[go: up one dir, main page]

DE2240273A1 - Tampon - Google Patents

Tampon

Info

Publication number
DE2240273A1
DE2240273A1 DE19722240273 DE2240273A DE2240273A1 DE 2240273 A1 DE2240273 A1 DE 2240273A1 DE 19722240273 DE19722240273 DE 19722240273 DE 2240273 A DE2240273 A DE 2240273A DE 2240273 A1 DE2240273 A1 DE 2240273A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tampon
foam
tampon according
absorbent body
absorbent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722240273
Other languages
English (en)
Inventor
Bernard Allen Dulle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Procter and Gamble Co
Original Assignee
Procter and Gamble Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Procter and Gamble Co filed Critical Procter and Gamble Co
Publication of DE2240273A1 publication Critical patent/DE2240273A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
    • A61F13/20Tampons, e.g. catamenial tampons; Accessories therefor
    • A61F13/2022Tampons, e.g. catamenial tampons; Accessories therefor characterised by the shape
    • A61F13/2037Tampons, e.g. catamenial tampons; Accessories therefor characterised by the shape having grooves or ribs, having a main axis in the radial direction

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Absorbent Articles And Supports Therefor (AREA)

Description

RECHTSANWÄLTE
DR. JUR. DiPUCHEM. WALTER BEIL 2. Jan. 1973
ALFREDHOEPFEH^
DR. JUR. DIFL-CocM. H.-J. WOLFF
DR. JÜR. HANS CHR. BEiL . .
623 FRANKFURT AM MAIN-HöCHST
ADELONSTItASSC 5· . ' · ' -
Unsere Ur.. 18 Ί07
"The Procter & Gamble Company ' Cincinnati (Ohio, V.St.A.)
TAMP ON
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf saugfähige Tampons für die Monatshygiene und insbesondere auf Tampons, die in trockenem Zustand an die Vagina anpassungsfähig und durch die von der Vagina ausgeübten Drücke verformbar sind. *.
Anatomielehrbücher zeigen,, dass der Vaginalkanal mehr die Form einer, unregelmässigen Tasche, als die eines zylindrischen Rohres aufweist. Der Vaginalkanai ist etwa 7,5 cm. lang und an seiner vorderen Wandung kürzer als an der hinteren Wandung. Er ist unter Bildung eines zum menschlichen Körper querliegenden Schlitzes zusammengedrückt, d. h. er ist breit, aber relativ wenig hoch. In gedehntem Zustand entspricht seine. Form der einer ledernen Wasserflasche oder ei-
30 3 8 1 2/0187
nes birnenförmigen Ballons, der an der Oberseite v/eiter und gelegentlich wegen der grösseren Ausdehnung einer seitlichen Tasche oder eines seitlichen Scheidengewölbes asymmetrisch ist.
Die vordere Wandung ist mehr als etwa 7,5 cm lang, die hintere Wandung ist mehr als etwa 10 cm lang. Diese Längen sind vom Hymen zur hintersten Vaginawandung gemessen. Die Weite in gedehntem Zustand im hintersten oder oberen Ende liegt zwischen etwa 6,3 und 7#5 cm und der Umfang beträgt an diesem Punkt etwa 20 cm.
Die Menstrualflüssigkeit tritt durch die Cervix in die Vagina ein. Die Cervix liegt dort, wo die Vagina am dehnbarsten ist und dementsprechend ihre grösste mögliche Querschnittsfläche besitzt. Die Vagina ist in der Nähe des Scheideneinganges am wenigsten dehnbar und dementsprechend ist dort die mögliche Querschnittsfläche kleiner. Das Gebiet des Scheideneingangs der Vagina ist gegen nach aussen gerichtete Drücke empfindlicher als der restliche Teil der Vagina.
Während der Menstruationszeit wird von den Vaginawandungen und der vaginalen Cervixoberfläche verstärkt Schleim abgesondert. Bei Frauen mit starkem Menstruationsfluss zeigt sich eine gewisse Abscheidung von vollständigem Blut gemischt mit Menses. Diese natürlichen Sekretionen, d. h. die Mucoprotein- und die Mucopolysaccharidlösungen der Vaginalschleimsekretionen sowie das koagulierbare vollständige Blut blockieren bzw. verstopfen häufig die Oberfläche der gegenwärtig erhältlichen, stark komprimierten Textiltampons und behindern dadurch die Sorption der Menses. Sorptionsmaterialien mit grösserer Oberfläche und höherer Porosität bilden ein grobes Filtermediura, das nicht so leicht blockiert bzw.
309812/0187
— 3 — ''
verstopft und Koagulat sowie Schleim absorbiert und für weitere Sorption der Menses wirksam bleibt..
Es sind zahlreiche verschiedene Methoden zur Aufnahme der wiederkehrenden flenses bekannt, die bei Frauen in der Zeit der Fruchtbarkeit periodisch fHessen» Die meisten .bisher · vorgeschlagenen Methoden fallen in eine der beiden folgenden Gruppen: Rückhaltung und Absorption. Rückhaltemittel sind solche, die in einem. Innenkanal eine undurchlässige Sperre bilden. Im allgemeinen sind solche Mittel als Gummikappen oder Diaphragmen ausgebildet, die den Fluss nicht durchlassen, wodurch die Menses gestaut werden, und zwar unter Verwendung eines inneren Organes als Reservoir. Die Rückhaltemittel gehören im allgemeinen in eine von zwei. Untergruppen: Anordnungen, welche die Cervix abdecken oder mit ihr in Kontakt stehen, und Anordnungen", welche im Vaginalkanal unterhalb der Cervix liegen sollen.
Auch die absorptiven Mittel können einer von zwei aligemeinen Kategorien zugeordnet v/erden, nämlich einerseits den Anordnungen für innere Anwendung und andererseits solchen für äusserliche Anwendung. Aeusserlich. anwendbare Anordnungen haben allgemein die Form von Kompressen und werden wahrscheinlich am häufigsten für die Monatshygiene getragen. Sie sind aber aus verschiedenen Gründen nicht optimal. Einige dieser Gründe sind das durch die grosse Voluminosität der Kompressen bedingte physische Unbehagen, die Angst, dass das Vorhandensein der Binde von anderen erkannt werden könnte, das emotioneile Unbehagen, weil das Volumen der Kompresse dauernd an deren Gegenwart erinnert und der Geruch, weicher bei Einwirkung von Luft auf Menses auftritt.
309812/0187
Allgemein verwendete innere absorptive Mittel sind stark komprimierte Fasergebilde in Form von Zylindern mit Längen von 3,8-5,1 cm und Durchmessern von etwa 12 nun. Diese Produkte dehnen sich in Querschnittsrichtung solange nicht, als sie nicht mit Körperflüssigkeit in Berührung kommen. Bekannte Einführungsmethoden beruhen darauf, dass der Tampon ziemlich tief (5,7-6,4 cm) in die Vagina bis nahe dem Punkt des Flüssigkeitseintrittes, d. h. nahe der Cervix, eingeführt v/ird, wodurch die Nähe des Scheideneinganges und damit auch die Unbequemlichkeiten während des Tragens vermieden v/ird. Die tiefe Einführung in einen Bereich, wo das zusammengefallene Scheidengewölbe zahlreiche Falten und Verwindungen aufweist, führt zusammen mit der geringen Querschnittsfläche des komprimierten Tampons häufig zum sogenannten "Versagen durch Nebenleitung", d. h. die oder ein Teil der von der Cervix abgegebenen Menses geht durch die ganze Länge der Vagina, ohne dass die Menses in Kontakt mit dem Tampon kommen und daher durch den Scheideneingang austreten und nicht absorbiert werden. Das Versagen durch Nebenleitung tritt deswegen auf, weil der tief eingeführte komprimierte Tampon die zahlreichen Falten und Verwindungen der Vagina in diesen tiefliegenden Bereichen nicht sperren kann, wohingegen der Menstruationsausfluss selbst durch diese Falten und Verwindungen hindurchfHessen und schliesslieh durch den Scheideneingang austreten kann und dann die Kleidung verschmutzt und unter Umständen zu peinlichen Situationen führt.
Jede Eigenschaft der allgemein erhältlichen Tampons, d. h. zylindrische Form, stark komprimiertes Material, tiefe Einführung und Expansion erst bei Einwirkung der Menses, trägt zur Verminderung der Tamponwirkung bei, und zwar aus folgenden Gründon: (1) die Vagina ist im Querschnitt dehnbar und nicht kreisförmig, so dass ein kleiner starrer Zylinder nicht: die gunn ti q.·; te Form für die Sperrung der Vagina ist;
309812/0187
(2) die starke Kompression und die daraus sich ergebende hohe Dichte bedingt, dciss der Tampon bei der Einführung relativ klein und von .'sich aus keinerlei federnde Eigenschaften zur sofortigen Ausdehnung aufweist, weil die Wasserstoffbindung, welche die starke Kompression begleitet, ein elastisches Verhalten ausschliesst; (3) die tiefe Einführung bringt den Tampon in einen Teil der Vagina, wo die mögliche Querschnittsfläche der Vagina am grossten ist, so dass ein feucht-expandierender Tampon nur mit einem geringen prozentualen Anteil des inneren Vagina-Umfanges in Kontakt steht, wodurch die Wahrscheinlichkeit von Nebenleitungen zunimmt; (4) da sich diese Tampons nur nach Einwirkung von Flüssigkeit ausdehnen und erst dann den Vaginaquerschnitt sperren, kann eine die Nebenleitung auslösende Anordnung dazu führen, dass der Tampon überhaupt nicht benetzt wird und daher dauerhaft versagt; (5) die begrenzte Oberfläche solcher Tampons wird relativ Schnell durch Blutklumpen und Schleimabsonderungen blockiert, d. h. sorptionsunfähig.
Es wurden schon Mittel oder Anordnungen vorgeschlagen, welche einige oder mehrere dieser Nachteile vermeiden, doch versagen sie deswegen, weil sie nicht alle Nachteile beheben oder weil sie ihre eigenen speziellen Nachteile besitzen. Manche Tampons haben andere als kreisförmige Querschnitte, was einen Versuch zur Anpassung des Tampons an die Form der Vagina darstellt, aber im allgemeinen sind diese Tampons zur Vereinfachung der Einführung stark komprimiert und haben daher eine hohe'Dichte. Ferner werden sie tief eingeführt, benötigen Feuchtigkeit zur Lösung der wasserstoffgebundenen und reibungsgebundenen Struktur, ehe sie expandieren können. Sie beheben daher die Probleme der Nebenleitung nicht.
:) 0 0 W I 2 I 0 I i) 7
Dei einigen Tampons soll das Problem der Nebenleitung dadurch gelöst werden, dass man einen Tampon verwendet, der nach dem Aussbossen aus der Einführungseinrichtung und Freigabe in der Vagina eine gebogene Form annimmt. Theoretisch sollen diese Tampons einen Bogen über die Vagina bilden und dadurch eine Sperre von einer Wand zur anderen bilden, aber das Problem der Nebenleitung wird dadurch nicht gelöst, v/eil diese Tampons stark komprimiert sind und tief eingeführt werden. Sie können daher unter Umständen in eines der Scheidengewolbe eingeführt werden und dabei sozusagen verloren gehen. Da sie den Vaginalkanal nicht tatsächlich überdecken, wird das Problem der Nebenleitung auch hier nicht gelöst.
Ein anderer Weg zur Lösung des Problems der Nebenleitung ist in der USA Patentschrift Hr. 3'512'538 gezeigt. Dort ist ein ausdehnungsfähiger Tampon für die Monatshygiene in Form einer länglichen hohlen Schale aus saugfähigem Material mit einem Innensack dargestellt, der halbdurchlässig oder undurchlässig sein kann. Dieser Tampon wird in zusammengefaltetem Zustand in den Vaginakanal eingeführt und dann an der gewünschten Stelle durch eine ausserhalb der Vagina befindliche Energiequelle ausgedehnt, so dass er mit der Vaginalwandung eine flexible, die Nebenleitung der Menses vermeidende Dichtung bildet. Der Nachteil dieser Mathode besteht darin, dass zum Expandieren des Tampons nach der Einführung eine Sekundäroperation erforderlich ist, die auf der Betätigung einer druckerzeugenden Einrichtung und eines Füllrohres beruht, das die druckerzeugende Vorrichtung mit dem Innensack des Tampons verbindet. Dies hat schwerwiegende psychologische Nachteile, weil die Trägerin eine Vorrichtung in sich selbst aufblähen muss, was von vielen potentiellen Trägerinnen als unangenehm empfunden werden kann t<».
30»012/0187
Eine intravaginale Vorrichtung muss zur richtigen Funktion von sich aus einige gagenläufige Kriterien erfüllen, die durch die folgenden anatomischen Tatsachen bedingt sind:
(1) Der Scheideneingang besitzt einen aus mehreren liuskelteilen gebildeten Schliess- bzw. Ringmuskel/ v/elcher den Hauptabschluss der Vagina darstellt. Diese Muskeln widerstehen der Dehnung des Vaginalvorraumes, d. h. Eingang in und Aμsgang aus der Vagina selbst. Dementsprechend sollte der Durchmesser jeder intravaginalen Anordnung zur leichten, bequemen und sicheren Einführung klein sein. (2) Hinter diesem Ringmuskel ist die Vagina ein schlaffes Organ, dessen Wandungen normalerweise annähernd in einer Horizontalebene zusammengefallen sind und einander berühren, was einen annähernd H-förmigen Querschnitt ergibt, der ohne erheblichen Widerstand in seitlicher Richtung relativ stark ausgedehnt werden kann.
Dementsprechend sollte ein idealer Tampon für die Monatshygiene (i) zur Einführung in und zur Entnahme aus der Vaginalhöhlung einen genügend kleinen Durchmesser aufweisen,
(2) danach mit minimalem Aufwand zu einer Formänderung veranlasst v/erden können, so dass die jetzt vorliegende Form einen ausreichend grossen Durchmesser besitzt, um den Querschnitt der Vagina praktisch auszufüllen, und zwar unter Anpassung an die Vagina, und (3) eine genügend grosse Ab- · sorptionsfähigkeit aufweisen, um das Tragen des. Tampons während einer längeren Zeitspanne zu ermöglichen, während welcher der Tampon die abgegebenen Menses ansammelt und ohne Auslaufen zurückhält. Diese einander widersprechenden Anforderungen sind schwierig zu erfüllen.
Tampons für die Monatshygiene unterliegen vier verschiedenen Arten von Versagen: Nebenleitung, Teilung, Kompression und Uoborschreiten der Sättigungskapazität. Versagen durch Nebenleitung tritt dann auf, wenn der Menstruationsfluss der Länge nach durch din Vagina gelangt:, ohne mit dem Tampon in
309012/0187
BAD ÖHKäJNAL
Berührung zu kommen, d. h. der Tampon versagt bezüglich seiner Funktion, den Abfluss zu stoppen. Dies tritt gewöhnlich deswegen auf, weil der Tampon den Vaginaquerschnitt nicht ausfüllt. Versagen durch Teilung tritt dann auf, v/enn das Mass des Mensesflusses an einem bestimmten Tampongebiet vorbei grosser ist, als das Absorptionsmass des Tampons in diesem Gebiet. Obwohl in diesem Fall ein gewisser Teil der Menses absorbiert wird, fliesst der das Absorptionsmass des Tampons überschreitende Teil der Menses am Tampon vorbei und tritt durch den Scheideneingang aus. Korapressionsversagen tritt dann auf, wenn die Trägerin unbeabsichtigt Druck auf den Tampon ausübt, der bereits Menses absorbiert hat, und dieser Druck gross genug ist, um Menses aus dem Tampon auszuquetschen. Das Ueberschreiten der Sättigungskapazität tritt dann auf, wenn der Tampon das Höchstmass an Flüssigkeit absorbiert hat, so dass dann für jeden dem Tampon zugeführten Tropfen eine entsprechende Menge aus dem Tampon heraustreten muss.
Hohle Tampons sind bekannt. Zum Stand der Technik gehören massive und hohle, konische und zylindrische Tampons aus Polyurethanschaum, siehe z. B. USA Patentschriften Nm. 2'884'925 und 3'559'646. Das in der erstgenannten USA-Patentschrift offenbarte Gebilde ist ein kegelstumpfförmiger Stopfen, der gegebenenfalls teilweise hohl sein kann, mikroskopische Poren besitzt und aus verformbarem, ausdehnungsfähigera Material, vorzugsweise regenerierter Cellulose, hergestellt ist aber auch aus Polyurethanschaumstoff bestehen kann. Obwohl in der erstgenannten USA Patentschrift von einem verformbaren und federnden Material gesprochen wird, ist dort kein Tampon beschrieben, der einen genügend grossen Umfang zur Uebereinstimmung mit dem Umfang der Vaginalwandung in seinem senkrecht zur Längsachse der Vagina liegenden Querschnitt besitzt. Auch ist dort kein Tampon beschrieben, der unter den von der Vagina ausgeübten statischen Drücken vorformbar, ist, sich den UnregelmHssigkeiten der Vaginalober-
309812/0187
η _
fläche anpassen kann, eine zum Schutz während brauchbarer Zeitspannen ausreichende Saugfähigkeit aufweist oder zur Erzeugung eines Saugeffektes geeignete, teilweise geschlossene Zellen besitzt.
In der USA Patentschrift Nr. 3'559'646 ist ein Tampon beschrieben, der einen hohlen, einseitig geschlossenen Körper aus kompressiblem, schwammigem, saugfähigem Material besitzt, der sich gegen das geschlossene Ende konisch verjüngt. Ebensowenig wie die erstgenannte Patentschrift offenbart diese zweitgenannte Patentschrift ein Gebilde, das einen zum Kontakt mit erheblichen Teilen der Vaginalwandung bei Einführung in normaler Tiefe ausreichend grossen Umfang aufweist, durch den von der Vagina ausgeübten statischen Druck verformt werden kann, an die Ünregelmässigkexten der Vaginawandung anpassungsfähig ist oder nur teilxveise geöffnete Zellen zur Bildung einer Struktur ähnlich einer Saug-Spritz-Pumpe (Injektionsspritze) aufweist, so dass eine durch Kompressionseinwirkung zusammengefallene Zelle bei folgender Ausdehnung durch die offenen Zellflächen Flüssigkeit in die Zelle einsaugt.
Ziel der Erfindung ist ein Tampon, der einfach und bequem einzuführen ist, bei normaler täglicher Betätigung bequem getragen werden kann, einen Umfang praktisch gleich dem Innenumfang der Vagina aufweist, verbesserte Absorptionseigenschaften bzw. saugdochtartige Eigenschaften besitzt, bei der Sorption von Menses durch koaguliertes Blut oder dicks Vaginalschleimabsonderungen nicht blockiert, d. h. nicht verlegt wird, eine erhöhte Aufnahmefähigkeit bietet, sich unter der von der Vagina ausgeübten, praktisch senkrechten Druckeinwirkung seitlich aufweitet, sich an die Unregelmässigkeiten der Va gin a Iv; an dun ge η anlegt bzw. anpasst und leicht und bequem aus der Vagina herausgenommen werden kann.
309812/0187
Der erfindungsgemässe Tampon ermöglicht es, die Ziele zu erreichen und besitzt einen flexiblen, federnden, elastischen, in trockenem Zustand ausdehnungsfähigen, saugfähigen Körper mit einem grossten Umfang in einer quer zur Längsachse des Tampons liegenden Ebene von mindestens etv/a 14 cm. Der saugfähige Körper besitzt eine innere Diskontinuität und einen Form-Kompressionsinodul in der oben genannten Ebene, v/elcher die Verformung des Tampons zu seinem zusammengefalteten Zustand ermöglicht, in v/elchem er einen aufgeweiteten seitlichen Durchmesser aufweist. Der Form-Kompressionsmodul liegt zwischen etwa 22,7 g bis etwa 460 g und der aufgeweitete seitliche Durchmesser beträgt mindestens etv/a 115. % des seitlichen Durchmessers des nicht verformten Tampons.
Fig. 1 zeigt die teilweise aufgebrochene, perspektivische Ansicht eines erfindungsgemässen Tampons.
Fig. 2 zeigt die vergrösserte schematische Ansicht einer Reihe von einzelnen Polyurethanzellen, die das saugfähige Material der bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Tampons bilden.
Fig. 3 zeigt die perspektivische Ansicht von Uterus und Vagina der Frau, wobei die Vagina zur Darstellung der Lage des erfindungsgemässen Tampons bei der Verwendung aufgebrochen dargestellt ist.
Fig. 4 zeigt die vergrösserte Ansicht einer typischen Verbindungsstelle von zelligen Strukturelementen innerhalb des Bereichs 4 von Fig. 2.
309812/0187
Vita I V
Ein völlig zufriedenstellender T? amp on muss für die Trägerin in jeder Hinsicht annehmbar sein, u. a. in ästhetischer Hinsicht sowohl vor dem Einführen als auch nach der Entnahme.. Er muss sich auch relativ leicht und unauffällig mitführen lassen, z. B. in einer Handtasche. Ausserdem muss der Tampon inbezug auf seine Verwendbarkeit bzw. Funktion annehmbar sein, indem·die Einführung einfach und bequem, das Tragen bequem, die Rückhaltewirkung einschliesslich der Kontrolle von Nebenleitung und Kapazität mindestens genügend und vorzugsweise verbessert und schliesslich das Herausnehmen einfach und bequem ist. Da sich Maximalsteigerungen einiger dieser Gesichtspunkte bei Verwendung gegenwärtig verfügbarer Werkstoffe und bei der gegebenen Technologie gegenseitig ausschliessen, muss ein für den Gebrauch annehmbarer Tampon inbezug auf all diese Gesichtspunkte ausgewogen sein.
Der erfindungsgemässe Tampon ist zur Einführung durch die Trägerin bestimmt und ist verformbar, dehnbar und anpassungsfähig. Er ist verformbar unter den praktisch vertikal wirkenden Kräfteny welche durch die Vagina auf den Tampon ausgeübt v/erden, wodurch der Tampon eine Form ähnlich wie in Fig. 3 dargestellt annimmt. Er ist dehnbar, indem die,Seitenkanten 14 und 15 des saugfähigen Körpers 10 des Tampons 20 in Fig. 3 sich bei Verformung des Tampons horizontal bewegen. Er ist anpassungsfähig wegen seines im folgenden definierten Materialmoduls, so dass er sich an Unregelinässigkeiten der Vaginawandungen anpassen kann. Der erfindungsgemässe Tampon bietet Mittel, z. B. Ausdehnung in trockenem Zustand, zur praktisch vollständigen Ausfüllung des Vaginalquerschnittes unter Vermeidung von Nebenleitungen der Menses. Ausdehnung in trockenem .Zustand bedeutet im vorliegenden Zusammenhang ein Ausbreiten aus einem zusammengepressten Zustand, z. B. wenn sich der Tampon in einer Einführungsvorrichtung befindet, ohne dass die Aufhebung der vorgegebenen Kompression von der Einwirkung von Flüssigkeiten abhängig ist. Ein grosser
309812/0187
— ΊΟ —
Teil der verbesserten Funktion des vorliegenden Tampons beruht auf dem vergrösserten Umfang des Tampons, wodurch eine Nebenleitung der Menses vermieden wird, ohne dass dies beim Tragen zu Unannehmlichkeiten führt, und ferner auf der im Vergleich zu komprimierten Textilgebilden grösseren Oberfläche und Porosität eines nicht-komprimierten Schaumes, was Oberflächenblockierung (Verstopfung) durch Blutkoagulat und Schleimabsonderungen minimalisiert.
In Fig. 1 ist der Aufbau einer bevorzugten Ausführungsform dieses Tampons dargestellt. Der Tampon 20 ist aus einem Schaumstoffblock herausgeschnitten. Der Tampon 20 hat einen konischen Körper 10 aus flexiblem, federndem, saugfähigem Material mit einem an der Tamponspitze befestigten Entnahmefaden 12. Der Körper 10 hat einen Querumfang, der als der Maximalumfang in einer senkrecht zur Längsachse liegenden Ebene definiert ist. Bei der dargestellten bevorzugten Ausführungsform ist der Querumfang oder die Querabmessung der Umfang der Kegelbasis und die Längsachse ist die durch die Spitze und den Mittelpunkt der Kegelbasis verlaufende Achse. Der Querumfang bildet die primäre Dichtung zwischen dem saugfähigen Körper 10 und den Vaginalwandungen. Dementsprechend sollte er gross genug sein, um die Vaginalwandungen an allen Seiten zu berühren. Ein zu geringer Querumfang berührt bei relativ vielen Trägerinnen nur Teile der Vaginalwandungen und kann zu Nebenleitungen führen, wenn die Menses in einem Teil der Vaginalwandungen abfHessen, die nicht mit dem Tampon in Kontakt stehen. Dementsprechend sollte der Querumfang annähernd ähnlich sein wie der Innenumfang desjenigen Teiles der Vagina, mit welchem er passend zusammenarbeitet. Dementsprechend beträgt der Querumfang des nicht verformten Tampons mindestens etwa 13,9 cm und vorzugsweise etwa 17,8 cm. Ein kleinerer Querumfang würde bei der Mehrzahl der Trägerinnen nicht zur Vermeidung von Nebenleitungen führen, weil die durch Verformung eines erfindungsgemässen Tampons in
309812/0187
seinen komprimierten Zustand bedingte Verminderung des Umfanges, wie im folgenden beschrieben, den Tampon auf eine Grosse bringt, die kleiner als sein der Vagina angepasster Umfang ist.
Der Innenteil des absorbierenden Körpers 10 ist mit einer inneren Diskontinuität versehen, so dass einander, diametral gegenüberliegende Wandungen des Tampons nicht über den Durchmesser miteinander verbunden sind und wenig oder keine diametrale Zugfestigkeit besteht, die bei Einwirkung, einer quer zur Längsachse des Tampons auf diesen einwirkende Kraft der seitlichen Aufweitung oder Ausbreitung -des Tampons entgegenwirkt« Die innere Diskontinuität gestattet, dass die im absorbierenden Körper während der Verformung des Tampons erzeugten Druckkräfte die seitlichen Kanten 14 und 15 (Fig. 3) nach aussen gegen die Seiten der Vagina zwingen. Ohne die innere Diskontinuität würde die nach aussen gerichtete Bewegung (Aufweitung bzw. Ausbreitung) durch die innere Druckbzw. Zugfestigkeit eines absorbierenden Körpers 10 mit kontinuierlichem oder massivem Innenteil gehemmt. Die Innendiskontinuität ist für die Verminderung der Schrumpfung des Querumfanges wesentlich, die dann auftritt, wenn der Tampon, wie in Fig. 3 dargestellt, zu seinem zusammengefalteten Zustand deformiert wird. Die seitlichen Kanten distendieren, d. h, weiten sich auf, v/eil die von der Vagina ausgeübte Vertikalkraft durch die Wandungen als Kompressionskraft übertragen und auf die Seitenkanten 14 und 15 nach aussen wirkt. Ohne über den Querschnitt wirkende Zugkräfte, welche die Kanten halten würden, bewegen sich die Seitenkanten 14 und 15 nach aussen. Die innere Diskontinuität eines Tampons kann unterschiedliche Formen haben. Eine solche Form ist ein einziger Schlitz, welcher sich von der Basis 18 des Tampons 20 nach oben durch das Innere erstreckt, durch die Längsachse oder nahe der Längsachse verläuft. Wenn ein einziger Schlitz
3098 t 2/0 187
verwendet wird, ist zu berücksichtigen, dass der Tampon wahrscheinlich beim Einführen orientiert werden muss, weil eine nur in einer Richtung verlaufende innere Diskontinuität richtungsmässig bestimmt ist. Zur Entspannung des Tampons können auch mehrere Schlitze entweder parallel oder radial verteilt angewendet v/erden. Die bevorzugte Form einer inneren Diskontinuität ist ein Hohlraum bzw. eine Ausnehmung, die wie in Fig. 1 dargestellt eine Innenfläche 13 bildet. Eine Ausnehmung bietet im Vergleich zu einem Schlitz ausser der Förderung einer stärkeren seitlichen Ausbreitung oder Entspannung auch einen Tampon, der einen geringeren Form-Kompressionsmodul gemäss nachfolgender Definition besitzt.
Ein fester bzw. massiver Tampon, d. h. ein solcher ohne innere Diskontinuität, wird sich . auf v/ei ten und seinen Umfang einigermassen erhalten, aber erheblich weniger, als ein Tarnpon gemäss der bevorzugten Ausführungsform. Die Ausbreitung bzw. Aufweitung des bevorzugten Tampons, der durch eine Vertikalkraft in seinen zusammengefallenen oder zusammengelegten Zustand gebracht wird, d. h. dass der Innenraum eines hohlen Tampons praktisch ausgeschaltet wird und die Innenfläche, wie in Fig. 3 dargestellt, auf eine Berührungslinie zwischen einander gegenüberliegenden Punkten reduziert wird, beträgt etwa 2Ö0 % der Aufweitung eines sonst ähnlichen aber festen Tampons, der auf die gleiche Dicke verformt ist. In der bevorzugten Ausführungsform ist der aufgeweitete Durchmesser der Tamponbasis, wenn der Tampon in seinem zusammengefallenen Zustand verformt ist, 22 % grosser als der Durch" messer des nicht verformten Tampons. Eine Mindestaufweitung dieses Durchmessers von annähernd 15 %, d. h. der aufgeweitete Durchmesser beträgt 115 % des Durchmessers des nicht verformten Tampons, ist erforderlich, damit die Seitenkanten 14 und 15 "nach aussen greifen" und der Tampon den Vaginalquerschnitt ausfüllen kann. Für einen gegebenen Querumfang ergibt sich die grösste seitliche Aufweitung und Erhaltung das Quer-
309812/0187
~ 15 ~
umfanges, wenn die Wanddicke des Tampons längs des Umfanges nahezu Null ist. Eine Wanddicke von Null ist natürlich für einen Tampon unzweckmässig, v/eil dieser dann keine Absorptionsfähigkeit aufweisen würde. Es muss daher ein Ausgleich, zwischen der seitlichen Aufweitbarkeit und den gewünschten Absorptionseigenschaften gefunden werden.
Wenn der bevorzugte Tampon zu seinem zusammengefallenen Zustand verformt wird, besitzt er eine Umfangserhaltung von etwa 91 %, d. h. der Querumfang des Tampons beträgt nach Verformung in seinem zusammengefallenen Zustand 91 % des Querumfanges des nicht zusammengefallenen Tampons. Ein fe·- ster bzw. massiver.Kegel ohne innere Diskontinuität und mit gleichen Aussenabmessungen wie die bevorzugte Ausführungs- ' form hat in einem auf die gleiche Dicke wie die bevorzugte Ausführungsform verformten Zustand eine Umfangserhaltung von etwa 84 %. Ein .Tampon mit einer Umfangserhaltung von 90 %, d. h.. mit einer 10 %igen Verringerung des Umfanges, stellt einen annehmbaren Ausgleich zwischen Absorptionseigenschaften, Aufweitbarkeit und Umfangserhaltung dar.
Die Ausnehmung oder der Hohlraum kann praktisch .jede Form haben, etwa sphärisch, zylindrisch oder rechteckig. <- Die beste Verformbarkeit und Aufweitbarkeit und damit die grösste Umfangserhaltung erhält man offensichtlich mit einer Form, welche der Aussenflache 11 des Tampons praktisch koaxial und ähnlich ist, d. h. im vorliegenden Fall allgemein kegelför-' iiiig. Ferner fördert eine grössere Ausnehmung bzw. ein grösserer Hohlraum eine bessere Verformbarkeit, Aufweitbarkeit und Umfangserhaltung. Der Durchmesser des Hohlraumes beträgt bei einer bevorzugten Ausführungsform etwa 61 % des Querdurchmessers,
309812/0187
Demzufolge besitzt der Tampon gemüse einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung einen absorbierenden Körper 10, dessen Aussenform allgemein konisch ist und der einen hohlen Innenteil besitzt, der ebenfalls allgemein konisch ausgebildet ist. Dieser Tampon hat eine Aussenhöhe zwischen etwa 4,4 ein bis etwa 7,6 cm und einen äusseren Basisdurchmesser von etwa 4,4 cm bis etwa 7,6 cm, vorzugsweise etv/a 5,4 cm. Die Wanddicke beträgt mindestens etwa 2,5 mm und vorzugsweise etv/a 10 mm, wobei der Basisdurchmesser des Innenraumes etv/a 3 cm beträgt. Die Höhe des Innenraumes bei dieser bevorzugten Ausführungsform beträgt etwa 3,8 cm.
Der absorbierende Körper 10 des Tampons 20 kann aus jedem Material hergestellt werden, das eine annehmbare Absorptionsfähigkeit und einen entsprechenden Elastizitätsmodul aufweist. Wenn für den absorbierenden Körper dieses Tampons ein Schaumstoff verwendet wird, kann dieser ein flexibler, federnder Polyurethanschaum sein. Die Herstellung von flexiblen, federnden Polyurethanschaumstoffen ist allgemein und speziell in der Publikation "Polyurethanes: Chemistry and Technology", Band XVI (zv/eiteilig) , der Reihe "High Polymers" von J. H. Saunders und K. C. Frisch, Interscience Publishers, 1962, beschrieben. Auf diese Publikation wird ausdrücklich verwiesen. Eine ähnliche Diskussion der Polyurethantechnologie ist in dem Werk "Polyurethane Technology", Herausgeber Paul F. Bruins, Interscience Publishers, 1969, zu finden. Auch auf diese Veröffentlichung v/ird ausdrücklich verwiesen.
Weitere Veröffentlichungen über Polyurethanschaumstoffe sind in den folgenden USA Patentschriften, auf die ebenfalls verwiesen wird, zu finden: Nrn. 3'391'09I, 3'376'236, 3'341'482, 3'171'820, 3Ί48Ί63, 2'955'09I, 2'938'005, 2'888'409 und '2 1.850.' 46 4.
309812/0187
Der absorbierende Körper 10 des erfindungsgemässen Tampons sollte "mensophil" sein, d. h. solche Oberflächeneigenschaften auf v/eisen, dass sich die Menstrualflüssigkeit leicht bzw. spontan auf der Oberfläche verteilen und in die Kapillaren gelangen kann. Diese Verteilungstendenz ist in erster Linie eine Funktion von (1) Art und Packung von Atomen oder Atomgruppen in der Oberflächenschicht der Moleküle des absorbierenden Körpers 10 und (2) der Affinität der aussen liegenden Atomgruppen dieser Moleküle für die Moleküle der Flüssigkeit. Sekundärfaktoren, welche die Ausbreitungsneigung modifizieren, sind unter anderen die Oberflächenrauhigkeit und die Affinität der etwas unterhalb der an der Oberfläche liegenden Atome befindlichen Schichten von Atomgruppen für die Menstrualflüssigkeit.
Da die Menstruationsflüssigkeit hauptsächlich eine wässrige Lösung ist, kann man Stoffe, auf v/elchen sich diese Flüssigkeit leicht verteilt, allgemein als hydrophil bezeichnen. Die Kenntnis der Benetzung von Materialien ermöglicht jedoch eine genauere Beschreibung unter Angabe von Kontaktwinkeln (Netzwinkel) und Oberflächenspannungen der betreffenden Flüssigkeiten und Feststoffe. Einzelheiten hierzu sind in einer Veröffentlichung der American Chemical Society mit dem Titel "Contact Angle, Wettability and Adhesion", 1964, Herausgeber Robert F. Gould, zu finden. Auf diese Publikation wird ausdrücklich verwiesen.
Der Kontaktwinkel oder Netzwinkel ist derjenige Winkel, der zwischen zwei Ebenen, gemessen in der Flüssigkeit, gebildet wird, d. h. die Tangentialebene der Flüssigkeit-Luft-Grenzfläche am gegenseitigen Flüssigkeit—Luft-Feststoff-Kontaktpunkt und der Ebene des Flüssigkeit-Feststoff-Kontaktes am gemeinsamen Berührungspunkt von Flüssigkeit-Luft-Feststoff. Je geringer dieser Winkel, umso geringer die zur Verteilung bzw. Ausbreitung der Flüssigkeit erforderliche Kraft, und bei
309812/0187 309812/0187
einem Netz- oder Kontaktwinkel von Null neigt die Flüssigkeit zur spontanen unbegrenzten Verteilung oder Ausbreitung auf der Oberfläche des Feststoffes. Im allgemeinen werden Stoffe mit gegenseitigem Kontaktv/inkel von weniger als 90 als -phil (einander anziehend) und solche mit einem gegenseitigen Winkel von grosser als 90 als -phob (einander abstossend) bezeichnet. Dementsprechend kann ein mansophiles Material genau und allgemein als ein solches bezeichnet werden, mit welchem Menstrualflüssigkeit einen Netzbzw. Kontaktwinkel von weniger als 90 bildet.
Der Kontaktv/inkel zwischen einer Flüssigkeit und einem Feststoff und dementsprechend die -philen oder -phoben Eigenschaften des Feststoffes für die Flüssigkeit stehen in Beziehung zum Verhältnis der Oberflächenspannung von Flüssigkeit und Feststoff. In der Praxis wird die Oberflächenspannung des Feststoffes bestimmt, indem man die Benetzungs·* oder Kontakteigenschaften des Feststoffes für verschiedene Flüssigkeiten vergleicht. Diese Methode ist in der obigen Publikation, Seiten 12 ff, genauer beschrieben. Der nach dieser Methode ermittelte Wert wird allgemein als kritische Oberflächenspannung des Feststoffes bezeichnet. Ist das Verhältnis grosser als 1:1, d. h. die Oberflächenspannung der Flüssigkeit ist grosser, so ist der Feststoff -phob. Liegt das Verhältnis dagegen unter 1:1, d. h. ist die Oberflächenspannung des Feststoffes grosser, wird der Feststoff als -phil bezeichnet. Je geringer der Verhältniswert, umso -philer wird der Feststoff.
Die Oberflächenspannung von Menstrualflüssigkeit liegt zwischen etwa 35 und 60 dyn/cm. Ihr Netz- bzw. Kontaktv/inkel beträgt weniger als 90 und eine solche Flüssigkeit neigt zur spontanen Ausbreitung auf einem Feststoff, der eine kritische Oberflächenspannung aufweist, die grosser als die Oberflächenspannung der Flüssigkeit ist.
309812/0187
Wasser besitzt eine hohe Oberflächenspannung, nämlich etwa 72 dyn/cm, und könnte sich spontan nur auf Feststoffen mit kritischen Oberflächenspannungen von über 72 dyn/cm verteilen, solange die Oberfläche des Feststoffes nicht durch Wechselwirkung mit dem Wasser verändert wird. Dementsprechend ist die. Hydrophilität keine genaue Definition für die Affinität eines Feststoffes zu Menstrualflüssigkeit. Der Netz- oder Kontaktwinkel zwischen Menstrualflüssigkeit und einem Feststoff oder das Verhältnis zwischen der Oberflächenspannung von lienstrualflüssigkeit und der kritischen Oberflächenspannung des Feststoffes bestimmt deren gegenseitige Affinität und Neigung zu spontaner Benetzung. Da die Oberflächenspannung von Wasser grosser ist als die von Menstrualflüssigkeit, ist jader hydrophile Stoff meist auch mensophil. ■
Obwohl flexible Polyurethanschaumstoffe allgemein verwendbar sind, bestehen erhebliche Unterschiede des Tamponverhaltens zwischen Tampons, die aus üblichen, raensophobeny flexiblen Polyurethanschaumstoffen einerseits bzw. aus mensophilen, flexiblen Polyurethanschaumstoffen andererseits hergestellt sind. Die Unterschiede sind so gross, dass mensophile Polyurethanschaümstoffe stark bevorzugt werden. Selbst innerhalb der Gruppe der·mensophilen Polyurethanschaumstoffe findet man erhebliche Unterschiede des Verhaltens' bzw. der Wirkung. Besonders bevorzugt wird die Verwendung mansophiler Polyurethanschaumstoffe mit guten Nassquelleigenschaften, da das Ge.samtvolumen der mit einem Tampon auf fangbaren "Tlenstrualf lüssigkeit zur Endgrösse des Tampons in Beziehung steht, wobei ein Tampon möglichst geringer Grosse zur Erleichterung der Einführung bevorzugt ist. Eine möglichst geringe Grosse ist besonders dann wichtig, wenn · eine Einführungsvorrichtung der Art verwendet"wird, bei welcher der Tampon durch einen zylindrischen Teil- der Einführungsvorrichtung geschoben werden muss. Eine-andexre "wünsch--
309812/0187
22AÜ273
bare Eigenschaft ist eine geringe Kompressionsverfestigung bei radialem Zusammendrücken in einer Einführungsvorrichtung, da eine in trockenem Zustand erfolgende /Ausdehnung nach der Einführung eine bessere Kontrolle bzv/. Vermeidung von Nebenleitungen bietet. Natürlich ist es wünschbar., Schaumstoffe zu verwenden, die möglichst wenig fremdes lösliches Material enthalten, da das Produkt unter Umständen während erheblicher Zeitspannen im Körper behalten wird, wobei lösliche toxische Feststoffe im Schaum eine Gefähr darstellen.
Allgemein werden die für die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung verwendeten flexiblen Polyurethanschaumstoffe aus einer Reaktionsmischung hergestellt, welche eine Polyhydroxyverbindung enthält, die mindestens teilweise ein Polyäther ist aber auch zum Teil aus Polyester bestehen kann, oder eine Mischung von Polyester- mit Polyätherverbindungen ist.
In den folgenden Patentschriften, auf die ausdrücklich Bezug genommen wird, sind besonders zweckmässige mensophile Polyurethanschaumstoffe beschrieben: USA Patentschriften Nrn. 3'586'648, 3'573'234, 3'560'416, 3'463'745, 3'457'203, 3'451'954, 3'451'953, 3'432'448, 3'388'08I, 3'385'803, 3'164'565, 3'098·048, 3'042'631, 3'007'883, 2'965'584, 2'948'691, britische Patentschrift Nr. I1180'316 und französische Patentschrift Nr. I1350'709.
Weitere verwendbare mensophile Polyurethanschaumstoffe sind in den folgenden Patentschriften beschrieben, auf die ebenfalls ausdrücklich Dezug genommen wird: USA Patentschriften Nm. 3'535'143, 3f508'953, 3'458'338, 3'418'06O, 3'413'24S, 3'404'095, 3'382'090, 3'326'823, 3'249'465, 3Ί49Ό00, 3'094'433, 2'998'295, 2'990'378, 2'920'983 und 2'900'278.
309812/0187
224Ü273
Allgemein werden mensophile Schaumstoffe bevorzugt, die wegen der Reaktionskomponenten mindestens teilweise hydrophil sind. In vielen Fällen ist es aber auch zweckraässig, dem Schaumstoff zusätzliche mensophile Stoffe zuzufügen, welche entweder die mensoph'ilen Eigenschaften des Schaumstoffes oder dessen Fähigkeit zur Rückhaltung von Flüssigkeit und zum Widerstand gegen Kompressionsversagen, d. h. gegen das Ausquetschen, verbessern. Ein verwendeter mensophiler Polyurethanschaum sollte eine kritische Oberflächenspannung von mindestens etwa 60 dyn/cm und vorzugsweise grosser als etwa.72 dyn/ cm aufweisen.
Wie in den Fig·. 2 und 4 gezeigt, bilden die strukturellen Teile der Zellen, z. B. 19, 21, 22, 23, Verbindungsstellen zwisehen den Flächen oder Wandungen der Schaumzellen mit Flächen oder Wandungen aus dünnem membranartigem Polymer. Einige, der Bereiche 24 zwischen den Strukturteilen enthalten keine membranartigen Stoffe und stellen daher offene Zellenflächen dar. Während oder nach der Zellbildung zerreissen einige Membranen, wie z. B-. bei 24 angedeutet.
Das für den absorbierenden Körper 10 der bevorzugten Ausfüh— rungsform der Erfindung verwendete Material besitzt eine als Nassquellung oder Nassvolumenquellung bezeichnete Eigenschaft, die durch Absorption von Wasser in der Molekularstruktur des die Zellstruktur bildenden Polymers selbst bedingt ist und nicht primär nur auf der Wasseraufnahme in Hohlräumen der polyedrischen Zellen beruht. Das von den Hohlräumen aufgenommene Wasser ist Wasser, das durch Kapillarwirkung an den Oberflächen der Zellstrukturteile, z. B. 19, 21, 22, 23, den Zellwandungen, den Verbindungsstellen zwischen den Zellstrukturteilen 19, 21, 22, 23 in den durch die Wandungen der Zellen begrenzten Reservoiren gehalten wird. Dieses von den Hohlräumen aufgenommene bzw. zurückgehaltene Wasser kann als freies, leicht durch Zusammendrücken aus dem Schaum auspressbares Wasser angesehen werden.
309 8 12/0187
Das die Nassquellung verursachende Wasser ist nicht das von den Hohlräumen gehaltene Wasser, sondern Wasser, welches in der Polymerstruktur selbst absorbiert und relativ fest an cie Matrix der Polymermoleküle gebunden ist. Vereinfacht kann die Ausdehnung des Polymers durch Wagserabsorption als durch starke Anziehungskraft bestimmter Atomgruppen der Polymermoleküle für Wasser bezeichnet werden, so dass Wasser die Polymermatrix durchdringt und unter Lockerung der Bindung zwischen Polymermolekülen Raum für sich selbst schafft, wodurch die Weichheit, Komprimierbarkeit und das Volumen der Polymerstruktur vergrössert v/erden. Diese Quellung des Strukturmaterials führt zu einar erhöhten Zellgrösse und dadurch zu einer Vergrösserung des gesamten Blockvolumens des Schaumes. Ein Sekundäreffekt dieser Quellung ist die Zunahme der Wassermenge, die von den Zellen aufgrund deren erhöhter Grosse gehalten werden kann. Die Volumquellung wird meist als prozentuale Vergrösserung gegenüber dem Trockenvolumen gemessen und angegeben .
Wie oben erwähnt, ist es sehr zweckmässig, wenn der Schaumstoff gute Nassquelleigenschaften hat, d. h. eine Nassquellung bei 1 atm Druck von mindestens etv/a 25 und vorzugsweise etv/a 100 % zeigt. Eine Mindastnassquellung von etv/a 25 % ist erforderlich, wenn die Vorteile der Nassquellung zur Geltung kommen sollen. Beispiele für Polyurethanschaumstoffe mit guten Nassquelleigenschaften sind unter anderen in der vorerwähnten USA Patentschrift Nr. 3'164'565 und in der USA Patentschrift Nr. 3Ό98Ό48 beschrieben. Weitere Beispiele sind im folgenden als Schaumstoffe I, II und III beschrieben. Ferner die technisch unter der Harkenbezeichnung "Scott Hydro-Foam" von der Firma Scott Paper Co., Foam Division, Eddystone, Penna., USA, erhältlichen Produkte.
309812/0187
Wie- oben erwähnt, ist es zweckrnässig, aus diesen Schaumstoffen Fremdstoffe, z. B. durch Auswaschen mit Wasser, zu entfernen, um Reizungen und Toxizitatsproblerae, die durch solche Fremdstoffe bedingt sein können, zu vermeiden . ■ . ;
Der Zellen-Zählwert oder die Zellenzahl eines Schaumstoffes ist ein--Hinweis auf die Grosse der den Schaumstoff bildenden Zellen. Der Zellen-Zählwert ist die durchschnittliche Anzahl von Zellen pro lineare Masseinheit, gewöhnlieh 25,4 mm. Dementsprechend hat ein Schaumstoff mit einem 2ellen-Zählwert von 10 im Vergleich zu einem Schaumstoff mit einem Zellen-Zählwert von 100 grosse Zellen. Der Zellen-Zählwert eines Schaumstoffes ist einer der Faktoren, welche die Porosität des Schaumstoffes bestimmen.
Ein als absorbierender Körper 10 verwendeter Polyurethanschaumstoff sollte einen Zellen-Zählwert von mindestens etwa 20 Zellen pro 25,4 mm bis maximal etwa 100 Zellen pro 25,4 nun, vorzugsweise einen solchen Wert von etwa 60 Zellen pro 25,4 mm aufweisen. Die Porosität dieses Schaumes in der Richtung parallel zu seiner Aufschäumungsrichtung, beurteilt mittels Luftdurchströmung einer Probe mit einer Dicke von 10,1 mm bei einem am Schaumstoff anliegenden Druckunterschied von.12,7 mm Wassersäule sollte mindestens
2 2
etwa 0,9 Liter/min/cm und maximal etwa 6,0 Liter/min/cm betragen, wobei der bevorzugte Wert zwischen etwa 0/3 und
3,6 Liter/min/cm liegt. Seine Dichte sollte in unbelastetem Zustand zwischen etwa 0,016 g/cm und etwa 0,048 g/
3 3 '
cm , vorzugsweise bei etwa 0,03 g/cm , liegen. Schaumstoffe sind in Richtung des Aufschäumens poröser, als in einer Richtung quer zum Verlauf der Aufschäumung. Es ist zweckmässig, den Schaumstoff bei der Herstellung des Tampons■■ so zu orientieren, dass die Richtung der grössten Porosität annähernd quor zur Längsachse des Tampons liegt, wodurch
309812/0187
die Wirksamkeit des Transportes von Flüssigkeiten von der Aussenflache 11 zur Innenfläche 13 vergrössert wird.
Der Tampon 20 sollte einen solchen Form-Kompressionsmodul besitzen (die in Pfund angegebene, in einer Richtung wirkende Kraft, welche zur Verformung des Tampons in seinem zusammengefallenen Zustand, d. h. zum Erreichen jenes Zustandes erforderlich ist, in welchem der Tampon derart zusammengefallen bzw. zusammengefaltet ist, dass der allfällige innere Hohlraum, wie in Fig. 3 dargestellt, praktisch ausgeschaltet und die Innenfläche auf die Berührungslinie zwischen einander entgegengesetzten Punkten beschränkt ist), der zwischen etwa 22 g und etwa 460 g und vorzugsweise zwischen etwa 90 g und 180 g liegt. Der Forra-Kompressionsmodul sollte grosser als etwa 22 g sein, damit der Tampon eine gewisse Neigung zur Erhaltung seiner Form besitzt, wenn er durch intravaginalen Druck zusammengedrückt wird. Beispielsweise würde ein Tampon mit waschlappenartiger Konsistenz bzw. Schlaffheit nicht befriedigend funktionieren, weil er praktisch keinen Formmodul besitzt. Der Fornunodul sollte nicht grosser als etwa 460 g sein, da der Tampon sonst zu schwierig zu verformen ist und seinen runden Querschnitt beibehält, was für die Tamponwirkung nicht so günstig ist, v/eil die Vaginalwandungen eine gewisse Festigkeit haben und sich nicht ideal anlegen. Wenn die Vagina durch ein Tampon nicht voll ausgeweitet wird, befindet sich ein prozentualer Anteil der Vaginalwandung in Kontakt mit einem zusammengefallenen, d.h. abgeflachten Tampon, wobei dieser prozentuale Anteil grosser ist, als derjenige der mit dem nicht zusammengefallenen, d. h. runden Tampon in Kontakt steht. Der Formmodul hängt von der Dichte und Elastizität des Materials sowie der Form des Tampons ab.
3098 12/0187
Beim Verformen eines Tampons wird die Aussenflache 11 und die Innenfläche 13 an den Seitenkanten 14 und 15 jeweils unter Zugspannung und -Kompression gesetzt. Die Aussenfläche 11 und die Innenfläche 13 der oberen und unteren Wandungen 16 und 17 werden jeweils unter Kompression und Zug gesetzt. Der für den absorbierenden Körper verwendete Schaumstoff sollte einen Trocken-Kompressibilitätsmodui gemäss Definition ASTM Test D156 4 (Kompressionsbelastungs-Deflek-
2 2
tionstest, Anhang D) von etwa 14 g/cm bis etwa 42 g/cm ,
2 ·
vorzugsweise etwa 28 g/cm , und einen Nass-Kompressibilitätsmodul zum Erzielen von 75 % der ursprünglichen Trocken-
dicke von zwischen etwa 7 bis etwa 21 g/cm , vorzugsweise
etwa 14 g/cm ,· aufweisen. Der genannte ASTM-Test zur Bestimmung der Verformung unter Druck beruht auf der Messung der Belastung, die zum Erzielen einer 25 %igen Kompression auf dem gesamten oberen Bereich der Schaumstoffprqbe erforderlich ist. .
Dementsprechend ist die bevorzugte Ausführung des Tampons der Erfindung ein konischer, mensophiler PοIyurethanschaumstoff-Tampon mit einer Höhe von 50,8 mm und einem Basisdurchmesser von 53,-3-mmfc der zur Bildung einer Wanddicke von etwa 10 mm ausgehöhlt ist. Er besitzt eine kritische Oberflächenspannung von über etwa 72 dyn/cm, einen Zellen.-Zählwert von annähernd 60 Zellen pro 25,4 mm, eine Luft-
Strömungsporosität von annähernd 2,1 Liter/min/cm Schaumstoff, wie oben beschrieben, eine Dichte von etwa 0,03 g/cm , einen Form-Kompressionsmodul von annähernd 90-180 g und einen auf das Material bezogenen Trocken-Kömpressibilitäts-
modul von annähernd 28 g/cm . Das als absorbierender Körper für diesen Tampon verwendete Material ist vorzugsweise auch nassquellbar. In seiner bevorzugten Ausführungsform besitzt der erfindungsgemässe Tampon eine Volumen-Nassquellbarkeit von annähernd 100 %.
309812/018 7
224Ü273
Ein erfindungsgemässer Tampon kann durch Ausschneiden eines Hohlkegels aus einem festen Schaumstoffblock oder durch Umfangsverbindung von zwei übereinander gelegten, gleichgrossen, dreieckigen oder trapezoiden Rohlingen längs aller Kanten ausser einer hergestellt werden. Diese Rohlinge sollten quer zur Richtung des Aufschäumens geschnitten werden, so dass jede Verlängerung der Schaumzellen, welche durch die Richtung des Aufschäumens bedingt ist, parallel zur Dikke der Rohlinge liegt. Trapezförmige Rohlinge, die sich für die Bearbeitung als zweckmässig erwiesen haben, besitzen eine Höhe von 57,1 mm, eine längere Grundlinie von 95,2 ram, eine kürzere Grundlinie von 26,9 mm und eine Dicke von 10 mm. Die übereinander gelegten Rohlinge wurden miteinander vernäht und der Tampon dann von aussen nach innen gewendet, so dass ein Gebilde mit allgemein konischer Form oder genauer ein glockenförmiges Gebilde mit annähernd folgenden Abmessungen erhalten wird: Höhe 50,8 ram, AuSsenbasisdurchmesser 53 mm, Innenbasisdurchrcesser 33 mm. Das Wenden der miteinander vernähten Rohlinge von aussen nach innen verleiht dan Rohlingen ein Biegemoment, so dass der gebildete Tampon in einer zur Tamponlängsachse querliegenden Ebene einen allgemein kreisförmigen Umfang besitzt. Ferner setzt dieses ßiegamoment die Zellen auf der Aussenfläche unter Spannung und die Zellen auf der Innenfläche unter Druck, wodurch zwischen der Aussenfläche 11 und der Innenfläche 13 ein Gradient im durchschnittlichen Durchmesser der Kapillaren durch die Tampon wandungen verursacht wird, wobei dieser Gradient praktisch linear ist. Aus flachen Rohlingen zusammengesetzte Tampons können durch Biegen eines oder mehrerer Rohlinge um die Längsachse des Tampons hergestellt werden, wobei ein Tampon mit praktisch kreisförmigem Querschnitt und in einer Ebena mit der Achse liegenden seitlichen Kanten entsteht, und dessen Aussenfläche eine Zugspannung aufweist, während an dessen Innenfläche eine Druckspannung wirksam ist. Die seitlichen Kanten v/erden derart befestigt, dass der eine oder
3098 12/0187
224U273
Rohlinge im gebogenen und praktisch kreisförmigen Zustand verbleiben. Vorzugsweise werden aus flachen. Rohlingen angefertigte Tampons zusätzlich umgestülpt, so dass die ursprüngliche Innenfläche zur Aussenflache wird, und umgekehrt. Der mittlere Zellendurchmesser an der Aussenfläche 11 ist annähernd um 62 % grosser als der mittlere Zellendurchmesser an der Innenf IaClIe1 13*
Ein Gradient, der Kapillargrösse, wie oben beschrieben, ist vorteilhaft, weil er eine gute Dochtwirkung von der oberen Fläche aus in den Tampon hinein fördert. Sowohl geschnittene als auch geformte Hohlkegel können mit annehmbaren Gradienten der Kapillargrösse bei Verformung in den zusammengefallenen Zustand versehen v/erden. Bei einem geschnittenen Kegel in verformten! Zustand ist der Krümmungsradius an den Seitenkanten vermindert, wodurch die gefalteten Seitenkanten einen Gradienten der Kapillargrösse aufweisen. Möglicherweise nehmen die obere Viand 16 und. die Bodenwand 17 umgekehrte Gradienten an, d. h. enger an der Aussenfläche und grosser an der Innenfläche. In einem geformten, nicht verformten Kegel befindet sich die. Aussenfläche bereits unter Zugspannung und hat daher grössere Kapillaren, während die Innenfläche unter Kompression steht und daher verkleinerte Kapillaren besitzt. Wenn der geformte Kegel verformt wird, . wird der Krümmungsradius an den Seitenkanten 14'und 15 vermindert, was einen grösseren Kapillargradienten verursacht, und die obere und untere Wandung 16 bzw. 17 werden in einen praktisch neutralen. Zustand gebracht, so dass in diesem praktisch kein Kapillargradient besteht. Der in dem geschnittenen oder geformten Hohlkegel bei Verformung erzeugte Kapillargradient ist annehmbar und vorteilhaft. Der Gradient ergibt sich und arbeitet wirksam an den Seitenkanten 14 und 15, v/o der Druck zwischen Vagina und Tampon am geringsten und der beste Flüasigkeitstransportmechanismus zur Vermeidung von
309812/0187
Versagen durch Teilung erforderlich ist. An den oberen und unteren Wandungen 16 bzw. 17 besteht der Gradient nicht oder ist umgekehrt, so dass der Flüssigkeitstransportraechanismus an diesen Stellen nicht Verstärkt wird. Da jedoch die grösste von der Vagina auf den Tampon ausgeübte Kraft in vertikaler Richtung geht, ist der Kontakt zwischen Vagina und oberen und unteren Tamponwänden gut und dieser gute Kontakt schliesst Teilungsversagen in diesen Bereichen aus, obwohl der Flüssigkeitstransportmechanismus nicht verstärkt wird.
Im Zusammenhang mit dem Querumfang des Tampons muss auch ein Entnahmekomfortinodul berücksichtigt werden. Dieser ist von einem maximalen Querschnitt des komprimierten Tampons bestimmt, bei dem letzterer bequem durch den Eingang aus der Vagina entnommen v/erden kann. Der Entnahmekomfortmodul hängt ab von (1) der Ouerschnittsflache des Materials des absorbierenden Körpers im Schnitt durch den Querumfang und (2) dem Material-Kompressibilitätsmodul zum Zeitpunktder Entnahme. Für einen grösseren Querumfang muss dementspretchend die Dicke der Tamponwand dünner sein oder/und einen geringeren Material-Kompressibilitätsmodul aufweisen. Dementsprechend sollte der Tampon für Entnahmekomfort in benetztem Zustand und senkrecht zur Längsachse durch eine den Tampon umgreifende Kompressivkraft bis auf einen Maximalquerschnitt senkrecht zur Längsachse von weniger als etwa 25 mm Durchmesser, vorzugsweise weniger als etwa 19 mn Durchmesser, kompressibel sein. In der bevorzugten Ausführungsform des Tampons 20 ist dieser entweder in nassem oder trockenem Zustand bis zu einem Durchmesser von 19 mm mittels eines 12,7 mm breiten Teflonbandes kompressibel, welches den Tampon umfasst und unter einem Zug von weniger als 600 g, etwa zwischen 350 und 600 g, ausgesetzt ist. Anders ausgedrückt, wird für diese Messung an beiden Enden des den Tampon umfassenden Bandes eine Zugkraft angelegt, die ge- ' ringer als 600 g Int. ; ,
3098 12/0 187
Die in allen Richtungen herrschenden Elastizitäts- und Kompressionseigenschaften des für die bevorzugte Ausführungsform bevorzugten Schaumstoffes, insbesondere einem nassquellbaren, absorbierenden Schaumstoff im benetzten Zustand, tragen zur Erhöhung des Entnahmekomforts.bei. Unter Kompression mittels, einer bandartigen Einschnürung-neigt der benetzte Schaumstoff zur Abwanderung aus dem Gebiet der Einschnürung, und zwar bis zur Grenze seiner Dehnbarkeit oder absoluten Belastung, um die Kompression zu entlasten. Unter Zug oder beim Hindurchziehen durch einen Ring streckt sich der Schaumstoff in der Zugrichtung und verengt sich unter Verminderung seines Querschnittes quer zur Zugrichtung. Dieses Verhalten gestattet es, grosser als erwartete Tampons durch das ringartige Band des Scheideneinganges zu entfernen. Die in allen Richtungen herrschenden Eigenschaften zeigen sich an dem Material der bevorzugten Ausführungsform in nassgequollenem Zustand in hohem Masse.
Diese in allen Richtungen herrschenden Eigenschaften zeigen ihre Vorteile weiterhin dadurch, dass sich ein diese Eigenschaften besitzendes Material bei der Entfernung an den Querschnitt eines Durchlasses, wie dem Scheideneingang, anpassen kann und nicht etwa den Durchgang an die Form des Materials anpasst. Die grösste Querschnittsfläche für einen gagebenen Umfang ist die Kreisform. Wenn sowohl der Tampon als auch die Wand des Scheideneinganges vollständig flexibel sind, wird der Durchlass die Kreisform des hindurchgehenden Tampons annehmen. Wenn sich der Tampon nicht zur Kreisform verformen lässt, wird ein solcher Tampon bei gegebener Querschnittsfläche der Entnahme einen grössereri Widerstand entgegensetzen, als ein Tampon mit gleicher Querschnittsfläche, der sich aber zur Kreisform verformen lässt. Selbst wenn der Scheideneingang keine Kreisform annimmt, sondern beim Dshnen während" der-Entfernung "des Tampons eine unregelrnässige Form aufweist, bieten die in allen Pachtungen herrschenden' Eigen-
309812/0187
schäften des bevorzugten Schaumstofftampons die Möglichkeit zur bequemen Anpassung an die unregelmässige Form des Scheideneinganges und einen erhöhten Entnahmekomfort. Der aus einem nachgiebigen bzw. anschmiegsamen Schaumstoff mit dem oben angegebenen Material-Kompressibilitätsmodul gemäss dar Erfindung passt sich dem Querschnitt des Scheideneingangas an und erhöht dadurch den Entnahmekorafort.
Der erfindungsgemässe Tampon ist flexibel Und federnd und nimmt bei seiner Verformung unter dem von der Vagina ausgeübten Druck die in Fig. 3 dargestellte Form an. Der Tampon wird so verformt, dass seine obere Wand 16 die untere Wand 17 berührt. Wenn er, wie oben beschrieben, verformt wird, werden seine Seitenwände 14 und 15 seitlich aufgeweitet, d. h. senkrecht zur Richtung der den Tampon verformenden Kraft. Diese seitliche Aufweitung ermöglicht ein "Ausgrcifen" des Tampons nach den Seitenwandungen der Vagina zur Bildung einer Dichtung zwischen Tampon und Vaginalwandungen gegen Mensesdurchfluss.
Da der absorbierende Körper 10 mansophil ist, absorbiert er Flüssigkeiten und wegen seines grossen Querurafanges und seiner grossen Verformbarkeit, Aufweitbarkeit und Anpassungsfähigkeit füllt er praktisch den gesamten Vaginalquerschnitt aus. Dementsprechend blockiert der Tampon 20 den Mensesstrom nach unten in die Vagina, und zwar als Resultat der praktisch kontinuierlichen Kontaktlinie zwischen den Vaqinalv/andungen und dem Tampon. Die in Kontakt mit dem Tampon kommenden Menses v/erden von der Struktur absorbiert, wobei auch die Zellwandungen benetzt und die Zellenhohlräume gefüllt v/erden.
309812/0187 -»nflflU/0187
f
Der erfindungsgemässe Tampon ist vorzugsweise· auch zur ' Volumennassquellung befähigt,·.was seine Absorptions- und Flüssigkeitsaufnahmefähigkeit vergrössert. Die Hassquel-/ lung des erfindungsgemässenTampons bewirkt, dass sich dieser durch Benetzung ausdehnt, so dass er alle nach Vollendung der Trockenausdehnung noch verbleibenden Leerstellen ausfüllt und dadurch möglicherweise zur Vermeidung von Nebenleitungen dann beiträgt, wenn der Tampon bis nahe seiner Flüssigkeitsretentionsfähxgkeit ausgelastet ist. Wegen des vergrösserten Volumens, und der verstärkten Federwirkung eines nassgequollenen Tampons ermöglicht die Nassquelleigenschaft auch eine Erhaltung des Kontaktes zwischen Tampon und Vaginalwaridungen, wenn sich diese während.der normalen Aktivität der Trägerin verändern, und trägt daher zur; besseren-Erhaltung des Kontaktes zwischen Tampon und Vaginalwandungen bei. . . · / '
Die.Absorptionseigenschaften dieses Tampons beruhen auf mindestens zwei Phänomenen, nämlich Kapillarität und Saugwirkung. Die Kapillarität ist die Hauptkraft, welche die Flüssigkeit von der- Aussenflache 11 des Tampons 20. gegen die Innenfläche 13 bringt. Die Kapillarität eines Schaumstoffes, wie er.für die bevorzugte Ausführungsform des Tampons gewählt wird, hängt von verschiedenen Schaumstoffeigenschaften ab, zu denen die zwei Eigenschaften der Zellengrösse und der Porosität gehören. Sie hängt deswegen von der Zellengrösse ab, weil.die Kapillaren von den Zellen gebildet werden.-Eine zusammenhängende Zellreihe, bildet.einen Kanal, durch welchen die Flüssigkeit wandern kann. Kleine Zellen bilden enge Kapillaren, während grosse Zellen weite Kapillaren bilden. Die engen Kapillaren ziehen eine Flüssigkeit bis zu einer grösseren Tiefe auf, als breite Kapillaren, doch wird durch breite Kapillaren ein grösseres Flüssigkeits-•volumon oder eine höher viskose Flüssigkeit gefördert, als durch die engen Kapillaren.
3 0 9 8 12/0187
Die Kapillarwirkung zur Förderung von Flüssigkeit im Tampon v;ird verstärkt, v/snn von der Außenseite zum Innern des Tampons ein Gradient des mittleren Z.ellendurchmassers solcher Art besteht, dass der mittlere Durchmesser aussen grosser ist als innen. Die kleineren Kapillaren nahe dem Innern haben eine grössere Kapillarwirkung oder einen grösseren Kapillarzug und ziehen die Flüssigkeit tief in den Tampon, wodurch der äussere Teil relativ trocken bleibt und weitere Menses absorbieren kann. Ein von aussen nach innen linearer Kapillargradient des Tampons 20 ist geeignet, eine verstärkte Treibkraft auf eine Flüssigkeit in Richtung auf das Tamponinnere auszuüben.
Die Porosität eines Schaumstoffes bestimmt die-vom Schaumstoff auf eine Flüssigkeit ausgeübte Kapillarwirkung in dem Sinne, dass ein Schaumstoff mit einer geringeren Porosität nicht so viele vollständige Kapillaren von aussen nach innen besitzt, wie ein Schaumstoff hoher Porosität. Ferner sind wahrscheinlich auch allfällige Kapillaren von der Aussenfläche 11 zur Innenfläche 13 bei einem Schaumstoff geringerer Porosität langer, als bei einem Schaumstoff 'hoher Porosität, weil die dem Schaumstoff Porosität verleihenden Oeffnungen zwischen den Zellen nicht in einer direkten Linie zwischen dem Aussenteil und dem Innenteil liegen, sondern gewundene Pfade bilden. Der von den Kapillaren eines weniger porösen Schaumstoffes gebildete'Weg ist gewundener, weil weniger Zellenflächen zwischen den Zellen geöffnet sind und die Verbindung zwischen einer Zelle und einer dazu benachbarten Zelle beschränkt ist. Dementsprechend beeinflusst die Porosität die Kapillarwirkung eines Schaumstoffes in zwei Richtungen, d. h. je niedriger die Porosität, umso woniger kontinuierliche Kapillaren vom Innern zum Aeusseron sind gegeben, und je niedriger diß Poiosität, viivjo längei sind allfällig gob 1.1 de te Kaui Ilaren vom AousHorun v.\m\ Innern.
\ M ; 309812/0187
■'■' * ■ ta/- f ■■-'■. ι
BAD ORIGINAL
Eine gerichtete Porosität in einem Schaunistoff kann ebenfalls einen wirksamen Kapillareffekt in diesem fördern. Versagen durch Teilung, bei welchem das 'lass des Mensesflusses an einem bestimmten Teil des Tampons vorbei grosser ist als das Mass der Absorption des Tampons in diesem Gebiet/ kann durch gerichtete Porosität vermieden werden. Schaumstofftampons, bei welchen die Richtung der höchsten bzw. stärksten Porosität quer zur Längsachse und die Richtung der geringsten Porosität parallel zur Längsachse liegt, werden mehr Menses absorbieren, ehe sie versagen,' d. h. weniger Versagen durch Teilung auf v/ei sen.
Ein weiterer Mechanismus, welcher zur Bewegung von Flüssigkeit vom Aeusseren zum Inneren eines absorbierenden Körpers mit zelliger Struktur wirksam wird, ist die Saugwirkung, die von expandierenden Zellen ausgeübt wird, deren Wandungen überwiegend unverletzt sind. Diese relativ voll- . ständigen Zellen wirken wie Saug-Druck-Pumpen oder Injektionsspritzen, indem eine Kompression Gas aus ihrem Inneren auspresst und bei erneuter Ausdehnung der Zelle allfällige Flüssigkeit in der Nähe der offenen Zellwandungen in das Zelleninnere eingezogen wird, und zwar als Folge der von den expandierenden Zellen ausgeübten Saugwirkung. Ein in der Vagina befindlicher Tampon unterliegt wegen der normalen Körperbewegungen und Körperfunktionen einer dauernden Kompression und Expansion. Dies bedeutet, dass der auf die Vagina wirkende Druck sich ändert. Diese Druckänderung kann eine Kompression und Rückstellung der Zellen eines weichen, federnden Schaumstofftampons bewirken, wodurch diese relativ intakten Zellen wie Saug-Druck-Pumpen wirken und Flüssigkeit aufsaugen* - -
3098Π/0187
Ein Saug-Druck-Puinpen-Effekt kann auch dann auftreten, wenn der Tampon der Nassvolumenquellung in einer in der Vagina vorhandenen Höhlung unterliegt. Beim Benetzen der Zellen wird das von den Zellen umfasste Volumen erhöht und der durch die Volumenvergrößerung der Zellen erzeugte Druckunterschied bewirkt, dass die Zellen Flüssigkeit einsaugen, die an irgendwelchen der durchbrochenen Zellwände vorhanden ist. Der Saug-Druck-Pumpen-Effekt ist besonders stark, wenn eina partiell geschlossene Zelle nur eine oder zwei offene Flächen besitzt und diese offenen Flächen am Ende einer Kapillare innerhalb des Schaumstoffes liegen. Daraus ergibt sich, dass die Flüssigkeitsbewegung innerhalb eines zelligen absorbierenden Körpers das Ergebnis von zwei voneinander unabhängigen Phänomenen, der Kapillarität und der Saugwirkung, ist.
Die folgenden Schaumstoffe I, II, III sind nassquellbare mensophile Schaumstoffe, die zur Verwendung für die bevorzugte Ausführung des Tampons geprüft und als geeignet befunden wurden. Sie wurden aus einem Polyätherpolyol mit erheblichem Anteil an im Molekül eingebautem Polyäthylenoxyd hergestellt. Für diesen Zweck erscheint ein Polyäther, der 40-60 Gew.% Polyäthylenoxyd und 60-40 % Polypropylenoxyd enthält, etwa optimal zu sein.
3098 1 2/0 187
Schaumstoff I Eine Innige Mischung aus Komponenten Gewichtsteile
Polyätherpolyöl nicht-ionisches, oberflächenaktives Mittel N-AethylmorphoIiη Ziim-II-octoat ("T-9")
Oberflächenaktiver
(2)
Stoff auf Siliconbasis'. Wasser
(3)
100,0
15,00 ' 0,10 0,40'
'4,0O' 4,50
Bemerkungen
Netzmittel S chäumungskätalysato
Polymerisationskatalysator . , > • Schaumstabilisator
Treibmittel
(1) "Dow SA-142Ϊ" der Firma Dow Chemical' Cd.', Midland, Mich. , USA' - = ..-·:■■ .·...:. .,:,■;■--■
(2) Polyäthylenglycol ·.- ■:.-.- ■ , · . .
(3) Silicon "L-532H erhältlieh von der Firma Union Carbide,
USA
wurde bei Raum temperatur hergestellt. Diese Komponenten V7ur~ den in einer Mischanlage, v?ie sie für die Lebensmittelverarbeitung verwendet wird, etwa. 1 min bei hoher Geschwindigkeit vermischt. Dann wurden rasch 48,3 Gewichtsteile Toluol— diisocyanat (TDl) zugegeberi, das 80 % 2,4-IsomerUnd 20 %' 2,6-Isoitier enthielt, und 2-5 see* bei hoher Geschwindigkeit der Mischanlage eingemischt. Die "gesamte Mischung wurde dann rasch' in eine Form gegossen',' wo sie aufschäumte. Nach Beendigung des Auf Schäumens' innerhalb von"'90'se'c Würde der ge'-?· lierte Schaum weiter in einem Heizschrank 2 Std'.bei 120· C gehärtet. Diese Ilachhärtung ist für kleine Ansätze nötig, nicht aber für grosse Ansätze,
Der so gebildete Polyurethanschaumstoff war flexibel, federnd, mensophil und nassquellbar. Er vnirda, wie oben beschrieben, zu einem Tampon vorarbeitet und wirkte zufriedenstellend beim To5Jt in oiricir sjogenannton Syngina, d, h. einer künstlichen \'iui\n-\f (Iiο oiriG flexible nicht poröse Membran mit den Ab-
309812/0187
messungen einer Vagina umfasst, einem Druck von 150 mm Wasser ausgesetzt ist und eine Oeffnung zur Einführung, künstlicher Henses in dan Cervixgebiet aufweist, y/pbei die; künstlichen Menses inbezug auf Salzgehalt und Viskosität natürlichen Menses ähnlich sind. .
Schaumstoff II
Nach der für Schaumstoff I angegebenen Arbeitsweise wurde ein Polyurethanschaum hergestellt, wobei jedoch anstelle ' von 4 8,3 Gewichtsteilen TDI 38 Gewichtsteile dieser Komponenten verwendet wurden. Giessen, Aufschäumen und Nachschauinungsbeh and lung bzw. Härtung erfolgten gleich wie bei Schaumstoff I.
Der so hergestellte Schaum war flexibel, federnd, inensophil und nassquellend. Er wurde wie oben beschrieben zu einem Tampon verarbeitet und arbeitete in einer Syngina zufriedenstellend.
Schaumstoff III
Nach der für Schaumstoff I angegebenen Arbeitsweise wurde ein Polyurethanschaumstoff hergestellt, wobei jedoch anstelle von 48,3 Gewichtsteilen TDl 52 Gewichtsteilo dieser Komponente verwendet wurden. Giessen, Aufschäumen und NaclischUumungsbehandlung waren gleich wie bei Schaumstoff I.
Der so qebildet.e Schaumstoff war flexibel ,■ federnd, mo.nsophil und nais
r.r v/urde \Ji(: oben beschrieben zu einem Tampqn verarbqiltrt und zeigt.o. in einer Syngina auto i:iufuu;chaftem.■■■·-.■■...■■:
3 0 9 8 1 ? / (M 0 7
— 17 ~
Ausser mit den oben angegebenen Rezepturen können brauchbare Schaumstoffe zur Verwendung für den absorbierenden Körper ohne das nicht-ionische oberflächenaktive MIttel· N-Aethy1-morpholin und ohne das oberflächenaktive Mittel auf Basis von Silicon hergestellt werden. In ähnlicher Weise können ■ die Anteile an Schäumungskatalvsator, Polymerisationskatalysator und Schaumstabilisator auf ein Mehrfaches der angegebenen Warte erhöht und dabei immer noch nassquellbare mensophile Schaumstoffe erhalten werden. Der Wasseranteil kann zwischen Null und 9 Teilen/100 als Methode zur Veränderung der Dichte des.Schaumstoffes gewählt werden. In ähnlicher Weise können organische Treibmittel, wie.Freon 11, anstelle von Wasser/TDI mit Bildung von CO^ als Treibmittel·, verwendet werden. ■ . · . -'
Beispiel 1
Zu 50 g eines Polyols, das durch schrittweise Kondensation von Pröpylenöxyd-Aethylenoxyd mit Propylenglyeol zur Erzeugung eines Polymers mit einem Molekulargewichtsmittel von annähernd 8000 hergestellt worden war und annähernd 80 Gew.% Aethyienoxyd enthielt, wurden 2 ml einer 65:35-Mischung aus 2,4-Tolylen-diisocyanat und dem entsprechenden 2,6-Isoraer gegeben. Die Mischung wurde etwa 2 Std. bei etwa 120 C in einem System gerührt, das über eine Kapillare mit der Umgebung verbunden war. Es wurden v/eitere 12 ml der 65:35-Mischung der 2,4- und 2,6-Tolylen-diisocyanate zugegeben und die Mischung dann zur Bildung eines festen Vorpolymerisates auf Raumtemperatur" abgekühlt. 2-5 g dieses Vorpblymerisates wurden geschmolzen und mit 0,895 ml einer Katalysatormischung unter dauerndem Rühren versetzt, die 10 Teile N-IIethylmorpholin, 2 Teile Triethylamin, 3 Teile eines Bloek-Copolymerem aus Propylenglycol-Bropylenoxyd-Aethylenoxyd mit einem Gehalt von 20 % an Aethyienoxyd und einem Molekulargewichtsmittel von etv/a 6000 sowie 35 g Wasser enthielt. Der Schaumstoff wurde bei Raumtemperatur etwa 1 Std. stehen gelassen und
3 0 9 812/0137
dann durch Trocknen während etwa 24 Std. bei 70 C gehärtet. Aus diesem Schaumstoff wurde ein Tampon in Form eines Kegelstumpfes geschnitten, der an der grösseren Grundfläche einen Durchmesser von annähernd 57 mm und an dar kleineren Grundfläche einen Durchmesser von etwa 12,7 mm aufwies. Der Kegel wurde durch Herausschneiden eines kleineren Kegels aus der flitte ausgehöhlt, wobei der herausgeschnittene Kegel eine Grundfläche von 38 mm besass und die Grundfläche des entnommenen Kegels in der gleichen Ebene wie die grö3-sere Grundfläche des Tampons lag. Die Wandungen des entnommenen Kegels lagen parallel zu den Aussenwandungen des,Tarnpons. Die Höhe des Tampons zwischen den beiden Grundflächen betrug annähernd 51 mm. Ein Baumwollfaden mit einer Zugfestigkeit von annähernd 4 kg und mit genügender Länge für die Funktion als Entnahmefaden wurde an der kleineren Grundfläche des Tampons befestigt.
Dieser Tampon kann in eine rohrförmige Einführungsvorrichtung mit einem Aussendurchmesser von annähernd 13 mm eingebracht, darin komprimiert und dann als Tampon zur Ansammlung der Menses verwendet werden. Dieser Tampon ist menso— phil, in Wasser quellbar, flexibel, weich und von weisser Farbe.
Der oben erwähnte "Scott Hydro-Foam" (geschützte Marke), ebenfalls ein mensophiler, nassquellbarer Polyurethanschaum, wurde, wie oben beschrieben, zu Tampons verarbeitet. Diese Tampons zeigten bei Verwendung in der Vagina wahrend der tionotruation eine verbesserte Vermeidung von Nebenleitung und eine höhere Gewichtszunahme, d. h. verstärkte Absorption der Menses.
300812/0181
Bei Verwendung dar in den folgenden Pateritschriften "beschriebenen Schaumstoffe anstelle des in Beispiel"ί beschriebenen Schaumstoffes werden praktisch gleichwertige Ergebnisse in dem Sinne erzielt, dass ein brauchbarer Tampon erhalten wird: USA Patentschriften Nrn.' 3'573'23^, ä'SGpMlö," 3'463*745, " ■3Μ57·Ζ03,: 3'4"5I1 954,' 3'451'95S, 31432'448, 3'388r081,' '"" "' 3'385'8031'3'164'565V 3'098'04S, 3'042''"G 31," 3t0ö7r883/ ' "'' 2'965·584, 2'948'69I; britische Patentschrift Nr. Ϊ'180'316; ' französische Patentschrift Wr-.' 1'350 |!'7Q9; USA Patentschriften Hrn. 3'535'143,'"3'508!95S, 3'45Ό-1 338J 3'418'066> 3 ' 413'245 ,'; 3i:404'095, 3'382"'09O, 3 i 326 ' 823,' 3' 249' 465 , '3*149 "1OOO/■" ' ' , 2*998*295, 2*99:0-'378,':2'*92Qf 983; 2r9Q0r278.
3-ft9.8i ? /01
©AD

Claims (24)

■.- 40. - Patentansprüche
1. Tampon mit einem flexiblen/ federnden, elastischen, in trockenem Zustand"ausdehnungsfähigen, absorbierenden Körper, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper einen grögsten Umfang aufweist, der in. einer quer zur Längsachse liegenden Ebene gemessen mindestens 14 cm beträgt, und . . zur leichteren Verformung des Körpers in einen abgeflachten Zustand mit einem vergrösserten seitlichen '.-.. Durchmesser, der mindestens 115 % des Durchmessers des : unverformten Körpers beträgt, mindestens in der Ebene dieses grössten Umfanges eine innere Diskontinuität vorgesehen ist und der Form-Kompressionsmodul im Bereich
. von etwa 22 g bis etwa 460 g (0,05"- 1 pound) liegt.' ■
■ ' ■ ■ ' ■■■■..■■■' :.■.} .. ■.. ■..·■
2. Tampon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Diskontinuität als im Inneren des saugfähigen Körpers angeordneter Schlitz ausgebildet ist.
3. Tampon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der absorbierende Körper zur Anpassung an die Unregelmässigkeiten in den Vaginalwandungen einen Material-Kompressi-
2 '"■ '
bilitätsmodul von v/enige.r als 45 g/cm (0,6 psi) für ein .25 5^ige Korapressi on sdeflekti on aufweist. . >
4. Tampon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet r dass dar absorbierende Körper im wesentlichen eine konische Fbrn; aufweist. . '<■:-; . ;
.■'. ■·.■■.';! ;■··..■■ ' ■ i'--: i. C
30981 2/0187
OfUÖfNAL INSPECTED
5. Tampon, nach Anspruch A, dadurch gekennzeichnet, dass der absorbierende Körper eine im wesentlichen konische Aussenflache mit einer durch, die Spitze und die Mitte der Grundfläche des Konus hindurchgehenden Längsachse aufweist, wobei der Durchmesser der Grundfläche des Konus grosser als etwa 4,5 cm' und kleiner als etwa'7,6 cm und die Höhe des Konus grosser als etwa 4,5cm und kleiner als 7,6 cm ist, und die innere Diskontinuität als koaxial zur Aüssenflache des Körpers angeordneter, von der Grundfläche des absorbierenden Körpers ausgehender Hohlraum ausgebildet ist, dessen Form der Aussenflache' des Körpers ähnlich ist und dessen' Grundfläche annähernd 61 % der Grundfläche' des absorbierenden' Körpers beträgt·,' und dadurch, dass der absorbierende Körper einen Form-Kompressionsmodul von weniger als etwa 460 g und einen Haterial-KompressibiMtätsmodul in trockenem 'Zustand von we-
niger als 45 g/cm ' aufweist und'im Bereich des Durchlässe sers der Grundfläche den grössten Umfang aufweist, der beim Verformen ■ des 'Körpers in den ■■ abgeflachten Zustand um nicht mehr als 10 % vermindeirt wirä, sowie- dadurch, dass der Körper aus offenzeXligem Polyurethanschaum'· hergestellt ist und eine kritische Oberflächenspannung von mehr als etwa 60 ..dyn/cm. aufweist^ viand der-trockene Körper einen . Zeilen.-zählwert auf· seiner Oberfläche von über etwa 8 Zellen pro,cra.und we&iger als etwa- 40 Zellen pro .eis aufweist ; und soweit JoffenzelligMst,; dass der:,.Luftstrom durch ei- = nen 10,1 mm dicken trockenen Schaumstoff mindestens etwa· " 0,9 und höchstens etwa 6,0 Liter/min/cm" des Schaunstoffes. heir öinem..Druckunte^sch-ie.d:!von .12,,7 mm Wagser.s.äule. über dem·« Schaumstoff aufv/eist·,. u>nd;.der, absorbierende Körper, . bei 1 atm Druck um mindestens etwa 25 % seines Ursprung-,_, liehen Volumens nassquellbar ist und bei bzw. nach einer Benetzung und, wenn er durch ein den Körper umfassendes, einer Zugkraft von weniger als etwa 600 g ausgesetztes, 1,27 cm breites Teflonband komprimiert wird, eine senkrecht zur Längsachse gemessene maximale Querschnittsfläche von mindestens Wtwa; 2,5 cm'Durchmesser aufweint.
812/0187
6. Tampon nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Diskontinuität ein in dem Körper angeordneter Hohlraum ist. · ■
7. Tampon nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper aus einem mensophilen Schaumstoff hergestellt ist.
8. Tampon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dar Körper aus einem mensophilen Schaumstoff hergestellt ist.
9. Tampon nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaurastoff ein Polyurethan ist.
10. Tampon nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der absorbierende Körper eine allgemein konische Form aufweist.
11. Tampon nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der absorbierende Körper eine allgemein konische Form aufweist und die innere Diskontinuität ein Hohlraum ist.
12. Tampon nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der absorbierende Körper eine allgemein konische Form aufweist, die.innere Diskontinuität ein Hohlraum ist und die Richtung der Aufschäumung des Polyurethans praktisch quer zur Längsachse des Körpers liegt.
13. Tampon nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Zellen-Zählwert des absorbierenden Körpers grosser als etwa 8 Zellen pro cm und kleiner als etwa 40 Zellen pro cm ist.
309812/018/
Σ2Α0273
14. .Tampon .nach Anspruch, 9,, dadurch gekennzeichnet, dass, der Zellen-Zahlwort des absorbierenden Körpers, .grosser als,, etwa & Zellen pro cm und kleiner als etwa 40 Zellen pro cm ist und der aus Polyurethanschaumstoff hergestellte absorbierende KOrPeIT1 soweit pf fen zellig ist, .d.ass der ., -Luftstrom durch einen 10.1-mm dicken trockenen Schaum- , stoff \ndestens etwa 0,9 und höchstens etwa 6,0 Liter/ min/cm des Schaumstoffes bei einem Druckunterschied von 12,7, mm-'Wasser· übei:.,dem Schaum betr.ägt. .· . ,., .,....-,.
15. Tampon ,nach Anspruch .9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufschäumungsrichtung des Pplyurethanschaumstoffes praktisch quer zur Längsachse des Körpers liegt.
16. Tampon naqh Anspruch 9,. dadurch gekennzeichnet, dass die strukturellen Teile der Zellen des absorbierenden Körpers aus mensophilem Polyurethanschaum Wasser absorbieren und
,eine Volumenquellung von mindestens etwa 25 % bei 1 atm Druck bewirken. ._..._. .·...,■
17. Tampon nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper eine allgemein konische Form aufweist.;
18. Tampon nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper eine allgemein konische Form aufweist und die innere Diskontinuität als Hohlraum ausaebildet ist..
19. Tampon nach Anspruch. 16, dadurch gekennzeichnet,· dass der Zellen-Zählwert des absorbierenden Körpers grosser als etwa 8 Zellen pro cm und kleiner als etwa 40 Zellen pro cm ist.
9-012/0167
•iH
20. Tampon nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der absorbierende Körper aus Polyurethanschaum soweit offenzellig X^t, dass der I.ufstrom durch einen 10,1 mm dicken trockenen Schaum mindestens etv/a 0,9 und hoch-
' '■ 2
stens etv/a 6,0 Liter/min/cm Schaumstoff bei einem Druckunterschied von 12,7 mm Wassersäule über dem Schaum beträgt.
21. Tampon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper nach dem Benetzen einen senkrecht zur Längsachse gemessenen maximalen Querschnitt von weniger als etwa 2,5 cm Durchmesser aufweist, wenn er durch ein umfassendes, 1,27 cm breites Teflonband komprimiert wird, das einer Zugkraft von weniger als etwa 600 g ausgesetzt ist.
22. Tampon nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Diskontinuität als Hohlraum ausgebildet ist.
23. Tampon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der absorbierende Körper aus entspannten, seitliche .Kanten aufweisenden Rohlingen aus flexiblen, federnden, elastischen, absorbierenden Materialien hergestellt ist, und dass mindestens ein Rohling zur Ausbildung eines Tampons mit praktisch kreisförmigem Querschnitt, dessen seitliche Kanten praktisch in einer Ebene mit der Achse des Körpers liegen, um die Längsachse dieses Körpers gebogen ist und die seitlichen Kanten zur Erhaltung dieser Biegung aneinander befestigt sind, und dass, die Aussenfläche unter Zugspannung und die Innenfläche unter Druckspannung stehen.
309812/0187
24. Tampon nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper bei der Herstellung des Tampons umgestülpt und . dadurch die ursprüngliche Innenfläche zur Aussenfläche v/ird, und umgekehrt. · -■
Mir: The Procter & Gamble Company
(Dr.H. J. Wolff) Recht sanwalt
309812/0187
Leerseite
DE19722240273 1971-08-18 1972-08-16 Tampon Pending DE2240273A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US17269471A 1971-08-18 1971-08-18
US17279071A 1971-08-18 1971-08-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2240273A1 true DE2240273A1 (de) 1973-03-22

Family

ID=26868358

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19722240273 Pending DE2240273A1 (de) 1971-08-18 1972-08-16 Tampon

Country Status (10)

Country Link
JP (1) JPS5436435B2 (de)
AT (1) AT348666B (de)
BE (1) BE787756A (de)
CH (1) CH566129A5 (de)
DE (1) DE2240273A1 (de)
FR (1) FR2150151A5 (de)
GB (1) GB1400769A (de)
IT (1) IT962118B (de)
NL (1) NL7211288A (de)
SE (1) SE401317B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19500528C1 (de) * 1994-07-16 1996-02-22 Alfred Von Der Lehr Vorrichtung zur Herstellung von Tampons, insbesondere Analtampons für natürliche und künstliche Darmöffnungen, und andere Körperhöhlen
DE10161928A1 (de) * 2001-12-17 2003-07-17 Johnson & Johnson Gmbh Tampon, insbesondere für die Frauenhygiene oder medizinische Zwecke

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3834389A (en) * 1972-11-28 1974-09-10 Procter & Gamble Textile tampon having a resilient foam core
US4335720A (en) * 1980-04-09 1982-06-22 Glassman Jacob A Catamenial tampon with hollow core
US4475911A (en) * 1981-04-13 1984-10-09 The Procter & Gamble Company Absorbent devices
NL1004631C2 (nl) * 1996-11-27 1997-10-02 Willems Winkels B V Tampon en werkwijze voor het vervaardigen daarvan.

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19500528C1 (de) * 1994-07-16 1996-02-22 Alfred Von Der Lehr Vorrichtung zur Herstellung von Tampons, insbesondere Analtampons für natürliche und künstliche Darmöffnungen, und andere Körperhöhlen
DE10161928A1 (de) * 2001-12-17 2003-07-17 Johnson & Johnson Gmbh Tampon, insbesondere für die Frauenhygiene oder medizinische Zwecke
DE10161928B4 (de) * 2001-12-17 2005-03-10 Johnson & Johnson Gmbh Tampon, insbesondere für die Frauenhygiene oder medizinische Zwecke

Also Published As

Publication number Publication date
FR2150151A5 (de) 1973-03-30
BE787756A (fr) 1973-02-19
JPS5436435B2 (de) 1979-11-09
ATA716072A (de) 1978-07-15
JPS4835695A (de) 1973-05-25
IT962118B (it) 1973-12-20
SE401317B (sv) 1978-05-02
CH566129A5 (de) 1975-09-15
GB1400769A (en) 1975-07-23
AT348666B (de) 1979-02-26
NL7211288A (de) 1973-02-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3874341T2 (de) Urininkontinenzvorrichtung für frauen.
US3794029A (en) Compliant conformable tampon
DE69225864T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Polyurethan-Schaumstoff
DE60212160T2 (de) Verschlussvorrichtung
DE60025255T2 (de) Justierbare, implantierbare urogenitale Vorrichtung
DE69826271T2 (de) Vorrichtung zur vermeidung unbeabsichtigten urinierens
EP1259206B1 (de) Absorbierende struktur sowie verfahren zu deren herstellung
DE69922247T2 (de) Gerät zum verhindern von weiblicher harninkontinenz
DE2520595A1 (de) Medizinal-monatstampon
DE69331698T2 (de) Vorrichtung zum sammeln von scheidenausfluss und zum verabreichen von medikamenten
DE10196647B4 (de) Harninkontinenzvorrichtung und Verfahren zu deren Herstellung
DE69213014T2 (de) Bandage oder verband zum abdecken von wunden
DE2829954A1 (de) Menstrual-tampon
EP1448259B1 (de) Blasenkatheter
AT513070B1 (de) Alltagstampon
DE3811412A1 (de) Ohrstoepsel
DE9101344U1 (de) Einspreizkörper
DE102004033425B4 (de) Verschlußsystem zur Versorgung rektaler bzw. analer Inkontinenz
DE19831698C2 (de) Rückschlagventil, insbesondere für eine implantierbare künstliche Harnblase
DE2240273A1 (de) Tampon
DE2240042A1 (de) Katamenie-mittel
DE10010269C1 (de) Absorbierender Hygieneartikel zum einmaligen Gebrauch und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2324849C3 (de) Tampon
DE2616346A1 (de) In sich geschlossene fluid-evakuiervorrichtung
CH580961A5 (en) Dispenser - functioning by osmotic pressure using active agents in solid or semi solid form

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
OHN Withdrawal