DE2247123A1 - Kraftstoffzapfsystem mit anzeigekontrolleinrichtung - Google Patents
Kraftstoffzapfsystem mit anzeigekontrolleinrichtungInfo
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Description
-i.-irc- !0 n-s t-c'is ' 99/7 10 3
Hk I MS
VR-293 A-8
Veeder Industries Inc., Hartford9 Connecticut, UoA
Kraftstoff zapf system mit Anzeigelcontroll-
einrichtung
Die Erfindung "bezieht sich auf ein Kraftstoffzapfsystem
mit einem Anzeigekontrollsystem zum laufenden Prüfen und Bestätigen der Betriebsfähigkeit segmentierter
Zahlenanzeigemittele Im besonderen bezieht sich die Erfindung
auf ein neues und verbessertes Anzeigekontrollsystem des beschriebenen Typs mit besonderem Nutzen bei
Kraftstoffzapfsystemen unter Verwendung von Anzeigemitteln
zum Anzeigen von Daten, beispielsweise bezüglich der Kraftstoff abgabe, des festgelegten Kraftstoffpreises je Volumeneinheit
und der Angaben über das abgegebene Kraftstoffvolumen und dessen Gesaintpreis „
In den letzten Jahren wurde ein steigendes Interesse an der Benutzung optischer Darbietungseinrichtungen in dem
Paket von Datenanzeigen von Kraftstoffzapfvorrichtungen
für die Anzeige des Einheitspreises, des Gesamtvolumens und der Gesamtkosten des gezapften Kraftstoffes festgestellt.
Ein typisches Beispiel der Verwendung einer solchen Vorrichtung ist in der US-PS 3 580 k21 (erteilt am 25. Hai 1971,
Erfinder John II. Bickford, unter dem Titel "Fluid Dispensing Apparatus Indicator System") Anzeigesystem für
Kraftstoffzapfvorrichtungen, beschrieben. Derartige Anzeigesysteme
verwenden elektro-optische Flüssigkristall-Anzeigeeinheiten,
beispielsweise Zahlenanzeigedarbietungseinheiten mit sieben Segmenten. Die Verwendung solcher segmentierter
Zahlenanzeigemittel bringt die erhöhte Gefahr fehlerhafter Anzeigen infolge mangelhafter Tätigkeit eines einzelnen
Segmentes des Anzeigemittels mit sich. Dies könnte eine fehlerhafte Ablesung zur Folge haben, die vom Kunden und/oder
Wärter leicht übersehen werden könnte. Wenn beispielsweise das Hittelbalkensegment einer Zahlenanzeige mit sieben
Segmenten unterbrochen wäre, würde die Zahl W8" jederzeit
als "O" erscheinen. Wenn umgekehrt dieser Mittelbalken
kurzgeschlossen wäre und ständig angeschaltet bliebe, würde eine'O" jederzeit als W8W erscheinen. Natürlich können
andere Mangel in einem oder in mehreren Segmenten entsprechend verwechselbare Anzeigen liefern» ohne daß sie
entdeckt würden.
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Dementsprechend liegt der Erfindung in erster Linie die Aufgabe zugrunde, ein neues und verbessertes AnzeigekontxOllsystem
zu schaffen, das die volle Betriebstüchtigkeit
der segmentierten Zahlenanzeigemittel bestätigt·
Die Erfindung schafft ein Anzeigekontrollsystem der beschriebenen Gattung, das automatisch die Betriebstüchtigkeit
sämtlicher Segmente bei Segmentierten Zahlenanzeigemitteln
in äui3erst schneller und verläßlicher Weise und ohne Störung des normalen Flüssigkeitszapfvorganges prüft.
Eine Kraftstoffzapfvorrichtung mit einem Anzeigekontrollsystem
des beschriebenen Typs mit den Merkmalen der Erfindung eignet sich zum automatischen Betrieb in einer
geeigneten Phase der Arbeitsschrittfolge bei der Kraftstoff abgabe und dient zur Vermeidung menschlichen Versagens
und gewährleistet eine verläßliche Tätigkeit der Anzeigemittel
ohne ilücksicht auf die Art und Weise, in der der Kraftstoff abgegeben wird. ' .
Die Erfindung schafft ferner ein Kraftstoffabgabesystem
der beschriebenen Gattung mit einer elektronischen Schrittfolge der Kontrolle der Anzeigemittel für automatischen
und programmierten Betrieb zur Verwendung bei segmentierten
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Zahlenanzeigeeinheiten. Hierzu gehört die Schaffung eines
Kontrollsystems, das sich . durch hohe Verläßlichkeit
und gedrungene Bauweise auszeichnet und dennoch unter den schwierigen Umgebungsbedingungen, wie sie an. Tankstellen
herrschen und zu denen Temperaturschwankungen, elektrisch geräuschvolle Umgebung und hohe Verschmutzung, auch durch
hohe Kraftstoffdampfentwicklung und hohe Staubpegel, gehören,
betriebsfähig ist.
Weitere Vorteile werden in der folgenden Beschreibung,
soweit sie der Fachmann dieser nicht ohnehin entnehmen kann, näher besprochen·
Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß ein Kraftstoffzapfsystem mit, einem Anzeigekontrollsystem
zum Destätigen der Betriebstüchtigkeit segmentierter Zahlenanzeigemittel geschaffen wird, dessen
Kontrollsystem folgende Teile aufweist: Eine zwischen einer Einsehaltsteilung und· einer Ausschaltstellung betätigbare
behalt- oder Steuereinrichtung; eine logische Synchronisierschaltung
zum reihenfolgemäßigen Sichtbarmachen und Löschen aller Segmente der segmentierten Zahlenanzeigemittel und
eine Programmschaltung zum Programmieren der Tätigkeit der
Synchronisierschaltung· Die Steuereinrichtung ist mit der
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Synchronisierschaltung und der Programmschaltung derart
betrieblich verbunden, daß die Synchronisierschaltung in Tätigkeit gesetzt wird, um sämtliche Segmente der Anzeigemittel
sichtbar zu machen und beim Schalten der Schalteinrichtung in ihre Einsehaltstellung die Tätigkeit der
Programmschaltung einzuleiten* Wenn die Programmschaltung
in Tätigkeit gesetzt ist, beendet sie automatisch die sichtbare Darbietung sämtlicher Segmente, beginnt und beendet
das Löschen der Anzeigemittel und setzt das Kraftstoffzapfsystem in Bereitschaft für den Kraftstoffzapfvorgang.
Nach Beendigung der Kraftstoffabgabe und nach
Schalten der Schalteinrichtung- in ihre Ausschaltstellung
wird die Programmschaltung in Tätigkeit gesetzt,um nach
Ablauf einer angemessenen Zeitspanne die Anzeigedarbietung zu beenden· Anstatt dessen kann die automatische Kontrolle
erfolgen, wenn die Schalteinrichtung in ihre Ausschaltstellung geschaltet wird, jedoch bevor die Anzeigedarbietung
beendet wird, oder sie kann vor und nach der Kraftstoffabgabe erfolgen. ■
Gemäß der Erfindung ist also ein Kraftstoffzapfsystem
mit einem Anzeigekontrollsystem vorgesehen, das die Betriebsfähigkeit
der segraentierten Zahlenanzeigemittel- bestätigt
und folgende Teile aufweist: Eine zwischen einer Einschaltstellung und einer Ausschaltstellung betätigbare
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Schalteinheit; eine logische Synchronisierschaltung, die
nacheinander alle Segmente der segmentierten Zahlenanzeigemittel
sichtbar macht und löscht, und eine Programmschaltung zum Programmieren, der Tätigkeit der Synchronisierschaltung.
Die Steuereinheit ist mit der logischen Synchronisierschaltung und der Programmschaltung betrieblich
derart verbunden, daß die Synchronisierschaltung in Tätigkeit gesetzt wird, um alle Segmente der Anzeigemittel
sichtbarzumachen und die Tätigkeit der Programmschaltung
beim Einschalten der Schalteinrichtung in die Einschaltstellung einzuleiten. Die Tätigkeit der Programmschaltung
-en
in zeitlich bestimmten Intervall beendet die sichtbare
Darbietung aller Segmente automatisch, beginnt und beendet das Löschen der Anzeigemittel, stellt die Zählwerke
des Kraftstoffzapfsystems auf 0 zurück und macht
das Kraftstoffzapfsystem für den nächsten Kraftstoffzapfvorgang
bereit. Wenn nach Beendigung der Kraftstoffabgabe
die Schalteinheit in ihre Ausschaltstellung erbracht wird,
wird das Arbeitsspiel der Schrittfolge der Kontrolle wieder eingeleitet, worauf anschließend, nach Ablauf einer geeigneten
Zeitspanne, die Anzeige der Anzeigegrößen durch1
die Anzeigemittel beendet wird.
In der Zeichnung ist in einer einzigen Figur ein"DIocU-schema
eines Teiles eines Kraftstoffzapfsystems mit dem
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Anzeigekontrollsysteni gemäß der Erfindung "beispielsweise
darge stellt.
Wie nun eingehender in der Zeichnung dargestellt, weist
das dort dargestellte Kraftstoffzapfsystem eine Ausführungsform
eines Anzeigekontrollsystems gemäß der Erfindung auf. Das Kraftstoffzapfsystem besteht aus einer Kraftstoffpumpe
10, die mittels* eines Elektromotors 12 angetrieben ist und
aus einem Vorratsbehälter (nicht dargestellt) Kraftstoff durch ein Kraftstoffmeßwerk Ik zu einer Kraftstoffzapfdüse
l6 pumpt. Das Kraftstoffmeßwerk lh ist in geeigneter
Weise mit einem Impulsgenerator 18 verbunden, der eine
einzige Folge von Impulsen erzeugt, während der Kraftstoff aus der Düse 16 gezapft wird. Die Impulse aus dem Generator
18 werden einer Kostenrechenvorrichtung 20 und einem Volumenzähler 22 zugeliefert, in denen die volumetrische
Menge des von der Zapfdüse gelieferten Kraftstoffes kontinuierlich registriert und gleichzeitig der Geldwert
des gelieferten Kraftstoffes entsprechend der volumetrisehen
Kraftstoffmenge und dem festgesetzten Volumeneinheitspreis berechnet wird. Der Kostenrechner 20 steuert seinerseits
die Tätigkeit des Kostenzählers 24, und der Kostenzähler 24,
der Volutaenzähler 22 und der Preiswähler 26 bestimmen die Tätigkeit der betreffenden Kosten-, Volumen- und Einheits-
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preisanzeigevorrichtungen 28, 30 und 32. Bei der bevorzugten
Ausführungsforra liefern das Volumen- und das Kostenzählwerk
22 bzw» Zk und der Preiswähler 26 eine binärcodierte dezimale Ausgangsgröße an Decodersteüerschaltungen
jk, j6, 38 für die Betätigung der segmentierten Zahlenanzeigemittel
ko in der betreffenden Kosten-, Volumen- und Preisanzeigevorrichtung.
Für die Kraftstoffdüse 16 ist eine Aufnahmedose hk
vorgesehen, und ein Steuerhandgriff k6 ist, wie dargestellt,
in dor Nähe dieser Aufnahmedose hh derart montiert, daß
der Handgriff Ί6 in eine vertikale Ausschaltstellung gedreht
werden muß (siehe Zeichnung), bevor die Düse 1ό in ihre Aufnahmedose eingehängt werden kann, und der Handgriff
^6 nur dann im Gegenuhrzeigersinn in seine horizontale
Einschaltstellung gedreht werden kann, nachdem die Düse 16 aus der Aufnahmedose kk entnommen ist. Wie
ei'sichtlich, können die Aufnahmedose und der Steuerhandgriff
zu einer einzigen Einheit, beispielsweise einen "Düsenstiefel", kombiniert und automatisch bei Entnahme
der Düse aus dem Düsenstiefel einschaltbar bzw. beim Einstecken der Düse in den Düsenstiefel ausschaltbar ausgebildet
sein.
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Gemäß der Erfindung ist der Steuerhebel 46 über einen
Schalter 48 mit einer Schalteinheit 30 eines Anzeigekontrollsystems
52 verbunden. Die"Schalteinheit 50 ist für das
Umschalten zwischen einer Einsehaltstellung und einer Ausschaltstellung eingerichtet, bei denen sie zur Kontrolle der segmentierten Zahlenanzeigemittel 40 in der Kosten-, der Volumen- und der Preisanzeigevorrichtung die mit diesen betrieblich verbundenen Leitungen 54, 56 anschaltete Die Kontrollschrittfolge ist so programmiert, daß sie beim
Schalten des Steuerhandgriffs 46 und der Schalteinheit in deren Einsehaltstellung beginnt und automatisch nacheinander das Sichtbarmachen, das Austasten oder Löschen
(rippel blanking) und das Rückstellen der Anzeigemittel
innerhalb einer äußerst kurzen Zeitspanne bewirkt, worauf der Pumpenmotor 12 für die Kraftstoffabgabe durch das
Kraftstoff zapf system in Tätigkeit gesetzt τ/ird.
Umschalten zwischen einer Einsehaltstellung und einer Ausschaltstellung eingerichtet, bei denen sie zur Kontrolle der segmentierten Zahlenanzeigemittel 40 in der Kosten-, der Volumen- und der Preisanzeigevorrichtung die mit diesen betrieblich verbundenen Leitungen 54, 56 anschaltete Die Kontrollschrittfolge ist so programmiert, daß sie beim
Schalten des Steuerhandgriffs 46 und der Schalteinheit in deren Einsehaltstellung beginnt und automatisch nacheinander das Sichtbarmachen, das Austasten oder Löschen
(rippel blanking) und das Rückstellen der Anzeigemittel
innerhalb einer äußerst kurzen Zeitspanne bewirkt, worauf der Pumpenmotor 12 für die Kraftstoffabgabe durch das
Kraftstoff zapf system in Tätigkeit gesetzt τ/ird.
Das ünzeigekontrollsystem 52 besteht im wesentlichen
aus der Schalteinheit 50 und zwei Hybridmikroschaltungen - einer logischen Hauptsynchronisierschaltung 60, die
mit den Anzeigemitteln 40 über deren Decodersteuerschaltungen 1)4, 1>6 bzw. 38 zum Steuern der iControlltätigkeit für die Anzeigemittel verbunden ist, und einer Programmschaltung
aus der Schalteinheit 50 und zwei Hybridmikroschaltungen - einer logischen Hauptsynchronisierschaltung 60, die
mit den Anzeigemitteln 40 über deren Decodersteuerschaltungen 1)4, 1>6 bzw. 38 zum Steuern der iControlltätigkeit für die Anzeigemittel verbunden ist, und einer Programmschaltung
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62, die der Synchronisierschaltung 60 in verschiedenen
Zeitintervallen Impulse oder Signale liefert. Wie dargestellt,
besteht die Programmschaltung 6Z aus einer Programmsteuereinheit oder -schaltung 6k für die Betätigung eines
Taktimpulsgebers 66 zum Zuliefern eines Stromes von Impulsen
an ein geeignetes elektronisches Zählwerk 68. Die Synchronisierschaltung 60 besteht aus geeigneten Festkörper-Logikbauteilen
zur Ausübung einer schrittweisen Schaltfunktion
unter der Steuerung durch die Schalteinheit 50 in deren Einschalt- bzw. Ausschaltstellung entsprechend
den von der Programmsehaltung 62 erhaltenen Impulsen. Im
Interesse der Übersichtlichkeit der Beschreibung und des leichteren Verständnisses ist die Synchronisierschaltung
als solche mit einer Schaltung 72 für die Einschaltphase,
einer Schaltung 7^ für die xiusschaltphase und einer Schaltung
76 für die Anzeigebeendigung dargestellt.
Beim Schalten der Schalteinheit 5° in ihre Einschaltstellung,
d.h., wenn die Leitung %h angeschaltet ist, werden sowohl die Synchronisierschalbung 60 als auch die
Programmschaltung 62 in Tätigkeit gesetzt oder in ihren
Einschaltzustand gebracht. Die Schaltung 72 für die Einschaltphase
wird gemäß der scheniatischen Darstellung durch die Leitung 70 in ihren Einschaltzustand gebracht und wird,
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wie durch die Leitung 7^ angedeutet, gleichzeitig in
Tätigkeit gesetzt, um ein Signal an die Decodersteuerschaltungen 1>4, j6, 38 zu senden, wodurch sämtliche Segmente
der segmentierten Zahlenanzeige '40 angeregt und sichtbar gemacht werden. Infolgedessen erscheinen an sämtlichen
Anzeigemittel!! 40 in den Kosten-, Volumen- und Preisanzeigeeinheiten
durchwegs "8" ("8888"). ¥ie bereits erwähnt, wird, \-;enn die Leitung 54 unter Strom gesetzt wird, auch
die Programmsteuereinheit 64 in ihren Einschaltzustand ge-.
bracht oder in Tätigkeit gesetzt und veranlaßt die Impulsquelle 66, nun an das elektronische Zählwerk 68 Impulse
zu liefern. Nachdem das elektronische Zählwerk 68 einen
vorherbestimmten Zählwert erreicht hat, wird von dem elektronischen Zählwerk ein erster Befehlsimpuls (1.)
abgegeben und der Schaltung 72 der Einschaltphase zugeführt. Der erste Befehlsimpuls hat die Wirkung, daß die
Schaltung 72 der Einschaltphase in denjenigen Zustand versetzt wird, bei dem sie Kückstell- und Löschimpulse liefert.
Das ldickstellsignal fließt dem Rechenwerk 20 und dem ¥olumen-
und dem Kostenzähler 22 bzw. 24 zu und stellt diese Vorrichtungen auf 0 zurück. Dieses Nullen äußerst sich jedoch
nicht an den Anzeigemitteln 4θ, da das stärkere Velligkeitsaustastsignal
(Löschsignal) direkt zu den Decodersteuerschaltungen
34, 36» 38 gelangt und alle Segmente der segmentierten
?Jahlenanzeige löscht.
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3 0 9 8 1 £ / 0 7 6 6 ί 81 M-
Wie ersichtlich, sollte der erste, von dem elektronischen Zählwerk 68 ausgehende Befehlsinipuls, erst nach einer hinreichend
langen Zeitspanne auftreten, damit der Wärter und/oder der Kunde die Anzeige beobachten und sich davon
überzeugen kann, daß lauter "Achter" angezeigt werden, was die Betriebstüchtigkeit der Vorrichtung anzeigt. Dementsprechend
wird der erste Befehlsimpuls innerhalb einer vorherbestimmten Zeitspanne nach Schalten der Steuereinheit
50 in ihren Einsehaltzustand abgegeben. Im allgemeinen
liegt diese Zeitspanne ziemlich weit unter jO Sekunden und vorzugsweise unter 5 Sekunden. Es hat sich überhaupt gezeigt,
daß befriedigende Ergebnisse mit einer Zeitspanne von nur einer Sekunde nach Einschaltung des Systems erzielt
i/erden. Die volle Darbietung der Anzeigemittel in deren "Achterzustand" braucht also nur während ca. 1 Sekunde
zu bestehen.
Das elektronische Zählwerk 68 setzt seine Tätigkeit fort und liefert nach Erreichen eines zweiten vorherbestimmten
Zählwertes einen zweiten Befehlsimpuls an die Schaltung 72 der Einschaltphase, durch den das liückstell-
und Löschsignal beendet wird und dem zurückgestellten Kosten- und Volumenzählwerk 22 bzw. 2k Gelegenheit gegeben
wird, auch die zugeordneten Anzeigeeinheiten 28 bzw. 'JO in ihren "Nullzustand11 zu bringen. Nur der Preiswähler
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stellt natürlich, seine Preisanzeigeeinheit 32 auf die
richtige Einheitspreisanzeige zurück« Gleichzeitig schaltet die Schaltung 72 für die Einschaltphase unter der Steuerung
durch den zweiten Befehlsimpuls den Pumpenmotor 12 an
und versetzt das Kraftstoffzapfsystem in Bereitschaft
für das Zapfen von Kraftstoff.
Der Austast- oder Löschvorgang braucht ebenfalls nur
während einer Zeitspanne ähnlich, der für die Darbietung der
"Achter" verwendeten Zeitspanne, nämlich eine Sekunde läng, zu bestehen. Es genügen dementsprechend zwei Sekunden
zwischen dem Zeitpunkt des Einschaltens der Schalteinheit 50 und der Inbetriebnahme des Pumpenmotors 12 für das
Herbeiführen des Bereitschaftszustandes des Kraftstoffzapfsystems
für die Kraftstoffabgabe. Außerdem ist zu
bemerken, daß, sobald der Pumpenmotor 12 in Tätigkeit gesetzt wurde und das Anzeigekontrollsystem seine Folge von
Tätigkeiten bei eingeschalteter Sehalteinheit 50 beendet
hat, keine Notwendigkeit mehr besteht, die Programmsteuerschaltung 6k in tätigem Zustand zu halten, und das Signal,
das den Pumpenmotor einschaltet, kann auch zum Ausschalten der Programmsteuerungsschaltung 64 und zum"Rückstellen des
elektronischen Zählwerkes 68 wirksam sein.
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Nach Beendigung der Kraftstoffabgabe wird der Steuerhandgriff
46 in seine Ausschaltstellunt,· gebracht, wobei
die Schalteinheit 50 in ihren Ausschaltzustand geschaltet
wird und die Ausschaltleitung 56 angeschaltet wird und
sowohl die Schaltung 7^ für die Ausschaltphase als auch
die Schaltung J6 für die Anzeigebeendigung anschaltet,
während gleichzeitig die Programmsteuerschaltung 6h der
Programmschaltung 62 angeschaltet wird. Die Programmsteuerschaltung
6h schaltet natürlich wieder den Zeitimpulsgeber 70 und das elektronische Zählwerk 68 an. Die Schaltung 7^·
der Ausschaltphase ist derart ausgebildet, daiJ sie auf
den ersten und den zweiten Befehlsimpuls aus dem elektronischen
Zählwerk 68 erst nach Erhalt eines dritten Befehlsimpulses anspricht. Da die Kraftstoffabgabe beendet wurde
und die Kosten- und Volumenanzeige deu Wärter und bzw. oder Kunden verfügbar gehalten werden muß, muß die Zeitspanne
vor Abgabe des dritten Befehlsimpulses von wesentlicher Dauer sein, nämlich von 8 bis 30 Sekunden, vorzugsweise um
16 Sekunden herum, betragen. Nach dieser vorgewählten Zeitspanne
liefert das elektronische Zählwerk einen dritten Befehlsimpuls an die angeschaltete Ausschaltphasenschaltung
Jh, wodurch ein Ausgangesignal erzeugt wird, das die Sichtbarmachung
oder Anregung sämtlicher Segmente der segmentierten Zahlenanzeige bewirkt. Mit anderen l/orten, nachdem
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das Darbietungssignal der Schaltung Th für die Abschalt—
phase wirksam wird, werden abermals alle Anzeigemittel in ihren "Achterzustand" gebracht, und der nächste erste
Bef ehlsinipuls, der von dem elektronischen Zählwez-k nach
einer Sekunde geliefert wird, schaltet die Schaltung 7^·
für die Ausschaltphase in ähnlicher Weise weiter, wie der
erste Befehlsimpuls auf die Schaltung 72· der Einschalt- ,
phase einwirkt, jedoch mit..Ausnahme der Htickstellfunktion,
denn die Schaltung 7h sendet ein Austastsignal, das ein .
Löschen sämtlicher Segmente der segmentierten Zahlenanzeigeriittel
für die Kosten-, die Volumen- und die Einheitspreisanzeigevorrichtung bewirkt. Nach Ablauf einer vorherbestimmten
Zeitspanne, beispielsweise einer Sekunde, wird ein zv/ei ter Bef ehlsinipuls von dem elektronischen Zahlwex-lc
68 geliefert, durch den das Löschsignai unterbrochen wird und die Anzeigemittel wieder in ihren Darbietungszustand
unter der Steuerung durch die Zählwerke 22, Zh und den
l'reiswähler 26 zurückkehren.
Nach Ablauf einer angemessenen vorherbestimmten Zeitspanne
leitet der dritte Uefehlsimpuls aus dem elektronischen
Zählwerk eine weitere Schrittfolge des automatischen Anzeigekontrollsystems
ein, und die Spielfolge (recycling) dauert an, bis das Zählwerk 68 einen vierten Befehlsimpuls
sendet. Es ist zu bemerken, daß die Anzeigemittel zwischen
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3098U/Q766 -
den Arbeitsspielen des Anzeigekontrollsystems die Gesamtkosten,
das Volumen und den Einheitspreis der vorangegangenen Kraftstoffabgabe anzeigen, wenn die Schalteinheit
50 sich in ihrer Ausschaltstellung befindet. Eine automatische
Kontrolle des einwandfreien Funktionierens der Anzeigemittel dauert an, bis das elektronische Zählwerk 68 nach
Ablauf einer angemessen langen Zeitspanne, beispielsweise ca. k bis 5 Minuten und vorzugsweise ^, 25 Minuten, nach
Beendigung der Kraftstoffabgabe einen vierten Befehlsimpuls
an die Anzeigebeendigungsschaltung 76 liefert.
Da das Anzeigemittel 32 für den Preis je Volumeneinheit vorzugsweise im Interesse der Erhöhung seiner nutzbaren
Lebensdauer trotz Entregung der übrigen Anzeigemittel 28, 30 angeregt bleiben sollte, wird in die Austastleitung
(Löschleitung) zwischen der Decodersteuerschaltung 3ß und den übrigen Decodersteuerschaltungen rjk und 36 eine Einwegvorrichtung,
beispielsweise ein Gleichrichter 82, eingeschaltet, die die Entregung nur des Kosten- und des Volumenanzeigemittels
durch die Anzeigebeendigungsschaltung 76
gestattet. Der vierte Befehlsimpuls aus dem elektronischen Zähler 68 bewirkt also die Lieferung eines Signals aus
der Anzeigebeendigungsschaltung 76 zum ausschließlichen
Abschalten der Anzeigemittel in der Kosten- und der Volumenanzeigevorrichtung.
Jedoch bewirkt der vierte Befehls-
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impuls außerdem die Lieferung eines zusätzlichen Signals aus der Anzeigebeendigungsschaltung 76, nämlich eines
Signals für das Abschalten der Programmsteuerschaltung
und das Rückstellen des elektronischen Zählwerks 68 für eine nachfolgende Kraftstoffabgabe.
Da der Wärter oder der Kunde möglicherweise selbst nach Ablauf von 4 oder 5 Minuten noch eine Ablesung der
Gesamtvolumen- und Kostenanzeigen vornehmen will, ist ein geeigneter Vorrangschalter (override handle) 84 vorgesehen,
der den Austast- oder Löschkreis zu dem Kostenanzeigemittel und Volumenanzeigemittel unterbricht .und somit den Zählwerken
22, 24 eine nochmalige Darbietung der Anzeige der vorangegangenen Kraftstoffabgabe gestattet. Vorzugsweise
ist der Vorranghandgriff 84 in seine Ruhestellung vorgespannt, so daß die Anzeigemittel .beim Loslas.sen dieses
Handgriffes zur Erhöhung ihrer nutzbaren Lebensdauer wieder entregt werden.
Aus der obigen Beschreibung erkennt der Fachmann die
Möglichkeit mannigfaltiger Abwandlungen, Anpassungen und Änderungen ohne Abweichen vom Erfindungsgedanken.
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Claims (1)
- Patentansprüche\J Flüssigkeitszapfsystem mit mehreren segmentierten Zahlenanzeigemitteln für die liegistrierung unterschiedlicher Zahlenbeträge mit Bezug auf die Flüssigkeitsabgabe und einer Schalteinrichtung zum Ein- und Ausschalten des Zapfsysteras, gekennzeichnet durch ein Anzeigekontrollsystem zum Bestätigen der Betriebstüchtigkeit der segmentierten Zahlenanzeigemittel, bestehend aus einer Kontrollsynchronisiereinrichtung zum Erregen und Entregen sämtlicher Segmente der segmentierten Zahlenanzeigemittel und Programmeinrichtungen zum Programmieren der Tätigkeit der Synchronisiereinrichtung, wobei die Schalteinrichtung mit der Kontrollsynchronisier- und Programmeinrichtung betrieblich derart verbunden ist, daß sie die Synchronisiereinrichtung für die Einleitung der automatischen Erregung und Entregung der Anzeigemittel und zur Beendigung der Folge der Kontrolltätigkeiten betätigt.2. Flüssigkeitszapfsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigekontrollsystem eine Schalteinheit aufweist, die unter der Steuerung durch die Schalteinrichtung des Zapfsystems zwischen einem Ausschaltzustand und einem Einsehaltzustand umschaltbar ist und- 18309815/0766die wirksam ist, um die Programmeinrichtung beim Umschalten zwischen dem Ausschaltzustand und dem Einschaltzustand in Tätigkeit zu setzen, und daß die Synchronisiereinrichtung mit der Programmeinrichtung derart betrieblich verbunden ist, daß sie die Programmeinrichtung bei Beendigung der gewünschten Kontrollschrittfolge außer Tätigkeit setzt.^-. Flüssigkeitszapfsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronisiereinrichtung eine Schrittschalteinrichtung aufweist, die unter der Steuerung durch die Programmeinrichtung die Entregung der Anzeigemittel einleitet und beendet und die PrograraiaeinricLtung automatisch außer Tätigkeit setzt.h. Flüssigkeit3zapfsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ijtynchronisiereinriclitung und die Programmeinrichtung I iilcr ο Schaltungen sind.5. Flüssigkeitszapfsystem nach Anspruch h, dadurch gekennzeichnet, daß die Programmschaltung ein Zählwerk aufweist, das bei Erreichen eines vorherbestimmten Zählwertes ein Signal liefert, daß die Synchronisierechaltung eine Schrittsehalteinrichtung aufweist, die sämtliche Segmente des Anzeigemittels anregt und unter der Steuerung durch309815/0766Signale aus dem Zählwerk alle Segmente der Anzeigemittel entregt, die Anzeigemittel auf eine vorherbestimmte Zahlenanzeige zurückstellt und das Flüssigkeitszapfsystem für die Flüssigkeitsabgabe bereitmacht.6. Kraftstoffzapfsystem mit einer Zapfdüse für die Abgabe von Kraftstoff, mehreren segmentierten Zahlenanzeigemitteln für die ^iegistriex'ung unterschiedlicher Zahlenangaben mit Bezug auf die Kraftstoffabgabe durch die
Düse und eine der Düse zugeordnete Zapfsystemschalteinrichtung, die zwischen einer Einschaltstellung und einer Ausschaltstellung zum In- und Außertätigkeitsetzen dea Zapfsystems umschaltbar ist, gekennzeichnet durch ein Anzeigekontrolisystem zum Bestätigen der Betriebstüchtigkeit der segmentierten Zahlenanzeigemittel mit einer die Kontrollschrittfolge bestimmenden Einrichtung einschließlich einer Ein- und Aus-Schrittschalteinrichtung für die Darbietung und für die Löschung sämtlicher Segmente der segmentierten Zahlenanzeigemittel und einer Zeitschalteinrichtung zum Programmieren der Tätigkeit der Schrittfolgeeinrichtung und einer Kontrollsteuereinrichtung, die unter der Steuerung durch die Ein- und Ausschaltstellung der Zapfsystemschalteinrichtung zwischen einem Einschaltzustand und einem Ausschaltzustand umschaltbar ist, um die Ein- und Aus-Schrittschalteinrichtung- 20 -309815/0766selektiv in Tätigkeit zu setzen und gleichzeitig die Zeitsehalteinrichtung in Tätigkeit zu setzen, wobei die Schrittschalteinrichtung bei Betätigung wirksam ist, um sämtliche Segmente der Anzeige zur Darbietung zu bringen und die Zeitschalteinrichtung bei Betätigung den Betrieb der in Tätigkeit gesetzten Schrittschalteinrichtung für das Löschen der Anzeigemittel für die Dauer einer programmierten Zeitspanne automatisch einleitet.7· System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein-Schrittschalteinrichtung bei Beendigung des Löschvorganges das Kraftstoffzapfsystem für die Kraftstoffabgabe bereitmacht,8. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitschalteinrichtung ein Zählwerk aufweist, das Signale an die in Tätigkeit befindliche Aus-Schrittschalteinrichtung übermittelt, welch letztere bei Erhalt eines gewählten Signals von dem Zählwerk die Anzeigemittel zur Darbietung bringt und bei Erhalt eines nachfolgenden Signals nacheinander die Anzeigemittel löscht und die Darbietung einer Zahlenanzeige gestattet.- 21 -309815/07669. Kraftstoffzapfsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigekontrollsystem eine der Schrittfolgeeinrichtung betrieblich zugeordnete Einrichtung und eine auf das Umschalten der Steuereinrichtung in ihren Ausschaltzustand ansprechende Zeitschalteinrichtung zum Entregen der segmentierten Zahlenanzeigemittel nach Abiauf einer vorherbestimmten Zeitspanne aufweist.10. System nach Anspruch 9» gekennzeichnet durch eine Vorrangeinrichtung (override means) zum abermaligen Erregen der Anzeigemittel für die abermalige Darbietung der entregten Zahlenanzeige.- 22 -309815/0766
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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Also Published As
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