DE2246450A1 - Luftzylinder - Google Patents
LuftzylinderInfo
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Classifications
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf federnde Luftzylinder in Zugstangenkonstruktion und besteht aus einem federnden
Luftzylinder mit einer Zylinderlaufbuchse, deren offene
Enden durch Kappen mit einer Kolbenstange dicht verschlossen sind, die durch eine der Kappen hindurchgeht
und von der ein Ende mit einem Kolben verbunden ist, der sich in der Zylinderlaufbuchse befindet und sich unter
Einwirkung des überatmosphärischen Drucks des Stromungsmittels hin- und herbewegt. Dieser Zylinder besitzt ein
stöpseldichtes, federndes System, das einerseits durch
den Kolben mit einem axialen Stiftteil und einem dieses aufnehmenden ausgerichteten Gegenstück versehen ist, von
denen das erstere eine Ringdichtung trägt, und andererseits durch die Endkappen, von denen eine mit einer Versenkung
und die andere mit einem Stiftanschlag versehen ist, der eine Ringdichtung trägt.
Vorzugsweise geht ein Ende der Kolbenstange durch den Stiftteil des Kolbens hindurch. Dieses eine Ende kann in
den Kolben über einen axialen Abstand verlaufen, der
praktisch der Länge (axial zum Kolben) des Anschlagsist, der den Stiftteil des Kolbens bildet. Dieses
-2-
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Ende 1st zur Aufnahme einer Schraube durchbohrt, die von
einer Stelle Im Gegenstück des Kolbens durch' ein Loch im
Kolben in die Kolbenstange verläuft.
Außerdem ist vorzugsweise jede Endkappe mit Luftlöchern versehen, von denen eines mit dem Ende der 3ylinderlaufbüchse
in Verbindung steht, der diese Endkappe zugeordnet ist. Die Verbindung zwischen dem anderen Luftloch in
jeder Endkappe und dem Ende der Zylinderbüchse, der die entsprechende andere Endkappe zugeordnet ist, kann durch
eine Leitung hergestellt werden, die zwischen den Endkappen aus dem Zylinder herausführt.
Die Ringdichtungen an dem Stiftteil des Kolbens und am
Anschlag der entsprechenden Endkappe sind vorzugsweise V-Ringe oder Lippendichtungen. Der Kolben ist ferner mit
axial verteilt angeordneten Hingsitzen für V-Singe oder Lippendichtungen versehen, die Rücken an Rücken zueinander
angeordnet sind.
Jede Endkappe ist in üblicher Weise mit Dämpfungseinstellschrauben
versehen und entsprechend durchbohrt oder in anderer Weise geformt, um Luftdurchgänge für die durch
die Bewegung des Kolbens "komprimierte" Luft zu ergeben.
Einheitlich gegossene oder gestanzte Endkappen verringern die Kosten für Werkzeug und Rohmaterial.
Luftlöcher in jeder Endkappe ermöglichen es, an jedem Ende des Luftzylinders nach Wahl des Benutzers oder bedingt
durch andere Faktoren die Verwendung eines Magnetventils,
wie ea beispielsweise in der deutschen Patentanmeldung F 2o 3o 881.0 beschrieben ist, unmittelbar am Luftzylinder
ohne eine übliche zusätzliche Rohrleitung.
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Der federnde Luftzylinder der beschriebenen Verbindungsstangenkonstruktion
kann vorteilhaft sein, so daß die Kolbenstange sich durch das innere Endteil der Kolbenstange
nicht um ihre Längsachse drehen kann, die mit der Kolbeneinrichtung fest verbunden ist und sich durch diese
unter Einwirkung des Strömungsmittels bei überatmosphärischem Druck und an einer festen Stange mit nicht-rundem
Querschnitt hin- und herbewegen kann. Diese Anordnung ist so getroffen, daß eine Neigung von Kolbenstange und an
dieser befestigten Kolbeneinrichtung, sich um die Längsachse zu drehen durch die Kolbeneinrichtung wirksam verhindert
wird, die mit der feststehenden Stange durch einen Durchgang in der Kolbeneinrichtung gleitend verbunden
ist, wobei mindestens ein Teil des Durchganges einen komplementären Querschnitt zu dem der festen Stange
besitzt, die durch diesen Teil hindurchgeht.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel d#s Luftzylinders
stimmen die Längsachsen der festen Stange und der Kolbenstange überein, wobei mindestens ein Teil der Länge
der festen Stange stets in der hohlen Kolbenstange aufgenommen ist. Die Kolbenstange muß dem ganzen freien Teil
der festen Stange während dem entsprechenden einen der beiden Kolbenhübe umfassen.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein Ende der festen Stange so an dem der Endkappe des Luftzylinders befestigt,
durch die die Kolbenstange nicht hindurchgeht. Ferner enthält die Kolbeneinrichtung eine Scheibe oder ein Lager
für die feste Stange, das aus einem Material mit niedrigem Eeibungskoeffizienten (z.B. Derlin oder Tufnol - Warenzeichen
-) besteht. Diese Scheibe ist mit dem Kolben fest verbunden und ergibt so einen Teil der Kolbeneinrichtung
und der Durchgang ist von nicht-rundem Querschnitt. Der Durchgang und die feste Stange sind vorzugs-
—4~
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weise τοη quadratischen Querschnitt.
Die Erfindung wird mit Hilfe der Zeichnungen beschrieben. In diesen ist:
Figur 1 eine Draufsicht auf einen Luftzylinder nach der Erfindung;
Figur 2 ein Längs- oder Axialschnitt des Luftzylinders nach Figur 1, wobei der Luftzylinder um 9o° um
seine Achse aus der Lage nach Figur 1 gedreht ist,
Figur 4- zeigt eine Abänderung des Luftzylinders nach den Figuren 1, 2 und 3» wobei die Kolbenstange eich
zur Zylinderbuchse nicht drehen kann; und
Luftzylinders so abgeändert werden kann, daß sie einen Begrenzungsschalter trägt·
Die Figuren 1 bis 3 zeigen einen Luftzylinder, der eine
Aluminiumlegieruhgs-Zylinderlaufbuchse 1o enthält, in
deren Enden zwei Endkappen 11 und 12 aus einer Aluminiumlegierung eingesetzt sind·
Figur 2 zeigt die allgemeinen Formen und Gesamtabmessungen der einander sehr ähnlichen Endkappen, von denen Jede
einen Anschlag und einen entsprechenden Einschnitt besitzt, die koaxial zu einander verlaufen, und dies ergibt
sich aus dem Umstand, daß die Konstruktion des ganzen Luftzylinders auf einem genormten oder einheitlichen Endkappenguß- oder Stanzβtück basiert, das dann durch oder
infolge weiterer Einheitsvorgänge entweder zu einer sogenannten vorderen kappenähnlichen Endkapp· 11 oder zu
einer sogenannten hinteren kappenähnlichen Endkappe 12 gemacht wird. Die Möglichkeit der Vorratshaltung einer
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Normendkappe spart "beachtliche Kosten durch Verringerung
der Kosten für Werkzeug und Rohmaterial. Dagegen müssen zwei verschiedene Arten von Bndkappen zum Herstellen von
Luft zylindern diese Werkzeuge vorrätig gehalten werden, wodurch die Kosten für diese Werkzeuge und Vorratshaltung
ansteigen und könnten zu zufälliger Lagerleerung zu einer besonderen Endkappe führen.
Der Luftzylinder enthält ferner einen Kolben 13 aus einer Aluminiumlegierung, der aus einem zylindrischen Teil 14
mit einem Anschlag 2o und einem entsprechenden Aufnahmeeinschnitt 21 besteht. Der Anschlag 2o und der Einschnitt
21 verlaufen koaxial zueinander. Der Teil 14 ist bei 22 durchbohrt und der Anschlag 2o ist bei 23 versenkt.
Am Umfang verlaufende Hallen am Hand des Teils 14 dienen zum Aufnehmen der axial versetzt angeordneten Lagerringe
24 (vorzugsweise aus IJyIon 66 gefüllt mit Molybdänbisulphid)
und zum Aufnehmen axial versetzt angeordneter Dichtungsringe 25 mit quadratischem Querschnitt,
die Hucken an Bücken zueinander angeordnet sind. Die Dichtungsringe können sogenannte V-Hinge oder Lippendichtungen
sein, sind aber in manchen Fällen vorzugsweise aus elastomere» Material» Der Anschlag 2o ist in ähnlicher
Weise mit einer am Umfang verlaufenden Rille um seinen Außenrand versehen, um einen quadratischen Querschnitt
für den Dichtungsring 3o zu ergeben.
Der Luftzylinder enthält ferner eine Kolbenstange 31 aus
rostfreiem Stahl, deren axiales Innenende durchbohrt und bei 32 abgesetzt ist. Der Außendurchmesser der Stange ist
zum Innendurchmesser der Versenkung 23 komplementär, in die das axiale Innenende eingeführt ist* Eine eine Ringdichtung
34 tragende Kappenschraube 33 geht durch die Bohrung 22 im Teil 14 hindurch und wird danach in das abgesetzte
Ende der Kolbenstange 3*1 eingeschraubt, um die
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Kolbenstange und den Kolben miteinander fest zu verbinden.
Die Dichtung 34 wird dabei zwischen dem Kopf der Kappenschraube und dem Teil 14 zusammengedrückt und ergibt
so zwischen gegenüberliegenden Seiten des Kolbens eine gute Dichtung.
Die Kolbenstange 31 geht durch die Endkappe 11 hindurch,
die entsprechend gebohrt und versenkt ist, um
(a) einen vollständigen Durchgang für die Kolbenstange ,
(b) einen Ringsitz zur Aufnahme eines Lagers 4o, das vorzugsweise aus einem Kunstharz mit niedrigem
Reibungskoeffizienten besteht, und
(c) einen Ringsitz für einen Dichtungsring 4-1 mit quadratischem Querschnitt zu erhalten.
Aus Figur 2 ist zu entnehmen, daß Bohrung und Versenkung und die Anordnung des Dichtungsringes 41 mit quadratischem
Querschnitt so getroffen sind, daß der eventuelle überatmosphärische Druck im Luftzylinder nach links zum
Kolben 13 bewirkt, daß der Dichtungsring 41 gegen die Kolbenstange 31 durch den Umstand dichtet, daß der Druck
freigegeben ist, um den Ring durch den aufnehmenden Einschnitt 42 an einen ringförmigen Raum 43 zu erreichen.
Der Anschlag 44 der Endkappe 11 ist ferner mit einer Innenrille versehen, die den Abgreifring 5o aufnimmt, und
kann mit einem Außengewinde 31 versehen sein.
Dieses Ende der Endkappe 11, das von dem Anschlag 44 entfernt ist, ist von kleinerem Durchmesser, damit dieses
Ende in das entsprechende Ende der Zylinderbüchse 1o eingesetzt
werden kann. Dieses Ende mit kleinerem Durchmesser wird mit einer Randrille zum Aufnehmen eines Dichtungsringes
52 versehen· Der Ring 32 ergibt eine gut·
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Dichtung zwischen der Endkappe 11 und dem entsprechenden
Ende der Zylinderbuchse 1o.
Die Endkappe 12 ist in ähnlicher'.Weise mit einem Anschlag
53 und einem diesen aufnehmenden Einschnitt 5^ versehen.
Der Anschlag besitzt eine Handrille, die zum Aufnehmen eines Dichtungsringes 6o mit quadratischem Querschnitt
dient. Dieses Ende der Endkappe 12, das sich neben dem
Anschlag 53 befindet, ist von kleinerem Durchmesser, damit dieses Ende in die Zylinderbüchse 1o eingeführt werden
kann, und eine Handrille befindet sich in dem-Ende mit kleinerem Durchmesser, so daß dieses Ende mit kleinerem
Durchmesser in dem Dichtungsring 61 aufgenommen werden kann. Der Hing 61 erzeugt eine gute Dichtung zwischen
der Endkappe 12 und dem entsprechenden Ende der Zylin-^
derbüchse 1o.
Jede Endkappe 11 und 12 ist durchbohrt und ergibt so parallele Durchgänge 7o und 71 (Figur 3) in der Dicke der
Endkappen, wobei diese Durchgänge an beiden Enden offen sind. An ihren oberen Enden stehen (Figuren 2 und 3) die
Durchgänge mit den Öffnungen 72 bzw» 73 in Verbindung,
in die Gewindestöpsel eingeschraubt werden können, um unerwünschte Austrittsöffnungen zu verschließen. An ihren
unteren Enden stehen die Durchgänge 7o und 71 mit axial verlaufenden Durchgängen 74 und 75 in Verbindung, die
von der entsprechenden Seite der Endkappe aus gebohrt sind. Teile der Durchgänge 74· und 75 sind von größerem Durohmesser
als deren andere Teile, um die Leitungen 8o und aufzunehmen. Das Ende jeder Leitung ist mit einem Dichtungsring
82 versehen, der sich in einer Umfangsrille in diesem Ende befindet und zwischen der Endkappe und der
Leitung dichtet. Die Leitung 8o verbindet ferner die Durchgänge 7o und 71 in den gegenüberliegenden Ehdkappen
miteinander und die Leitung 81 bildet dieselbe Verbindung
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zwischen den beiden übrigen Durchgängen 7o und 71
diesen Kappen.
Ein Durchgang 83, der radial zu jeder Endkappe verläuft,
kreuzt den Durchgang ?o und steht mit ihn in Verbindung. Bei der Endkappe 11 steht das radiale Innenende dee Durchganges 83 mit dem aufnehmenden Einschnitt 42 und dem freien Raum 43 in Verbindung und bei der Kappe 12 ist der
Durchgang 83 mit dem Einschnitt 84 im Anschlag 53 verbunden. Bei Jeder Kappe verläuft das radiale Außenende
83 durch die Endkappe und ergibt so einen Luftaustritt, der mit einer einstellbaren Federverschraubung und einer
Meßnadel 9o verschlossen 1st. Zwischen der Endkappe und der Anordnung ist durch einen Ring 91 eine gute Dichtung
bewirkt, für die sich ein Bandsitz ergibt·
Die beiden Endkappen 11 und 12 werden an den entsprechenden Enden der Zylinderbüchse 1o durch vier Spannbolzen
in ihrer Lage gehalten, die außerhalb der Zylinderbüchse 1o axial zum Luftzylinder verlaufen und durch die gegenüberliegenden Endkappen hindurchgehen, wobei Muttern 43
auf die Gewindeenden der Spannbolzen geschraubt sind und die Endkappen abdichten.
Der beschriebene Luftzylinder kann sich in beliebiger Weise an einem Gerät befinden, an das der Zylinder angebaut ist, beispielsweise durch eine vordere oder hintere
Achse, Grundplatten oder VorSprungbefestigung, vordere
oder hintere Endplatte usw.
Die Luftleitungen können mit mehreren zugänglichen Offnungenpaaren 72 und 73 verbunden sein. Somit sind die öffnungen in der Endkappe 11 mit A und C und die in der Endkappe 12 mit B und D bezeichnet, wobei die öffnungen A und
B und die öffnungen C und D miteinander ausgerichtet sind.
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Es ist möglich, die Luftleitungen mit den öffmangen A
und G zu verbinden und die öffnungen B und D mit Gewindestöpseln
zu verschließen oder die Luftleitungen mit den öffnungen B und C zu verbinden und die unerwünschten
öffnungen A und D mit Gewinde stöpseln zu verschließen.
Darüber hinaus ist es möglich, diese Luftleitungen mit den öffnungen B und G oder A und D zu verbinden und die
unerwünschten öffnungen A und D bzw« B und G mit Gewindestöpseln
zu verschließen. Die letztere Ausbildung der Luftleitungsverbindung (d.h. diagonal) ist wahrscheinlich
nicht von großer Bedeutung vom praktischen Standpunkt
aus, aber die freie Wahl des Luftzylinderendes, mit dem
die Luftlinien zu verbinden sind, könnte in vielen lallen
von großer praktischer Bedeutung sein.
Wenn die Luftleitungen und die Luftleituiigssehalt@inricli~
tung mit der Endkappe 12 verbunden wenden sollen, werden
Gewindestöpsel in die öffnungen 72 und 73 i& der Endkappe
11 eingeführt. Die Luft überatmosphärisahen Brucks am
Durchgang 7o gelangt durch die öffnung 72 und durch den
Durchgang 83 zum Einschnitt 84 und wirkt dadurch am Solben
13 und bringt diesen und di© Kolbenstange nach links
(in Ügar 2). Gleichzeitig gelangt diese Luft vom Durchgang 7o und von der Leitung 8© zum Durchgang 75 und zmm
Durchgang 71 in der Endkappe 11, aber die Luft kann nun
nicht in die Atmosphäre austreten, weil die öffnung 73
in der Endkappe 11 ihren Hub ganz frei und bei einer Geschwindigkeit ausführt, die unter anderem voa überataosphärischen
Druck abhängt, bis der Ansehlag 2o in den Einschnitt 42 eintritt. Darauf wird die Bahn des Kolbens
in bekannter Weise durch die Dämpfungswirkung progressiv verzögert, die sich durch die zwischen dem vorderen Ende
des Anschlags 2o und dem Dichtungsring 3© sowie dem Einschnitt 42 und dem Dichtungsring 41 ergibt. Biese Luft
kann nur mit einer Geschwindigkeit zmr Atmosphäre aas-
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treten, die sich durch die Einstellung der Federeinstelleinrichtung
9o ergibt.
Wenn die Lieferung der Druckluft zur rechten Seite dee
Kolbens (Figur 2) unterbrochen wird und die gebrauchte Luft an der rechten Seite des Kolbens zur Atmosphäre abströmt,
wird gleichzeitig mit der Lieferung von Luft mit überatmosphärischem Druck an die linke Seite dee Kolbens
13 dieser nach rechts verschoben, wie Figur 2 zeigt. Diese Druckluft wird durch den Durchgang 71 in der Endkappe
12, die Durchgänge 7o und 83 und den Einschnitt 42 in der Kappe 11 an die linke Seite des Kolbens 13 gebracht.
Der Kolben 1$ wird somit nach rechts verschoben und bewegt sich frei, bis der Einschnitt sich an den Anschlag
^3 zu bewegen beginnt, worauf die Federwirkung
wieder erhalten wird.
In Figur 4 werden Teile des Luft Zylinders gezeigt, die mit den entsprechenden Teilen der in Verbindung mit den
Figuren 1 bis 3 beschriebenen und mit den gleichen Bezugszeichen versehenen identisch sind. Sine besondere
ausführliche Beschreibung wird deshalb nicht wiederholt.
Der Luftzylinder in Figur 4 weicht von dem nach den Figuren 1 bis 3 dadurch ab, daß die Kolbenstange 31 über mindestens
den größten Teil ihrer Länge rohrförmig ist, um einen Teil oder praktisch die ganze feststehende Stange
1oo aufzunehmen, deren Querschnitt nicht-rund sein muß und (im dargestellten Ausf Uhrungsbeispiel) quadratisch
ist. Der Kolben 13 und das axiale Innenende der Kolbenstange 31 sind an einem Lager 1o1 aus einem Material mit
niedrigem Beibungskoeffizienten befestigt. Bas Lager 1o1,
das radiale Innenende der Kolbenstange 31 und der Kolben 13 sind nun nicht einfach durch gegenüberliegende Schraubensätze
1o2 miteinander verbunden, sondern ihre gegen-
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seitigen Berührungsflächen sind ebenfalls aneinander befestigt (z.B. durch einen Ziyanakrylate-Einkomponentenkleber
oder einen Kleber, der auf oxygenierten methakrylischen Molekülen basiert). "
Der Querschnitt der Bohrung des ringförmigen Lagers 1o1
muß zun Querschnitt der feststehenden Stange 1oo komplementär sein.
Das rechte Ende (Figur 4) der feststehenden Stange 1oo ist
an einen Stöpsel 1o3 gekittet, der selbst in den Einschnitt 84 im Anschlag 53 eingekittet ist. Der Stopfei
1o3 ist ferner durch einen Querstift 1o4 mit dem Anschlag 53 verbunden, der durch den Stöpsel und das Ende
der festen Stange hindurchgeht und ebenfalls mit diesem verkittet ist.
Figur 5 zeigt eine Endkappe 11o, die der Endkappe 11 nach
den Figuren 1 bis 4 ähnlich ist. Die Zylinderbüchse 1o und die Kolbenstange 31 des Luftzylinders sind gestrichelt
dargestellt. Die Endkappe 11o enthält eine gehaltene, axial bewegliche Druckstange 111, deren rechtes Ende
einen in der Endkappe 11o zum Kolben gerichteten Vorsprung bildet und der einen mittleren Teil 112 kleineren
Durchmessers aufweist. Die Länge des Teils 112 ergibt sich aus den beiden gegenüberliegenden konischen Teilen
113, die als Nocken dienen. Vom konischen Teil 113 zu einem Vorsprung 121 geht ein zweiter Teil 121 kleineren
Durchmessers aus. Eine Druckfeder 122 hat mit dem Teil 121 konzentrische Windungen und wird zwischen zwei
Sprengringe 123 und 124 begrenzt, die an dem Teil 121 in den beschriebenen Bändern gleiten kann. In ein spitzes
Loch in der Endkappe 11ο ist ein ringförmiger Gewindestöpsel
eingeschraubt und dort verkittet und ergibt so einen Anschlag für das linke Ende der Feder 122 (Figur 5).
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sprung
Dabei verläuft der Vor 12o durch diesen Stöpsel.
Dabei verläuft der Vor 12o durch diesen Stöpsel.
Die rechte Feder wird gegen axiale nach innen gerichtete
Bewegung durch den Sprengring 124 gehalten, der gegen einen Vorsprung 151 der Bndkappe 11o anstößt. Eine Bandrille
in der Druckstange 111 nimmt einen Dichtungsring 132 auf, der zwischen der Endkappe 11o und der Stange
dichtet*
In Berührung mit dem Kolben 111 an der Verbindung zwischen
den konischen Teilen 113» 114 und dem Teil 112 befinden
sich zwei Kugeln 133 und 134 (im Ruhezustand des Mechanismus)
und in entsprechenden radialen Bohrungen in der Endkappe 11ο befinden sich zwei Mikroschalter 14o und
141, deren Innenflächen die Kugeln 133 und 154 berühren.
Die radialen Außenendflächen der Drucketangen 14o und liegen neben den Schalterelementen eines Mikrosehaltere
142, der aber nicht besonders beschrieben wird, außer daß er mit einer (nicht dargestellten) Einrichtung verbunden
werden kann, die den Zustand des LuftZylinders anzeigt·
Diese Einrichtung kann beispielsweise farbiges Licht oder ein akustisches Signalgerät sein.
An der Kolbenstange 31 ist ein einstellbarer Ring 143 mit
einem Satz Schrauben 144 befestigt.
Wenn der Kolben des Luftzylinders sich dem Ende seines Hubes zur Endkappe 11ο nähert, berührt ein Teil der Fläche
des Kolbens den Vorsprung des Kolbens 111 in der Zylinderbuchse und bringt beim Beenden seines Hubes die
Druckstange 111 nach links und drückt die Feder 122 zusammen.
Dadurch wird die Kugel 134 radial aus dor Endkappe gedrückt, wodurch der Mikroschalterkolben 141 seinen
entsprechenden Teil betätigt. Wenn der Kolben sich von der Endkappe 11o entfernt, bringt die Druckfeder 122
die Druckstange 111 nach rechts und führt den betätigten
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Teil des Schalters 142 in seinen vorher unbetätigten Zustand
zurück. Eine weitere Bewegung des Kolbens von der Endkappe 11o des Luftzylinders zu seiner anderen Endkappe
(nicht dargestellt) wird die vordere Fläche des Hinges
143 ait dem Vorsprung 12o der Stange 111 in Berührung
gebracht. Bei der Ausführung seines Hubes wird die Druckstange 111 nach rechts bewegt und drückt dadurch die Feder 122 zusammen und drückt die Kugel 133 und die Druckstange
14o nach oben und betätigt den anderen Teil des Mikroschalters.
Ein Vorteil, der das Vorsehen von zwei Sätzen von Teilen in den Endkappen erübrigt, besteht darin, daß an jedem
Ende des Luftzylinders ein Magnetventil verwendet werden kann. Insbesondere ist es für viele Zwecke erwünscht, das
Magnetventil mit Geschwindigkeitsregelung zu verwenden, wie es in der deutschen Patentanmeldung P 2o 3o 881.0
beschrieben wird. Ferner kann der Hing 143 in Verbindung
mit dem Mikroschalter 143 und das Magnetventil zum Begrenzen des Kolbenhubes verwendet werden.
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Claims (1)
- DJZSAARNOHBIS BROTHEBS, LIMITED, Haywarda Heath« Sussex/EnglandPatentansprücheFedernder Luftzylinder von Zugstangenkonstruktion ait einer Zylinderlaufbüchse, deren offene Enden durch Bndkappen dicht verschlossen sind, einer durch eine der Endkappen gehende Kolbenstange, von der ein Ende mit einem Kolben verbunden ist, der sich in der Zylinderlaufbüchse unter Einwirkung eines überatmosphärischen Drucke hin- und herbewegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftzylinder (1o) ein stöpseldichtes, federndes System besitzt, das einerseits durch den Kolben (13)» einem Stiftteil und einem mit axial ausgerichteten, den Stiftteil aufnehmenden Gegenstück versehen ist, von denen der Stiftteil (2o) eine Ringdichtung (25) trägt, und andererseits durch die Endkappen (11, 12), von denen eine mit einer federnden Aufnahmebohrung (21) versehen ist und die andere mit einem eine Ringdichtung tragenden Anschlag (2o) versehen ist.2. Luftzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende der Kolbenstange (31) durch den Stiftteil des Kolbens (13) in ihn hinein verläuft.3* Luftzylinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende der Kolbenstange (31) über einen axialen Abstand, der gleich dem Stiftteil des Kolbens ist, in den Kolben hineingeht, und daß ein Ende zur Aufnahme einer Schraube gebohrt und abgesetzt ist, die von der Stelle im Aufnahmeteil des Kolbens durch ein Loch im Kolben in die Kolbenstange verläuft.-15-309813/09 3 24. Luftzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Endkappe (11, 12) mit Luftlöchern versehen ist, von denen eines mit dem Ende der Zylinderbuchse (1o) in Verbindung steht, der die Endkappe der Zylinderbüchse zugeordnet ist.5. Luftzylinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der anderen Luftöffnung in jeder Endkappe (11, 12) und dem Ende der 2<ylinderbüehse (1o), der die entsprechende andere Endkappe zugeordnet ist, von einer Leitung gebildet wird, die zwischen den Endkappen außerhalb der Büchse verläuft.6. Luftzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Endkappe mit Jedereinstellschrauben versehen ist und entsprechend gebohrt oder in anderer Weise geformt ist, um Luftdurchgänge (7o, 71) für die durch die Bewegung des Kolbens "komprimierte" Luft zu ergeben«,7· Luftzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (31) sich durch ihren inneren Endteil, der fest mit der Kolbeneinrichtung verbunden ist und durch diese sich unter Einfluß von überatmosphärischem Druck im Zylinder und an einer festen Stange mit nicht-rundem Querschnitt hin- und herbewegen kann, sich nicht vm ihre Längsachse drehen kann, daß die Anordnung so getroffen ist, daß eine Neigung der Kolbenstange und der fest an ihr befestigten Kolbeneinrichtung, die sich um diese Längsachse dreht, sich durch die Kolbeneinrichtung gleitend mit der festen Stange durch einen Durchgang in der Kolbeneinrichtung zu verbinden, wirksam verhindert wird, wobei mindestens ein Teil des Durchganges einen Querschnitt aufweist, der zu der hindurchgehenden festen Stange komplementär ist.8. Luftzylinder nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet,309813/0932 -16-daß die Längeachsen von feststehender Stange und Kolbenstange übereinstimmen, wobei mindestens ein Teil des Durchganges einen Querschnitt aufweist, der dem der hindurchgehenden Stange komplementär ist.9* Luftzylinder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange den ganzen freien Teil der festen Stange während einem der beiden Hübe des Kolbens aufnehmen kann ο1ο. Luftzylinder nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende der festen Stange mit der Endkappe des Luftzylinders fest verbunden ist, durch die die Kolbenstange nicht hindurchgeht, und daß die Kolbeneinrichtung ein Lager aus einem Material mit niedrigem Reibungskoeffizienten enthält, das mit dem Kolben fest verbünden ist und einen Teil des Kolbens bildet, und daß der Durchgang einen nichtrunden Querschnitt aufweist.11. Luftzylinder nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchgang und die feststehende Stange von quadratischem Querschnitt sind.12. Luftzylinder nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Endkappen (11, 12) eine abhängig von der Kolbenstellung im Zylinder betätigtbare Einrichtung zur Anzeige der Kolbenstellung besitzt.13· Luftzylinder nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung Sehalter (142) enthält, von denen jeder durch Axialbewegung einer federnd vorgespannten Druckstange (111, 141) betätigt wird, und daß die Drucketange den Kolben (13) in einer Richtung der axialen Bewegung bewegt und eine von der Kolbenstange (21) getragene Einrichtung durch die Druckstange (111, 141) in .der anderen Richtung der axialen Bewegung bewegt. )309813/0932Leerseite
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