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DE2243642A1 - Vorrichtung zur befestigung eines skistiefelabsatzes (absatzbindung) - Google Patents

Vorrichtung zur befestigung eines skistiefelabsatzes (absatzbindung)

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Publication number
DE2243642A1
DE2243642A1 DE2243642A DE2243642A DE2243642A1 DE 2243642 A1 DE2243642 A1 DE 2243642A1 DE 2243642 A DE2243642 A DE 2243642A DE 2243642 A DE2243642 A DE 2243642A DE 2243642 A1 DE2243642 A1 DE 2243642A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
heel
holding mechanism
release lever
ski boot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2243642A
Other languages
English (en)
Inventor
Giichi Shimizu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
UHL SPORTARTIKEL KARL
Original Assignee
UHL SPORTARTIKEL KARL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by UHL SPORTARTIKEL KARL filed Critical UHL SPORTARTIKEL KARL
Publication of DE2243642A1 publication Critical patent/DE2243642A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • A63C9/084Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with heel hold-downs, e.g. swingable
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    • A63C9/0805Adjustment of the toe or heel holders; Indicators therefor

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Befestigung eines Skistiefelabsatzes (Absatzbindung) Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung eines Skistiefelabsatzes (Absatzbindung auf einem Ski).
  • Vorrichtungen zur Befestigung von Skistiefelabsätzen auf Skiern sind bekannt; diese Vorrichtungen arbeiten in der Weise se, daß der Skistiefel normalerweise elastisch nachgiebig gegen eine BefestiungsvorricI1tung für den Skistiefelvorderteil, die mit der Absatzbindung zusammenwirkt, gepreßt wird, so daß der Skistiefel auf den Ski zwischen beiden Bindungen, also der Vorderteilbindung und der Absatzbindung festgehalten wird. Wird der Skistiefel einer Kraft ausgesetzt, die ihn nach oben von dem Ski wegdrückt, paßt sich eine solche bekannte Msatzbindung dann, wenn die Kraft einen bestimmten Wert überschreitet, elastisch an und bringt den Skistiefel in seine bezüglich des Ski normale Position zurück; übersteigt die Kraft jedoch einen vorgegebenen Wert, dann löst die Vorrichtung zur Befestigung eines Skistiefelabsatzes ihren elastischen Griff auf den Skistiefel, so daß sich der Skistiefel von dem Ski lösen kann.
  • Bei diesen bekannten Vorrichtungen ergibt sich jedoch, daß die Absatzbindung mit der Befestigungsvorrichtung für den Ski stiefelvorderteil in der Weise zusammenwirkt, daß sie den Skistiefel unter Druck zwischen Ferse und Vorderteil eingespannt halten. Wird dann beispielsweise der Skistiefel einer abnormen Kraft unterworfen, die den Stiefel aus seiner ausgerichteten s I:Fh Position mit Bezug auf den Ski bringt, in welcher/die Skistiefelachse im wesentlichen zu der Achse des Skies ausgerichtet befindet, dann arbeitet die Vorrichtung zur Befestigung des Skistiefelvorderteils nicht wirksam genug, um den Skistiefel in seine normale Position wieder zurückzuhringen; diese normale, auf den Ski ausgerichtete Position ergibt sich ja durch den ständigen Vorwärtsdruck der Absatzbindung in Richtung auf die Bindung für den Skistiefelvorderteil.
  • Weiterhin ist bei bekannten Absatzbindungen nachteilig, daß dann, wenn der Skifahrer die Vorrichtung zur Befestigung des Skistiefelabsatzes durch Betreten eines Absatzlagerteils mit seinem Skistiefelabsatz betritt, ein Halteelement bzw. Halteteil zunächst den Absatz des Skistiefels erfaßt und sich dann in Wirkverbjndung mit dem Absatz unter Reibungsschluß bewegt, bis das Halteteil mit Bezug auf den Skistiefelabsatz einwandfrei positioniert ist. Gleicherweise bewegt sich das Halteteil unter Reibungsschluß zu clem Skjstiefelabsatz, wenn der Skistiefel von dem Ski frei gebracht werden soll. Das bedeutet, daß bisher bekannte )\ba zbindunqen jedesmal bei Festmachen und Freigeben des.Skistiefels an dem Ski eine Reibung zwischen .dem Halteteil und dem Skistiefelabsatz hervorrufen, was zu einer vorzeitigen Abnutzung und Beschädigung des-Skistiefelabsatzes führt.
  • Weiterhin wird bei der bekannten Absatzbindung die Elastizität eines elastischen Elementes, d.h. üblicherweise eine Feder, über ein Übertragungsglied und ein weiteres Teil entweder auf das Absatzlagerglied oder auf das Halteglied, welches dazu dient, den Absatz nach unten zu halten, übertragen. Mit anderen Worten wird die Elastizität der Feder indirekt verwendet, was zur Folge hat, daß häufig im Verlauf der Ubertragung der Federkraft ein Verlust an Befestlgungskraft auftritt, so daß relativ kompBzJerte Mechanismen erforderlich sind, um die vorhandene Elastizität voll auszunutzen, Darüberhinaus ist'es, um den Verlust an Elastizität zu kompensieren, notwendig, eine Zwischenhochleistungsfeder bzw. ein elastisches Zwischenelement hoher Leistung zu verwenden, welches sowohl hinsichtlich seines Gewichtes als auch seiner Abmessungen übliche Gegebenheiten übersteigt. Eine solche Feder ist daher teuer und in ihrer Wirkungsweise abrupt, d.h. nicht weich und ausgeglichen genug.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Befestigung eines Skistiefelabsatzes, d.h. einer Absatzbindung zu schaffen, welche die Nachteile der bekannten Anordnungen beseitigt und das Verbinden und Lösen eines Skistiefels mit dem Ski ermöglicht, ohne daß es zu Reibungen zwischen dem Skistiefelabsatz und dem Greifmechanismus für den'Absatz kommt, auch soll die Kraft einer verhältnismäßig einfachen Feder wirkungsvoll ausgenutzt und höchste Sicherheit be einem unvermuteten Lösen des Skistiefels gewährleistet sein.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung aus von einer Vorrichtung zur Befestigung eines Skistiefelabsatzes der ein gangs bezeichneten Art und besteht erfindungsgemäß darin, daß ein gleitend und einjustierbar auf einem aus Ski befestigten Montageblock angebrachtes Gehäuse sowie ein schwenkbar am Gehäuse gelagerter Auslösehebel vorgesehen sind, daß ferner an dem Gehäuse zur Durchführung einer von dem Auslösehebel unabhängigen Schwenkbewegung ein Haltemechanismus fUr den Sklstlefelabsatz und in dem Gehäuse ein elastisches Element (Feder) vorgesehen sind, mit einer im wesentlichen vertikalen FUhrungsfläche und einer sich daran anschließenden, im wesentlichen horizontalen Führungsfläche am Gehäuse, entlang welchem der Haltemechanismus, mittels eines Gleitelementes vertikal und horizontal geführt, bewegbar ist und daß Auslösehebel und Haltemechanismus direkt und schwenkbar miteinander verbunden sind.
  • Wesentlich bei der erfindungsgemäßen Absat2bindung ist, daß, obwohl wie bei Ublichen Absatzbindungen der Skistiefelabsatz zwischen einem Absatzlagerteil und einem Halteteil in Position gehalten wird, im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen das Halteteil den Skistiefelabsatz dadurch in Position auf dem Ski hält, daß es den Absatz gegen den Ski drückt und nicht etwa den ganzen Skistiefel gegen die Befestigungsvorrichtung für den Skistlefelvorderteil. selbst wenn daher bei der erfindungsgemäßen Absatzbindung der Skistiefel aus seiner Ausrichtung zu der Achse des Ski unter Gealtanwendung herausgedreht wird, so wird der Skistiefel nicht unter Krafteinwirkung nach vorne gegen die Befestigungsvorrichtung für den Skistiefelvorderteil, wie bei üblichen Skibindungen gedrückt, die Befestigungsvorrichtung für den Skistiefelvorderteil kann daher leicht in ihre normale Position zurückkehren0 Darüberhinaus ist vorteilhaft, daß bei Betreten der erfindungsgemäßen Absatzbindung das Halteteil für den Absatz mit Bezug auf die Wirkungsweise des Absatzlagerteils in einem gewissen Zeitverzögerungsverhältnis arbeitet, wohingegen bei Freigabe des Skistiefels von dem Ski das Halteteil schneller als das Absatzlagerteil arbeitet.
  • Auch die Erfassung des Absatzes durch das Absatzhalteteil verläuft in der Weise, daß das Halteteil dazu veranlaßt wird, nach unten zu gleiten, und den Absatz im wesntlichen rechtwinklig zu der Ebene des Skies zu erfassen, da das Halteteil seine Haltekraft mit Bezug auf den Skistiefelabsatz im wesentlichen vertikal zu der Ebene des Skies von oben ausübt, nachdem es oberhalb des Ski und im wesentlichen abgekippt positioniert gewesen ist; auch dies unterscheidet sich zu den bekannten Absatzbindungen, bei welchen unausweichlich zwischen dem Absatzhalteteil und dem Skistiefelabsatz eine Reibung auftritt, wenn das Halteteil in Eingriff und außer Eingriff zu dem Absatz gebracht wird, was, wie schon erwähnt, zu einer vorzeitigen Abnutzung und Beschädigung des Skistiefelabsatzes führt. Es gelingt daher der Erfindung, eine vorzeitige Abnutzung des Skistiefelabsatzes zu beseitigen.
  • Ein weiterer Vorteil bei der erfindungsgemäßen Absatzbindung ist schließlich noch darin zu sehen, daß die Elastizität der verwendeten Feder direkt auf das Absatzhalteteil übertragen wird und keine Notwendigkeit besteht, ein Zwischenelement zur übertragung der Elastizität auf das Halteteil zu verwenden; auf diese Weise ist es möglich, die erfindungsgemäß-e Vorrichtung zur Befestigung eines Skistiefelabsatzeskompakt und leicht zu bauen, was ohne Elastizitätsverlust zu einem geschmeidigen und weichen Arbeiten bei Gebrauch und in Betriebsetzung der erfindungsgemäßen Absatzbindung führt. Tatsächlich' ist es möglich, die Federelastizität hundertprozentig auf das Halteteil für den Absatz zu übertragen.
  • Es wird daher eine Absatzbindung geschaffen, die den Skistiefelabsatz mit einer im wesentlichen rechtwinklig zu der Ebene des Ski gerichteten Kraft auf diesem in Position hält, ohne daß es zu einem Reibungseingriff zwischen dem Absatz und dem Halteteil kommt, dabei wirkt die Feder in der Weise, daß sie den Absatz direkt gegen den Ski hält, wobei sich selbst dann, wenn der Skistiefel von dem Ski abgehoben hat, die Vorrichtung zur Befestigung des Skistiefelabsatzes sich nicht unerwartet von dem Skistiefelabsatz selbst löst.
  • Die Erfindung ist außerordentlich gebrauchs tüchtig und betriebssicher, der Skistiefel wird lediglich dadurch auf dem Ski in Position gehalten, daß der Absatz senkrecht nach unten auf den Ski gepreßt wird, und zwar durch direkte Übertragung der Kraft einer Feder auf ein ohoe Reibung mit dem Skistiefelabsatz in Wirkverbindung tretendes Halteteil. Weiterhin ist vorteilhaft, daß die erfindungsgemäße Absatzbindung klein, leichtgewichtig und einfach zu handhaben ist, sich darüberhinaus auch nur um einen. relativ geringen Betrag über die Skier erstreckt, d.h.
  • so niedrig ist, daß die Skier auf bequeme Weise von ihrem Benutzer getragen werden können. Schließlich ist bei der erfindungsgemßen Absatzbindung der Auslösehebel direkt mit dem Haltemechanismus in Beziehung gesetzt, welcher den Absatz sind festhält asvn/Oleitmlttel, d.h. im Ausführungsbeispiel Rollen vorgesehen, die über eine Führungsfläche bzw. Nockenfläche gleiten, dabei sind sämtliche Teile' formschlüssig miteinander verbundes.
  • Weitere Vorteile der Erfindung sowie Ausgestaltungen derselben können der nachfolgenden Beschreibung bzw. den Unteransprüchen entnommen werden; im folgenden werden Aufbau und Wirkungsweise von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der Figuren im einzelnen näher erlä1ert; dabei zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemRen Absatzbindung in einer normalen Halteposition auf dem Ski, Fig. 2 eine Ansicht ähnlich der Darstellung der Figur 1, jedoch in Auslöseposition, Fig. 3 ist ein Querschnitt durch ein zweites Ausfthrungsbeispiel der Erfindung in ihrer normalen Halteposition auf dem Ski, während Fig. 4 ähnlich wie Figur 2, die in Figur 3 dargestellte Anordnung in der Auslöseposition zeigt.
  • In der Darstellung der Figuren 1 und 2 ist die Fersen- bzw.
  • Absatzhalteanordnung allgemein mit dem Bezugs zeichen 10 versehen und abnehmbar in üblicher Weise auf einem nicht dargestellten Montageblock befestigt, der seinerseits wiederum an dem nicht dargestellten Ski befestigt ist.
  • Die Fersenhalteanordnung 10 besteht in ihren wesentlichen Teilen aus einem Ausldsehebel 20, einem Gehäuse 30, einem elastischen Element 40 und einem die Ferse eines Skistiefels -niederhaltendem Mechanismus 50.
  • Der Auslösehebel 20 ist von U-förmigem Querschnitt und besteht aus einem Paar Seitenwänden, die jeweils in ihrem unteren Bereich drei Löcher 21, 22 und 23 aufweisen, mit einem Nasenteil 24 am Vorderende, einer Fläche 25 am hinteren unteren Teil und einem nach unten drückbaren Teil 26 am oberen Ende des Auslösehebels zur Aufnahme einer Stockspitze oder des Fingers der skifahrenden Person Vorzugsweise ist der Auslösehebel 20 in Form einer Brücke aus einem entsprechenden Blechmaterial geformt.
  • Das Gehäuse 30 befindet sich außerhalb des Auslösehebels 20 und ist in seinem Querschnitt in einer'Horizontalrichtung gesehen U-förnd.g ausgebildet, wobei entgegengesetzte Seitenwände gleitend den Montageblock erfassen und die rückwärtigen Endteile der Wände miteinander durch eine Abdeckplatte 32 verbunden sind. Die Wände des Gehäuses 30 sind mit aufeinander ausgerichtete Löcher 33 in einem mittleren Bereich zwischen dem Vorder- und dem Rückteil versehen und angrenzend an den vorderen Endbereich der Wände mit zueinander ausgerichteten Schlitzen 34. Am vorderen Ende Jeder Gehäusewand und im wesentlichen oberhalb des Schlitzes 34 rechtwinklig zur Ebene der Ski befindet sich eine Nockenfläche 35.
  • Das elastische Element 40 ist innerhalb des Gehäuses 30 angeordnet und erstreckt sich in einer Axialrichtung zu diesem, wobei sein eines Ende an einer Justierschraube 21 verankert ist, die ihrerseits justierbar an der Abdeckplatte 32 des Gehäuses befestigt ist, das andere Ende des elastischen Elementes 40 ist an einem Anschlagteil 42 befestigt, welcher seinerseits an dem Auslösehebel 20 zur Übertragung der von dem elastischen Element 40 herrührenden Elastizität auf den IAuslösehebel 20 befestigt ist, dabei weist der Anschlagteil 42 in seinem Mittelpunkt eine Bohrung 43 auf.
  • Der Mechanismus 50 zum Niederhalten des Skisttefelabsatzes weist eine Einstellschraube 51 auf, mit welcher die Höhe des Haltemechanismus 50 den unterschiedlichen Fersenhdhen der Skistiefel angepaßt werden kann, weiterhin ist ein Halteteil 52. vorgesehen, welches den Absatz des Skistiefels von oben hält, sowie ein Lagerteil 53,auf welches der Skifahrende mit dem Absatz seines Skistiefels tritt. Auch der Mechanismus zum Halten des Skistiefelabsatzes ist in seinem rückwärtigen Teil im Querschnitt im wesentlichen U-förmig ausgebildet mit Seitenwänden, die jeweils obere und untere Bohrungen 54 und 55 aufweisen.
  • Das Gehäuse 30 erstreckt sich im wesentlichen in vertikaler Richtung zu dem Ski, seine entgegengesetzten Seitenwände sind mit unteren Kanten 31 ausgestattet, die, wie schon erwähnt, gleitend den Montageblock erfassen und zueinander ausgerichtete Löcher 33 aufweisen. Die Löcher bzw. Bohrungen 33 in den Gehäuseseitenwänden sind ausgerichtet auf Bohrungen 22 in dem Auslösehebel 20, der im Inneren des Gehäuses 30' positioniert ist, dabei erstreckt sich ein Hauptquerzapfen 60 durch die zueinander ausgerichteten Bohrungen 22 und 33 des Auslösehebels und des Gehäuses. Die Schlitze 34 in der Gehäuseseitenwand sind ausgerichtet auf Bohrungen 21 in dem Auslösehebel 20 sowie auf die unteren Bohrungen 55 in dem Haltemechanismus 50 für den Skistiefelabsatz, der den vorderen Bereich des Gehäuses umfaßt; dabei erstreckt sich ein Querzapfen 61 durch die fluchtenden Bohrungen 21, 55 in dem Auslösehebel 20 und dem Haltemechanismus 50 und durch die Schlitze 34 in dem Gehäuse 30.
  • Der Auslösehebel 20 ist mit Bezug auf das Anschlagsteil 42 schwenkbar gelagert, dabei ist, wie schon erwähnt, das eine Ende des elastischen Elementes, d.h. der Druckfeder 40, mit Hilfe eines Querbolzens 62 an dem Anschlagstück befestigt, wobei sich der Querbolzen 62 durch entsprechend fluchtende Offnungen 23 in dem Auslösehebel und einer Bohrung 43 in dem Anschlaastück 42 erstreckt. so daß der Auslösehebel von der um Feder 40 normalerweise nach vorn gedrückt wird,/um den Hauptquerzapfen 60 ein in Gegenuhrzeigerrichtung wirkendes Drehmoment zu erzeugen, wie den Figuren 1 und 2 entnommen werden kann. Däs nunmehr von dem Auslösehebel 20 erzeugte Drehmoment wird aufgefangen bzw. ausgeglichen durch den Eingriff des sich durch die Bohrungen 21 in dem Auslösehebel 20 und die Schlitze 34 in dem Gehäuse 30 erstreckenden Querzapfens 61 an den unteren Endbereichen der Schlitze 34 in dem Gehäuse 30.
  • Befindet sich der Querzapfen 61 an den unteren Enden der Schlitze 3d, dann ist der Haltemechanismus 50 für den Skistiefelabsatz in seiner normalen, in Figur 1 dargestellten Halteposition befindlich. Befindet sich der Haltemechanismus 50 in die ser normalen Position, dann berührt ein in Form einer Rolle 56 ausgebildetes Rollelement die vertikale Nockenfläche 35 des Gehäuses 30, um den Haltemechanismus 50 in dieser den Absatz festlegenden Position aufrechtzuerhalten. Die Rolle 56 ist dabei drehbar in den oberen Bohrungen 54 des Haltemechanismus 50 gelagert.
  • Betritt ein Benutzer der Ski die Haltevorrichtung für den Skistiefelabsatz, dann muß sich diese in der in Figur 2 gezeigten Position befinden, wozu er zunächst, sei es mit einem Stock, einem Finger oder einer sonstigen verfügbaren Anordnung durch Berühren des Auslösehebels 20 an der Fläche 26 diesen um den Hauptquerlagerzapfen 60 in Uhrzeigerrichtung gegen die Kraft der Feder 60 verschwenkt. Durch diese Verschwenkung des Auslösehebels 20 bewegt sich der Querzapfen, der bis dahin am Boden der Schlitze 34 des Gehäuses 30 ruhte, nach oben entlang der Schlitze. Gleichzeitig damit wird aber auch der Haltemechanismus 50 nach oben bewegt, da seine Bohrungen 55 den Querzapfen 61 ebenfalls aufnehmen. Dabei verläuft die Rollbewegung der Rolle 56 zunächst entlang der Nockenfläche 35 bis der Querzapfen 61 den oberen Endbereich der Schlitze 34 erreicht, woraufhin die Rolle 56sich über die Oberkante der Nockenfläche 35 bewegt und dann auf der Oberkante 36 der Wände des Gehäuses 30 abrollt, wodurch die Rolle 56 nunmehr die nach hinten und unten geneigte Kante 36 in Richtung auf das rückwärtige Ende des Gehäuses 30 herunterrollt. Aufgrund die ser Anordnung läuft die Rolle 56,unmittelbar nach-dem sie die Nockenfläche 35 freigegeben hat die Oberkante 36 des Gehäuses 30 nach unten. Bei dem dargestellten AusfUhrungsbeispiel erfaßt dann der Nasenteil 24 des Auslösehebels 20, nachdem die Rolle 56 auf den Oberkantèn/es Gehäuses 30 geglitten ist, formschlüssig das untere'Ende des Haltemechanismus 50 für den Skistiefelabsatz (siehe Figur 2?. Es ist jedoch für einen Fachmann ohne weiteres erkennbar, daß die gleiche Wirkung auch durch eine solche Anordnung der Feder 40 erreicht werden kann, daß ein Drehmoment erzeugt wird, welches zu einer Verschwenkung des Haltemechanismus 50 um den Querzapfen 61 in entgegengesetzter, d.h. in Gegenuhrzeigerrichtung führt.
  • In Figur 2 ist die Rolle 56 gezeigt, wie sie auf den Oberkanten 56 des Gehäuses 30 aufsitzt; d.h., daß sich die Haltevorrichtung für den Skistiefelabsatz in ihrer diesen freigebenden Position befindet. In der in Figur 2 dargestellten Position ist die Feder 40 maximal zusammengepreßt bzw. weist ihre kürzeste Länge auf, wobei der Auslösehebel 20 in seine äußerste Verschwenklage in seiner im Uhrzeigersinn gerichteten Bewegung um den Hauptquerzapfen 60 gehalten ist. Wenn der Auslösehebel diese extreme Lage siner Schwenkbewegung erreicht hat, wird das von der Feder 40 ausgeübte Drehmoment durch den Eingriff der Rolle 56 mit den Oberkanten 36 des Gehäuses 30 aufgefangen, da der Haltemechanismus 50 für den Skistiefelabsatz in seiner cIurrh Bohrung 21 den sich aucv den Äuslösehebel 20 erstreckenden Querzapfen 61 lagert; gleichzeitig mit der Rolle 56, die, wie schon erwähnt, auf den Oberkanten 36 des Gehäuses aufsitzt; dabei kann dle Druckfeder 40, wie sich aus der geometrischen Anordnung der Figur 2 ergibt, nur ein solches Drehmoment mit Bezug auf den Auslösehebel 20 entwickeln, daß die Rolle 56 nach unten auf die Nockenfläche 36 gepreßt wird, jedoch ein Zurückschwenken des Haltemechanismus 50 unmöglich ist.
  • Betritt der Skifahrer die Vorrichtung zum Halten des Skistiefelabsatzes in der in Figur 2 gezeigten Auslöseposition, indem er mit seinem nicht dargestellten Skistiefelabsatz auf das Lagerstück 53 tritt, dann verschwenkt der Haltemechanismus 50 sich anfänglich um den Querzapfen 61 in einer Gegenuhrzeigerrichtung, um die in Figur 1 gezeigte Position einzunehmen, und zwar im Grunde gegen die Kraft der Feder 40. Aufgrund der von dem Haltemechanismus durchgeführten Verschwenkbewegung rollt die Rolle 56 auf der Oberkante 36 des Gehäuses 30 nach vorn bzw.
  • in Richtung auf die Nockenfläche 35 des Gehäuses. Setzt der Haltemechanismus 50 seine Verschwenkbewegung im Gegenuhrzeigersinn fort, dann wird die Rolle 56, die das im Gegenuhrzeigersinn wirkende Drehmoment der Feder 40 um den Hauptquerzapfen 60 aufgefangen und gespeichert hat, von der Feder 40 veranlaßt, sehr schnell die Vorderkante der oberen Kante 36 des Gehäuses 30 freizugeben und auf die Nockenfläche 35 aufzufallen, woraufhln das Halteteil 52 des Haltemechanismus 50 im wesentlichen vertikal nach unten auf den Absatz des Skistiefeis fällt, um in Zusammenwirken mit dem Lagerteil 53 für den Absatz den Absatz des Skistiefels zu erfassen und einzuspannen.
  • Da das Halteteil 52 mit Bezug auf den Absatz auf diesen im wesentlichen vertikal von oben auffällt, tritt zwischen dem Skistiefelabsatz und dem Haltestück keine Reibung auf, wie dies sonst häufig bei Üblichen Befestigungsvorrichtungen für Skistiefelabsätze der Fall ist. Bei dem dargestellten AusfUIrungsbeispiel ist der Skistiefelabsatz im rechten Winkel zur Ebene des Ski auf dem Ski lediglich durch das Iialtestück 52 gehalten, welches sich im wesentlichen vertikal bewegt, wobei die Elastizität der Feder 40 vollständig in eine Kraft umgewandelt ist, die mit Bezug auf die Ebene des Ski im wesentlichen vertikal wirkt (d.h. den Haltemechanismus 50 nach unten preßt), daher ist aber auch keine Kraft vorhanden, die in Richtung auf ein nicht dargestelltes, den Zehenbereich oder Vorderteil eines Skistiefels erfassende Vorrichtung wirkt, die bei üblichen Skistiefelbindungen im Zusammenwirken mit der absatzbndung den Skistiefel auf dem Ski festhält.
  • Falls jedoch in diesem Zusammenhang erwünscht oder notwendig, kann selbstverständlich die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Befestigen eines Skistiefelabsatzes auch eine solche Kraft erzeugen, die in Richtung auf die vordere Skistiefelbindung wirkt, indem man die Nockenfläche 35 mit einer geeigneten Neigung versieht.
  • Bei dem darges-tellten Ausführungsbeispiel stellen das Halteteil 52 und das Lagerteil 53 für einen Skistiefelabsatz des Haltemechanismus 50 ein einheitliches Ganzes dar, sind also einstückig ausgebildet, obwohl dies nicht immer notwendig ist; notwendig ist lediglich, daß die Bohrungen 54 und 55 in nur einem Teil angeordnet sind, also entweder in dem Halteteil 52 oder dem Lagerteil 53 für den Absatz. Wie für den Fachmann leicht zu erkennen, ist das Wesentliche bei dieser Ausbildung, daß die Rolle 56 dann, wenn der Benutzer des Skis auf das Lagerteil 53'tritt, von den Oberkanten 36 des Gehäuses 30 abrollen und nach unten auf die Nockenfläche 35 fallen muß0 Es versteht sich, daß eine solche, nicht einstückige Ausbildung des Haltemechanismus ebenfalls innerhalb des erfindungsgemäßen Rahmens liegt.
  • Darüberhinaus bildet jedoch die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Befestigung eines Skistiefelabsatzes, d.h. eine solche Absatz bindung, auch eine Sicherheitsbj.ndung. Wird nämlich mit besonderem Bezug auf die Figur 1 ein zwischen dem Haltestück und dem Lagerstück gefaßter und eingespannter Skistiefelabsatz unbeabsichtigt und unerwarteter Weise aufgrund irgendwelcher Krafteinwirkungen aus der Befestigungsvorrichtung, dho aus der Bindung herausgedrückt, dann rollt die Rolle 56 sofort die Nockenfläche 35 nach oben und das IIaltestück 52 bewegt sich gleichfalls unmittelbar nach oben, entweder zusammen mit dem Lagerteil oder von dem Lagerteil 53 weg, wobei die Feder 40 aufgrund der Wirkung des Zapfens 61, des Hebels 20, des Querbolzens 62 und des Anschlagteils 42 zusammengedrückt wird.
  • Ist dann in diesem Falle die Kraft, welche den Skistiefelab satz aus der Befestigungsvorrichtung heräusgedrückt hat, kleiner als die Kraft der Feder, dann kann der Absatz gleich wieder in seine normale Position mit Bezug auf den Ski zurückgebracht werden, ist jedoch die auf den Absatz einwirkende Kraft zur Herauslösung desselben größer als die der Feder, dann rollt die Rolle 56 die Nockenfläche 35 nach oben und gleitet dann auf den Oberkanten 36 des Gehäuses 30 in die in Fig. 2 gezeigte Position, wodurch der Skistiefelabsatz von dem Ski befreit und jede Möglichkeit einer Verletzung der Beine oder Knöchel der Skifahrenden verhindert wird In den Fig. 3 und 4 ist nunmehr ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung im einzelnen genauer erläutert, dieses Ausführungsbeispiel entspricht im wesentlichen dem in den Fig 1 und 2 gezeigten mit der Ausnahme, daß das elastische Element, d.h. die Feder und die auf diese Feder bezogenen Teile anders angeordnet sind. Das bedeutet, daß in ddr nachfolgenden Erläuterung auch nur auf diese Unterschiede genauer eingegangen wird.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Vorrichtung zur Befestigung eines Skistiefelabsatzes (Absatzbindung) allgemein mit 10' bezeichnet, dabei. besteht ein U-fdrmig ausgebildetes Gehäuse 30' aus einem Paar Seitenwänden,, die jeweils in ihrem unteren Bereich mit einem Paar parallel zueinander und sich vertikal nach unten erstreckender Schlitze 37 und 38 versehen sind. Die Wände weisen weiterhin eine untere kante 3le auf, die auf einem nicht dargestellten Montageblock in Längsrichtung des Skis gleiten und entsprechend justiert werden ann, wobei der Montageblock wiederum in geeigneter Welse auf einem nicht dargestellten Ski in dessen Längsachse befestigt ist. Wie im Fall des ersten Ausführungsbeispieles weist auch hier jede Seitenwand eine vertikale Nockenfläche 35' an ihrer Vorderkante auf sowie eine daran angrenzende Oberkante 36'. Die Seitenwände des Gehäuses 30 sind mittels eines Brückenelementes 39 an der Oberkante im hinteren Bereich miteinander verbunden, wobei das Brückenelement an den Seitenwänden durch ,Schweißen oder eine ähnliche Befestigungsart'befestigt ist. Das Brückenelement 39 weist eine nicht dargestellte, mit einem Gewinde versehene Bohrung auf, durch welche sich der Schaft einer Einstellschraube 41' erstreckt. Zwischen den Seitenwänden des Gehäuses ist eine Feder 40' als elastisches Element angeordnet, deren oberes Ende am Schaft der Einstellschraube 41 verankert ist und deren unteres Ende mit einem Anschlagstück 42' verbunden ist, welches seinerseits au f im wesentlichen die gleiche Art und Weise wie sein entsprechendes Gegenstück bei dem ersten Ausführungsbeispiel am Gehäuse 30' befestigt ist und eine Bohrung 43' aufweist. Durch die Schlitze 38 in dem Gehäuse und die Bohrung 43' in dem Anschlagstück 42' erstreckt sich ein Hauptschwenkzapfen 60'. Schließlich ist zwischen den Seitenwänden des Gehäuses noch der Haltemechanismus 50' in seinem U-förmigen Querschnitt vorgesehen und weist fluchtende Bohrungen 57 in seinen Seitenwänden auf, die gleichzeitig ausgerichtet sind auf die Schlitze 38 und die Bohrung 43' in dem Gehäuse und dem Anschlagstück 42'. Schließlich erstreckt sich dieser Hauptschwenkzapfen 60' noch durch die Bohrungen 57 in dem Auslösehebel 20'. Weiterhin weist der Haltemechanismus 50' noch fluchtende Bohrungen 55' auf, die ausgerichtet sind auf die fluchtenden Bohrungen 37 in dem Gehäuse sowie einen zweiten Zapfen 61', der sich durch die Bohrungen 55' in dem Halte-, mechanismus 50' und die darauf ausgerichteten Schlitze 37 in dem Gehäuse 30' erstreckt. Außerhalb des Gehäuses und innerhalb des Haltemechanismus 50 ist dann noch der U-förmig ausgebildete Auslösehebel 20' angeordnet, dessen Seitenwände die Seitenwände des Gehäuses umfassen und fluchtende Bohrungen 21' aufweisen, die ausgerichtet sind auf die Schlitze 37 in dem Gehäuse und die Bohrungen 55 in dem Haltemechanismus 50o Daher erstreckt sich der zweite Zapfen 61' auch durch die Bohrungen 21' in dem Auslösehebel 20'.
  • Zur Inbetriebnahme und unter-der Annahme, daß sich die in den Fig. 3 und 4 gezeigte Befestigungsvorrichtung in der in Fig. 2 gezeigten Auslöseposition befindet, drückt der Benutzer des Skis anfänglich zunächst den Auslösehebel 20 mit seinem Stock oder einem anderen geeigneten Mittel nach unten, wobei der Auslösehebel um den Zapfen 61 im Uhrzeigersinn schwingt, wie Fig. 4 zu entnehmen, bis die rückwärtige Kante des unteren Endes bzw. des Anlenkungspunktes 25' den Montageblock berührt.
  • Wird dann der Auslösehebel 20' weiter nach unten gedrückt, verschwenkt sich der Hebel 20' um den Anlenkungspunkt 25' im Uhrzeigersinn und drückt den Zapfen 61' nach oben entlang der Schlitze 37 in dem Gehäuse 30'. Sowie sich der Zapfen 61' entlang der Schlitze 37 nach oben bewegt, rollt auch eine Rolle 56, die von dem oberen Teil des Haltemechanismus 50 gelagert ist, entlang der Nockenfläche 35' ab, so daß insgesamt der Haltemechanismus 50' nach oben bewegt wird. Infolgedessen bewegt sich auch der Hauptzapfen 60U, der normalerweise von der Feder 40' nach unten gedrückt wird, in den Schlitzen 38' nach oben und drückt die Feder 40' zusammen. Hat sich der Haltemechanismus 50' um eine vorgegebene Weglänge nach oben bewegt, verschwenkt sich dieser Mechanismus 50' um den Zapfen 61 im Uhrzeigersinn, und zwar aufgrund des Drehmoments, welches von der Feder 40' ausgeübt wird, dabei bewegt sich dann die Rolle 56' entlang den Oberkanten 36' des Gehäuses 30'. Da die Feder 40' den rückwärtigen Teil des Haltemechanismus 50' in elastischer Weise nach unten drückt, wird der Haltemechanismus 50' in der in Fig. 4 gezeigten Auslöseposition aufrecht erhalten. Betritt dann in der in Fig. 4 gezeigten Position der Benutzer des Skis die Befestigungsvorrichtung, indem er mit dem Absatz auf das Lagerteil 53' tritt, schwingt der Haltemechanismus 50' um den Zapfen 61' im Gegenuhrzeigersinn, wobei zu gleicher Zeit seine Rolle 56' entlang den Oberkanten 36' nach vorne rollt und auf die Nockenfläche 35' fällt; dabei fällt dann auch der Haltemechanismus auf den Absatz des Skistiefels auf und drückt den Absatz gegen das Lagerteil 53'. Auf diese Weise wird dann der Skistiefel auf dem Ski in seiner normalen Position gehalten. Fällt jetzt beim Skifahren beispielsweise der Benutzer des Ski und muß sich in diesem Moment der Skistiefel von dem Ski befreien, dann bewegt sich der Haltemechanismus 50' augenblicklich mit Bezug auf das Gehäuse 30' nach oben, indem die Rolle 56 an der Nockenfläche 36' abrollt und zur gleichen Zeit die Feder 40' zusammengepreßt wird. Ist die Kraft, die den Skistiefel von dem Ski zu befreien versucht kleiner als die Kraft, die zum Zusammenpressen der Feder notwendig ist, dann wird diese "Befreiungskraft" von der Feder absorbiert und der Skistiefel in seine normale Position zurückgebracht. Ist jedoch die den Skistiefel von dem Ski ablösende Kraft größer als die von der Feder aufgebrachte Druckkraft, dann rollt die Rolle 56' entlang der Nockenfläche, wie schon erwähnt, bis zu der Position, in welcher der Haltemechanismus 50' in die Auslöseposition gelängt, so daß der Skistiefel von der Absatzbindung freigegeben wird, was dazu führt, daß jede Verletzung des Skifahrenden selbst verhindert wird.
  • Es versteht sich, daß auch bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel, wenn gewünscht oder notwendig, das Halteteil und das Lagerteil für den Absatz im Haltemechanismus 50' auch als getrennte Teile ausgebildet sein können. Weiterhin kann die Nockenfläche an dem Gehäuse, über welche die Rolle abrollt, bei beiden Ausführungsbeispielen in Form einer Nut oder einer Ausnehmung ausgebildet sein, so daß die Rolle geführt ist.
  • Darüber hinaus kann die Rolle auch durch jeden anderen geeigneten Vorsprung ersetzt werden Es versteht sich, daß solche nderungen im Rahmen der erfindungsgemäßen Ausbildung verbleiben.
  • Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel wird die Elastizität der Feder in positiverer Weise als bei dem ersten Ausführungsbeispiel in die Kraft umgewandelt, die den Skistiefelabsatz nach unten preßt. Trotzdem basieren beide Ausführungsbeispiele auf dem gleichen technologischen SonzeptD so daß ein Verbleiben innerhalb des erfindungsgemäßen Rahmens auch hier gesichert ist

Claims (9)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Vorrichtung zur Befestigung eines Skistiefelabsatzes (Absatzbindung) auf einem Ski, dadurch gekennzeichnet, daß ein gleitend und einjustierbar auf einem am Ski befestigten Montageblock angebrachtes Gehäuse (30, 30') sowie ein schwenkbar am Gehäuse gelagerter Auslösehebel (20, 20') vorgesehen sind, daß ferner an dem Gehäuse (30, 30') zur Durchführung einer von dem Auslösehebel unabhängigen Schwenkbewegung ein Haltemechanismus (50, 50') für den Skistiefelabsatz und in dem Gehäuse (30, 30') ein elastisches Element (Feder 40, 40') vorgesehen sind, mit einer im wesentlichen vertikalen Führungsfläche (35) und einer ich daran anschließenden im wesentlichen horizontalen Führungsfläche (36) am Gehäuse (30, 30'), entlang welchen der Haltemechanismus (50, 50') mittels eines Gleitelementes (56) vertikal und horizontal geführt bewegbar ist und daß Auslösehebel (20, 20') und Haltemechanismus (50, 50') direkt und schwenkbar miteinander verbunden sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse U-förmig mit Seitenwänden ausgebildet ist mit einem ebenfalls U-förmig ausgebildeten Haltemechanismus (50, 50') für den Skistiefelabsatz in seinem vorderen Teil, daß der Haltemechanismus (50, 50') aus einem unteren Lagerteil (53, 53') für den Skistiefelabsatz und aus einem oberen Halteteil (52, 52') besteht, der den Absatz von oben erfaßt und daß im hinteren Bereich des Haltemechanismus (50, 50') eine mittels eines Zapfens (54) gelagerte Rolle (56) vorgesehen ist, die auf den Führungsflachen (35, 36) des Gehäuses (30, 30) gleitet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Seitenwänden des Gehäuses (30, 30') fluchtende, sich im wesentlichen vertikal erstreckende Schlitze (34) angeordnet sind, die zur Lagerung des fluchtende Bohrungen (21, 55) am Haltemechanismus (50) und Auslösehebels (20) schwenkbar verbindenden Querzapfens (61) dienen.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Durchführung einer im Rahmen der Schlitz länge (34) im Gehäuse (30) möglichen Verschwenkbewegung der Auslösehebel in seinem unteren Bereich über einen Hauptquerzapfen (60) im Gehäuse gelagert ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß das als Druckfeder (40) ausgebildete elastische Element im wesentlichen horizontal im Gehäuse derart gelagert ist, daß es sich einerseits an einer hinteren Querwand (32) des Gehäuses und andererseits an einem Anschlagstück (42) abstützt, welches seinerseits schwenkbar mittels eines Querzapfens (62) im mittleren Bereich des Auslösehebels (20) gelagert ist, so daß in Normalposition sowohl Auslösehebel (20) als auch der mit diesem schwenkbar verbundene Haltemechanismus t50) in eine aufrechte Vertikalposition gepreßt sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine sich auf den Haltemechanismus (50) ausübende und vertikal nach oben gerichtete Kraft dann ein vertikales Nachobengleiten des Haltemechanismus bewirkt, wenn diese Kraft größer ist als die sich aufgrund der Hebelgesetze ergebende, auf den Haltemechanismus auswirkende Druckkraft der Feder (40).
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder (40) im Gehäuse vertikal angeordnet und das Anschlagstück (42') in einem vertikalen Längsschlitz (38) am Gehäuse verschiebbar gelagert ist, daß jedoch der diese Lagerung bewirkende Querzapfen (60') gleichzeitig in einer Rundbohrung am Auslösehebel (20') unverschiedlich gelagert ist (Fig. 3).
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß parallel und ebenfalls in vertikaler Erstreckung ein weiterer Längsschlitz (37) am Gehäuse (30') vorgesehen ist, in welchem der Haltemechanismus (50') und Auslösehebel (20') schwenkbar verbindende Querzapfen (61) geführt ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine sich am GehAuspunterteil bzw. Montageblock abstützende Gleitfläche t25') des Adslösehebels (20') vorgesehen ist, derart, daß bei Verschwenken des Auslösehebels im Uhrzeigersinn aufgrund der Abstützwirkung der Gleitfläche 125) am Auslösehebel (20) ein Zusani;endrücken der Druckfeder (40) und gleichzeitig eine Anhebung des Haltemechanismus 150) bis zur Auslöseposition (Fig. 4) bewirkbar ist.
    L e e r s e i t e
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