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DE2241476B2 - Verfahren zum Waschen von thermischen oder katalytischer] Spaltgasen aus Erdölprodukten - Google Patents

Verfahren zum Waschen von thermischen oder katalytischer] Spaltgasen aus Erdölprodukten

Info

Publication number
DE2241476B2
DE2241476B2 DE19722241476 DE2241476A DE2241476B2 DE 2241476 B2 DE2241476 B2 DE 2241476B2 DE 19722241476 DE19722241476 DE 19722241476 DE 2241476 A DE2241476 A DE 2241476A DE 2241476 B2 DE2241476 B2 DE 2241476B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
catalytic
thermal
petroleum products
scrubbing
gasoline
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722241476
Other languages
English (en)
Other versions
DE2241476A1 (de
Inventor
Gheorghe Aldea
Dan Dipl.-Ing. David
Constantin Dipl.-Ing. Tatu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GRUPUL INDUSTRIAL DE PETROCHIMIE PITESTI PITESTI (RUMAENIEN)
Original Assignee
GRUPUL INDUSTRIAL DE PETROCHIMIE PITESTI PITESTI (RUMAENIEN)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GRUPUL INDUSTRIAL DE PETROCHIMIE PITESTI PITESTI (RUMAENIEN) filed Critical GRUPUL INDUSTRIAL DE PETROCHIMIE PITESTI PITESTI (RUMAENIEN)
Priority to DE19722241476 priority Critical patent/DE2241476B2/de
Publication of DE2241476A1 publication Critical patent/DE2241476A1/de
Publication of DE2241476B2 publication Critical patent/DE2241476B2/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C7/00Purification; Separation; Use of additives
    • C07C7/11Purification; Separation; Use of additives by absorption, i.e. purification or separation of gaseous hydrocarbons with the aid of liquids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

15
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Waschen von thermischen und kataiytischen Spaltgasen aus Erdölprodukten mit einer NaOH-Lösung, welche dazu neigen, in den technologischen Apparaten zu polymerisieren.
Es sind verschiedene Verfahren zum Waschen von thermischen und kataiytischen Spaltgasen bekannt, darunter das Auswaschen des Kohlendioxydes und »5 Schwefelwasserstoffes mit Natronlauge unterschiedlieher Konzentration.
Die bekannten Verfahren haben aber folgende Mängel
— In den Waschkolonnen treten Polymerisatablagerungen an den Kontaktelementen auf, die Anschlüsse und Zirkulationsleitungen versetzen sich und erfordern häufige und schwierige Abstellungen zwecks Reinigung.
— Es werden große Mengen Natronlauge verbraucht, da die Lösung vor völligem Verbrauch des NaOH erneuert werden muß, weil sie mit Polymerisat beladen ist und nicht mehr umgewälzt werden kann. Da der Wirkungsgrad des NaOH nur bei etwa 20% liegt, muß eine hohe Konzentration in der Lösung von ungefähr fc % über die ganze Kolonne benutzt werden·
Bei einem Verfahren zur Konzentrierung und Reinigung von Acetylen und Olefin-Kohlenwasserstoffen, die in einem durch Pyrolyse von Kohlenwasserstoffen erhaltenen Gas enthalten sind, ist es durch die österreichische Patentschrift 221 077 bekannt geworden, das Pyrolyse-Gas mit einem hydrophilen Lösungsmittel zu waschen und dann bei der anschließenden Reinigung der wäßrigen Lösung des hydrophilen Lösungsmittels dieses mit kaustischem Alkali zu behandeln, um die Löslichkeit der restlichen sekundären Kohlen-Wasserstoffe zu vermindern und dann mittels eines Kohlenwasserstoffes oder einer Mischung von in der wäßrigen Lösung des Lösungsmittels unlöslichen Kohlenwasserstoffen diese polymerisierbaren Anteile zu extrahieren. Auf diese Weise gelingt es, diejenigen Kohlenwasserstoffe, die sich sonst im Laufe der Destillation der wäßrigen Lösung des Lösungsmittels 6" auf der Oberfläche unter Bildung einer öligen Schicht, welche sich später verfestigt, abzuscheiden.
Hiermit laßt sich der polymerisierbare Anteil von Kohlenwasserstoffen aus einem Lösungsmittel herausbringen. In den Pyrolyse-Spaltgasen hingegen verblei- 6s bett noch erhebliche Anteile von polymerisierbaren Kohlenwasserstoffen, welche die oben genannten Nachteile, aufweisen.
Aufgabe der Erfindung ist es, mit einfachen Mitteln die polymerisierbaren Anteile oboe wesentliche Verfahrensänderung direkt aus den Gases auszuwaschen.
Die Erfindung besteht darin, daß gleichzeitig ein Benzinschnitt mit einem Arowatcngehalt zwischen end 90% vorliegt.
Iu dem Benzinschnitt sind nach dem Waschvorgang die polymerisierbaren Anteile zu finden, während die Natron-Lauge frei von diesen ist.
Zweckmäßig ist es, wenn das Zufuhrverhältnis Benzin—Gase zwischen 0,05 bis 0,5 zu 100 hegt.
Der aus der Waschvorrichtung abgezogene mit polymerisierbaren Anteilen angereicherte Benzinschnitt wird zweckmäßigerweise einer Wasserwäsche zum Auswaschen der Natron-Lauge-Spuren unterworfen, dann werden die polymerisierbaren Anteile entfernt und schließlich wird der Benzinschnitt wieder zurück in den Gasstrom der Öfen geleitet.
Das Wesen der Erfindung ist nachstehend an Hand von zwei in den Zeichnungen schematisch dargestellten AusführungsbeispieJen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Anordnung zum diskontinuierlichen Waschen,
Fig. 2 eine Anordnung zum kontinuierlichen Waschen.
Beispiel 1
In eine Waschkolonne 1 (F ig 1) tritt das zu wasehende uas über einen Anschluß 2 em und durch einen Anschluß 3 aus. So zum Beispiel ist das zu waschende Gas, welches über Anschluß 2 in die Kolonne 1 eintritt, ein Pyrolysengas folgender Zusammensetzung, in Gewichtsprozent Durchsatz etwa 000 Nm3/h.
H 1 26
qq q'q-j
^q 0005
τ, <j 0008
nfi 1 o'g*
^ (MO
4052
8*80
Propadien + Propien '.'.'.'..'.'.'.'.'.'.'.'..'. θ',32
C3H8 18,66
C3H8 0,67
C4H6 3,84
C4H10 5,05
C5 0,20
C6 1,52
J Da A s gewaschene Gas tritt aus der Kolonne 1 durch dcn Anschluß 3 mit dem Emtnttsdurchsatz und folgender Zusammensetzung in Gewichtsprozent wieder aus:
H2 1,26
CO 0,07
CO2 bis 0,0001
H2S bis 0,0001
CH4 118,66
C2H8 0,40
C2H4 40,52
C2H6 8,80
Propadien + Propien , 0,32
C3H6 18,66
C3H8 0,67
C4H6 3,84
C4H10 ;.. 5,05
C5 0,20
C6 0,04
3 4
Ober einen Anschluß 4 werden ungefähr 1000 kg/h Der kontinuierlich zurückgewonnene Benzinschnitt
NaOH-Lösung mit einer Konzentration von etwa 5 % enthält einen großen Anteil an gelösten Polymeren und
eingespeist. Mittels einer Pumpe 5 wird die NaOH- polymerisierbaren Stoffen, was auch daraus hervor-
Lösung mit einem Durchsatz von 40 000 kg/h in der geht, daß dieser Schnitt im Kontakt mit der Luft sich
Kolonne 1 durch den Anschluß 6, umgewälzt, während 5 mit der Zeit rötet und Polymerisat abschlägt
1000 kg/h Lösung, welche der Menge des frischen Der Gehalt an polymerisierbaren Stoffen im Benzin-
NaOH entsprechen, durch ein Regelventil 7, das von schnitt variiert in Abhängigkeit von den Spalteinsatz-
einem Standregler 8 im Sumpf der Kolonne 1 gesteuert stoffen und Spaltbedingungen.
wird, mit folgender Zusammensetzung iii Gewichts- Die NaOH-Lösung, welche über Regelventil 7 mit
prozent ausgetrieben werden: *° einer Konzentration von etwa 2,2% abgegeben wird,
is: rein und enthält keine Polymerisate, was daiauf
NaOH 2,2 hindeutet, daß diese vom Benzinschnitt aufgenommen
NaHCO3 2,5 wurden.
Na2CO3 1,5 Der Verwendungsgrad des NaOH liegt bei etwa
Na2S 0,25 15 60%. Die übrigen Bedingungen des Waschprozesses
NaHS 0,45 sind gegenüber den bekannten Systemen unverändert.
Über einen Anschluß 9, der oberhalb des Anschlus- Beispiel 2
ses 4 für die Zufuhr von NaOH und dem Anschluß 6 Das Waschverfahren der Gase äß der Erfindung
der Umwälzpumpe hegt, wird kontinuierlich ein Ben- *o wjrd ebens£) ^ j ßd ie, , B ewendet Der Untert
anschnitt zwecks Losung der Polymerisate und poly- schied B in dem kontmuierliclfen Ab des Benzin.
rnerisierbaren Stoffe mit einem Durchsatz von etwa schnUtes mit den polymerisaten und polymerisier-
75 l/h eingespritzt Der Bnnanschnitt hat einen baren s ff über eil/Regelventil 16, gesteuert vom
Aromatengehalt zwischen 10 und 90% und kann ein Standregler 15
hydriertes oder unhydriertes Produkt sein, da sein 25 Die verbrauchte Lauge wird ebenfalls kontinuierlich
Sättigungsgrad kerne entscheidende Rolle spielt. über das Regelventil 7! gesteuert von Standregler 8,
Periodisch nach 8, 12 oder 24 Stunden lauft über abgezogen e
Anschluß 10 die in der Zwischenzeit im Sumpf der Das Waschwasser wird über den Stutzen 13 kon-
Kolonne 1 angefallene Benzinmenge in Kolonne 11 tinuierlich der Benzinschnitt über den Stutzen 14
ab. In Kolonne 11 wird der Benzinschnitt einer Wasche 30 ebenfalls kontinuierlich abgezogen,
mit Wasser zur Entfernung der NaOH-Spuren unter- Die Vortej,e des Verfahrens der Erfindung sind
worfen. Das Wasser ist über Anschluß 12 eingeführt. folgende·
Das Wasser läuft über Anschluß 13 ab, während das
gewaschene Benzin über Anschluß 14 zusammen mit — Verhinderung der Polymerisatbildung und Ver-
den gelösten Polymeren und den polymerisierbaren 35 stopfung der Kolonne,
Anteilen zum Gasstrom nach dem Ofen bzw. Reaktor — Vergrößerung des Verwendungsgrades der Lauge,
geleitet wird und in dem flüssigen Schnitt zurückge- — völlige Rückgewinnung des im Waschprozeß ver-
wonnen wird. wendeten Benzinschnittes.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    !.Verfahren zum Waschen von thermischen oder kataiytischen Spaltgases aus Erdölprodakten mit Natronlauge dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig ein Benzinschnitt mit einem Aromatengehalt zwischen 10 und 90% vorliegt.
  2. 2. Verfahren nach Anspmch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zufuhrverhältnis Benzin—Gase ίο zwischen 0,05—0,5 zu 100 liegt.
DE19722241476 1972-08-23 1972-08-23 Verfahren zum Waschen von thermischen oder katalytischer] Spaltgasen aus Erdölprodukten Pending DE2241476B2 (de)

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DE2241476A1 DE2241476A1 (de) 1974-03-14
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US7005555B2 (en) 2003-06-25 2006-02-28 Exxonmobil Chemical Patents Inc. Process for separating and recycling oxygenate(s) to an oxygenate-to-olefin reactor
US7135604B2 (en) 2003-06-25 2006-11-14 Exxonmobil Chemical Patents Inc. Process for separating carbon dioxide from an oxygenate-to-olefin effluent stream
US7208648B2 (en) 2003-06-25 2007-04-24 Exxonmobil Chemical Patents Inc. Minimizing corrosion in a methanol-to-olefin effluent processing system

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DE2241476A1 (de) 1974-03-14

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