DE2241602C3 - Maschine zur Bearbeitung von Leder - Google Patents
Maschine zur Bearbeitung von LederInfo
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Description
Stollwalze gedruckt wird, von den Stollklingen abgefangen
wird, die radial verstellbar sind.
Um einen weichen Eingriff der Schleifplatten zu erreichen, sind diese vorteilhafterweise an ihrer
Arbeitsfläche abgerundet.
Die Schleifplatten sind ferner in radialer Richtung verstellbar gehalten, so daß sie bei Abnützung
nachgestellt werden können.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert, in der
F i g. 1 schematisch in Seitenansicht eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine in vereinfachter
Darstellung zeigt
Fig.2 zeigt eine Abwicklung der Arbeitswalze der
Maschine.
F i g. 3 zeigt die Arbeitswalze in Seitenansicht
Die in Fig. 1 gezeigte erfindungsgemäße Maschine 300 umfaßt einen Rahmen 302, der auf einem
Fundament 304 angeordnet ist Am Rahmen 302 befestigt ist eine Hubeinrichtung 308, c*:e an ihrem
oberen Ende einen Werkstückhalter 306 trägt, der durch die Hubeinrichtung in vertikaler Richtung auf- und
abbewegbar ist
Der Werkstückhalter 306 ist mit einem Klemmbalken 318 versehen, der mit Hilfe eines hydraulischen
Arbeitszylinders 320 und eines schwenkbaren Hakens 322 gegen einen Rand 324 des Werkstückhalters 306
andrückbar ist Das Werkstück wird einseitig zwischen den Klemmbalken 318 und den Rand 324 eingebracht
und durch diese beiden Teile der Betätigung des Arbeitszylinders 320 eingeklemmt. Wird der Arbeitszylinder
320 umgeschaltet und der Klemmbalken 318 freigegeben, so wird der letztere durch ein Gegengewicht
326 um einen Drehzapfen 327 nach oben geschwenkt, wodurch das Werkstück freigegeben wird.
Es ist jedoch auch möglich, das Werkstück in anderer Weise, z. B. von Hand, in den Werkstückhalter 306 zu
spannen. Das Werkstück hängt im eingespannten Zustand vom Werkstückhalter 306 herab zwischen einer
Andrückeinrichtung 310, die z. B. aus einem Lederpolster besteht, und einer Arbeitswalze 350, die in F i g. 1
nur schematisch dargestellt ist und die durch nicht gezeigte Einrichtungen (z. B. Elektromotor und Keilriemen)
angetrieben wird. Die Arbeitswalze 3SO ist in geeigneter Weise drehbar im Rahmen 302 gelagert. Die
Andrückeinrichtung 310 ist mit einem Hebelarm 312 verbunden, der in einem Zapfen 316 schwenkbar
gelagert ist und der durch einen hydraulischen Arbeitszylinder 314 um den Zapfen 316 geschwenkt
werden kann, wodurch die Andrückeinrichtung 310 das zwischen ihr und der Arbeitswalze 350 angeordnete Fell
gegen die Arbeitswalze 350 drückt.
Die Arbeitswalze 350 wird nun in Drehung versetzt und der Werkstückhalter 306 langsam von seiner
unteren Endstellung in seine obere Endstellung ausgefahren, wodurch das gesamte Fell oder Lcder
bearbeitet wird.
Fig.2 zeigt einen Teil der Arbeitswalze 350 in abgewickelter Darstellung. Die Arbeitswalze 350 ist bei
der dargestellten Ausführungsform als Zwölfkantwelle ausgebildet, die somit an ihrem Umfang zwölf parallele,
in Achsrichtung verlaufende Flächen 352 besitzt. Auf den ebenen Flächen 352 der Arbeitswalze 350 sind nun
Schleifsteine oder Schleifplatten 354 angebracht, die parallel zur Längsachse der Arbeitswalze 350 ausgerichtet
sind. Die Schleifplatten 354 liegen hierbei auf einer Schraubenlinie, die im Bereich der axialen Mitte M der
Arbeitswalze 350 beginnt und die in F i g. 2 nach links läuft In jeder Windung der Schraubenlinie sind hierbei
sämtliche zwölf Flächen der Zwölfkantwelle mit einer Schleif platte 354 besetzt wobei in der Zeichnung jedoch
nicht sämtliche Schleifplatten gezeichnet sind.
Auf einer zu der Schraubenlinie der Schleifplatten 354 parallelen und benachbarten Schraubenlinie sind Stollklingen
356 aus Stahl angeordnet, die ebenfalls auf den Flächen 352 der Arbeitswalze 350 befestigt sind, wobei
jedoch innerhalb einer vollen Windung der Schraubenlinie nur jede zweite Fläche 352 mit einer StollkJinge 356
besetzt ist Die Schraubenlinie der Stollklingen 356 beginnt ebenfalls im Bereich der axialen Mitte M der
Arbeitswalze 350 und läuft in F i g. 2 nach links, wobei nicht sämtliche Stollklingen 356 gezeichnet sind. Die
Stollklingen 356 sind, wie die F i g. 2 zeigt in einem Winkel zur Längsachse der Arbeitswalze 350 angeordnet
Längs einer dritten Schraubenlinie verläuft ferner parallel zu den Schleifplatten 354 und zu den
Stollklingen 356 und ebenfalls im Bereich der axialen Mitte M der Walze 350 beginnend ein Bürstband 358,
das mit Borsten 362 versehen ist und das auf dem Außenumfang der Arbeitswalze 350 befestigt ist Das
Bürstband besteht zweckmäßigerweise aus Leder. Es ergibt sich somit aus dem Außenumfang der Arbeitswalze
350 gewissermaßen eine dreigängige Schraube, wobei ein Gang von dem Bürstband 358, der zweite
Gang von den Schleifplatten 354 und der dritte Gang von den Stollklingen 356 gebildet wird.
Die Arbeitswalze 350 ist nun im wesentlichen symmetrisch zu ihrer axialen Mitte M aufgebaut Das
heißt, daß von der axialen Mitte M aus ein Bürstband 360, Schleifplatten 364 und Stollklingen 366 schraubenlinienförmig
nach rechts in Fig.2 verlaufen. Das Bürstband 360, die. nur durch ein Kreuz angedeuteten
Schleifplatten 364 sowie die nur durch einen kleinen Kreis angedeuteten Stollklingen 366 auf der rechts von
der axialen Mitte M liegenden Hälfte der Arbeitswalze 350 sind im übrigen identisch mit dem Bürstband 358,
den Schleifplatten 354 und den Stollklingen 356 ausgebildet, mit der einzigen Ausnahme, daß die
Schraubenlinien, längs denen das Bürstband 360, die Schleifplatten 364 und die Stollklingen 366 angeordnet
sind, gegensinnig zu den Schraubenlinien verlaufen, auf denen das Bürstband 358, die Schleifplatten 354 und die
Stollklingen 356 angeordnet sind. Ferner sind die Schleifplatten 364 ebenfalls parallel zur Längsachse der
Arbeitswalze 350 angeordnet, während die Stollklingen 366 im selben Winkel, jedoch spiegelbildlich zur
Mittelebene M, zur Längsachse der Arbeitswalze 350 geneigt sind, wie die Stollklingen 356.
Die Steigung der zwei Gruppen zu je drei Schraubenlinien ist gleich aber gegensinnig, so daß das
zu bearbeitende Fell von der Mitte M der Arbeitswalze 350 aus nach beiden Seiten hin ausgestellt und
geschliffen wird. Im Bereich der axialen Mitte M der Arbeitswalze überlappen sich jedoch die Schleifplatten
354, 364, die Stollklingen 356, 366 und die Bürstbänder 358,360 der zwei Gruppen von Schraubenlinien.
Die Bürstbänder 358,360, die Schleifplatten 354,364
und die Stollklingen 356, 366 erstrecken sich im wesentlichen bis zu den in F i g. 2 nicht gezeigten
seitlichen Rändern der Arbeitswalze 350.
Durch die Bürstbänder 358,360 werden Falzstellen im FeI! sowie Ausbuchtungen in Ausreckrichtung geglättet,
wodurch ein Zerschneiden oder Einschneiden oder eine sonstige Beschädigung des Felles und seines Gewebes
beim Schleifen verhindert wird. Durch die Borsten 362
werden ferner das Stollmehl und die Schleifreste abgebürstet.
F i g. 3 zeigt eine Stirnansicht der Arbeitswalze 350.
die, wie die Figur zeigt, als Hohlwelle ausgebildet ist. Um die Arbeitswalze 350 sind die Bürstbänder 358, 360
gelegt und in geeigneter nicht näher dargestellter Weise auf dem Umfang ler Arbeitswalze befestigt.
Die Schleifplatten 354,364 sitzen in Halterungen 368,
die in nicht gezeigter Weise, beispielsweise mittels Schrauben und Paßstiften, auf den Flächen 352 der
Walze befestigt sind. Die Schleifplatten 354,364 sind in den Halterungen 368 mit Hilfe nicht gezeigter
Schrauben befestigt, wobei zwischen den Halterungen 368 und den Schleifplatten 354, 364 eine elastische
Zwischenlage 370, z. B. Gummi, angeordnet ist, um eine satte Halterung und ein weiches Anziehen der
Schleifplatten in der Halterung zu erreichen. Zweckmäßigerweise sind in der Halterung 368 Langlöcher
vorgesehen (nicht gezeigt), um die Schleifplatten 354, 364 radial, z. B. bei Abnutzung, nachstellen zu können.
Die Stollklingen 356 und 366 sind ebenfalls mittels nicht gezeigter Schrauben in Halterungen 372 befestigt,
die in gleicher Weise wie die Halterungen 368 auf den Flächen 352 der Walze z. B. durch Schrauben und
Paßstifte befestigt sind. Auch hier können in der Halterung 372 Langlöcher vorgesehen sein, um die
Stollklingen 356, 366 radial verstellbar zu machen. Anstatt dieser Langlöcher oder zusätzlich zu diesen
können auch in den Stollklingen Langlöcher vorgesehen sein.
Wie Fig.3 zeigt, sind die Schieifplatten 354, 364 relativ zu den Stollklingen 356,366 radial zurückgesetzt,
wie durch die Pfeile 374 angedeutet ist. Die Zurücksetzung kann beispielsweise 5 mm betragen. Sie hängt vom
Anpreßdruck, von der Art des zu bearbeitenden Werkstückes, von der Rauhigkeit, der gewünschten
Oberflächengüte und dgl. ab.
Infolge der Zurücksetzung der Schleifplatten 354,364
gegenüber den Stollklingen 356, 366 nehmen die letzteren die Andruckkraft auf, mit der das Werkstück
durch die Andrückeinrichtung 310 gegen die Arbeitswalze 350 gedrückt wird.
Da auf diese Weise die Schleifplatten 354, 364 keine Kräfte aufnehmen müssen, kann deren Körnung optimal
ausgelegt werden, ohne daß Gefahr besteht, daß das Leder oder Fell zerschnitten oder angeschnitten wird.
Um einen weichen Eingriff der Schleifplatten 354,364
zu erzielen, sind diese an ihrer Arbeitsfläche allseitig abgerundet.
Wie oben ausgeführt wurde, sind die Stollklingen 356, 366 in einem Winkel zur Längsachse der Arbeitswalze
350 geneigt. Die beste Ausstoll- und Ausreckwirkung erhält man hierbei, wenn sämtliche Stollklingen in einem
Winkel von etwa 45° zur Längsachse der Arbeitswalze geneigt sind, wobei, wie bereits ausgeführt, die
Stollklingen 356 spiegelbildlich zu den Stollklingen 366 angeordnet sind, so daß das zu bearbeitende Fell von
j der Mitte Maus nach beiden Seiten zu ausgereckt wird.
Durch eine Veränderung des Anstellwinkels der Stollklingen 356, 366 relativ zur Längsachse kann die
Ausreckung des Felles beeinflußt werden und es haben sich abhängig vom gewünschten Ausreckgrad und von
ίο der Art des Felles gute Ergebnisse mit Anstellwinkeln
der Stollklingen relativ zur Längsachse der Walze von etwa 30 bis etwa 60° erreichen lassen.
Die besten Schleifergebenisse haben sich ergeben, wenn die Schleifplatten 354,364 parallel zur Längsachse
1Ί der Arbeitswalze 350 angeordnet sind. In manchen
Fällen ist aber auch hier ein schwächerer Schliff oder ein von der Mitte M der Arbeitswalze nach außen
gerichteter, ziehender Schliff erwünscht, wozu die Schleifplatten 354,364, ebenso wie die Stollklingen 356,
366 im Winkel zur Längsachse der Arbeitswalze 350 angeordnet werden. Als geeignet hat sich hierbei ein
Winkel von etwa 15 bis etwa 20° zwischen der Längsachse der Arbeitswalze 350 und der Längsachse
der Schleifplatten 354,364 gezeigt. Sind die Schleifplatr > ten 354,364 im Winkel zur Längsachse der Arbeitswalze
angestellt, so sind sie, ebenso wie die Stollklingen 356, 366 symmetrisch zur Mitte M angeordnet, so daß sich
ein von der Mitte M beidseitig nach außen gerichteter ziehender Schliff ergibt.
Eine besonders gute Bearbeitungsgüte des Felles oder Leders wurde erreicht, wenn das Bürstband 358,360 in
der jeweiligen Ausreckrichtung unmittelbar nach den Stollklingen 356, 366 angeordnet ist. Mit anderen
Worten, von der Mitte M der Arbeitswalze 350 aus )■">
gesehen, beginnen nach beiden Seiten zuerst die Schraubenlinien der Schleifplatten 354, 364, dann die
Schraubenlinien der Stollklingen 356, 366 und dann die Schraubenlinien der beiden Bürstbänder 358,360.
Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, daß das Fell
w oder die Haut unmittelbar nach dem Walken und
Ausrecken durch die Stollklingen 356, 366 von den Bürstbändern 358, 360 geglättet und homogenisiert
wird, wodurch die Schleifwirkung und insbesondere die Schleifgüte und die Gleichmäßigkeit des Schliffes
·*"> beachtlich gesteigert werden können.
Bei der dargestellten Ausführungsform kann die Arbeitswalze 350 beispielsweise mit etwa 40 Stollklingen
und mit etwa 70 Schleifplatten bestückt sein. Diese Zahlenangaben hängen z. B. von der Bauweise und
'«' Größe der Maschine ab.
Die Stollklingen und die Schleifplatten sind auf der Walze gegen Verdrehen z. B. durch Paßstifte fixiert und
gesichert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Maschine zur Bearbeitung von Leder, Häuten und Fellen, mit einer in einem Maschinenrahmen
gelagerten, mit Stollklingen besetzten umlaufenden Arbeitswalze, einem in vertikaler Richtung verstellbaren
Werkstückhalter und mit einer Andrückeinrichtung zum Andrücken des zu bearbeitenden
Werkstückes an die Arbeitswalze, dadurch
gekennzeichnet, daß auf der Arbeitswalze (350) zusätzlich Schleifplatten (354,364) angebracht
sind, die in Axialrichtung der Arbeitswalze (350) alternierend zu den Stollklingen (356,366) angeordnet
sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stollklingen (356, 366) und die Schleifplatten (354, 364) auf dem Umfang der
Arbeitswalze (350) jeweils in Form zweier Schraubenlinien angeordnet sind, die ausgehend von der
axialen Mitte (M) der Arbeitswalze (350) gegensinnig nach außen verlaufen.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenlinien der Stollklingen
und der Schleifplatten parallel zueinander verlaufen.
4. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ausgehend von der axialen
Mitte (M) der Arbeitswalze (350) je ein Bürstband (358, 360) in Form einer Schraubenlinie parallel zu
den Stollklingen (356, 366) und den Schleifplatten (354,364) nach außen verlaufend angeordnet ist
5. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitswalze
(350) als Zwölfkantwelle ausgebildet ist, und daß die Stollklingen (356, 366) und die
Schleifplatten (354, 364) auf den Flächen (352) der Zwölfkantwelle befestigt sind.
6. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
Schleifplatten (354, 364) parallel und die einzelnen Stollklingen (356,366) in einein Winkel zur
Walzenlängsachse angeordnet sind.
7. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifplatten
(354, 364) relativ zu den Stollklingen (356, Λόβ) radial zurückgesetzt sind.
8. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifplatten
(354, 364) an ihrer Arbeitsfläche allseitig abgerundet sind.
9. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifplatten
(354, 364) und die Stollklingen (356, 366) radial verstellbar in einer auf der Arbeitswalze (350)
befestigten Halterung (368) angebracht sind.
10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jeder Halterung (368) und
der jeweiligen Schleifplatte (354,364) eine elastische Zwischenlage (370) angeordnet ist.
11. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifplatten
(354, 364) in einem Winkel bis zu 20° zur Längsachse der Arbeitswalze (350) geneigt sind.
12. Maschine nach einem der Ansprüche 4 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß in Ausreckrichtung gesehen das Bürstband (358,360) unmittelbar auf die
Stollklingen (356,366) folgt.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Bearbeitung von Leder, Häuten und Fellen, mit einer in einem
Maschinenrahmen gelagerten, mit Stollklingen besetzten umlaufenden Arbeitswalze, einem in vertikaler
Richtung verstellbaren Werkstückhalter und mit einer Andrückeinrichtung zum Andrücken des zu bearbeitenden
Werkstückes an die Walze.
Maschinen der vorgenannten Art sind bekannt (Das Leder, Heft 9,1952, S. 228 und 229). Das zu bearbeitende
ίο Werkstück wird bei diesen Maschinen einseitig im
Werkstückhalter eingeklemmt und durch eine elastische, beispielsweise aus einem Lederpolster bestehende
Andrückeinrichtung mit der Fleischseite gegen die Arbeitswalze angepreßt, so daß die Stollklingen das
Leder oder Fell nach den Seiten ausrecken und weich machen. Da gleichzeitig der Werkstückhalter nach oben
bewegt wird, gelangen nach und nach alle Teile des Leders oder Felles in den Bereich der Arbeitswalze und
der Stollklingen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine der eingangs genannten Art zu schaffen, die es
ermöglicht, neben dem Ausstollen gleichzeitig noch weitere Arbeitsgänge, wie Schleifen, Bürsten usw.
durchzuführen, wobei mit den einzelnen Arbeitsgängen auch eine hohe Arbeitsgüte erzielt werden soll.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf der Arbeitswalze zusätzlich Schleifplatten
angebracht sind, die in Axialrichtung der Walze alternierend zu den Stollklingen angeordnet sind.
Durch diese Maßnahme ist es möglich, ein Fell oder dergleichen gleichzeitig zu stollen und zu schleifen,
wobei die Körnung der keramischen Schleifplatten den gewünschten Anforderungen an die Oberflächenbeschaffenheit
des zu bearbeitenden Felles oder Leders angepaßt werden kann.
Zweckmäßigerweise sind die Stollklingen und die Schieifplatten auf dem Umfang der Arbeitswalze
jeweils in Form zweier Schraubenlinien angeordnet, die ausgehend von der axialen Mitte der Arbeitswalze
gegensinnig nach außen verlaufen. Die von den Stollklingen und Schleifplatten gebildeten Schraubenlinien
sind hierbei parallel zueinander angeordnet.
Auf der Arbeitswalze ist ferner ein zweiteiliges Bürstband angebracht, wobei zweckmäßigerweise die
beiden Teile des Bürstbandes jeweils ausgehend von der axialen Mitte der Arbeitswalze in Form je einer
Schraubenlinie parallel zu den Stollklingen und den Schleifplatten nach außen verlaufen.
Durch das Bürstband werden Ausbuchtungen in Ausreckrichtung geglättet, wodurch optimale Voraussetzungen
für den Schleifvorgang geschaffen werden. Ferner werden die Falzstellen im Fell geglättet,
wodurch ein Zerschneiden des Gewebes verhindert wird. Die Borsten des Bürstbandes sind außerdem in der
Höhe so abgestimmt, daß sie Stollmehl, Schleifreste oder andere Rückstände abbürsten.
Die Arbeitswalze ist vorteilhafterweise in Form einer Zwölfkantwelle ausgebildet, auf deren Flächen die
Stollklingen und die Schleifplatten befestigt sind, wobei
z. B. etwa vierzig Stollklingen und etwa siebzig Schleifplatten vorgesehen sein können.
Die einzelnen Schleifplatten sind parallel zur Walzenachse angeordnet, während die einzelnen
Stollklingen einen Winkel zur Walzenachse bilden.
Vorteilhafterweise sind die Schleifplatten relativ zu den Stollklingen radial zurückgesetzt, beispielsweise
■twa 3 bis 5 mm, so daß die Andruckkraft, mit der das Leder oder Fell durch die Andrückeinrichtung gegen die
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