DE213996C - - Google Patents
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- DE213996C DE213996C DENDAT213996D DE213996DA DE213996C DE 213996 C DE213996 C DE 213996C DE NDAT213996 D DENDAT213996 D DE NDAT213996D DE 213996D A DE213996D A DE 213996DA DE 213996 C DE213996 C DE 213996C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B81/00—Sewing machines incorporating devices serving purposes other than sewing, e.g. for blowing air, for grinding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
- JV^ 213996 -KLASSE
52«. GRUPPE
MILDRED FELIX geb. JAEGER in NEW-YORK.
mit Trahsporträdern ausgerüstet ist.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Nähmaschine, bei welcher das die Stichbildungs-,
Stoff- und Fadenführungsmechanismen aufnehmende Gehäuse behufs Fortbewegung
der Nähvorrichtung mit Transporträdern ausgerüstet ist. Die bisher, bekannten Vorrichtungen
dieser Art dienten in erster Linie zum Nähen von Teppichen. Bei dieser Verwendung
der Nähmaschinen kommt es im wesentlichen
ίο auf das Zusammennähen gerader Nähte an.
Der Zweck vorhegender Erfindung.ist nun, eine Maschine herzustellen, die eine möglichst vielseitige
Verwendung, also beispielsweise auch zur Herstellung bogiger Nähte, finden kann
und sich außerdem durch außerordentliche Einfachheit ' des Betriebes und leichte Transportfähigkeit
auszeichnet. Zur Erreichung dieses Zweckes ist ein großes Transportrad, das zugleich
als Antriebsrad dient, in dem den überhängenden Arm mit. der Stichplatte verbindenden
Gehäuseteil vorgesehen. Dieses Transport- Täd:: ragt nach unten etwas über den tiefsten
Gehäuseteil heraus und nach oben bis nahe unter die Decke des überhängenden Armes. Unter
der Stichplatte sind noch zwei kle ne Räder vorgesehen, die jedoch nur zur Stützung der
Stichplatte dienen, während die Fortbewegung des ganzen Gehäuses durch Abrollung des
großen Transportrades auf einer ebenen Fläche bewirkt wird. Die Fortbewegung findet demnach
ohne Anwendung von Gleisen statt und kann, da nur ein einziges eigentliches Transportrad
vorhanden, in beliebiger Richtung erfolgen. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der Nähmaschine, 3^
Fig. 2 einen Längsschnitt. ■
Fig. 3 stellt eine Stirnansicht der Maschine dar. .:
Fig. 4 veranschaulicht einen Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 2,
Fig. 5 eine teilweis geschnittene Ansicht der-Stofführungsvorrichtung.
Fig. 6 stellt im vergrößerten Maßstabe den Nadelstangenantrieb dar.
Fig. 7 ist eine Ansicht des Nadelstangenantriebes.
Fig. 8 zeigt in einem teilweisen· Längsschnitt die Antriebsvorrichtung für den Schleifenfänger.
Fig. 9 stellt einen Längsschnitt durch den .Schleifenfänger dar,
Fig. io eine Stirnansicht der Fig. 9.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind die einzelnen
Mechanismen der Nähmaschine in einem Gehäuse ι eingeschlossen, das aus zwei Teilen 2
und 3 besteht. Auf dem Gehäuseteil 2 ist bei der in der Zeichnung gewählten Ausführungsform
eine mit einem Kugellager 5, 6 ausgerüstete Muffe 4 (Fig. 2) angegossen, in welcher
die das Triebrad 8 der Maschine tragende Welle 7 lagert. Diese Welle 7 ist mit ihrem
rechten Ende in einem an der Wand 13 des Gehäuseteils 3 vorgesehenen Lager 12 gelagert
und gegen seitliche Verschiebungen durch den Splint 14 gesichert. ■ · .
Das in später zu erläuternder Weise in Drehung versetzte Triebrad 8 der Maschine,
welches auf seiner Umfläche einen in die Rille 9 eingelegten Gummireifen 10 trägt, ist auf der
Innenfläche mit einem Zahnkranz versehen,
,-tr*
/A
in welchen ein auf der Welle ig aufgekeiltes Zahnrad 20 eingreift. Die Welle 19 ist in zwei
auf den Seiten wänden 13 bzw. 23 des Gehäuseteils 3 vorgesehenen Lagern angeordnet, von
welchen das Lager 17,18 als Kugellager und das Lager 22a als einfaches Holzlager ausgebildet
ist. Die Welle 19 wird von einer an der'
Wand 13 angegossenen Hülse umschlossen, die sich bis knapp an die auf der Welle 19 äufgekeilte
Steuerscheibe 25 erstreckt.
Die geriffelte Steuerscheibe 25 (vgl. Fig. 5) wirkt auf einen auf der Schwinge 30 befestigten
Backen ein, der mit einer den Riffeln der Steuerscheibe 25 entsprechenden Ausnehmung 29
versehen ist. Die Drehachse der Schwinge 30 bildet der durch den Anguß 31 durchgesteckte
Bolzen 32, Welcher, wie aus Fig. 2 ersichtlich, in die Wand 23 des Gehäuseteils 3 eingeschraubt
ist. An ihrem oberen Ende ist die Schwinge
ao mit einem Fortsatz 33 versehen, in welchem eine den Backen 26 an die Steuerscheibe andrückende
Feder 35 verankert ist, deren zweites Ende an einem auf der Hülse 24 angebrachten
Stift 35 befestigt ist. Das untere Ende der Schwinge ist mit einem Kopf 36 versehen,
gegen welchen sich eine Feder 37 stützt, die mit ihren oberen Federwindungen gegen einen
auf der Schwinge verschiebbaren Schlitten 38 drückt.
An dem Stützkopf 36 für die Feder 37 ist ein kurzer Fortsatz 43 vorgesehen, der gabelförmig
die an dem Schlitten 38 befestigte Stange 39 umgreift. An der Stange 39 ist der
Drückerfuß 40 befestigt, der in bekannter Weise mit einer Öffnung 41 versehen ist, durch welche
die Nadel während des Nähvorganges hindurchgeführt wird.
Oberhalb des Schlittens 38 ist auf der Drückerfußschwinge bei 46 ein Hebel 45 angelenkt,
durch dessen Nase 47 der Drückerfuß niedergedrückt werden kann.
Die an sich bekannten Drückerfußbewegungen können ohne Änderung des Erfindungsgedankens
auch durch andere Übertragungsorgane von dem Triebrad 8 der Maschine abgeleitet
werden.
Die Nadelstange wird durch nachstehend beschriebene Einrichtungen in Bewegung gesetzt:
Auf dem aus der Zwischenwand 23 vorschauenden Stumpf der Welle 19 (Fig. 6 und 7)
ist eine Scheibe 21 aufgekeilt, deren Kurbelstift 49 in eine auf der Pleuelstange 51 befestigte
Scheibe 50 eingreift. Die Pleuelstange 51 ist
55. mittels des Bolzens 53 an einen Gleitblock 52 angelenkt, der in der kastenförmig ausgestalteten
Vorderwand des Gehäuseteils 3 Führung findet und. als Träger der Nadelstange 63
dient. Die Vorderwand des Kastens 23 weist einen Schlitz 56 auf, durch welchen ein Fadengeberarm 57 hindurchragt. Auf diesem Arm
ist in bekannter Weise eine Durchlochung 58 vorgesehen, durch welche das von der Spule ablaufende
Garn hindurchgeführt wird.
Auf dem oberen Teil der Vorderwand 23 ist ein Konsol 59 angerodnet, auf welchem die die
Garnspule tragende Aufsteckspindel 60 befestigt ist. Um die Garnspule auf der Spindel 56 sicher
zu lagern, ist auf dem oberen Teil des Kastens eine Blattfeder 62 befestigt, welche mit ihrem
Ende lose auf der Spulenspindel aufliegt. Die Nadelstange 63, welche entweder kreisförmigen
oder rechteckigen Querschnitt aufweisen kann, ist an ihrem unteren Ende durch einen Bund 65
verstärkt, in dem zwecks Feststellung der Nadel 68 ein Stellschräubchen 66 eingeschraubt ist.
Den Werktisch der Maschine bildet die Plattform 69, welche bei der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsform an der Stelle 70 an der Hinterwand 13 des Gehäuseteils 3 befestigt
ist. Auf der Unterseite dieser Plattform sind zwei Gabelarme 71 angegossen, in welchen
Räder 72 gelagert sind. Diese Räder sind mit Gummireifen 73 armiert und bezwecken, zu
verhindern, daß die Plattform 69 mit dem Tisch oder einer anderen Fläche, auf der die Maschine
arbeitet, in Berührung gebracht wird.
Außerdem sind auf der Unterseite der Plattform noch zwei mit Kugellagern 76, 77 (Fig. 8)
armierte Konsole 75, 75 angeordnet, in welchen die Welle 78 gelagert ist. Auf dem rückwärtigen
Ende der Welle ist ein mit dem. Triebrad 8 der Maschine in Eingriff stehender Triebling 79
aufgekeilt, während auf dem vorderen Ende dieser Welle der den Schleifenfänger in Bewegung
setzende Treiber befestigt ist. Derselbe besteht aus einer Scheibe 80, auf deren Umfiäche
mehrere mit aufwärts gebogenen Haken 82 und Klauen 85 versehene Finger vorgesehen
sind.
In dem hohl ausgebildeten Schleifenfänger ist zentrisch eine Spindel 86 vorgesehen, auf
welcher die Unterfadenspule 87 gelagert. ist. Nahe der Nähstelle ist in der Wandung des
Schleifenfängers eine Öffnung 88 vorgesehen, durch welche der Faden 89 der Unterfadenspule
hindurchgeführt wird. Über der Mündungsöffnung der Bohrung 88 ist eine Blechzunge 90
vorgesehen, welche eine Führung für das von der Unterfadenspule 85 ablaufende Garn bildet.
91 bildet den bekannten Schleifenfängerhaken.
Die Feder 93, deren Ansatz 94 in die Aufsteckhöhlung
der Spule 87 hineinragt, sichert die Spule vor dem Abgleiten von dem Aufsteckstift.
99 stellt einen auf dem Werktisch 69 verschiebbar montierten Winkel dar, der mittels
der Schraube 100 auf der Plattform festgestellt wird und z. B. beim Nähen von Säumen in bekannter
Weise als Stofführung verwendet wird.
Auf dem Gehäuseteil 3 ist ein kräftiger Griffbügel 15/16 befestigt, mit dessen Hilfe das
Maschinengehäuse verschoben werden kann.
Die Gehäuseteile 2 und 3 werden, wie auf Fig. 1 ersichtlich, durch die mittels der Schrauben 89
verschraubten Flanschen 97 zusammengehalten. Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
Zunächst werden die zu steppenden Werkstücke in doppelten oder mehrfachen Lagen auf
den Arbeitstisch der Nähmaschine aufgelegt und hierauf der Drückerfuß durch Bewegung
des Hebels 45 niedergedrückt. In diesem Zustände befindet sich das Werkstück in Nähbereitschaft.
Nunmehr wird der Griffbügel 16 ergriffen und
leicht so gedrückt, daß Reifen 10 des Triebrades 8 mit der Oberfläche, auf der die Vorrichtung
läuft, in Reibungsschluß tritt. Die Räder 72 bilden dabei keinen Teil des Arbeitsmechanismus, da sie nur als Puffer zwischen der Plattform
69 und der Fläche, auf der die Maschine arbeitet, wirken. Die Stichbildungs-, Stoff- und
Fadenführungsmechanismen, welche durch bereits erläuterte Organe mit dem Triebrad 8 der
Maschine gekuppelt werden, werden somit durch das Verschieben des Gehäusewagens zwangläufig
in Bewegung gesetzt und führen die für den Nähvorgang erforderlichen Bewegungen selbsttätig aus.
Das Maschinengehäuse wie auch der Griffbügel werden, um die ganze Maschine möglichst
leicht zu halten, aus Aluminium oder anderen leichten Legierungen hergestellt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Nähmaschine, bei welcher das die Stichbildungs-, Stoff- und Fadenführungsmechanismen aufnehmende Gehäuse behufs Transportes der Nähvorrichtung während des Nähvorganges mit Transporträdern ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem den überhängenden Arm mit der Stichplatte verbindenden Gehäuseteil ein nach unten bis etwas unter die tiefsten Gehäuseteile herunterreichendes und nach oben bis nahe an die Abschlußdecke des überhängenden Armes reichendes Transportrad gelagert ist, daß bei der Fortbewegung des Gehäuses ■ in beliebiger Richtung über eine ebene Fläche mittels einer zu der inneren Mantelfläche vorgesehenen Verzahnung und in diese eingreifender Zahnräder sowohl die obere Armwelle als auch die an der unteren Seite der Stichplatte gelagerte Schleifenfängerwelle antreibt, während der vordere Teil der Stichplatte durch kleine, unterhalb derselben gelagerte Pufferräder abgestützt ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.&ERLIN. Gedruckt In der reichsdrückekeI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE213996C true DE213996C (de) |
Family
ID=475603
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT213996D Active DE213996C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE213996C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1019151B (de) * | 1953-03-12 | 1957-11-07 | Hugo Rahn | Zangenartige Vorrichtung zum Stich-Einschlagen |
| DE1140444B (de) * | 1954-10-30 | 1962-11-29 | Eli Cu S P A | Tragbare Sackzunaehmaschine |
-
0
- DE DENDAT213996D patent/DE213996C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1019151B (de) * | 1953-03-12 | 1957-11-07 | Hugo Rahn | Zangenartige Vorrichtung zum Stich-Einschlagen |
| DE1140444B (de) * | 1954-10-30 | 1962-11-29 | Eli Cu S P A | Tragbare Sackzunaehmaschine |
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