DE2246513A1 - Regleranordnung - Google Patents
RegleranordnungInfo
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- G05F3/02—Regulating voltage or current
- G05F3/04—Regulating voltage or current wherein the variable is AC
- G05F3/06—Regulating voltage or current wherein the variable is AC using combinations of saturated and unsaturated inductive devices, e.g. combined with resonant circuit
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- G05F1/00—Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
- G05F1/10—Regulating voltage or current
- G05F1/12—Regulating voltage or current wherein the variable actually regulated by the final control device is AC
- G05F1/13—Regulating voltage or current wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using ferroresonant transformers as final control devices
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Description
Regleranordnung
( Zusatz zur Patentanmeldung P 21 60 974.5)
( Zusatz zur Patentanmeldung P 21 60 974.5)
Ein herkömmlicher ferroresonanter Spannungsregler arbeitet derart abhängig von Magnetkernkenndaten, daß er die Ausgangsspannung
bei Änderungen der Eingangsspannung und der Last relativ konstant regelt und hält. Solche ferroresonante
Reglerschaltungen bestehen grundsätzlich aus einer. Lastschaltung, zu der ein sättigbarer Magnetkern und ein
Resonanzkondensator parallelgeschaltet sind, und aus einer Eingangsschaltung, die lose an die Lastschaltung angekoppelt
ist. Es ist bekannt, daß der sättigbare Kern dann, wenn der Regler eine ferroresonante Betriebsart aufnimmt, einmal
während jeder Halbperiode der Ausgangsspannung sehr weit in den.Sättigungsflußbereich seiner magnetischen Kennlinie getrieben wird. Die gesamte Flußänderung im Kern ist
daher durch die Sättigungsgrenze seiner Kennlinie begrenzt. Der Resonanzkondensator wird vorübergehend entladen, wenn
der Kern in den Sättigungsbereich eintritt, und er lädt sich mitschwingend in der entgegengesetzten Polarität wieder auf.
Die resultierende Kurve an der Lastschaltung ist trapezförmig
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oder angenähert rechteckförmig, und ihre Spannungs-Zeit-Fläche
wird durch die Sättigungskenndaten dee Kerns
relativ konstant gehalten. Polglich bleibt die .JMasgangsspannung
relativ konstant bei einer festen Quellenfrequenz.
Bei einer gegebenen Ausführung ist es bekannt» da6 die
Ausgangsspannung der Quellenfrequenz direkt proportional
ist, da die Spannungs-Zeit-Fläche am Kern konstant gehalten wird. Ebenso ist bekannt, daß sich die Ausgangsspannung
mit der Temperatur ändert, da die magnetische Sättigungsinduktion temperaturabhängig ist. Auch die Impedanzen in
der Lastwicklung und in der Lastschaltung verursachen Änderungen der Ausgangsspannung, wenn sich der Laststrom
ändert. Herstellungstoleranzen in der Transformatorschaltung
und Toleranzen der Sattigungsinduktion des Magnetkernmaterials verursachen Änderungen der Ausgangsspannung
bei einer nichtveränderlicheiAusführung. Es gibt keinen
günstigen Weg, die Ausgangsspannung zur Korrektur dieser
veränderlichen Größen einzustellen oder zu steuern, wenn die Ausführung einmal hergestellt worden ist.
Bei einem Versuch, ein gewisses Maß der Einstellbarkeit oder Steuerbarkeit auf dem Gebiet der fertforesonanten
Regler zu erreichen, sind viele Verfahren angewendet worden. Ein Verfahren wurde von E.Manteuffel und R.M.McCary
in "Die gleichstromgesteuerte Wechselspannungsquelle, ein neuer magnetischer Verstärker" , Transaction of AIEE,
Band 76, 1957, Teil I, FernmeIdewesen und Elektronik
beschrieben. Ein weiteres Verfahren ist in der USA-Patentanmeldung, Serial No. 765 358 vom 7.Oktober 1968 beschrieben.
Der Nachteil der Schaltung von Manteuffel und McCary besteht darin, daß die Regelung mit Hilfe
einer Regelspule in einer Selbstsättigungsmagnetverstärkeranordnung für die Drosselspule erzielt wird. Bei einer
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solchen Regelungsmöglichkeit wird die Linearverstärkertechnik
zum Regeln oder Einstellen des Aüsgangssignals angewendet. Die in der oben genannten USA-Patentanmeldung
beschriebene Schaltung ist eine thyristorgesteuerte SchaltungELt einer Resonanzentladespule,
die parallel zu einem Resonanzkondensator geschaltet ist. Eine derartige Schaltung benötigt zwei magnetische Bauelemente,
nämlich einen Transformator und eine Resonanzentladespule.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen ferroresonanten Regler zu schaffen, der vereinfachte Einstelloder
Steuermöglichkeiten und verbesserte Ausgangsregeleigenschaften aufweist. Bei einer Schaltungsausführung
eines solchen ferroresonanten Reglers ist nur ein Transformator, also nur ein magnetisches Bauelement
erforderlich. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird nur eine Schalteneinrichtung dazu verwendet,
einen gesteuerten Flußwert für die verschiedenen magnetischen Pfade in abwechselnden Halbperioden
zu schaffen, damit dadurch die Ausgangsleistung in der Leistungsregelungsschaltung in höchst wirksamer
Weise gesteuert wird.
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AusfUhrungsbeispiele der Erfindung sind in der
Zeichnung dargestellt. Darin zeigen:
Fig.1 eine schematische Darstellung einer Regleranordnung
mit zwei getrennten sättigbaren Kernen, um deren Mittelschenkel jeweils Primä?und Sekundärwicklungen
angebracht sind,
Fig.2 eine Darstellung einer Kerngrundausführung, die für
die Verwendung in der Ausführungsform von Fig.1 bewickelt ist,
Fig.3 eine Darstellung eines Einzelkernaufbaus, um dessen
Mittelschenkel eine Primärwicklung, zwei Lastwicklungen und zwei Kondensatorwicklungen gewickelt sind,
Fig.A ein schematisches Schaltbild, in dem der in Fig.3
dargestellte Kernaufbau enthalten ist,
Fig.5 eine graphische Darstellung der magnetischen Kennlinien
der in den Figuren 1 bis 4 verwendeten Kerne und
Fig.6 ein weiteres schematisches Schaltbild, aus dem
hervorgeht, wie der Resonanzkondensator induktiv mit den Schaltelementen verkoppelt ist.
Der in Fig.1 dargestellte ferroresonante Spannungsregler
enthält einen ersten Transformator T^ mit einer um einen sättigbaren Kern SR1 gewickelten Primärwicklung Np^
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sowie einen zweiten Transformator T2 mit einer um einen
sättigbaren Kern R2 gewickelten Primärwicklung Np2 .Die
Primärwicklungen Np1 und Np2 der getrennten Transformatoren
T^ und T2 sind gemäß der Darstellung parallelgeschaltet
und über Leiter 91» 92 mit einer Vechselstromquelle 90 verbunden.
Der Transformator T^ enthält auf dem Kern SR1 auch eine
erste Lastwicklung N,^ und eine erste Kondensatorwicklung
NV sowie einen auf dem sättigbaren Kern SR1 angebrachten magnetischen Nebenschluß 94, der die Sekundärwicklungen
Ν,ι und Nt-i lose an die Primärwicklung Np^
ankoppelt. -
In gleicher Weise enthält der zweite Transformator T2
auf dem sättigbaren Kern SR2 eine Lastwicklung N^2
und eine Kondensatorwicklung N2 sowie einen auf dem
Kern SR2 angebrachten magnetischen Nebenschluß 96 , der die Sekundärwicklungen N2, N. « lose an die Primärwicklung
Np2 ankoppelt.
Die Sekundärwicklungen N^ , NL2 der Transformatoren T^
und T2 sind zur Abgabe von Strom an die Lastschaltung 20
in Serie geschaltet; die Sekundärwicklungen N^ und N2
sind in Serie zu einem Resonanzkondenaator C. geschaltet.
Ein erster Thyristor SW1 liegt parallel zur Kondensatorwicklung
N^, und ein zweiter Thyristor SW2 liegt parallel
zur Kondensatorwicklung N2, v/odurch jeder Thyristor SV/1,
SV/2 dann, wenn er durch Schalt signale aus einer zugehörigen Steuerschaltung 22 ausgelöst ist, seine zugehörige Kondensatorwicklung
N1 oder N2 an gesteuerten Zeitpunkten in jeder
Halbperiode der Lastspannung kurzschließt. Die Steuer-
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schaltung 22 und die zugehörige Rückkopplungsschaltung 46A,
die über die Leiter 66, 68 parallel zur Lastschaltung 20
angeschlossen ist, können so ausgeführt sein, wie im Zusammenhang mit Fig.10 der Hauptanmeldung beschrieben
ist.
Im Betrieb liefert jeder ferroresonante Transformator T1,
T2 eine Hälfte der gesamten Ausgangsenergie. Das bedeutet,
daß die Spannung am Resonanzkondensator aus der Summe der Spannungen an den Kondenaatorwicklungen N^ und N2 zusammengesetzt
ist, und daß die Ausgangsspannung zur Lastschaltung 20 aus der Summe der Spannungen an den Wicklungen N,^
und Nj2 besteht.
Für die Transformaten T^ und T2 von Fig.1 können Magnetkerne
verwendet werden, die den in Fig.5 der Hauptanmeldung dargestellten Magnetkernen gleichen. In Fig.2
ist ein derartiger Magnetkern dargestellt, der derart mit Wicklungen versehen ist, daß der erste Transformator T^
entsteht. Wie aus der Darstellung hervorgeht, ist die Primärwicklung Np^ . oberhalb des magnetischen Nebenschlusses
auf den Mittelschenkel gewickelt, und die sekundäre Lastwidiung N... und die sekundäre Kondensatorwicklung N>,
sind unterhalb des magnetischen Nebenschlusses 94 auf
dem Mittelschenkel gewickelt. Es sei bemerkt, daß eine ähnliche Anordnung auch für den Transformator T2 vorgesehen
ist, und daß die Wicklungen der zwei Transformatoren T^.
und T2 entsprechend der Darstellung von Fig.1 miteinander
verbunden sind.
Die hier "beschriebene Regleranordnung der Figuren 1 und 2
kann auch in einer einzigen Anordnung enthalten sein, wie sie in Fig.3 dargestellt ist. In dieser Figur ist ein
Regler gezeigt, der einen einteiligen Transformator mit einem dreischenkligen Kern aus geschichteten Eisenkernblechen
enthält. Im dargestellten Ausführungsbeispiel
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sind E-Kernbleche so angeordnet, daß ein öfterer Querschenkel
34', vertikale Seitenschenkel 36', 38' und ein vertikaler Mittelschenkel 40' entstehen. I-Kernbleche
sind so angeordnet,.daß sie überbrückend gegen ein Ende der E-Kernbleche anstossen, damit der untere
Querschenkel 42' entsteht. Die E-und I-Kernbleche sind
in bekannter Weise so verschachtelt, daß die dargestellte Anordnung entsteht.
Magnetische Nebenflüsse 94, '96 sind im Abstand voneinander
auf dem vertikalen Mittelschenkel 40' so angebracht, daß
sich ihre Enden dicht im Abstand von den vertikalen Seitenschenkeln 36', 38« befinden, damit Luftspalte 93, 95 bzw.
97, 98 enstehen.
Um den mittleren Abschnitt des Mittelschenkels 4of ist
zwischen den Nebenschlüssen .94, 96 eine einzige Primärwicklung Np gewickelt, die nach Fig.4 über Leiter 101 j
an die Wechselstromquelle 90 angeschlossen ist. Eine Sekundärwicklunge anordnung aus der Kondensatorwicklung N^ und der
Lastwicklung NT1 ist zwischen dem unteren Querschenkel 42'
und dem magnetischen Nebenschluß 94 auf den unteren Abschnitt des Mittelschenkels 40' gewickelt; der magnetische
Nebenschluß 94 sorgt dabei für eine lose Kopplung zwischen der Primärwicklung Np und den sekundären Wicklungen N1 und Νγ.
Um den oberen Teil des Mittelschenkels 40l sind zwischen
den· magnetischem Nebenschluß 96 und den oberen Querschenk 1
eine zweite Kondensatorwicklung N2 und eine zweite Lastwicklung
NL2 gewickelt; der Nebenschluß 96 sorgt dabei
für eine lose Kopplung zwischen den Sekundärwicklungen Np
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4. β -
N,ρ u^d der Primärwicklung Np.
Aus Fig.4 ist zu erkennen, daß die Lastwicklungen N^1, N
die in der Ausführung von Fig.1 mit der Lastschaltung 20
in Serie geschaltet sind und daß die Kondensatorwicklungen N-,
N2 in Serie zum Resonanzkondensator C liegen.
Der Thyristor SW1 liegt parallel zur Kondenssfcorwieklung N1,
und der Thyristor SW2 liegt parallel zur Kondensatorwicklung Np.Die Steuerschaltung 22 und die Rückkopplungsschaltung
46a (wenn diese Schaltung erwünscht ist) sind zur
Steuerung der Thyristoren SW1 und SV/2 ebenso wie in Fig.1
angeschlossen.
Arbeitsweise:
Der Magnetkreis, der in den Figuren 1 bis 4 dargestellten
Anordnung" besteht aus zwei Magnetpfaden, durch die die Flüsse (J)1 und fap unabhängig voneinander und von einem
Primärfluß <j)ρ fliessen können. Dies bedeutet im wesentlichen,
daß drei unabhängige Flußpfade vorhanden sind. In diesem Fall wird der Primärf luß 4» p von der Spannungsquelle V
gebildet, und er ergibt sich aus
1 1 [ ν dt - 108
Die Werte der Flüsse fc* und 4>p werden von der Sekundärschaltung
gesteuert, die aus dem Resonanzkondensator C, den Thyristoren SVH, SW2 mit der zugehörigen Steuerschaltung
22 sowie den Kondensatorwicklungen N1 und N2
besteht. Die Werte der Differenzflüsse (W5 - φ>
und <j)p sind gezwungen, durch die magnetischen Nebenflüsse 94, 96
zu fliessen.
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Wenn sich die Thyristoren SW1 und S¥2 im nichtleitenden
Zustand befindeli, arbeitet die Regleranordnung ähnlich
wie ein herkömmlicher ferroresonanter Regler, bei dem die Sekundärwicklungen, beispielsweise die Wicklungen Nt ^ »
Njp 'von zwei ferroresonanten Transformatorschaltungen in
Serie geschaltet sind. Die Werte der Flußdichten B1 und B2
( <j)^/A oder <j>
p/A, wobei A die effektive Kernfläche ist)
können sich in den in Fig.5 dargestellten Grenzen von
-B1s bis +B15 für den Kern SR1 und -B23 bis +B2g für
den Kern SR2 ändern.
Die resultierende Ausgangsspannung ist der Summe der
zwei Flußdichtenänderungen 2B1s und 2B2s in jedem Kern
proportional. Jeder Kern wird einmal während jeder Halbperiode stark in die magnetische Sättigung getrieben,
wie in Fig.5 gezeigt ist. Durch Steuern des Zündintervalls der Thyristoren SW1 und SW2 in jeder Halbperiode kann die
Flußänderung in jedem Kern verändert werden.
Es sei zunächst angenommen, daß zu einem Zeitpunkt im Verlauf der Halbperiode des Ausgangssöhwingungsverlaufs
unter der Annahme, daß die gestrichelt dargestellten Klemmen positiv sind, beide Thyristoren SWI, SW2
nichtleitend sind, und daß die Flußdichte,in jedem
Kern SR1, SR2 in positiver Richtung zunimmt. Wenn die ■
Flußdichte im Kern SR2 den Wert +B2R erreicht, wird
der Thyristor SW2 in den leitendenZustand umgeschaltet, in dem er die Wicklung N2 wirksam kurzschließt und die
Flußdichte an diesem Wert festhält. Solange der Thyristor SW2 leitend ist, ist keine weitere Flußänderung imKern SR2 möglich,
Die Flußdichte im Kern SR1 steigt jedoch weiterhin gegen die
positive Sättigung und einen Maximalwert +B1g an.
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Wenn der Kern SR1 in den Sättigungsbereich kommt, entlädt
sich der Resonanzkondensator C über den Thyristor SV/2 und die V/icklung N-. infolge der niedrigen Sättigungsinduktivität der Wicklung N^. Die Spannung am Resonanzkondensator
C wechselt daher, ihre Polarität, und sie steigt auf eine große negative Spannung an. Wenn der Strom
im Thyristor SW2 gegen Null geht, wird der Thyristor nichtleitend. Folglich beginnt die Flußdichte im Kern SR2
sich in negativer Richtung zu verändern.
An einem späteren Zeitpunkt in der negativen Halbperiode wird der Thyristor SW1 in den leitenden Zustand geschaltet,
indem er die Wicklung N-j wirksam kurzschließt, und die
Flußdichte auf den Wert -B1R· festhält. Die Flußdichte im
Kern SR2 ändert sich weiterhin gegen die negative Sättigung
und gegen einen Maximalwert -Bog. Wenn der Kern SR2 in
den Sättigungsbereich eintritt, entlad^ sich der Resonanzkondensator
C. über einen Thyristor SW1 und die Wicklung N2 infolge der niedrigen Sättigungsinduktivität dieser
Wicklung Np. Die Spannung am Resonanzkondensator C wechselt
ihre Polarität, und sie steigt auf einen großen positiven Wert an. Wenn der Strom im Thyristor SW1 gegen Null geht,
wird der Thyristor SV/1 nichtleitend. Nun ist ein vollständiger Zyklus beendet worden.
Die gesamte Lastspannung V» und die Resonanzkondensator spannung
V« haben einen ebensolchen Verlauf wie bei einem
herkömmlichen ferroresonanten Regler.
Der Resonanzkondensator C und die Thyristorschaltung aus
den Thyristoren SW1, SW2 sind in der in Fig.4 dargestellten
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Ausführungsform direkt gekoppelt. Nach Fig.6 kann der
Resonanzkondensator C jedoch auch induktiv an die Thyristoren SV/1', SV/2 angekoppelt sein. In einer solchen Anordnung
sind auf dem Kern dicht bei den Wicklungen N^ und N2
zusätzliche Wicklungen N^c, N2C vorgesehen, und der
Resonanzkondensator C liegt in Serie zu diesen zusätzlichen
Wicklungen. Die Thyristoren SW1, S¥2 sind wie in der
Ausführungsform von Fig.3 an die Wicklungen N1 und N2
angeschlossen.
Die Steuerung der Zündung der Thyristoren kann in einem
Betrieb mit offener Schleife oder in einem Betrieb mit
Rückkopplungsschleife gemäß Fig.8 bzw. 10 der Hauptanmeldung ■
erfolgen.Bei jeder Betriebsart liefern Rückkopplungswicklungen
Spannungseingangssignale an eine Integratorschaltung. Das Ausgangssignal der Integratorschaltung
wird mit einer an einen Schwellwertdetektor angelegten Bezugsspannung verglichen. Wenn die von der Integratorschaltung gelieferten integrierten Spannungen gleich der
Bezugsspannung werden, liefert^die Steuerschaltung einen
Zündimpuls an die Steuerelektrode des zugehörigen Thyristors
SW1 oder .SW2.
Bei dem in den Figuren 1 bis 6 dargestellten Aufbau
der Regleranordnung wird infolge der Anbringung der
Wicklungen auf dem MJfctelschenkel die Stärke der bei
Ausführungsformen, in denen die Sekundärwicklungen auf die Außenschenkel gewickelt sind, auftretenden
Streumagnetfelder reduziert, wodurch der Bedarf nach Abschirmungen und die damit verbundenen Probleme, die
bei gewissen Anwendungsfällen auftreten würden, minimalisiert
werden. Wenn eine Abschirmung erwünscht ist, ist es
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außerdem möglich, an die Außenschenkel der in den Figuren 1 bis 6 dargestellten Anordnung zusätzliche
Eisenflächen anzufügen. Ferner erleichtert die Anbringung der Wicklungen auf dem Mittelschenkel die
Herstellung der Anordnung, so daß sich eine entsprechende Kosteneinsparung ergibt.
Schließlich kann die Anbringung der Sekundärwicklungen auf den Mittelschenkel anstatt auf den Außenschenkeln
zu einer Verringerung des Bedarfs an Kupferdraht führen. Das bedeutet, daß die Sekundärwicklungen bei der Anbringung
auf den zwei Außenschenkeln normalerweise zu einer größeren wirksamen Durchschnittswindungslänge des
Kupferdrahts führt. Folgich sind in gewissen Ausführungsformen die in den Figuren 3 und 4 dargestellten Anordnungen
bevorzugt.
Durch Verwendung mehrfacher Ausgangswicklungen, Gleichrichter und Filter können in einfacher Weise mehrfache
Ausgangssignale erhalten werden. Das Transformatorausgangssignal kann durch Regeln einer Spannung geregelt werden, die
zur Summe der FlußMnderungsgeschwindigkeiten in jedem parallelen Magnetpfad proportional ist. Um Jeden Kern
kann eine kleine Abtastwicklung gewickelt sein; die zwei Wicklungen können in Serie geschaltet werden und die sich
ergebende Spannung kann gleichgerichtet, gefiltert und mit einer Bezugsspannung verglichen werden. Das sich
ergebende Fehlersignal kann, wenn es verstärkt wird, als ein korrigierendes GIeichspannungssteuersignal für die
Thyristorsteuerschaltung verwendet v/erden.
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Viele verschiedene Schaltungsanordnungen sind mit dieser Reglerschaltung möglich«, Auch Wechselstromausgangssignale
unter Verwendung einer Rückkopplungsregelung der Wechselspannung sind ebenfalls mögliche
Patentansprüche
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Claims (3)
- Patentansprücheπ.\*egleranordnung nach Hauptanmeldung P 21 60 ^-"gekennzeichnet durch einen Transformator mit einem Magnetkern mit einem Mittelschenkel,durch den erste und zwei Magnetpfade verlaufen, eine auf dem Mittelschenkel des Magnetkerns gewickelte Primärwicklung mit einer Verbindungseinrichtung zu einer Wechselstromquelle, eine auf den Mittelschenkel des Magnetkerns gewickelte Sekundärwicklung mit einer Lastwicklung zur Bildung einer die Änderungsgeschwindigkeit des Flusses in den ersten und zweiten Magnetpfaden proportionalen Ausgaiigsspannung, eine erste, auf den Mittelschenkel des Kerns gewickelte Kernwicklung für den ersten Magnetpfad, eine auf den Mittelschenkel des Kerns gewickelte zweite Kernwicklung für den zweiten Magnetpfad, eine magnetische Nebenschlußeinrichtung zum Entkoppeln der Wechselstromquelle von den Sekundärwicklungen, eine parallel zu der ersten und der zweiten Kernwicklung liegende Kondensatoreinrichtung, eine Schaltanordnung mit einer ersten Schaltereinrichtung zur Steuerung der Stromleitung von der Kondensatoreinrichtung über die zweite Kernwicklung und zum Festhalten des Flusses in der ersten Kernwicklung auf einem ausgewählten Wert sowie mit einer zweiten Schaltereinrichtung zum Steuern der Stromleitung von der Kondensatoreinrichtung über die erste Kernwicklung und zum Festhalten des Flusses in der zweiten Kernwicklung auf einem ausgewählten Wert und Steuereinrichtungen zum selektiven Auslösen der ersten Schaltereinrichtung und der zweiten3098U/08?6Schaltereinrichtung in abwechselnden Halbperioden,. ·
- 2. Regleranordnung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Entkoppeln der Wechselstromquelle von den Sekundärwicklungen ein erstes Jund ein zweites magnetisches Nebanschlußglied auf den Mittelschenkel enthält, daß die Primärwicklung zwischen dem ersten und dem .zweiten Nebenschlußglied auf den Mittelschenkel- gewickelt ist, daß eine erste Lastwicklung "and eine erste Kernwicklung zwischen dem ersten Hebenschlußglied und einem Ende des Mittelschenkels auf dem Mittel schenkel angebracht sind, und daß eine zweite Lastwicklung und die zweite Kernwicklung zwischen dem zweiten magnetischen Nebenschlußglied und dem anderen Ende des Mit.telschenkels auf dem Mittelschenkel angebracht sind«,
- 3. Regleranordnung nach Hauptanmeldung P 21 60 974 o5$ gekennzeichnet durch einen ersten Transformator mit einem ersten Magnetkern, der einen ersten Magnetpfad aufweist9 eine auf den ersten Magnetkerngewickelte Primärwicklung mit Verbindungseinrichtungen zu einer Wechselstsromquelle,, Sekundärwicklungen auf dem ersten Magnetkern mit einer ersten Lastwicklung zur Abgabe einer der Fluß*» änderungsgeschwindigkeit in.dem ersten Magnetpfad proportionalen Ausgangsspannung an eine Last9 eine erste Kernwicklung für den ersten Magnetpfad ΰ Einrichtungen zum Entkoppeln der ersten Primärwicklung von den Sekundärwicklungen s> einen zweiten Transformator mit einem zweiten Magnetkern 9 eine zweite Primärwicklung auf dem Magnetkern mit Verbindungseinrichtungen zu der '. Wechselstromquelle parallel zu der ersten Primärwicklung, Sekundärwicklungen auf dem zweiten Magnetkern mit einer zweiten Lastwicklung zur Zuführung einer der Flußänderungs-3 0 9 8 1 A ./ 0 8 ? 6 _geschwindigkeit in einem zweiten Magnetpfad proportionalen Spannung zu einer Last, eine zweite Kernwicklung für den zweiten Magnetpfad, magnetische Nebenschlußvorrichtungen zum Entkoppeln der Wechselstromquelle von den weiteren Sekundärwicklungen, eine parallel zu den ersten und zweiten Kernwicklungen angeschlossene Kondensatoreinrichtung, eine Schaltanordnung, die in einer ausgewählten Halbperiode der Lastspannung derart wirksam ist, daß selektiv eine der Kernwicklungen angesteuert wird, wodurch einer der Magnetpfade von der Kondensatoreinrichtung weit in die magnetische Sättigung getrieben wird und der Fluß im anderen der Magnetpfade in Abhängigkeit davon auf einem ausgewählten Viert festgehalten wird, und Steuereinrichtungen zum selektiven Schalten einer der Schaltereinrichtungen in Jeder Halbperiode.Regleranordnung nach Anspruch 3»dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Transformatoren einen Mittelschenkel enthält und daß die Primär- und Sekundärwicklungen Jedes Transformators auf diesen Mittelschenkel gewickelt sind.Leerseife
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Family Applications (1)
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