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DE224446C - - Google Patents

Info

Publication number
DE224446C
DE224446C DENDAT224446D DE224446DA DE224446C DE 224446 C DE224446 C DE 224446C DE NDAT224446 D DENDAT224446 D DE NDAT224446D DE 224446D A DE224446D A DE 224446DA DE 224446 C DE224446 C DE 224446C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
carbide
water
sieve
space
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT224446D
Other languages
English (en)
Publication of DE224446C publication Critical patent/DE224446C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H1/00Acetylene gas generators with dropwise, gravity, non-automatic water feed

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■Ja 224446 KLASSE 26 δ. GRUPPE
Acetylenentwickler mit rotierender Siebtrommel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1909 ab.
Acetylenentwickler mit sich drehender Siebtrommel für das Carbid, aus der die Carbidasche durch die Siebmaschen fällt, sind bekannt. Dabei besteht die Trommel aus einem ungeteilten geschlossenen Siebzylinder, auf welchen das Wasser von oben tropft.
Durch eine derartige Einrichtung entstehen jedoch im praktischen Gebrauch Nachteile; denn bei längerer Brenndauer einer Gasflamme
ίο vermag eine solche Siebtrommel nicht mehr alle sich bildende Carbidasche auszuscheiden, weil die auf die Asche fallenden Wassertropfen einen Schlamm bilden.
Durch diesen Umstand gehen die Vorteile der Trocknung des entwickelten Gases an dem darüber lagernden unzersetzten Carbid verloren. Die Erfindung ermöglicht die Abscheidung des. aus der Zersetzung zwischen Carbid und Wasser verbleibenden Rückstandes, der Carbidasche, unmittelbar nach seiner Entstehung, so daß eine Ansammlung feuchter Asche im Carbidbehälter nicht stattfindet und auch die Gasentwicklung sofort nach Unterbrechung des Wasserzuflusses aufhört.
Zu diesem Zweck wird eine zweiteilige zylindrische Siebtrommel angewendet, deren Umfläche auf dem ganzen Wege der Peripherie unterbrochen ist, um bei der Drehung der Trommel einen Raum freizulassen, auf dem das Carbid in eine direkte Berührung mit der Mündung des Wasserzuführrohres gebracht wird.
Der Zutritt des Tropfwassers zum Carbid befindet sich unterhalb der Trommelachse. Der auf der Umfläche der Siebtrommel gelassene
.35 Zwischenraum, in den das Wasser eingeleitet wird, ist bei einflammigen Acetylenlampen, welche mir wenig Wasser benötigen und eine unbedeutende Kalkascheausscheidung haben, in die Mitte, d. h. gleich weit von den beiden Trommelenden verlegt.
Dadurch ergeben sich zwei glockenähnliche, gleichgroße Hälften, welche auf einer Achse gelagert sind und an der Stelle des Zwischenraumes ihre Öffnungen einander zukehren.
Mit dieser Anordnung wird erreicht, daß eine Überfüllung der Trommel *und ihre Sprengung . durch die Zersetzungsrückstände des Carbids völlig ausgeschlossen ist und auch die Carbidkörner bei der nur möglichen Hälftefüllung der Trommel genügend Bewegungsfreiheit für die Aussiebung der Carbidasche behalten.
In der Zeichnung ist der Acetylenentwickler in zwei Figuren, in Seiten- und Vorderansicht, im Quer- und Längsschnitt beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt.
In einem Gehäuse G ist auf einer durch einen äußeren Antrieb sich drehenden Achse eine zweiteilige zylindrische Siebtrommel S, S1 (Fig. 2) angeordnet, welche in der Mitte ihres Umfanges mit einem Zwischenraum ζ versehen ist, in den das zur Zersetzung des Carbids erforderliche Tropfwasser durch einen Drahtbügel B (Fig. 1) am Unteren Teile der Siebtrommel einmündet.
Die Beschickung der Trommel erfolgt nun dadurch, daß man die Lampe umlegt, den Deckel D abnimmt und den oberen Teil — die obere Hälfte — der Siebtrommel herauszieht.
Darauf wird der untere Teil der Trommel mit entsprechend grobkörnigem Carbid eben angefüllt oder leicht angehäuft.
Da beide Trommelteile gleichen Rauminhalt haben, so ist nach dem folgenden Wiederaufstecken des oberen Teiles und dem Aufstellen der Lampe die Trommel stets nur halb angefüllt. Diese Füllungsweise ist zur Erzielung der rollenden Bewegung der Carbidkörner unerläßlich, und da unten an der Trommelperipherie, ■ an der Stelle der Wasserzuführung, stets reine Carbidkörner angerollt werden, so wird auch
ίο während der. Zersetzung des Carbids und durch das Schleifen des Bügels B an den Carbidkörnern alle Carbidasche sofort abgestreift und durch die Sieböffnungen bzw. den Zwischenraum ausgeschieden.
Für mehrflammige Apparate und für einen größeren Gasbedarf können auf dieselbe Achse zwei oder mehr zweihälftige Trommeln mit ebensoviel Wassermündungen nebeneinander aufgesetzt werden.
Ebenso ist es möglich, eine solche Siebtrommel statt mit nur einem Zwischenraum mit mehreren Unterbrechungen auf der Peripherie zu versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Acetylenentwickler mit rotierender Siebtrommel als Carbidbehälter, gekennzeichnet durch die Anordnung einer zwei- oder melir-. teiligen Siebtrommel (S, S1), deren Umfläche auf dem ganzen Wege der Peripherie unterbrochen ist, um bei der Drehung der Trommel einen Raum freizulassen, auf dem das Carbid in eine direkte Berührung mit der Mündung der Wasserzuführung gebracht wird und der Zutritt des Tropfwassers durch einen Drahtbügel (B) unterhalb der Trommelachse in den Zwischenraum (z) eingeleitet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT224446D Active DE224446C (de)

Publications (1)

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DENDAT224446D Active DE224446C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE224446C (de)

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