DE2241831C - Säulendrehkran - Google Patents
SäulendrehkranInfo
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Description
Es ist ein Säulendrehkran bekannt, dessen Rohrsäule oben in ein Zwischenstück in Form eines sich
nach oben erweiternden Kegelstumpfes übergeht, auf dem die Drehverbindung mit dem Ausleger gelagert
ist. Um eine einwandfreie Schweißverbindung von Zwischenstück und Rohrsäule zu erzielen, muß das
Zwischenstück am unteren Ende genau auf den gleichen Durchmesser wie die Rohrsäule zugearbeitet
und für eine Stumpfnaht vorbereitet werden.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, ein Zwischenstück der im Oberbegriff des Patentanspnichs
genannten Art so zu gestalten, daß beim Anschluß des Zwischenstücks an die Säule Präzisionsbearbeitung
weitgehend vermieden wird. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei Ausbildung des Zwischen-Stücks
in der an sich bekannten Form, des Kegelstumpfs oder in Form eines gewölbten Bodens die
Säule mit der geneigten Unterseite des Zwischenstücks verbunden ist.
Das Zwischenstück mit geneigter Unterseite hat 4"
den Vorteil, daß es auf rohrförmige Säulen unterschiedlichen Durchmessers geschweißt werden kann,
ohne daß das Zwischenstück der Säule angepaßt werden muß. Das aus einem kegelstumpfförmigen
Mantel oder aus einem gewölbten Boden bestehende 4i>
Zwischenstück ist auch bei Verwendung dünner Bleche sehr steif, so daß zur Verstärkung keine
Knotenbleche od. dgl erforderlich sind. Die Drehverbindung mit dem Zwischenstück bildet eine kleine
Baueinheit, die sich leicht bearbeiten läßt und mit geringen Frachtkosten versendet werden kann. Außerdem
kann diese Baueinheit für unterschiedlich große Säulendrehkrane verwendet und somit in größeren
Serien hergestellt werden. Beim Kunden, z.B. in Übersee, wird dann ein handelsübliches Rohr als
Säule mit der geneigten Unterseite des Zwischenstückes verschweißt. Wegen der Neigung der Unterseite
des Zwischenstückes ist /um Bilden einer
V-förmigen Schweißnaht keine Abschrägung des Ende* der rohrförmigen Säule erforderlich.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Säulendrehkran in der Seitenansicht,
Fig.' 2 und 3 unterschiedliche Zwischenstücke mit
Drehverbindungen in größeren Maßstäben.
An die Säule 1 sind unten vier Knotenblechs 2 und eine Bodenplatte 3 geschweißt, die mittels Steinschrauben
auf dem Fußboden befestigt ist. An dem Ausleger 4 des Säulendrehkranes ist eine Hängekatze*'
5 verfahrbar, die über ein Kabsi 6 ιν,ίί Strom
verso-gt svird. Der Ausleger 4 ist auf einer Drehverbindung
9 befestigt, die unten über em Zwischenstück 7 mit der Säule 1 verbunden ist.
Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 hat das kegelstumpf form ige Zwischenstück 7 oben einen verstärkten
Flanschring 8, auf dem der Außenring 9 a der Drehverbindung 9 mittels Schrauben 10 befestigt
ist. Auf dem Innenring 9 b der Drehverbindung 9 isi: eine Deckplatte 11 für den Ausleger 4 mittels
Schrauben 10 befestigt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig ? is; das
Zwischenstück 7 ein im Kesselbau üblicher Boden, dessen Rand mit einem flachen Flanschring 8 verschweißt
ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel muß der obere Rand der Säule 1 dann zum Bilden einer
V-förmigen Schweißnaht abgeschrägt werden, wenn die Säule einen geringen Durchmesser hat und nicht
im Bereich der Krempe des Bodens angeschweißt wird. Die Drehverbindung 9 ist auf den Flanschring 8
geschraubt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Zwischenstück eines Säulendrehkrans zwischen einer den Ausleger tragenden Drehverbindung großen Durchmessers and einer Säule kleinen Durchmessers, ausgebildet als Mantel in Form eines Rotationskörpers mit geneigten, unten eingezogenen Rotationsflächen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Zwischenstücks (7) in der an sich bekannten Form des Kegelstumpfs oder in Form eines gewölbten Bodens die Säule (1) mit der geneigten Unterseite des Zwischenstücks verbunden ist.
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