[go: up one dir, main page]

DE2248179B2 - Gasentladungs-anzeigevorrichtung mit einer mehrzahl von anzeigeeinheiten - Google Patents

Gasentladungs-anzeigevorrichtung mit einer mehrzahl von anzeigeeinheiten

Info

Publication number
DE2248179B2
DE2248179B2 DE19722248179 DE2248179A DE2248179B2 DE 2248179 B2 DE2248179 B2 DE 2248179B2 DE 19722248179 DE19722248179 DE 19722248179 DE 2248179 A DE2248179 A DE 2248179A DE 2248179 B2 DE2248179 B2 DE 2248179B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ignition
cathodes
anodes
gas discharge
display device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19722248179
Other languages
English (en)
Other versions
DE2248179C3 (de
DE2248179A1 (de
Inventor
Rentaro; Watanabe Akinorj; Takasaki; Ogasawara Tatsuo Tokio; Watanabe Satoshi Gyoda; Sasaki (Japan)
Original Assignee
Oki Electric Industry Co. Ltd.; Okaya Electric Industry Co. Ltd.; Tokio
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oki Electric Industry Co. Ltd.; Okaya Electric Industry Co. Ltd.; Tokio filed Critical Oki Electric Industry Co. Ltd.; Okaya Electric Industry Co. Ltd.; Tokio
Publication of DE2248179A1 publication Critical patent/DE2248179A1/de
Publication of DE2248179B2 publication Critical patent/DE2248179B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2248179C3 publication Critical patent/DE2248179C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/38Cold-cathode tubes
    • H01J17/48Cold-cathode tubes with more than one cathode or anode, e.g. sequence-discharge tube, counting tube, dekatron
    • H01J17/49Display panels, e.g. with crossed electrodes, e.g. making use of direct current
    • H01J17/492Display panels, e.g. with crossed electrodes, e.g. making use of direct current with crossed electrodes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/38Cold-cathode tubes
    • H01J17/48Cold-cathode tubes with more than one cathode or anode, e.g. sequence-discharge tube, counting tube, dekatron
    • H01J17/49Display panels, e.g. with crossed electrodes, e.g. making use of direct current

Landscapes

  • Gas-Filled Discharge Tubes (AREA)
  • Transforming Electric Information Into Light Information (AREA)
  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Gasentladungs-Anzeigevorrichtung mit einer Mehrzahl von Anzeigeeinheiten gemäß der im Oberbegriff des vorstehenden Anspruchs angegebenen Art
Bei einer aus der US-PS 3042 823 bekannten Gasentladungs-Anzeigevorrichtung sind die Zündkathoden und die Kathoden als Drähte ausgebildet und liegen parallel zueinander in einer Ebene unterhalb der durchsichtigen Deckplatte, während die als Netz ausgebildete Anode oberhalb der durchsichtigen Bodenplatte liegt Die ZUndanoden sind zwischen den Anoden und den Kathoden angeordnet, so daß die Brennstrecke zwischen Zündkathode und Zündanode 6s einerseits und zwischen Kathode und Zündanode andererseits gleich sind. Bei Zusammenschaltung der Anzeigevorrichtung mit einer Steuerschaltung müssen die drahtartig ausgebildeten Elektroden durch eine Vielzahl von Lötstellen zugeschaltet werden. Im übrigen weist die Fertigung von Gasentladungs-Anzeigevorrichtungen, bei denen die Elektroden mit Ausnahme der Netzanode aus einzelnen Drähten aufgebaut ist, erhebliche fertigungstechnische Schwierigkeiten auf.
Aus der DT-OS 20 56 881 ist eine Gasentladungs-Anzeigevorrichtung bekannt, bei der die Kathode zwischen der Anode und der Startanode liegt, so daß die einzelnen Entladungszellen durch die kalte Kathode in einen vorderen und einen hinteren Zellenabschnitt unterteilt werden, welche über eine öffnung in der Kathode miteinander in Verbindung stehen. Die hinteren Zellenabschnitte sind über Kanäle miteinander verbunden, so daß Ionen von einer Zelle in die benachbarte Zelle wandern können, um das Zünden derselben zu erleichtern. Da die bekannte Anordnung keine Zündkathoden aufweist, kann eine Gasentladung zu Speicherzwecken nicht von dem Brennen zwischen einer Zündanode und einer Zündkathode zu dem Brennen zwischen einer Anode und einer kalten Kathode verlegt werden, so daß die Gasentladungs-Anzeigevorrichtung keine speichernden Eigenschaften aufweist und somit ein externer Speicher erforderlich ist.
Bei der aus der FR-PS 20 66 781 bekannten Gasentladungs-Anzeigevorrichtung können, wie bei der DT-OS 20 56 881, zwischen den einzelnen Entladungszelllen Ionen über Verbindungskanäle hin und her wandern, um das Zünden solcher Zellen zu erleichtern. Zu Beginn der Kanäle sind darüber hinaus jeweils gesonderte Zündzellen vorgesehen, die für eine Bereitstellung derartiger Ionen sorgen.
Mit der DT-PS 21 23 686 ist eine Gasentladungs-Anzeigevorrichtung vorgeschlagen worden, bei der jede Gasentladungszelle zwei hintereinanderliegeinde Zellenabschnitte aufweist, von denen einer der Zündung und der andere der eigentlichen Anzeige dient. Zu diesem Zwecks sind die beiden Zellenabschnitte durch Kanäle für den Durchtritt von Ionen miteinander verbunden, so daß aus den brennenden Zündzellenabschnitten Ionen in die Anzeigeabschnitte eintreten können und somit das Zünden der Anzeigezeilenabschnitte durch ein verhältnismäßig schwaches Schreibsignal eingeleitet werden kann, das zum Zünden derjenigen Entladungszellen, deren Zündzellenabschnitte nicht gezündet sind, nicht ausreicht
Mit der DT-OS 21 37 760 wird eine Anzeigevorrichtung vorgeschlagen, bei welcher das in einer positiven Säule erzeugte UV-Licht durch einen Leuchtstoff in sichtbares Licht umgewandelt wird. Zum Herabsetzen der für solche Entladungszellen erforderlichen Zündspannung sind kleinere Zündzellen vorgesehen, die mil diesen in Reihe geschaltet sind.
Schließlich ist mit der DT-OS 2157 312 eine Gasentladungs-Anzeigevorrichtung vorgeschlager worden, bei der eine Zündzelle vorgesehen ist, die ir Richtung auf die Anzeigezelle durch eine Elektrode verschlossen ist, die mit auf die einzelnen Anzeigezellei ausgerichteten Bohrungen versehen ist Die durch dies« Bohrungen aus der Zündzelle austretenden lonei durchsetzen eine Vielzahl von hintereinander angeord neten adressierbaren Steuerelektroden, die jeweil einem Teil des von den Anzeigezellen aufgebautei Anzeigefeldes überdecken. Falls die aus der Zündzell austretenden Ionen auf ihrem Weg zu den Anzeigezel len hin in keiner der adressierbaren Steuerelektrode gegen ein bremsendes Potential anlaufen müssei
können sie die zugeordnete Anzeigezelle zünden. Das Zünden der Anzeigezelle erfolgt also durch die Beeinflussung der Wanderung von Ionen von der Zündzelle durch die adressierbare Steuerelektroden hindurch.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ausgehend von der US-PS 30 42 823, eine Gasentladungs-Anzeigevorrichtung zu schaffen, bei der der Obergang der brennenden Gasentladung von den Zündelektroden erleichtert wird und zugleich ein kompakterer Aufbau der Anzeigevorrichtung erreicht wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst
Da nicht nur die Zündanoden zwischen den Anoden und den Kathoden angeordnet sind, sondern die Zündkathoden zwischen den Zündanoden und den Kathoden angeordnet sind, kann die gezürdete Gasentladung leicht zu einem Brennen zwischen der Anode und der Kathode überführt werden. Da die Zündanoden und die Zündkathoden nicht mehr in einer Ebene liegen, können sie plattenartig ausgebildet und mit auf die Bohrungen der isolierenden Platten ausgerichteten Bohrungen versehen sein. Wenn nun auch die Anoden plattenartig ausgebildet sind, wird ein sehr kompakter Aufbau erzielt. Die Kathoden sind mit einem zur Gasentladungs-Anzeigevorrichtung gehörigen Widerstand verbunden.
Vorzugsweise sind die Kathoden dünne Metallschichten, die jeweils ein in eine Bohrung einer isolierenden Platte eingebrachtes Widerstandsmaterial abdecken, wobei jede dieser Bohrungen auf eine Entladungszelle ausgerichtet ist und die Widerstände auf den von den Kathoden abgewandten Enden gemeinsam mit einer durchgehenden leitenden Schicht verbunden sind Es ist zwar aus der DT-OS 19 55 275 eine Gasentladungs-Anzeigevorrichtung bekannt, bei der zwei isolierende Platten aufeinander ausgerichtete Bohrungen aufweisen, wobei die Bohrungen in der einen Platte die Gasentladungszellen darstellen und in die Bohrungen der anderen Platte Widerstandsmaterial eingebracht ist, jedoch sind die Widerstände auf ihren nicht mit einer Kathode versehenen Enden jeweils reihenweise mit Leitern verbunden. Diesen Leitern sind auf der Innenfläche einer weiteren die Gasentladungszellen an ihrem freien Ende abdeckenden Platte Leiter zugeordnet, die sich senkrecht zu den ersten Leitern erstrecken, so daß jeder Gasentladungszelle ein Kreuzungspunkt eines Leiterpaars zugeordnet ist. Gesonderte Zündelektroden sind nicht vorgesehen.
Weitere Unteransprüche betreffen vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Gasentladungs-Anzeigevorrichtung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Figuren im folgenden näher beschrieben. Von den Figuren zeigt
F i g. 1 eine Explosionsdarstellung der verschiedenen Komponenten einer Ausführungsform der Gasentladungs-Anzeigevorrichtung,
Fig.2 eine Aufsicht auf die Zündkathoden gemäß Fig. 1,
F i g. 3 einen Schnitt im vergrößerten Maßstab durch eine Kathode gemäß Fig. 1,
F i g. 4 einen Querschnitt durch dis aus den Elementen gemäß F i g. 1 aufgebaute Schichtstruktur und
F i g. 5 ein Ersatzschaltbild für die in den F i g. 1 und 4 gezeigte Ausführungsform.
Die in der F i g. 1 gezeigte Gasentladungs-Anzeigevorrichtung mit kalter Kathode weist eine Deckplatte 2 und eine Bodenplatte 3 aus transparentem Material wie z.B. Glas auf, die einen Teil einer weiter unten beschriebenen Umhüllung bilden. Zwischen der Deckplatte 2 und der Bodenplatte 3 ist eine Vielzahl Anoden 5a bis 5d angeordnet, die mit einer Vielzahl von in einer Matrix angeordneten Bohrungen 4 versehen sind und jeweils einer Anzeigeeinheit zugeordnet sind. Daran schließen sich eine Vielzahl von Zündanoden 6a bis 6d an, die im wesentlichen denselben Aufbau aufweisen wie die Anoden. Darauf folgt eine Zündkathodenplatte 11 mit einer Vielzahl von mit den Bohrungen 4 der Anoden 5a—5d ausgefluchteten Bohrungen; schließlich folgt eine Kathodenplatte 8, die mit ähnlichen Bohrungen versehen ist Zwischen den Anoden 5a bis 5d und den Zündanoden 6a bis 6d zwischen den Zündanoden 6a bis 6d und der Zündkathodenplatte 7 und zwischen der Zündkathodenplatte 7 und der Kathodenplatte 8 sind isolierende Platten 9,10 bzw. 11 zwischengelegt die mit einer Vielzahl von mit den Bohrungen der Anoden und Kathoden ausgefluchteten Bohrungen versehen sind. Die Mantelflächen der Bohrungen der Zündkathodenplatte 7 sind mit dünnen Metallschichten 12 überzogen, die als Zündkathoden benutzt werden. Die einzelnen Zündkathoden der einzelnen je mit Bohrungsgruppen versehenen Anzeigeeinheiten sind mit Klemmen 13 verbunden, die — wie in der F i g. 2 gezeigt — auf der Ober- und Unterfläche der Platte / an gegenüberliegenden Enden wie bei einer gedruckten Schaltung ausgebildet sind.
Wie aus der F i g. 3 ersichtlich, besteht die Kathodenplatte 8 aus einer Isolatorplatte, die mit einer Vielzahl von Bohrungen versehen ist; in den Bohrungen sind Festkörper-Widerstände 14 ausgebildet, indem Pulver aus Glas oder einem keramischen Material in die Bohrungen der Platte 8 hineingepreßt wird. Diese Bohrungen sind ebenfalls in einer Matrix angeordnet. Auf den den Anoden 5a—5d zugewandten Endflächen der Widerstände 14 sind Kathoden 15 ausgebildet, indem dort z. B. Nickelfilme aufgebracht werden. Die gegenüberliegenden Endflächen der Widerstände 14 sind elektrisch mit einem dünnen Blech 16 oder Film verbunden, das einen im wesentlichen gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten wie die aus Glas oder Keramik hergestellte Bodenplatte 3 aufweist; das dünne Blech 16 wirkt als gemeinsamer Verbindungsleiter zu den einzelnen Widerständen 14 hin.
Wie bereits oben beschrieben worden ist, sind die äußeren Platten, die Elektroden und die isolierenden Platten übereinandergeschichtet, wie es in der F i g. 4 gezeigt ist um eine Schichtstruktur aufzubauen; der Umfang der Schichtstruktur ist durch Lötglas oder einem ähnlichen Material abgedichtet. Nach der Evakuierung des Innenraumes der so gebildeten Umhüllung wird ein inertes Gas wie Neon oder Argon in die Umhüllung eingefüllt.
In der F i g. 5 ist der Ersatzschahkreis dieser Gasentladungs-Anzeigevorrichtung dargestellt. Für den Betrieb der Anzeigevorrichtung ist ein Matrixerregerkreis 20 vorgesehen, dessen Ausgang an die Klemmen 13a bis Vn der Zündkathoden über Schutzwiderstände 21a bis 21 η mit großem Widerstandswert gelegt ist. Die in der F i g. 5 dargestellte Gasentladungs-Anzeigevorrichtung mit kalter Kathode weist vier Anzeigeeinheiten 22a bis 22c/auf. Die Abstände zwischen den Anoden 5a bis Sd, den Kathoden 15, den Zündanoden 6a bis 6c/ und den Zündkathoden 12 sind so ausgewählt, daß sie den folgenden Bedingungen genügen:
A. Die Gasentladungszündspannung zwischen den Anoden 5a bis 5d und den Kathoden 15 ist größer als die Zündspannung zwischen den Anoden 5a und 5d und den ZUndanoden 6a bis 6d, und die Brennspannung zum Aufrechterhalten der Entladung zwischen einer Zündanode und einer Zündkathode ist kleiner als die diesen Elektroden aufgeprägte Spannung.
B. Die Zündspannung zwischen einer Zündanode und einer Zündkathode ist größer als die Brennspannung zwischen diesen Elektroden.
Beispielhafte Werte für diese Spannungen sind die folgenden: Die Zündspannung zwischen einer Anode und einer Kathode beträgt rund 200 V, die Brennspannung zwischen einer Anode und einer Kathode beträgt 130 V, die Zündspannung zwischen einer Zündanode und einer Zündkathode beträgt 180 V, und die Brennspannung zwischen einer Zündelektrode und einer Zündkathode beträgt 100 V.
Die Kathoden 15 sind jeweils über die Widerstände 14 mit einer gemeinsamen Spannungsquelle von -50 V verbunden.
Bei Betrieb wird ein impulsförmiges Signal von + 150V an die Zündanode 6a einer in Betrieb zu nehmenden Anzeigeeinheit angelegt, z. B. an die erste Anzeigeeinheit 22a. Gleichzeitig wird ein Eingangssignal an den Matrixerregungskreis 20 gelegt. Unter Ansprechen auf dieses Eingangssignal wählt der Matrixerregungskreis 20 eine der Klemmen 13a bis 13n der Zündkathoden aus, und zwar entsprechend dem in dem Eingangssignal enthaltenden Informationsmuster, um einen negativen Impuls auf die ausgewählte Klemme, z. B. 13a, zu geben. Das führt dazu, daß die Potentialdifferenz zwischen der Zündanode 6a und der Zündkathode 12 der ersten Anzeigeeinheit 22a auf 200 V angehoben wird, womit es größer als die vorgegebene Zündspannung (180V) zwischen diesen Elektroden wird und damit eine Entladung zwischen diesen Elektroden eingeleitet wird.
Wenn eine Spannung von 100 V, welche etwas kleiner ist als die die Entladung aufrechterhaltene Spannung von 130 V zwischen einer Zündanode und einer Zündkathode, der Anode der ersten Anzeigeeinheit 22a aufgeprägt wird, wird eine Entladung zwischen der Anode 5a und der auf —50 V liegenden Kathode 15 eingeleitet, die der ausgewählten Zündkathode 12 entspricht, da die Potentialdifferenz zwischen der Anode 5a und der Kathode 15 dann 150 V beträgt und somit größer als die Brennspannung von 130 V ist Eine solche Entladung kann durch die lichtdurchlässige Deckplatte 2 beobachtet werden. Da das dem Spalt zwischen Zündanode und der ausgewählten Zündkathode 12 aufgeprägte Signal ein Impuls ist, verschwindet das Eingangssignal nach einer vorgegebenen Zeit; da aber die Potentialdifferenz zwischen der Anode 5a und der Kathode 15 150 V entspricht, also einer Spannung, die größer ist als die die Entladung zwischen der Anode und der Kathode aufrechterhaltende Brennspannung (130 V), wird die Entladung zwischen der Anode 5a und der Kathode 15 der ersten Anzeigeeinheit 22a aufrechterhalten, und zwar unabhängig von dem der Zündelektrode 6a und der Zündkathode 15 aufgeprägten Eingangssignal, so daß eine Speicherfunktion
ίο aufgebaut wird.
Wenn ein Muster auf der zweiten Anzeigeeinheit 22i> dargestellt werden soll, liegt ein impulsförmiges Signal von +150V an der Zündanode 66 der zweiten Anzeigeeinheit 22b und ein impulsförmiges Signal von
is -50 V an einer Zündanode 12 an, die in Abhängigkeit von dem anzuzeigendem Muster ausgewählt worden ist. Damit liegt zwischen der Zündanode 6b und der Zündkathode 12 der zweiten Anzeigeeinheit 22b eine Spannungsdifferenz um 200 V. Unter dieser Bedingung wird, wenn eine Spannung von 150 V zwischen der Anode 5b und der Kathode 156 der zweiten Anzeigeeinheit 22b anliegt, wird eine Entladung zwischen diesen Elektroden eingeleitet, die unabhängig vom Zustand des Eingangssignals aufrechterhalten wird.
Wenn die zweite Anzeigeeinheit 22b in dieser Weise betätigt wird, wird das Eingangssignal auch an die Zündkathode der ersten Anzeigeeinheit 22a angelegt; jedoch wird zwischen der Zündanode 6a und der Zündkathode 15 der ersten Anzeigeeinheit ?2a keine Gasentladung eingeleitet, da kein Impulssignal auf die Zündanode 6a der ersten Anzeigeeinheit 22a gegeben wird. Auf diese Weise arbeitet das an eine Zündkathode 12 angelegte impulsförmige Signal in der oben beschriebenen Gasentladungs-Anzeigevorrichtung mit kalter Kathode als Muster-Auswahlsignal; das an eine Zündanode angelegte Signal arbeitet als Musteranzeige-Lagebestimmungssignal, und die den Anoden 5a bis 5d aufgeprägte Spannung wirkt als Speichersignal. Auf diese Weise kann das in einer der Anzeigeeinheiten 22a
bis 22d dargestellte Muster gelöscht oder korrigiert werden, indem die an die Anoden 5a bis 5d angelegte Spannung entfernt wird; dazu bedarf es keiner externen Speichereinrichtung. Da die ausgefluchteten Bohrungen der Platten 9,10 und 11 zwischen den Anoden 5a und den zugeordneten Kathoden 15 diskrete Entladungszellen bestimmen, kann eine Entladung zwischen der ausgewählten Zündanode und der Zündkathode andere Elektroden nicht beeinflussen.
Obwohl bei der gezeigten Ausführungsform die
Zündkathoden durch Druck ausgebildet worden sind, so sollte doch angemerkt werden, daß diese Elektroden auch in anderen Verfahren ausgebildet werden können, so z. B. in einer Mehrschicht-Drucktechnik.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Gasentladungs-Anzeigevorrichtung mit einer Mehrzahl von Anzeigeeinheiten, mit einer durch- s sichtigen Deckplatte und einer Bodenplatte, mit Anoden und kalten Kathoden, mit Zündanoden und Zündkathoden, wobei die Zündanode zwischen den Anoden und den Kathoden angeordnet sind, und mit zwischen den Elektroden und übereinander angeordneten isolierenden Platten, die aufeinander ausgerichtete Bohrungen aufweisen, um so eine Vielzahl von gasgefüllten Endladungszellen zu bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündkathoden (12, 7) zwischen Zündanoden (6a—6d)\md den Kathoden (15,8) angeordnet sind, daß die Anoden (5s-5</Jl die Zündanoden (6a-6c/) und die Zündkathoden (12, 7) platten artig ausgebildet und mit auf die Bohrungen der isolierenden Platten (9, 10, 11) ausgerichteten Bohrungen (4) versehen sind und daß die Kathoden (15, 8) jeweils mit einem Widerstand (14) verbunden sind.
2. Gasentladungs-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathoden (15) dünne Metallschichten sind, die jeweils ein in eine Bohrung einer isolierenden Platte (8) eingebrachtes Widerstandsmaterial abdecken, wobei jede dieser Bohrungen auf eine Entladungszelle ausgerichtet ist und die Widerstände (14) auf den von den Kathoden (15) abgewandten Enden gemeinsam mit einer durchgehenden leitenden Schicht (16) verbunden sind.
3. Gasentladungs-Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelne Zündkathode (12) ein auf die Mantelfläche einer Bohrung in einer isolierenden Platte (7) aufgebrachter Metallfilm (12) ist.
4. Gasentladungs-Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, düß die Zündkathoden, welche äquivalenten Punkten verschiedener Anzeigeeinheiten zugeordnet sind, mit gemeinsamen Klemmen (13) am Rande der isolierenden Platte (7) verbunden sind.
5. Gasentladungs-Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anoden (5a-5c/) und die Zündanoden (6a—6d) jeder Anzeigeeinheit zugeordnete rechteckige Einzelplatten sind.
DE19722248179 1971-09-30 1972-09-30 Gasentladungs-Anzeigevorrichtung mit einer Mehrzahl von Anzeigeeinheiten Expired DE2248179C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP7670171 1971-09-30
JP46076701A JPS5242027B2 (de) 1971-09-30 1971-09-30

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2248179A1 DE2248179A1 (de) 1973-04-05
DE2248179B2 true DE2248179B2 (de) 1977-06-23
DE2248179C3 DE2248179C3 (de) 1978-02-09

Family

ID=

Also Published As

Publication number Publication date
FR2154766B1 (de) 1976-08-13
GB1366966A (en) 1974-09-18
FR2154766A1 (de) 1973-05-11
DE2248179A1 (de) 1973-04-05
JPS4843265A (de) 1973-06-22
US3775633A (en) 1973-11-27
JPS5242027B2 (de) 1977-10-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1127945B (de) Elektronisches Speicherelement
DE2641962C2 (de) Gasentladungs-Anzeigetafel
DE1441466B2 (de) Glimmkathoden zeichenanzeigevorrichtung
DE1964634B2 (de) Gasentladungs-Anzeigevorrichtung
DE2057362C3 (de) Elektrolumineszente Anzeigeeinrichtung
DE1803213B2 (de) Leuchttafel
DE1922244C3 (de) Gasentladungsvorrichtung
DE1955275A1 (de) Sichtanzeigegeraet
DE2457749A1 (de) Anzeigetafel
DE2248179C3 (de) Gasentladungs-Anzeigevorrichtung mit einer Mehrzahl von Anzeigeeinheiten
DE2354625C3 (de) Kaltkathodengasentladungs-Anzeigevorrichtung
DE2308083A1 (de) Gasentladungsvorrichtung mit kapazitiver speicherfunktion
DE2363374C2 (de) Gasentladungsvorrichtung
DE2248179B2 (de) Gasentladungs-anzeigevorrichtung mit einer mehrzahl von anzeigeeinheiten
DE1464156B2 (de) Kaltkathodenanzeigeröhre
DE2146385A1 (de) Anzeigeröhre
DE2248146C3 (de) Gasentladungsanzeigevorrichtung
DE1589818A1 (de) Anzeigeroehre mit lumineszierender Flaeche
DE2248147C3 (de) Gasentladungsanzeigevorrichtung
DE2163092C3 (de) Kathodenstrahl-Aufzeichnungsröhre
DE2326832A1 (de) Anzeigeeinrichtung mit kaltkathodengasentladungsroehre
DE2325979C3 (de)
DE2327207A1 (de) Mehrstellen-anzeigevorrichtung und verfahren zu deren herstellung
DE2107604B2 (de) Anzeigeröhre
DE2252326C3 (de) Anodenanordnung (Qr eine Vakuumröhre zur Anzeige mehrerer Zeichen

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)