DE2245365A1 - Sockel fuer eine ringlampe - Google Patents
Sockel fuer eine ringlampeInfo
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- H01J5/50—Means forming part of the tube or lamps for the purpose of providing electrical connection to it
- H01J5/54—Means forming part of the tube or lamps for the purpose of providing electrical connection to it supported by a separate part, e.g. base
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Description
PATENTANWALTS B ι
ThOMSEN - TlEPTKE - BüHLJNG
630212
PATENTANWÄLTE
München: Frankfurt/M.:
D]pl.-Chem. Q. B ühjlng»
Dipl.-Ing. R. Kinne
Dipl.-Chem. Dr. U. Eggers
8000 München 2 Kalser-Ludwlg-Plate8 15. Sept. 1972
Matsushita Electronics Corporation Osaka, Japan
Sockel für eine Ringlampe
Die Erfindung bezieht sich auf den Aufbau des Sockels
für ringförmige Lampen oder Ringlampen.
Der Aufbau bekannter Sockel für Ringlampen ist Sp1
daß Zuleitungsdrähte durch hohle, am Sockel hochstehende
Metallstifte laufen und nach außen geführt sind, wobei sie an ihren Außenabschnitten durch Löten oder durch elektrisches
Schweißen an die hohlen Metallstifte angeschlossen sind. Mit Rücksicht auf diesen Aufbau ist erheblich mühevolle
Arbeit notwendig, um den Sockel an der Glasröhre oder dem Glaskolben anzubringen, wobei gerade dies ein Hinderungsgrund
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für die Verbesserung des Wirkungsgrads beim Zusammenbau der
Ringlampe abgab.
Zur Vermeidung des Nachteils dieses Stands der Technik ist es Hauptziel der Erfindung, den Schritt der Verbindung
zwischen hohlen Metallstiften und Zuleitungsdrähten durch Löten, elektrisches Schweißen oder dergleichen bei den
bekannten Sockeln für Ringlampen auszuschalten und einen verbesserten Sockel für eine Ringlampe zu schaffen, der in er- :
heblich vereinfachten Schritten angeschlossen werden kann.
Diese Aufgabe ist gelöst durch einen geteilten Sockel, der aus einem ersten und einem zweiten halbzylindrischen Teil
besteht, die die gegenüberliegenden Enden eines ringförmigen
Glaskolbens durch überbrücken des Spalts »wischen diesen Enden
zusammenhalten, sowie durch mehrere Metallstifte, die an ihrem
einen Ende an dem ersten zylindrischen Teil befestigt sind und die jeweils mit einem Axialschlitz für das Aufnehmen eines äußeren
Zuleitungsdrahts des Kolbens versehen sind.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer
Zeichnungen an einem Ausführungebeispiel näher erläutert.
Fig. 1 ist eine echaubildliche Ansicht eines Teils
des Paars aus zylindrischen Teilen, die einen
Sockel für eine Ringlampe nach der Erfindung bildenj ·
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Fig. 2 ist eine Schnittansicht des Sockels in dem
Zustand, in dem er sich an der Lampe, im angebrachten Zustand befindet; ,
Fig. 3 ist eine Schnittansicht längs der Linie II-IT
in Fig. 3.
Gemäß Fig. 1 ist an jedem Ende einer Glasröhre oder
eines Glaskolbens 1 einer Ringlampe ein Metallring 2 vorgesehen. Ein Sockel nach der Erfindung besteht aus einem Paar von Teilen,
und zwar einem ersten halbzylindrischen Teil 3 und einem zweiten halbzylindrischen Teil 7 aus einem Material wie beispielsweise
Kunstharz. Vier Metallstifte k aus einem Material wie Messing
oder nickelplattiertes Messing sind an ihrem einen Ende an der Innenwand des ersten Teils 3 befestigt; lediglich zwei dieser Stifte sind in Fig. 1 gezeigt. Die Metallstifte
4 haben Kreisquerschnitt und erstrecken >sich von der Lampe nach
außen, bo daß sie am anderen Ende in eine Dose.(nicht gezeigt)
für die Stromlieferung zur Lampe eingesteckt werden können. Von der Spitze zu einem Abschnitt nahe dem unteren Ende jedes
Metallstifts H verläuft gemäß Fig. 1 ein Schlitz 5. Äußere Zuleitungsdrähte 6 sind elektrisch an Fadenwindungen (nicht
gezeigt) angeschlossen und an ihrem Endabschnitt in den jeweiligen
Schlitzen 5 der Metallstifte 4 gehalten. Gemäß Fig. 2
und 3 ist das zweite Teil 7 an seinem oberen Abschnitt mit vier im Abstand stehenden Löchern 8 versehen, deren
Durchmesser im wesentlichen gleich dem Außendurchmesser der Metallstifte Ί entspricht. Wird das erste Teil
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3 «nit dem zweiten Teil 7 über den Spalt zwischen
den gegenüberliegenden Enden des Kolbens 1 vereinigt, greifen die von der Innenwand des ersten Teils 3 hochstehenden
Metallstifte Ί durch die vier Löcher 8 des zweiten halbzylindrischen
Teils 7, wobei diese Löcher 8 Haltedruck auf die Metallstifte Ί ausüben, die mit den Schlitzen 5 versehen sind.
Das erste und das zweite halbzylindrische Teil 3 und 7 können dann miteinander z.B. durch Schrauben verbunden werden.
Bei einem solchen Aufbau wird der Sockel, der aus dem ersten und dem zweiten halbzylindrischen Teil 3 und 7 sowie
aus den Metallstiften 1J besteht, in der im folgenden beschriebenen
Weise an den Glaskolben 1 angebracht. Zunächst werden die Zuleitungsdrähte 6 in den zugehörigen Schlitzen 5 der
Metallstifte 4 festgelegt, die von der Innenwand des ersten halbzylindrischen
Teils 3 vorstehen, und es wird dann das zweite halbzylindrische Teil 7 auf das erste halbzylindrische Teil 3
aufgesetzt, so daß die freien Enden der Metallstifjfee 4 des
ersten halbzylindrischen Teils 3 sich durch die Löcher 8 des zweiten halbzylindrischen Teils 7 erstrecken. Sitzt der Sockel
in dieser Weise am Glaskolben 1, werden die in den Schlitzen 5 der Metallstifte 4 sitzenden Zuleitungsdrähte 6 durch die
Haltekraft der Metallstifte 4 festgehalten, die sich aus deren Federeigenschaft ergibt, wobei die Schlitze 5 der Metallstifte
4 einander durch die Haltewirkung der Löcher 8 des zweiten
halbzylindrischen Teils 7 verengt werden und das Herausrutschen der Zuleitungsdrähte 6 aus den Schlitzen 5 der Metallstifte
H verhindern.
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Man könnte auf den Gedanken kommen, daß der erfindungsgemäße
Sockel ein Problem schlechten Kontakts bieten
könnte, da der elektrische Kontakt zwischen den Zuleitungsdrähten 6 und den Metallstiften t lediglich durch das Einpassen
der Zuleitungsdrähte 6 in die Schlitze 5 der Metallstifte 1J
herbeigeführt wird. Macht man jedoch den Spalt der Schlitze
5 etwas kleiner als den Durchmesser der Zuleitüngsdrähte 6, werden die Zuleitungsdrähte 6 in befriedigender Weise in den
Schlitzen 5 durch die Federeigenschaft der Metallstifte 1I gehalten.
Die Löcher 8 in dem zweiten halbzylindrischen Teil 7 kann man im Durchmesser kleiner als den Außendurchmesser der
Metallstifte 4 machen, um auf die Metallstifte H einen Haltedruck
nach dem Zusammenbau des Sockels auszuüben, so daß die Zuleitungsdrähte 6 fest an den Metallstiften 4 gesichert sind,
da der Spalt der Schlitze dadurch verengt wird.
Es wurden zahlreiche Sockel nach der Erfindung hergestellt
und an Glaskolben zur Fertigstellung von Ringlampen oder ringförmigen Lampen angebracht. Die Ergebnisse von Lebensdauerversuchen,
wie sie an den Ringlampen durchgeführt wurden, bestätigten, daß alle Lampen frei von jeglichen schlechten
Kontakten waren.
Aus der Vorbeschreibung ergibt sich, daß die Erfindung
in erheblichem Maße den Zusammenbau von Ringlampen vereinfachen kann, und zwar durch die Tatsache, daß kein Schritt
des Verbindens von Zuleitungsdrähten und Metallstiften durch Löten oder durch elektrisches Verschweißen wie bei den bekannten
Verfahren nach dem Zusammenbau von erstem und zweitem
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halbzylindrischem Teil notwendig ist.
Infolge der Tatsache, daß die aus dem Sockel nach außen vorstehenden Metallstifte mit den Schlitzen versehen
sind, können die Metallstifte ohne Schwierigkeit durch die Federeigenschaft in eine Steckdose eingesetzt werden, wobei
guter elektrischer Kontakt gewährleistet ist.
Die Erfindung liefert somit einen Sockel für eine Ringlampe,der aus einem Paar von halbzylindrischen Teilen
besteht und Stifte aufweist, die von einem dieser Teile hochstehen. Jeder Sockelstift ist mit einem Axialschlitz
fUr das Aufnehmen und Halten eines äußeren Zuleitungsdrahts einer Glasröhre versehen·
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Claims (3)
- Patentansprüche( 1.) Geteilter Sockel für eine Ringlampe, gekennzeichnet durch ein erstes und ein zweites halbzylindrisches Teil (3; 7)ifür das Halten der gegenüberliegenden Enden eines ringförmigen Glaskolbens (i) durch Überbrücken des Spalts zwischen diesen Enden und durch mehrere Metallstifte (4), die an ihrem einen Ende an dem ersten halbzylindrischen Teil (3) befestigt sind und jeweils mit einem Axialschlitz (5) für das Aufnehmen und Halten eines äußeren Zuleitungsdrahts des Kolbens versehen sind.
- 2. Sockel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallstifte (4) von der Innenwand des ersten halbzylindrischen Teils O) vorstehen und durch Löcher (8) steckbar sind,die in der Seitenwand des zweiten halbzylindrischen Teils (7) vorgesehen sind.
- 3. Sockel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (8) in der Seitenwand des zweiten halbzylindrischen Teils (7) eine solche Abmessung haben,' daß sie eine Klemmkraft auf die Metallstifte unter Verengen der Schlitze (5) ausüben.309813/0842J?Leerseite
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