste integriertes Nachrichtennetz, weleines folgende Hauptmerkmale aufweist: 1. Große Bandbreite des Ubertragungsmediums 2. Verzweigte Struktur des Netzes mit der dadurch verbundenen Möglichkeit einer einfachen Erweiterbarkeit 3. Völlige Dezentralisierung, d. h. Verlegung vermittlungstechnischer Aufgaben zum Teilnehmer-Apparat 4. Anschluß der Teilnehmer direkt an das Breitbandnetz mit Vielfachzugriff zum Multiplexsignal.
  • Mit diesem Konzept läßt sich eine Fülle von Diensten einiach realisieren, welche bei zentralgesteuerten Systemen nur nit erheblichem Aufwand ermöglicht werden.
  • Da eine digitale Nachrichtenübertragung den verschiedenartigen Diensten am besten entgegenkommt, soll hier ein binäres Ubertragungsmedium , beispielsweise eine Glasfaser vorausgesetzt erden. Es gilt nun, für die jeweils ges;tellten Forderungen bzgl. Übertragungskapazität und Komplexität für die Implementiefung das geeignete Multiplexverfahren zu finden.
  • Als Multiplexverfahren kommt für einen binären Kanal zunächst nur eine zeitnultiplexe Kanalseparation in Frage. Dieses Verfahren bedarf jedoch einer starren Rahmensynchronisierung, welche zwei Hauptnachteile aufweist: 1. In einem verzweigten Netz sind aufwendige Einrichtungen notwendig, um den Rahmensynchronismus an jeder Stelle des Netzes zu garantieren 2. Die unterschiedlichen Bitraten, bedingt durch die unterschiedlichen Abtastzeiten bei verschiedenen Diensten sind bei der Vorgabe eines fest definierten Pahmens schwierig unterzubringen; Es sind unter Umständen Nachrichtenspeicher in den Teilnehmer-Geräten erforderlich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Codemultiplecverfahren der eingangs genannten Art anzugeben, das ohne Rahmensynohronisation auskommt und auf einfache und billige Weise die verschiedenen Dienste ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Binär-Codeworte aus einem muster von m im ganzen Abtastintervall verteilten, logischen Einsen bestehen, und daß diese Binär-Codeworte durch logische ODER-Verknüpfungen zur Bildung des Multiplexsignals überlagert werden. Dabei können die Binär-Coderte bei der Bildung des Multiplexsignals beliebig gegeneinander phasenverschoben sein. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wechselt jeder sendende Teilnehmer das Muster des Binär-Codeofortes-in jedem Abtastintervall derart, daß eine reproduzierbare Folge von Zufallsmustern aus jeweils m Einsen pro Abtastintervall ausgesendet wird.
  • Ein derartiges Codemultiplexverfahren besitzt eine außerordentliche Flexibilität. Im Vergleich zum Zeitmultiplexverfahren ist das gesamte Kommunikationssystem für die verschiedenartigsten Dienste wesentlich einfacher und billiger auszuführen. Eine Rahmensynchronisation ist nicht erforderlich.
  • Die Erfindung wird nun anhand von Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen: Figur 1 Blockschaltbild eines integrierten Nachrichtennetzes mit Vielfachzugriff Figur 2 Erzeugung und Auswertung des Nultiplexsignals gemäß der Erfindung Figur 3 Blockschaltbild eines Codewort-Generators Figur 4 Blockschaltbild eines Netzknotensmit Phasenregelung.
  • In Figur 1 ist ein integriertes Nachrichtennetz mit Vielfachzugriff gezeigt. An jeder beliebigen Stelle des Netzes sind Teilnehmer, die Nachrichten mit unterschiedlicher Bandbreite ausseiidcn, anschließbar. Teilnehmer dieser Art sind z. B.
  • Fernsprecher mit Wählscheibe oder Tastatur, Datenverarbeitungs anlagen, Fernschreiber, Fernseher, Datenbank, Bildfernsprecher usw. Zur Uberbrückung größerer Entfernungen können auch Sende-und Empfangsstationen angeschlossen werden.
  • Abbildung 2 zeigt, wie das binare Codemultiplexverfahren, in folgenden Icurz BCM genannt, erfindungsgemäß durchgeführt werden kann. Jedes von einem aktiven Teilnehmer 1,2 bis T zu übertragende Nachrichtenbit wird dargestellt durch ein binäres Codewort, beispielsweise 21,22 und 23, bestehend aus R Bits in der Abtastzeit und m, über die Abtastzeit verteilten logischen Binsen, Zur Bildung des Multiplexsignals 24 werden die an beliebigen Stellen im Netz durch die aktiven Teilnehmer erzeugten Codewörter durch jeweils eine dem Teilnehmer zugeordnete ODER-Schaltung OR dem Kanalsignal20 überlagert . Die in der Richtung der abgehenden Sinale liegenden Empfänger y empfangen das Multiplexsignal 24 und selektieren über eine Synchronisationseinrichtung mit Korrelator 25 die für sie bestimmte nachricht 26.
  • Da die optimale Ausnutzung der Kanalkapazität beim Codemultiplexbetrieb dann erreicht wird, wenn die Auftrittswahrscheinlichkeit für eine logische "1" im Codewort einer statistischen Gleichverteilung entspricht, wird im Sender in vorteilhafter weise eine Folge von ständig wechselnden Zufallscodewort -Mustern erzeugt.
  • In Figur 3 ist eine Schaltung zur Erzeugung von Zufallscodewort-Mustern angegeben. Zwei verschiedene Pseudo-Noise-Register PN1 und PN2 werden mit Hilfe einer Äquivalenzschaltung A miteinander verglichen. Die Stufenzahl des Registers PNI ist S1 = ld(R/m), die Stufenzahl des Registers PN2 S2 # S1.
  • Während das Register PN1 mit dem Grundtakt T1 fortgeschaltet wird, lauft das Register PN2 mit einem um den Faktor R/m reduzierten Takt T2 = mT1/R um. Dadurch wird garantiert, daß die Äquivalenzschaltung während der Abtastzeit gerade m zufällig verteilte logische Einsen abgibt.
  • Diese Zufallscodewörter werden nun mit der Nachricht moduliert.
  • Zur Übertragung einer logischen Nachrichten-"1" wird das erzeugte Codewort gesendet, während es für die Nachrichten-"0" nicht gespendet wird.
  • Besitzt ein Empfänger nun dieselbe Schaltung gemaß Figur 3 und ist gewährleistet, daß die Sender- und Empfängerschaltungen synchron laufen, so kann die Nachricht am Vorhandensein bzw. am Fehlen des erwarteten Codewort es abgelesen werden.
  • Zur Bildung des Multiplexsignals wurden die an beliebigen Stellen im Netz durch die aktiven Teilnehmer erzeugten Zufallscodewörter durch jeweils eine ODER-Schaltung dem Kanalsignal überlagert. Genauso werden die an Netzknoten ankonmenden Kanalsignale durch ODER-Schaltungen überlagert, wobei dies am zweckmäßigsten im bittakt-Raster geschieht.
  • Figur 4 zeigt die Schaltung eines Netzknotens für die Übertragung des erfindungsgemäßen Codemultiplexsignals.
  • Jedes aus einer bestimmten Richtung, z. B. A, ankommende Kanalsignal wird in zwei abgehenden Richtungen B und C weiterOesendet. Jeweils zwei aus verschiedenen Richtungen, z. B. A und B, Kanal ankommende/signale werden durch das ODER-Glied OR 44 überlagert und in die dritte Richtung C weitergesendet. Um die Überlagerung der Kanalsignale im Bitraster vorzunehmen, sind zwei, von Phasen-Komparatoren Ph gesteuerte Verzögerungsschaltungen V43 und V46 eingebaut. Mit V43 wird das aus Richtung B, mit V46 das aus Richtung C einlaufende Kanalsignal in das Bitraster des aus Richtung A einlaufenden Kanalsignals gelegt.
  • Dic Adressierung und Anfangssynchronisierung beim Verbindungsaufbau ist folgendermaßen durchführbar: Die Teilnehmeradresse liegt jeweils im Anfangszustand des dem Teilnehmer zugeordneten Codewort-Generators. Um den Synchronismus der Codewort-Generatoren im Sender und Empfänger zu erreichen, lauft der Verbindungsaufbau orfindungsgemaß nach folgender Strategie ab: Der rufende Teilnehmer sendet ein besonders strukturiertes, vom Multiplexsignal mit großer Wahrscheinlichkeit unterscheidbares Synchronisierungssignal aus. Daraufhin setzen sämtliche freien Teilnehmer ihren Codewort-Generator auf ihren individuellen Anfangszustand, während der rufende Teilnehmer seinen Codewort-Generator auf den der gewählten Rufadresse entsprechenden Anfangszustand setzt. Werden die Codewort-Generatoren nun durch das Synchronisierungssignal gestartet, so kann nur noch derjenige Teilnehmer sinnvolle Nachrichten empfangen, dessen Codewort-Generator mit dem des Senders synchron läuft, also gerade der gerufene Teilnehmer.

Claims (7)

  1. Patentansprüche
    Codemultiplexverfahren für einen Binärkanal, bei dem eine Vielzahl von Teilnehmern Nachrichten über den Binärkanal übertragen und die Nachricht der Teilnehmer durch Binär-Codeworte dargestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Binär-Codeworte aus einem Muster von m, im ganzen Abtastintervall verteilten7 logischen Einsen bestehen, und daß diese Binär-Codeworte durch logische ODER-Verknüpfungen zur Bildung des Multiplexsignals überlagert werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Binär-Codeworte zur Bildung des Multiplexsignals beliebig gegeneinander phasenverschoben überlagert werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i(?oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedersendende Teilnehmer das Muster des Binär-Codewortes in jedem Abtastintervall derart wechselt, daß eine reproduzierbare Folge von Zufallsmustern aus jeweils m Einsen pro Abtastintervall ausgesendet wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Erzeugung der wechselnden Binär-Codeworte durch eine Schaltung realisiert wird, welche das Abtastinterball in tfl Unterintervalle aufteilt und in jedem Unterintervall eine logische Eins sendet, wobei die Auftrittswahrscheinlichkeit für die logische Eins im Unterintervall einer statistischen Gleichvcrtoilung entspricht.
  5. 5. Verfahren nach einem der vorangogangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilnehmeradresse im individuellen Anfangszustand des die Folge von Zufallsmustern erzeugenden Codewort-Generators liegt.
  6. 6. Verfähren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Verbindungsaufbau der rufende Teilnehmer ein vom Multiplexsignal unterscheidbares Synchronisierungssignal sendet und mit diesem einerseits seinen Codewort-Generator auf den der gewählten Zieladresse entsprechenden Anfangszustand setzt und zum anderen sämtliche freien Teilnehmer im Netz dazu veranlaßt, ihren individuellen Anfangszustand einzustellen, und daß bei aufgebauter VeHinduns dis Codewort-Generatoren von miteinander konferierenden Teilnehmern synchron laufen.
  7. 7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche für den Ball, daß antiparallele Verbindungsleitungen zwischen den Teilnehmern verwendet werden , dadurch gekennzeichnet1 daß bei einem verzweigten Übertragungsnetz das aus einer bestimmten Richtung in einem Netzknoten ankommende Multiplexsignal in alle abgehenden Richtungen außer der Herkunftrichtung weitergesendet wird.
DE19722249323 1972-10-07 1972-10-07 Codemultiplexverfahren für einen Binärkanal Expired DE2249323C3 (de)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2249323A1 true DE2249323A1 (de) 1974-04-11
DE2249323B2 DE2249323B2 (de) 1980-07-31
DE2249323C3 DE2249323C3 (de) 1981-06-19

Family

ID=5858494

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2153165A1 (de) * 1970-11-04 1972-05-10 Ibm Verfahren und System zur multiplexen Übertragung

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2153165A1 (de) * 1970-11-04 1972-05-10 Ibm Verfahren und System zur multiplexen Übertragung

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DE2249323C3 (de) 1981-06-19
DE2249323B2 (de) 1980-07-31

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