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DE2248146A1 - Gasentladungsanzeigevorrichtung mit kalter kathode - Google Patents

Gasentladungsanzeigevorrichtung mit kalter kathode

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Publication number
DE2248146A1
DE2248146A1 DE19722248146 DE2248146A DE2248146A1 DE 2248146 A1 DE2248146 A1 DE 2248146A1 DE 19722248146 DE19722248146 DE 19722248146 DE 2248146 A DE2248146 A DE 2248146A DE 2248146 A1 DE2248146 A1 DE 2248146A1
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DE
Germany
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electrode
electrodes
voltage
anode
substrate
Prior art date
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DE19722248146
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English (en)
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DE2248146B2 (de
DE2248146C3 (de
Inventor
Tatsuo Ogasawara
Rentaro Sasaki
Gunma Takasaki
Akinori Watanabe
Satoshi Watanabe
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Oki Electric Industry Co Ltd
Okaya Electric Industry Co Ltd
Original Assignee
Oki Electric Industry Co Ltd
Okaya Electric Industry Co Ltd
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Priority claimed from JP46076700A external-priority patent/JPS5242026B2/ja
Priority claimed from JP1971089567U external-priority patent/JPS5250676Y2/ja
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Publication of DE2248146B2 publication Critical patent/DE2248146B2/de
Application granted granted Critical
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/38Cold-cathode tubes
    • H01J17/48Cold-cathode tubes with more than one cathode or anode, e.g. sequence-discharge tube, counting tube, dekatron
    • H01J17/49Display panels, e.g. with crossed electrodes, e.g. making use of direct current

Landscapes

  • Gas-Filled Discharge Tubes (AREA)

Description

Oi ing. H N
^ipl. ing. H. H-Ltcii-r;ic! r;T/s.'-V. Schmitz Dipl. ing. E. Gee.-·::: ■ Li(M. ing. .' . vV^hnert
Telefon 5 53 C5 So
Oki Electric Industry Co.Ltd.
10, Shiba Kotohira-cho,
Minato-ku, Tokyo, Japan
29. September 1972
Okaya Electric Industry Co. Ltd. Akte M-2344
8-3, 1-chome, Shibuya,
Shibuya-ku, Tokyo, Japan
Gasentladungsanzeigevorrichtung mit kalter Kathode.
Die Erfindung betrifft eine Gasentladungsanzeigevorrichtung mit kalter Kathode, mit einer ersten Elektrode, einer Vielzahl von der ersten Elektrode gegenüber angeordneten zweiten Elektroden und· einer die erste Elektrode und die zweite Elektrode umhüllenden und mit einem zum Leuchten anregbaren, inerten Gas gefüllten Umhüllung, wobei wenigstens ein Teil der Umhüllung lichtdurchlässig ist.
Bei einer bekannten Gasentladungsanzeigevorrichtung mit kalter Kathode wird eine elektrische Entladung zwischen zwei in einer Umhüllung angeordneten Elektroden eingeleitet» welche Umhüllung mit einem inerten Gas wie Neon oder Argon gefüllt ist; das Glimmlicht der Entladung wird zur Anzeige des gewünschten Musters verwendet.
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In den auf dem Markt unter den warenzeichenrechtlich geschützten Namen "Elfin" und "Planitron" vertriebenen Gasentladungsanzeigevorrichtungen mit kalter Kathode sind eine Vielzahl von Anzeigeeinheiten nehme inander in derselben Umhüllung angeordnet, wobei jede Anzeigeeinheit aus einer Vielzahl von Segmentelektroden und einer unter vorgegebenem Abstand gegenüber den Segmentelektroden angeordneten Gegenelektrode besteht. Eine solche Anzeigevorrichtung wird zur Anzeige mehrerer Ziffern benutzt, indem die Anzeigeeinheiten im Prinzip der Zeitteilung (time division basis) mit so großer Geschwindigkeit selektiv angesteuert werden, daß ein Flimmern nicht auftritt.
Da aber eine solche Anzeigevorrichtung keine Speicherfunktion besitzt, muß eine unabhängige Speichereinrichtung bereit gestellt werden, die die Herstellungskosten der Anzeigevorrichtung in die Höhe treibt und die Konstruktion überaus kompliziert.
Weiterhin muß die Frequenz des Zeitteil-Signals angehoben werden, wenn die Anzahl der Ziffern oder die Größenordnung angehoben wird.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Gasentladungsanzeigevorrichtung mit kalter Kathode zu schaffen, die eine Speicherfunktion ausweist, sodaß die Anzeigevorrichtung das ausgewählte Muster ohne irgendeine externe Speichereinrichtung fortlaufend anzeigen kann.
Ein weiteres Ziel ist die Schaffung einer Gasentladungsanzeigevor-
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richtung mit kalter Kathode und Speieherfunktion, mit deren Hilfe unter großer Geschwindigkeit eine Vielzahl von Mustern großer Ziffern nach dem Prinzip der Zeitteilung mit einem vereinfachten Erregerschaltkreis angezeigt werden kann. Weiterhin sollen Anoden-Elektroden und Anoden-Widerstände möglichst einstückig miteinander ausgebildet werden. Schließlich soll eine hohe Packungsdichte der einzelnen Entladungszellen erreicht werden.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zwischen der ersten Elektrode und den zweiten Elektroden eine abstandshaltende und mit einer Vielzahl von diskreten Entladungszellen versehene Isolierung angeordnet ist, für die Entladungszellen zwischen der ersten Elektrode und den zweiten Elektroden jeweils eine diskrete Startelektrode vorgesehen ist und eine Vielzahl von Widerständen jeweils einzeln mit den zweiten Elektroden verbunden ist.
Vorzugsweise sind die AnodenwideTStände in die Perforationen eines Anodensubstrats eingebracht, das zwischen der die Startelektroden enthaltenden Isolierung und einem transparentem Substrat angeordnet ist.
Es ist zweckmäßig, wenn das Anodensubstrat aus einem quaderförmigen Widerstandsblock besteht und dessen Oberfläche durch eine Vielzahl sich schneidender Nuten in eine Vielzahl von in Matxixform angeordneten Ansätzen aufgeteilt ist. Auf die der Isolierung zugewandten Stirnflächen der Widerstände werden zur Bildung diskreter Anoden-Elektroden dünne Filme aufgebracht.
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An eine ausgewählte Anoden-Elektrode wird eine Anoden-Spannung angelegt, die nach einem vorgegebenen Zeitintervall auf einen4iiedrigeren Pegel ab_gesenkt wird; dies erfolgt gleichzeitig mit dem Anlegen einer Staltspannung an die entsprechende Startelektrode, wodurch eine elektrische Entladung zwischen der ausgewählten Anoden-Elektrode und der Startelektrode eingeleitet wird; danch wird diese Entladung automatisch zu einem Brennen zwischen der ausgewählten zweiten Elektrode und der ersten oder Kathoden-Elektrode hin verschoben. Nach Fortfall der Startspannung wird diese Entladung aufiecht erhalten, sodaß die Anzeigevorrichtung selbst eine Speicherfunktion aufweist.
Die Erfindung soll nun in zwei Ausführungsbeispielen anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 eine Explosionsdarstellung einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Gasentladungsanzeigevorrichtung mit kalter Kathode;
Fig. 2 eine Aufsicht auf ein Startelektroden-Substrat, wie es in der Vorrichtung· gem. Fig. 1 Verwendung findet;
Fig. 3 einen Schnitt durch das in der Fig. 1 gezeigte Anoden-Substrat längs der Linie III-III;
Fig. 4 eine Teilschnittansicht einer aus den in Fig. 1 gezeigten Elementen aufgebauten Schichtstruktur;
Fig. 5 ein Ersatzschaltbild für die in der Fig. 1 gezeigte Gasentladungsanzeigevorrichtung mit kalter Kathode;.
Fig. 6 zeigt die Wellenform eines Anoden-Signals;
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Fig. 7 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer zweiten Ausführungsfoxm der erfindungsgemäßen Gasentladungsanzeigevorrichtung mit kalter Kathode, wobei die Anoden-Elektroden und Anoden-Widerstände eine abweichende Bauart aufweisen;
Fig. 8 eine vergrößerte perspektivische Darstellung eines Anoden-Substrats gem. Fig. 7 und
Fig. 9 zeigt einen Teilschnitt durch ein in der Fig. 8 gezeigtes Anodensubstrat längs der Linie IX-IX.
Das in der Fig. 1 gezeigte bevorzugte Ausführungsbeispiel der neuen Gasentladungsanzeigevorrichtung 1 mit kalter Kathode weist ein oberes Substrat 2 und ein unteres Substrat 3 auf, die beide aus einem lichtdurchlässigen und elektrisch isolierendem Plattenmaterial wie aus Glasplatten hergestellt sind; weiterhin gehört dazu ein Kathoden-Substrat 4, ein erster Abstandshalter 5, ein Startelektroden-Substrat 6, ein zweiter Abstandshalter 7 und ein Anoden-Stubstrat 8. Die Substrate 4, 6 und 8 und die Abstandshalter 5 und 7 sind zwischen dem oberen und dem unteren Substrat 2 und 3 angeordnet und jeweils mit einer Vielzahl von Gruppen von Perforationen 9 versehen, die in Matrix-Form angeordnet sind. Die Perforationen dajfeinander entsprechenden Gruppen der verschiedenen Bauelemente sind in vertikaler Richtung miteinander ausgefluchtet, wie es in der Fig. 1 dargestellt worden ist. Auf den einander gegenüberliegenden Kantenbereichen der unteren Fläche des Anoden-Substrats 2, d.h. der dem Kathoden-Substrat 4 zugewandten Fläche sind eine Vielzahl von Startelektroden-Klemmen 10 und eine
Kathoden-Klemme 11 ausgebildet, die in weiter unten beschriebener
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Weise mit den Elektroden verbunden werden und in einem Galvanisierverfahren, einem Aufdampfverfahren unter Vakuum oder einem anderen geeigneten Verfahren aufgebracht worden sind. Die obere Fläche des Kathoden-Substrats 4, die dem oberen Substrat 2 zugewandt ist, und die gesamten Innenwandungen der Perforationen 9 des Kathoden-Substrats 4 sind mit einer dünnen Metallschicht 12 überzogen, lie nach genau demselben Verfahren wie die Klemmen 10 und 11 aufgetragen werden.
Die Innenwandungen der entsprechenden Perforationen 9 des Startelektroden-Substrats 6 sind mit sich durch das Loch hindurch erstreckenden Plattierungen versehen, die als Startelektroden wirken und mit Klemmen 14 verbunden sind, wie es in der Fig. 2 dargestellt ist. Die Klemmen 14 werden auf der oberen und unteren Fläche des Substrates 6 an gegenüberliegenden Kanten mit Hilfe einer gedruckten Verdrahtung oder einer anderen Technik ausgebildet. Das Anoden-Substrat 8 besteht aus einer isolierenden Platte und seine Perforationen sind mit Festkörper-Widerständen 1S aus gepreßtem Glas- oder Keramikpuder aufgefüllt (vgl. Fig. 3). Die dem zweiten Abstandshalter 7 zugewandten Stirnflächen der Widerstände 15 sind mit Nickel oder einem ähnlichen Material plattiert und die aufplattierten Filme 16 werden als Anoden benutzt. Die anderen Endflächen der Widerstände sind jeweils mit voneinander getrennten dünnen Flächen 17a bis 17d verbunden, die für die einzelnen Per- [ forationsgruppen vorgesehen sind und aus einem Material, zum Bei-
!spiel 42-6-Legierung, bestehen, das im wesentlichen denselben Wärmeausdehnungskoeffizienten wie das untere aus Glas oder Keramik
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hergestellte Substrat 3 aufweist; jedes dieser Bleche deckt jeweils eine Perforations gruppe. Im Kantenbereich des isolierenden unteren Substrats ist eine Vielzahl von Startelektroden-Klemmen 18, die mit den Klemmen 13 des Startelektroden-Substrats 6 verbindbar sind ,und eine Reihe von Anoden-Klemmen 19a bis 19b vorgesehen, die jeweils mit den dünnen Blechen 17a bis 17d auf dem Anoden-Substrat 8 verbindbar sind.
Die Substrate sind zur Bildung einer Schichtstruktur, wie sie in der Fig. 4 gezeigt ist, übereinander geschichtet und der Umfang der Schichtstruktur ist mit Lötglas oder einem ähnlichen Material abgedichtet. Damit bilden das obere Substrat 2 und das untere Substrat 3 einen Teil der Umhüllung. Danach wird der Innenraum der Umhüllung evakuiert und mit einem inerten Gas wie Neon oder Argon oder einem ähnlichen Gas gefüllt, womit die Gasentladungsanzeigevorrichtung
imit kalter Kathode fertig gestellt ist. . ■
Der Ersatzschaltkreis dieser Gasentladungsanzeigevorrichtung mit kalter Kathode ist in der Fig. 5 dargestellt. Im einzelnen sind ein Matrixerregerkreis 20 und Schutzwiderstände 21a bis 21n vorgesehen, die mit den Ausgangskfemmen des Matrixerregerkreises 20 einerseits und mit den entsprechenden Startelektroden-Klemmen 14a bis
λ a j λ · ' · ι. +. andererseits . , ,. . . 14n der Anzeigevorrichtung^verbunden sind, die zwei Anzeigeeinheiten aufweist. Die Abstände zwischen der Kathoden-Elektrode 12 iund der Startelektrode 13 und zwischen der Startelektrode 13 und der Anode-Elektrode 16 sind so gewählt, daß die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
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Λ. Die Durchbruchs- oder Zündspannung zwischen der Anoden-Elektrode 16uid der Kathoden-Elektrode 12 ist größer ist als die zwischen der Anoden-Elektrode und der Startelektrode 13.
B. Die die lint ladung aufccht erhaltende Spannung zwischen der
als Anoden-ülektrode 16 und der Kathoden-Efcktrode 12 ist kleiner die zwischen Anoden-Elektrode 16 und Startelektrode 13. Bevorzugte Werte für diese Spannungen sind die folgenden: üurchspannung zwischen Anode 16 und Kathode 12: 200 Volt; Brennspannung zwischen Anode 16 und Kathode 12: 140 Volt; Durchhruchsspannung zwischen Anode 16 und Startelektrode 13:190V Brennspannung zwischen Anode 16 und Startelektrode 13: 180 V.
Im einzelnen wird die Betriebsweise der Gasentladungsanzeigevorrichtung im folgenden beschrieben.
Nach Anlegen eines Eingangssignals formt der Matrixerregerkreis dieses Signal in eine negative Spannung (-30 V) um und legt diese Spannung z.B. an die Startelektrode 14a, die der in dem Eingangssignal enthaltenen Musterinformation entspricht. In Abhängigkeit von dem Ausgangssignal des Matrixerregerkreises 20 wird eine Anoden-Spannung an die Anoden-Klemme 19a der ersten Anzeigeeinheit 22a angelegt, die etwas kleiner ist als die Durchbruchsspannung (200 V) zwischen Anode 16 und Kathode 12 und die nach einem vorgegebenen Intervall auf eine Spannung erniedrigt wird, die ein wenig höher als die Summe der Anodenspannung und der an die Startelektrode Angelegten Spannung (-30 V) ist. Ein typisches Beispiel für die Wellenform der Anodenspannung ist in der Fig. 6 gezeigt, wo_bei die Spannung nach einem vorgegebenen Zeitintervall von 180 V auf I -9-
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150 V abgesenkt wird. Danach wird die Spannung zwischen der ausgewählten Startelektrode 13a und der Anoden-Elektrode 16 auf 210 V angehoben, d.h. auf eine Spannung, welche größer als die Durchbruchsspannung (200 V) zwlsehen Anoden-Elektrode 16 und Kathoden-Elektrode 12 ist. Dies führt zum Aufbau einer elektrischen Entladung zwischen der Startelektrode 13a und der Anoden-Elektrode 16, die über den Widerstand 15a mit der Anoden^Klemme 19a verbunden ist, wodurch nur der Teil zwischen den Elektroden 13a und 16 Licht abgibt. Da die zum Aufrechterhalten der Entladung zwischen der Anoden-Elektrode 16 und der Kathoden-Elektrode 12 erforderliche Spannung auf 140 V eingestellt ist, d.h. auf eine Spannung die kleiner ist als die zum Aufrechterhalten einer Entladung zwischen der Anoden-Elektrode 16 und der Startelektrode 13 erforderliche Spannung von 180 V, wird die wie oben beschrieben eingeleitete Entladung zu der Anoden-Elektrode 16 und der Kathoden-Elektrode 12 hin verschoben. Während die Entladung in dieser Weise verschoben wird, \tfächst der Entladungsstrom von einem extrem kleinen Wert, der durch die mit den Startelektroden 13a bis 13n vabundenen hochohmigen Schutzwiderstände 21a bis 21n bestimmt ist, auf einen großen Wert an; dieser vergrößerte Strom fließt direkt durch die geerdete Kathoden-Elektrode 12. Dies führt dazu, daß die Anoden-Spannung auf ungefähr 140 V oder auf die Brennspannung zwischen Anoden-Elektrode und Kathoden-Elektrode infolge des Spannungsabfalls über dem Widerstand 15a erniedrigt wird, sodaß die Entladung zwischen der Anoden-Elektrode und Kathoden-Elektrode aufrecht erhalten wird. Auf diese Weise verschiebt sich die Entladung automatisch von der Brennstelle zwischen Anoden-Elektrode
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und Startelektrode zu der Brennstelle zwischen Anoden-Elektrode und Kathoden-Iilektrode und danach wird die Entladung unabhängig von der Eingangsspannung aufrecht erhalten, sodaß eine Speicherfunktion aufgebaut wird.
Zur Darstellung eines Musters auf der zweiten Anzeigeeinheit 22b wird die in Fig. 6 gezeigte Anoden-Spannung der Anoden-Klemme 19b aufgeprägt, wobei gleichzeitig ein Auswahlsignal (-30 V) entsprechend dem anzuzeigenden Muster auf ausgewählte der Startelek-
zwischen troden 13a bis 13n gegeben wird. Dann wirdvden ausgewählten Elektroden der Startelektrode 13a bis 13n und der Anode 16 eine Entladung eingeleitet und diese Entladung wird zur Anoden-Elektrode 16 und zur Kathoden-Elektrode 12 verschoben und zwischen diesen aufrecht erhalten. Die Entladung wird in der in Fig. 4 gezeigten
kann Perforation aufrecht erhalten und das gewünschte Muster^dann durch das lichtdurchlässige obere Substrat 2 hindurch betrachtet werden. Mit anderen Worten, bilden die Perforationen 9 Entladungszellen und das Eingangssignal (-30 V) wird auf die Startelektroden 15a bis 13n gegeben, während die Anodenspannung die Anzeigelage des Musters oder die angezeigte Ziffer auswählt. Indem also die Anoden-Spannung nacheinander der ausgewählten Anoden-Klemme, die
ι Ί
dem Eingangssignal entspricht aufgeprägt wird, ist es dementsprechend möglich, ein gewünschtes Muster an der ausgewählten Stelle ohne Zuhilfenahme irgendeiner Speichereinrichtung fortlaufend an mi eigen.
Bei der oben beschriebenen Schaltung, bei der bei Auswahl der St irtelektrode 13b der zweiten Anzeigeeinheit 2 2b das Auswahl-
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signal (-30 V) auch an die Startelektrode 13b der ersten Anzeigeeinheit 22a gelegt wird, die z.Zt. zur Anzeige des Musters benutzt wird, wird bei der ersten Anzeigeeinheit 22a keine Fehlanzeige durch das Musterauswahlsignal für die andere Ziffer hervorgerufen, da die Anoden-Spannung der ersten Anzeigeeinheit auf einen Wert unterhalb der Durchbruchsspannung (190 V) zwischen Anoden-Elektrode und Startelektrpde erniedrigt worden ist. Es ist aber wesentlich, den Peak der Anoden-Spannung hinreichend breit zu machen, sodaß die Anoden-Spannung nicht eher verringert wird, bis an allen durch das Auswahlsignal (-.30 V) ausgewählten Kathoden-Elektroden die Entladung eingeleitet worden ist.
Wenn die Anoden-Spannung sequentiell an die Anoden-Klemmen der einzelnen Anzeigeeinheiten angelegt wird, ist es möglich, daß' angezeigte Muster nacheinander von einer Anzeigeeinheit zur anderen hin ohne Zuhilfenahme irgendeiner externen Speichereinrichtung zu
i
verschieben. Mit dieser Gasentladungsanzeigevorrichtung mit kalter Kathode ist es auch möglich, auf einfache Weise irgendeine Anzeigeeinheit ohne Zuhilfenahme irgendeiner externen Speichereinrichtung zu löschen. In der vorstehenden Beschi&bung war ausgeführt worden, daß das Startelektroden-Substrat mit einer gedruckten Verdrahtung auf seinen gegenüber liegenden Flächen versehen worden ist; es ist klar, daß solche Startelektroden auch mit Hilfe von Mehrschicht-Druck-Techniken ausgebildet werden können.
; Bei dem in den Fig. 7,8 und 9 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Anoden-Substrat 8 des vorherigen Ausführungsbeispieles in eine !
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Vielzahl -von. Anoden-Subst raten 8a hiss Od aufgeteilt; jede Anzeigeeinholt ist ein .Substrat zugeordnet. Wi obm besten aus den Fig. 8 und 9 ersichtlich ist, besteht das einzelne Anoden-Substrat, z.B. Substrat Oa, aus einem quaderförmigen Widerstandeblock 25, dessen obere Fläche in ei no Vielzahl von Vorijprüngen 25a bis 25n verseilen wordenist, indem die obere Fläche mit einer Vielzahl von sich unter rechten l/inlcln schneidenden Hüten versehen worden ist. Auf den einzelnen Vor Sprüngen sind die Anoden-Elektroden 16 durch das Aufbringen von Ober zügen aus Nickel oder einem anderen Material ausgebildet. Wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel ist diese Vielzahl von Elektroden in einer Matrix angeord.net f die der Matrix der Perforationen 9 des in der Anzeigeeinheit verwendeten Kathoden-Substrats A entspricht. Die anderen Flächen der Widerstände 25 sind mit dünnen Blechen 17a bis 17d überzogen, wobei wieder ein Material wie die 4 2-6-Legierung verwendet wird, das im wesentlichen den gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten wie das untere aus Glas oder Keramik hergestellt Substrat 3 aufweist. Bei dieser Ausführungsform sind die Widerstandsvorsprünge 25a bis 25n, die Anoden-Elektroden 16 und die dünnen Bleche 17a bis I7d durch Flächenkontakte mit großer Betriebssicherheit miteinander verbunden. Weiterhin ist bei dieser Ausführungsform von Vorteil, daß die Herstellung der Anoden und der Anoden-Widerstände weitgehendst vereinfacht worden ist.
Es ist klar, daß die Erfindung eine Gasentladungsanzeigevorrichtung imit kalter Kathode bereitstellt, die fortlaufend Muster anzeigen kann, ohne daß irgendeine externe Speichereinrichtung verwendet werden muß. Da die Anzeigevorrichtung selbst eine Speicherfunktion
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aufweist aufweist, ist es nicht erforderlich, daß sie nach dem Prinzip der Zeitteilung erregt werden muß, insbesondere dann , wenn die Anzeigevorrichtung zum Anzeigen mehrerer Ziffern ausgelegt ist; dadurch wird auch der äußere Erregerkreis wesentlich vereiiifecht. Da die Anoden-Elektroden und die Anoden-Widerstände einstückig miteinander ausgebildet sind, ist weiterhin nicht nur ihre Herstellung sehr einfach, sondern auch die Verläßlichkeit der gesamten Anordnung ist wesentlich verbessert worden. Es Let daher möglich, eine Vielzahl von Anoden-Elektroden und-Anoden-Widerständen mit großer Packungsdichte zusammenzufassen,
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3 0 0 OU/ 0 ')

Claims (3)

  1. 2 2 /»8 I 4 f;
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    V. Ir,,. H. Neger. < änk
    . H,,,dt. Dipl. Fn^w
    Cr rh-DipUnj VV
    Oki Electric Industry Co.Ltd.
    10, Shiba Kotohira-cho,
    Minato-ku, Tokyo, Japan
    29. September 1)72
    Okaya Electric Industry Co.Ltd. Akte M-2341
    8- 3 , 1 tiiomn, Shibusy,
    Shibuya-ku, Tokyo, Japan
    Patentansprüche
    adungsanzeigevorrichtung mit kalter Kathode mit einer ersten Elektrode, einer Vielzahl von der ersten gegenüber angeordneten zweitejn Elektroden und einer die erste Elektrode und die zweiten Elektroden umhüllenden und mit einem zum Leuchten anregbaren inerten Gas gefüllten Umhüllung, wobei wenigstens ein Teil der Umhüllung lichtdurchlässig ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der ersten Elektrode(12) und den zweiten Elektroden (16) eine abstand haltende und mit einer Vielzahl von diskreten Entladungszellen (9) versehene Isolierung (6) angeordnet ist, für die Entladungszellen zwischen der ersten Elektrode und den zweiten Hektroden jeweils eine diskrete Startelektrode (13) vorgesehen ist und eine Vielzahl von Widerständen (15,25) jewelIß einzeln mit den zweiten Elektroden (16) verbundenest.
  2. 2. Vorrichtun/ η ich Anspruch 1, dnlurch gekennzeichnet, «laß ein
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    - is - 2248 HG
    Schaltkreis zum Aufprägen einer Anoden-Spannung (Fig. 6) einer nach einem voigegebenen Zeitintervall auf einen vorgegebenen Wert abfallenden Wellenform auf eine aus den zweiten. Elektroden ausgewählten Elektrode und ein Kreis (20) zum /«liegen einer Start spannung an eine aus den Start elektroden(13)ausgewählte Elektrode vorgesehen sind, wobei das Anlegen der Startspannung gleichzeitig" mit dem Anlegen der einem anzuzeigendem Muster entsprechenden Anoden-Spannung erfolgt, wodurch eine elektrische Entladung zwischen der ausgewählten zweiten Elektrode (16) und der ausgewählten Startelektrode (13a) einleitbar ist und die Entladung dann automatisch verschoben wird derart, daß sie zwischen der ausgewählten zweiten Elektrode und der ersten Elektrode (12) brennt.
    oder 2T
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände zwischen der ersten Elektrode (12) und der Startelektrode (13) und zwischen der Startelektrode (13) und der zweiten Elektrode (16) so ausgewählt sind, daß die Durchbruchsspannung zwischen der ersten und der zweiten Elektrode größer ist als die Durchbruchsspannung zwischen der Startelektrode und der zweiten Elektrode und daß die die Entladung zwischen der ersten Elektrode und der zweiten Elektrode aufrecht erhaltende Spannung größer ist als die entsprechende Spannung zwischen der zweiten Elektrode und der Startelektrode.
    4. Anzeigevorrichtung nach einem Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn-
    zeichnet, daß wenigstens die erste Elektrode (12) oder die
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    2248U6
    zweiten Elektroden (lf>) durch ein lichtdurchlässiges isolierendes Substrat (2,3) abgedeckt sind, welches Substrat einen Teil der Umhüllung darstellt.
    5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierung (6) mit einer Vielzahl von Gruppen von Perforationen (9) versehen ist, die in Matrizen angeordnet sind, und daß die innere Wandung einer jeden Perforation mit einem dünnen Metallfilm (13) ausgekleidet ist, der als diskrete Startelektrode wirkt.
    6. Vorrichtung nach einen der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß die zweiten Elektroden von einem quaderförmigen Widerstandsblock (25) mit einer Vielzahl von Ansätzen (25a bin 25n) auf seiner Oberfläche aufgebaut werden, die auf der Oberfläche mit Hilfe einer Vielzahl von sich unter rechten Winkeln schneidenden Nuten auf gebildet sind, daß Metallfilme (16) auf die einzelnen Ansätze aufgebracht sind und daß auf der anderen Seite des Widerstandsblockes (25) ein leitender Metallfilm (17a, ...,17d) aufgebracht ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn^Lchnet, daß die Ansätze (25a,...25n) und die Metallfilme (16) auf den Ansätzen in einer Vielzahl von Gruppen zusammengefaßt sind und daß der leitende Metallfilm (17a,...I7d) auf jede Gruppe aufgebracht ist.
    |8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Elektroden auf einem isolierenden
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    -ι?- 124SHi
    Substrat (8) mit einer Vielzahl von iQruppen vqn Perfqratipnen (9) ausgebildet sind, welche Berfqratiqnen in ifen Matrizen def Isolierung (6) entsprechenden Matritzenaag.eqrdii.et §ind, und daß jede Perfqratiqn mit einem Festk®rper^W.idefs£and il§) fß~ füllt ist, der auf seiner der Isolierung IB) zugewandte seite mit einem jeweils, al^ AnqdenrElektrqde wirkenden film (16) üb.erzqgen ist und daß die anderen pnden d|.ese,f Wi4ef" stände elektrisch leitend mit einem, gemeinsamen le,i£enden (17a,...17d) verbunden sind.
    9. ¥qrriphtung nach einem der- An^püshe, 1 )?is 8, dadurgh zeichnet, daß die Ajioden-iaparinung (Pig- §) pinen y!ex% aufseistf der etwas unter der Durch^ruphsspannung z^i§q.heR 4er ersten Elektrode (12) und den zweiten Elektrqdon (1§) li§5J^ und nagh einem vorgegebenen Zeitintervall auf einen Wert erniedrigt wird, wqbei die Summe aus diesem Wert und. der den S^ar^elek^padjen (1|) aufgeprägten Spanpung eiii wenig höher ist alg die Zunds.panning zwischen zweiten Elektroden und f>tartelektrqi3en. . ■. .
    3 0 i) a 1 W 0 Ü A J
    L § @ r s e ί t
DE19722248146 1971-09-30 1972-09-30 Gasentladungsanzeigevorrichtung Expired DE2248146C3 (de)

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JP1971089568U JPS5250677Y2 (de) 1971-09-30 1971-09-30
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JP1971089567U JPS5250676Y2 (de) 1971-09-30 1971-09-30

Publications (3)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2601925A1 (de) * 1975-01-24 1976-07-29 Hitachi Ltd Gasentladungsanzeigeelement

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DE2601925A1 (de) * 1975-01-24 1976-07-29 Hitachi Ltd Gasentladungsanzeigeelement

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