DE224803C - - Google Patents
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- DE224803C DE224803C DENDAT224803D DE224803DA DE224803C DE 224803 C DE224803 C DE 224803C DE NDAT224803 D DENDAT224803 D DE NDAT224803D DE 224803D A DE224803D A DE 224803DA DE 224803 C DE224803 C DE 224803C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V37/00—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
- F21V37/0004—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
- F21V37/0041—Fuel supply
- F21V37/005—Fuel supply using air or gas pressure
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V37/00—Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 224803 KLASSE 4 a. GRUPPE
THEODOR KREUNGEL in WILNA.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Februar 1909 ab.
Es sind Lampen für flüssigen Brennstoff bekannt, bei denen der Brennstoff durch Preßluft
aus dem Vorratsbehälter dem Brenner zugeführt wird. Die Regelung der Brennstoffzufuhr
erfolgt bei diesen Lampen in der Weise, daß, wenn der Luftdruck im Brennstoffbehälter
infolge des Verbrauches des Brennstoffes sinkt, ein Ventil geöffnet wird, das Preßluft aus dem Preßluftbehälter nachströmen
ίο läßt. Dieses Ventil wird durch eine Metallmembran gesteuert, die in einer besonderen
mit dem Brennstoffbehälter kommunizierenden Kammer unter dem Einfluß des Luftdruckes
im Brennstoffbehälter steht. Die Erfindung besteht gegenüber dem Bekannten darin, daß
unter Fortlassung der besonderen Ventilkammer die Wand des Brennstoffbehälters selbst
als Membran zur Bewegung des Brennstoffventiles ausgebildet ist.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und es bedeutet
:
Fig. ι eine Seitenansicht der Lampe mit aufgeschraubtem Brenner,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Lampenbehälter
und seine Teile,
Fig. 3 einen Schnitt durch eine zweite Ausführungsform
der LampeTund
Fig. 4 und 5 in größerem Maßstabe gezeichnete
Einzelteile.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, weist der Lampenbehälter zwei durch einen Zwischenboden 1
voneinander getrennte Kammern 23 auf, von denen erstere zur Aufnahme des flüssigen
Brennstoffes und letztere zur Aufnahme der Druckluft dient. In dem Zwischenboden 1
ist zwecks Überleitung der Druckluft aus dem Behälter 2 ein Rohr eingelassen, das oben
durch einen mit Bohrung versehenen Gewindestopfen 4 verschlossen ist. Auf das verjüngte
untere Ende dieses Gewindestopfens ist eine am oberen Teile mit seitlichen Bohrungen 5
versehene Büchse 6 aufgeschraubt, welche zur Aufnahme eines Ventilkegels 7 dient, der
mittels eines durch eine untere Bohrung der Büchse 6 hindurchführenden Stiftes geführt
wird und für gewöhnlich durch eine Feder gegen die als Ventilsitz ausgebildete Bohrmündung
des Stopfens 4 angedrückt wird. In dieser Bohrung befindet sich lose verschiebbar
ein mit Teller 8 versehener Stift 9 von rechteckigem Querschnitt, welcher auf dem
Ventilkegel 7 aufruht.
Die Behälterdecke 10 besitzt oberhalb des Luftübergangrohres einen Stutzen, auf welchem
eine mit Flansch versehene Büchse 11 durch eine Überwurfmutter 12 festgehalten
wird. Diese Büchse ist mit einer unten engen und oben weiteren und mit Innengewinde versehenen
Bohrung, ausgestattet und in letztere ist eine gleichfalls mit Bohrung versehene
Schraube 13 eingeschraubt. Die Schraube 13 kann von Hand mittels einer durch eine Mutter
14 gehaltenen Ebonit- oder Hartgummischeibe 15 o. dgl. auf und nieder geschraubt
werden. Am oberen Ende ist ihre Bohrung durch eine Überwurfsmutter 16 verschlossen.
Die Bohrung ist an diesem Ende etwas erweitert und mit Innengewinde versehen, in
welchem der mit Schlitz versehene Kopf eines
Stiftes 17 auf- und niederschraubbar angeordnet
ist, der durch die Bohrung der Schraube 13 und der Büchse 11 hindurchragt und bis
auf den Teller 8 des Stiftes 9 mittels Schraubenziehers, dem Maximaldruck im oberen Reservoir
entsprechend weit niedergeschraubt werden kann. Ein Kanal 18 im unteren Teil
der Büchse 11 dient zum Ablaß der Druckluft aus dem Behälter 2.
An der Decke 10 des Behälters angeordnete Manometer 19,20 dienen zum Anzeigen der
in den beiden Kammern 2, 3 herrschenden Spannungen. Zum Einlassen der Luft in den
Behälter 3 dient ein seitlich am Behälter angeordnetes, mit Stutzen 22 versehenes Rückschlagkugelventil
23, dessen Einlaßkanal durch eine Schraube von außen abgeschlossen werden kann.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Wenn die Lampe angezündet werden soll, so schraubt man die Schraube 15 so weit in
der Büchse 11 nach unten, bis der Kanal 18
verschlossen ist, wobei gleichzeitig der Stift 17 auf den Teller 8 des Stiftes 9 trifft und diesen
nach unten drückt. Infolgedessen wird auch der Ventilkegel 7 nach unten gedrückt, so
daß nunmehr Druckluft aus dem Behälter 3 durch die Öffnungen 5 und den freien Raum,
welcher infolge des viereckigen Querschnittes des Stiftes 9 in der Bohrung des Stopfens 4
geblieben ist, überströmen kann. Die Decke 10 des Behälters 2 hebt sich nun unter der
zunehmenden Spannung in diesem Behälter allmählich an, so daß der Stift 17 außer Berührung
mit dem Teller 8 kommt, das Ventil 7 daher auf seinen Sitz zurückkehrt und . die Luftüberströmung unterbrochen wird. Infolge
der durch die Abnahme der Flüssigkeit im Behälter 2 jetzt auftretenden Expansion
der Druckluft in diesem Behälter wird sich die Decke 10 entsprechend wieder senken, so
daß der Stift 17 von neuem auf den Teller 8 drückt und damit neuerdings der Lufzutritt ;
zum Behälter 2 frei gemacht wird. Auf diese Weise regelt sich die Lampe selbsttätig während
ihrer ganzen Brenndauer. Soll sie ausgelöscht werden, so dreht man die Schraube
13 in der Büchse 11 nach oben, wodurch der Auslaßkanal 18 geöffnet wird, durch den also
die über der Flüssigkeit stehende Druckluft entweicht, so daß neuer Brennstoff nicht mehr
zugeführt werden kann.
Die Anordnung nach Fig. 3 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 2 dadurch, daß
die Druckluft durch ein mit feiner Bohrung versehenes Rohr 24 in den Behälter 2 überströmt,
wobei die Bohrung des Rohres für gewöhnlieh durch einen Hebel 25 verschlossen
gehalten wird, der unter dem Drucke einer Feder 26 steht, welche in einem auf den Behälterboden
ι aufgelöteten Rohre 27 befestigt ist. Der Stift 17 der in der Behälterdecke 10
angeordneten Regelungsvorrichtung drückt, wenn er niedergeschraubt wird, auf das dem
Rohre 24 abgekehrte Ende des Hebels 25 und drückt dasselbe nach unten, wodurch die Einströmöffnung
für die Druckluft frei wird und diese somit in den Behälter 2 überströmen
kann. Bei infolgedessen zunehmender Spannung im Behälter 2 · und daraus resultierendem
Heben der Decke 10 wird der Hebel 25 von dem Stift 17 wieder freigegeben und
kehrt unter dem Einfluß der Feder 26 in seine Ausgangsstellung zurück, so daß das Rohr 24
wieder verschlossen und die Lufteinströmung unterbrochen wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Glühlichtlampe, bei der die Gleichmäßigkeit der Zuströmung des durch Luftdruck zugeführten flüssigen Brennstoffes unter Vermittlung einer unter dem Einfluß der über dem Brennstoff stehenden Druckluft sich bewegenden Metallmembran erfolgt, durch ; die unmittelbar das Drucklufteinlaßventil nach Bedarf selbsttätig geöffnet und geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand des Brennstoffbehälters als Regelmembran ausgebildet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE224803C true DE224803C (de) |
Family
ID=485507
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT224803D Active DE224803C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE224803C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5214992A (en) * | 1990-01-25 | 1993-06-01 | Wolfgang Mohr | Apparatus for cutting stacked, sheet-like material having a front pusher for aligning the material at a feed unit |
-
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- DE DENDAT224803D patent/DE224803C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5214992A (en) * | 1990-01-25 | 1993-06-01 | Wolfgang Mohr | Apparatus for cutting stacked, sheet-like material having a front pusher for aligning the material at a feed unit |
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