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DE2249304A1 - Schaltungsanordnung zur erzeugung von waehlsignalen in teilnehmerstationen, insbesondere in fernsprechapparaten - Google Patents

Schaltungsanordnung zur erzeugung von waehlsignalen in teilnehmerstationen, insbesondere in fernsprechapparaten

Info

Publication number
DE2249304A1
DE2249304A1 DE19722249304 DE2249304A DE2249304A1 DE 2249304 A1 DE2249304 A1 DE 2249304A1 DE 19722249304 DE19722249304 DE 19722249304 DE 2249304 A DE2249304 A DE 2249304A DE 2249304 A1 DE2249304 A1 DE 2249304A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loop
contact
circuit arrangement
signals
subscriber stations
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722249304
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Juergen Dipl Ing Barz
Rainer Dr Ing Portscht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE19722249304 priority Critical patent/DE2249304A1/de
Publication of DE2249304A1 publication Critical patent/DE2249304A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere in Fernsprechapparaten.
  • Es sind bereits verschiedene Verfahren bekannt und eingeführt, um vermittlungstechnische Informationen lWählinformationen) mit Hilfe entsprechender Einrichtungen zur Vermittlungsstelle zu senden: 1. Die Gleichstromschleife (a-b-Ader) wird unterbrochen, wobei die Anzahl der Stromunterbrechungen einer Impulsreihe (vorgeschriebenes Zeitraster) der gewählten Ziffer entspricht. Dieses Wählverfahren wurde bis vor einiger Zeit fast ausschließlich verwendet, und es ist entsprechend weit verbreitet. Da die Schleifenunterbrechungen bisher mit Hilfe eines Numm.ernschalters erzeugt wurden, hat sich der Begriff Nummernschalterwahl eingebürgert. Dieser Begriff soll jedoch hier nicht verwendet werden, da kein notwendiger Zusammenhang zwischen dem Eingabemittel und dem erzeugten Wählsignal besteht; dieses Verfahren wird stattdessen als Schleifen-Unterbrechungs-Verfahren (Abkürzung: suv) bezeichnet.
  • 2. Zur Signal gabe wird die Gleichstromschleife unterbrochen, und die a-Ader oder die b-Ader oder beide Adern wird/werden direkt oder über verschieden gepolte Dioden an Erde gelegt. Jeder Ziffer entspricht die Kombination je eines dieser Zustände auf der a- bzw. b-Ader (üblicherweise werden nicht alle Kombinationen benutzt). Dieses Verfahren wird als Dioden-Erd-Verfahren (Abkürzung: DEV) bezeichnet.
  • 3. Als Wählsignal wird ein Wechseistromsignal gesendet1 das durch Überlagerung mehrerer sinusförmiger Schwingungen verschiedener Frequenz erzeugt wird. Hier wird speziell das Verfahren nach der CCITT-Empfehlung / 1 / betrachtet: Es werden 8 (12) Frequenzen festgelegt und in zwei (drei) Gruppen zu je vier Frequenzen unterteilt. Jedem Zeichen entspricht die Kombination zweier (dreier) Frequenzen, wobei jeweils nur eine Frequenz je Gruppe verwendet wird (diese Maßnahmen dienen dem Sprachschutz); von den 16 (64) möglichen Kombinationen werden normalerweise nur 12, nämlich für die Ziffern 1...0 und die Sonderzeichen + und g verwendet. Alle Frequenzen liegen im Übertragungsband der üblichen Fernsprechkanäle und damit im Hörbereich, weshalb häufig von einer 2'Tonwahlw' gesprochen wird; hier jedoch wird dieses Wahlverfahren als Mehrfrequenz-Verfahren (Abkürzung: MFV) bezeichnet. Die Fernsprechsysteme der neuen Generation sind größtenteils mit dem MFV ausgestattet.
  • Von diesen Wählverfahren haben das SUV und DEV den Nachteil daß die entsprechenden Gleichstromsignale nicht über alle durchgeschalteten Fernsprechkanäle übertragen bzw. eigens unterdrückt werden; da die in den Fernsprechvermittlungsstellen bereitgestellten Wahluisetzer, die diese Signale in übertragungsfähige Signale umsetzen1 normalerweise nur während des Verbindungsaufbaus zur Verfügung stehen (z.B. bei. Verbindungsaufbau in Fernnetz) ist eine Nachwahl, d.h. eine Eingabe weiterer Informationen nach Erreichen eines Haupt- oder Nebenanschlusses, nicht möglich; die Nachwahl ist aber zur Anforderung besonderer Dienste (Anklopfen, Rückruf, Terminplanung), die in / 2 / und / 3 / beschrieben sind,, und für den einfachen Datenverkehr / 4 / erforderlich.
  • Mit dem MFV ist hingegen die Nachwahl möglich, da die Frequenzen im Übertragungsband der durchgeschalteten Fernsprechkanäle liegen. In absehbarer Zeit wird aber die Zahl der Fernsprechteilnehmer, die über einen Fernsprechapparat nach dem MFV verfügen5 relativ klein bleiben, da auch die Zahl d!r Vermittlungsstellen der neuen Generation zunächst klein sein wird und ältere Vermittlungsstellen keine Mehrfrequenzsignale auswerten können. Die anderen Fernsprechteilnehmer, die einen der oben genannten Dienste benutzen wollen; könnten z.B. die Nachwahlsignale mit einer Zusatzeinrichtung zum Fernsprechapparat mit SW aussenden; dann sind jedoch leicht Fehlbedienungen-möglich, weil der Teilnehmer zwischen den verschiedenen Wahlverfahren unterscheiden muß.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, die ein Wählsignal erzeugt, das sowohl von den älteren, für das SW eingerichteten Vermittlungsstellen ausgewertet als auch über alle Fernsprechkanäle übertragen werden kann.
  • Die Erfindung besteht in einer Schaltungsanordnung, die neben dem Eingabemittel (4) und der Umsetzeinrichtung (5) für die Wählinformation sowohl Einrichtungen zur Erzeugung der Wählsignale nach dem Schleifen-Unterbrechungs-Verfahren, insbesondere den Schleifenunterbrechungskon takt (13), der die Schleife im vorgeschriebenen Zeitraster unterbricht und schließt, und ein*iKontakt (17), der während des Wählvorganges den Sprechkreis (16) kurzschließt, wobei diese Kontakte beliebig, z.B. me- chanisch oder elektronisch realisiert werden können, als auch<Einrichtung zur Erzeugung von Wechselspannungs- bzw. Wechselstrom-Wählsignalen enthält, die über alle, insbesondere über durchgeschaltete Fernsprechleitungen übertragen werden können, und die ohne Zutun des Teilnehmers zumindest bei der Nachwahl, das heißt nach Erreichen eines Haupt-oder Nebenanschlusses mit entsprechender llörtonausgabe, das der eingegebenen Ziffer/Zeichen zugeordnete Wechselspanntlngs- bzw. Wechselstrom-Wählsignal sendet, und die dazu weitere Einrichtungen, z.B.
  • Steuer- und Auswerteeinrichtungen, enthält, wie sie in den Ausiührungsbeispielen beschrieben sind.
  • Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß ein Teilnehmer mit Hilfe seines Fernsprechapparates, ohne eine Zusatzeinrichtung bedienen zu müssen, eine Verbindung aufbauen und durch Nachwahl weitere Informationen zum gewählten Anschluß übertragen kann, auch wenn sein Fernsprechapparat an eine Vermittlungsstelles die nur Wählsignale nach dem SUV auswerten kann, angeschlossen und die Übertragung von Gleichstromsignalen über den Fernsprechkanal nicht möglich ist; der Teilnehmer kann somit auch in diesen Fällen besondere Dienste anfordern oder einfachen Datenverkehr durchführen, sofern die entsprechenden Einrichtungen, insbesondere die Empfangseinrichtung für die Wählsignale, beim angewählten Anschluß vor handen sind.
  • Die Schaltungsanordnung könnte nach dem Prinzip realisiert werden, daß zunächst, d.h. nach dem Abheben des Handapparates, nur Wählsignale nach dem Schleifenunterbrechungs-Verfahren gesendet werden, bis eine entsprechende Hörton-Auswerteeinrichtung feststellt, daß ein freier Haupt- bzw.
  • Nebenanschluß erreicht wurde, und daß dann nur noch Wechselspannungs-bzw. Wechselstromsignale gesendet werden. Diese Realisierung hat aber den Nachteil, daß die Hörton-Auswerteeinrichtung sehr aufwendig sein muß, da andernfalls eine sichere Erkennung der verschiecEen entsprechenden Hörtöne, wie sie z.B. in / 2 / und / 3 / vorgescnlagen werden1 nicht gewährleistet ist.
  • Dieser Nachteil wird bei den im folgenden beschriebenen Ausfiihrungsbeispielen für die Erfindung vermieden. Diesen Ausführungsbeispielen liegt das Prinzip zugrunde, daß für jede eingegebene Ziffer/Zeichen sowohl das Wählsignal nach dem Schleifenunterbrechungsverfahren als auch das Wechselspannungs- bzw. - Wechselstrom-Wählsignal gesendet werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf diese Beispiele beschränkt.
  • Bei einer besonders vorteilhaften Ausführung der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung wird zusätzlich zu dem Wählsignal nach dem SUV ein MF-Signal gesendet, so daß sowohl die Nachwahlsignale der herkömmlichen MFV-Fernsprechapparate als auch die Nachwahlsignale der Fernsprechapparate mit der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung von derselben MFV-Empfangseinricht,ung empfangen und ausgewertet werden können. Dabei gibt es u.a. die folgenden zwei Möglichkeiten: Bei einer Ausführung der Erfindung werden zusätzlich zu jedem Wählsignal nach dem SUV Impulse eines MF-Signals nach der CCITT-Empfehlung / 1 / ausgesendet, das keinem der 12 Zeichen 1...0, + s * zugeordnet ist, wobei die Anzahl der IF-Impulse pro Impulsreihe der gewählten Ziffer entspricht. Dieses kombinierte Wählverfahren wird als Schleifen-Unterbrechungs-Verfahren/Mehr-Frequenz-Impuls-Verfahren (SUV/>fFIV) bezeichnet.
  • Bei einer zweiten Ausführung der Erfindung wird zusätzlich zu den Signalen nach dem SUV das MF-Signal gesendet, das nach der CCITT-Empfehlung der gewählten Ziffer (1...0) zugeordnet ist. Dieses kombinierte Wählverfahren wird als Schleifen-Unterbrechungs-Verfahren/Mehr-Frequenz-Verfahren (SUV/MFV) bezeichnet.
  • Ein Wahlempfangssatz (z.B. für Nachwahl), der eine Wahlempfangseinrichtung entsprechend der CCITT-Empfehlung / 1 /, einen Zähler und eine Auswerteeinrichtung enthält, kann somit die Wahl signale eines Fernsprechapparates mit SUV/MFIV, SUV/MFV oder MFV allein empfangen und auswerten: wenn ein MF-Signal empfangen wird, das einem der Zeichen 1...0, w und 4t zllgeordnet ist, so meldet die Auswerteeinrichtung die ses Zeichen; bei einem der übrigen MF-Signale wird die Anzahl der Impulse pro Impulsreihe (vorgeschriebenes Zeitraster) gezählt, und diese Anzahl wird als gewählte Ziffer gemeldet.
  • Wie bereits erwähnt, ist die Zahl der Fernsprechapparate mit dem SUV sehr groß. Diese Fernsprechapparate müssen einfach und preiswert auf das vorgeschlageve Wählverfahren umgestellt werden können; das bedeutet u.a., daß keine großen Änderungen an der bisherigen Schaltung vorgenommen werden dürfen. ähnliches gilt für neu herzustellende Fernsprechapparate: auch hier sollten die erprobten udn genehmigten Bauteile und Schaltungen beibehalten werden.
  • Die Ausführungsbeispiele, anhand derer im folgenden die Erfindung beschrieben wird, erfüllen diese Forderung.
  • Es zeigen: Fig. 1 Eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationent insbesondere Fernsprechapparatender zuerst beschriebenen Ausführung (SUV/MFIV), bei der als MF-Wählsignal eine Reihe von Impulsen eines MF-Signals gesendet wird.
  • Fig. 2 Realisierung einer Schaltungsanordnung nach Fig. 1 unter Verwendung von Schaltelementen des Fernsprechapparates FeTAp 614 der Deutschen Bundespost nach / 5 /.
  • Fig. 3 Realisierungsbeispiel für die Oszillatoren in Fig. 1 und Fig.. 2 nach / 6 /.
  • Fig. 4 Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehbis Fig. 9 merstationen, insbesondere Fernsprechapparaten in der als zweite beschriebenen Ausführung (SUV/MVF)m bei der als NF-Wählsignal das MF-Signal gesendet wird, das der gewählten Ziffer nach der CCTTT-Empfehlung / 1 / zugeordnet ist.
  • Fig. 4 Schaltungsanordnung, bei der die Schleifenunterbrechungen einer Impulsreihe. durch Überwachung bestimmter Kontakte ge- zählt und'das MF-Signal gesendet wird.
  • Fig. 5 Schaltungsanordnung, bei der die Schleifenunterbrechungen einer Impulsreihe durch Überwachung der Schleifenspannung gezählt und dann das MF-Signal gesendet wird.
  • Fig. 6 Schaltungsanordnung, bei der der Teil zur Erzeugung des Nehrfrequenz-Signals in Fig. 5 einem von mehreren Fernspresnapparaten, die nur den Teil zur Erzeugung des SUV-Signais enthalten, mittels einer Anschalteeinrichtung zugeteilt werden kann Fig. 7 Schaltungsanordnung mit einer Tastatur als Eingabemittel, einer Umsetzeinrichtung für "unechte Tastwahl" und einer Einrichtung zur Erzeugung des Mehrfrequenzsignals während der Schleifenunterbrechung/des Schleifenschlusses.
  • Fig. 8 Schaltungsanordnung mit einer Tastatur als Eingabemittel, einer Umsetzeinrichtung für 7?unechte Tastwahl1 und einer Einrichtung zur Erzeugung des Mehrfrequenzsignals während des Tastendrucks.
  • Fig. 9 Schaltungsanordnung mit einer Tastatur als Eingabemittel und einer gemeinsamen Einrichtung zur Erzeugung der Wälsignale nach dem SUV und MFV.
  • Fig. 10 Realisierungsbeispiel für die Oszillatoren in Fig. 4 bis Fig.'9 nach / 8 /.
  • Es bedeuten i Fi(. 1 bis Fig. 9: 1 Fernsprechapparat.
  • 2 Teil der Schaltungsanordnung in Fig. 5 und Fig. 6 zur Erzeugung des MF-Signals.
  • 4 Eingabemittel zur Eingabe der Wählinformation (z.B. Nummernscheibe, Tastatur).
  • 5 Umsetzeinrichtung zur Steuerung der Kontakte 13, 14 und 17 (z.B. Nummernschalter, Umsetzeinrichtung für "unechte TastwahlR).
  • 6 Einrichtung zur wahlweisen Verbindung eines von mehreren Eingängen mit dem Ausgang (Anschalteeinrichtung).
  • 7 weiterführende Leitung.
  • 11 a-Ader der Anschlußleitung.
  • 12 b-Ader der Anschlußleitung.
  • 13 Schleifenunterbrechungs-Kontakt, der in Arbeitsstellung die a-Ader 11 und damit die Gleichstromschleife unterbricht und durch Öffnen und Schließen im vorgeschriebenen Zeitraster die Wählsignale nach dem SW erzeugt. Die Anzahl der wirksamen Öffnungs- bzw. Schließvorgänge einer Impulsreihe ist gleich der gewählten Ziffer. Bei Fernsprechapparaten mit Nummernschalter sind üblicherweise zusätzliche Öffnungs und Schließvorgänge vorgesehen, die durch Kontakt 14 unwirksam gemacht werden. (*) Schleifenunterbrechungs-Kontakt mit gleicher Funktion wie Kontakt 13, jedoch als Wechselkontakt ausgeführt. Die a-Ader kann wechselweise mit zwei Anschlüssen verbunden werden.
  • Kontakt, der üblicherweise nur bei Fernsprechapparaten mit Nummernschalter vorhanden ist und der während der ersten Öffnungs- und Schließvorgänge des Kontaktes 13, deren Anzahl gleich der gewählten Ziffer ist, geöffnet und während der beiden darauffolgenden Öffnungs- und Schließvorgänge geschlossen ist und diese somit unwirksam macht (ZwangspauseJ. (*) Kontaktanordnung, die bei aufgelegtem Handapparat,wie gezeichnet, geöffnet und bei abgehobenem Handapparat geschlossen ist (Hakenumschalter).
  • Sprechkreis, der u.a. Mikrophon und Fernhörer enthält.
  • Kontakt, der den Sprechkreis 16 während der (wirksamen) Öffnungs- und Schließvorgänge des Kontaktes 13 kurzschließt. (%) Wechselstromwecker.
  • Schalteinrichtung, bei der auf einen Eingangsimpuls'ein Ruhekontakt RK für eine bestimmte Zeit geöffnet wird.
  • Bei Fernsprechapparaten mit Nummernschalter wird Kontakt 13 als nsi-, Kontakt i4 als nsr- und Kontakt 17 als nsa-Kontakt bezeichnet.
  • UND-Schaltung mit einem negierten Eingang.
  • Zähler mit Zähleingang Z, Nullsetzeingang R und Ausgang A, an dem die gespeicherte Ziffer verfügbar ist.
  • Überwachungseinrichtung.
  • Elektris-h steuerbarer Kontakt.
  • Elektrisch steuerbarer Schalter mit einem Arbeits- und einem Ruhekontakt.
  • Nummernscheibe.
  • Tastatur Nummernschalter.
  • Umsetzeinrichtung für unechte Tastwahl.
  • Oszillator, der ein Efehrfrequenz-Signal nach der CCITT-Empfehlung / 1 / erzeugen kann, das keinem der Zeichen 1...0, +i, * zugeordnet ist.
  • Oszillator, der wahlweise eines der Mehrfrequenz-Signale nach der CCITT-Empfehlung / 1 / erzeugen kann, die den Ziffern 1...O zugeordnet sind.
  • Oszillator, der über einen Strompfad für einen Gleichstrom größer als der Mindest-Schleifengleichstrom und über einen zwei- ten Strompfadrkleiner als der maximal zugelassene Fehlstrom verfügt, und der wahlweise eines der Mehrfrequenz-Signale nach der CCITT-Empfehlung / 1 /, die den Ziffern 1...0 zugeordnet sind, erzeugen und gleichphasig in die Strompfade einspeisen kann.
  • 211 Spannungsdiskriminator, der ein logisches L-Signal abgibt, wenn die Spannung am Eingang über einer bestimmten Schwellenspannung liegt, und der andernfalls ein logisches O-Signal abgibt.
  • Die Schwellenspannung kann zOB. die halbe Speisespannung sein.
  • 212 Spannungsdiskriminator, der am Ausgang N einen Impuls abgibt, wenn die Eingangsspannung die Schwellenspannung unterschreitet, und der am Ausgang P mit einer geringen Verzögerung eilen Impuls abgibt, wenn die Eingangsspannung die Schwellenspannung überschreitet.
  • 251 Umcodierer, der ein Eingangssignai in ein Ausgangssignal zur Einstellung des Oszillators umwandelt.
  • 252 Umcodierer wie 251, der zusätzlich ein Signal zur Steuerung eines Schalters abgibt, solange das Eingangssignal ansteht.
  • 321, 322 Spe ichereinrichtung.
  • 322 Steuereinrichtung.
  • 361 Ruhekontakt der Schalteinrichtung 36 362 Arbeitskontakt der Schalteinrichtung 36 Fig. 1 zeigt ein Realisierungsbeispiel für eine Schaltungsanordnung der zuerst beschriebenen Ausführung (SUV/MFIV). Der Oszillator 181 ist mit seinem Ausgang parallel zum Schleifenunterbrechuns Kontakt 13 gesehaltet Durch Öffnen der Kontakte 13 und 14 wird der Oszillator in die a-Ader 11 und damit in die Schleife eingefügt und sendet das MF-Signal zur Vermittlungsstelle. Die Anzahl der MF-Impulse ist damit gleich der Zahl der Schleifenunterbrechungen und der gewählten Ziffer Fig. 2 zeigt ein Realisierungsbeispiel für eine Schaltungsanordnung nach Fig. 1, bestehend aus den Schaltelementen des Fernsprech-TischapparAtes 614 der Deutschen Bundespost und zusätzlichem Oszillator 11, die Bedeutung der nicht erläuterten Schaltelemente ist / 5 / zu entnehmen.
  • Fig. 3 zeigt ein Realisierungsbeispiel nach / 6 / für den Oszillator 181.
  • Die Bauelemente werden so gewählt, daß bei geöffneten Kontakten 13 und 14 kein Schleifengleichstrom größer als der Fehlstrom über den Oszillator 181 fließen kann.
  • Bei entsprechender Umstellung auf nur ein MF-Signal kann auch die Schaltung in Fig. 10 als Oszillator 181 verwendet werden. Diese Schaltung benötigt keine Übertrager oder Spulen und kann daher als integrierter Schaltkreis realisiert und leicht im Gehäuse eines Fernsprechapparates untergebracht werden.
  • Bei der zweiten Ausführung (SUV/MFv) einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung wird, wie bereits erwähnt, zusätzlich zu den Signalen nach dem SW ein MF-Signal gesendet, das nach / 1 / der gewählten Ziffer zugeordnet ist. Die in Fig. 4 und Fig. 5 gezeigten Schaltungsanordnungen stellen die beiden ersten Realisierungsbeispiele dieser Ausführung dar; die Erfindung ist nicht auf diese Beispiele beschränkt. Den Schaltungsanordnungen in Fig. 4 und Fig. 5 ist gemeinsam, daß zunächst die Schleifenunterbrechungen einer Impulsreihe gezählt werden und dann das MF-Signal gesendet wird, das nach / 1 / der gewählten Ziffer zugeordnet ist.
  • Die in Fig. 4 gezeigte erfindungsgemäße Schaltungsanordnung eignet sich nur für Fernsprechapparate, bei denen der Kontakt 17 zwischen zwei Impulsreihen (entsprechend zwei Ziffern), die durch Öffnen und Schließen des Kontaktes 13 erzeugt werden, für eine Mindestzeit geöffnet ist; dies ist z.B. bei Fernsprechapparaten mit Nummernschalter der Fall. Der Spannungsdiskriminator 12 überwacht die Spannung am Kontakt 17, und bei Unterschreiten der Schwelle, die hier zwischen OV und dem minimal zulässigen Spannungsabfall anl Fernsprechapparat im Gesprächs zustand liegen kann, gibt er am Ausgang N einen Impuls auf den Eingang R des Zählers 24, der damit auf Null gesetzt wird. Der Spannungsdiskriminator 211 überwacht die Spannung an den in Reihe liegenden Kontakten 13 und 15; sein Ausgang ist mit dem Eingang Z des Zählers 24 und dem negierten Eingang der UND-Schaltung 23 verbunden. Der Zähler 24 zählt z.B. die Übergänge von L zu O am Eingang Z. Der Umcodierer 251 stellt den Oszillator 182 jeweils auf das Mehrfrequenzsignal ein, das der im Zähler 24 gespeicherten Ziffer entspricht; es wird jedoch kein Signal gesendet1 wenn der Kontakt RK der Schalteinrichtung 22 geschlossen ist. Der Spannungsdiskriminator 212 gibt bei Überschreiten der Eingangs-Schwellen spannung mit einer geringen Verzögerung einen Impuls am Ausgang P ab; wenn vom Spannungsdiskriminator 211 ein logisches Signal am negierten Eingang der UND-Schaltung 23 anliegt, gelangt dieser Impuls zur Schalteinrichtung 22i diese öffnet darauf für eine bestimmte Zeit den Ruhekontakt RK. Dadurch wird der Oszillator 182 in die a-Ader eingefügt und sendet das MF-Signal, auf das er eingestellt ist, sofern der Kontakt 15 geschlossen bleibt.
  • Die Funktion der Schaltungsanordnung ist damit folgende; durch das Schließen des Kontaktes 17 vor der Impulsreihe wird der Zähler 24 auf Null gesetzt. Der Zähler 24 zählt die Sehließvorgänge des Kontaktes 13; der Schließvorgang des Kontaktes 15 beim Abheben des Handapparates wird wegen des erwähnten Nullsetzens nicht mitgezählt. Das Öffnen des Kontaktes 17 zeigt das Ende der Impulsreihe an und bewirkt die Aussendung des MF-Signals. Die UND-Schaltung 23 verhindert, daß auch der Schließvorgang des Kontaktes 15 beim Abheben des Handapparates die Aussendung eines MS-Signals bewirkt. Durch Auflegen des Handapparates wird ggf.
  • die Aussendung des NF-Signals unterbrochen bzw. verhindert.
  • Die in Fig. 5 gezeiete erfindungsgemäße Schaltungsanordnung eignet sich für alle Fernsprechapparate nach dem SUV. Der Spannungsdiskriminator 211 überwacht die Spannung zwischen a-Ader 11 und b-Ader 12; sein Ausgang ist mit dem Eingang der Überwachungseinrichtung 26 verbunden. Die Überwachungseinrichtung 26 gibt beim ersten Sprung des Eingangssignals 0 auf L einen Impuls auf den Eingang R des Zählers 24 und setzt ihn damit auf Null. Beim nächstfolgenden Sprung des Eingangssignals von L auf 0 gibt sie einen Impuls auf den Zähleingang Z des Zählers 24 sofern dieser Sprung innerhalb der Zeit nach den Sprung von L auf 0 auftritt die der Kontakt 13 maximal zur Schleifenunterbrechung geöffnet ist( z.B. 62 ms bei einer Ablaufzeit von 100 in und einem Stromstoßverhältnis von 1,6 : 1),Bei allen weiteren Sprüngen des Eingangssignals von L auf 0 gibt die Überwachungseinrichtung je einen Impuls auf den Eingang Z des Zählers 24, sofern solch ein Sprung innerhalb der Zeit1 die zwischen zwei Schließvorgängen des Kontaktes 13 maximal vergehen darf, nach dem letzten Sprung auftritt; wenn jedoch innerhalb der letztgenannten Zeit kein weiterer Sprung von L auf 0 auftritt, gibt die Überwachungseinrichtung 26 einen Impuls an die Schalteinrichtung 22, wodurch in der anhand Fig. 4 beschriebenen Weise für eine bestimmte Zeit das Mehrfrequenzsignal vom Oszillator 182 gesendet wird' das der im Zähler 24 eingespeicherten Ziffer entspricht. In allen Fällen, in denen der Sprung von Lauf 0 nicht innerhalb der gesetzten Frist eintrifft, wird der nächstfolgende Sprung von 0 auf L als erster Sprung dieser Art (s.o.) aufgefaßt.
  • Die Funktion der Schaltungsanordnung ist damit folgende: durch den ersten Öffnungsvorgang des Kontaktes 13 zu Beginn einer Iwpulsreihe wird der Zähler 24 auf Null gesetzt. Die folgenden Schließvorgänge des Kontaktes 13 werden im Zähler 24 gezählt. Durch Zeitüberwachung wird festgestellt, waim eine Impulsreihe beendet ist; daraufhin wird das N-Signal ausgesendet. Ebenfalls durch Zeitüberwachung wird verhindert, daß das Öffnen und Schließen des Kontaktes 15 in beliebigem zeitlichen Abstand bereits als Wahlsignal interpretiert wird.
  • Ein weiterer Vorteil der Schaltungsanordnung in Fig. 5 gegenüber der in Fig. 4 besteht außer in der allgemeineren Verwendbarkeit (s.o.) darin, daß sie auch ohne Eingriff in den Fernsprechapparat an beliebiger Stelle in die a-Ader und b-Ader - 11 und 12 - eingefügt werden kann. Eine entsprechende, günstige Weiterentwicklung der Schaltungsanordnung nach Fig. 5 ist in Fig. 6 dargestellt: hier können mehrere Fernsprechappara-,/ -te 1, geeignet für das SUV, wechselweise mit dem mit 2 bezeichneten Teil der Schaltungsanordnung in Fig. 5 mittels einer Anschalteeinrichtung 6 verbunden werdent wobei die weiterführende Leitung 7ebenfalls wechselweise benutzt wird. Bei der Anschalteeinrichtung 6 kann es sich z.B. um den Wähler in der Konzentrationsstufe einer Vermittlungseinrichtung handeln.
  • Die in Fig. 7 bis Fig. 9 dargestellten Schaltungsanordnungen stellen weitere Realisierungsbeispiele der Schaltungsanordnung in der zweiten Ausführung (SUV/MFV) dar, bei der, wie bereits erwähnt, zusätzlich zu den Signalen nach dem SW ein MF-Signal gesendet wird1 das nach / 1 / der gewählten Ziffer zugeordnet ist. Den Schaltungsanordnungen in Fig. 7 bis Fig. 9 ist gemeinsam, daß sie nur für Fernsprechapparate mit einer Tastatur als Einsabemittel geeignet sind, da die Information, welche Ziffer gewählt wird, vonvTastatur 42 direkt übernommen wird.
  • Bei den Schaltungsanordnungen in Fig. 7 und Fig. 8 sind die Umsetzeinrichtung für "unechte" Tastwahl (zur Erzeugung der Wählsignale nach dem SUV), deren Funktion z.B. in / 7 / beschrieben wird , und die Einrichtung zur Erzeugung des Mehrfrequenzsignals getrennt; nur die Tastatur 42 wird gemeinsam benutzt. Diese Schaltungsanordnungen können daher leicht durch entsprechende Ergänzung von Fernsprechapparaten mit "unechter" Tastwahl realisiert werden.
  • Bei der Schaltungsanordnung in Fig. 7 wird die Information über die gewählte Ziffer von der Tastatur42 in der Speichereinrichtung 32i gespeichert. Die Speichereinrichtung 321 kann außer einer bestimmten Zahl von Ziffern Zusatzinformationen (Zahl und Reihenfolge der abzuarbeitenden Ziffern o. dgl.) speichern. Die Steuereinrichtung 331 liest die jeweils nächste Ziffer aus der Speichereinrichtung 321 und stellt den Oszillator 182 auf das entsprechende Mehrfrequenz-Signal ein. Der Spannungsdiskriminator 211 überwacht die Spannung zwischen der a-Ader 11 und aer b-Ader 12; sein Ausgangssignal wird von der Steuereinrichtung 331 überwacht. Sobald dieses Ausgangssignal von 0 auf L springt schließt die Steuereinrichtung 331 den Kontakt 35, wodurch der Oszillator 182 in die a-Ader 11 eingefügt wird und das Mehrfrequenz-Signal sendet, sofern der Schalter 15 geschlossen bleibt. Sobald das Ausgangssignal des Spannungsdiskriminators 211 von L auf 0 springt, öffnet die Steuereinrichtung 331 den Kontakt 35 und veranlaßt in der Speichereinrichtung 321 die Löschung der gerade gewählten Ziffer und die Änderung der Zusatzinformationen. Wenn der Sprung von L auf 0 nicht innerhalb einer bestimmten Zeit, die z.B. gleich der maximalen Öffnungszeit des Kontaktes 13 ist, nach dem Sprung von 0 auf L erfolgt, veranlaßt die Steuerung die Löschung aller Ziffern und die entsprechende Änderung der Zusatzinformation.
  • Die Funktion der Schaltungsanordnung nach Fig. 7 ist damit folgende: Bei Betätigung einer Taste der Tastatur 42 wird die Information über die gewählte Ziffer einerseits in Einrichtung 52 verarbeitet, von der die Kontakte 13 und 17 entsprechend bedient werden; andererseits wird sie in der Speichereinrichtung 321 gespeichert. Die Steuereinricung 331 veranlaßt dann, solange Ziffern gespeichert sind, die Aussendung des jeweils nächsten Mehrfrequenz-Signals während der Offnungszeit des Kontaktes 13; die bereits abgearbeiteten Ziffern werden gelöscht. Das Öffnen des Kontaktes 15 hingegen bewirkt keine Aussendung des Mehrfrequenz-Signals, sondern die Lochung der Ziffern in der Speichereinrichtung 321.
  • Die Funktion der Schaltungsanordnung in Fig. 7 kann so geändert werden, daß die Löschung der Ziffern in der Speichereinrichtung 321 beim Schließen des Kon"taktes 15 (Abheben des Handapparates) erfoIg;tf Die Schaltungsanordnung in Fig 7 hat den Nachteil, daß ein Hehrfreqnenz-Signal nur dann gesendet werden kann, wenn der Kontakt 13 geöffnet ist einmal erfordert dies einen erhöhten Steuerungsaufwand, zum zweiten wird die Aussendung verzögert. Die gleichen Nachteile ergeben sich für Schaltungsanordnungen, bei denen nur gesendet wird, wenn der Kontakt 13 geschlossen ist.
  • Die Schaltungsanordnung nach Fig. 8 vermeidet diese Nachteile. Wichtiger Bestandteil ist der Oszillator 183, der über zwei Strompfade verfügt (Gleichström mindestens so groß wie der minimale Schelifengleichstrom bzw. höchstens so groß wie der zulässige Fehlstrom), in die das Mehrfrequenz-Signal gleichphasig eingespeist wir,d Bei Betätigung einer: Taste der Tastatur 42 gelangt die Information über die gewählte Ziffer zum Umcodierer 252; dieser stellt den Oszillator 183 auf das entsprechende Mehrfrequenz-Signal ein und betätigt den Schalter 36, solange die Taste gedrückt bleibt; der Oszillator 183 wird dadurch in die a-Ader 11 so eingefügt, daß ein Gleichstrom fließt, der bei geschlossenen Kontakt 13 nicht kleiner als der geforderte Mindest-Schleifenstron und der bei geöffnetea Kontakt 13 nicht größer als der zulässige ehlstrom ist.
  • Die Funktion der Schaltungsanordnung in Fig. 8 ist damit folgende: Bei Betätigung einer Taste der Tastatur 42 wird die Information über die gewählte Ziffer einerseits in der Einrichtung 52 verarbeitet, die die Kontakte 13 und 17 entsprechend bedient; dadurch wird das entsprechende Vahlsignal nach dem SUV gesendet. Unabhängig davon wird, solange die Taste betätigt ist, das entsprechende Mehrtrequenz-Signal gesendet Um auch bei Teilnehmern mit extrem kurzer Tastzeit eine hinreichend lange Aussendung des Hehrfrequenz-Signals zu sichern1 könnte die Schaltungsanordnung nach Fig. 8 um eine Speicher- und Zeitüberwachungseinrichtung erweitert werden.
  • Fig. 9 zeigt eine Schaltungsanordnung, bei der zur Erzeugung der Wahlsignale nach dem SUV bzw. den MFV weitgehend dieselben Einrichtungen verwendet werden. Bei Betätigung einer Taste der Tastatur 42 wird die Information über die gewählte Ziffer in der Speichereinrichtung 322 gespeichert. Die Speichereinrichtung 322 kann außer einer bestimmten Anzahl von Ziffern noch Zusatzinformationen speichern1 z.B. die Zahl der gespeicherten Ziffern, Reihenfolge der nach den SW bzw. nach dem MFV abzuarbeitenden Ziffern, o. dgl. . Die Steuereinrichtung 332 führt für jede Ziffer zwei Wahlvorgänge durch: einmal nach den SUV mittels der Kontakte 13 und 17, zu zweiten nach den MFV mittels des Oszillators 182 und des Kontaktes 35. Dabei veranlaßt die Steuereinrichtung 332 die Aussendung des Hehrfrequenz-Signals, auf das sie den Oszillator 182 eingestellt hat, durch Schließen des Kontaktes 35 immer nur dann, wenn sie den Kontakt 13 zur Schleifenunterbrechung geöffnet hat. Nach jedem Wahlvorgang - SW oder NFV - ändert die Steuereinrichtung die zugehörige Zusatzinformation. Eine Ziffer wird erst dann gelöscht, wenn -sie nach beiden Wahlverfahren gewählt worden ist.
  • Fig. 10 zeigt ein Realisierungsbeispiel nach / 8 / fürden Oszillator 182. Bei entsprechender Umstellung kann auch die Schaltung in Fig. 3 als Oszillator 182 verwendet werden. Sie hat jedoch den Nachteil, daß sie wegen der Spulen und Übertrager nicht als integrierter Schaltkreis realisiert werden kann.
  • Bei allen Schaltungen zur Realisierung der Oszillatoren 181, 182 und 183 werden die Bauelemente so gewählt, daß die vorgeschriebenen Mindest-bzw. Höchstwerte für den Schleifengleichstrom eingehalten werden; ggf.
  • sind besondere Einspeisevorrichtungen (z.B. Übertrager) für das Mehrfrequenz-Signal vorzusehen.
  • In den Fällen, in denen die Stromversorgung der Schaltungsanordnung durch den Schleifenstron nicht möglich ist, wird eine unabhängige Stromversorgung (z.B. Netzanschluß) vorgesehen.
  • Literatur / 1 / CCITT-Empfehlung: CCITT-Studienkommission XI, Periode 1964/1968; Dokument 121; Tokio, Juli 1967.
  • / 2 / Barz, H.-J.; Portscht, R.: System zur Zeitplanung mit Hilfe des Fernsprechapparates.
  • Offenlegungsschrift Nr.
  • Anmeldetag / 3 / Barz, fl.-J.; Portscht, R.: Schaltwlgsanordnung zur Einführung neuer Dienste in Fernmeldeanlagen mit Hilfe der Nachwahl.
  • Offenlegungsschrift Nr.
  • Anmeldetag / 4 / Bürger, W.; Fahrenschon, F.; Strobelt, W.: Fernsprech-Nebenstellenanlagen mit Datenverkehr.
  • Informationen zur Fernsprech-Vermittlungstechnik 5/1969, H. 4, S. 218-225.
  • Fuhrmann, H.: Datenverkehr über Fernsprech-Nebenstellenanlagen.
  • T+N-Nachrichten, H. 71 (1970), S. 48 ff.
  • / 5 / Pfeiffer, P.: Fernsprechtischapparate 613 bis 616.
  • Unterrichtsblätter (der Deutschen Bundespost) (B), 22 (1969), Nr. 12, S. 355-378.
  • /6/ Ham, J.H.; West, F.
  • A Touch-Tone Caller for Station Sets.
  • IEEE Transactions on Communication and Electroni.cs, Vol. 82, (March 1963), S.17 - 24.
  • / 7 / Oden, H.: Möglichkeiten und Grenzen einer "unechten Tastwahl".
  • NTZ, H. 12 (1970), S. 603-607.
  • / 8 / Orr, H.R.; Rickert, R.M.; Hill, D.M.: An Integrated RC Oscillator For Touch Tone Dialing.
  • IEEE Transactions on Communications Technology.
  • Vol. COM-16, No. 4 (August 1968), s.624-628.

Claims (27)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E :
    Patentansprüche Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Eingabemittel (4) und der Umsetzeinrichtung (5) für die Wählinformation sowohl Einrichtungen zur Erzeugung der Wählsignale nach dem Sc.hleifen-Unterbrechungs-Verfahren, insbesondere der Schleifenunterbrechungskontakt (13), der die Schleife lim vorgeschriebenen Zeitraster unterbricht und schließt, und ein Kontakt (17), der während des Wählvorgangs den Sprechkreis (16) kurzschließt, wobei diese Kontakte beliebig, z.B. mechanisch oder elektronisch realisiert werden können, als auch Einrichtungen zr Erzeugung von Wechselspannungs- bzw. Wechselstrom-Wählsignalen vorhanden sind, die über alle, insbesondere über durchgeschaltete Fernsprechleitungen übertragen werden können, und daß ohne Zutun des Teilnehmers zumindest bei der Nachwahl, d.h. nach Erreichen eines Haupt- oder Nebenanschlusses mit entsprechender Hörtonausgabe, das der eingegebenen Ziffer/Zeichen zugeordnete-Wechselspannungs- bzw. Wechselstrom-Wählsignal gesendet wird, und daß dazu weitere Einrichtungen, z.B. Steuer- und Auswerteeinrichtungen, vorhanden sind, wie sie in den folgenden Unteransprüchen beschrieben werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jede eingegebene Ziffer/Zeichen sowohl das Wählsignal nach dem Schleifen-Unterbrechungs-Verfahren als auch das Wechselspannungs- bzw.
    Wechselstrom-Wählsignal gesendet wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, naci Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Wechselspannungs- bzw. Wechselstrom-Wählsignale Mehrfrequenz-Signale entsprechend der Empfehlung des CCITT / 1 / gesendet werden.
  4. 4. Schaltwigsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nech Anspruch 3, dadurch gekennzeichiet, daß der Kontakt (13), der durch Öffnen und Schließen im vorgegebenen ieitraster die Schleifenunterbrechungs-Wählsignale erzeugt, und der Kontakt (17), der während des Wählvorgangs den Sprechkreis (16) kurzschließt, direkt von den üblichen Eingabemitteln (4) wie Nummernscheibe (41) und Tastatur (42) über die üblichen Umsetzeinrichtungen (5) wie Nummernschalter (51) und Umsetzeinrichtung für unechte" Tastwahl (52) - siehe / 7 / - bedient werden, und daß die Informationen zur Erzeugung des Mehrfrequenz-Wählsignals indirekt, wie in den folgenden Unteransprüchen beschrieben, gewonnen werden.
  5. 5. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Mehrfrequenz-Wählsignal Impulse eines Mehrfrequenz-Signals gesendet werden, wobei die Anzahl der Impulse einer Impulsreihe gleich der gewählten Ziffer/Zahl ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Impulse eines Mehrfrequenz-SignaLs entsprechend der CCITT-Empfehlung / 1 / gesendet werden, das keinem der Zeichen 1...0, oder * zugeordnet ist.
  7. 7. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wahlsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten; nach Anspruch 5 oder 6; dadurch gekennzeichent, daß ein Oszillator (181), der ein Mehrfrequenzsignal entrsprechend der CCITT-Empfehlung / 1/ erzeugen kann, mit seinem Ausgang parallel zu dem Kontakt (13) angeschlossen ist, der durch Öffnen und Schließen im vorgegebenen Zeitraster die Schleifenunterbrechungs-Wählsignale erzeugt; so daß der Oszilator (181) während jeder wirksamen Öffnung dieses Kontaktes (13) das Mehrfrequenz-Signal sendet, und daß währenddessen kein schleifenstrom größer als der zugelassene Fehlstrom bei Schelifenunterbrechung fließt.
  8. 8. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zusatzlich zu dem Schleifenunterbrechungs-Wählsignal des Mehrfrequenz-Signal gesendet wird, das nach der CCITT-Empfehlung der gewählten Zif-f er zugeordnet ist.
  9. 9. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifenunterbrechungen eines Schleifenunterbrechungs-Wählsignals gezahlt werden und dann das zugeordnete Mehrfrequenz-Signal gesendet wird.
  10. 10. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt (13), der durch Öffnen und Schließen im vergegebenen Zeitraster das Schleifenunterbrechungs-Wählsignal erzeugt, und der Kontakt (17), der während des Wählvorgangs den Sprechkreis (16) kurzschließt, darauf überwacht werden, ob sie geöffnet oder geschlossen sind, und daß beim Schließen des zweitgenannten Kontaktes (17) ein Zähler (24) auf Null gesetzt wird, und daß in diesem Zähler (24) gezahtl wird, wie Oft der erstgennnte Kontakt (13) geöffnet ist in der Zeit, in der' der zweitgenannte Kontakt (17) geschlossen ist, und daß ein Oszillator (182), der wahlweise eines der hath der CITT-Empfehlung / 1 / den Ziffern 1...0 zugeordneten Mehrfrequenz-Signale erzeugen kann, auf das Mehrfequenzsignal eingestellt wird, das der im Zähler (24) gespeicherteh Zahl entspricht, und daß beim Öffnen des zweitgenannten Kontaktes (17) ein Schalter (22) betätigt wird, und daß dadurch der Oszillator (182) für eine bestimmte Zeit das Mehrfrequenzsignal zur Vermittlungssteile sendet.
  11. 11. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wähisignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die beidne genannten Kontakts (13 und 17) zur Schleifenunterbrechung bzw. Kurzschließen des Sprechkreises (10) durch parallelliegende Spannungsdiskriminatoren darauf uberwatht werden, @@ sie gesffent oder geschiossen sind.
  12. 12. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Feststellung der Anyahl der Schleifenunterbrechung eines Schelifenunterbrechungs-Wählsignale der Schleifen-Gelichstrow iS überwacht wird, insbesondere der Sprung von iS = 0 auf iS = ISg, den Strom bei geschlossener Schleife, und umgekehrt, und daß die Überwachung durch direkte Messing des Stromes i5 oder durch Messung einer mit iS in Beziehung stehenden Größe erfolgt.
  13. 13. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Überwachungseinrichtung (26) beim ersten negativen Sprung des Schleifen-Gleichstroms von iS = ISg auf iS = 0 einen Zähler (24) auf Null setzt, und daß sie beim nächstfolgenden positiven Sprung von iS = 0 auf iS = ISg den Stand des Zähler (24) um 1 erhöht, sofern dieser Sprung innerhalb der Zeit nach dem negativen Sprung auftritt, die der Kontakt (13) zur Schleifenunterbrechung maximal geöffnet ist, und daß bei allen weiteren positiven Sprüngen von i5 = 0 auf is = 1Sg die Überwachungseinrichtung (26) den Stand des Zählers (24) um 1 erhöht, sofern solch ein Sprung innerhalb der Zeit nach dem letzten Sprung von iS = ° auf iS = ISg erfolgt, die zwischen zwei Schließvorgängen des Kontaktes (13) zur Schleifenunterbrechung maximal vergeht, und daß ein Oszillator (182), der wahlweise eines der nach, der CCITT-Empfehlung / 1 / den Ziffern 1...0 zugeordnete Mehrfrequenzsignal erzeugen kann, auf das Mehrfrequenz-Signal eingestellt wird, das der im Zähler (24) gespeicherten Zahl entspricht, und daß dieser Oszillator (182) zur Aussendung eines Mehrfrequenz-Signals mittels eines Schalters (22) an die a- und b-Ader (ii bzw. 12) umgeschaltet werden kann, und daß, sofern der Sprung von iS = 0 auf iS = 1Sg nicht innerhalb der letztgenannten Zeit auftritt, die Überwachungseinrichtung (26) den Schalter (22) betätigt, so daß für eine bestimmte Zeit das Mehrfrequenz-Signal gesendet wird, und daß in allen Fällen, in denen der positive Sprung von iS = 0 auf iS = ISg nicht fristgerecht auftritt, der nächstfolgende Sprung von iS = ISg auf i5 = ° als erster Sprung (s. o.) dieser Art aufgefaßt wird.
  14. 14. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wahlsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überwachung des Schleifengleichstromes i5 die Spannung zwischen der a- und b-Ader (11 und 12) gemessen wird, wobei diese Spannung für i5 = ° gleich der Speisespannung und für iS = ISg gleich Null ist, und daß diese Spannung bzw. die Spannungssprünge von einem Spannungsdiskriminator (211) überwacht werden.
  15. 15. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch oder Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil (2) der Schaltungsanordnung, der zur Erzeugung des Mehrfrequenzsignals entsprechend der gewählten Ziffer dient, insbesondere die Überwachungseinrichtung (26), der Zähler (24), der Schalter (22), der Oszillator (182) und die Schleifenstrom-Überwachung, sowie die weiterführende Fernsprechleitung (7) für mehrere Fernsprechapparate (2) nur einmal vorhanden ist, und daß dieser Teil (2) der Schaltungsanordnung mitsamt der weiterführenden Fernsprechleitung (7) über eine Anschalteeinrichtung (6) wahlweise mit einem der Fernsprechapparate (2) verbunden werden kann.
  16. 16. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Eingabemittel für die Wählinformation eine Tastatur (42) verwendet wird, und das dic Information über die getastete Ziffer einarseita von der Tastatur (42) in ene Umsetzeinrichtung für I,lunechtelt Tastwahl (52) übernommen und in Steuerbefehlen in in den Schleifenunterbrechungskontakt (13), der durch Öffnen und Schließen im vorgegebenen Zeitraster die Schleifenunterbrechungs-Wählsignale erzeugt, und an den Kontakt (17), der während des Wählvorgangs den Sprechkreis (16) kurzschließt, umgesetzt wird, urd daß die Information ueber die getastete Ziffer andererseits von der Tastatur (42) in eine Einrichtung für Mehrfrequenzwahl übernommen wird
  17. 17. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmert stationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch 16., dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung fur Mehrfrequenzwahl aus einer Steuereinrichtung (331), einer Speichereinrichtung (321), einem Oszillator (182), der wahlweise eines der nach der CCITT-Empfehlung den Ziffern 1...0 zugeordnete Mehrfrequensignale erzeugen kann, und einer Einrichtung besteht, die den Schleifenunterbrechungskontakt (13) und den Kontakt (15) des Gabelumschalters darauf überwacht, ob sie geöffnet oder gescblossen sind, und daß die Information über die getasteten Ziffern in der Speichereinrichtung (321) gespeichert wird, und daß die Steuereinriehtung (331), solange noch Ziffern gespeichert sind, die Aussendung des nächsten Mehrfrequenz-Signala durch den Oszillator (182) veranlaßt und dann die entsprechende Ziffer löscht, und daß die Steuereinrichtung (331) beim Offnen des Kontaktes (15) des Gabelumschalters durch Auflegen des Handapparates alle Ziffern löscht.
  18. 18. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Mehrfrequenz-Signal nur dann gesendet wird, wenn der Schleifenunterbrechungskontakt (13) geöffnet ist.
  19. 19. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Mehrfrequenz-Signal nur dann gesendet wird, wenn der Schleifenunterbrechungskontakt (13) geschlossen ist.
  20. 20. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch 18 oder Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung an den in Reihe liegenden Schleifenunterbrechungskontakt (13) und Gabelumschalter-Kontakt (15) überwacht werden, um festzustellen, ob einer dieser Kontakte oder beide geöffnet sind, und daß diese Spannung mit einet Spannungsdiskriminator (211) überwacht wird, und daß die Steuereinrichtung (331) bei eine. Sprung dieser Spannung von 0 auf die Speisespannung zunächst annimmt, daß der Schleifenunterbrechungs-Kontakt (13) geöffnet wurde, und daß die Steuereinrichtung (331) überwacht, ob der umgekehrte Sprung innerhalb der maximalen Öffnungszeit nach dem Sprung der Spannung von 0 auf die Speisespannung auftritt, und anderefalls annimmt daß der Gabelu.schalter-Kontakt (15) geöffnet wurde.
  21. 21. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch 18 oder Anspruch 19 dadurch gekennzeichnet, daß die Information darüber, ob der Schleifenunterbrechungskontakt (13) offen oder geschlossen ist, von der Umsetzeinrichtung für unechte Tastwahl (52) übernommen wird.
  22. 22. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für ehrfrequenzwahl aus einem Oszillator (183), der wahlweise eines der nach der CCITT-Empfehlung /. 1 / den Ziffern 1...0 zugeordnetetMehrfrequenz-Signale erzeugen kann, einer Schalteinrichtung (36) und einer Umcodiereinrichtung (252) besteht, wobei letztere je nach Ausführung der Tastatur entfallen kann, und daß die Information über die getastete ZifferZzur Einstellung des Oszillators (183) auf das entsprechende Mehrfrequenz-Signal ausgewertet wird, und daß die Schalteinrichtung (36) den Oszillator (183) so lange in die Schleife einfügt, wie die Taste der Tastatur (42) betätigt wird, wobei der Oszillator (183) bei geschlossenem Schleifenunterbrechungs-Kontakt (13). so in die Schleife eingefügt wird1 daß ein Gleichstrom nicht kleiner als der vorgeschriebene Mindest-Schleifengleichstrom fließt, und bei geöffnetem Schleifenunterbrechungskontakt (13) so in Schleife eingefügt wird, daß ein Gleichstrom nicht größer als der maximal zugelassene Fehlstrom fließt.
  23. 23. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator (183) über einen Strompfad für einen Gleichstrom größer als der Mindest-Schleifengleichstrom und über einen zweiten Strompfad für einen Gleichstrom kleiner als der maximal zugelassene Fehlstrom verfügt, wobei das Mehrfrequenzsignal in beide Strompfade eingespeist wird, und daß der erstgenannte Strompfad durch einen in Ruhestellung geschlos senen Kontakt (361) überbrückt wird, während der zweitgenannte Strompfad von einem in Ituhezustand geöffneten Kontakt (362) unterbrochen wird, und dan die beiden Strompfade durch den als \rrechselkoiitakt ausgebildeten Schleifenuiiterbrechungs-Kontakt (13') wechselweise in die Schleife eingcfiigt werden, wobei dieser Wcchselkontakt (13') in Ruhestellung den erstgenannten, iiberbrückbaren Strompfad und in Arbeitsstcllung zur Schleifcnunterbrechung den zweitgenannten, unterbrechbaren Strompfad in die Schleife einfügt.
  24. 24. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten1 nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Eingabemittel für die Wählinformation eine Tastatur (42) verwendet wird, und daß für die Erzeugung des Schleifenunterbrechungs und des Mehrfrequenz-Wählsignals einige Einrichtungen gemeinsam benutzt werden, nämlich eine Speichereinrichtung (322), die eine bestimmte Zahl von Ziffern sowie Zusatzinformationen speichern kann, und eine Steuereinrichtung (332), und daß die Information über die getasteten Ziffern nebst Zusatzinformationen, die die Steuereinrichtung (332) bereitstellt, in der Speichereinrichtung (322) gespeichert werden, und daß die Steuereinrichtung (332) für jede gespeicherte Ziffer das zugeordnete Schleifenunterbrechungswählsignal mit Hilfe des Schleifenunterbrechungskontaktes i13) erzeugt, und daß die Steuereinrichtung (332) außerdem für jede gespeieherte Ziffer die Aussendung des nach der CCITT-Empfehlung / 1 / zugeordneten Mehrfrequenz-Signals mittels eines Oszillators (182) und einer Schalteinrichtung (35) veranlaßt, und daß die Steuereinrichtung (332) bei beiden Wählvorgängen die Reihenfolge einhält, in der die Ziffern eingetastet wurden, und daß dazu nach jedem Wählvorgang die zugehörigen Zusatzinformationen in der Speichereinrichturig geändert werden, und daß eine Ziffer erst dann gelöscht wird, wenn die zugeordneten Wählsigrale nach beiden Verfahren gesendet sind.
  25. 25. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere ernsprechapparaten, nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mehrfrequenzsignal nur dann gesendet wird, wenn der Schleifenunterbrechungs-Kontakt (13) geöffnet ist.
  26. 26. Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mehrfrequenz-Signal nur dann gesendet wird, wenn der Schleifenunterbrechungskontakt (13) geschlossen ist.
  27. 27. Schaltungsanordnung zur Erzeugung'von Wählsignalen in Teilnehmerstationen, insbesondere Fernsprechapparaten, nach Anspruch 11 oder Anspruch 14 oder Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsdiskriminatoren (211 bzw. 212) bei Verwendung von mechanischen Kontakten nur dann ein Ausgangssignals ändern bzw. abgeben, wenn. die neue Eingangsspannung für eine bestimmte Mindestzeit ansteht, um Fehler durch Kontaktprellungen zu verhindern.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2419624A1 (fr) * 1978-03-08 1979-10-05 Roche Bernard Poste telephonique a clavier a commutation automatique des codes de numerotation a impulsions et a multifrequence
EP0026020A1 (de) * 1979-09-17 1981-04-01 Koninklijke Philips Electronics N.V. Fernsprechapparat

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