DE2248870B2 - Meßumformer mit Teilmeßbereich - Google Patents
Meßumformer mit TeilmeßbereichInfo
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Description
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht deshalb vor, daß der Ausgangsstrom des Verstärkers auf einen
Maximalwert begrenzt ist, indem ein Schwellwertelement, z. B. eine Diode, mit einem der im Ausgangskreis
des Verstärkers liegenden Widerstände und dem Verstärkere:ngang so verbunden ist und die Schaltung
so dimensioniert ist, daß das Schwellwertelement einen Gegenkopplungsstrom durchläßt, sobald der
Ausgangsstrom seinen Maximalwert erreicht und damit einen Spannungsabfall bewirkt, der den Schwellwert
des Schwellwertelementes überschreitet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Schaltung des Meßumformers, und
F i g. 2 eine Kennlinie des Meßumformers zur Darstellung
des Teilbereiches.
Die in F i g. 1 dargestellte Schaltung enthält im wesentlichen den zum Verstärker V gehörigen Schaltungsteil.
Das dem Verstärkereingang zugeführte Meßsignal IM kann zuvor schon nicht dargestellte
Schaltungsteile des Meßumformers durchlaufen haben, die es aus beliebigen anderen Größen in seine
jetzige Form als Gleichstromsignal /M umgeformt haben. Der als Meßsignal bezeichnete Strom IM wird
nun mit Hilfe des Verstärkers V in bekannter Weise in einen eingeprägten Ausgangsstrom lA umgewandelt.
Hierzu wird der von IA an den Widerständen
R2, /?., verursachte Spannungsabfall über einen Widerstand
R. auf den Eingang des Verstärkers V gegengekoppelt.
Zur erfindungsgemäßen Meßbereichsunterdrückung wird dem Eingang des Verstärkers V außer dem Meßsignal
Iμ noch ein Gegensignal I0 zugeführt, das mit
Hilfe der Widerstände R8, R9
R10 sowie einer Zener-
diode Z aus einer negativen Spannungsquelle erzeugt wird. Wie F i g. 2 zeigt, wird dadurch ein Teil der
Kennlinie IA = {(lM) in den negativen Bereich verschoben,
das heißt bei /M < Ia wird IA negativ. Um
den negativen Ausgangsstrom IA zu unterdrücken, ist
zwischen den Ausgang des Verstärkers V und die
ίο vom Ausgangsstrom IA durchflossene Büide/?! eine
Diode D1 geschaltet. Der Kennlinienknick der Diode D1 würde jedoch 7U Verzerrungen innerhalb des Teilbereiches
führen. Parallel zur Diode D1 ist deshalb ein Widerstand R4 geschaltet. Dadurch wird der unlineare
Teil der Kennlinie in den negativen Ausgangsstrombereich verschoben, wo er nicht mehr stört. Außerdem
ist dieser Strom gerade so groß, daß er sicher erkennen läßt, ob der Meßumformer außer Betrieb
ist oder ob das Meßsignal den unteren Grenzwert des Teilbereiches noch nicht erreicht hat
Die Schaltung in F i g. 1 ist weiterhin so aufgebaut, daß auch ein oberer Grenzwert nicht überschritten
wird. Hierzu wird der von dem Ausgangsstrom IA an
R3 erzeugte Spannungsabfall von einer Diode mit ihrem Schwellwert verglichen. Sobald an R3 ein Spannungsabfall
entsteht, der den Schwellwert der Diode überschreitet — das ist bei richtiger Dimensionicrune
von R3 der Fall, wenn der Ausgangsstrom lA seinen
oberen Grenzwert erreicht —, wird die Diode P, leitend
und bewirkt eine so starke Gegenkopplung, daß ein weiteres Ansteigen des Ausgangsstromes verhindert
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Meßumformer, der u»,e, Verwendung eines ^
S££Ä ,„„ΧίίίΓνΙΑ^ ^SgS de, Erfindung is, es ™e ^
Meßbereiches Meßsignale gleichbleibender PoIa- der eingangs genannten Art zu schaffen, der es er-
Meßbereiches Meßsignale gleichbleibender PoIa- der eingangs genannten Art zu schaffen, der es er-
daß demVerstärker(F) außer dem Meßsignal (Iu) >° dem Verstarker außer dem Meßsignal ein g
ein Gegensignal (Z0) «richer Art zugeführt ist, daß signal solcher Art zugeführt ist daß sich der Anfang sich der Anfang des Meßbereiches in den Bereich des Meßbereiches in den Bereich negativer Ausgangsnegativer Ausgangsströme (I A) verschiebt und in ströme verschiebt und in den Stromkreis zwischen dem Stromkreis zwischen dem Ausgang des Ver- dem Ausgang des Verstärkers und der Bürde des stärkers und der Bürde (A1) des Meßumformers 15 Meßumformers eine mit einem Widerstand ubereine mit einem Widerstand (A4) überbrückte Diode brückte Diode so eingefugt ist, daß sie die negativen (D1) so eingefügt ist, daß sie die negativen Aus- Ausgangsstrome bis auf einen kleinen zur Kontrolle gangsströme (IA) bis auf einen kleinen zur Kon- dienenden Restbetrag unterdruckt,
trolle dienenden Restbetrag unterdrückt. Schaltungen mit einem Verstärker, dem mehrere
ein Gegensignal (Z0) «richer Art zugeführt ist, daß signal solcher Art zugeführt ist daß sich der Anfang sich der Anfang des Meßbereiches in den Bereich des Meßbereiches in den Bereich negativer Ausgangsnegativer Ausgangsströme (I A) verschiebt und in ströme verschiebt und in den Stromkreis zwischen dem Stromkreis zwischen dem Ausgang des Ver- dem Ausgang des Verstärkers und der Bürde des stärkers und der Bürde (A1) des Meßumformers 15 Meßumformers eine mit einem Widerstand ubereine mit einem Widerstand (A4) überbrückte Diode brückte Diode so eingefugt ist, daß sie die negativen (D1) so eingefügt ist, daß sie die negativen Aus- Ausgangsstrome bis auf einen kleinen zur Kontrolle gangsströme (IA) bis auf einen kleinen zur Kon- dienenden Restbetrag unterdruckt,
trolle dienenden Restbetrag unterdrückt. Schaltungen mit einem Verstärker, dem mehrere
2 Meßumformer nach Anspruch 1, dadurch ao Signale zugeführt werden, sind an sich bekannt. Als
gekennzeichnet, daß der Ausgangsstrom (IA) des Beispiel seien die mit Hilfe von Operationsverstärkern
Verstärkers (F) auf einen Maximalwert begrenzt aufgebauten Addierschaltungen genannt, die sich
ist, indem ein Schwellwertelement, z.B. eine ebenso wie Differenzverstärker-, Kompensation- und
Diode (D.,) mit einem der im Ausgangskreis des Brückenschaltungen auch zur Differenzbildung eig-Verstärkers
liegenden Widerstände (A1, /?„, A3) *5 nen. Alle diese Schaltungen können auch in Verbin-
und dem Verstärkereingang so verbunden ist und dung mit dem erfindungsgemäßen Meßumformer verdie
Schaltung so dimensioniert ist, daß das wendet werden, wesentlich ist jedoch, daß das Meß-Schwellwertelement
einen Gegenkopplungsstrom signal mit dem Gegensignal so zusammengeführt wird, durchläßt, sobald der \usgangsstrom seinen Ma- daß sich der Anfang des Meßbereiches in den Bereich
ximalwert erreicht und damit einen Spannungs- 30 negativer Ausgangsströme verschiebt, und zwar so
abfall bewirkt, der den Schwellwert des Schwell- weit, daß der Teilbereichsanfang mit dem Nulldurchwertelementes
überschreitet. gang des Ausgangsstromes zusammenfällt. Allerdings
wird hierdurch noch keine echte Meßbereichsunterdrückung, sondern wie gesagt, nur eine Meßbereichs-
35 verschiebung erreicht. Der negative Ausgangsstrom
erlaubt es zwar zu unterscheiden, ob das Meßsignal den unteren Grenzwert des Teilbereiches unterschritten
hat oder der Meßumformer außer Betrieb ist,
Die Erfindung bezieht sich auf einen Meßumfor- nachteilig ist aber, daß bei fehlendem Meßsignal ein
mer, der unter Verwendung eines positiv und negativ 40 besonders hoher negativer Ausgangsstrom fließt. Unaussteuerbaren,
gegengekoppelten Verstärkers inner- erwünscht ist dabei nicht nur, daß die Zeiger der Anhalb
eines vorgegebenen Meßbereiches Meßsignale zeige- oder Registriergeräte am \nschlag »kleben«,
gleichbleibender Polarität in proportionale einge- sondern auch der unnötig hohe Stromverbrauch. Die
prägte Ausgangsströme umwandelt. Erfindung sieht deshalb als weiteres Merkmal vor, daß
Der Meßbereich eines Meßumformers wird üb- 45 zwischen den Ausgang des Verstärkers und die Bürde
licherweise so gewählt, daß der gesamte Änderungs- des Meßumformers eine Diode geschaltet ist, die nebereich
des Meßsignals erfaßt werden kann. Es gibt gative Ausgangsströme unterdrückt. Um jedoch zu
jedoch auch Fälle, wo die Änderungen des Meß- verhindern, daß ähnlich wie bei den bekannten Schalsignals
nur innerhalb eines relativ schmalen Teil- tungen mit Zenerdioden der Kennlinienknick zu Meßbereichs
interessant sind, z. B. weil Werte außerhalb so wert Verfälschungen führt, wird der Diode ein Widerdieses
Teilbereiches nur selten vorkommen oder der stand parallel geschaltet. Der Kennlinienknick fällt
Teilbereich besonders kritische Werte erfaßt, die mit dadurch in den negativen Ausgangsstrombereich und
erhöhter (jenauigkeit gemessen werden sollen. kann somit die positiven Ausgangsströme nicht mehr
Bei bekannten Schaltungen werden zur Unter- verzerren. Der negative Ausgangsstrom wird außerdrückung
des Anfangsbereiches Zerierdioden ver- 55 dem durch geeignete Wahl des Widerstandes so
wendet. Diese bilden z. B. mit zwei Widerständen eine niedrig eingestellt, daß die vorstehend genannten
Brückenschaltung, die so zusammengefügt ist, daß in Nachteile vermieden werden, andererseits aber die
zwei einander gegenüberliegenden Brückenzweigen je Inbetriebnahme des Meßumformers auch bei fehleneine
Zenerdiode liegt. Der einen Diagonale der Brücke dem Meßsignal erkennbar ist.
wird das Meßsignal zugeführt und von der anderen 60 Um innerhalb eines relativ großen Meßbereiches
Diagonale die Teilbereichsspannung abgenommen. nur einen kleinen Teilmeßbereich zu erfassen, wird es
Alle Spannungen, die kleiner als die Summe der bei- oft nicht genügen, lediglich den Anfangsbereich zu
den Zenerspannungen sind, werden unterdrückt. unterdrücken, sondern es kann ebenso auch eine
Nachteilig bei dieser Schaltung ist jedoch, daß der Unterdrückung des Endbereiches erforderlich werden.
Kennlinienknick der Zenerdioden, insbesondere bei 65 Einer oberen Begrenzung des Meßbereiches kommt
kleinen Zenerspannungen recht unscharf ist, was im übrigen grundsätzliche Bedeutung zu, wenn eine
zwangsläufig zu Verzerrungen der Ausgangsspannung Uberlastung~des Ausgangs durch eine Übersteuerung
führt. Die Schaltung erlaubt es zudem nicht, an Hand des Meßumformereingangs verhindert werden soll.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722248870 DE2248870C3 (de) | 1972-10-05 | 1972-10-05 | Meßumformer mit Teilmeßbereich |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722248870 DE2248870C3 (de) | 1972-10-05 | 1972-10-05 | Meßumformer mit Teilmeßbereich |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2248870A1 DE2248870A1 (de) | 1974-04-11 |
| DE2248870B2 true DE2248870B2 (de) | 1975-11-27 |
| DE2248870C3 DE2248870C3 (de) | 1982-04-08 |
Family
ID=5858262
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722248870 Expired DE2248870C3 (de) | 1972-10-05 | 1972-10-05 | Meßumformer mit Teilmeßbereich |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2248870C3 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3412843A1 (de) * | 1984-04-05 | 1985-10-31 | Knick Elektronische Meßgeräte GmbH & Co, 1000 Berlin | Verfahren zum umwandeln eines im bereich von 0 bis 20 ma liegenden eingangsstroms in einen ausgangsstrom im bereich von 4 bis 20 ma, und umgekehrt, sowie schaltungsanordnung zur durchfuehrung des verfahrens |
| DE4012174A1 (de) * | 1990-04-14 | 1991-10-17 | Telefunken Electronic Gmbh | Schaltung, die aus einen strom einen teilstrom erzeugt |
| DE102006045893A1 (de) * | 2006-09-28 | 2008-04-03 | Siemens Ag | Automatische Verschiebung des Messwerterfassungsbereichs einer sensorischen Messeinrichtung |
-
1972
- 1972-10-05 DE DE19722248870 patent/DE2248870C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2248870C3 (de) | 1982-04-08 |
| DE2248870A1 (de) | 1974-04-11 |
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