DE2244761A1 - Indan- und tetralinderivate - Google Patents
Indan- und tetralinderivateInfo
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- C07D499/00—Heterocyclic compounds containing 4-thia-1-azabicyclo [3.2.0] heptane ring systems, i.e. compounds containing a ring system of the formula:, e.g. penicillins, penems; Such ring systems being further condensed, e.g. 2,3-condensed with an oxygen-, nitrogen- or sulfur-containing hetero ring
-
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- C07D231/10—Heterocyclic compounds containing 1,2-diazole or hydrogenated 1,2-diazole rings not condensed with other rings having two or three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
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Description
Berlin, den 8. September 1972
Indan- und Tetralinderivate
Gegenstand der Erfindung· sind neue Indan- und Tetralinderivate
und ein Verfahren zu ihrer Herstellung.
Aus dem U.S. Patent Nr. 542,4-65 ist bekannt, daß tetralinsubstituierte
Imidazolcarbonsäurederivate antifungale Wirkung aufweisen.
Es wurde nun gefunden, daß (Benzyloxy-imidazolyl)- indan- und
-tetralinderivate gegenüber den oben erwähnten Verbindungen wertvollere
Pharmazeutika sind, da sie bei gleich großer oder größerer Wirksamkeit gegen Derrr.atophyten, wie Tricnophyton
rubrur. und Tricnophyton mentagrophytes, eine gu*:e Wirkung gegen
Hefen //ie Candida albicans aufweisen.
Gagcnstand der Erfindung sind. Verbindungen dei allgemeinen
Forrr.el I
0 981 1/1U0
BAD ORIGlNAt
worin
- 2 - SCHERINGAG
R, und Rp gleich oder verschieden sind und Wasserstoff-
oder Halogenatome bedeuten,
R.,, Rj., Rj-, R^ und R gleich oder verschieden sind und
Wasserstoff atome, Halogenatorr.e, Nitrogruppen, Alkylgruppen mit 1-4 C-Atomen, Alkoxygruppen
mit 1-4 C-Atomen oder Phenylgruppen bedeuten
oder 2 benachbarte Substituenten zusammen mit dem aromatischen Ring einen Naphtalinring bilden
und
η 1 oder 2 ist,
sowie deren Salze mit pharmakoiogisch verträglichen Säuren,
als trans- und cis-Isomere sowie als Gemische der beiden
Isomeren.
Als pharinakologisch verträgliche Säuren kommen beispielsweise
in Frage: Salzsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure, Essigsäure, Propionsäure, Milchsäure, Bernsteinsäure,
Weinsäure, Zitronensäure, Benzoesäure, Salicylsäure Nikotinsäure und Heptagluconsäure.
Die Herstellung der neuen Verbindungen erfolgt dndurcH, daß
man Verbindungen der allgemeiner! Formel II
40981 1/1 UO
BAD ORIGINAL.
SCHERiNGAG
22U761
II,
worxn
R,, R und η die obenangegebene Bedeutung haben, mit einer Alkalibase und mit einer Verbindung der allgemeinen
Formel III .
R-
5 V-
X-C
III,
R,
worin
R_, Rj1J R_, R^- und R7 die obenangegebene Bedeutung haben und
X Halogen oder eine reaktive Estergruppe bedeutet,
umsetzt und anschließend gegebenenfalls die erhaltenen Verbindungen
mit pharmakologisch verträglichen Säuren in ihre Salze
überführt.
A09811/1U0
BAD ORKaINAL
SCHERINGAG
- * - 22U761
Die Umsetzung einer Verbindung der allgemeinen Formel II mit einer Alkalibase, v,<ie einem Alkalihydrid, Alkaliarnid oder einem
Alkalialkoholat und mit einem gegebenenfalls substituierten Benzylhalogenid der allgemeinen Formel III, vorzugsweise
dem gegebenenfalls substituierten Benzylchlorid* oder einem gegebenenfalls substituierten reaktiven Ester der
allgemeinen Formel HX, wie z.B. dem Tosylat, geschieht in
einem geeigneten organischen Lösungsmittel, wie Dimethylformamid, Hexamethyl^phosphorsäuretriamid, einem aromatischen
Kohlenwasserstoff, wie Benzol oder Toluol, einem Äther, wie Diäthyläther, Dioxan, Tetrahydrofuran, A'thylenglykol-dimethyläther
oder einem niederen Alkohol bei Temperaturen .von 0 bis
100 C, vorzugsweise bei Temperaturen von JO bis 60° C.
Zur Steigerung der Ausbeute können die Alkalibase und die Benzylverbiiidung im Überschuß eingesetzt werden.
Die Herstellung der bisher unbekannten Ausgangsmaterialien
der allgemeinen Formel II kann auf zwei Synthesev/egen erfolgen:
a) Ein am Benzolkcrii entsprechend der allgemeinen Formel II
substituierter, 1-Indanon oder 1-Te tr al on wird zunächst in
einem geeigneten Lösungsmittel, wie z.B. Äther, Chloroform oder Tetrachlorkohlenstoff, mit Brom in das Bronketon
überführt und dieses dann mit Imidazol in einem geeifr.eten
4 0 9 8 1 1 / 1 U 0
SCHERINGAG
Lösungsmittel, wie z.B. Dimethylformamid, Hexamethylphosphorsäuretriamid
oder einem niederen Alkohol, umgesetzt. Das gebildete α-Imidazolylketon kann isoliert werden oder
ohne Isolierung gleich in der Reaktionslösung mit einem
geeigneten Reduktionsmittel, wie z.B. Natriumborhydrid, zum
Alkohol der allgemeinen Formel II reduziert werden. Die Reinigung ~ des Alkohols erfolgt durch Kristallisation.
b) Das unter a) beschriebene a-Bromketcn wird in einem geeigneten
Lösungsmittel, wie z.B. niederen Alkoholen, mit einem geeigneten Reduktionsmittel, wie z.B. Natriumborhydrid, ;;um Bromhydrin
reduziert und dieses dann in einem geeigneten Lösungsmittel, wie z.B. Dimethylformamid, Hexarnethylphosphorsäuretriamid oder
einem niederen Alkohol, mit Imidazol zum Alkohol der allgemeinen Formel II umgesetzt. Die Reinigung erfolgt wi<s unter'a).
1) 69 g 1-Tetralon werden in 450 ml Äther unter Kühlung mit 24,2 ml
Brom versetzt. Dann wäscht man die A'therphase mehrmals mit Wasser
und zuletzt rr.it gesättigter Natriurnbicarbonat"Lösung, trocknet
die organische Phase und-dampft den Äther im Vakuum ein. Den Rückstand
versetzt man mit der Lösung von I50 g Inidazol in 160 ml
Dimethylformamid und rührt das Gemisch I5 Stunden bei 5O0 C. Dann
setzt man unter Eiskühlung 20 g fein gepulvertes Natriumborhydrid in ca. 8 Portionen innerhalb von J50 Minuten zu und rührt darauf
noch j; Stunden bei Raumtemperatur. Dann gießt man das Gemisch in
bOO rr.l Kisv/asnor, säuert mit 5N H0SO, an (pH 2 - 3) und extrahiert
4 0 9 8 1 1 / 1 U 0 - 6 -
original
SCHERINGAG
/- Patentabteilung
3 χ mit Äther. Die wässrige Phase wird darauf mit 40 prozentiger
Kalilauge auf pH 12 gebracht und 3 x mit Methylenchlorid extrahiert.
Die vereinigten Methylenchloridphasen werden getrocknet und im Vakuum eingedampft. Nach Umkristallisieren des
kristallinen Rohprodukts aus Benzol erhält man 40 g reines. trans-2-(l-Imidazolyl)-l-tetralol vom Schmelzpunkt 148 - 149° C.
Das eis-Isomere v/urde nicht rein isoliert.
2) 15,5 g 7-Chlor-l-tetralon werden in 200 ml Äther und 50 ml
Tetrachlorkohlenstoff mit 4,4 rci Brom wie unter l) behandelt
und aufgearbeitet. Die 3romverbindung wird mit "J)O g Imidazol
in 120 ml Dinethylformamid versetzt, 2 Stunden bei Raumtemperatur
und 2 Stunden bei 50° C gerührt und danach mit 4 g Natriumborhydrid
versetzt und 15 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Die Aufarbeitung erfolgt wie unter 1), nur kann ein Teil des
Produktes bereits na?.h Versetzen der wässrigen Phase ir.it Kalilauge
abfiltriert werden. Nach Umkristallisieren aus Acetonitril erhält man 15 g tran3-7-Chlor-2-(l-imidazolyl)-l-tetralol vom
Schmelzpunkt 215 - 219 C. Das cis-Isomere wurde nicht rein isoliert.
3· 50 g 1-Iiidanon werden mit 19*4 nil Brom wie ' bei l) umgesetzt
und aufgearbeitet. Die Umsetzung der Bromverbindung mit IpO g
Imidazol in 39Ο ml Äthanol bei 50 - 55° C (2 Stunden) und anschließend
mit 8 g Natriumborhydrid bei naurutanperatur (I-3 Hunac
gibt nach Aufarbeitung v/ie bei l) 32,6 g reines 2-(l-Ii;.i-.1:i.-.olyl)-1-tetralol,
das ein Gemisch dos eis- und trar.s-Ir.onjcren i «"■·>-·-
40981 1 /1 UO -V-
SCHERINGAG
— "J —
Patentabteilung
fähren Verhältnis 1:1 darstellt, das durch Chromatographie an Kieselgcl + 3 J>
a'asser in die Komponenten aufgetrennt
werden kann:
cis-2-(l-Imidazolyl)-l-tetralol Schmelzpunkt 120° C trans-2-(l-Imiäazolyl)-l-tetralol Schmelzpunkt 168 - I7I. C.
Als Ausgangsverbindung für weitere Reaktionen wurde das
Gemisch verwendet. '
7*3 g 6-Chlor-l-indanon werden in 100 ml Äther und 25 ml
Tetrachlorkohlenstoff mit 2,2 ml Brom wie unter l) behandelt
und aufgearbeitet. Die anschließende Umsetzung mit 13 g Imidazol
in K5 ml Dimethylfojsraniid und anschließend mit 1,5 S Natriumborhydrid
analog l) gibt 6,6 g Rohprodukt, das durch Chromatographie
an Kieselgel /.3 fo Wasser durch Elution mit Chloroform
+ 20-60 1P Isopropanol in die Isomeren aufgetrennt werden
kann:
cis-6-Chlor-2-(l-imidazolyl)-l-indanol
Schmelzpunkt 156 - 159° C
■ trans-ö-Chlor^-Cl-imidazolylj-l-indänol
Schmelzpunkt 193 - 19'+° C.
Als Ausgari^üverbinaung für weitere Reaktionen v/urde das
Gemisch der Isomeren verwendet.
5) 30 C ^,b-piciilor-l-indar.on (Schmelzpunkt II5 - 116° ^,dargestellt
i!i:rc:. Peiuincilun.T von 2,4-DiChIOrPhCnYlPrOPiOnSUUi1C-
A0981 1/1 UO - 8 -
SCHERNGAG
Chlorid mit Aluminiumchlorid in Methylenchlorid) werden
mit 7*7 ml Brom in 5°° ml Äther und 100 ml Tetrachlorkohlenstoff
wie bei l) behandelt und aufgearbeitet. Die Bromverbindung setzt man zunächst mit 43 g Imidazol in
170 ml Dimethylformamid, darauf mit 12 g Natriumborhydrid
wie bei l) um und arbeitet ebenso auf. Man erhält so 4,6 g
Rohprodukt, das nach Umkristallisieren aus Äthanol/Wasser (3 : 1) 3,1 g reines 4,6-Dichlor-2-(l-imidazoly)-l-indanol
vom Schmelzpunkt I9I - 201 ßibt. Die cis-trans-Isomeren
werden nicht getrennt.
Die neuen Verbindungen der allgemeinen Formel I sind gut
wirksam gegen Dcrmabophyten wie Trichophyton rubrum und
Trichophyton mer.tag-'ophytes sowie gegen Candida albicans,
wie aus der Tabelle I hervorgeht. Als Vergleichssubstanzen sind Etonam und das im Handel befindliche Asteror^ angegeben.
Die ί-'IC-V/erte wurder im Röhrchentest ermittelt.
40981 1 /1 UO
TABSLDi I
Substanz *
^ = R„ = Cl, η = 2
MIC (/ß/ml) gegen
Candida albicans Trich. mentagroph. Trieb, rubrun
Candida albicans Trich. mentagroph. Trieb, rubrun
50
Etonam
Asterol
Asterol
inaktiv **
inaktiv
* Alle nicht aufgeführten Substituenten sind Wasserstoffatome
** bei 100/ßCg/ml.
/
1,6
50
0,8
50-
| 11I | = 7-Cl,R5 | 1 | !H,, η = | 2 ( | .HCl) | .HCl) | 3, | 1 | 3, | 1 | 6 | ,3 |
| Rl | -. ι -v>l, xl- | R7 = Cl, | η | = 2 ( | 1, | 6 | 0. | 8 | 0 | ,δ | ||
| R5 | = Cl, η = | 25 | 3, | 1 | β | |||||||
SCHERNGAG
- 10 - Patentabteilung
Wie aus der Tabelle I ersichtlich, weisen die Vergleichssubstanzen
keine Wirkung gegen Candida albicans auf. Im Gegensatz zu den Vergleichssubstanzen, von denen eine solche
Wirkung nicht bekannt ist, weisen die erfindungsgeraäßen Verbindungen
v/eiterhin eine systemische Wirkung auf. Die Anwendung kann in den pharmazeutisch üblichen Applikationsformen
erfolgen. Für die orale Applikation kommen insbesondere Tabletten, Dragees, Kapseln, Pillen und Suspensionen
infrage. Tabletten enthalten beispielsweise 0,05
bis 0,50 g Wirkstoff und 0,1 bis 5 g eines pharniakologisch
indifferenten Hilfsstoffes. Als Hilfsstoffe werden beispielsweise
für Tabletten verwendet: Milchzucker, Stärke, Talkum, Gelatine, Magnesiumstearat usw.
Die neuen V/irkstoffe sollen in Mengen zwischen 0,1 und
4,0 g pro Patient und pro Tag angewendet werden.
Die folgenden Beispiele sollen das erfindungsgeir.äße Verfahren
näher erläutern.
1 g 2-(l-Imidazolyl)-l-tetralol werden in 5 n:l Diraethylforr.ian.id
gelöst und unter einer Stickstoff-Atmosphäre mit 0,6 g einer
Natriumhydridölsuspension (50 ,1 Natriurchydrid) versetzt. Man
rührt 45 Minuten bei Raumtemeperatur und setzt dann unter Ei.%-kühlung
1,16 g Benzy!chloric! ^u und rührt J>0 Minuten bei iiuur.:-
utc.r. bei :j0° C. Darm wird 'Jas Gemisch.
4098 1 1/1140 - 11 -
temperatur und 00 Γ-Knutcn bei :j0° C. Darm wird 'Jas Gemisch.
SCHERING AG
- · 22447#1
in 50 ml 1 N H0SOj1 gegeben und mit Äther extrahiert. Die
wässrige Phase wird mit 40 prozentiger Kalilauge stark
alkalisch gemacht und mit Methylenchlorid extrahiert. Die Methylenchloridphase wird nach Trocknen mit Natriumsulfat
eingedampft und der Rückstand aus Cyclohexan umkristallisiert. So erhält man 5OO mg l-Eonzyloxy-2-(l-ircidazoiyl)~
tetralin vom Schmelzpunkt 89 - 90° C.
In analoger Reaktion -rferden aus den entsprechenden Ausgangs-■isn
die folgenden Substar./.en hergestellt:
Schmelz-Beisp.
Substanz P^'^ p CJ Ausbeute /%/
2) l-(Benzyloxy)->2-(l-irrada-'
zolyl)«tetrslin 89 - 90 ■ 55
J5) 2"(1-Imidazolyi)-1-
(^-tnethylbenzyloxy) tetralin
89 -'90 40
) (,3Aw
oxy)—2-(l-imidazolyl)-
tetralin 103 - 106 27
5) 2-(l-Iinidazo:iyl)7l-(4~
methoxybenzyloxy)-tetralin ' 115 ~ HS 58
methoxybenzyloxy)-tetralin ' 115 ~ HS 58
6) 2-(l-inidazoly1)-1-(>
nitr-obonzyloxy)-tetralin ID2 - II3 I5
7) 1- (ü -;·1 luor-bensyloxy) -2-(imlda.".olyl)-tdral5n
89 -90 7
0) i-(?~f;?acryy)
(3-5.w.l'ip.::olyl)-t'Jtralin 94 - 96
Λ09811/1140
BAD ORIGINAL
Beisp. 9) 10)
- 12 -
Substanz
SCHERING AG
punkt /0C/ Ausbeute
l-O-Chlor'-benzyloxy)^-
(l-imidazolyl)-tetralin
l-(4-Chlor-benzyloxy)-2-(l-imidazolyl)-tetralin - 75
- 121
l-(2,5-DichloiH^nzyloxy)- 126 2-(l-imidazolyl)-tetralin
l-(2,6-Dichlor~bcnzyloxy)- 89 2-(l-imidazolyl)-tetralin
l-(3,4-Dichlor-benzyloxy)- QQ
2-(l-imidazolyi)-tetralin J^ "
l-(3>5-Dichlor-benzyloxy)- -. ^o -,r-2-(l-imida?olyi)-tetralin
~
l-(4-Brotn-benzyloxy)-2-(limidazolyl)-tetralin 110 -
7-Chlor —2-(imidazolyl)-l-(4-niethoxy-benzyloxy)-118
tetralin
7-Chlor —l-(2-chlor-benzyloxy)-2-(imidazolyl)-tetralin
147 -
79
73 79
Tl
63
61
80
Beisniel
18
1 g 2-(l-Imidazolyl)-l-tetralol, 0,6 g Natriu.T.hydridölsuspenaion
und 1,5 g Diiricthylbenzylohlorid werden wie in Beispiel 1
umgesetzt und aufgearbeitet. Das Rohprodukt wird in Äthanol
gelöst und mit einer ca. 1 N HCl in Methanol bis zur stark
sauren Reaktion versetzt. Das Lösungsmittel wird im Vakuum
ab;i;e:-o;-cn und di?r Rückstand in ?·':·.·-thy]encIUorU) gelöst und v:\t
4 0 981 1 / 1 UO - Tl -
~ 1"5 —
"* Pffientabtuiiung
e!,, ... r ^, „.,.■. r. f.,«, fytfn^ 5Λ /7 jay } '--
Äther bis zur beginnenden Trübung versetzt. Aus dieser
Lösung kristallisieren 1,3 g l-(3i4-Dlmethylbenzyloxy)-2-(l-imidazolyl)-tetraliri-Kydrochlorid
vom Schmelzpunkt 188 - 200°.C.
In analoger Reaktion werden-aus den entsprechenden Ausgangsmaterialien
die folgenden Substanzen in Form ihrer Salze hergestellt. V/erden andere Säuren als Salzsäure zur Salzbildung
verwendet, so wird mit ca. 1 normalen Lösungen dieser Säuren in Methanol bis ca. pH 6 versetzt.
Beisp. Substanz Schraelzp. /°C_7 Ausbeute l';'
19) l-.(3,^y
oxy)-2-(l-i;r.idazolyl)- I88 - 200 76 tetralin-r^drochloriü
oxy)-2-(l-i;r.idazolyl)- I88 - 200 76 tetralin-r^drochloriü
20) 2-(l-Ir.iida:io?Lyl)-l-(2- 169 - 175 55
phenylbenzyloxy)-tetralin-Hydrogensiilfat
21) 2-(ly)(
pheriylbenzyloxy)-tetra- ' 194 - 20Λ 5k
lin-IIydrochlorid
22) 2-(l
naphthylrne ;:icxy)-tetralin-l6.8 - 174
Hydrochlorid
23) 1 - (2,4-Di 0 h 1 or -her.zy 1 Qxy)-2-(l~;;:::.d.-xzQlyi)~
I90 - 192 tetralin-H;'d rogerisulfat -
?Λ) l-(2,6-Dictilor -bör.zyl- ·
oxy)-2-(l-:;:-i:ia::olyl)- 3.69 - 170
?«; J Y-Ci ilor -2- (1 - ί nildar.oly 1) ··
i-(^-i:-.otiiy.'h.T:'.yJo:-:y)- 160. - I65 51
tutv':illn~ilvcli'v>chiorj.cl
40981 1/1 UO BAD ORIGlNAt
SCHERING AG
- 14 - PstMrtabteiking
Schmelz-Beisp.
Substanz punkt /°q/ Ausbeute 37
26) 7-Chlor —l-(2-chlor Hoenzyloxy)-2-(l-imidazolyl)-tetra-
190 - 195 80 lin-Hydrochlorid
27) 7-Chlor -l-(2,4-dichlorbenzyloxy)-2-(1-imidazoly1)-tetralin-Hydrochlorid
I90 - 206 86
28) 7-Chlor-l-(2,6-dichlor-benzyloxy)-2-(l-imidasolyl)-tetra-
215 - 23O 89 lin-Hydrochlorid
29) 2-(l-Imidazolyl)-l-(4-methyl-
benzyloxy)-indan- 1?6 - ΙδΟ 40
Hydrochlorid
raethoxybenzyloxy)-indan- I50 - 153 50
Hydroch lorid
l-(2-Chxor-Denzyloxy)-2-(l-
imidazolyl)-indan-Hydro- 145 - 153 ^
chlorid
32) 1-(4-Chlor-benzyloxy)-2-
(1-imidazolyl)-indan- l82 - I90 55
Hydrochlorid
33) l-(2,4-Dichlor-benzyloxy)-2-(l-irr.idazolyl)
-indan- 169-175 30 Hydrochlorid
34) l-(2,6-Dichlor-benzyloxy)-2-(l-imidazolyl)-indan-I7I
- 178 10 Hydrochlorid
35) l-(4-Dron-benzyloxy)-
2-(l-irr.idazolyl)-indan- l82 - I86 33
Hydrochlorid
409811/1140
Beisp.
SCHERiNG AG
- 15 -
Subs tanz
Schmelzpunkt /°c/ Ausbeute ß'J
6-Chlor —2-(1-imidazolyl)-l-(4-methylbenzyloxy)-23O
- 2-32 indan-Hydrochlorid
6-Chlor—2-(1-imidazolyl)-l-(4-methoxybenzylqxy)-83
- 85 indan- Hydroperchlorat
6-Chlor —1-(2-ehlor-benzyloxy)^^ 1-imidazolyl)- 156 indan-Hydrochlorid
6-Chlor —l-(2,4-Dichl or —
benzyloxy)-2-(1-imidazolyl)- 110 indan-Hydrochlorid
- 120
6-Chlor—1-(2,6-Dichlor — 186 - I90
benzyloxy) -2-( 1-iniidazolyl) indan-Hydrochlorid
-1I-, 6-Dichlor —-1- (2,6-Dichlor —
benzyloxy)-2-(1-imidazolyl)-indan-Hydrochlorid I86 - 202
benzyloxy)-2-(1-imidazolyl)-indan-Hydrochlorid I86 - 202
17
17
17
25
Beispiel 4-2
g 2-(l-Irnidazolyl)-l-tetralol wird in 5 ml Dimethylformamid
mit 0,23 g einer Natriumhydrid-Ölsuspension (50 cfo Natriumhydrid)
versetzt. Man rührt 1 Stunde bei Raumtemperatur und setzt dann
unter Eiskühlung 1,6 g p-Toluolsulfonsäure-( p-brombenzyl)-ester
zu. Danach rührt man noch eine Stunde bei 50° C μγΔ arbeitet
das Gemisch wie in Beispiel 1 auf. Man erhält so 3OO mg l-(4-Brcnbouzyloxy)-2-(
1-imidazolyl)-tetralin vorn Schmelzpunkt
110 - 111° C.
- IC -
40981 1 /1 UO
SCHERINGAG
a - Patentabteilung
Beispiel 4"?
Salbe zur äußerlichen Anwendung folgender Zusammensetzung:
1,00 % 7-Chlor-l-(2,6-dichlor-benzyloxy)-2-imidazolyltetralin-Hydrochlorid
5,00 f> Bienenwachs, weiß, D.A.B. 6
5,00 % Wollfett, wasserfrei, D.A.B.6
20,00 fo Vaselin, weiß, D.A.B. 6
25,00 fo Amphocerin K "Qehydag"
13,98 Ü Paraffin, flüssig, D.A.B. 6
30,00 fo. Wasser, entsalzt,
0,02 % Chypre Nr. 6466, Haarmann und Reimer
- 16 -
4098 1 1 / 1 1
Claims (1)
- SCHERINGAGPatentabteilung-Vf-IfPatentansprüche LLJ Verbindungen der allgemeinen Formel IN-/—\l7 R6v;orinR-, undp gleich oder verschieden sind und Wasserstoff oder Halogenatome bedeuten,, R1., Rr, Rg und R„ gleich oder verschieden sind und . Wasserstoffatome, Halogenatome, Nitrogruppen, Alkylgrunpen mit 1 - K C-Atomen, Alkoxygruppen mit 1 - 4 C-atorr.en oder Pheny!gruppen bedeuten oder 2 benachbarte Substituents susamtncn mit dem aromatischen Ring einen Hapht-halinrlng. bilden und4 0981 1/1 UO— IY —BAD22U761SCHERINGAGPatentabteilungη 1 oder 2 ist,sowie deren Salze mit pharmakologisch verträglichen Säuren, als trans- und cis-Isomere sowie als Gemische der beiden Isomeren.2) l-Benzyloxy-2-(l-imidazolyl)-tetralin.3) 2-(l-Irnidazolyl)-i-(4 — methylbenzyloxy)-tetralin.4) l-(2 ,5 —Dimethylbenzyloxy)-2-(l-imidazolyl)-tetralin.5) l-( 3,4-Diir,ethylbenzyloxy)-2-(l-imidazolyl)-tetralin.6) 2-(l-Imidazolyl)-l-(4-methoxybenzyloxy)-tetralin.7) 2-(l-Imidazolyl)-l-(3-nitrobenzyloxy)-tetralin.8) 1- (4-Fluor-benzyloxy) -2- (imidazolyl) -t e trali --.9) l-(2-Chlor-benzyloxy)-2-(l-imidazolyl)-tetralin.10) l-(3-Chlor-benzyloxy)-2-(l-imidazolyl)-tetralin.11) 1-(4-Chlor-benzyloxy)-2-(l-imidazolyl)-tetralin.12) l-(2,5-Dich]or-benzyloxy)-2-(l-imidazolyl)-tetralin.
l-(3i 4-Dichlor-benzyloxy)-2-(l-imidazolyl)-t?tralin. l-(3>4-Dichlor-bcnzyloxy)-2-(l-imidazolyl)-tetralin.15) l-(3,5-Dichlor-benzyloxy)-2-(l-imidazolyl)-tetralin.16) l-(4.-Broin-ßenzyloxy )-2-( l-imidazolyl)-tetralin.17) 7-Chlor -2-(imidai-.olyl)-l-(4-metho:iybenzyloxy)-tetralin./»098 1 1/1140SCJHERiNGAGPatentabteilung18) 7-Chlor —1-(2-chlor-benzyloxy)-2-(imidazQlyl)-tetralin.19) !-(^^-DxmethylbenzyloxjO-^-Cl-iniidazolylJ-tetralin-Hydrochlorid.20) 1-(5,4-Dimethylbenzyloxy)-2-(1-imidazolyl)-tetralin-Hydrochlorid·21) 2-(1-Imidazolyl)-l-(2-phenylbenzyloxy)-tetralin-Hydrogens22) 2-(l-IrrtIdazolyl) -l-(4-phenylbenzyloxy) -tetralin-Hydrochlorid 2^) 2-( 1-Irnidazolyl) -l-(l-naphthylmetboxy) -tetralin-Hydrochlorid24) l-(2,4-Biehlor»benzyloxy)-2~{1-imidazolyl)-tetralin-Hydrociilorid.25) l-(2i6-Dichlor-benzyloxy)-2-(1-imidazolyl)-tetralin-Hydrochlorid *26) 7-Chlor— 2-(l-:.rnidazolyl)-l-{4-methylbenzyloxy)-tetralin-Hydr O'jhlorid.27) 7-Chlor —l-(2-ehlor-benzyloxy)-2-(l-imidazolyl)-tetralin-Hydr o.-;hlorid.28) 7-Chlor ~l-(2,4-dichlor-benzyloxy)-2-(l-iniidazolyl)-tetralin-Hydrcjhlorid.29) 7-Chlor —!-(a^j-dichlor-benzyloxyj^-i 1-imidazolyl) tetralin-Hydrochlorid.2-(l-Iir.idazolyl)-l-(4-taethylbGnzyloxy)-indan-Hydrochlorid. 2-(l~Ir:;idozv.-»ly L)-l-(Jl-!i5ethoxyben^yloxy)-indan-Hydrochlorid- 19 409811/114022U761 SCHERINGAG_ τ* _ PatentabteilungXO32) l-(2-Chlor-tjenzyloxy)-2-(l-imidazolyl)-indan-Hyclrochlorid.23) l-(4-Chlor-ben3yloxy)-2-(l-imidazolyl)-indan-Hydrochlorid.34) l-(2i^-Dichlor-benzyloxy)-2-(l-irnidazolyl)-indan-Hydrochlorid.35) l-(2,6-Dichlor—benzyloxy)-2-(l-imidazolyl)-indan-Hydrochlorid.36) l-(4-Brom-benzyloxy)-2-(l-imidazolyl)-indan-Hydrochlorid.6-Chlor'~2-(l-imidazolyl)-l-(if-methylbenzyloxy)-indan-Hydrochlorid.6-Chlor—2-(l-imidazoly I)-I- (4-methoxybenzy loxy)-indan-Hydroperchlorat.39) 6-Chlor —l-(2-chlor-Denzyloxy)-2-(l-imida;:olyl)-indan-Hydrochlorid.40) 6-Chlor —1-( 2,4-dichlor-benzy loxy) -2- (l-iriidazolyl) -indan-Hydrochlorid.41) 6-Chlor —l-(2,6-dichlor-benzyloxy)-2-( l-ir.!idazolyl)-indan-Hydrochlorid.42) 4,6-Dichlor—1-(2,6-d ich lor-benzy loxy)-2-1.1-imidazolyl)-indan· Hydrochlorld.43) Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel I, dadurch gekennzeichnet, daß man Verbindungen der allgemeinen Formel TI- 20 -40981 1 /1 UOSCHERINGAGPatentabteilungOHN-II,, und Rp und η die obenangegebene Bedeutung haben mit einer Alkalibase und mit einer Verbindung der allgemeinen Formel IIIX -CH2 -III,R-,, Uj1, R1-, R^ und R die obenangegebene Bedeutung haben undHalogen oder eine reaktive Estergruppe bedeutet,,umsetzt, und anschließend gegebenenfalls die erhaltenen ii'JuiVien mit pharmakologisch verträglichen Säuren in ihreoal;',o'führt.- 21 -Α098117Ί-140BAD22U761SCHERING AGPatentabteilung- ai -44) Arzneimittel, gekennzeichnet durch den Gehalt an einer oder mehreren Verbindungen der Ansprüche 1 bis 42 als Wirkstoff und den in der galenischen Pharmazie üblichen Zusätzen.40981 1 / 1 UO
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