DE224635C - - Google Patents
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- DE224635C DE224635C DENDAT224635D DE224635DA DE224635C DE 224635 C DE224635 C DE 224635C DE NDAT224635 D DENDAT224635 D DE NDAT224635D DE 224635D A DE224635D A DE 224635DA DE 224635 C DE224635 C DE 224635C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B31/00—Working rails, sleepers, baseplates, or the like, in or on the line; Machines, tools, or auxiliary devices specially designed therefor
- E01B31/02—Working rail or other metal track components on the spot
- E01B31/18—Reconditioning or repairing worn or damaged parts on the spot, e.g. applying inlays, building-up rails by welding; Heating or cooling of parts on the spot, e.g. for reducing joint gaps, for hardening rails
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Structural Engineering (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 224635 KLASSE 19«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. September 1909 ab.
Wird ein schwebender Schienenstoß (Fig. ι und 2) von Eisenbahnzügen befahren, so werden
die Laschenkammern k1 k2 ks kl, etwa so
wie in den Fig. 3 bis 5 angegeben ist, zugleich mit den Anlageflächen der Laschen P
allmählich derart ausgeschlagen, daß die Schienen ungenügend verbunden sind und die
Laschen an den Stegen anliegen. ,Um die Stoßverbindung wieder brauchbar zu machen,
ίο wurden bisher die Laschen durch neue Laschen
ersetzt, deren Querschnitt in der Hohe so zu bemessen ist, daß die ausgeschlagenen Kammern
der Schienen tunlichst wieder ausgefüllt werden.;
Bei dem nachstehend beschriebenen Verfahren werden der Wirtschaftlichkeit halber
die alten Laschen durch Pressung so erbreitert, daß neue Anlageflächen an den Laschen entstehen
und die ausgeschlagenen Kammern der Schienenenden ebensogut wie mit den sogenannten
verstärkten Laschen ausgefüllt werden, ohne daß besondere neue Laschen beschafft
zu werden brauchen.
Die etwa entsprechend der Fig. 5 ausgeschlagene
Lasche P wird bis zur Streckbarkeit erhitzt und in diesem Zustande in ein Gesenk
g gelegt (Fig. 10), welches mit den Preßbacken h1 und h2 die Lasche an den Anlageflächen
mit dem erforderlichen Spielraum umklammert. Die Form und der Abstand der Preßbacken h1 und h2 können hierbei innerhalb
gewisser Grenzen durch Bearbeitung der Backen, welche den ausgeschlagenen Anlageflächen
der Laschen gegenüber liegen, so zugerichtet werden, daß die Lasche nach der Erbreiterung durch Druck eine den ausgeschlagenen
Laschenkammern entsprechende Form erhält, also z. B. eine nach der Fig. 5 ausgeschlagene Lasche die in den Fig. 6 oder 7
dargestellten Formen I2 oder la annimmt.
Die wegen des Ausschiagens der Anlageflächen in den Laschenkammern notwendige
Veränderung der Lasche zeigen die Fig. 8 und 9.- Nach ersterer müssen die Laschen so
erbreitert werden, daß ζ. B. die Flächen zwisehen den Linien a-b und a1^1 und m-n und
mx-nx der in der Fig. 9 dargestellten Verschiebung
der Laschenanlageflächen zwischen den Linien o-v und o^-v1 und i-w und fi-w1 entsprechen.
Die Lasche wird hierbei in der Stärke etwas verringert, weil die Querschnittsfläche zwischen den Linien r-t und rx-P zur
Herstellung der neuen Anlageflächen verbraucht wird.
Aus den Fig. 10 und 11 ist zu ersehen, wie
die neuen Anlageflächen einer Lasche hergestellt werden. Die ausgeschlagen Lasche wird,
nachdem zuvor die Preßbacke ß2 aus dem Gesenk g entfernt ist, darin eingelegt, worauf
die Preß backe h2 wieder so eingebracht wird, daß die Lasche mit einem dem Abstand der
ausgeschlagenen Laschenanlageflächen der Schienen entsprechenden Spielraum von den beiden
Preßbacken eingeschlossen ist. Dann wird ein· Preßbalken d mit Handhaben q auf die innere
Fläche der Lasche aufgelegt und die Lasche durch den Druck des Kolbens c einer Presse ζ
mit solcher Kraft in die Breite gestreckt, daß
der Spielraum zwischen den Preßbacken h1
und h2 und der Lasche I1 ausgefüllt wird.
Die Lasche erhält damit die gewünschte Form mit neuen Anlageflächen.
Um die durch die Pressung hervorgerufene Einklemmung aller Teile aufzuheben, wird der
Preßbalken d irgendwie, z. B. mit einer Kette -p, an den Kolben c angehängt. Bei seiner Aufwärtsbewegung
wird dann die Preßbacke h2 ίο unter Überwindung der Einklemmung der
Teile h1, I1 und h2 aus dem Gesenk entfernt.
Der Preßbalken d kann auch mit dem Kolben c vereinigt sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren, ausgeschlagene Laschen mit neuen Anlageflächen zu versehen, dadurch gekennzeichnet, daß die erhitzte ausgeschlagene Lasche (I1J in ein Gesenkstück (g) zwischen entsprechend bearbeiteten Preßbacken (h1 und V-J eingelegt, durch den auf einen Preßbalken (d) wirkenden Druck einer Presse breitgestreckt und mit neuen, den ausgeschlagenen Laschenkammern angepaßten Anlageflächen versehen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE224635C true DE224635C (de) |
Family
ID=485354
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT224635D Active DE224635C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE224635C (de) |
-
0
- DE DENDAT224635D patent/DE224635C/de active Active
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