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DE2243819A1 - Verfahren zum verbinden von draehten aus verbundmaterial - Google Patents

Verfahren zum verbinden von draehten aus verbundmaterial

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Publication number
DE2243819A1
DE2243819A1 DE2243819A DE2243819A DE2243819A1 DE 2243819 A1 DE2243819 A1 DE 2243819A1 DE 2243819 A DE2243819 A DE 2243819A DE 2243819 A DE2243819 A DE 2243819A DE 2243819 A1 DE2243819 A1 DE 2243819A1
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DE
Germany
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wire
copper
wire ends
connection point
metal
Prior art date
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Pending
Application number
DE2243819A
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English (en)
Inventor
Carl Bergman
Erik Dipl Ing Enroth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB Norden Holding AB
Original Assignee
ASEA AB
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Publication date
Application filed by ASEA AB filed Critical ASEA AB
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Pending legal-status Critical Current

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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K20/00Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
    • B23K20/02Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating by means of a press ; Diffusion bonding
    • B23K20/028Butt welding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F15/00Connecting wire to wire or other metallic material or objects; Connecting parts by means of wire
    • B21F15/02Connecting wire to wire or other metallic material or objects; Connecting parts by means of wire wire with wire
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)
  • Non-Insulated Conductors (AREA)
  • Wire Processing (AREA)
  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)
  • Wire Bonding (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE ^ g
DiPWNOt RICHARD SCHLEE ^-SS^frÄssJJ
DiPL-iNG. HELMUT MISSLING telefon: (ρβιυ τιοιβ
DR.-ING. JOACHIM BOECKER S/B 11.278
Allmänna Svenska Elektriska Aktiebolaget? Västeras/Schweden
Verfahren zum Verbinden von drähten aus Verbundmaterial
Sie Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Verbinden von Drähten aus Verbundmaterial mit einem Kern aus Aluminium und einem Mantel aus Kupfer, wobei zwei Drahtenden zusammengefügt werden, vorzugsweise durch Kaltstumpfschweißen, so daß die Kerne der beiden Drahtenden homogen übergehen und die Verbindungsstelle, nach dem Entfernen eines evtl. dort gebildeten Wulstes, mit einem Belagmetall in IOrm von Kupfer oder anderem metallischen Material mit guten plastischen Bearbeitungseigenschaften und guten elektrischen Kontakteigenschaften, z.B. Silber oder Gold, belegt wird.
Beim Ziehen von Draht auf einer Ziehbank zur. Herstellung von Draht mit kleineren Durchmessern ist es üblich, daß man sukzessive Stücke des dickeren Drahtes verbindet, um den Ziehprozeß kontinuierlich zu machen und den feineren Draht in unbegrenzten. Magen herstellen zu können. Es ist besonders
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wünschenswert, diese Methode bei der Herstellung von Verbunddraht mit einem Kern aus Aluminium und einew Mantel aus Kupfer verwenden zu "können, nicht auletzt deshalb, weil es zweckmäßig ist, die erste Generation Draht aus diesem Material mit einem Durchmesser von 5 bis 10 mm durch hydrostatisches Strangpressen herzustellen. Dabei erhält man Material in begrenzten Längen, das für die meisten Verwendungszwecke auf feinere Dimensionen gezogen werden
Es hat sich als sehr schwierig erwiesen, Draht aus kupferumhüllt em Aluminium auf solche Weise zu verbinden, daß der Draht gezogen werden kann und die Verbindungsstelle nach deji Ziehen zufriedenstellende elektrische, mechanische und physikalische Eigenschaften hat. Das Verbinden mit rtilfe von Schweißmethoden, bei denen der Draht erwärmt wird, hat zu solchen Veränderungen an der Verbindungsstelle geführt, daß der Draht beim Ziehen reißt. Eine hierzu stark beitragende Ursache ist, daß sich beim Erwärmen des Drahtes leicht harte und spröde Legierungen zwischen den Komponenten bilden. Man hat daher versucht, solche Methoden zu vermeiden, bei densn der Draht auf hohe Temperatur erwärmt wird.
So ist es bekannt, Draht aus kupferumhUlltem Aluminium durch Kaltstumpf schweißen (Kaltstauchschweißen) von A-luminiu-ukernen an den Drahtenden, die verbunden werden sollen, zusamrnenzvu-
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fügen, und das Kupfer, das von der "Verbindungsstelle im Anschluß an aas Kaitstumpfschweißen entfernt wirdj durch neues Kupfer zu ersetzen. Das geschieht durch Anbringen einer Kupferhülse über der freigelegten Aluminiumflache und den angrenzenden Heilen, des Kupfermantels und Zusarnmenfügung der Hülse mit dem illuminiumkern und dein Kupfermantel durch Sprengschwei.Sen. Der Sprengstoff wird dabei wie eine Außenhülse U:.n aie Kupferhülse gelegt, die eine etwas größere Materialdicke hat als der Kupfermantel des Drahtes. Bs hat sich jedoch gezeigt ? daß auch diese Methode Hachteile hat. Es können nämlich in gewissen fällen Schwierigkeiten dabei auftreten, Verbindungsstellen mit einer reproduzierbar guten Verbindung zwiscHen dem an der Verbindungsstelle aufgelegten Kupfer und dem darunterliegenden Aluminium au erhalten. Dies kann dazu führen, daß das aufgelegte Kupfer beim Ziehen abgeschält wird oder abblättert. 13s sei noch erwähnt5 daß ein elektrolytisches Auftragen von Kupfer an der Verbindungsstelle bedeutend schlechtere liesultate ergibt als die beschriebene Sprengmethode, da die Verbindung mit dem Aluminiu-n. vollkommen unbefriedigend wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art vorzuschlagen, mit dem eine bessere Verbindung zwischen dem aufgetragenen Material und dem Kern erreicht wird als dies mit den bekannten Verfahren der Pa
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Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß das Belaginetall mittels Kathodenzerstäubung aufgebracht wird. Hierbei ist, nachdem die Kerne der Drahtenden zusammengefügt worden sind, keingiürwärmung nötig, die zu der Bildung von spröden Legierungsschichten führt. Auch die Zerstäubung wird unter der genannten schädlichen Temperatur ausgeführt. Die bessere Bindung ist dem großen Energieinhalt der Kupferatome beim Aufprallen auf die AluminiuTifläche zuzuschreiben, und der Eigenschaft, daß die Kupferschicht an jedem Punkt effektiv auf der Unterlage verankert wird. Eine mechanische Belastung der Kupferschicht wird dadurch gleichmäßig über die ganze Verbindungsstelle verteilt. Das führt dazu, daß die Tendenz der Kupferschicht, beim Ziehen abgeschält zu werden oder abzublättern, bedeutend geringer wird. Eine andere wichtige Eigenschaft der Kathodenzerstäubungsmethode ist, daß es möglich wird, eine beliebige Dicke der aufgetragenen Kupferschicht herzustellen. Man hat also, im Gegensatz zu dem, was bei der Sprengmethode der Fall ist, die Möglichkeit, bei Bedarf sehr dünne Kupferschichten aufzubringen. Eine solche dünne Kupferschicht, die fest an der Unterlage verankert ist, folgt einer lOrmveränderung der Unterlage leichter ohne Beschädigung als eine dickere Schicht.
Außer durch Kaltstumpfschweißen können die Drahtenden u.a. durch Friktionsscliweißen oder Elektronenstrahlschweißen
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zusammengefügt werden. ■
Wie gesagt, können außer Kupfer auch andere Belaginetalle verwendet werden. Bedingung is1r, daß sie plastisch deformierbar sind, so.daß sie der Έormveränderung des Drahtes ' heim Ziehen folgen können, ohne zu reißen, sowie außerdem, daß sie gute Kontakteigensehaften haben und damit einen niedrigen Übergangswiderstand zu dem Anschlußorgan. Dies setzt voraus, daß sie an der Luft nicht mit isiierenden Oxidschichten überzogen werden, sowie daß sie in sich selbst eine ausreichende elektrische Leitfähigkeit haben. Außer Kupfer, das vorgezogen wird, sind u. a. Silber, Gold, Zinn und mehrere Zinnlegierungen mit mehr als 50 Gewichtsprozenten Zinn anwendbar.
Gemäß einer vorteillsften Ausführungsform der Erfindung wird der Kupfermantel an den zu verbindenden Drahtenden entfernt, ehe die Kerne der betreffenden Drahtenden zusammengefügt werden. Bs hat sich zum Erreichen einer Verbindungssteile guter Qualität als besonders zweckmäßig erwiesen, daß der Kupfermantel auf jedem Drahtende, z.B. durch schneidende Bearbeitung oder Schleifen zu den Enden hin verjüngt wird, ehe das Belagmetall aufgebracht wird. , .
Das Belagmetall kann, wie aus obigem hervorgeht, in Form einer dünnen Schicht aufgetragen werden. Die Schicht kann
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wesentlich dünner Bein als der Mantel des Drahtes und mit Vorteil in einer Blöke von 0,1 bis 100/U aufgetragen werden. In vielen Fällen wird eine Dicke von 0,1 bis 10/U bevorzugt. Zumindest bei der Verwendung einer Belagmetallsohicht, die wesentlich dünner als die Dicke des Mantels ist, ist es zweckmäßig, die Drahtenden beim Zusammenfügen zu stauchen, so daß der Durchmesser des Kerns an der Verbindungsstelle mindestens genau so groß wird wie der ursprüngliche Durchmesser des Drahtes, sowie daß evtl. über den ursprünglichen Drahtdurchmesser vorragende Teile entfernt werden, ehe der Belag aufgetragen wird.
Die Erfindung wird im folgenden durch Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der beigefügten Zeichnung- iiä'ier beschrieben. Es zeigen;
Fig. 1 im Längsschnitt zwei Drahtenden, die verbunden werden sollen,
Pig. 2 dieselben Drahtenden, nachdem sie zum Zusammenfügen vorbehandelt worden sind,
Pig. 3 die vorbehandelten Drahtenden in einem Verbindungswerkzeug vor dem Zusammenfügen,
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Pig. 4 die ans dear Werkzeug herausgenommenen, miteinander verbundenen Drahtenden,
Fig. 5 dieselben Drahtenden nachbehandeln zwecks Auftragen des.Belagmetalle,
ig. 6 dieselben Drahtenden mit Kupfer belegt und
. 7 eins seheinatische Skizze einer Kathodenzerstäubungsvorrichtung, mit der das Auftragen ausgeführt werden kann.
Die miteinander zu verbindenden Drahtenden sind in Ji1Ig. 1 gezeigt. Jeder Draht hat einen Kern la bzw. 1b aus Aluminium, sowie einen Mantel 2a bzw. 2b aus Kupfer. Bei dem als Beispiel beschriebenen I1SiIl ist der Durchmesser des Drahtes 8 mm und die ^Schichtdicke des Mantels 0,3 mm. Vor dem Zusammenfügen wird der Kupfermaiitel am Ende jedes Drahtendes entfernt, wie dies aus 3?ig. 2 hervorgeht, so daß eine freigelegte Aluminiumfläche 3a bzw. 5b entsteht. Weiter wird der Kupfermaiitel in dem Bereich 4a bzw. 4b an der- freigelegten-Aluminiumfläche abgeschrägt-, so daß die Dicke des Hanteis zu de.? freigelegten Alumiiiiuiüflache hin allmählich almirwit. ·
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Pie beiden Drahtenden, werden danach gemäß Fig. 3 mit Backen 5a bzw. 5b erfaßt, an denen eich Greifflachen 6a bzw. 6b befinden. Die Drahtenden werden mittel· der Backen mit einem Brück, der die Fließgrenze für Aluminium weθentlich übersteigt, zusammengepreßt. Die Backen sind mit Hohlräumen 7a bzw. 7b sum Aufnehmen von Graten und mit Schneiden versehen, die den Grat abschneiden. Beim Pressen fließen die Kerne 1a und 1b zusammen, so daß sie homogen ineinander übergehen, was bedeutet, daß der Kern an der Verbindungsstelle eine genau so gute Festigkeit erhält wie der Kern im übrigen. Gleichzeitig werden, wie aus Fig. 4 hervorgeht, die Kerne der Drahtenden gestaucht, so daß die Verbindungsstelle 8 der Kerne einen größeren Durchmesser bekommt als der Draht selbst. Die Verbindungsstelle wird dann z.B. mit Sohmirgeltuch geglättet, so daß der zusammengefügte Draht eine gleichmäßige Oberfläche bekommt, wie dies aus Fig. 5 hervorgeht. Der Draht ist nun fertigbehandelt zum Auftragen des Belagmetalls. Das Belagmetall, im vorliegenden Fall aus Kupfer bestehend, wird durch Kathodenzerstäubung auf die Verbindungestelle 8, an der das Aluminium an die Oberfläche des Drahtes kommt und auf die angrenzenden Teile des Kupfermantels 2a bzw. 2b aufgetragen. Der Belag, in Fig. 6 mit 9 bezeichnet, ist sehr dünn; seine Dicke beträgt nur einige /u. Die Dicke ist also in der Zeichnung stark vergrößert. Die Dickenzunahme an der Verbindungsstelle ist so unbedeutend, daß sie das Ziehen des Drahtes in einer
Ziehmaschine nicht beeinträchtigt.
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Beim Auftragen des B3.agmetalls kann die in fig«, 7 sehematiseh gezeigte Kathodenzerstäubungsausrüstung verwendet wercten. Sie umfaßt eine Kammer 10, die Argon unter niedrigem Druck enthält. In der Kammer sind eine Antikathode 11 und ein Substrathalter 12 angeordnet, beide haben Anschlußleiter 13 bzw» 14 für elektrischen Strom. Die Kathode 11 besteht aus dem Material, das zerstäubt werden soll, im vorliegenden Fall also Kupfer, sowie einem Halter für dieses Material. Auf dem Substrathalter
zu
ist der/beschichtende Gegenstand 15 angeordnet, &»he in diesem Fall die in Jig. 5 gezeigt© Drahtyerbindungsstelle. Der Draht ist beiderseits der Verbindungsstelle auf Spulen 16 und 17 gewickelt, die mit nicht gezeigten Motoren drehbar sind, und zwar derart, daß sich der Draht in der Kammer 10 um seine Achse drehen kann. Der Draht läuft durch vakuumdichte Durchführungen 18 und 19 durch die Wände der Kammer. In der Kammer ist außerdem ein verschiebbarer Schirm 20 angeordnet, der sowohl in dem Bereich zwischen Kathode und Substrathalter als auch außerhalb dieses Bereiches angeordnet werden kann. In der Zeichnung ist dies dadurch dargestellt, daß der Schirm in einer vakuumdichten Durchführung 22 um eine vertikale Welle 21 drehbar ist. .
Die Kathodenzerstäubungsanordnung arbeitet auf die Weise, daß das in der Kammer befindliche Argongas ionisiert wird,
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wenn an die Kathode 11 und den Substrathalter 12 eine Spannung angelegt wird. Die sich bildenden positiven Ionen werden von der negativ geladenen Kathode angezogen. Dabei werden aus der Kathode Atome losgeschlagen, in diesem fall Kupferatome. Die Kupferatome bewegen sich quer durch die Kammer und treffen den Gegenstand 15, d.h. die Drahtverbindungaatelle, die sich gegen den Substrathalter 12 stützt. Beim Aufprallen auf die Verbindungsstelle bilden die Kupferatome auf der Verbindungsstelle einen Belag aus Kupfer. Indem man den Draht mindestens einmal rotieren läßt, erhält man um die ganze Verbindungsstelle herum einen Belag.
Während des oben beschriebenen Verlaufes wird der Schirm 20 nioht verwendet. Er befindet sich dabei in einer Lage außerhalb des Bereiches zwischen Kathode und Substrathalter. Der Schirm wird bei sogti. Ionenätzung benutzt, bei der die Zerstäubung umgekehrt vorgenommen wird. Beim Ionenätzen sind die Pole entgegengesetzt, so daß der Substrathalter 12 negativ und der Teil 11 positiv ist. Die in der Kammer erzeugten Ionen bombardieren dann anstatt dessen den Gegenstand 15 t wobei sie von seiner Oberfläche Verunreinigungen abschlagen, z.B. Oxide. Der Schirm 20, der bei dieser Betriebsweise in eine Lage zwischen Teil 11 und Substrathalter verschoben ist, fängt die Verunreinigungen auf.
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Beim Belegen der Verbindungsstelle gemäß der vorliegenden Erfindung ist es zweckmäßig, vor dem eigentlichen Kathodenzerstäubungsprozeß ein lonenätzen vorzunehmen, um an der Verbindungsstelle das Oxid von dem Aluminium zu entfernen. Nach dem lonenätzen wird der Schirm aus dem Bereich zwischen Kathode 11 und Substrathalter entfernt und die Pole werden umgekehrt, so daß die Kathode negativ und der Substrathalter positiv geladen wird. Dadurch wird das Belegen der Verbindungsstelle mit Kupfer in Gang gesetzt, die dank des vorhergegangenen Ioneneätzens frei von Verunreinigungen ist.
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Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    1y Verfahren zum Verbinden von Drähten aus Verbundmaterial mit einem Kern aus Aluminium und einem Mantel aus Kupfer, wobei zwei Drahtenden zusammengefügt werden, vorzugsweise durch Kaltstumpfschweißen, so daß die Kerne der beiden Drahtenden homogen ineinander übergehen und die Verbindungsstelle, nach dem Entfernen eines evtl. dort gebildeten Wulstes, mit einem Belagmetall in Form von Kupfer oder anderem metallischen Material mit guten plastischen Bearbeitungseigenschaften und guten elektrischen Kontakteigenschaften, z.B. Silber oder Gold, belegt wird, dadurch gekenuKeicliTEfc, daß das Belagmetall (9) mittels Kathodenzerstäubung aufgebracht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupfermantel (2a, 2b) an den zu verbindenden Drahtenden entfernt wird, ehe die Kerne (1a, 1b) zusammengefügt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupfermantel (2a, 2b) an jedem Drahtende z.B. durch schneidende Bearbeitung oder Schleifen zu den Enden hin verjüngt wird, ehe das Belagmetall (9) aufgebracht wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtenden beim Zusammenfügen gestaucht werden, so daß der Durchmesser des Kerns an der Verbindungsstelle
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    mindestens genau so groß wird wie der ursprüngliche Durchmesser des Drahtes, sowie das evtl. über den ursprünglichen .Drahtdurchmesser vorragende Teile entfernt werden, ehe das Belagmetall (9) aufgebracht wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 "bis 4, dadurch ge kenn- . zeichnet, daß das Belagmetall (9) mit einer Dicke von 0,1 "bis 100/U, vorzugsweise 0,1 Ms 10/u aufgebracht wird.
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DE2243819A 1971-09-15 1972-09-07 Verfahren zum verbinden von draehten aus verbundmaterial Pending DE2243819A1 (de)

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