DE224446C - - Google Patents
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- DE224446C DE224446C DENDAT224446D DE224446DA DE224446C DE 224446 C DE224446 C DE 224446C DE NDAT224446 D DENDAT224446 D DE NDAT224446D DE 224446D A DE224446D A DE 224446DA DE 224446 C DE224446 C DE 224446C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10H—PRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
- C10H1/00—Acetylene gas generators with dropwise, gravity, non-automatic water feed
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■Ja 224446 KLASSE 26 δ. GRUPPE
Acetylenentwickler mit rotierender Siebtrommel.
Acetylenentwickler mit sich drehender Siebtrommel für das Carbid, aus der die Carbidasche
durch die Siebmaschen fällt, sind bekannt. Dabei besteht die Trommel aus einem ungeteilten
geschlossenen Siebzylinder, auf welchen das Wasser von oben tropft.
Durch eine derartige Einrichtung entstehen jedoch im praktischen Gebrauch Nachteile;
denn bei längerer Brenndauer einer Gasflamme
ίο vermag eine solche Siebtrommel nicht mehr
alle sich bildende Carbidasche auszuscheiden, weil die auf die Asche fallenden Wassertropfen
einen Schlamm bilden.
Durch diesen Umstand gehen die Vorteile der Trocknung des entwickelten Gases an dem darüber
lagernden unzersetzten Carbid verloren. Die Erfindung ermöglicht die Abscheidung
des. aus der Zersetzung zwischen Carbid und Wasser verbleibenden Rückstandes, der Carbidasche,
unmittelbar nach seiner Entstehung, so daß eine Ansammlung feuchter Asche im Carbidbehälter
nicht stattfindet und auch die Gasentwicklung sofort nach Unterbrechung des Wasserzuflusses aufhört.
Zu diesem Zweck wird eine zweiteilige zylindrische Siebtrommel angewendet, deren
Umfläche auf dem ganzen Wege der Peripherie unterbrochen ist, um bei der Drehung der Trommel
einen Raum freizulassen, auf dem das Carbid in eine direkte Berührung mit der Mündung des
Wasserzuführrohres gebracht wird.
Der Zutritt des Tropfwassers zum Carbid befindet sich unterhalb der Trommelachse. Der
auf der Umfläche der Siebtrommel gelassene
.35 Zwischenraum, in den das Wasser eingeleitet wird, ist bei einflammigen Acetylenlampen,
welche mir wenig Wasser benötigen und eine unbedeutende Kalkascheausscheidung haben,
in die Mitte, d. h. gleich weit von den beiden Trommelenden verlegt.
Dadurch ergeben sich zwei glockenähnliche, gleichgroße Hälften, welche auf einer Achse
gelagert sind und an der Stelle des Zwischenraumes ihre Öffnungen einander zukehren.
Mit dieser Anordnung wird erreicht, daß eine Überfüllung der Trommel *und ihre Sprengung
. durch die Zersetzungsrückstände des Carbids völlig ausgeschlossen ist und auch die Carbidkörner
bei der nur möglichen Hälftefüllung der Trommel genügend Bewegungsfreiheit für die
Aussiebung der Carbidasche behalten.
In der Zeichnung ist der Acetylenentwickler in zwei Figuren, in Seiten- und Vorderansicht,
im Quer- und Längsschnitt beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt.
In einem Gehäuse G ist auf einer durch einen äußeren Antrieb sich drehenden Achse eine zweiteilige
zylindrische Siebtrommel S, S1 (Fig. 2) angeordnet, welche in der Mitte ihres Umfanges
mit einem Zwischenraum ζ versehen ist, in den das zur Zersetzung des Carbids erforderliche
Tropfwasser durch einen Drahtbügel B (Fig. 1) am Unteren Teile der Siebtrommel einmündet.
Die Beschickung der Trommel erfolgt nun dadurch, daß man die Lampe umlegt, den
Deckel D abnimmt und den oberen Teil — die obere Hälfte — der Siebtrommel herauszieht.
Darauf wird der untere Teil der Trommel mit entsprechend grobkörnigem Carbid eben angefüllt
oder leicht angehäuft.
Da beide Trommelteile gleichen Rauminhalt haben, so ist nach dem folgenden Wiederaufstecken
des oberen Teiles und dem Aufstellen der Lampe die Trommel stets nur halb angefüllt.
Diese Füllungsweise ist zur Erzielung der rollenden Bewegung der Carbidkörner unerläßlich,
und da unten an der Trommelperipherie, ■ an der Stelle der Wasserzuführung, stets reine
Carbidkörner angerollt werden, so wird auch
ίο während der. Zersetzung des Carbids und durch
das Schleifen des Bügels B an den Carbidkörnern alle Carbidasche sofort abgestreift und
durch die Sieböffnungen bzw. den Zwischenraum ausgeschieden.
Für mehrflammige Apparate und für einen größeren Gasbedarf können auf dieselbe Achse
zwei oder mehr zweihälftige Trommeln mit ebensoviel Wassermündungen nebeneinander aufgesetzt
werden.
Ebenso ist es möglich, eine solche Siebtrommel
statt mit nur einem Zwischenraum mit mehreren Unterbrechungen auf der Peripherie
zu versehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Acetylenentwickler mit rotierender Siebtrommel als Carbidbehälter, gekennzeichnet durch die Anordnung einer zwei- oder melir-. teiligen Siebtrommel (S, S1), deren Umfläche auf dem ganzen Wege der Peripherie unterbrochen ist, um bei der Drehung der Trommel einen Raum freizulassen, auf dem das Carbid in eine direkte Berührung mit der Mündung der Wasserzuführung gebracht wird und der Zutritt des Tropfwassers durch einen Drahtbügel (B) unterhalb der Trommelachse in den Zwischenraum (z) eingeleitet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE224446C true DE224446C (de) |
Family
ID=485177
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT224446D Active DE224446C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE224446C (de) |
-
0
- DE DENDAT224446D patent/DE224446C/de active Active
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