DE2248635C3 - Druckabhängig gesteuertes elektrisches Schaltwerk - Google Patents
Druckabhängig gesteuertes elektrisches SchaltwerkInfo
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Classifications
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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- H01H1/029—Composite material comprising conducting material dispersed in an elastic support or binding material
-
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- H01H35/00—Switches operated by change of a physical condition
- H01H35/24—Switches operated by change of fluid pressure, by fluid pressure waves, or by change of fluid flow
- H01H35/38—Switches operated by change of fluid pressure, by fluid pressure waves, or by change of fluid flow actuated by piston and cylinder
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Description
«Kate Kontaktplatte auf Grund des Federdruckes auf
fjaaitohleplattenstapel, so daß der Str°n>krejs geflossen ist und die Kontroll-Lampe voll aufleuchtet;
joiner Stellung dazwischen bilden die Kohleplatten
^8Q1 mehr oder weniger großen Widerstand, so daß
äjegoatroü-Lampe mehr oder weniger stvk aufleuchtet
Bei dieser bekannten Ausführungsform sind mehrerieitbewegliche
Teile vorgesehen, die einem ständi- «oVerschleiß ausgesetzt sind, und auch die Schrauwfeder
muß wegen eventuelle Ermüdungserscheinun- «en von Zeit zu Zeit überprüft und eventuell nachge-SgIJt
werden so daß keine auf lange Dauer gleichbleibende Funktion gewährleistet ist, ganz abgesehen da-
yan daß nur ein weitgehend druckloser Zustand bzw.
ein solcher mit zu geringem Druck oder ein Mindest-Öldruck,
nicht jedoch ein zu hoher Öldruck, angezeigt werden kann.
Es ist weiterhin beispielsweise aus den USA-Patent-SCJK-iften
3125 739 und 3 386 067 bekannt, in elektrischen
Schaltvorrichtungen Druckstücke vorzusehen, ω die im wesentlichen aus einem nachgiebigen, elektrisch
eicht leitfähigen Kunststoffmaterial bestehen, in dem
eine Vielzahl von elektrisch leitfähigen Teilchen ver teilt ist. wobei elektrisch leitende Anschlußplatten in
solche Druckstückc eingebettet oder auf gegenüberlie-•enden
Seiten befestigt sein können. Bei Ausüben eines bestimmten Druckes werden dann die elektrisch leitenden
Teilchen miteinander in Berührung gebracht, so daß die Anschlußplatten elektrisch miteinander verbunden
und somit beispielsweise ein elektrischer Schaltkreis geschlossen werden kana
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektrisches
Schaltwerk der eingangs genannten Art zum Betätigen einer Vielzhal elektrischer Einrichtungen in
einer vorbestimmten Sequenz zu schaffen, bei dem insbesondere die weiter oben genannten Nachteile bekannter
Ausführungsformen für ähnliche Zwecke vermieden sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Druckstücke in einem Stapel in dem Bewe-
«ungsweg einer beweglichen Betätigungseinrichtung angeordnet sind, durch die der Stapel der DruckstücUe
einer Druckkraft mit einer solchen Größe beaufschlag-,ar
jst> daß die Druckstücke eines nach dem anderen
ektrisch leitfähig werden und jedes leitfähig gemachte
Druckstück leitfähig bleibt, bis alle Druckstücke leitfähig gemacht siad.
Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform wird in vorteilhafter Weise eine Vielzahl von Euv/Aus-Schaltgliedern
ausgenutzt, die nachgiebig zusammendrückbare Druckstücke aufweisen, welche aus einem leitfähigen
in einem nicht leitfähigen Zustand und umgekehrt allein durch die Beaufschlagung und Entlastung einer Druckkraft
gebracht werden können. Hierdurch kann auf die gewünschte Art eine Vielzahl von elektrischen Einrichtungen
üi vorbestimmter Sequenz betätigt werden, was mit verhältnismäßig einfach herzustellenden und kaum
zu wartenden Schaltelementen von verhältnismäßig großer Lebensdauer erzielt werden kann.
Bei dem erfindungsgemäßen Schaltwerk ist vorteilhaft,
daß die Empfindlichkeit der Schalter in weiten Grenzen und auf verschiedene Arten geändert werden
kann. . ...
In weiterer Ausgestaltung kann ein nachgiebig zusammendrückbar
Ein-Mus-Schalter mit einem Schmiermittel versehen sein, das die elektrische Lebensdauer
des Schalters stark erhöht.
Weitet ist vorteilhaft, daß das Schaltwerk selbst gro-
ße Strombelastungen verarbeiten kann, so daß die Notwendigkeit
für Relais u. dgl vermieden wird.
Schließlich ist noch vorteilhaft, daß bei Verwendung
des erfindungsgemäßen Schalters für eine Kraftfahrzeug-Signaleinrichtung die Notwendigkeit für die Verwendung
von Blinkern vermieden wird.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen in Verbindung
mit der folgenden Beschreibung und der Zeichnung. Es zeigt
F i g. 1 ein Schema einer sequenziellen Richtungsanzeigerschaltung
für ein Kraftfahrzeug, wobei die erfindungsgemäßen Schrittschalter verwendet sind.
F i g. 2 eine Seitenansicht eines Öldruckgebers mit einem Schaltwerk nach der Erfindung.
F i g. 3 einen vertikalen Schnitt des Gebers entlang de? Linie 3-3 in F i g. 4,
F i g. 4 einen Querschnitt entlang der Linie 4-4 in F i g. 3,
F i g. 5 eine Seitenansicht eines Geber-Teiles, F i g. 6 eine vergrößerte Aufsicht auf einen aus drei
Elementen bestehenden im Geber vorgesehenen Widerstand.
F i g. 7 ein Verdrahtungsschema einer typischen öldruckmeß-
und Geberschaltung.
Die in F i g. 1 gezeigte Schaltung bildet eine kombinierte,
in einer Sequenz arbeitende Richtungsanzeigerschaltung, Warnschaltung und Stopp-Warnschaltung,
die für ein Kraftfahrzeug mit drei rechten hinteren Lampen 1, 2 und 3, einer rechten vorderen Lampe 4.
drei linken hinteren lampen 5,6 und 7 und einer linken
vorderen Lampe 8 geeignet ist. Ein Richtungssignalschalter 9 herkömmlicher Bauweise weist einen beweglichen
Brückenkontakt 10 für Rechtsabbiegen auf, der in der nicht betätigten Position zwei feste Kontakte 11
und 12 überbrückt und der, wenn er nach links in die in gestrichelter Linie dargestellte Position bewegt wird,
drei feste Kontakte 11.13 und 14 überbrück*- Der Betätigungsschalter
9 weist auch einen beweglichen Brilkkenkontakt 15 für das Linksabbiegen auf. der in der
nicht betätigten Stellung feste Kontakte 16 und 17 überbrückt und, wenn er in die durch gestrichelte Linien
dargestellte Position bewegt wird, feste Kontakte 13.17 und 18 überbrückt
Der Kontakt 13 ist durch einen Draht 19 mit dem positiven Anschluß einer Batterie (nicht gezeigt) oder
einer anderen elektrischen Potentialquelle verbunden. Die Kontakte U und 17 sind durch Drähte 20 und 21
mit dem positiven Anschluß der Quelle durch einen normalerweise offenen, durch das Bremspedal betätigten
Schalter 22 verbunden.
Der Kontakt 12 ist durch einen Draht 23 mit dem Leuchtfaden 24 der Lampe 1 verbunden. Die Drähte
und 26, die mit dem Draht 23 verbunden sind, verbinden
auch den Anschluß 12 mit den Leuchtfäden 27a bzw. 28 der Lampen 2 und 3. Eine Diode 27 ist zwischen
dem Kontakt 12 und jeden der Leuchtfäden eingesetzt, um einen Stromflu3 in einer Richtung von den
Lampen zu dem Kontakt 12 zu verhindern.
Her Kontakt 16 ist durch einen Draht 28 mit dem Leuchtfaden 29 der Lampe 5 verbunden. Drähte 30 und
il verbinden auch auch den Draht 28 mit den Leuchtfäden 32 bzw 33 der Lampen 6 und 7. Dioden 34 sind
zwischen den Kontakt 16 und den Leuchtfäden der Lampe 5,6 und 7 eingesetzt, um den Stromfluß in einer
Richtung von den Lampen zu dem Kontakt 16 zu verhindern.
Der Aufbau der Einrichtung, die bisher beschrieben
wurde, ist so getroffen, daß, wenn der Richtungsschalter 9 in seiner normalen oder Ruhestellung ist, wie in
Fig. 1 durch ausgezogene Linien dargestellt ist, keine
C^r Lampen 1 bis 3 und 5 bis 7 beleuchtet ist. Wenn der
Schalter 22 jedoch dadurch geschlossen wird, daß der Fahrer das Bremspedal niederdrückt, wird ein Kreis zu
den Leuchtfäden der Lampen 1,2 und 3 von der Stromquelle
über den Schalter 22, den Draht 20, die Kontakte 10, 11 und 12 und die Drähte 23, 25 und 26 zu den
Leuchtfäden der Lampen hergestellt. Ferner wird ein Kreis von der Stromquelle zu den Leuchtfäden der
Lampen 5,6 und 7 über den Schalter 22, die Drähte 20 und 21, die Kontakte 15, 16 und 17, die Drähte 28. 30
und 31 und die Leuchtfäden 20, 30 und 33 geschlossen. Durch Schließen des Schalters 22 werden daher alle
hinteren Lampen des Kraftfahrzeuges gleichzeitig beleuchtet, um zu warnen, daß die Kraftfahrzeugbremsen
betätigt worden sind.
Der feste Kontakt 14 ist durch einen Draht 35 mit einem Anschluß 36 verbunden, an dem auch vier zusätzliche
Drähte 37, 38, 39 und 40 angeschlossen sind. Der feste Kontakt 18 ist durch einen Draht 41 mit
einem Anschluß 42 verbunden, an dem auch vier zusätzliche Drähte 43, 44, 45 und 46 angeschlossen sind.
Die Kontakte 14 und 15 sind mit einem gemeinsamen Anschluß 47 durch Drähte 48 bzw. 49 verbunden, in
denen jeweils eine Diode 50 vorgesehen ist, wobei die Dioden einen Stromfluß von den Kontakten 14 und 18
nur in Richtung zu dem Anschluß 47 gestatten. Mit dem Anschluß 47 ist ein Ende eines Leiters 5t verbunden,
dessen anderes Ende mit der Wicklung eines Elektromotors 52 mit einer drehbaren Welle 53 geschlossen ist,
die durch die gestrichelte Linie angedeutet ist.
Der Gefahr-Warnschalter 54 hat zwei Anschlüsse 55 und 56, die durch Drähte 57 bzw. 58 mit den Kontakten
14 und 18 verbunden sind. Der Schalter 54 hat einen ersten beweglichen Kontakt 59, der die Anschlüsse 55
und 56 überbrücken kann, und einen zweiten beweglichen Kontakt 60. der an einem festen Anschluß 61 angreifen
kann, der durch einen Draht 62 mit der Leitung 19 verbunden ist Die Kontakte 59 und 60 werden
durch einen Leiter 63 verbunden.
Der Aufbau und die Anordnung des Gefahren-Warnschalters 54 und der zugehörigen Teile ist so getroffen,
daß, wenn der Schalter 54 von seiner normalerweise offenen Position (F i g. 1) in seine geschlossene Position
bewegt wird, der Motor 52 von der Stromquelle über die Leitung 62, einen der Drähte 57 und 58 und den
Leiter 51 erregt wird, so daß die Motorwelle 53 zu einem Zweck gedreht wird, der noch beschrieben wird.
Der Aufbau und die Anordnung des Richtungssignal-Betätignngsschalters
9 und der zugehörigen Teile ist so getroffen, daß, wenn einer der beweglichen Kontakte
10 oder 15 von seiner normalerweise inaktiven Position {ausgezogene linien in Fig. 1) in eine eingeschaltete
Position (gestrichelte Linien) bewegt wird, der Motor 52 über die Leitung 19, Kontakt 13, den zugeordneten
Kontakt 10 oder 15, den entsprechenden Draht 48 oder 49 und den Leiter 51 erregt wird. Die Motorwelle 53
wird sodann für einen Zweck gedreht, der noch beschrieben wird.
In dem Kreis mit den hinteren rechten Lampen 1, 2 and 3 und mit der rechten vorderen Lamp? 4 ist ein
Schrittschalter 64 gemäß der Erfindung vorgesehen, der vier unabhängige, nachgiebig zusammendrückbare
Druckstücke 65, 66, 67 und 68 aufweist die in einem Stapel angeordnet sind. Auf gegenüberliegenden Seiten
des Druckstückes 65 sind zwei leitfähige Platten 69 und 70, auf gegenüberliegenden Seiten des Druckstückes 61
sind zwei leitfähige Platten 71 und 72, auf gegenüberlie genden Seiten des Druckstückes 67 sind zwei leitfähig*
Platten 73 und 74 und auf der gegenüberliegenden Sei te des Druckstückes 68 sind zwei leitfähige Platten 7!
und 76 vorgesehen. Zwischen den Platten 70 und 71 is ein Isolator 78, zwischen den Platten 72 und 73 ein Iso
lator 79 und zwischen den Platten 74 und 75 ein Isola
tor 80 vorgesehen. Die Komponenten des Schalter:
ίο sind in einem geeigneten, rohrförmigen Behälter (nich
gezeigt) gelagert, der in einer geeigneten Weise ar einem festen Träger 77 befestigt ist.
Die Platte 69 ist mit dem Leuchtfaden 24 der Lamp« 1, die Platte 70 mit dem Draht 37, die Platte 71 mit den
Leuchtfaden 27a der Lampe 2, die Platte 72 mit den Draht 38, die Platte 73 mit dem Leuchtfaden 28 dei
Lampe 3. die Platte 74 mit dem Draht 39, die Platte 7! mit dem Draht 40 und die Platte 76 mit dem Leuchtfa
den 81 der Lampe 4 verbunden.
in dem Kreis mit den linken Lampen 5 bis 8 de: Kraftfahrzeuges ist ein Schalter 64a angeordnet, de
mit dem Schalter 64 identisch ist. Entsprechende Teil* sind durch die gleichen Bezugszahlen gefolgt vor
einem Zusatz a bezeichnet.
Die Motorwelle 53 treibt einen Nocken 82 an, dei zwei ähnliche Vorsprünge 83 aufweist, die voneinandei
durch zwei Ruhebereiche 84 getrennt sind. Der Nocker 82 ist zwischen den zwei Schaltern 64 und 64a in eine:
solchen Weise angeordnet, daß die Drehung des Nok kens bewirkt, daß die Vorsprünge 83 gegen die Plattei
69 und 69a drücken, um die Druckstücke jedes Stapel: gleichzeitig mit einer fortschreitend wachsender
Druckkraft zu beaufschlagen. Die Vorsprünge und Ein buchtungen des Nockens sind so geformt, daß die voi
dem Nocken auf die Schalter 64 und 64a ausgeübt! Druckkraft im wesentlichen augenblicklich nach eine:
maximalen Kompression der Druckstücke entlaste wird.
Die Druckstücke, die Bestandteil jedes Schalter:
sind, sind vorzugsweise aus einem elektrisch nicht leit
fähigen, nachgiebig zusammendrückbaren, elastomerei
Material, beispielsweise Silikongummi, hergestellt, ii
dem eine Vielzahl elektrisch leitfähiger Teilchen disper giert ist. Die Teilchen sind vorzugsweise rund und be
stehen aus einem Grundmaterial, beispielsweise Kupfei od. dgl., welches mit einem Edelmetall, beispielsweis<
Silber, überzogen ist, welches bei Oxydation ein elek
trisch leitfähiges Oxyd bildet Die Größe und Meng« der in jedem Druckstück enthaltenden Teilchen kam
so schwanken, wie noch beschrieben wird. Die Größe un(
Menge der Teilchen in jedem Druckstück sollte jedocl so gewählt sein, daß, wenn das Druckstück in einen
nicht zusammengedrückten Zustand ist die Teilch« keinen leitenden Weg durch das Druckstück bilden
Wenn das Druckstock zusammengedrückt wird, sollt« jedoch die Größe und Menge der darin enthaltene!
Teilchen so sein, daß eine genügende Zahl der Teilch« sich in Angriff miteinander bewegen, so daß ein leitfä
higer Weg durch das Druckstück gebildet wird und eii
Strom von einer leitfähigen Platte durch das Druck stück zu der anderen fließen kann. Die Größe der Teil
chen variiert gemäß der Strombelastung, die geführ werden muß. Im allgemeinen befriedigen Teilchengrö
Ben im Bereich von 0.013 bis 0,11 cm Durchmesser dii
bei Kraftfahrzeugen auftretenden Stromwerte.
Die Empfindlichkeit von jedem der Druckstücke α
dem Stapel kann auf verschiedene Weise geänder werden. Beispielsweise ist die Kompressibilität und da
mit die Empfindlichkeit des Druckstückes umgekehrt proportional zu der Dichte und der Räche des elastomeren
Materials. Die Empfindlichkeit eines Druckstükkes hängt auch vom seiner Dicke und der Menge der in
ihm enthaltenen, leitfähigen Teilchen ab. Wenn daher zwei Druckstücke verschiedener Dicke dieselbe Zahl
von Teilchen enthalten, ist das dickere Druckstück weniger empfindlich als das dünne Druckstück, weil das
dickere Druckstück im größeren Maße zusammengedrückt werden muß. bevor es leitfähig gemacht werden
kann. Ferner wird ein Druckstück, das eine größere Zahl von Teilchen oder Teilchen mit einer kleineren
Größe als die Zahl und Größe von Teilchen in einem anderen identischen Druckstück enthält, durch eine
kleinere Druckkraft leitfähig gemacht wie das andere Druckstuck.
Einer der hervorragenden Faktoren oder eine Kombination
dieser Faktoren kann dazu verwendet werden, um Druckstöcke mit der erwünschten elektrischen
Empfindlichkeit ζω erzielen. Zum Zwecke der Darstellung sind alle Druckstücke in den Schaltern 64 und 64a
mit derselben Dicke, jedoch mit verschieden großen und verschieden vielen leitfähigen Teilchen gezeigt.
Das empfindlichste Druckstück kann daher Teilchen mit etwa OjOI 3 cm Durchmesser haben, die etwa 85 bis
90 Gewichtsprozent des Druckstückes ausmachen. Das am wenigsten empfindliche Druckstück kann Teilchen
von etwa 0.11 cm Durchmesser haben, die etwa 75 Gewichtsprozent
des Druckstückes ausmachen. Die Größe und die Menge der Teilchen in den anderen Druckstücken
sollte so gewählt sein, daß die Empfindlichkeitswerte
der anderen Druckstücke zwischen denen des am meisten und am wenigsten empfindlichen
Druckstückes liegen.
In dem in F ι g 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist
die rechte hintere Lampe I an der Innenbordseite des Fahrzeuges, die rechte hintere Lampe 3 an der Außenbordseite
des Fahrzeuges und die hintere Lampe 2 zwischen den Lampen 1 und 3 angeordnet Die Lampe 4
liegt an der rechten Vorderseite des Fahrzeuges. Wenn
die Lampen 1.2 und 3 ein Rechtsabbiegen signalisieren
sollen, sollte daher die Lampe 1 zuerst, die Lampe 2 als
zweites und die Lampe 3 ah. drittes aufleuchten. Die
rechte Frontlampe 4 kann ohne Berücksichtigung der Sequenz der Beleuchtung der Lampen 1. 2 und 3 aufleuchten,
um ein Rechtsabbiegen anzuzeigen.
Um die richtige Sequenz des Aufleuchtens der lampen
1. 2 und 3 zu erzielen, sollte das Druckstück 65 zuerst das Druckstock 66 als zweiies und das Druck-„.
stuck 67 aK dmtei leitfähig gemacht werden, und die
: Druckbacke 65 und 6b soiten wenigstens solange teit-F fähig bleiben, bn das Druckstock 67 leitfähig gemacht
' et. Das Druckstock 65 sollte daher am meisten druck
. empftadhch. das Druckstock 67 am wenigsten druck
empfindlich tem. and das Druckstock §6 sollte in semer
' EmpfimSichkert zwischen den EmpfeKÄchkeitswerten
der Druckstock« 6* und 67 hefen. Die Empfmdfccfakett
des Drwr*«täckes 68 kann in semer Einpfmdfachkeit
·:■·*-. —feigen der anderen Druckstucke entspre
eben.
Die EmpfmdncnfccM der Dmckstöcke 65a 66a 67*
und 6ββ soBte den Ejnpfiadbchkeitswenen der Druck
«ecke 65.66.67 tew. Ot entsprechen.
Um betsptthwene e* Rechtsabbiegen zu ugfoHwe
ren. wird der RchtutipschaJfer 9 so emgesteflt. daß der
beweiche Kontakt W »on der in ausgezogenen Linien gezeigten Position (f i %. I) in die durch gestrichelte Linien dargestellte Posrtwn mtehoben wird. Der Motor
52 wird dadurch erregt so daß der Nocken 82 gedreht wird. Während siieh der Nocken dreht greift einer der
Vorsprünge 83 an der Platte 69 an und druckt den gesamten
Stapel der Druckstucke zusammen. Die auf den Stapel der Druckstücke ausgeübte Druckkraft wächst
fortschreitend, während sich deren Nocken dreht so daß die Druckstücke 65., 66 und 67 nacheinander leitfähig
gemacht werden, wodurch die Lampen 1. 2 und 3 nacheinander aufleuchten. Die Lampe 4 wird über das
ίο Druckstück 68 ebenfalb eingeschaltet Da die Druckkraft
die von den Nocken au/ den Stapel der Druckstücke in dem Schalter 64 ausgeübt wird, fortschreitend
größer wird, bleibt ein einmal leitfähig gemachtes Druckstuck leitfähig bis die Druckkraft entlastet wird
t5 Wenn sich der Nocken 82 in eine Position dreht in
der der Vorsprung 83 sich von der Platte Θ9 wegzubwegen
beginnt wird die Druckkraft auf dlte Druckstücke
in dem Schalter 64 augenblicklich entlastet so daß die von sich aus federnd nachgiebigen Druckstücke sich
ausdehnen können, wodurch die den Stromweg bildenden Teilchen sich außer Anlage bewegen können und
den Stromweg durch das Druckstück unterbrechen. Die
augenblickliche Entlastung der Druckkraft auf den Druckstücken ermöglicht auf diese Weise, daß alle
is Lampen gleichzeitig gelöscht werden. Durch die kontinuierliche
Drehung des Nockens blinken daher die Signallampen ein und aus. ohne daß ein Blinker notwendig
wäre.
Der Nocken 82 ist so angeordnet daß er an beiden
yo Schaltern 64. 64» gleichzeitig angreift Da jedoch die
Bewegung des beweglichen Kontaktes 10 in der ein Rechtsabbiegen anzeigenden Position keine Wirkung
auf die Position des beweglichen Kontaktes IS hat hat die Druckkraft die von den Nocken 82 auf den Stapel
der Druckstücke den dem Schalter 64a ausgeübt wird, keine Wirkung auf die Lampen 5 bis 8. Es ist jedoch zu
beachten, daß die Bev. egung des Beiätigungsschalters 9
in die ein Lmksabbiegen anzeigende Position eme Bewegung
des Kontaktes 15 m die gestricheh gezeichnete
Φ Position (F ι g. 1) bewirkt so daß diese Signallampen 5
bis 8 aufleuchten können.
Wenn der Gefahren-Warnschalter 54 von der inaktiven Position (F i g. 1) in seine Betriebsposition bewegt
wird, wird der Motor 52 gestartet um den Nocken 82 anzutreiben. Unter diesen Bedingungen bewirkt der
Druck auf die Dnacks lücke in den Schaltern 64 und 64a
daß die linken und die rechten Signallampensätze gleichzeitig eingeschaltet werden, so daß ein Warnsignal
erzeugt wird, das sich von dem ein Abbiegen an
zeigenden Signal unterscheidet
Die Prüfung der erfinduBgsgemä8ea Schalter hai
nach mehreren tausend Beiriebszykkn gezeigt, dal
ene Tendenz besteht daß sich esse dünne Oxydatnossetweht an der Grenzfläche zwischen ernenn lettfähtgen
SS Druckstück und einer oder beiden zugeordneten. teitfätagen Platten bildet- es wird erm daB die Oxidschicht das Ergebnis von Faakeaeaadngea zwischen
dea leitfähigen Teilchen oder zwischen den Teilchen
und der ladungen Platte et. wenn das Druckstock von
dem leitfähigen Zustand in dea nicht ladungen Zustand übergeht. Im Laufe der Zeit beeaarächugt die
Oxydscfucht <he Leitfähigkeit des Druckstäckes. Die
Beeinträchtigung der Lertfatagfceit kaas jedoch da
durch verhindert werden, daß ein dernier FAn aas einem flüssigen Schmiermittel eise Maschinenöl zwischen dem ihi Dreckstick und des
kitfahigen Platten angeführt wird. Das Schaäemand
selbst bildet dadurch die Grenzfläche zwischen dem
SB» «36«
Druckstück und den leitfähigen Platten und löscht die Funken. Jegliche Rückstände von den Funken werden
in dem Ölfilm suspendiert.
Das in den F i g. 2 bis 7 gezeigte Ausführungsbeispiel
der Erfindung weist einen Öldruckgeber T für Brennkraftmaschinen
avf, der ein hohles Metallgehäuse 90
mit einer oberen Wand und einer herabhängenden Schürze 92 hat. Das Gehäuse nimmt einen Grundkörper
93 aus isolierendem Material auf, der in dem zusammengesetzten Zustand mit dem Gehäuse dadurch
gehalten wird, daß die Schürze unter dem Grundkörper eingedrückt wird.
Auf der Oberseite des Grundkörpers 93 ist auf geeignete Weise ein isolierender Dichtring 89 und ein elektrischer
Widerstand 94 befestigt, der drei in Reihe geschaltete Widerstandssegmente 95, 96 und 97 hat. Zwischen
den angrenzenden Enden der Widerslandssegmente 95 und 96 ist ein flexibler Arm 98 angeordnet,
der an seinem freien Ende in einem scheiben.iriigen Anschluß 99 endet. Zwischen den angrenzenden Enden
der Widerstände % und 97 ist ein Anschlußarm 100 ähnlich dem Arm 98 vorgesehen, und ein ähnlicher Arm
101 ist zwischen den angrenzenden Enden der Widerstände 95 und 97 eingesetzt. Der Arm 100 endet in
einem scheibenförmigen Anschluß 102. und der Arm 101 hat einen ähnlichen Anschluß 103. An dem Zentrum
des Widerstandes 94 ist ein scheibenförmiger Anschluß 104 vorgesehen, der bei 105 mit einem Anschluß
106 verbunden ist, der sich durch den Basiskörper 93 erstreckt. Das Widerstandselement 97 ist mit einer
geerdeten Buchse 107 verbunden, die sich durch den Grundkörper 93 erstreckt und an der metallischen
Schürze 92 des Gehäuses angreift. Die Anordnung ist so getroffen, daß ein Stromweg von dem Anschluß 106
zu dem Anschluß 104 und von dort durch jedes der Wiederstandselemente 95, % und 97 zu der geerdeten
Buchse 107 führt.
Wenn keiner der Anschlüsse 98, 100 und 101 überbrückt
ist, ist der Gesamtwiderstand der Widerstandssegmente 95, % und 97 in den Kreis zwischen den An-
Schlüssen 104 und 107 eingeschaltet Ein einziges Widerstandssegment oder alle Widerstandssegmente
können jedoch durch Überbrückung ausgewählter Anschlüsse kurzgeschlossen werden.
An der oberen Wand 91 des Gehäuses 90 ist ein Nippel i 39 befestigt, der sich durch eine Öffnung 108 in der
Wand erstreckt. Der Nippel 109 kann in eine Öffnung eingepaßt werden, die in einem Druckmittelsystem, beispielsweise
dem ölverteilersystem einer Brennkraftmaschine, ausgebildet ist. Der Nippel hat einen Durchgang
110, der sich innenseitig von dem äußeren Ende weg erstreckt und mit einer limenfoohrung 111 in Verbindung steht, in der ein nachgiebiger Kolben 112 montiert ist. Der Kolben ist auf einen Stempel 113 aufge
paßt und wird von diesem getragen, der von einem Ende eines Stößels 114 hervorsteht, welcher sich in das
Gehäuse 90 erstreckt und an seinem anderen Ende in einer Druckscheibe 115 endet. Die Scheibe ist gleitbar
in einer zylindrischen, von dem Grondkörper 93 getragenen Buchse 116 aufgenommen und geführt, die drei
axial verlaufende Schlitze 117 hat, die unter gleichen
Abständen voneinander angeordnet sind.
Ein erfmdungsgemäGer, druckempfindlicher Schalter
118 ist in die Buchse 116 eingepaßt und weist drei unabhängige, federnd nachgiebig zusammendrückbare
Druckstecke 119, 120 und 121 auf. die den Druckstük
ken der oben beschriebenen Schalter 64, 64« ähnlich
sind.
Um die Einrichtung im Betriebszustand zu versetzen; wird der Widerstand 94 auf dem Grundkörper 93 so
angeordnet, daß der Anschluß 104 an dem Boden der Führungsbuchse 116 liegt und Fläche an Fläche an dem
untersten Druckstück 119 angreift. Die Anschlußarme 98, 100 und 101 erstrecken sich durch die nebeneinanderliegenden Schlitze 117 der Führung. Der Anschlußarm
98 wird umgebogen, um seinen Anschluß 99 zwischen den Druckstücken 119 und 120 anzuordnen. Der
Arm 101 wird umgebogen, um seinen Anschluß 103
zwischen den Druckstücken 120 und 121 anzuordnen. Der Arm 100 wird umgebogen, um seinen Anschluß 102
zwischen den Druckstücken 121 und der Druckscheibe 115 des Stößels anzuordnen.
Jedes der Druckstücke 119 bis «21 ist normalerweise
nichtleitend. Jedes Druckstück hat eine andere Druckempfindlichkeit, so daß eine größere Druckkraft an
eines der Druckstücke als an die anderen angelegt werden muß, um es leitfähig zu machen. Von den anderen
beiden Druckstücken benötigt das eine eine Beaufschlagung mit einem geringeren Druck als das andere,
um es leitfähig zu machen. Zum Zwecke der Darstellung kann das Druckstück 119 durch Beaufschlagung
mit einem Druck von 0.42 kg/cm*, das Druckstück 120
durch einen Druck von 2,11 kg/cm2 und das Druckstück
121 durch einen Druck von 4,22 kg/cm2 leitfähig gemacht
werden. Die Empfindlichkeit der entsprechenden Druckstücke kann jedoch in einer der verschiedenen
Weisen eingestellt werden, wie oben beschrieben wurde.
Der Druckgeber Γ kann in der Schaltung einer herkömmlichen Druckmeßeinrichtung 125 vorgesehen
sein, die eine oszillierende Nadel 126 hat, die zur Anzeige
eines niedrigen, normalen und hohen Druckes betätigbar ist. Die Position der Nadel wird durch ein Bimetallglied
bestimmt, dessen Temperatur durch eine Widerstandsheizung 127 gesteuert wird. Die Schaltung
weist eine elektrische Potentialqucllc. beispielsweise
eine Batterie B. auf. die mit der Heizung 127 über einen
Kontakt eines Kraftfahrzeug-Zündschalters 128. einen
Strombegrenzerwiderstand 129. eine Jochspule 130 und einen Konstantspannungsregler 131 verbunden ist. Die
Heizung 127 ist mit dem Anschluß 106 und von dori über den Widerstand 94 mit dem Anschluß 107 verbünde", Dle Schalter 119.120 und 121 sind parallel mit dem
Widerstand 94 angeschlossen, so daß die Widerstands
elemente 95. % und 97 wahlweise in dem Meßkreis ein gesetzt oder aus diesem herausgenommen werden kön
nen.
VVenn die Einrichtung zusammengesetzt und in em
Druckmtttelsystem eingesetzt ist kann Druckmittel w
Uen Durchgang HO eintreten und auf den Kolben 112 wirken, um den Stößel 114 zu verschieben und dadurcfc
dte gestapelten Druckstflcke des Schalters 118 einen!
fortschreitend anwachsenden, dem Systemdruck pro portionalen Druck zu beaufschlagen. Wenn der Dme*
des Druckmittels verhältnismäßig gering ist wie es beispielsweise bei stillstehender Maschine der Faß ist wird
keines der Schaherdnickstficke genügend stark zusammengedruckt, um es leitfähig zu machen. Daher ist dei
gesamte Widerstandswert des Widerstandes 94 in den
MeBkreis eingeschaltet so daß die Anzeigernadel ke*
nen Druck anzeigt. Wenn die Maschine arbeitet soSm
jedoch der Öldruck genügend hoch sein, um den Stöße)
JZüm "T1 ^1«*™ B«rag za verschieben, der aus-
************ 119 und 120 teüfÜHg
^1"* Werden alte drei »«tfahigen An
99. 100 und 103 überbrückt um c
Standssegmente 95 und % aus dem Meßkreis herauszunehmen und der Anzeigercinrichtung zu gestatten,
einen normalen Öldruck anzuzeigen.
Wenn der Öldruck auf ein ungewöhnliches oder unsicheres Niveau steigt, drückt der Stößel 114 die gestapelten
Schalterdruckstücke so weit zusammen, daß das dritte Druckstück 121 leitfähig wird, so daß der dritte
Widerstand 97 aus der Anzeigeschaltung herausgenommen wird und der Anzeiger einen hohen Öldruck anzeigt.
Wenn der Öldruck von dem normalen Arbeitsdruck
abfällt, übt der Stößel 114 eine immer kleiner werdende
Druckkraft auf die gestapelten Schalterdruckstücke aus, so daß nur das Druckstück 119 leitfähig sein kann.
In diesem Fall sind die zwei Widerstände 96 und 97 in dem Meßkreis eingeschaltet, so daß der Anzeiger einen
niedrigen Druck anzeigt.
Die Langlebigkeit des Schalters 118 kann dadurch verbessert werden, daß eine geringe Menge eines
Schmiermittels, beispielsweise Maschinenöl, an dei Grenzfläche zwischen jedem Druckstück und dem zugehörigen
lcilfähigen Kopf vorgesehen wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Druckabhängig gesteuertes elektrisches Schaltwerk zur aufeinanderfolgenden Betätigung einer
Vielzahl elektrischer Einrichtungen, welches eine Vielzahl von Druckstücken aus einem nachgiebigen,
eJastomeren, elektrisch nicht leitfähigen Material,
4ie eine ausreichende Menge an elektrisch leitfähigen Teilchen enthalten, aufweist, um die Druckstük- ία
ie in Abhängigkeit von der Beaufschlagung mit einer vorbestimmten Druckkraft elektrisch leitfähig
*u machen, wobei Leiter an jedem Druckstück angreifen, um jedes Druckstück in einem Kreis mit
verschiedenen elektrischen Einrichtungen und reit einer elektrischen Energiequelle anzuschließen,
dadurrh gekennzeichnet, daS die Druck-
»lücke (65 bis 68; 119 bis 121) in einem Stapel in dem Bewegungsweg einer beweglichen Betätigungseinrichtung (82; 111) angeordnet sind, durch
die der Stapel der Druckstücke einer Druckkraft mit einer solchen Größe beaufschlagbar ist, daß die
Druckstücke eines nach dem anderen elektrisch leitfähig werden und jedes leitfähig gemachte Druckstock leitfähig bleibt, bis alle Druckstücke leitfähig
gemacht sind.
2. Schaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (82) wirksam ist. um die Druckkraft auf alle Druckstücke (65
bis 68) in dem Stapel gleichzeitig zu entlasten.
3. Schaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung wirksam
ist, um die Druckkraft auf den Druckstücken nacheinander zu entlasten.
4. Schaltwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Druckstücke jeweils eine unterschiedliche Elastizität aufweisen.
5. Schaltwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge
der in jedem Druckstock enthaltenen, leitfähigen Teilchen unterschiedlich ist.
6. Schaltwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe
der Teilchen in den Druckstücken jeweils unterschiedlich ist.
7. Schaltwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke
jedes der Druckstücke unterschiedlich gewählt ist.
8. Schaltwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Schmiermittel
zwischen jedem der Druckstücke und den daran angreifenden Leitern.
9. Schaltwerk nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, daß das Schmiermittel öl ist.
10. Schaltwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Druckbeaufschlagungseinrichtung eine fortschreitend größer werdende. Kraft auf den Stapel ausübt.
11. Schaltwerk nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung einen drehbaren Nocken (82) aufweist.
12. Schaltwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung ein hin- und herbewegliches Glied
(111) aufweist, das gegen den Stapel drückt.
Erfindung betrifft ein druckempfindliches ge-33£Schaltwerk
zur aufeinanderfol-
Vielzahl elektrischer Einrichvon
Druckstücken aus
Sn^na^SgSn elektrUch nicht le.tfa-S"
Material die eine ausreichende Menge an elek-Ξ Stfähigen Teilchen enthalten, aufweirt. um die
Socket Abhängigkeit von der Beaufschlagung
nTeiner vorbestimmten Dnickkraft elektnsch le,tfah,g
zomachen, wobei Leiter an jedem Druckstuck angreife* um jedes Druckstück ia einem Kreis mit verschiedenen elektrischen Einrichtungen und mit einer elektnschen Energiequelle anzuschließen. _ .
Es gibt viele Fälle, in denen es erwünscht ist eine
Vielzahl elektrischer Einrichtungen in einer vorbeätimmten Sequenz oder Ordnung zu betäugen Beispielsweise kann ein Fahrzeug eine Vielzahl von Richtungsanzeiger lampen aufweisen, die nacheinander angeschaltet werden, wenn iingezeigt werden soll, daß
der Fahrer bzw. das Fahrzeug abbiegen will. Schaltwerke die bisher für solche aufeinanderfolgend betätigba
ren Einrichtungen zur Richtungsanzeige verwendet
wurden, benötigen eine beachtliche Anzahl von beweglichen Schalterteilen, Relais, Blinkern und zugehöngen
elektrischen Elementen, so daß sich eine komplexe und
relativ «euere Einrichtung ergibt.
Eir» anderes Anwendungsbeispiei von Schrittschalter» oder Schaltwerken der eingangs genannten Art ist
ein Druckgeber für eine selbsttätige Kraftfahrzeug-Öldruck-Meßeinrichtung. In einer solchen Meßeinrich
tune wird gewöhnlich ein elektrisch betätigbarer Anzeiger verwendet, der auf Änderungen des Öldruckes
anspricht um anzuzeigea ob der Öldruck hoch, niedrig oder in einem sicheren Arbeitsbereich ist
Bei einer Druckgeber-Ausführungsform ist üblicherweise ein aus Draht gewickelter Widerstand vorgesehen, durch den der Strom in der Schaltung des Anzei
gers der Meßeinrichtung variiert wird, um die Stellung des Anzeigers zu beeinflussten. Druckmeßeinrichtungen
dieser genannten Art benutzen verhältnismäßig teuere und zerbrechliche Einrichtungen, beispielsweise aus
Draht gewickelte Rheostaten. Schwenkzapfen. Torsions-Rückholfedern u.dgl.. die unerwünschte Herstellungs- und Wartungsprobleme bieten, obwohl sie eine
Betriebsweise der Meßeinrichtung in verhältnismäßig weiten Toleranzen ermöglichen.
Bei einer anderen bekannten Ausführungsform einer Öldruck-Meßeinrichtung (vgl. GB-PS 608 669) ist in
einem zum Teil isolierten Gehäuse eime Membrane eingespannt auf deren einen Seite ein zapfenartiger Körper aus Isolierstoff angeordnet ist. der sich durch eine
Kontaktplatte sowie durch einen Stapel von Kohleplatten bzw. -ringen bis zu einer auf der anderen Seite des
Kohleplattenstapels vorgesehenen zweiten Kontaktplatte erstreckt. An dieser Kontaktplatte stützt sich auf
der anderen Seite eine Schraubenfeder ab, die mit ihrem anderen Ende an einer dritten Kontaktplatte anliegt und mit einem Leiter in Verbindung steht. Die andere Seite der Membrane ist beispielsweise einem Öldruck ausgesetzt Bei ausreichend hohem Öldruck wird
die Membrane so abgelenkt daß die zweite Kontaktplatte entgegen dem Druck der ijhraubenfeder von
dem Kohleplattenstapel abgehoben wird, so daß bei vollkommenem Abheben der Kontaktplatte von dem
Kohleplattenstapel, was bei einem Mindestöldruck der Fall ist, wird ein Stromkreis unterbrochen, wodurch
beispielsweise eine Kontroll-Lampe erlicht. Wenn umgekehrt ein zu niedriger Öldruck herrscht, ruht die
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