DE2245604A1 - Einrichtung zur automatischen messung des videosignal/rausch-verhaeltnisses in einem fernsehuebertragungssystem - Google Patents
Einrichtung zur automatischen messung des videosignal/rausch-verhaeltnisses in einem fernsehuebertragungssystemInfo
- Publication number
- DE2245604A1 DE2245604A1 DE2245604A DE2245604A DE2245604A1 DE 2245604 A1 DE2245604 A1 DE 2245604A1 DE 2245604 A DE2245604 A DE 2245604A DE 2245604 A DE2245604 A DE 2245604A DE 2245604 A1 DE2245604 A1 DE 2245604A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- input
- output
- pulse
- video signal
- circuit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000005259 measurement Methods 0.000 title claims description 73
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 title claims description 29
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims description 24
- 238000012545 processing Methods 0.000 claims description 20
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 13
- 230000003321 amplification Effects 0.000 claims description 3
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 3
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 claims description 3
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims description 2
- 230000000875 corresponding effect Effects 0.000 description 20
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 16
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 15
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 14
- 230000006870 function Effects 0.000 description 12
- 230000002457 bidirectional effect Effects 0.000 description 11
- 238000000034 method Methods 0.000 description 9
- 230000008569 process Effects 0.000 description 8
- 230000008859 change Effects 0.000 description 7
- 230000007274 generation of a signal involved in cell-cell signaling Effects 0.000 description 7
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 5
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 5
- 238000005070 sampling Methods 0.000 description 5
- 238000004088 simulation Methods 0.000 description 4
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 4
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 3
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 3
- 230000002596 correlated effect Effects 0.000 description 2
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 2
- 230000008447 perception Effects 0.000 description 2
- 230000004044 response Effects 0.000 description 2
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 2
- 238000012935 Averaging Methods 0.000 description 1
- XGEYXJDOVMEJNG-HTFDPZBKSA-N Marein Chemical compound O[C@@H]1[C@@H](O)[C@H](O)[C@@H](CO)O[C@H]1OC(C(=C1O)O)=CC=C1C(=O)\C=C\C1=CC=C(O)C(O)=C1 XGEYXJDOVMEJNG-HTFDPZBKSA-N 0.000 description 1
- XGEYXJDOVMEJNG-CMWLGVBASA-N Marein Natural products O[C@@H]1[C@@H](O)[C@H](O)[C@@H](CO)O[C@H]1OC(C(=C1O)O)=CC=C1C(=O)C=CC1=CC=C(O)C(O)=C1 XGEYXJDOVMEJNG-CMWLGVBASA-N 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 239000000284 extract Substances 0.000 description 1
- 238000009415 formwork Methods 0.000 description 1
- 230000010354 integration Effects 0.000 description 1
- 230000002452 interceptive effect Effects 0.000 description 1
- 239000003550 marker Substances 0.000 description 1
- 230000000873 masking effect Effects 0.000 description 1
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 1
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 1
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 1
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R29/00—Arrangements for measuring or indicating electric quantities not covered by groups G01R19/00 - G01R27/00
- G01R29/26—Measuring noise figure; Measuring signal-to-noise ratio
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N17/00—Diagnosis, testing or measuring for television systems or their details
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)
Description
530-19.396p 19. 9. 1972
1. Mark Iosifovich KrIvosheev, Moskau (UdSSR)
2. Rudolf Lvovich Marein, Moskau (UdSSR)
3. Alexandr Alexandrovich Avseevich, Moskau (UdSSR)
k. Jury Borisovich Zverev, Moskau (UdSSR)
Einrichtung zur automatischen Messung des Videosignal/Rausch-Verhältnisses
in einem Fernseh-
übertraguiigssystem
Die Erfindung betrifft Fernsehmeßeinrichtungen, insbesondere
eine Einrichtung zur automatischen Messung des Videosignal/Rausch-Verhältnisses in einem Fernsehübertragungssystem.
Es sind Einrichtungen zur automatischen Messung des Videosignal/Rausch-(Geräusch)-Verhältnisses in einem Fernsehübertragungssystem
bekannt, deren Wirkungsweise darin besteht, daß kurze Impulse mit Videosignalgeräusch moduliert
und darauf verarbeitet werden, um die Ermittlung des Geräuscheffektivwertes
zu ermöglichen.
Eine derartige zur Messung des Videoaignal/Rausch-Ver-
530-(P k6 276/2)-Hd-r (8)
309815/0737
hältnisses In einem Fernsehübertragungssystem bestimmte bekannte Einrichtung besteht aus einer Baueinheit zur Messung
des Videosignalhubes, auf deren einen Eingang das Videosignal gegeben wird und die von einer Steuereinheit angesteuert
wird, sowie aus folgenden in entsprechender Weise in Reihe geschalteten Einheiten: einem Synchronimpulssieb, bei
dem ein Ausgang mit dem anderen Eingang der Baueinheit zur Messung des Videosignalhubes verbunden ist und auf dessen
anderen Eingang das Videosignal gegeben wird, einem Impulsformer für kurze Impulse und einem Impulsamplitudenmodulator
zur Modulation der kurzen Impulse mit einem Videosignal, wobei der letztere mit einem Impulsdehner gekoppelt ist,
dessen Ausgang mit dem Eingang eines Funktionswandlers elektrisch verbunden ist und der Ausgang des letzteren
über einen Analog-Digital-Wandler mit dem Eingang eines Digitalanzeigegeräts gekoppelt ist, dessen zweiter Eingang
am Ausgang der Steuereinheit liegt, wobei die elektrische Kopplung des Impulsdehners mit dem Funktionβwandler Über
ein Filter erfolgt (vgl. z, B. SU-Erfinderschein Nr. 301 873, Klasse H 04n 7/02).
Ein Mangel der bekannten Einrichtung zur automatischen Messung des Videosignal/Rausch-Verhältnisses in einem Fernsehübertragungssystem
besteht darin, daß am Eingang des Funktionswandlers ein Filter zur Umwandlung von kurzzeitigen
Impulsen in ein kontinuierliches Signal liegt, wobei das letztere nach Quadraturgleichrichtung, Integration und
Logarithmierung, die nach dem Analogverfahren im Funktionswandler erfolgen, in einem Analog-Digital-Wandler wieder in
ein impulsförmiges Signal umgewandelt wird. Das zu messende
Geräusch wird somit dreimal umgewandelt: von einer kontinuierlichen Form am Eingang der Einrichtung über eine dis-
309815/0737
22A5604
krete Form am Ausgang des Impulsamplitudenmodulators und
eine kontinuierliche Form am Filterausgang in eine diskrete Form am Ausgang des Analog-Digital-Wandlers. Eine derartige
dreifache Umsetzung, die mit analoger Funktionsumwandlung erfolgt, vergrößert den Umwandlungsfehler und setzt somit
die Genauigkeit der Geräuschmessung in bedeutendem Maße herab.
Ein anderer Mangel der bekannten Einrichtung besteht darin, daß bei der Geräuschmessung das Videosignal ungenügend
kompensiert wird und verschiedene Störungen wie der Niederfrequenz-Netzbrumm, Störungen von der Zeilenfrequenz
und ihren Oberwellen, Störsignale der Fernsehaufnahmeröhren nicht unterdrückt werden. Dadurch wird das Meßergebnis
besonders beim Messen des Geräuschpegels im Videosignal in
bedeutendem Maße verfälscht.
Die bekannte Einrichtung zur automatischen Messung des
Videosignals/Rausch-Verhältnisses in einem Fernsehübertragungssystem
weist auch einen anderen Mangel auf, der darin besteht, daß das Videosignal mit dem zu messenden Geräusch
dem Eingang des Impulsamplitudenmodulators unmittelbar oder über ein das Rauschen abschwächendes Bewertungsfilter zugeführt
wird. Dies bedingt eine niedrige Empfindlichkeit der Gesamteinrichtung und begrenzt somit den Meßbereich von der
Seite großer Videosignal/Rausch-Verhältniswerte, also kleiner Geräuschpegel.
Schließlich gehört zu den Nachteilen der bekannten Einrichtung auch die Tatsache, daß sie den Einfluß sprunghafter
Änderungen des Videosignalpegels nicht ausschließt, die bei rascher Änderung der Helligkeit oder des Bildinhalts
309815/0737
erfolgen. Dies setzt in bedeutendem Maße die Genauigkeit bei der Messung des Geräuschpegels in einem Videosignal
herab, das beweglichen oder Laufbildern entspricht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Beseitigung dieser Mangel eine Einrichtung zur automatischen
Messung des Videosignal/Rausch-Verhältnisses in einem Fernsehübertragungssystera
zu entwickeln, deren schaltungstechnische
Ausführung eine hohe Genauigkeit der Messung des Videosignal/Rausch-Verhältnisses in jedem beliebigen Glied
des Fernsehübertragungsweges bei Übertragung sowohl unbeweglicher
oder Stand- als auch beweglicher oder Laufbilder ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei einer Einrichtung zur automatischen Messung des Videosignal/Rausch-Verhältnisses in
einem Fernsehilbertragungssystem, mit einer Baueinheit zur Messung des Videosignalhubes, auf deren einen Eingang das
Videosignal gegeben und die von einer Steuereinheit angesteuert wird, sowie mit folgenden, in entsprechender Folge
in Reihe geschalteten Einheiten: einem Synchronimpulssieb, bei dem ein Ausgang mit dem anderen Eingang der Baueinheit
zur Messung des Videosignalhubes verbunden ist und auf dessen Eingang das Videosignal gegeben wird; einem Impulsformer
für kurze Impulse und einem Impulsamplitudenmodulator zur Modulation der kurzen Impulse mit einem Videosignal,
wobei der letztere mit einem Impulsdehner gekoppelt ist, dessen Ausgang mit dem Eingang eines Funktionswandlers
elektrisch verbunden ist, und der Ausgang des letzteren an einen Eingang eines Digitalanzeigegeräts angeschlossen
ist, dessen zweiter Eingang am Ausgang der Steuereinheit liegt, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die elektrische
309815/0737
Kopplung des Impulsdehners an den Funktionswandler über einen Impulsamplituden-Impulszahl-Wandler und eine damit
in Reihe liegende Schaltung zur Differenzenbildung aus diskreten
Werten erfolgt, in der von jedem vorhergehenden diskreten Wert der nachfolgende abgezogen wird, und daß der
Funktionswandler eine digitale Quadrierschaltung, eine digitale
Integrierschaltung und eine digitale Logarithmierschaltung enthält, die in Reihe geschaltet sind und deren
Eingänge entsprechend an die Ausgänge der Steuereinheit angeschlossen sind, wobei elektrisch verbunden sind der Ausgang
der digitalen Logarithmierschaltung mit dem Eingang des Digitalanzeigegeräts und der Eingang der digitalen Quadrierschaltung
mit dem einen Ausgang der Schaltung zur Differenzenbildung
aus diskreten Werten, deren anderer Ausgang mit dem dritten Eingang der Baueinheit zur Messung des Videosignalhubes
und die anderen Eingänge des Impulsdehners, des Impulsamplituden-Impulszahl-Wandlers und der Schaltung
zur Differenzenbildung aus diskreten Werten mit Ausgängen
der Steuereinheit an deren Eingang der zweite Ausgang des Synchronimpulssiebes angeschlossen ist.
Die Erfindung wird vorteilhaft weitergebildet durch
eine Einheit zur anfänglichen Videosignalverarbeitung, bei der ein Eingang mit dem dritten Ausgang des Synchronimpulssiebes
und der zweite Eingang mit dem ersten Ausgang der Baueinheit zur Messung des Videosignalhubes verbunden ist,
wodurch die Abtrennung von Geräuschpaketen aus dem Videosignal und ihre Verstärkung erreicht wird, und der Ausgang
an den zweiten Eingang eines Impulsamplitudenmodulators angeschlossen
ist, wobei infolgedessen die Geräuschpakete zum
Eingang des letzteren gelangen, wobei der zweite Ausgang
der Baueinheit zur Messung des Videosignalhubes mit dem Im-
3 09815/0737
pulsdehner über einen Schalter verbunden ist, dessen zweiter Eingang an den Ausgang des Impulsamplitudenmodulators und
dessen dritter Eingang an den Ausgang der Steuereinheit angeschlossen ist, während deren Ausgang ebenfalls mit dem
dritten Eingang der Einheit zur anfänglichen Videosignalverarbeitung verbunden ist.
Schließlich ist es zweckmäßig, daß die elektrische Verbindung der Schaltung zur Differenzenbildung aus diskreten
Werten mit der digitalen Quadrierschaltung über einen Differenzwertanalysator
erfolgt, dessen anderer Ausgang sowie der dritte Ausgang der Schaltung zur Differenzenbildung aus
diskreten Werten an entsprechende Eingänge der Steuereinheit angeschlossen sind, deren Ausgang mit dem zweiten Eingang
des Differenzwertanalysators verbunden ist, wobei die
automatische Messung des Videosignal/Rausch-Verhältnisses am beweglichen Bild gewährleistet wird.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung zur automatischen
Messung des Videosignal/Rausch-Verhältnisses in
einem FernsehUbertragungssystem besteht in der Möglichkeit, das Videosignal/Rausch-Verhältnis mit hoher Genauigkeit und
nach einheitlichem Digitalverfahren sowohl in einem Kanal
einer Fernsehübertragungsstrecke als auch im Videokanal
einer Fernsehstation unmittelbar bei Übertragung von unbeweglichen
und beweglichen Fernsehbildern zu messen.
Die Erfindung wird in der nachstehenden Beschreibung eines Ausfuhrungsbeispiels anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Darin zeigen:
3098 15/0737
Fig. 1 das Blockschaltbild der erfindungsgemäß aufgebauten
Einrichtung zur automatischen Messung des Videosignal/Rausch-Verhältnisses in einem
Fernsehübertragungssystem;
Fig. 2 das Blockschaltbild der Baueinheit zur Messung
des Videosignalhubes und der Schaltung zur anfänglichen Videosignalverarbeitung in der erfindungs
gemäß ausgeführten Einrichtung;
Fig. 3 das Funktionsbild der Schaltung zur Regelsignalerzeugung
in der zur erfindungsgemäßen Einrichtung gehörenden Baueinheit zur Messung des Videosignalhubes;
Fig. h das Funktionsbild der Schaltung zur Erzeugung
der Kompensationsspannung in der zur erfindungsgemäßen Einrichtung gehörenden Einheit zur anfänglichen
Videosignalverarbeitung;
Fig. 5 das Funktionsbild der zur erfindungsgemäßen Einrichtung
gehörenden Schaltung zur Differenzbildung
aus diskreten Werten;
Fig. 6 das Funktionsschaltbild des Differenzwertanalysators
in der erfindungsgemäß ausgeführten Einrichtung;
Fig. 7 Signalverläufe in einzelnen Meßpunkten des Blockschaltbildes
der erfindungsgemäßen Einrichtung beim Videosignal-Meßzyklus;
309815/0737
Blockschaltbildes der Einheit asur anfänglichen Videosignalverarbeitung beim erfindungsgemäß
erfolgenden Geräuschmeßzyklus (Betriebsart "c"); und
Blockschaltbildes der erfindungsgemäß ausgeführten Einrichtung beim Geräuschmeßzyklus (Betriebsart "a").
Das Blockschaltbild der Einrichtung zur automatischen Messung des Videosignal/Rausch-Verhältnisses in einem Fernsehübertragungssystem ist in Fig. 1 dargestellt. An einen
Eingang 1 der Einrichtung sind die ersten Eingänge einer Baueinheit 2 zur Messung des Videosignalhubes und eines
Synchronimpulssiebes 3 angeschlossen, das auf der Grundlage der bekannten Schaltung zur Abtrennung von Bildsynchronimpnlsen und Synchronimpulsen beliebiger Zeilen vom
Videosignal aufgebaut ist. Der erste Ausgang des Synchronimpulssiebes 3 ist mit dem zweiten Eingang der Baueinheit
2 zur Messung des Videosignalhubes verbunden, deren erster Ausgang an den ersten Eingang einer Einheit k zur anfänglichen Videosignalverarbeitung angeschlossen ist. Mit dem
zweiten Eingang der Einheit k ist der zweite Auegang des Synchronimpulssiebes 3 verbunden, dessen dritter Ausgang
am Eingang eines Impulsformers 5 für kurze Impulse liegt, der in bekannter Weise als Sperrschwinger aufgebaut ist.
Der Ausgang des Impulsformers 5 ist an den ersten Eingang
eines Impuls ampl i tudenmodul a tors 6 geschaltet, an desisen zweiten Eingang der Ausgang der Einheit k zur anfänglichen
Videosignal verarbeitung angeschlossen ist. Dar Attii|pnf des
309815/0737
Impulsamplitudeninodulators 6 hat mit dem ersten Eingang
eines auf der Grundlage eines elektromagnetischen Relais aufgebauten Schalters 7 Verbindung, an dessen zweiten Eingang der zweite Ausgang der Baueinheit 2 zur Messung des
Videosignalhubes geschaltet ist. An den Ausgang des Schalters 7 sind ein als Spitzengleichrichter mit Nullsetzung
aufgebauter Impulsdehner 8, ein Impulsamplituden-Impulszahl-Wandler
9 und eine Schaltung 10 zur Differenzenbildung aus diskreten Werten angeschlossen, die miteinander
in Reihe geschaltet sind. Der erste Ausgang der Schaltung 10 zur Differenzenbildung ist mit dem Eingang eines Differenzwertanalysators
It und der zweite Ausgang mit dem dirtten Eingang der Baueinheit 2 zur Messung des Videosignalhubes
verbunden. Am Ausgang des Differenzwertanalysators 11 liegt der Eingang eines Funktionswandlers 12, der
aus einer in bekannter Weise aufgebauten digitalen Impulszahl-Quadrierschaltung
13f einer als bekannter speichernder Addierer ausgeführten digitalen Integrierschaltung
und einer als gewöhnlicher Matrixentzifferer aufgebauten
digitalen Logarithmierschaltung 15 besteht, wobei diese
Schaltungen miteinander in Reihe geschaltet sind. Der Ausgang des Funktionswandlers 12 ist an den Eingang eines Digitalanzeigegeräts
16 angeschlossen, das mit dekadischen Ziffernanzeigeröhren bestückt ist. Eine Steuereinheit 17
ist als Impulsfrequenzteiler ausgeführt, der die Zeitintervalle für Meßzyklen vorgibt und entsprechende Steuerimpulse
erzeugt. Die Ausgänge der Steuereinheit 17 liegen an den für die Zuführung der Steuerimpulse bestimmten Eingängen
der Baueinheit 2 zur Messung des Videosignalhubes, des Synchronimpuls
Siebes 3, der Einheit zur anfänglichen Videosignalverarbeitung
des Schalters 7t des Impulsdehners 8, dös
Impulsamplituden-Impulszahl-Wandlers 9, der Schaltung 10
309815/073 7
zur Differenzenbildung aus diskreten Werten, des Differenzwertanalysators 11, der digitalen Quadrierschaltung 13» der
digitalen Integrierschaltung 14, der digitalen Logarithm!erschal tung 15 und des Digitalanzeigegeräts 16. An die Eingänge der Steuereinheit 17 sind in entsprechender Folge der
vierte Ausgang des Synchronimpulssiebes 3, der dritte Ausgang der Schaltung 10 zur Differenzbildung aus diskreten
Werten und der zweite Ausgang des Differenzwertanalysators
11 angeschlossen.
In Fig. 2 ist ein Blockschaltbild der Baueinheit 2 zur
Messung des Videosignalhubes und der Einheit k zur anfänglichen Videosignalverarbeitung angeführt. An eine mit dem
Eingang 1 der Einrichtung verbundene Eingangsschiene 18 ist
der erste Eingang eines geregelten Elements 19 angeschlossen, das nach einer bekannten Verstärkerschaltung mit regelbarem Verstärkungsfaktor ausgeführt ist. Mit dem Ausgang
des geregelten Elements 19 sind die ersten Eingänge einer Additionsschaltung 20 und einer Schaltung 21 zur Videosignalnachbildung verbunden, wobei die letztere Schaltung Impulse aus einer Gleichspannung formt, die bei der Videosignalgleichrichtung erzeugt wird und dem Videosignalhub zwischen den zur Kontrolle dienenden Schwarz- und Weißwerten
entspricht, d. h. ein Äquivalent des Videosignalhubes darstellt. Der zweite Eingang der Schaltung 21 zur Videosignalnachbildung ist über eine Schiene 22 mit dem ersten Ausgang
des Synchronimpulssiebes 3 und ihr Ausgang über einen Ein- und Ausschalter 23 mit dem zweiten Eingang der Additionsschaltung 20 verbunden. An den dritten Eingang der Additionsschaltung 20 ist der Ausgang eines Bezugssignalerzeugers 2k
geschaltet, der nach einer bekannten Schaltung zur Impulsformung aus einer Bezugsgleichspannung ausgeführt ist. Der
309815/0737
Eingang des Bezugssignalerzeugers 2*1 ist ebenfalls über die
Schiene 22 mit dem ersten Ausgang des Synchronimpulssiebes 3 verbunden. An den Ausgang der Additionsschaltung 20 ist
der erste Eingang eines Schalters 25 angeschlossen, der ein elektromagnetisches Relais darstellt. Der zweite Eingang
des Schalters 25 hat über eine Schiene 26 mit dem Ausgang
der Steuereinheit 17 Verbindung.
Am ersten Ausgang des Schalters 25 liegt der erste Eingang einer Schaltung 27 zur Regelsignalerzeugung, deren zweiter
Eingang über eine Schiene 26 mit dem Ausgang der Steuereinheit 17 und deren dritter Eingang mittels einer Schiene
28 mit dem zweiten Ausgang der Schaltung 10 zur Differenzbildung aus diskreten Werten verbunden ist. Der erste Ausgang
der Schaltung 27 zur Regelsignalerzeugung ist über eine Ausgangsschiene 29 an den zweiten Eingang des Schalters 7
und ihr zweiter Ausgang an den zweiten Eingang des geregelten Elements 19 geschaltet» Am zweiten Ausgang des Schalters
25 liegt der Eingang eines Videoverstärkers 30, der zur Einheit k gehört. Der Ausgang des Videoverstärkers 30
hat mit den ersten Eingängen einer Klemmschaltung 31 und
einer Schaltung 32 zur Erzeugung der Kompensationsspannung Verbindung. Der zweite Eingang der Schaltung 32 ist über
eine Schiene 33 an den Ausgang der Steuereinheit 17 und der
dritte Eingang über eine Schiene 3^ an den zweiten Ausgang
des Synchronimpulssiebes 3 angeschlossen. Der erste und der
zweite Ausgang der Schaltung JZ zur Erzeugung der Kompensationsspannung sind mit dem zweiten bzw. mit dem dritten Eingang
der Klemmschaltung 31 verbunden, deren Ausgang an den
ersten Eingang einer als bekannter kompensierter Schalter ausgeführten Tastschaltung 35 geschaltet ist. Der zweite
Eingang der Tastschaltung 35 ist an den Ausgang eines Tast-
3 0981 5/0737
impulsgenerators 36 angeschlossen, der auf der Grundlage
einer bekannten MuItivibratorschaltung aufgebaut ist und
dessen Eingang mit Hilfe der Schiene 3^ mit dem zweiten
Ausgang des Synchronimpulssiebes 3 verbunden ist»
Der Ausgang der Tastschaltung 35 ist an den Eingang eines Videoverstärkers 37 geschaltet, dessen Ausgang über
einen zweipoligen Dreiwegschalter J8 entweder mit dem Eingang eines Bewertungsfilters 39 oder mit dem Eingang eines
Bewertungsfilters 40 oder mit einer Schiene *t1 je nach Betriebsart verbunden werden kann. Der Frequenzgang des an
sich bekannten Bewertungsfilters 39 hat einen Verlauf, der
die Besonderheiten der visuellen Geräuschempfindung bei einem Schwarz-Weiß-Fernsehbild (einfarbigem Bild) berücksichtigt. Der Frequenzgang des ebenfalle bekannten Bewertungsfilters kO berücksichtigt die Besonderheiten der visuellen Geräuschwahrnehmung bei einem farbigen Fernsehbild.
Mit Hilfe der Schiene k"\ lassen sich die Bewertungsfilter
39 und kO überbrücken, wobei ihre Ausgänge einschließlich
der Schiene hl ebenfalls mittels des zweipoligen Schalters
38 mit einer Ausgangsschiene k2 verbunden werden* Die Ausgangsschiene k2 ist an den zweiten Eingang des Impulsamplitudenmodulators 6 angeschlossen.
Das Funktionsbild der zur Baueinheit 2 für di« Messung
des Videosignalhubes gehörenden Schaltung 27 zur Regelsignalerzeugung ist in Fig. 3 gezeigt. An eine mit dem ersten
Ausgang des Schalters 25 verbundene Eingangsschiene kj ist
der erste Eingang einer Tastschaltung kk angeschlossen,
deren zweiter Eingang an den Ausgang eines nach einer bekannten MuItivibratorschaltung ausgeführten Tastimpulegenerators k$ geschaltet ist. Der Eingang dee Tastimpulsgene-
3098 15/07 37
rators 45 ist über die Schiene 26 mit dem Ausgang der Steuereinheit
17 verbunden» Der Ausgang der Tastschaltung 44 ist über die Ausgangsschiene 29 an den zweiten Eingang des Schalters
7 angeschlossen» Mit dem zweiten Ausgang der Schaltung 10 zur Differenzbildung aus diskreten Werten sind mittels
der Schiene 28 der erste und der zweite Eingang einer Steuerschaltung 46 verbunden, deren Ausgang an den Eingang eines
Zweirichtungs-Impulszählers 47 geschaltet ist« Der Ausgang
des Zweirichtungs-Impulszählers 47 liegt am Eingang eines
Digital-Analog-Wandlers 48, der nach einer bekannten Schaltung zur Umvandlung einer Impulszahl in Gleichspannung ausgeführt
ist. Der Ausgang des Digital-Analog-Wandlers 48 ist über eine Ausgangsschiene 49 an den zweiten Eingang des geregelten
Elements 19 angeschlossen»
Das Funktionsbild der Schaltung 32 zur Erzeugung der
!Compensationsspannung, die zur Einheit für die anfängliche
Videosignalverarbeitung gehört, ist in Fig. H angeführt.
An eine mit dem Ausgang des Videoverstärkers 30 verbundene
Eingangsschiene 50 ist der erste Eingang einer Klemmschaltung 51 angeschlossen, deren .zweiter Eingang an den Ausgang
eines nach einer bekannten Multivibratorschaltung ausgeführten
Klemmimpulsgenerators 52 geschaltet ist. Mit dem Ausgang des Klemmimpulsgenerators 52 ist über eine- Ausgangsschiene
53 auch der zweite Eingang der Klemmschaltung 31 verbunden, die zur Einheit für die anfängliche Videosignalverarbeitung
gehöret, und der Eingang des Klemmimpulsgenerators 52 ist mittels der Schiene 34 an den zweiten
Ausgang des Synchronimpulssiebes 3 geschaltet. Der Ausgang der Klemmschaltung 51 liegt am ersten Eingang eines Impulsamplitudenmodulators
54, dessen zweiter Eingang an den Ausgang eines nach der bekannten Sperrschwingerschaltung
3098 15/0737
- 11t -
aufgebauten Kurzzeitimpulsgenerators 55 geschaltet ist. Der Eingang des Kurzzeitimpulsgenerators 55 ist ebenfalls
über die Schiene 3^ mit dem zweiten Ausgang des Synchronimpulssiebes
3 verbunden. An den Ausgang des Impulsamplitudenmodulators 5^ ist der erste Eingang eines Impulsdehners
56 angeschlossen, der auf der Grundlage der bekannten
Spitzengleichrichterschaltung mit Nullsetzung aufgebaut ist und dessen zweiter Eingang über die Schiene 33 mit dem Ausgang
der Steuereinheit 17 Verbindung hat. Der Ausgang des Impulsdehners 56 ist mit dem ersten Eingang einer anderen
Klemmschaltung 57 verbunden, deren zweiter Eingang an den Ausgang eines anderen, nach der bekannten MuItivibratorschaltung
ausgeführten Klemmimpulsgenerators 58 geschaltet ist. Der Eingang des Klemmimpulsgenerators 58 ist ebenfalls
über die Schiene 3^ an den zweiten Ausgang des Synchronimpulssiebes
3 angeschlossen. Der Ausgang der Klemmschaltung 57 ist über eine Pufferstufe 59 an eine Ausgangsschiene
angeschaltet, die mit dem dritten Eingang der Klemmschaltung
31 in der Einheit zur anfänglichen Videosignal verarbeitung
verbunden ist.
Das Funktionsbild der Schaltung 10 zur Differenzbildung
aus diskreten Werten ist in Fig. 5 dargestellt. An die Eingangsschiene 61, die mit dem Ausgang des Impulsamplitude-Impulszahl-Wandlers
9 verbunden ist, sind die ersten Eingänge eines auf der Grundlage von UND- sowie ODER-Schaltungen
aufgebauten Schalters 62, einer Steuerschaltung 63, eines binären Impulszählers 6k und eines binären Impulszählers
65 angeschlossen. Am zweiten Eingang des Schalters liegt der erste Ausgang der Steuerschaltung 62, deren zweiter
und dritter Ausgang an die zweiten Eingänge der beiden binären impulszähler 6k und 65 geschaltet sind. Der Ausgang
3098 15/0737
224560A
des binären Impulszählers 65 ist über eine Schaltung 66
zur Zählerstandübertragung mit dem dritten Eingang des binären Impulszählers 6k gekoppelt, dessen Ausgang über eine
Nullanzeigeschaltung 67 mit dem zweiten Eingang der Steuerschaltung 63 Verbindung hat. An eine mit dem.Ausgang der
Steuereinheit 17 verbundene Schiene 68 ist der dritte Eingang der Steuerschaltung 63 angeschlossen, deren vierter
Ausgang über eine Schiene 69 am zweiten Eingang der Steuereinheit 17 liegt und deren fünfter und sechster Ausgang
über die Schiene 28 an den dritten Eingang der Schaltung 27 zur Regelsignalerzeugung in der Baueinheit zur Messung
des Videosignalhubes geschaltet sind. Der siebente Ausgang
der Steuerschaltung 63 ist an den zweiten Eingang der Schaltung 66 zur Zählerstandübertragung angeschaltet. Der Ausgang
des Schalters 6Z ist mittels einer Ausgangsschiene 70
mit dem Eingang des Differenzwertanalysators 11 verbunden.
Das Funktionsschaltbild des Differenzwertanalysators
11 ist in Fig. 6 angeführt. An die Ausgangsschiene 70 der
Schaltung 10 zur Differenzbildung aus diskreten Werten ist der erste Eingang eines Umschalters 71 angeschlossen, der
als Doppelschalter auf der Grundlage einer statischen Triggerschaltung
und zweier UND-Schaltungen aufgebaut ist. Mit dem zweiten Eingang des Umschalters 71 ist der Ausgang eines
Schwellenimpulszahl-Generators 72 verbunden, der einen Impulspaketgenerator
mit gleicher und konstanter Impulszahl in jedem Paket darstellt. Der Eingang des Generators 72 ist
an den ersten Ausgang einer Steuerschaltung 73 geschaltet, deren erster Eingang über eine Schiene 7^ am Ausgang der
Steuereinheit 17 liegt. An den zweiten Ausgang der Steuerschaltung
73 ist der dritte Eingang des Umschalters 71 angeschlossen, dessen Ausgang mit den ersten Eingängen einer
309815/0737
UND-Schaltung 75 und eines Zweirichtungs-Irapulszählers 7<>
verbunden ist. An den zweiten Eingang des Zweirichtungs-Impulszählers 76 ist der dritte Ausgang der Steuerschaltung 73 geschaltet, und der Ausgang des Zweirichtungs-Impulszählers 76 liegt am Eingang einer Nullanzeigeschaltung
77· deren erster Ausgang an den zweiten Eingang der Steuerschaltung 73 angeschlossen ist. Der vierte Ausgang der
Steuerschaltung 73 hat mit dem zweiten Eingang der UND-Schaltung 75 Verbindung. Der Ausgang der UND-Schaltung 75
ist an eine mit dem Eingang der digitalen Quadrierschaltung 13 verbundene Ausgangsschiene 78 und an den ersten
Eingang einer Trigger schaltung 79 angeschlossen, tieren zweiter Eingang am fünften Ausgang der Steuerschaltung 73
liegt.
Der Ausgang der Triggerschaltung 79 ist an den ersten
Eingang einer ODER-Schaltung 80 angeschaltet, an deren mweiten Eingang der zweite Ausgang der NuIlanzeigeschaltung
angeschlossen ist. Der Auegang der ODER-Schaltung 80 ist mit dem ersten Eingang eines DifferenzssHhlers 81 verbund«*,
der auf der Grundlage eines Zweirichtungs-Impulszählerβ aufgebaut ist, wobei an seinem zweiten Eingang der sechste Ausgang der Steuerschaltung 73 liegt. Der siebte Ausgang der
Steuerschaltung 73 ist mit dem dritten Eingang der Steuereinheit 17 über eine Schiene 82 verbunden· Der Ausgang des
Differenzzahlers 81 ist ebenfalls mit den dritten Eingang
der Steuereinheit 17 über die Schiene 82 verbunden.
Die Einrichtung zur automatischen Messung des Videosignal/Rausch- Verhältnisses in einem Ferasehtibertragungasystem funktioniert wie folgt:
309815/0737
Die Einrichtung mißt automatisch (in Dezibel) das sich
aus der Formel
Y= 2° 1^ -^fejFf
<dB>
ergebende Verhältnis (Y) des Videosignalhubes (Us) zwischen
den Schwarz- und Weiß-Bezungswerten zum wahren Effektivwert (mittleren quadratischen Wert) des Geräusches (Uy^eff) im
Videofrequenzband, wobei Ig der dekadische Logarithmus ist.
Dabei kann das Verhältnis, des Videosignals sowohl zum
bewerteten als auch zum unbewerteten Geräuschwert gemessen werden.
Die ganze Meßperiode, d» h„ die Zeit, in der man einen
Wert des gemessenen Videosignal/Rausch-Verhältnisses an einer beliebigen Stelle des Fernsehübertragungsweges erhält,
wird in zwei Hauptzyklen, nämlich Videosignalmeßzyklus und Geräuschmeßzyklus, eingeteilt. Die Dauer und die
Reihenfolge der Zyklen werden von der Steuereinheit 17 (Fig. 1) vorgegeben, in der Impulse erzeugt werden, die
den Betrieb einzelner Einheiten synchronisieren und die
Arbeit der ganzen Einrichtung steuern.
Im ersten Meßzyklus (Videosignalmeßzyklus) wird der Hub des dem Eingang der Einrichtung zugeführten Videosignals
automatisch auf einen konstanten Wert eingeregelt, d. h. wird der gewählte Videοsignalhub zwischen den Schwars-
und Weiß-Bezugswerten automatisch konstantgehalten. In diesem Fall entspricht einem Videosignal/Rausch-Verhältniswert
am Eingang der Einrichtung immer ein und derselbe Rauschspannungsbetrag unabhängig vom Videosignalhub. Also erfolgt
3 0 9 8 15/0737
22456U4
die Messung des betreffenden Videosignal/Rausch-Verhältniswertes immer bei gleichen dynamischen Betriebsbedingungen
aller Einheiten.
Im ersten Meßzyklus gelangt ein dem Eingang 1 der Einrichtung (Fig. 1) zugeführtes Videosignal 83 (Fig. 7) zum
Eingang der Baueinheit 2 zur Messung des Videosignalhubes und zum Eingang des Synchronimpulssiebes 3. Wenn im Videosignal
keine Zeilen- und Bildsynchronimpulse enthalten sind (wenn das Videosignal unmittelbar vom Ausgang der Fernsehkamera
zugeführt wird), werden auf den Eingang Sk des Synchronimpulssiebes 3 externe Synchronimpulse gegeben. Wenn
das Videosignal Prüfzeilensignale enthält, wird im Synchronimpulssieb
3 aus dem Videosignal 83 (Fig. 7) der Synchronimpuls
der Prüfzeile, die den Weißimpuls enthält, sowie ein
Synchronimpuls irgendeiner Zeile ausgeblendet, die im BiIdaustastintervall
liegt und keine Prüfsignale oder sonstige Hilfssignale enthält (der Synchronimpuls der Zeile, die vor
der ersten Prüfzeile übertragen wird). Die ausgeblendeten Synchronimpulse 86 werden von den Ausgängen des Synchronimpulssiebes
3 (Fig. 1) den entsprechenden Eingängen des Impulsformers 5 für kurze Impulse, der Steuereinheit 17 und
der Baueinheit 2 zur Messung des Videosignalhubes zugeführt. (
Das der Eingangsschiene 18 (Fig. 2) der Baueinheit 2 zugeführte Videosignal 83 (Fig. 7) wird auf den Eingang des
geregelten Elements 19 gegeben. Am Ausgang des geregelten Elements 19 wird der dem gewählten Wert entsprechende Videosignalhub
mit großer Genauigkeit konstantgehalten, während der Hub des dem Eingang 1 der Einrichtung (Fig. 2)
(dem Eingang des geregelten Elements 19) zugeführten Videosignals 83 (Fig. 7) sich in einem bedeutenden Bereich
3098 15/0737
ändern kann. Die Konstanthaltung des Videosignalhubes erfolgt
mit Hilf« der automatischen Verstärkungsregelung.
Vom Ausgang des geregelten Elements 19 wird das Videosignal
auf den Eingang der Additionsschaltung 20 gegeben, in der in das Videosignal ein Impuls 87 (Fig. 7) des Bezugs-Weißwertes
(Bezugsimpuls) eingeblendet wird, den man einem
Eingang der Additionsschaltung 20 (Fig. 2) vom Ausgang des
Bezugssignalerzeugers 2k zuführt. Dieser Impuls ist erforderlich, um den Videosignalhub am Ausgang des geregelten
Elements 19 mit Hilfe der Schaltung 27 zur Regelsignalerzeugung
mit hoher Genauigkeit konstantzuhalten. In dieser
Schaltung sowie in der Schaltung 10 zur Differenzbildung
aus diskreten Werten wird die Amplitude eines' Weißimpulses 85 (Fig. 7) mit der Amplitude eines Weißwert-Bezugsimpulses
87 verglichen. Den Bezugsimpuls 87 liefert der Bezugssignalerzeuger
2k (Fig. 2), auf dessen Eingang über die Schiene 22 Impulse vom Ausgang des Synchronimpulssiebes 2
gegeben werden. In der Additionsschaltung 20 (Fig. 2) wird der Bezugsimpuls 87 (Fig. 7) in eine Videosignalzeile eingeblendet,
die im Bildaustastintervall liegt und keine Prüfsignale
oder sonstige Hilfssignale enthält. Der Bezugsimpuls 87 (Fig. 7) kann in die Zeile eingeführt werden, die
vor der ersten Prüfzeile übertragen wird. Die Dauer des Bezugsimpulses
87 kann gleich einem Viertel der Zeilendauer gewählt werden.
Wenn das am Eingang 1 der Einrichtung (Fig. 1) anliegende
Videosignal keine PrüfZeilensignale enthält, und wenn die Messung des Videosignal/Rausch-Verhältnisses bei Bildübertragung
erfolgt, wird in der Additionsschaltung 20
(Fig. 2) in das Videosignal außer dem Bezugsimpuls 87
3 0 9 8 15/0737
(Fig. 7) noch ein Videosignal-Nachbildungsimpula (Ersatzimpuls) 88 eingeblendet, der einem Eingang der Additionsschaltung 20 (Fig. 2) vom Ausgang der Schaltung 21 zur Videosignalnachbildung Über den Ein- und Aus•Schulter 23 zugeführt wird. Die Amplitude des Ereatzimpulses 88 (Fig. 7)
entspricht dem Videosignalhub zwischen den Schwarz- und Weiß-Bezugswerten (d. h. dem Bildsignalhub), und sein» Dauer ist die gleiche wie die dee Bezußsimpulses 87· Der ale
Äquivalent des Videosignalhubes auftretende Impuls 88 er· möglicht es, den Videosignalhub mit Hilfe der automatischen Verstärkungsregelung mit hoher Genauigkeit konstantzuhalten, wenn im Videosignal 83 der Weißimpuls 83 fehlt.
Der Ersatzimpuls 88 wird in der Schaltung 21 zur Videosignalnachbildung (Fig. 2) erzeugt. Auf einen Eingang dieser
Schaltung 21 wird das Videosignal gegeben, da· gleichzeitig dem Eingang der Additionsschaltung 20 zugeführt wird* turn
anderen Eingang der Schaltung 21 gelangen über die Schiene
22 Impulse vom Ausgang des Synchroni tiipul β si *t»·· 3· Der Er*
satzimpuls 88 wird mit Hilfe der Addltioneechaltung 20
(Fig. 2) in eine Videosignalzeile eingeblendet, die in der BildaustastlUcke liegt und kein· Prüfsignalβ oder sonstige Hilfssignale enthalt. Der Ersatzimpuls 88 (Fig. 7)
kann in die Zeile eingeführt werden, in die der Bezugsimpuls 87 eingeblendet wird, wie diee in FIf. 7 dargestellt
ist.
Vom Ausgang der Additionsschaltung 20 (Fig. 2) gelangt
ein Videosignal 89 (Fig* 7) mit eingeblendetem Bezugeimpuls
87 (sowie mit dem KrsHtzimpule 88, wenn PrüTzeilensignale
fehlen oder wcain d«e Vi deoei gnnl/Hnu.'<
li-Verhfil tni s am Bild
ßmntissfiii vlj il) tllmi· den Schalter 2[) (1 ig, ίϊ) zum ,EiUg(»Hf»:
der Schaltung :}7. die das Hog«! signal formt* Impuloe,
<iit*.
3 U 1J IM h I ü 7 3 7
das Umschalten bewirken, werden dem Eingang des Schalters
25 über die Schiene 26 vom Ausgang der Steuereinheit 17 zugeführt.
Beim Videosignalmeßzyklus verbindet der Schalter 25 den Ausgang der Additionsschaltung 20 mit dem Eingang
der Schaltung 27 zur Regelsignalerzeugung.
Vom Ausgang der Additionsschaltung 20 (Figo 2) gelangt
das Videosignal 89 (Figo 7) über den Schalter 25 und die
Eingangsschiene 43 zum Eingang der Tastschaltung 44, auf
deren zweiten Eingang vom Tastimpulsgenerator 45 (Fig. 3)
erzeugte Tastimpulse 90 (Fig. 7) gegeben werden. Der betrieb des Generators 45 wird durch Impulse gesteuert, die
vom Ausgang der Steuereinheit 17 über die Schiene 26 zugeführt
werden. Die Tastimpulse 90 (Fig. 7) folgen mit der Rasterfrequenz und ändern ihre zeitliche Lage bezüglich
des Bezugsimpulses 87 von Halbbild zu Halbbild, so daß in
jedem nachfolgenden Halbbild in der Tastschaltung 44 (Fig„ 3) abwechselnd die Tastung des Bezugsimpulses 87 (Fig„ 7)
und des Weißimpulses 85 (oder des Ersatzimpulses 88 beim Fehlen der Prüfzeilensignale oder beim Messen des Videosignal/Rausch-Verhältnisses
am Bild) erfolgt. Die Dauer der Tastimpulse 90 wird in der Größenordnung von 7 bis 9 /us,
aber nicht größer als die Dauer des Weißimpulses 85 gewählt, der am kürzesten von den der Tastung unterliegenden
Impulsen (85, 87, 88) ist. Diese große Daier der Tastimpulse
90 gestattet es, den Einfluß des dem Weißimpuls in einem Fernsehsystem überlagerten Rauschens auf die Genauigkeit
der automatischen Verstärkungsregelung zu eliminieren sowie den Aufbau der Tastschaltung 44 (Fig. 3) zu
vereinfachen. Di· durch Tastung entstandenen Impulse 91 und 92, deren Amplituden proportional den Amplituden der
getasteten Impulse 87 bzw. 85 sind, gelangen vom Ausgang
0 9 8 1 Π / 0 7 .3 7
der Tastschaltung kk (Fig. 3) zur Ausgangsschiene 29 und
weiter über den Schalter 7 (Fig· 1) z">» Eingang des Impulsdehners
8. Die zur Steuerung des UmschaltVorganges benötigten
Impulse werden dem Eingang des Schalters 7 vom Ausgang der Steuereinheit 17 zugeführt. Beim Signalmeßzyklus verbindet
der Schalter 7 den Ausgang der Tastschaltung hk
(Fig. 3) über die Schiene 29 mit dem Eingang des Impulsdehners 8 (Fig. i).
Im Impulsdehner 8 werden Impulse 91 und 92 (Fig. 7)
bis zur Halbbilddauer verbreitert. Die Nullsetzung der Spannung erfolgt im Impulsdehner 8 (Fig. i) mittels eines
vom Ausgang der Steuereinheit 17 zugeführten Impulses. Verbreiterte
Impulse 93 bzw. 9k (Fig. 7) gelangen vom Ausgang
des Impulsdehners 8 (Fig. i) zum Eingang des Impulsamplituden- Impulszahl-Wandlers 9, in dem diese verbreiterten Impulse in Impulspakete 95 bzw. 96 (Fig. 7) umgewandelt werden.
Die Zahl der in diesen Paketen enthaltenen Impulse ist den Amplituden der umgewandelten Impulse 93 bzw. 9^ proportional.
Vom Ausgang des Wandlers 9 (Fig. 1) werden die Impulspakete 95 und 96 (Fig. 7) dem Eingang der Schaltung
10 (Fig. 1) zur Differenzenbildung aus diskreten Werten zugeführt.
Die Arbeit der Schaltung 10 zur Differenzbildung aus
diskreten Werten wird in der nachfolgenden Beschreibung der
Wirkungsweise der Einrichtung beim Geräuschmeßzyklus ausführlich erläutert. Ist die der Aaplitud· d·· Weißiapulsee
85 proportionale Impulszahl eines Pakets 96 (Flg. 7) ungleich
der Anzahl von Impulsen im Paket 95· die der Amplitude
des Bezugsimpulses 87 proportional ist, so erscheint am Ausgang der Schaltung 10 (Fig. 1) ein Impuls, der über
die Schiene 28 zu einem der Eingänge der Steuerschaltung U6
.1 0 l) R I 5 / 0 7 '3 7
(Fig. 3) gelangt, die den Betrieb der Schaltung 27 zur Regel
signalerzeugung steuert.,
Je nach Vorzeichen dieser Differenz zwischen den Amplituden des Bezugsimpulses 87 und des Weißimpulses 85 wird
der am Eingang des Zweirichtungs-lmpuiszählers 4? erscheinende
Impuls zu der in diesem Zähler gespeicherten Zahl addiert oder von dieser Zahl abgezogen* Die Änderung dieser
Impulszahl um Eins wird vom Ausgang des Zweirichtungs-Impulszählers
h" auf den Eingang des Digital-Analog-Wandlers
^8 übertragen, an dessen Ausgang je nach Vorzeichen
der Differenz eine Zu- oder Abnahme der Gleichspannung erfolgt.
Diese Zu- oder Abnahme wird über die Schiene 49 auf den zweiten Eingang des geregelten Elements 19 (IMg. 2)
übertragen und ruft eine entsprechende Änderung seines ubertragungsfaktors hervor, folglich auch eine Änderung
des 'Videosignalhubes und damit des Weißimpulses 85 (Flg. 7)
am Ausgang des geregelten Elements 19 (Fig. 2).
In den nachfolgenden Halbbildern wiederholt sich der erwähnte Vergleich von Amplituden des Bezugsimpulses 87
(Fig* 7) und des Weißimpulses 85 sowie die darauffolgende
Änderung des Videosignalhubes am Ausgang des geregelten Elemente 19 (Fig. 2) bis zu dem Zeitpunkt, in dem die Amplitude
des Weißimpulses 85 (Fig. 7) der Amplitude des Bezugsimpulses
87 gleich wird. In diesem Zeitpunkt wird in
der Schaltung 10 (Fig» 1 ) zur Differenzbildung aus diskreten Werten ein "Gleichheitsimpuls" erzeugt, der von einem
der Ausgänge der Schal tune 10 mittels der Schiene 69 auf
den Eingang der Steuereinheit 17 gegeben wird, -wo aus dem
"Glei chhei tsimpulfv" Steuerimpulse geformt werden, die der
Beendigung des Videoslgnal-miifljrylilus und dem Anfang des Ge-
U) 0 S 1 fi / ü 7 3 7
räuschmeßzyklus .entsprechen. Ähnlich wird die Amplitude des
Ersatzimpulses 88 (Fig. 7) bis zu der Größe geregelt, die
der Amplitude des Bezugsimpulses (beim Fehlen von Prüfzeilensignalen
oder beim Messen des Videosignal/Rauech-Verhältnisses
am Bild) gleich ist. Nach Beendigung des Videosignalmeßzyklus gelangen zu den beiden Eingängen .der Steuerschaltung
k6 (Fig. 3) keine Impulse. Dadurch wird während des Geräuschmeßzyklus die Speicherung der im Zweirichtungs-Impulszähler
k7 eingeschriebenen Zahl möglich. Deswegen bleibt
die Gleichspannung am Ausgang des Digital-Analog-Wandlers
h8, die über die Schiene h9 dem Eingang des geregelten Elements
19 (Fig. 2) zugeführt wird, während des Geräuschmeßzyklus
auch unverändert. Folglich bleibt auch der Übertragungsfaktor des geregelten Elemente 19 konstant.
Zu Beginn des Geräuschmeßzyklus erweist sich somit die
Weißimpulsamplitude (oder der Videosignalhub) am Ausgang
des geregelten Elements 19 dem gewählten Wert unabhängig vom Videosignalhub am Eingang der Einrichtung genau gleich.
Folglich bestimmt der Geräuschpegel (im Videosignal), der während des Geräuschmeßzyklus gemessen wird, eindeutig die
Größe des Videosignal/Rausch-Verhältniesee.
Während des zweiten Zyklus (Geräuschmeßzyklus) wird der wahre Effektivwert (der mittlere quadratische Wert) der
im Videosignal enthaltenen Geräuschspannung gemessen. DIf
Messung des Geräuscheffektivwertes beruht auf einer Mitteilung
der Menge von Differenzen diskreter Geräuschwerte (Geräuschausschnitte),
die aus benachbarten Bildern, Halbbildern oder Zeilen erhalten werden. Je nachdem, in welche«
Glied des FernsehUbertragungssystems das Videosignal/Rausch-Verhältnis
gemessen wird, können während des Geräuschmeß-
309815/0 737
zyklus folgende Betriebsarten der Einrichtung angewandt
werden;
a) Die Messung erfolgt im Fernsehkanal einer Übertragungsstrecke
oder in einem einzelnen Abschnitt dieser Strekke; in diesem Fall wird die Abtastung (sampling) von Geräuschmomentanwerten
in der Bildaustastlücke einmal oder mehrmals in jedem Halbbild oder Bild vorgenommen ι
b) die Messung erfolgt im Fernsehkanal einer Übertragungsstrecke
mit rasch veränderlichen Parametern (Troposphärenkanal)
ι in diesem Fall kann die Auswahl von Geräuschmomentanwerten in jeder Zeilenaustastlücke (an ihrer hinteren
Schwarzschulter) erfolgen, wobei die Meßdauer stark verkürzt wird und die Messung mit hoher Genauigkeit durchgeführt
werden kann;
c) die· Messung erfolgt am Ausgang eines Videosignalgebers
oder an irgendeiner anderen Stelle der Fernseh-Studioeinrichtungen;
in diesem Fall ist die Geräuschmessung unmittelbar im Bildsignal durchzuführen. Die Auswahl von Geräuschmomentanwerten kann an beliebiger Stelle des Videosignals in
jedem Bild erfolgen.
Bei allen aufgezählten Betriebsarten wird der Geräuscheffektivwert durch Mittelung der Menge von Differenzen der
abgetasteten Geräuschmomentanwerte gemessen. Außerdem wird bei der Betriebsart "c" die Bildsignalkorrelation in benachbarten
Bildern, benutzt.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäß ausgeführten Einrichtung im Geräuschmeßzyklus wird für die Betriebsart
3098 15/0737
"a" beschrieben, d. h. fUr den Fall, wenn die Messung an
der Übertragungsstrecke erfolgt und die Abtastung von Geräuschmomentanwerten in der BildaustastlUcke vorgenommen
wird. Außerdem werden spezifische Besonderheiten der Arbeit einzelner Baueinheiten bei den anderen Betriebsarten beschrieben.
Das dem Eingang 1 (Fig. 1) der Einrichtung zugeführte Videosignal gelangt zum Eingang der Baueinheit 2 zur Messung
des Videosignalhubes und zum Eingang des Synchronimpulssiebes 3. Im Synchronimpulssieb 3 wird aus dem Videosignal
der zur Geräuschmessung bestimmte Zeilensynchronirapuls ausgeblendet. Diese Ausblendung kann aus einer Prüfzeile
oder aus einer beliebigen Zeile erfolgen, die in der BildaustastlUcke liegt (im Fall der Messung bei der Betriebsart
"c" wird der Synchronimpuls einer beliebigen Zeile abgetrennt, die das Bildsignal enthält und für die
Geräuschmessung gewählt wird). Die abgetrennten Synchronimpulse werden vom Ausgang des Synchronimpulssiebes 3 dem
Eingang der Steuereinheit 17 zugeführt. Außerdem werden im Synchronimpulssieb 3 aus abgetrennten Synchronimpulsen mit
Hilfe geregelter Impulsverzögerung Impulse geformt, deren
Hinterflanke zeitlich mit dem Anfang des Zeilenabschnitts zusammenfällt, in dem das Rauschen gemessen wird* Vom Ausgang
des SynchronimpulsSiebes 3 gelangen diese Impulse zum
Eingang der Einheit 4 zur anfänglichen Videosignalverarbeitung über die Schiene Jk und zum Eingang des Impulsformers
5 für kurze Impulse. In der Einheit k zur anfänglichen Videosignalverarbeitung
wird durch die Hinterflanke der erwähnten Impulse der Tastimpulsgenerator 36 (Fig. 2) ausgelöst,
der Tastimpulse mit einer Dauer von 3-5 /us erzeugt,
und im Kurziinpuleformer 5 (Fig. i) bewirkt die Hin-
309815/0737
terflanke derselben Impulse nach ihrer Verzögerung um 1,5
bis 2,5 /us die Formung von kurzen Impulsen mit einer Dauer
von 20 - 30 ns.
Das der Eingangsschiene 18 (Fig. 2) der Baueinheit 2
zur Messung des Videosignalhubes zugeführte Videosignal gelangt zum Eingang des geregelten Elements 19» dessen Übertragungsfaktor
während des ganzen Geräuschmeßzyklus konstant bleibt. Vom Ausgang des geregelten Elements 19 wird
das Videosignal auf den Eingang der Additionsschaltung 20
gegeben, von deren Ausgang es über den Schalter 25 dem Eingang des Videoverstärkers 30 der Einheit k zur anfänglichen
Videosignalverarbeitung zugeführt wird. Die das Umschalten steuernden Impulse gelangen zum Eingang des Schalters
25 vom Ausgang der Steuereinheit 17 und dienen als Signale zum Anschalten des Einganges vom Videoverstärker 30
an den Ausgang der Additionsschaltung 20. Der Eingang der Schaltung 27 zur Regelsignalerzeugung wird vom Ausgang der
Additionsschaltung 20 abgeschaltet, und die automatische
Verstärkungsregelung funktioniert während des Geräuschmeßzyklus nicht.
Der Videoverstärker 30 sowie die nachfolgende Klemmschaltung
31 mit der Schaltung 32 zur Erzeugung der Kompensationsspannung,
die Tastschaltung 35 (mit der noch eine oder mehrere Tastschaltungen in Reihe geschaltet werden
können) und der Videoverstärker 37 tragen in bedeutendem Maße zui' Erhöhung der Empfindlichkeit der Einrichtung bei,
d. h. zur Meßbereicherweiterung nach der Seite kleiner Geräuschpegel
(großer Videosignal/Rausch-Verhältnisse) sowie zur Erhöhung der Meßgenauigkeit. Im Videoverstärker 30
wird das Videosignal vorverstäikt, und vom Ausgang dßtn
3 0 9 8 1 5 / 0 7 S 7
Videoverstärkers 30 gelangt das Videosignal zum Eingang der
Klemmschaltung 31 sowie zum Eingang der Schaltung 32 zur
Erzeugung der Kompensationsspannung.
In der Klemmschaltung 31 wird das Videosignal in jeder
Zeile am Austastpegel fixiert, wobei die Klemmimpulse und die Referenzspannung den Eingängen der Klemmschaltung 31
von den Ausgängen der Schaltung 32 zur Erzeugung der Kompensationsspannung
zugeführt werden. Die Referenzspannung wird in der Schaltung JZ erzeugt, so daß am Ausgang der
Klemmschaltung 31 und folglich am Eingang der Tastschaltung 35 die Kompensation des Videosignalsockels erfolgt. Die
Kompensation dieses Sockels gibt die Möglichkeit, das Videosignal/Rausch-Verhältnis
an jedem Videosignalniveau, also an jedem beliebig hellen Bilddetail zu messen, was
besonders bei Messungen am beweglichen Bild wichtig ist.
Die Wirkungsweise einer der möglichen Varianten der Schaltung 32 zur Erzeugung der Kompensationsspannung wird
bei der Betriebsart "c" beschrieben.
Das der Eingangsschiene 50 (Fig. 2) der Schaltung 32
zur Erzeugung der Kompensationsspannung zugeführte Videosignal 97 (Fig. 8) gelangt zum Eingang der Hilfsklemmschaltung
51 (Fig. k).
Das Videosignal 97 (Fig. 8) wird auch dem Eingang der Hauptklemmschaltung 31 (Fig. Z) in der Einheit zur anfänglichen
Videosignalverarbeitung zugeführt. In der Klemmschaltung 51 (Fig. *i) ebenso wie in der Klemmschaltung 31
(Fig. 2) wird das Videosignal an den Austastpegel mit Hilfe von Klemmimpulsen 98 (Fig. 8) geklemmt, die im Klemmimpuls-
309815/0737
generator 52 (Flg. h) erzeugt werden. Der Generator 52 wird
durch Impulse ausgelöst, die zu seinem Eingang vom Ausgang des Synchronimpulssiebes 3 über die Schiene 3h gelangen. Vom
Ausgang der Klemmschaltung 51 wird das Videosignal als Modulationsspannung
dem Eingang des Impulsamplitudenmodulators 5h zugeführt. Auf den anderen Eingang des Impulsamplitudenmodulators
5h wird eine Folge von gepaarten kurzen Impulsen
mit einer Dauer von 20 - 30 ns gegeben, die in einer Zeile
liegen und mit der Bildfrequenz folgen. Diese Impulse werden vom Generator 55 (Fig. h) für kurze Impulse erzeugt, der
durch Impulse ausgelöst wird, die auf seinen Eingang vom Ausgang des Synchronimpulssiebes 3 über die Schiene 3h gegeben
werden. Der erste Impuls jedes zur Impulsfolge 99 (Fig. 8) gehörenden Impulspaars fällt zeitlich mit dem
Klemmintervall (mit den Klemmimpulsen 98) zusammen. Der
zweite Impuls jedes Paares fällt mit dem Videosignalabschnitt
zusammen, der genau um eine Zeilendauer dem Videosignalabschnitt
in der nächsten Zeile voreilt, in dem die Geräuschmessung erfolgt« Im Impulsamplitudenmodulator 5h
(Fig. h) wird der erste Impuls durch den Austastpegel des Videosignals und der zweite Impuls durch den Pegel des erwähnten
Videosignalabschnitts sowie durch den mit diesem Impuls zeitlich zusammenfallenden Geräuschmomentanwert in
der Amplitude moduliert. Durch diesen Modulationsvorgang geformte Impulse 100 (Fig. 8) gelangen vom Ausgang das Impulsamplitudenmodulators
5h (Fig. h) zum Eingang des Impulsdehners
56, auf dessen anderen Eingang über die Schiene
33 Nullsetzungsimpulse vom Ausgang der Steuereinheit 17 gegeben werden. Der erste Impuls jedes modulierten Impulspaares
100 (Fig. 8) wird um eine Dauer verlängert„ die dem
Zeitintervall zwischen den Impulsen eines Paares entspricht, und der zweite Impuls wird um eine Zeitdauer verbreitert,
3098 1 5/0737
die dem Zeitintervall zwischen dem zweiten Impuls und dem
Ende der nächsten Zeile gleich ist. Die beschriebenen Vorgänge der Amplitudenmodulation und der Verlängerung von
kurzen Impulsen verlaufen ähnlich den Vorgängen, die im Impulsamplitudenmodulator 6 (Fig. 1) und im Impulsdehner
des Hauptmeßkanals der Einrichtung erfolgen. Bei verlängerten
Impulsen 1OT (Fig. 8) ist der Amplitudenunterschied
gleich dem Summenpegel des Videosignals (bezüglich des Austastpegels) in dem zur Messung benutzten Abschnitt und
des Geräuschmomentanwertes in dem mit dem zweiten Impuls zusammenfallenden Zeitpunkt. Das ist die Folge der sich
in benachbarten Zeilen ergebenden Korrelation des Videosignals, dessen Pegel in den in benachbarten Zeilen liegenden
und voneinander um eine Zeilendauer entfernten Abschnitten im Mittel gleich sind. Vom Ausgang des Impulsdehners
56 (Fig. k) werden die verlängerten Impulse 101
(Fig. 8) dem Eingang der anderen Hilfsklemmschaltung 57 (Fig. h) zugeführt, zu der auch Klemmimpulse 102 (Fig. 8)
vom Ausgang des Klemmimpulsgeneratore 58 (Fig. k) gelangen.
Der Generator 58 wird durch Impulse ausgelöst, die auf seinen Eingang über die Schiene 3k vom Ausgang des
Synchronimpulssiebes 3 gegeben werden*
In der Klemmschaltung 57 werden die verlängerten Impulse
101 (Fig. 8) an den Austastpegel geklemmt. Am Ausgang der Schaltung 57 (Fig. k) geformte Impulse 103 (Fig.
8) werden über die Schiene 60 als Referenzspannung an den Eingang der Hauptklemmschaltung 31 (Fig. 2) geführt. Im Ergebnis
wird ein Videosignal 104 (Fig. 8) am Ausgang der Klemmschaltung 31 (Fig. 2) an den Pegel des Videosignalabschnitts
geklemmt, der für die Geräuschmessung gewählt wurde. Somit erreicht man am Eingang der Tastschaltung
(Fig. 2) die Kompensation des Videosignalsockels.
309815/073 7
In der Tastschaltung 35 werden aus dem Videosignal (Fig, 8) mit Hilfe von über die Schiene 3^ vom Ausgang des
Synchronimpulssiebes 3 zugeführten Tastimpulsen 105 Abschnitte mit einer Dauer von 3-5 /Us abgetrennt, die Geräuschpakete
1O6 (Fig. 8) darstellen« Je nach Betriebsart der Einrichtung folgen die Impulse 105 mit der Bildfrequenz,
Halbbildfrequenz oder über eine Zeile. Die am Ausgang der Tastschaltung 35 (Fig· 2) erscheinenden Geräuschpakete 106
(Fig« 8) werden in den nachfolgenden Baueinheiten Umwandlungsvorgängen
unterzogen, die in der Hauptsache bei allen erwähnten Betriebsarten "a", "b" und "c" vor sich gehen und
die im folgenden beschrieben werden. Es sei darauf hingewiesen, daß in Reihe mit der Tastschaltung 35 (Fig* 2) noch
eine oder mehrere Tastschaltungen eingesetzt werden können, die aus den Geräuschpaketen 106 (Fig. 8) noch kürzere Geräuschpakete ausblenden. Dadurch wird der Videosignalsockel
in größerem Maße kompensiert und der Einfluß der bei der Tastung als Überschwingen erscheinenden Störung auf den
Betrieb der nachfolgenden Einheiten beseitigt.
Bei der Betriebsart "a", wenn der Geräuschpegel in der
Bildaustastlücke gemessen wird, führt man ein Videosignal 10? (Fig. 9) vom Ausgang der Klemmschaltung 31 (Fig. 2),
ebenso wie bei der beschriebenen Betriebsart "c", dem Eingang
der Tastschaltung 35 zu, auf deren zweiten Eingang Tastimpulse 108 (Fig. 9) vom Ausgang des Tastimpulsgenerators
36 (Fig. 2) gegeben werden. Diese Impulse haben eine
Dauer von 3-5 /us und fallen in der Zeit mit dem Videosignalabschnitt
im Bildaustastintervall zusammen, in dem die Geräuschmomentanwerte abgetastet werden. Vom Ausgang
der Tastschaltung 35 gelangen ausgeblendete Geräuschpakete 109 (Fig. 9) zum Eingang des Videoverstärkers 37 (Fig. 2).
309815/0737
In bedeutendem Maße verstärkte Geräuschpakete 109 (Fig. 9)
werden über den Schalter 38 vom Ausgang des Videoverstärkers
37 (Fig. 2) dem Eingang des Bewertungsfilters 39 oder
des Bewertungsfilters kO zugeführt. Das Filter 39 wird bei
der Messung des Videosignal/Rausch-Verhältnisses in einem
Schwarz-Weiß-Fernsehiibertragungssystem angeschlossen, und
das Filter kO wird beim Messen in einem Farbfernseh-Übertragungssystem
angeschaltet. Die Bewertungsfilter 39 und hO
werden von dem Meßkanal mittels der Schiene 4i beim Messen
des VideosignalVerhältnisses zu unbewertetem Geräuschwert
abgeschaltet.
Vom Ausgang des Filters 39 (oder kO) gelangen die Geräuschpakete
109 (Fig. 9) als Modulationsspannung über die
Ausgangsschiene 42 (Fig. 1) zum Eingang des Impulsamplitudenmodulators 6. Auf den anderen Eingang des Impulsamplitudenmodulators
6 werden vom Ausgang des Impulsformers 5 kurze Impulse 110 (Fig. 9) mit einer Dauer von 20 - 30 ns
gegeben, die bei der Betriebsart "a" mit der Halbbildfrequenz (bei der Betriebsart "b" mit der Zeilenfrequenz und
bei der Betriebsart "c" mit der Bildfrequenz) folgen. Die
kurzen Impulse 110 werden im Impulsformer 5 (Fig. 1) erzeugt, so daß sie zeitlich mit der Mitte der Geräuschpakete
109 (Fig. 9) zusammenfallen. Im Impulsamplitudenmodulator
6 (Fig. 1) werden die kurzen Impulse 110 (Fig. 9) durch Geräuschmomentanwerte amplitudenmoduliert, und im
Ergebnis wird am Ausgang des Impulsamplitudenmodulators 6 (Fig. 1) eine Folge von Impulsen 111 (Fig. 9) erzeugt, die
in der Amplitude nach einem der Verteilung von Momentanwerten entsprechenden Zufallegesetz moduliert sind. Auf
diese Weise erfolgt die diskrete Auswahl (sampling) von Momentanwerten des zu messenden Rauschens. Zu bemerken ist,
30981 5/0737
daß die Geräuschabtastung in der Bildaustastlücke nicht einmal, sondern mehrmals in jedem Halbbild vorgenommen werden
kann, wobei die Meßdauer verkürzt wird.
Vom Ausgang des Impulsamplitudenmodulators 6 (Fig. 1)
werden Impulse 111 über den Schalter 7 dem Eingang des Impulsdehners 8 zugeführt, der durch Impulse vom Ausgang der
Steuereinheit 17 auf Null gesetzt wird. Beim Geräuschmeßzyklus
schließt der Schalter 7 den Ausgang des Impulsamplitudenmodulators 6 an den Eingang des Impulsdehners 8 an.
Im Impulsdehner 8 werden die Impulse 111 (Fig. 9) bis auf
eine Halbbilddauer verlängert, und verlängerte Impulse 112 gelangen vom Ausgang des Impulsdehners 8 (Fig. 1) zum Eingang
des Impulsamplituden-Impulszahl-Wandlers 9» in dem
die verbreiterten Impulse 112 (Fig. 9) in Impulspakete 113 umgewandelt werden. In diesen Paketen ist die Zahl von Impulsen
den Amplituden der entsprechenden verlängerten Impulse 112 und folglich den Momentanwerten des zu messenden
Rauschens proportional. Die Geschwindigkeit der Impulsamplituden-Impulszahl-Umwandlung
wird hinreichend groß gewählt, um die Umwandlung des praktisch größtmöglichen Geräuschmomentanwertes
beim Betrieb mit dem kleinsten Intervall zwischen benachbarten Geräuschabtastwerten (also bei
der Betriebsart "b", wenn das Geräusch bei jedem Zeilenaustastimpuls
abgetastet wird) zu gewährleisten. Vom Ausgang des Wandlers 9 (Fig. 1) gelangen Impulspakete 113
(Fig. 9) zum Eingang der Schaltung 10 (Fig. 1) zur Differenzbildung aus diskreten Werten.
In der zur Bildung von Differenzen aus diskreten Werten dienenden SchaLtung 10 werden die benachbarten abgetasteten
Geräuschmomentanwerte, die als Impulspakete 113
3098 15/0737
(Fig. 9) dargestellt sind, abwechselnd gespeichert und voneinander
subtrahiert.
Von der Eingangsschiene 6l (Fig. 5) gelangen die Impulspakete 113 (Fig. 9) zu den ersten Eingängen der binären
Impulszähler 6k und 65. Die in jedem Paket enthaltene Impulszahl wird im Zähler 64 im Direktcode und im Zähler 65
im inversen Code eingeschrieben. Vor Ankunft des nächsten Impulspakets wird der Zähler 6k mit Hilfe der Steuerschaltung
63 in den Anfangszustand eingestellt, und die vom Zähler
65 gespeicherte Zahl wird mittels der Schaltung 66 zur Zählerstandübertragung in den Zähler 6k umgeschrieben, worauf der Zähler 65 ebenfalls in den Anfangszustand gebracht
wird. Bei Ankunft des nächsten Impulspakets wird die in ihm enthaltene Impulszahl im Zähler 65 im inversen Code
eingeschrieben, und im Zähler 6k wird diese Zahl von der in diesen Zähler aus dem Zähler 65 übertragenen Zahl subtrahiert.
Wenn bei der Subtraktion die Nullanzeigeschaltung den Nulldurchgang registriert, erzeugt die Steuerschaltung
63 einen Impuls, der den Schalter 62 durchschaltet, wobei
von der Eingangsschiene 61 über den Schalter 62 zur Ausgangsschiene 70 Impulse gelangen, deren Anzahl der Differenz
zwischen der im zweiten angekommenen Paket enthaltenen Impulszahl und der Impulszahl im ersten eingetroffenen
Impulspaket entspricht. Registriert die Schaltung 67 bei der Subtraktion keinen Nulldurchgang, so beginnt die Steuerschaltung
63 nach Abschluß des zweiten Impulspakets Impulse zu erzeugen, die den Impulsen der angekommenen Pakete ähnlich
sind. Diese Impulse werden so lange erzeugt und dem zweiten Eingang des Zählers 6k sowie der Ausgangsschiene
70 (über den Schalter 62) zugeführt, bis die Nullanzeigeschaltung
67 anspricht. In diesem Fall empfängt die Aus-
309815/073 7
gangsschiene 7O eine Impulszahl, die der Differenz von den
Inipulszahlen des ersten und des zweiten Pakets gleich ist. Vor Ankunft des dritten Impulspakets an der Eingangsschiene
61 erfolgen die gleichen Vorganges Der Zähler 64 wird in
den Anfangszustand gestellt, die im Zähler 65 enthaltene
Zahl wird in den Zähler 6h übertragen, der Zähler 65 wird auch in den Anfangszustand gebracht usw. Auf diese ¥eise
werden Differenzen von jeden zwei benachbarten diskreten Geräuschwerten gebildet. Dabei wird das zwischen jeden zwei
abgetasteten benachbarten Werten stark korrelierte Videosignal kompensiert und das zwischen diesen Werten nicht korrelierte
Geräusch geometrisch addiert.
Bei dem vorher beschriebenen Videosignalmeßzyklus ist das Prinzip der Erzeugung von Differenzen aus diskreten
Werten beim Vergleich von Amplituden des Bezugsimpulses 87
(Fig. 7) und des Weißimpulses 85 (oder des Ersatzimpulses
88) das gleiche. Ist die der Amplitude des Bezugsimpulses
87 proportionale Impulszahl im Paket 95 größer als die der Amplitude des Weißimpulses 85 proportionale Impulszahl im
Paket 96, so entsteht an einem Ausgang der Steuerschaltung 63 (Fig. 5) ein Impuls. Ist die Zahl von Impulsen im Paket
95 (Fig. 7) kleiner als die des Pakets 96, so entsteht ein Impuls am anderen Ausgang der Steuerschaltung 63 (Fig. 5).
Von den beiden Ausgängen der Steuerschaltung 63 werden die Impulse über die Schiene 28 den Eingängen der Schaltung 27
(Fig. 3) zur Regelsignalerzeugung zugeführt. Sind aber die
Impulszahlen der Pakete 95 und 96 (Fig. 7) gleich, so erscheinen
an den beiden Ausgängen der Steuerschaltung 63 (Fig. 5) keine Impulse, und am dritten Ausgang entsteht
ein "Gleichheitsimpuls", der über die Schiene 69 zum Eingang der Steuereinheit 17 gelangt.
30981 5/0737
Beim Geräuschraeßzyklus wird die Folge von Impulspaketen,
bei denen die Zahl von Impulsen in jedem Paket der Differenz von zwei benachbarten abgetasteten Geräuschwerten
proportional ist, vom Ausgang der Schaltung 10 (Fig. 1) zur Differenzbildung aus diskreten Werten Über die Auβgangsschiene
70 dem Eingang des Differenzwertanalysators 11 zu·
geführt. DieserDifferenzwertanalysator 11 ist zur Erhöhung
der Genauigkeit der Geräuschmessung vor allem bei der Betriebsart "c" bestimmt, wenn das Geräusch in einem beliebigen
Abschnitt des von einem beweglichen Bild stammenden Videosignals in jeder Bildperiode abgetastet wird. Die Meßgenauigkeit
wird dadurch erhöht, daß im Analysator 11 aus
einer Folge von Impulspaketen, deren Impulse den Differenzen zwischen benachbarten abgetasteten Geräuschwerten entsprechen,
Pakete ausgeschlossen werden, deren Impulszahl höher als ein bestimmter Schwellenwert liegt, welcher der
maximalen (praktisch möglichen) Differenz von benachbarten abgetasteten Geräuschwerten proportional ist. Eine derartige
Überhöhung kann bei schnellem Wechsel des beweglichen Bildinhalts vorkommen, wenn im Intervall zwischen benachbarten
abgetasteten Werten eine sprunghafte Helligkeitsänderung im Bildabschnitt erfolgt, in dem das Geräusch abgetastet
wird. Der entsprechende Pegelsprung im Videosignal ftihrt zur sprunghaften Vergrößerung der Differenz dieser
benachbarten abgetasteten Werte und zu einem Geräuschmeßfehler. Der Differenzwertanalysator 11 (Fig. 6) funktioniert
wie folgti
Jedesmal, bevor vom Ausgang der Schaltung 10 über die
Schiene 70 ein Impulspaket eintrifft, wird vom Ausgang des
Schwellenimpulszahl-Generators 72 dem Eingang des Zweirlchtungs-Impulszählers
76 über den Umschalter 71 ein Paket mit
3098 15/0737
einer Schwellenimpulszahl zugeführt, die der maximalen Differenz
von nichtkorrelierten Rauschspannungs-Momentanwerten
proportional istο Die Maximaldifferenz entspricht dem Quasi-Spitzenwert
der Rauschspannung am gewählten Niveau. Dieses
Niveau wird vorher (vor Beginn der Messung) aufgrund von a priori gewonnenen Angaben über das voraussichtliche Videosignal/Rausch-Verhältnis
in dem zur Messung bestimmten Ferni;ehübertragungssystem
gewählt, und die entsprechende Schwellenimpuls zahl in einem Paket wird am Ausgang des Schwellenimpuls
zahl -Gener a tors 72 eingestellt. Die Schwellenimpulszahl
kann auch automatisch aufgrund von vorherigen Meßergebnissen eingestellt werden, bleibt aber während des Geräuschmeßzyklus
konstant. Die Schwellenimpulszahl wird in den
Zweirichtungs-Impulszähler 76 eingeschrieben, der in diesem
Fall als Addierer funktioniert. Das vom Ausgang der Schaltung 10 gelieferte Impulspaket wird über die Schiene
70 und den Umschalter 71 auf den Eingang der UND-Schaltung
75 und auf den Eingang des Zweirichtungs-Impulszählers 76
gegeben, der in diesem Fall zum Subtraktionsbetrieb übergeht. Infolgedessen wird von der Schwellenimpulszahl die
Zahl von Impulsen subtrahiert, die der Differenz von benachbarten abgetasteten Geräuschwerten proportional ist.
Der Umschalter 71 wird durch dieselben Impulse durchgeschaltet, die den Betrieb des Zweirichtungs-Impulszählers 76
steuern. Diese Impulse werden in der Steuerschaltung 73 erzeugt, auf deren Eingang Steuerimpulse vom Ausgang der
Steuereinheit 17 gegeben werden. Liegt die Impulszahl in dem der Schiene 70 zugeführten Impulspaket höher als die
Schwellenimpulszahl, so entsteht am Ausgang der Nullanzeigeschaltung 77 ein Impuls, der zum Eingang der Steuerschaltung
73 gelangt, wobei die letztere die UND-Schaltung 75 sperrt. Nach der Sperrung der UND-Schaltung 75 läßt sie
3098 15/0737
die im Paket enthaltenen Impulse nicht zur Ausgangsschiene
78 durch, die mit der digitalen Quadrierschaltung 13 (Fig. i)
verbunden ist. Außerdem wird der in der Steuerschaltung 73 (Fig. 6) entstandene Impuls über die Schiene 82 dem Eingang
der Steuereinheit 17 zugeführt, die einen Steuerimpuls erzeugt. Dieser Steuerimpuls stellt den Anfangszustand in der
digitalen Quadrierschaltung 13 (Fig. 1) wieder her, in der die von der UND-Schaltung 75 (Fig. 6) bis zur Auslösung der
Nullanzeigeschaltung 77 durchgelassene Impulszahl des Pakets eingeschrieben war. Ist die Impulszahl in dem an der Schiene
70 eintreffenden Impulspaket nicht höher als die Schwellenzahl,
so durchläuft dieses ganze Paket die UND-Schaltung 75 und gelangt über die Eingangsschiene 75 zum Eingang der digitalen
Quadrierschaltung 13 (Fig. 1).,
Der erste Impuls jedes der Ausgangsschiene 78 zugeführten
Impulspakets ruft das Ansprechen der Triggerschaltung
79 hervor, die vor Ankunft jedes Pakets mit Hilfe der Steuerschaltung
73 in den Anfangszustand eingestellt wird. Der
am Ausgang der Triggerschaltung 79 entstehende Impuls wird
über die ODER-Schaltung 80 auf den Eingang des Differenzzählers
81 gegeben, der in diesem Fall als Addierer arbeitet. Liegt die Impulszahl in irgendeinem Paket höher als
die Schwellenimpulszahl, so läuft der in der Nullanzeigeschaltung
77 erzeugte Impuls über die ODER-Schaltung 80 zum
Eingang des Differenzzählers 81 und wird von der Zahl subtrahiert,
die der Anzahl von der Ausgangsschiene 78 zugeführten
Paketen entspricht. In diesem Fall nimmt der Zähler 81 die Subtraktion vor. Somit wird im Differenzzähler
81 die Anzahl von Paketen (von Differenzen) registriert, die vollständig zum Eingang der digitalen Quadrierschaltung
13 (Fig. i) zur weiteren Verarbeitung zwecke Bestimmung des
309815/073 7
_ 39 _ 22456114
Geräuscheffektivwertes gelangen. Der Differenzzähler 81
(Fig. 6) hat eine festgelegte Kapazität, die je nach der erforderlichen Betriebsart der Einrichtung beim Geräuschmeßzyklus
vorgegeben wird. Sobald der Zähler 81 voll gezählt wird, entsteht an seinem Ausgang ein Impuls, der über
die Schiene 82 dem Eingang der Steuereinheit 17 zugeführt wird, in der aus diesem Impuls die der Beendigung des Geräuschmeßzyklus
entsprechenden Steuerimpulse erzeugt werden. Wird das zu messende Geräusch an einem Videοsignalabschnitt
mit konstantem Pegel (in der Bildaustastlücke) abgetastet, so kann der Differenzwertanalysator 11 (Fig. 1)
mit Hilfe von entsprechenden Steuerimpulsen außer Betrieb gesetzt werden, die vom Ausgang der Steuereinheit 17 über
die Schiene 7h auf den Eingang der Steuerschaltung 73
(Fig. 6) gegeben werden» In diesem Fall bleibt die UND-Schaltung 75 immer offen, und alle der Schiene 70 zugeführten
Impulspakete gelangen über den Umschalter 71» die
UND-Schaltung 75 und die Ausgangsschiene 78 zum Eingang der
digitalen Quadrierschaltung 13. Außerdem wird der Differenzzähler
81 abgeschaltet, und die erforderliche Anzahl von Differenzen wird unmittelbar in der Steuereinheit 17
(Fig. 1) eingestellt.
Die Impulspakete, die den Differenzen von benachbarten abgetasteten Geräuschwerten entsprechen, die unter der
Maximaldifferenz liegen, werden vom Ausgang des Differenzwertanalysators
11 über die Ausgangsschiene 78 dem Eingang der digitalen Quadrierschaltung 13 zugeführt. In dieser
Schaltung 13 wird die in jedem der erwähnten Pakete enthaltene Impulszahl quadriert. Vom Ausgang der digitalen
Quadrierschaltung 13 gelangen die den quadrierten Differenzen
entsprechenden Impulse zum Eingang der digitalen
309815/07 3 7
Integrierschaltung 14, in der die vorgegebene Zahl von quadrierten
Differenzen benachbarter abgetasteter Geräuschwerte summiert wird. Diese Zahl wird vorher je nach erforderlicher
Betriebsart beim Geräuschmeßzyklus gewählt und entspricht der eingestellten Kapazität des Differenzwertzählers 81
(Fig. 6), oder wird unmittelbar in der Steuereinheit 17
(Fig. 1) vorgegeben. Vom Ausgang der digitalen Integrierschaltung 14 gelangen die der gespeicherten Summe von Differenzquadraten
entsprechenden Impulse zum Eingang der digitalen Logarithmierschaltung 15» in der diese Summe logarithmiert
wird. Beim Logarithmieren wird der dem Quadratwurzelziehen
entsprechende Koeffizient 1/2 berücksichtigt, das zur Bestimmung des Geräuscheffektivwertes erforderlich
ist, und wird der Koeffizient 20 in Rechnung gezogen, der die Darstellung des Videosignal/Rausch-Verhältniswertes in
Dezibel ermöglicht. Vom Ausgang der digitalen Logarithmierschal tung 15 werden die dem Geräuscheffektivwert entsprechenden
Impulse dem Eingang des Digitalanzeigegeräts 16 zugeführt, an dem das gemessene Verhältnis des Videosignalhubes
zum Geräuscheffektivwert in Dezibel registriert wird. Die dem Eingang des Digitalanzeigegeräts zugeführten Impulse
können auch auf eine externe Zifferndruckeinrichtung zum Protokollieren der Meßergebnisse gegeben werden.
Dem Eingang der Steuereinheit 17 werden vom Ausgang des Synchronimpulssiebes 3 Zeilen- und Bildsynchronimpulse
sowie der Synchronimpuls der für die Geräuschmessung gewählten
Zeile zugeführt. Indem die Folgefrequenz der Bildsynchronimpulse in der Steuereinheit 17 durch eine bestimmte
Zahl geteilt wird, erhält man Impulse, von denen die Dauer der Meßzyklen vorgegeben wird. Außerdem werden In der
Steuereinheit 17 Steuer- und Hilfsimpulse erzeugt, die den
Betrieb der ganzen Einrichtung synchronisieren.
30981 5/0737
Zur Anzeige des Bildabschnitts, in dem der Geräuschpegel gemessen wird, kann an einen besonderen Ausgang 114
des Synchronimpulssiebes 3 der Eingang eines Bildkontrollgeräts
angeschlossen werden, dem das Videosignal mit eingeblendetem Helligkeitsmarkierimpuls zugeführt wird.
Die Einrichtung zur automatischen Messung des Videosignal/Rausch-Verhältnisses
in einem Fernsehübertragungssystem ermöglicht es, das Videosignal/Rausch-Verhältnis
automatisch und digital mit hoher Genauigkeit an verschiedenen Gliedern des Fernsehübertragungssystems unmittelbar
während der Fernsehprogrammsendung zu messen. Die Einrichtung gibt auch die Möglichkeit, die Messung des Videosignal/
Rausch-Verhältnisses in Programmpausen bei Übertragung des Testbildes oder der genormten Prüfsignale durchzuführen«
In Übereinstimmung mit den internationalen Empfehlungen und Normen wird in der Einrichtung das Verhältnis des
Videosignalhubes zwischen den Schwarz- und Weiß-Bezugspegeln
zum wahren Effektivwert (mittleren quadratischen Wert) des Geräusches im Videofrequenzband gemessen. Dabei kann
das Videosignalverhältnis sowohl zum bewerteten als auch
zum unbewerteten Geräuschwert gemessen werden.
Die Einrichtung kann als selbständiges Meßgerät bei Entwicklung, Abgleich und Betrieb verschiedener Geräte der
Fernsehtechnik benutzt werden. Sie kann auch in die Kontroll- und Prüfausrüstung sowie in automatische fernwirkende
Systeme zur Prüfung von Fernsehkanälen der Raumfahrt-, Richtfunk- und Kabelnachrichtenverbindungen sowie in Videokanäle
von Fernsehstationen eingegliedert werden.
3098 15/073 7
Die durch die anfängliche Videosignalverarbeitung bedingte
hohe Empfindlichkeit der Einrichtung ermöglicht die
Messung von großen Videosignal/Rausch-Verhältniswerten (bis
70 dß) an einzelnen Abschnitten von Fernsehübertragungsstrecken.
Dank der digitalen Verarbeitung von unmittelbaren diskreten
durch Abtastung gewonnenen Geräuschwerten gibt die Einrichtung die Möglichkeit, das Videosignal/Rausch-Verhältnis
nach einheitlichem Digitalverfahren mit einem Meßfehler
unter + 1 dB sowohl in einem Kanal des Fernsehübertragungssystems
(in der Austastlücke) als auch im Videokanal einer Fernsehstation (im Bildsignalintervall) bei Übertragung
von unbeweglichen und beweglichen Bildern zu messen. Dabei kann die Messung an jedem beliebigen gleichmäßigen
Abschnitt des Schwarz-Weiß-Videosignals (und der Farbfernseh-Primärsignale)
erfolgen, der einem beliebigen BiIddetail (mit den Abmessungen: horizontal - über O,O4 einer
Zeilenlänge, vertikal - beliebig klein, bis zu einer Zeile) entsprechen kann. Die Möglichkeit, das Videosignal/Rausch-Verhältnis
praktisch an jedem beliebig großen und hellen Bilddetail zu messen, gestattet es, das Eigenrauschen eines
beliebigen Videosignalgebers (Fernsehkamera, Filmabtaster,
Videomagnetbandgerät, dessen einzelne Magnetköpfe u. a.) schnell und mit hoher Genauigkeit zu ermitteln.
Indem in der Einrichtung die Differenzen von benachbarten abgetasteten diskreten Geräuschwerten erzeugt und analysiert
werden, läßt sich der Einfluß von Videosignal-Pegelunterschieden auf die Genauigkeit der Geräuschmessung sowie
die Beeinflussung durch periodische Störungen, Brummstörungen von Speisequellen und Störsignale der Videosignalgeber
beseitigen, wobei eine hohe Meßgenauigkeit erreicht wird.
0 9 8 15/0737
Claims (3)
- Patentansprüche; 1 y Einrichtung zur automatischen Messung des Videosignal/Rausch-Verhältnisses in einem Fernsehübertragungssystem, mit einer Baueinheit zur Messung des Videosignalhubes, auf deren einen Eingang das Videosignal gegeben und die von einer Steuereinheit angesteuert wird, sowie mit folgenden, in entsprechender Folge in Reihe geschalteten Einheiten; einem Synchronirapulssieb, bei dem ein Ausgang mit dem anderen Eingang der Baueinheit zur Messung des Videosignalhubes verbunden ist und auf dessen Eingang das Videosignal gegeben wird; einem Impulsformer für kurze Impulse und einem Impulsamplitudenmodulator zur Modulation der kurzen Impulse mit einem Videosignal, wobei der letztere mit einem Impulsdehner gekoppelt ist0 dessen Ausgang mit dem Eingang eines Funktionswandlers elektrisch verbunden ist, und der Ausgang des letzteren an einen Eingang eines Digitalanzeigegeräts angeschlossen ist, dessen zweiter Eingang am Ausgang der Steuereinheit liegt, dadurch gekennzeichnet , daß die elektrische Kopplung des Impulsdehners (8) an den Funktionswandler (12) über einen Impulsaraplituden-Impulszahl-Wandler (9) und eine damit in Reihe liegende Schaltung (1Q) zur Differenzbildung aus diskreten Werten erfolgt, in der von jedem vorhergehenden diskreten Wert der nachfolgende abgezogen wird, und daß der Funktionswandler (12) eine digitale Quadrierschaltung (i3)t eine digitale Integrierschaltung (i4) und eine digitale Logarithmierschaltung (15) enthält, die in Reihe geschaltet sind tmd deren Eingänge entsprechend an die Ausgänge der Steuereinheit (1?) angeschlossen sind, wobei elektrisch verbunden sind der Ausgang der digitalen309815/0737Logarithmierschaltung (15) mit dem Eingang des Digitalanzeigegeräts (16) und der Eingang der digitalen Quadrierschaltung (13) mit dem einen Ausgang der Schaltung (,1O) zur Differenzenbildung aus diskreten Werten, deren anderer Ausgang mit dem dritten Eingang der Baueinheit (2) zur Messung des Videosignalhubes und die anderen Eingänge des Impulsdehners (8), des Impulsamplituden-Impulszahl-Wandlers (9) und der Schaltung (10) zur Differenzenbildung aus diskreten Werten mit Ausgängen der Steuereinheit (17)» an deren Eingang der zweite Ausgang des Synchronimpulssiebes (3) angeschlossen ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einheit (k) zur anfänglichen Videosignalverarbeitung, bei der ein Eingang mit dem dritten Ausgang des Synchronimpulssiebes (3) und der zweite Eingang mit dem ersten Ausgang der Baueinheit (2) zur Messung des Videosignalhube8 verbunden ist, wodurch die Abtrennung von Geräuschpaketen aus dem Videosignal und ihre Verstärkung erreicht wird, und der Ausgang an den zweiten Eingang eines Impulsamplitudenmodulators (6) angeschlossen ist, wobei infolgedessen die Geräuschpakete zum Eingang des letzteren gelangen, wobei der zweite Ausgang der Baueinheit (2) zur Messung des Videosignalhubes mit dem Impulsdehner (8) über einen Schalter (7) verbunden ist, dessen zweiter Eingang an den Ausgang des Impulsamplitudenmodulators (6) und dessen dritter Eingang an den Ausgang der Steuereinheit (17) angeschlossen ist, während deren Ausgang ebenfalls mit dem dritten Eingang der Einheit (k) zur anfänglichen Videosignalverarbeitung verbunden ist.309815/0 7 37
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Verbindung der Schaltung (1O) zur Differenzenbildung aus diskreten Werten mit der digitalen Quadrierschaltung (13) über einen Differenzwertanalysator (ii) erfolgt, dessen anderer Ausgang sowie der dritte
Ausgang der Schaltung (1O) zur Differenzenbildung aus diskreten Werten an entsprechende Eingänge der Steuereinheit
(17) angeschlossen sind, deren Ausgang mit dem zweiten Eingang des Differenzwertanalysators (11) verbunden ist, wobei die automatische Messung des Videosignal/Rausch-Verhältnisses am beweglichen Bild gewährleistet wird.3 09815/0737Leerseite
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SU1695259A SU379216A1 (de) | 1971-09-16 | 1971-09-16 | |
| GB4559172A GB1402745A (en) | 1971-09-16 | 1972-10-03 | Apparatus for automatic measurement of the video signal-to-noise ratio in a television channel |
| US33939173A | 1973-03-08 | 1973-03-08 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2245604A1 true DE2245604A1 (de) | 1973-04-12 |
| DE2245604B2 DE2245604B2 (de) | 1974-04-25 |
| DE2245604C3 DE2245604C3 (de) | 1974-11-21 |
Family
ID=38289904
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2245604A Expired DE2245604C3 (de) | 1971-09-16 | 1972-09-16 | Einrichtung zur automatischen Messung des Videosignal/Rausch-Verhältnisses in einem Fernsehübertragungssystem |
Country Status (10)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3995105A (de) |
| CS (1) | CS159994B1 (de) |
| DD (1) | DD106087A1 (de) |
| DE (1) | DE2245604C3 (de) |
| FR (1) | FR2153024B1 (de) |
| GB (1) | GB1402745A (de) |
| HU (1) | HU167132B (de) |
| IT (1) | IT972175B (de) |
| PL (1) | PL78403B1 (de) |
| SU (1) | SU379216A1 (de) |
Families Citing this family (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4172263A (en) * | 1978-03-09 | 1979-10-23 | Home Box Office Inc. | Methods and apparatus for measuring signal-to-noise ratio |
| US4240100A (en) * | 1979-03-08 | 1980-12-16 | Marconi Electronics, Inc. | Television interval timer employing digital techniques |
| NL8300725A (nl) * | 1983-02-25 | 1984-09-17 | Optische Ind De Oude Delft Nv | Werkwijze en inrichting voor het bepalen van de beeldoverdrachtskwaliteit van een afbeeldend systeem. |
| US4701797A (en) * | 1984-06-07 | 1987-10-20 | C3 E M Company Ltd. | Miniature television transmitter |
| US4721997A (en) * | 1986-06-02 | 1988-01-26 | Sencore, Inc. | Signal to noise ratio measurement by sampling noise outside carrier frequency |
| US4760448A (en) * | 1987-05-04 | 1988-07-26 | Sencore, Inc. | Method of measuring amplitude variations of a video carrier and apparatus therefor |
| JP2559093Y2 (ja) * | 1992-05-08 | 1998-01-14 | ワイケイケイ株式会社 | 面ファスナー |
| US6239834B1 (en) * | 1996-01-11 | 2001-05-29 | Kokusai Denshin Denwa Co., Ltd. | Apparatus for evaluating digital picture quality |
| US6611150B1 (en) | 1999-03-31 | 2003-08-26 | Sadelco, Inc. | Leakage detector for use in combination with a signal level meter |
| US7170861B2 (en) * | 2001-07-31 | 2007-01-30 | Texas Instruments Incorporated | Distributed device identifier numbering and total device counting algorithm with smart time division multiplexed serial port |
| EP1309185A1 (de) * | 2001-10-31 | 2003-05-07 | Sony International (Europe) GmbH | Bildrauschdetektion |
| US7038669B2 (en) * | 2002-07-01 | 2006-05-02 | Hewlett-Packard Development Company, L.P. | System and method for providing a reference video signal |
| US8593526B1 (en) * | 2012-06-22 | 2013-11-26 | Silicon Laboratories Inc. | Apparatus for measuring noise in an analog signal |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2953746A (en) * | 1958-12-18 | 1960-09-20 | Bell Telephone Labor Inc | Peak reading voltmeter for individual pulses |
| US3506915A (en) * | 1968-03-14 | 1970-04-14 | Cutler Hammer Inc | Calibrator system for automatic noise figure indicators |
| DE2000353C3 (de) * | 1969-02-04 | 1979-11-29 | Rai Radiotelevisione Italiana, Rom | Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Messung des Rauschabstandes |
| US3875328A (en) * | 1973-08-03 | 1975-04-01 | Rca Corp | Apparatus and method for measuring the signal to noise ratio for a periodic signal |
-
1971
- 1971-09-16 SU SU1695259A patent/SU379216A1/ru active
-
1972
- 1972-09-15 FR FR7232767A patent/FR2153024B1/fr not_active Expired
- 1972-09-15 CS CS6342A patent/CS159994B1/cs unknown
- 1972-09-15 IT IT29290/72A patent/IT972175B/it active
- 1972-09-15 PL PL1972157770A patent/PL78403B1/pl unknown
- 1972-09-15 HU HUKI681A patent/HU167132B/hu unknown
- 1972-09-16 DE DE2245604A patent/DE2245604C3/de not_active Expired
- 1972-09-18 DD DD165722A patent/DD106087A1/xx unknown
- 1972-10-03 GB GB4559172A patent/GB1402745A/en not_active Expired
-
1975
- 1975-11-28 US US05/636,226 patent/US3995105A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT972175B (it) | 1974-05-20 |
| DE2245604B2 (de) | 1974-04-25 |
| FR2153024B1 (de) | 1976-08-13 |
| DE2245604C3 (de) | 1974-11-21 |
| HU167132B (de) | 1975-08-28 |
| FR2153024A1 (de) | 1973-04-27 |
| SU379216A1 (de) | 1974-09-05 |
| GB1402745A (en) | 1975-08-13 |
| US3995105A (en) | 1976-11-30 |
| CS159994B1 (de) | 1975-02-28 |
| DD106087A1 (de) | 1974-05-20 |
| PL78403B1 (de) | 1975-06-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69726689T2 (de) | Wandlung eines Analogsignals, insbesondere eines Fernsehsignals, in einem Digitalsignal | |
| DE2245604C3 (de) | Einrichtung zur automatischen Messung des Videosignal/Rausch-Verhältnisses in einem Fernsehübertragungssystem | |
| DE2553121B2 (de) | Übertragungssystem für digitale Signale, sowie System zum Umsetzen analoger Signale in entsprechende digitale Signale und Verfahren zur Verringerung des Rauschens in einem Übertragungssystem für digitale Information | |
| DE2702959A1 (de) | Synchronisationssignal-wiedergewinnungsschaltung fuer grundband-datensignale | |
| DE2000353C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Messung des Rauschabstandes | |
| DE3885473T2 (de) | Schaltung zur Verbesserung des Signalübergangs. | |
| DE3835976C2 (de) | Digitale Bildsignalverarbeitungseinrichtung, insbesondere für eine Videokamera | |
| DE3118108C2 (de) | ||
| DE3207028C2 (de) | Anordnung zur Verbesserung des Kontrastes eines quantisierten impulsförmigen Videosignals | |
| DE2844333A1 (de) | Anordnung zur korrektur von rasterdeckungsfehlern in einer fernsehkamera | |
| DE68919863T2 (de) | Vorrichtung zur Verbesserung einer Wellenform. | |
| DE2446969C3 (de) | ||
| DE2206312C3 (de) | Farbsperrschaltung in einem PAL-Farbfersehempfänger | |
| DE954615C (de) | Verfahren zur Fernsynchronisierung von Fernsehaufnahmegeraeten | |
| DE3886576T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Eichung der Phase eines Videosignals. | |
| DE2826550C2 (de) | Signalverarbeitungsvorrichtung für einen Festkörper-Farbbildsensor | |
| DE2604523A1 (de) | Verfahren zur genauen bestimmung der zeitlichen lage des vertikalanteils in einem fernseh-synchronsignal | |
| DE2226614C3 (de) | Bildübertragungseinrichtung zur Übertragung von Bildsignalen über eine Nachrichtenstrecke mit auf Tonfrequenzen begrenzter Bandbreite | |
| DE1073028B (de) | Druz Bensenville, 111 Howard K van Jepmond Evanston, 111 , und Jack E Bridges Franklin Park 111 (V St A) I Teilnehmerfernseh anlage zur Schlusselung eines Fernseh signals | |
| DE1537316C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Begrenzung von Störsignalen in einer Einrichtung, die ein Signalgemisch abgibt | |
| DE2232344C3 (de) | Automatisch arbeitendes System zur Überwachung eines speziellen Rundfunkprogramms mittels in dieser eingelagerter Uberwachungssignale | |
| DE2937714C2 (de) | "Mehrfrequenz-Farbburst-Signalgenerator zum Testen von Fernsehvideosignal-Schaltungen" | |
| DE2730968C2 (de) | Verfahren zur Unterdrückung der Farbinformation bei Farbfernseh-Sender oder -Empfänger | |
| DE2607397C3 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zum selbsttätigen Erfassen von Gesprächsgebühren für Teilnehmerstellen einer Fernsprech-Nebenstellenanlage | |
| DE1762683C3 (de) | Überwachungseinrichtung für trägerfrequente Nachrichtenübertragungssysteme |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |