-
Einloch-Mischbatterie Eine Einloch-Mischbatterie der im Oberbegriff
des Hauptanspruches angegebenen Gattung ist bekannt aus der deutschen Auslegeschrift
1 759 220. Dabei wird der Kaltwasser-Ablaufkanal durch einen Schlauch an den Stutzen
der Waschmaschine bzw. Spülmaschine angeschlossen, weil dies die beste Möglichkeit
zur Anpassung an die örtlichen Verhältnisse darstellt. Schläuche können aber platzen,
und es kann dabei ein großer Wasserschaden entstehen, weil sie der Alterung unterliegen
und beschädigt werden können.
-
Aus diesem Grunde ist im Batteriekörper der vorgenannten Einloch Batterie
ein Absperrventil vorgesehen, durch welches der Kaltwasser-AblauSkanal von Hand
abgesperrt werden kann. Trotzdem wird dadurch die Gefahr nicht beseitigt, denn die
Betätigung des Absperrventiles wird manchmal vergessen. Außerdem können die Schläuche
auch während des Betriebes durch den Druck des durchfließenden Wassers platzen.
-
Es soll nach der vorliegenden Erfindung eine Einloch-
Mischbatterie
der im Hautpanspruch genannten Art so ausgestaltet werden, daß man anstelle des
Schlauches eine feste Rohrverbindung zu den Anschlußstutzen der Waschmaschine bzw.
Spülmaschine herstellen kann.
-
Eine Einloch-Mischbatterie mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teiles
des Hauptanspruches wird in gleicher Weise montiert, wie eine solche nach dem Stand
der Technik, indem man den Batteriekörper mit dem Einsteckstutzen von oben in den
Spüttisch steckt und festschraubt. Die Verlängerungsrohre behindern die Montage
nicht, da sie gerade sind. Nach der Befestigung des Batteriekörpers werden die Verlängerungsrohre
etwa in Höhe der Anschlußstutzen der Maschinen horizontal umgebogen in Richtung
auf die Anschlußstutzen hin. Da die Verlängerungsrohre aus Kupfer bestehen, ist
die Umbiegung leicht durchzuführen. Es braucht dann lediglich noch von den jeweiligen
Enden der Verlängerungsrohre eine Kupferleitung zu den Anschlußstutzen der Maschinen
verlegt zu werden, was vergleichsweise keine größere Installationsarbeit mit sich
bringt als das Verlegen eines Schlauches bei den bekann ten Einloch-Mischbatterien.
Dadurch, daß die Verlängerungsrohre am Batteriekörper angebracht geliefert werden,
ist bereits ein großer Teil der Installationsarbeit fabrikatorisch vorweggenommen.
Die Konstruktion des Batteriekörpers kann durch die Erfindung durch das Weylassen
des Absperrventiles vereinfacht werden. Da die festen Rohrleitungen nicht platzen
können wie ic.hliuche, macht es nichts, wenn sie ständig unter Wasserdruck stehen,
so
daß man die Ka1twasser-Alaufkanä1e am Batteriekörper nicht abzusperren braucht.
Es genügen die jeweils maschinenseitigen Absperreinrichtungen.
-
Im Anspruch 2 werden geeignete Mittel zur Herstellung einer festen
Rohrverbindung von den Enden der Verlängerungsrohre bis zu den Maschinenstutzen
vorgeschlagen. Die erfindungsgemässen Mittel sind so beschaffen, daß diese feste
Rohrverbindung durch das Personal, das die Maschinen aufstellt, hergestellt werden
kann und daß zu diesem Zweck keine Fach-Installateure bemüht werden brauchen. Solange
keine Maschinen angeschlossen sind, kann man die Enden der Verlängerungsrohre durch
Abquetschen schließen.
-
Wenn man nach Anspruch 3 der Erfindung die beiden Kaltwasser-Ablaufkanäle
nebeneinander legt und den schrägen Zulaufkanal vom Kaltwasser-Zulaufkanal zum Ventilsitz
entsprechend verlängert und verbreitert, so kann man eine ständige Verbindung zwischen
dem Kaltwasser-Zulaufkanal und den beiden Kaltwasser-Ablaufkanälen herstellen, ohne
daß, wie beim Stand der Technik, besondere Umlaufkanäle oder dergleichen nötig sind.
Anspruch 3 gibt somit eine Lehre für eine ökonomische Herstellung der Einloch-Mischbatterie
nach dem Hauptanspruch Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden näher
beschrieben unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen.
-
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch die Einloch-Mischbatterie entsprechend
dem Schnitt I-I in Fig. 2, Fig. 2 ist ein Querschnitt entsprechend II-II von Fig,
1, Fig. 3 ist ein Längsschnitt entsprechend III-III nach Fig. 2, Fig. 4 zeigt den
festen Rohranschluß an einen Maschinenstutzen.
-
Der Batteriekörper 10 hat einen Einsteckstutzen 11 zur Befestigung
am Spültisch. Man erkennt aus Fig. 1 den Warmwasser-Zulaufkanal 12, der über einen
schrägen Zulaufkanal zum Ventilsitz 15 führt, wo der Warwasser-Zulauf nach Bedarf
durch ein nicht eingezeichnetes Hand- Ventil abgesperrt bzw. geöffnet werden kann.
Bei geöffnetem Hand-Ventil geht der Warmwasser-Zulauf weiter über Verbindungskanal
16 zur Mischkammer 17.
-
Rechts neben dem Warmwasser-Zulaufkanal erkennt man auf Fig. 1 den
etwas größeren Kaltwasser-Zulaufkanal 13, der über den schrä gen Zulaufkanal 23
zum Ventilsitz 24 führt, wo sich wiederum das nicht eingezeichnete Hand-Ventil befindet
und von wo der Kaltwasser-Zulauf über Verbindungskanal 25 zur Mischkammer führt
Warmwasser-Zulaufkanal 12 und Kaltwasser-Zulaufkanal 13 werden in an sich bekannter
Weise installationstechnisch durch Kupferrohre 12a bzw. 13a (Fig. 4) an die bauseitigen
Eckventile 12b und 13b angeschlossen.
-
Unten am Batteriekörper treten außer den Warmwasser- bzw.
-
Kaltwasser-Zulaufanälen die beiden Kaltwasserablauf-Kanäle 14a und
14b aus, wie man aus Fig. 2 und aus Fig. 3 erkennt. Insbesondere
aus
Fig. 2 erkennt man, daß die Kaltwasser-Ablaufkanäle 14a und 14b durch den schrägen
Zulauf-Kanal 23 bereits vor dem Ventilsitz 24 an den Kaltwasser-Zulaufkanal 13 angeschlossen
sind und somit ständig unter dem Druck des Kaltwasser-Zulaufes stehen.
-
An den Ausgängen der beiden Kaltwasser-Ablaufkanälen 14a und 14b sind
fabrikatorisch die geraden Verlängerungsrohre 30-, die aus Kupfer bestehen, eingesetzt.
Die gesamte Einloch-Mischbatterie wird also mit den geraden Verlängerungsrohren
30 geliefert.
-
Die Länge dieser geraden Verlängerungsrohre ist so bemessen, daß damit
möglichst weitgehend der Leitungsweg zu den Stutzen der Spülmaschine bzw. der Waschmaschine
ausgeführt werden kann.
-
Die weiteren Montage der festen Rohrleitumgen von den Enden der Verlängerungsrohre
30 bis zu den Maschinenstutzen 38 ist aus Fig. 4 erkennbar. Es werden zunächst die
Verlängerungsrohre 30 etwa in Höhe der Maschinenstutzen 38 in Richtung auf diese
abgebogen. Ein auf die Distanz zugeschnittenes Zwischenrohr 34 hat an einem Ende
einen aufgelöteten Nippel 35 sowie eine Überwurfmutter 37, womit es unter Verwendung
einer Dichtung 36 direkt auf den Maschinenstutzen durch Festschrauben angeschlossen
werden kann.
-
Der Anschluß an das Ende des Verlängerungsrohres 30 erfolgt mittels
einer an sich bekannten Quetschverschraubung, bestehend aus einer Hülse 32, die
über die Enden des Verlängerungsrohres 30 und des Zwischenrohres 34 gesteckt wird,
sowie zweier konischer
Quetschtetle 33, die auf jede Seite der
Hülse 32 fesgeschraubt werden, wobei die Ränder der konischen Quetschteile von außen
gegen die Rohre drücken und eine Abdichtung herbeiführen.
-
Wenn eine Einloch-Mischbatterie nach der Erfindung am Spültisch und
an den bauseitigen Eckventilen installationstechnisch anschlossen ist, so kann zu
einem späteren Zeitpunkt die Waschmaschine bzw. die Spülmaschine angeschlossen werden,
ohne daß man einen Installateur benötigt. Das Fachpersonal, das die Maschinen anliefert
und aufstellt, ist auch imstande, die erfindungsgemässen Rohrverbindungen herzustellen.
Solange noch keine Maschinen angeschlossen sind, können die Enden der Verlängerungs
rohre durch Zusammendrücken verschlossen werden.
-
3 1 zeigt auf Fig. 4 eine Krümmung eines Verlängerungsrohres 30 Dieses
kann, solange es nicht benötigt wird, durch eine Quetschung 39 an seinenEnden verschlossen
werden.