[go: up one dir, main page]

DE2245560A1 - Verfahren zur herstellung von 4alkoxycarbonyl-2-thiazolinen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von 4alkoxycarbonyl-2-thiazolinen

Info

Publication number
DE2245560A1
DE2245560A1 DE19722245560 DE2245560A DE2245560A1 DE 2245560 A1 DE2245560 A1 DE 2245560A1 DE 19722245560 DE19722245560 DE 19722245560 DE 2245560 A DE2245560 A DE 2245560A DE 2245560 A1 DE2245560 A1 DE 2245560A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thiazoline
alkoxycarbonyl
thiazolines
substd
opt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722245560
Other languages
English (en)
Inventor
Ruediger Harms
Dieter Dr Hoppe
Ulrich Prof Dr Schoellkopf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DE19722245560 priority Critical patent/DE2245560A1/de
Publication of DE2245560A1 publication Critical patent/DE2245560A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D277/00Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings
    • C07D277/02Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings not condensed with other rings
    • C07D277/08Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member
    • C07D277/12Heterocyclic compounds containing 1,3-thiazole or hydrogenated 1,3-thiazole rings not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Thiazole And Isothizaole Compounds (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von 4-Alkoxyearbonyl-2-thiazolinen Es ist bekannt, daß Thiazolinderivate beispielsweise als Ausgangsverbindungen zur Synthese von Verbindungen mit Penicillinstruktur verwendet werden können. Geeignete in 2-Stellung unsubstituierte 4-Alkoxyearbonyl-2-thiazoline sind jedoch nach den bisher bekannten Verfahren nur schwierig und umständlich zu synthetisieren. So kann man 4-thoxycarbonyl-5,5-dimethyl-2-thiazolin durch einen Ringschluß des auch nur sehr schwer zugänglichen N-Formyl-penicillaminäthylesters mit Bortrifluoridätherat (M.R. Bell et al., J. Amer. Chem. Soc. 92, 2178 (1970)) oder durch eine Umsetzung mit Formo imidoäthylester (A.K. Bcse et al., J. Amer. Chem. Soc. 90, 4508 (1968)) erhalten.
  • Es wurde nun ein einfaches und leicht durchzurührendes Verfahren zur Herstellung von in 5-Stellung mono- oder disubstituierten 4-Alkoxycarbonyl-2-thiazolinen gefunden, bei dem man ß-substituierte -Isocy.anacrylsäureester in einem Lösungsmittel mit Schwefelwasserstoff umsetzt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren führt zu neuen 4-Alkoxycarbonyl-2-thiazolinen der Formel in der die Substituenten R1 und R2 Wasserstoff, einen gesättigte oder ungesättigten, geradkettigen, verzweigten oder cyclischen, gegebenenfalls substituierten Alkylrest mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, einen gegebenenfalls substituierten aromatischen oder heteroaromatischen Rest, wobei R1 und R2 gleich oder verschieden sein können und nur einer der Substituenten Wasserstoff oder Methyl darstellt, oder R1 und R2 zusammen mit dem sie verbindenden Kohlenstoffatom einen cycloaliphatischen oder heterocyclischen Ring mit 3 bis 18 Ringgliedern und R3 einen gegebenenfalls substituierten niederen Alkylrest bedeuten.
  • Die -Isocyanacrylsäureester sind beispielsweise aus entsprechend ß-substituierten Formylamino-acrylsäureestern leicht zugängliche und in hohen Ausbeuten herstellbare Verbindungen, da die Formylamino-acrylester sich auf übliche Weise in die 6-Isocyanacrylsäureester überführen lassen, wobei man sich beispielsweise einer von Ugi und Mitarbeitern in der Angewandten Chemie 77, 492 (1965) beschriebenen oder anderen bekannten Methoden, wie die von R. Appel und Mitarbeitern, Angewandte Chemie 83, 143 (1965), bedienen kann.
  • Die Formylaminoacrylsäureester wiederum kann man aus r-metallierten Isocyanessigsäureestern und den entsprechenden Carbonylverbindungen bequem und in hohen Ausbeuten erhalten. Für diese Umsetzung sei als Literaturstelle beispielsweise U. Schöllkopf und Mitarbeiter, Angewandte Chemie 81, 701 (1969), genannt.
  • Die als Ausgangsverbindungen verwendeten in ß-Stellung mono-oder disubstituierten o'-Isocyanacrylsäureester werden vorteilhaft in einem Lösungsmittel gelöst und mit Schwefelwasserstoff, der zweckmäßigerweise bei Temperaturen von 20 bis 400C eingeleitet wird, umgesetzt.
  • Als Lösungsmittel können beispielsweise chlorierte Kohlenwasserstoffe, wie Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff oder Methylenchlorid, Dialkyläther oder gesättigte cyclische Äther, wie Diäthyläther oder Tetrahydrofuran oder Dioxan oder Ester, wie Essigsäureäthylester, oder Alkohole, wie Methanol, Äthanol, Isopropanol oder Butanol, verwendet werden.
  • Die Umsetzung kann vorteilhaft in Gegenwart von Basen vorgenommen werden. Als zweckmäßige Basen können organische tertiäre Amine, insbesondere Triäthylamin, Tributylamin, N,N-Dimethylanilin oder Pyridin, Natriumalkoholat oder auch Alkalisulfide verwendet werden. Dabei werden die Basen etwa in Mengen von 1 bis 100, bevorzugt etwa 10 Molprozent, berechnet auf den -Isocyanacrylester, zugesetzt. Die Umsetzung der Tsocyanacrylester mit Schwefelwasserstoff kann aber auch ohne Zugabe einer Base ablaufen.
  • In der Regel leitet man Schwefelwasserstoff bis zur Sättigung in die Lösung der Ausgangsverbindung ein. Die Umsetzung ist beendet, wenn von einer Probe des Reaktionsgemisches im IR-Spektrum kein Isonitril mehr nachweisbar ist.
  • Zur Aufarbeitung verdampft man in der Regel das Lösungsmittel und isoliert das 4-Alkoxycarbonyl-2-thiazolin beispielsweise durch eine Vakuumdestillation oder durch Umkristallisieren in einem geeigneten Lösungsmittel. Die erhaltenen 4-Alkoxycarbonyl-2-thiazoline sind charakterisiert durch NMR-Signale bei 1,8 bis 2,1 , J24 ca. 2,5 Hz für das C-2-Proton und durch eine IR-Absorption bei 1 560 com 1 (V NC) NC Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens ist die Verwendung von außerordentlich leicht zugänglichen Ausgangsmaterialien, wobei 4-Alkoxycarbonyl-2-thiazoline, die in verschiedenartigster Weise in 5-Stellung substituiert sein können, bequem und in guten Ausbeuten erhalten werden.
  • Die in 5-Stellung mono- oder disubstituierten 4-Alkoxycarbonyl-2-thiazoline sind wertvolle Zwischenprodukte zur Synthese von Heilmitteln. Insbesondere eignen sie sich zur Synthese von Verbindungen der Penicillinreihe. Mit den bisher bekannten Verfahren konnten die Substituenten in 5-Stellung der Thiazolinverbindung nicht in der Breite variiert werden, wie es mit dem erfindungsgemäßen Verfahren möglich geworden ist.
  • Das neue Verfahren läßt sich durch das folgende Formelschema veranschaulichen: Der Schwefelwasserstoff wird an den xIsocyanacrylsäureester der Formel 1 angelagert. Als Zwischenprodukt kann man einen ß-Mercapto- s-isocyanpropionssiureester der Formel 2 formulieren, das anschließend zum Thiazolinderivat cyclisiert wird. Dieses als Vorstufe der C'vclisierung entstehende Zwischenprodukt kann bei der Umsetzung von ß-Phenyl-S-isocyanacrylsäureester mit Schwefelwasserstoff IR-spektroskopisch nachgewiesen werden (V NC 2160 cm v SH 2400 cm 1).
  • Bei den verwendeten ß-substituierten ocrIsocyanacrylsäureestern der Formel 1 handelt es sich vorzugsweise um Ester von niederen Alkoholen mit 1 bis 7 Kohlenstoffatomen, wie Äthanol, Methanol, n-Propanol, Isopropanol, n-Butanol, Isobutanol, tert.-Butanol oder Benzylalkohol.
  • Dementsprechend bedeutet in den Formeln 1 und 3 R3 bevorzugt einen niederen, gegebenenfalls durch Phenyl substituierten Alkylrest. Die bevorzugten ß-substituierten cC-Isocyanacrylester sind die Äthylester.
  • Die Substituenten R1 und R2 an dem <-Isocyanacrylester, die nach der Umsetzung am Thiazolring gemäß Formel 3 in 5-Stellung wiederzufinden sind, können die verschiedensten über ein Kohlenstoffatom gebundenen Reste bedeuten.
  • R1 und R2 können die verschiedensten organischen Reste bedeuten, sie können gleich oder verschieden sein und einer der Substituenten kann ein Wasserstoffatom bedeuten.
  • Als Reste für R1 bzw. R2 haben sich gesättigte oder ungesättigte, geradkettige, verzweigte oder cyclische, gegebenenfalls substltuierte Alkylreste mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, wie ethyl, Äthyl, tert-.-Butyl, Isopropyl, n-Hexyl, Hexadecyl oder Cyclohexyl bewährt.
  • R1 und R2 können zusammen mit dem sie verbindenden KohlenslJoffatom einen cycloaliphatischen oder heterocyclischen Ring mit 3 bis 18, bevorzugt 3 bis 8 Gliedern im Ring bedeuten In diesem besonderen Fall werden 5-Spirocycloalkan-4-alkoxycarbonyl-2-thiazoline erhalten, wie die Spirocyclohexan-, Spirocyclopental-, Spirocyclopropan- oder Spiro-oxa- (bzw. -thia- oder -aza-) cycloalkanverbindung.
  • R1 bzw. R2 können-aromatische carbocyclische oder aromatische heterocyclische Ringe, wie Phenyl, Naphthyl, Furyl, Pyridyl oder Thienyl bedeuten.
  • R1 bzw. R2 können auch ungesättigte Reste, wie den Styrilrest oder Allyl, Dimethylallyl, Cyclohexenyl bedeuten.
  • Die für R1 und R2 genannten Reste können noch zusätzlich substituiert sein, beispielsweise durch Reste wie Phenyl, Halogen, insbesondere Fluor, Chlor, Brom, Alkoxy, Alkylthio, Dialkylamino, Alkoxycarbonyl oder Trialkylsilyl.
  • Entsprechend den für die Substituenten R1, R2 und R3 genannten Bedeutungen lassen sich nach dem erfindungsgemäßen Verfahren neue in 5-Stellung mono- oder disubstituierte 4-Alkoxyearbonyl-2-thiazoline und bereits bekannte herstellen.
  • Als Beispiele für als Ausgangsverbindungen verwendete A-Isocyanacrylsäureester seien genannt: ob o;-Isocyan-ß,ß-dimethylacrylsäureäthylester, CL- Isocyan-cyclohexylidenessigsäureäthylester, oL-Isocyan-ß-tert . -butylacrylsäureäthylester, 46-Isocyanzimtsäureäthylester, α-Isocyan-ß-furyl-acrylsäureäthylester, α-Isocyan-5-phenyl-pentadien-(2,4)-säureäthylester, c«-Isocyanß-methylacrylsäureäthylester, X -Isocyan-ß-methyl-ß-isopropylacrylsäureäthylester, oL-Isocyan-ß-methyl-ß-phenylacrylsäureäthylester.
  • Als Beispiele für die nach dem neuen Verfahren hergestellten 5-substituierten 4-Alkoxycarbonyl-2-thiazoline seien genannt: 4-Äthoxycarbonyl-5,5-dimethyl-2-thiazolin, 4-Äthoxycarbonyl-5-spirocyclohexan-2-thiazolin, 4-Äthoxycarbonyl-5-tert.-butyl-2-thiazolin, 4-Äthoxycarbonyl-5-phenyl-2-thiazolin, 4-Athoxycarbonyl-5-furyl(2)-2-thiazolin, 4-Äthoxycarbonyl-5-styril-2-thiazolin, 4-Äthoxyearbonyl-5-methyl-2-thiazolin, 4-Athoxycarbonyl-5-methyl-5-isopropyl-2-thiazolin, 4-Athoxyearbonyl-5-methyl-5-phenyl-2-thiazolin.
  • Beispiele 1. 4-Äthoxycarbonyl-5,5-dimethyl-2-thiazolin (R1=R2=CH3): In die Lösung von 6,8 g (44,4 mMol) a-Isocyan-ß,ß-dimethylacrylsäureäthylester und 1,0 g (10 mMol) Triäthylamin, in 10 ml Tetrahydrofuran, leitet man bis zur Sättigung, ca. 1 Stunde lang, Schwefelwasserstoff ein. Die Temperatur hält man unter 400C. Man zieht das Lösungsmittel unter vermindertem Druck ab und erhält bei der Destillation 6,6 g (80 %) 4-Athoxyearbonyl-5,5-dimethyl-2-thiazolin vom Sdp. 1 800.
  • 2. 4-Athoxyearbonyl-2-thiazolin-5-spirocyclohexan (R1=R2 =-(CH2)5-) In die Lösung von 3,8 g (20 mMol) s -Isocyan-cyclohexylidenessigsäureäthylester und 0,2 g (2 mMol) Pyridin in 10 ml Tetrahydrofuran wird bis zur Sättigung, ca. 1 Stunde lang, Schwefelwasserstoff eingeleitet. Nach der Aufarbeitung gemäß Beispiel 1 erhält man 3,5 g (78 %) 4-Äthoxycarbonyl-2-thiazolin-5-spirocyclohexan vom Sdp.0,1 100-102°.
  • 3. 4-Äthoxycarbonyl-5-tert.-butyl-2-thiazolin (R1=H, R2=tertO-Butyl): In die Lösung von 3,6 g (20 mMol) c-Isocyan-ß-tert.-butyl-acrylsäureäthylester und 0,2 g (2 mMol) Triäthylamin in 10 ml Chloroform leitet man 1 Stunde lang Sehwefelwasserstoff ein. Man erhält nach der Aufarbeitung 3,6 g (83 %) trans-und cis-4-Äthoxyearbonyl-5-tert.-butyl-2-thiazolin mit Sdp.0,3 95-98° (Isomerenverhältnis 4:1).
  • 4. 4-Äthoxycarbonyl-5-phenyl-2-thiazolin (R1=H, R2-C6H5): a): In die Lösung von 5,9 g (25 mMol) α-Isocyan-zimtsäureäthylester (trans-Isomeres) und 0,25 g (0,25 mMol) Triäthylamin in 15 ml Chloroform leitet man 45 Minuten lang Schwefelwasserstoff ein. Man zieh das Lösungsmittel unter vermindertem Druck ab, wobei 5,8 g Öl hinterbleiben, das zu 90 % aus trans- und cis-4-Äthoxycarbonyl-5-phenyl-2-thiäzolin (Mengenverhältnis 3:1) besteht. Ausbeute 90 %.
  • b): Ohne Basenzusatz: Zur Lösung von 0,8 g (4 mMol) -Isocyan-Zimtsäureäthylester in 5 ml Chloroform leitet man bei 200 2 Stunden lang Schwefelwasserstoff ein. Im IR-Spektrum läßt sich 3-Mercapto-2-isocyan-3-phenylpropionsäureäthylester nachweisen. Man fügt dann 0,03 g Triäthylamin zu, rührt 1 Stunde und erhält nach dem Abdampfen des Lösungsmittels und der Aufarbeitung 0,9 g 4-Äthoxycarbonyl-5-phenyl-2-thiazolln, Das nach Versuch a) dargestellte 1:3 cis/trans-Isomerengemisch rührt man zur Aquillibrierung (Epimerisierung) am C-4 1 Stunde mit 5 ml 0,2 n Natriumäthylat in Äthanol. Man zieht das Solvens unter vermindertem Druck ab, versetzt mit 30 ml Äther, filtriert das ausgefallene Natriumäthylat ab, engt ein und erhält 1,1 g 4-Äthoxycarbonyl-5-phenyl-2-thiazolin mit einem' cis/trans-Verhältnis 1:9.
  • 5. 4-Äthoxycarbonyl-5-furyl-2-thiazolin (Rt=H, R2:Furyl-(2)): In die Lösung von 5,7 g (30 mMol) x -Isocyan-ß-furyl-acrylsäureäthylester und 0,3 g (3 mMol) Triäthylamin in 15 ml Chloroform leitet man 45 Min.,bis zur Sättigung> Schwefelwasserstoff ein. Man dampft das Lösungsmittel unter vermindertem Druck ab, wobei 6,8 g Öl hinterbleiben, das zu 50 % aus trans- und cis-4-Äthoxycarbonyl-5-furyl-(2)-2-thiazolin (Isomerengemisch 8:1) besteht. Die Destillation liefert 5,4 g (80 %) mit Sdp.0,1 115-120°.
  • 6. 4-Äthoxycarbonyl-5-styryl-2-thiazolin (R1=H, R²= Styryl): In die Lösung von 4,6 g (20 mMol) « -Isocyan-5-phenylpentadien(2,4)-säureäthylester und 0,2 g (2 mMol) Triäthylamin in 10 ml Chloroform wird 1 Stunde, bis zur Sättigung, Schwefelwasserstoff eingeleitet. Nach dem Verdampfen des Lösungsmittels hinterbleiben 5,2 g Öl, das zu 40 % aus trans-und cis-4-Äthoxyearbonyl-5-styryl-2-thiazolin besteht. (Isomerenverhältnis 5:1). Ausbeute ca. 40 7.

Claims (2)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung von in 5-Stellung mono- oder disubstituierten 4-Alkoxycarbonyl-2-thiazolinen, dadurch gekennzeichnet, daß man ß-substituierte t-Isocyanacrylsäureester in einem Lösungsmittel mit Schwefelwasserstoff umsetzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung mit Schwefelwasserstoff in Gegenwart von Basen vornimmt.
m 4-Alkoxycarbonyl-2-thiazoline der Formel in der die Substituenten R1 und R2 Wasserstoff, einen gesättigten oder ungesättigten, geradkettigen, verzweigten oder cyclischen, gegebenenfalls substituierten Alkylrest mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, einen gegebenenfalls substituierten aromatischen oder heteroaromatischen Rest, wobei R1 und R2 gleich oder verschieden sein können und nur einer der Substituenten Wasserstoff oder Methyl darstellt, oder R1 und R2 zusammen mit dem sie verbindenden Kohlenstoffatom einen cycloaliphatischen oder heterocyclischen Ring mit 3 bis 18 Ringgliedern und R3 einen gegebenenfalls substituierten niederen Alkylrest bedeuten.
DE19722245560 1972-09-16 1972-09-16 Verfahren zur herstellung von 4alkoxycarbonyl-2-thiazolinen Pending DE2245560A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19722245560 DE2245560A1 (de) 1972-09-16 1972-09-16 Verfahren zur herstellung von 4alkoxycarbonyl-2-thiazolinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19722245560 DE2245560A1 (de) 1972-09-16 1972-09-16 Verfahren zur herstellung von 4alkoxycarbonyl-2-thiazolinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2245560A1 true DE2245560A1 (de) 1974-03-21

Family

ID=5856548

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19722245560 Pending DE2245560A1 (de) 1972-09-16 1972-09-16 Verfahren zur herstellung von 4alkoxycarbonyl-2-thiazolinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2245560A1 (de)

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0033151B1 (de) * 1980-01-29 1984-05-02 Hoechst Aktiengesellschaft Hydroxyphenyl-thiazol, -thiazolin- und -thiazolidin-carbon-säuren, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen zur Verwendung zur Beeinflussung des Kollagenstoffwechsels
US6521652B1 (en) 1998-08-31 2003-02-18 University Of Florida Research Foundation, Inc. Thiazoline acid derivatives
US6864270B2 (en) 1998-09-21 2005-03-08 University Of Florida Research Foundation, Inc. Iron binding agents
US8278458B2 (en) 2005-04-04 2012-10-02 University Of Florida Research Foundation, Inc. Desferrithiocin polyether analogues
US8324397B2 (en) 2007-03-15 2012-12-04 University Of Florida Research Foundation, Inc. Desferrithiocin polyether analogues
US8604216B2 (en) 2003-09-09 2013-12-10 University Of Florida Research Foundation, Inc. Desferrithiocin derivatives and methods of use thereof
US10010535B2 (en) 2013-11-22 2018-07-03 University Of Florida Research Foundation, Incorporated Desferrithiocin analogs and uses thereof
US10570104B2 (en) 2015-04-27 2020-02-25 University Of Florida Research Foundation, Incorporated Metabolically programmed metal chelators and uses thereof
US11931346B2 (en) 2011-12-16 2024-03-19 University Of Florida Research Foundation, Incorporated Uses of 4′-desferrithiocin analogs

Cited By (23)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4457936A (en) * 1980-01-29 1984-07-03 Hoechst Aktiengesellschaft Use of hydroxyphenyl-thiazole-, -thiazoline- and -thiazolidine-carboxylic acids, for influencing the collagen metabolism
EP0033151B1 (de) * 1980-01-29 1984-05-02 Hoechst Aktiengesellschaft Hydroxyphenyl-thiazol, -thiazolin- und -thiazolidin-carbon-säuren, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen zur Verwendung zur Beeinflussung des Kollagenstoffwechsels
US8008502B2 (en) 1998-08-31 2011-08-30 University Of Florida Research Foundation, Inc. Thiazoline acid derivatives
US6521652B1 (en) 1998-08-31 2003-02-18 University Of Florida Research Foundation, Inc. Thiazoline acid derivatives
US6525080B1 (en) 1998-08-31 2003-02-25 University Of Florida Research Foundation, Inc. Thiazoline acid derivatives
US6559315B1 (en) 1998-08-31 2003-05-06 University Of Florida Research Foundation, Inc. Thiazoline acid derivatives
USRE39132E1 (en) 1998-08-31 2006-06-13 University Of Florida, Research Foundation, Inc. Thiazoline acid derivatives
US7126004B2 (en) 1998-08-31 2006-10-24 University Of Florida Research Foundation, Inc. Thiazoline acid derivatives
US6864270B2 (en) 1998-09-21 2005-03-08 University Of Florida Research Foundation, Inc. Iron binding agents
US7144904B2 (en) 1998-09-21 2006-12-05 University Of Florida Research Foundation, Inc. Iron binding agents
US7879886B2 (en) 1998-09-21 2011-02-01 University Of Florida Research Foundation, Inc. Iron binding agents
US8604216B2 (en) 2003-09-09 2013-12-10 University Of Florida Research Foundation, Inc. Desferrithiocin derivatives and methods of use thereof
US9567309B2 (en) 2005-04-04 2017-02-14 University Of Florida Research Foundation, Inc. Desferrithiocin polyether analogues
US8278458B2 (en) 2005-04-04 2012-10-02 University Of Florida Research Foundation, Inc. Desferrithiocin polyether analogues
US8722899B2 (en) 2005-04-04 2014-05-13 University Of Florida Research Foundation, Inc. Desferrithiocin polyether analogues
US9096553B2 (en) 2005-04-04 2015-08-04 University Of Florida Research Foundation, Incorporated Desferrithiocin polyether analogues
US9994535B2 (en) 2005-04-04 2018-06-12 University Of Florida Foundation, Inc. Desferrithiocin polyether analogues
US8324397B2 (en) 2007-03-15 2012-12-04 University Of Florida Research Foundation, Inc. Desferrithiocin polyether analogues
US9730917B2 (en) 2007-03-15 2017-08-15 University Of Florida Research Foundation, Incorporated Desferrithiocin polyether analogues
US9174948B2 (en) 2007-03-15 2015-11-03 University Of Florida Research Foundation, Inc. Desferrithiocin polyether analogues
US11931346B2 (en) 2011-12-16 2024-03-19 University Of Florida Research Foundation, Incorporated Uses of 4′-desferrithiocin analogs
US10010535B2 (en) 2013-11-22 2018-07-03 University Of Florida Research Foundation, Incorporated Desferrithiocin analogs and uses thereof
US10570104B2 (en) 2015-04-27 2020-02-25 University Of Florida Research Foundation, Incorporated Metabolically programmed metal chelators and uses thereof

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2433105C2 (de)
DE2245560A1 (de) Verfahren zur herstellung von 4alkoxycarbonyl-2-thiazolinen
EP0305322B1 (de) Isoxazol-Beta-carbolin-Derivate
DE69224507T2 (de) Beta-Oxo-Beta-Benzenepropanthioamidderivate
DE69632919T2 (de) Verfahren zur herstellung von 2-chlor-5-chloromethyl-thiazol
DE2155578B2 (de) Verfahren zur Herstellung von 8,9-Didehydro-10-alkoxy-ergolenderivaten
DE2463173C2 (de) Zwischenprodukte 1,3-Dithiolanyl(2)- und 1,3-Dithianyl(2)-Verbindungen
DE2029099B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Acetidino [3,2-dJ thiazolen
DE3012667A1 (de) Verfahren zur herstellung von derivaten von 6- beta -amidinopenicillansaeure
DE1695554C3 (de) Verfahren zur Herstellung kondensierter Piperazinonderivate
DE936747C (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Pyrimidinderivaten und deren Salzen
DE836352C (de) Verfahren zur Herstellung von Oxazolidin-2, 4-dion-abkoemmlingen
EP0361467A2 (de) Enolether des Elaiophylins, Verfahren zu deren Herstellung, diese enthaltenden Mittel und ihre Verwendung
DE4107121C1 (de)
DE809806C (de) Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten Dicarbonylverbindungen
DE2003680A1 (de) Benzilsaeurederivate
DE1468624B2 (de) Verfahren zur herstellung von beta-cyanketonen
DE2628469B2 (de) Verfahren zur Herstellung von γ -Aminoalkoholen
DE2200259C3 (de) 1,2,3,4,6,7,12,12b-E-Octahydroindolo eckige Klammer auf 2,3a eckige Klammer zu chinolizyliden-essigsäureäthylester, Verfahren zu seiner Herstellung und seine Verwendung zur Herstellung von (+-)-Ebumamonin
DE2923697A1 (de) Neue 1-pyrrol- und pyrrolidin-carbonsaeure-derivate und verfahren zu deren herstellung
DE837700C (de) Verfahren zur Herstellung von Furanderivaten
DE2147707A1 (de) Verfahren zur herstellung von carbonsaeuren
CH530962A (de) Verfahren zur Herstellung von optisch aktiven B-Halogenisocyanaten
DE2552629A1 (de) Monoester-monochloride von 2-chlormalonsaeure, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung
DE2720915A1 (de) Neue 1-acyl-2-hydroxy-1,3-diaminopropane, verfahren zur herstellung derselben und arzneimittel

Legal Events

Date Code Title Description
OHA Expiration of time for request for examination