DE2245177A1 - Verfahren und vorrichtung zum gleichfoermigen abtasten einer ebenen flaeche - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum gleichfoermigen abtasten einer ebenen flaecheInfo
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Description
Patentanwalt·
Dip!.·-·'··-■ -r. ■' ■;. TZ sei*
Dipt--.- . -. s,."; -..-'£CHT
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Dr.i..:.. ί .. "■ ..j: TZ Jr.
• Mln«hen22, Sieinsdorfitr. 1·
• Mln«hen22, Sieinsdorfitr. 1·
81-19.382P(19.383H) 14. 9- 1972
HITACHI LTD., Tokio (Japan)
Verfahren und Vorrichtung zum gleichförmigen Abtasten einer ebenen Fläche
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum gleichförmigen Abtasten einer ebenen Fläche mit einem
von einer feststehenden Lichtquelle ausgehenden und an einem rotierenden Spiegel umgelenkten Lichtstrahl sowie'
auf Vorrichtungen, die sich insbesondere zum Durchführen eines solchen Verfahrens eignen.
Das wesentliche Anwendungsgebiet der Erfindung ist in einem Einsatz in Verbindung mit optischen Einrichtungen
für die Zeichenerkennung bzw. Zeichenauslesung zu sehen.
Für die gleichförmige Abtastung der Oberfläche beispielsweise eines Blattes Papier sind bisher Leseeinrichtungen
üblich, wie sie in Fig. 1 veranschaulicht sind und bei denen ein abtastender Lichtstrahl verwendet
von einer
wird, der durch Umlenkung eines/relativ zu einer kreis-
bogenförmig gekrümmten abzutastenden Fläche 5 feststehenden
Lichtquelle 2 ausgehenden Lichtstrahls mittels eines mit konstanter Winkelgeschwindigkeit rotierenden Spiegels gewonnen
wird. Als Alternative dazu ist eine gleichförmige Abtastung einer eben angeordneten Fläche 5 mit Hilfe eines
mit gleichförmiger Geschwindigkeit rotierenden Spiegels 1 für die Abtastung dieser Fläehe 5 und anschließenderelektrischerKorrektur
der so durch eine nicht gleichförmige Abtastung erhaltenen Informationen im Sinne einer gleichförmigen
Periode für die Übertragung an die Leseeinrichtungen erhalten worden. Es liegt dabei auf der Hand, daß eine
gleichförmige Abtastung einer Fläche unter dem Gesichtspunkt der Kostspieligkeit und der Zuverlässigkeit für die
Zeichenerkennung den Vorzug verdient. Bei den Üblichen Zeichenerkennungseinrichtungen wird daher nach dem ersten
Verfahren gearbeitet, d.h. nach dem Verfahren, bei dem die abzutastende Fläche kreisförmig durchgebogen und durch einen
gleichförmig rotierenden Spiegel abgetastet wird, der sich im Krümmungsmittelpunkt der gebogenen Fläche befindet. Diese
Abtastmethode hat jedoch den Nachteil, daß es nur sehr schwer gelingt, die abzutastende Fläche in der passenden Krümmung
durchzubiegen. Außerdem ergibt sich bei Leseeinrichtungen mit automatischer Zuführung von auszulesenden Papierbögen
die Notwendigkeit sehr langer Abschnitte für die Korrektur einer Schräglage der Papierbögen, und dies führt zu unvorteilhaft
großen Gesamtabmessungen der Leseeinrichtung.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unter
Vermeidung der Nachteile der bekannten Verfahren und Vorrichtungen die Möglichkeit zu schaffen, eine ebene Fläche
ohne die Notwendigkeit einer nachträglichen elektrischen Korrektur in gleichförmiger Weise mit einem Lichtstrahl
309813/0833
unter dessen Umlenkung an einem rotierenden Spiegel abzutasten.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Verfahren der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß der rotierende Spiegel mit einer Winkelgeschwindigkeit -irr- umläuft, die der Gesetzmäßigkeit
cos2
folgt, in der S3 den Drehwinkel des rotierenden Spiegels
gegenüber einer Bezugslage, 1 die Länge einer Senkrechten vom Zentrum des rotierenden Spiegels auf die abzutastende
Fläche und ν die Abtastgeschwindigkeit für einen die abzutastende Fläche überstreichenden Lichtpunkt bedeuten.
Das erfindungsgemäße Verfahren gestattet durch eine nicht gleichförmige Rotation des rotierenden Spiegels
eine Abtastung einer ebenen Fläche ohne die Notwendigkeit einer nachträglichen elektrischen Korrektur der erhaltenen
Daten.
Gegenstand der Erfindung ist weiter eine Vorrichtung zum gleichförmigen Abtasten einer ebenen Fläche mit einem
an einem rotierenden Spiegel umgelenkten Lichtstrahl, die sich insbesondere zur Durchführung des oben erwähnten Verfahrens
eignet und dadurch gekennzeichnet ist, daß ein den rotierenden Spiegel antreibendes erstes Koppelglied
auf einer ersten Zentralachse drehbar gelagert ist und an einem Ende mit einem Abschnitt eines zweiten Koppelgliedes
in Berührung steht, das auf einer zweiten Zentral-
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achse drehbar gelagert ist und mit einem Ende an einem
eine lineare Bewegung mit konstanter 'Geschwindigkeit ausführenden Schleifer anliegt, und daß der Abstand
zwischen den beiden Zentralachsen gleich dem Abstand ' zwischen der zweiten Zentralachse einerseits und der
Berührungsstelle der beiden Koppelglieder andererseits ist.
Kennzeichnend für eine solche Vorrichtung ist auch,
daß der rotierende Spiegel auf dem zentralen Teil einer Zentralachse drehbar gelagert ist, um die ein Hebel drehbar
ist, an dessen einem Ende ein Nocken anliegt, dessen Profil der Bedingung
1- / £J
ν 2 » /cut· —2
(D r . rn + -2- j 1 - = ( j*>
O)
* 1.
O __ / / η „t- 2
1 oder
/ 2 . v" r 2
/ l/
genügt, in der r den Radius des Nockens für eine Bezugslage des rotierenden Spiegels, 1, den Abstand von der Zentralachse
für den Hebel bis zur AnIageflache am Nocken, JK den
Drehwinkel für den Nocken, 60 die Winkelgeschwindigkeit für
3 0 9 8 U/ 0 8 3 *
die Rotation des Nockens und 1- die Länge der Senkrechten vom Zentrum des rotierenden Spiegels auf die abzutastende
■ Fläche bedeuten.
Für die weitere Erläuterung der Erfindung wird nunmehr auf die Zeichnung Bezug genommen; in dieser
zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung für den optischen Aufbau bisher bekannter Abtasteinrichtungen,
Fig. 2 eine schematische Darstellung des Grundprinzips . für das erfindungsgemäß geführte Abtastverfahren
und
Fig. 3 bis 6 Ausführungsbeispiele für erfindungsgemäß
gestaltete Vorrichtungen zum Abtasten einer ebenen Fläche mit einem an einem rotierenden
Spiegel umgelenkten Lichtstrahl.
In der Darstellung in Fig. 2 sendet eine stationäre Lichtquelle 2 einen Lichtstrahl 3 aus, der eine gleichförmige
Abtastung einer ebenen Fläche 5, beispielsweise eines Blattes Papier, bewirkt, wenn die Spiegelachee 4
mit einer Winkelgeschwindigkeit -^- rotiert, die durch
d*-P ν 2
den Ausdruck -jr- = -^— cos 2 ^Y gegeben ist, in dem τ den Drehwinkel für den Spiegel 1 gegenüber einer Ausgangslage O( für diesen Spiegel relativ zum Lichtstrahl 3.und die konstante Größe ν die Abtastgeschwindigkeit für den Lichtstrahl auf der abzutastenden Fläche 5 bedeuten.
den Ausdruck -jr- = -^— cos 2 ^Y gegeben ist, in dem τ den Drehwinkel für den Spiegel 1 gegenüber einer Ausgangslage O( für diesen Spiegel relativ zum Lichtstrahl 3.und die konstante Größe ν die Abtastgeschwindigkeit für den Lichtstrahl auf der abzutastenden Fläche 5 bedeuten.
9813/0833.
Bezeichnet weiter θ den Winkel zwischen dem reflektierten
Lichtstrahl und der Senkrechten 1. vom Zentrum der Spiegelachse 4 zur abzutastenden Pläche 5, dann gilt weiter die
Beziehung θ = 2ψ . Die Lage χ des Lichtflecks 7 auf der
Pläche 5 ergibt sich dann entsprechend der Darstellung in Pig. 2 zu
χ - I1 · tgf -I1* tg 2f.
Daraus folgt für die Verschiebungsgeschwindigkeit dx/dt für den Lichtfleck 7 die Beziehung:
(a) M_ m
J „AU. β ν (konstant)
dt cos 2f dt
die sich wiederum umrechnen läßt zu:
(b) £t - -JL- cos2 2f .
dt 2 I1
Damit versteht sich, daß die Rotation der Spiegelachse k mit einer durch den obigen Ausdruck gegebenen
Winkelgeschwindigkeit eine gleichförmige Abtastung der ebenen Pläche 5 ermöglicht. Der Anfangswert 0( für die
309813/083 3
Winkellage des reflektierenden Spiegels 1 bezieht sich auf
den Winkel zwischen der reflektierenden Oberfläche des
Spiegels 1 und der Senkrechten 6' vom Zentrum der Spiegelachse
4 auf die Oberfläche 5> wenn der reflektierte Lichtstrahl
mit dieser Senkrechten 6 zusammenfällt.
In Fig. 3 ist ein erstes Ausführungsbeispiel für eine
erfindungsgemäß ausgebildete Abtastvorrichtung mit einem Koppelmechanismus veranschaulicht, bei dem ein ebener
Spiegel 1 das Zentrum 4a einer Spiegelachse 4 enthält und mit einem Koppelglied 10 verbunden ist, das drehbar auf
der Achse 4 gelagert ist. Ein weiteres Koppelglied 11 ist auf einer Achse 12 drehbar gelagert. Die beiden Koppelglieder
10 und 11 sind über eine Zugfeder 13 miteinander
verbunden, deren Zugkraft ausreicht, um einen Vorsprung 14 an dem Koppelglied 11 in konstanter Anlage an einer ebenen
Fläche 10b am unteren Teil des Koppelgliedes 10 zu halten.
Ein Schieber 15 weist eine Spitze 15a auf, die sich mit
gleichförmiger Geschwindigkeit längs einer Geraden 21 bewegt und dabei ständig an einer ebenen Fläche 11b auf der
Unterseite des Koppelgliedes 11 anliegt. Das Koppelglied
ist so gebaut, daß die die ebene Fläche 11b enthaltende Ebene durch das Zentrum 12a der Achse 12 hindurchgeht. In
ähnlicher Weise ist das Koppelglied 10 so gebaut/ daß die, die ebene Fläche 10b enthaltende Ebene durch das Zentrum 4a
der Achse 4 hindurchgeht. Weiter ist der Koppelmechanismus so angeordnet, daß vier Punkte, nämlich das Zentrum 4a der
Achse 4, das Zentrum 12a der Achse 12, der die ebene Fläche
10b berührende ,Punkt des Vorsprungs l4 und die an der
ebenen Fläche.1Ib anliegende Spitze 15a des Schiebers 15
in einem best.immten Zeitpunkt während der Bewegung: des am
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Koppelglied 11 anliegenden Schiebers 15 auf einer gemeinsamen
Geraden 20 liegen. Diese Gerade 20 verläuft senkrecht zur Geraden 2I1 auf der sich der Schieber" 15 bewegt, und der
Abstand m zwischen den Zentren 4a und 12a ist gleich dem Abstand m' zwischen dem Zentrum 12a und dem Vorsprung 14.
Bei dieser Anordnung beträgt das Verhältnis zwischen dem
dem
Drehwinkel für die Drehung des Koppelgliedes 10 und/Drehwinkel für die Drehung des Koppelgliedes 11 stets 1 : 2.
Das Verhältnis zwischen der Drehung des Koppelgliedes 10 - also dem Drehwinkel für den Spiegel 1 - und dem reflektierten
Lichtstrahl 8 beträgt also stets 1 : 2, da der; Drehwinkel für den reflektierten Lichtstrahl 8 stets gleich
dem Drehwinkel für das Koppelglied 11 ist. Daraus ergibt sich, daß das Dreieck OMN dem Dreieck PQR ähnlich ist,
und die gleichförmige Bewegung des Schiebers 15 führt damit aufgrund des Prinzips der homologen Dreiecke zu einer
gleichförmigen Bewegung des Lichtflecks auf der abzutasten*-
den Fläche 5· Bezeichnet man die Verschiebung des Schiebers 15 mit y, so folgt daraus die Beziehung
(c) y = I2 tg θ
= I2 tg 2 f ,
die sich wiederum umrechnen läßt zu
(d) g- - 2 I2 ^-— ·■&£. - u (konstant)
cos 2 T und. df u
309813/083 3
Dies steht in Übereinstimmung mit dem oben angegebenen
Ausdruck für die Winkelgeschwindigkeit für die Drehung des Spiegels 1.
Bei,dem Äusführungsbeispiel nach Fig. 3 steht das
Koppelglied 11 in Punktberührung mit der Spitze 15a des Schiebers 15* woraus sieh ein rascher Verschleiß für diese
Spitze 15a ergeben kann. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist dieser mögliche Nachteil dadurch vermieden, daß
das Koppelglied 11 in rollender Berührung mit der Spitze
des Schiebers 15 steht.
In Fig. 5 ist ein Mechanismus für die' gleichförmige
Durchführung einer linearen Bewegung für den Schieber 15 veranschaulichtj, zu dem ein Kolben 40 und ein Dämpferzylinder 4l gehören. Der Kolben 40 ist mit einem Tau 42 verbunden,
das über eine Laufrolle 4^5 läuft und auf einer
Trommel 44 mit einer Klauenkupplung aufgewickelt wird. Auf dem Kolben 4o ist weiter eine Rolle 45 angebracht, die
mit einem Koppelglied 11 in Berührung steht. Eine gleichförmige Drehung der Trommel 44 mit der Klauenkupplung in
der Richtung des Pfeiles 46 führt zu einer gleichförmigen
linearen Bewegung des über das Tau 42 mitgenommenen Kolbens
40 in der Richtung des Pfeiles 4?» wodurch das Koppelglied
11 über die Rolle 45 in gleichförmige Drehung versetzt wird.
Bei Verschiebung des Kolbens 4o bis zu einer vorgebbaren
Lage spricht ein Detektor 48 an und läßt die Klauenkupplung
für die Trommel 44 ausrücken, wodurch das Aufwickeln des
Taus 42 aufhört und der Kolben 40 unter der Einwirkung
einer Feder 49 in Richtung des Pfeiles 50 in seine ursprüngliche
Lage zurückkehrt.
3 09813/0833
In Pig. 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel veranschaulicht,
das mit einem Nockenmechanismus arbeitet, wobei ein um eine Achse 4 drehbarer Spiegel 1 mit einer reflektierenden
Oberfläche an einem Hebel 25 befestigt ist. Außerdem gehören zu dem Nockenmechanismus ein Nocken 30 und ein Nockenfolger
26 für die Umwandlung der Bewegung des Nockens 30 In
eine Verschiebung längs einer Geraden 36. Zur Vereinfachung
der Darstellung sind ein am Nockenfolger 26 anliegender Punkt
31 des Nockens 30 bzw. ein am Hebel 25 anliegender Punkt 27
des Nockenfolgers 26 als Messerschneide ausgebildet, so daß
sich eine Punktberührung ergibt.
Der Spiegel 1 ist so angeordnet, daß ein an seiner reflektierenden Oberfläche reflektierter Lichtstrahl mit
der Senkrechten 6 auf die abzutastende Fläche 5 zusammenfällt, wenn der Nockenmechanismus die in Pig. 6 dargestellte
Lage einnimmt. Unter der Annahme, daß in dieser Lage der Drehwinkel Jf für den Nocken 30 gleich 0 ist, der Radius
des Nockens 30 r beträgt und der Winkel \ positiv ist,
wenn er entgegen der durch den Pfeil 37 angedeuteten Drehrichtung gemessen wird, so ergibt sich für den Drehwinkel
T für den Spiegel 1 die Beziehung
(e) °- , sin f .
Durch Integration des früher erhaltenen Ausdrucks ν 2 η
-k—% cos 2 τ erhält man die Beziehung
30 9 813/0833
(f) tg 2f = ^-
I1
und unter der Annahme einer gleichförmigen Rotation des
Nockens 30 mit einer Winkelgeschwindigkeit Oü gilt außerdem
Durch Eliminieren von ^f und t aus den obigen Beziehungen
zur Gewinnung einer Funktion f(r,V^)=O erhält man
l-
x .
Wird der Hebel 25 über den Nockenfolger 26 durch einen
Nocken 30 angetrieben, dessen Profil sich aus den vorstehenden
Beziehungen ergibt, dann erfolgt der Antrieb des Spiegels in Übereinstimmung mit dem oben angegebenen Ausdruck für die
Definition der Winkelgeschwindigkeit für- die Rotation. Zu beachten ist, daß der Nocken ^O eine kontinuierlich gekrümmte
Form und einen kontinuierlichen Gradienten aufweist.
Wie bereits erwähnt, ermöglichen Verfahren und Vorrichtiing
gemäß der Erfindung eine gleichförmige Abtastung
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einer ebenen Fläche,beispielsweise eines Blattes Papier,
ohne dessen Durchbiegung und ohne die Vornahme einer elektrischen Korrektur der erhaltenen' Daten.
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Claims (3)
- Patentansprüche(\J Verfahren zum gleichförmigen Abtasten einer ebenen Fläche mit einem von einer feststehenden Lichtquelle ausgehenden und an einem rotierenden Spiegel umgelenkten Lichtstrahl, dadurch gekennzeichnet, daß der rotierende Spiegel mit einer Winkelgeschwindigkeit -^J umläuft, die der GesetzmäßigkeitUtSi ~-afolgt, in der ^f den Drehwinkel des rotierenden Spiegels gegenüber einer Bezugslage, 1 die Länge einer Senkrechten vom Zentrum des rotierenden Spiegels auf die abzutastende Fläche und ν die Abtastgeschwindigkeit für einen die abzutastende Fläche überstreichenden Lichtpunkt bedeuten.
- 2. Vorrichtung zum gleichförmigen Abtasten einer ebenen Fläche mit einem an einem rotierenden Spiegel umgelenkten Lichtstrahl, insbesondere in Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein den rotierenden Spiegel (1) antreibendes erstes Koppelglied (10) auf einer ersten Zentralachse (4) drehbar gelagert ist und an einem Ende mit einem Abschnitt eines zweiten Koppelgliedes (11) in Berührung steht, das auf einer zweiten Zentralachse (12) drehbar gelagert ist und mit einem Ende an einem eine lineare Bewegung mit konstanter Geschwindigkeit ausführenden Schleifer (15) anliegt, und309813/0 8 33daß der Abstand zwischen den beiden Zentralachsen (4 und 12) gleich dem Abstand zwischen der zweiten Zentralachse (12) einerseits und der Berührungsstelle der beiden Koppelglieder (10 und 11) andererseits ist.
- 3. Vorrichtung zum gleichförmigen Abtasten einer ebenen Fläche mit einem an einem rotierenden Spiegel umgelenkten Lichtstrahl, insbesondere in Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rotierende Spiegel (1) auf dem zentralen Teil einer Zentralachse (4) drehbar gelagert ist, um die ein Hebel (25) drehbar ist, an dessen einem Ende ein Nocken (30) anliegt, dessen Profil der Bedingung(2) r-ro-h /l-ν ./Oo + —ο Sgenügt, in der rQ den Radius des Nockens für eine Bezugslage des rotierenden Spiegels, 1, den Abstand von der Zentralachse für den Hebel bis zur Anlagefläche am Nocken, Ψ den Drehwinkel für den Nocken, OJ die Winkelgeschwindigkeit für die Rotation des Nockens und 1. die Länge der Senkrechten vom Zentrum des rotierenden Spiegels auf die abzutastende Fläche bedeuten.309813/083 3
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