DE2137565B2 - Halterung für eine Uhrenkrone - Google Patents
Halterung für eine UhrenkroneInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Halterung für eine 60 mieden werden können.
Uhrenkrone. Zur Verhinderung des axialen Spiels greift ein an
Bei herkömmlichen Einrichtungen dieser Art wird dem Kopfteil vorgesehener Ansatz in eine an dem
die Krone bzw. der Kronenschaft gegen radiale Lage- Kronenschaft ausgebildete Ringnut ein. Der Ansatz 9
verschiebungen mittels einer Bohrung in dem Rand des Kopfteils des Elements ist über dessen in achseiner
Trägerplatte gehalten. In den F i g. 1 und 2 der 65 paralleler Richtung insoweit biegesteifen Federteil
Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen und dessen Befestigungsteil fest mit der Unterlage
bekannten Einrichtung dargestellt. Die in axialer verbunden. Gegenüber dem vorgenannten Stand der
Richtung in verschiedene Betriebsstellungen ver- Technik wird ein zwischengelagertes drehbares Teil
vermieden, wodurch neben der Einsparung an Einzelteilen
und Kosten eine wesentlich stabilere axiale Lage des Kronenschafts erreicht wird.
Ir, besonders bevorzugter Ausbildung der Erfindung dient das Element 6 zugleich als Teil der Rasteinrichtung
für das Festlegen des Kronenschafts in verschiedenen axial gegeneinander versetzten Betriebsstellungen.
Dazu werden in dem Kronenschaft mehrere ?xial beabstandete, in die der an dem Kopfteil
vorgesehene Ansatz je nach Verschiebelage eingreift. Zur Unterscheidung des Kraftaufwands, der
i-iir Verschiebung des Kronenschafts von einer Betriebsstellung
in die andere jeweils erforderlich ist. sind die zwischen den Ringnuten \ erbleibenden Vorsprünge
verschieden hoch uv J oder mit verschiedener Flankensteilheit ausgebildet. Bei einer Verschiebung
des Krorienschafts in axialer Richtung kann der Kopfteil des etwa senkrecht zur Unterlage federelastisch
nachgiebigen Elements den Vorsprüngen unter Erhöhung des elastischen Drucks ausweichen. Damit
bildet die erfindungsgemäße Halterung in besonders vorteilhafter Weise zugleich das Federelement der
Rasteinrichtung, die darüber hinaus lediglich einige axial beabstandete Ringnuten an dem Kronenschaft
erfordert.
Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung dargestellten Beispiele näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 und 2 eine Draufsicht und einen Schnitt
einer bekannten Ausbildung einer Halterung und Rasteinrichtung einer Uhrenkrone,
F i g. 3 bis 5 eine Draufsicht und zwei zueinander senkrechte Schnittdarstellungen eines Ausführungsbeispiels gemäß der Erfindung.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 wurde bereits im Zusammenhang mit den Ausführungen
zum Stand der Technik erläutert.
Das erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel nach den F i g. 3 bis 5 zeigt ein als Halterung für den
Kronenschaft ausgebildetes Element 6, an dessen Kopfteil an der der Krone abgewandten Seite ein
L-förmig abgebogener Ansatz 9 vorgesehen ist, der in an dem Kronenschaft 7 vorgesehene Nuten 8 eingreift.
An der gegenüberliegenden Seite des Kopfteils des Flements 6 sind L-förmige Abschnitte 10 und 11
vorgesehen, die zwischen sich den Kronenschaft an der Stelle des äußeren Durchmessers aufnehmen. Wie
aus F i g. 5 ersichtlich, sind die der Kronenschaftwandung zugewar.'lten Kanten der Abschnitte 10 und
11, in Richtung der Unterlage gesehen, leicht aufsprebend ausgebildet, wodurch eine sichere Anlage
der Kanten an der Mantelfläche des Kronenschafts gewährleistet ist. An der dem Befestigungsteil gegenüberliegenden
Seite des Kopfteils des Elements ist ein L-förmiger Abschnitt 14 ausgebildet, der in einer
Aussparung 13 eines Bauteils 12 eingreift, welches seinerseits fest mit der Unterlage verbunden ist. Auf
diese Weise ist das Kopfteil an etwa senkrecht zur Kronenschaftachse gerichteten Federbewegungen,
nicht gehindert, es kann jedoch Bewegungen etwa parallel zur Kronenschaftachse auf Grund der Führung
durch die Aussparung 13 nicht ausführen. Das Element 6 ist mit Hilfe einer Schraube 15 fest mit
der Unterlage verbunden. Zwischen dem Befestigungsbereich an der Stelle der Schraube 15 und dem
Kopfteil befindet sich ein relativ breiter streifcnförmiger TeiL der als Federelement wirkt.
Wird der Kronenschaft in Achsrichtung verschoben, so wandelt sich in gewisser Weise die Funktion
der gefederten Halterung in die eines gefederten Rasthebels. Der Ansatz 9 muß aus der jeweiligen
Nut 8 heraus über den zwischen der benachbarten weiteren Nut 8 befindlichen Vorsprung hinweg angehoben
werden, wobei sich die Federkraft verstärkt. Diese verstärkte Federkraft wirkt nun als Widerstand,
der bei der Versetzung des Kronenschafts von einer Raststelle in eine andere überwunden werden muß.
Auf Grund verschieden hoher und verschieden geformter Vcrsprünge zwisi
>en den Nuten 8 ist dieser Widerstand variabel, so daß hinsichtlich der aufzuwendenden
Kraft zwischen den einzelnen Raststellungen unterschieden werden kann
Vergleicht man dieses Ausführungsbeispiel nach der Erfindung mit dem dem Stand der Technik entsprechenden
Ausführungsbeispiel, so ergeben sich folgende mit der erfindungsgemäßen Ausbildung erreichbaren
Vorteile: Der Kronenschaft wird praktisch ohne radiales und axiales Spiel gehalten. Die Abweichung
der Hubstrecke bei axialer Bewegung des Kronenschafts ist sehr gering; die Raststellungen des
Kronenschafts sind genau fixiert. Im Vergleich mit dem Federhebel und dem Rasthebel nach dem Ausführungsbeispiel
des Stands der Technik ist bei der erfindungsgemäßen Halterung kein eigenes Federelement
vorgesehen, es weist auch keine Ausbuchtungen auf und benötigt keinen Art'.chlagstift. Auf
diese Weise ist die Herstellung der gesamten Kroneneinrichtung wesentlich einfacher. Die Anzahl der erforderlichen
Einzelteile ist geringer. Weiterhin ergibt sich ein kleinerer Raumbedarf. Da die gesamte HaI-terungs-
und Rasteinrichtung aut der Oberfläche der Unterlage bzw. Trägerplatte — auf der Seite also,
auf der auch die Brückenteile des Uhrwerks angebracht werden — angeordnet werden können, muß
die Uhr für den Zusammenbau nicht umgedreht werden. Dies ist im Hinblick auf eine automatische Fertigung
sehr vorteilhaft. Die Halterung des Kronenschafts, dessen Führung in radialer und axialer Richtung
sowie ein Einbauen und Ausbauen des .Cronenschafts
wird einfach durch den blattfederförmigen Teil des Elements erreicht, der vergleichsweise flach
und auch breit ausgebildet werden kann.
Die erfindungsgemäßen Maßnahmen lassen sich ebenfalls bei insoweit gesonderten, von außen betätigbaren
Schäften zur Korrektur bzw. Verstellung einer Datumanzeige sowie bei einem entsprechenden
Element eines Chronographen u, dgl, anwenden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnuneen
Claims (7)
1. Halterung für eine Uhrenkrone, ge kenn- einem Anschlag an einem Federhebel an, der im Bezeichnet
durch ein Element (6). das aus 5 reich des AngrilFs mehrere in Richtung des Schwenkeinem
an dem Kronenschaft (7) angreifenden bereichs des Rasthebels hintereinander angeordnete
Kopfteil (9 bis 11, !4), einem Federteil und einem Raststellen für den Anschlag des Rasthebels a if-Befestigungsteil
besteht und mit dessen Hilfe der weist. Wie F i g. 2 zeigt, ist der Kronenschaft 3 in
Kronenschaft zwischen dem Kopfteil und einer einer Bohrung einer Trägerplatte 5 des Uhrweiks
Unterlage unter elastischem Druck gehalten ist. io gegen radiale Lageveränderungen gehalten.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch ge- Eine solche Einrichtung hat eine Reihe von Nachkennzeichnet,
daß der Kopfteil (9 bis II, 14) teilen: Das Spie! des Kronenschafts in axialer und
gegen Bewegungen in Achsrichtung des Kronen- radialer Richtung ist verhältnismäßig groß. Da die
schafts (7) an einem gehäusefesten Bauteil (12) Lage des Rasthebels durch die Form und Stellung
geführt ist. 15 des Federhobels bestimmt ist, weist die axiale Lage
3. Halterung nach Anspruch 2, dadurch gc- cjs Kronenschafts verhältnismäßig große Abwcichunkennzeichnet.
daß an dem Kopfteil ein L-förmigcr gen auf. In ähnlicher Weise sind die Abweichungen
Abschnitt (14) vorgesehen ist, der in eine Aus- der Hübe beim Herausziehen bzw. Hineinschieben
sparung (13) des Bauteils (12) eingreift. des Kronenschal'ts entsprechend groß. Weiterhin ist
4. Halterung nach einem oder mehreren der 20 die Herstellung des Rasthebels aufwendig. Die Anzahl
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- der benötigten Einzelteile ist relativ groß; es wird
zeichnet, daß an dem Kopfteil an der der Krone viel Platz beansprucht. Schließlich ist es aufwendig,
zugewandten Seite Führungsabschnitte (10, 11) in die Trägerplatte eine seitliche Bohrung einzubrinfiir
die Aufnahme des Kronenschafts (7) zu des- gen: hohe Genauigkeiten sind nur schwer zu ersen
radialer Lagesicherung vorgesehen sind, deren 25 reichen.
an dem Kronenschaft angreifende Kanten vor- Demgegenüber soll mit der vorliegenden Erfindung
zugsweise in Richtung auf die unterlage gesehen, eine Halterung für eine Uhrenkrone zur Verfugung
leicht aufspreizend verlaufen. gestellt werden, die ein radiales und axiales Spiel der
5. Halterung nach einem oder mehreren der Krone bzw. des Kronenschafts weitgehend ausschalvorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekenn- 30 tet. Weiterhin soll die Herstellung und der Aufbau
zeichnet, daß ?n dem Kopfteil ein Ansatz (9) aus- der Uhr möglichst einfach und kostensparend durchgebildet
ist, der zur axialen Lagesicherung des zuführen sein.
Kronenschafts (7) in eine an uiesem ausgebildete Dies wird erfindungsgemäß erreicht durch ein
Ringnut (8) eingreift. Element, das aus einem an dem Kronenschaft an-
6. Halterung nach Anspruch 5 für eine 35 greifenden Kopfteil, einem Federteil und einem Be-Uhrenkrone,
die wahlweise in verschiedene Be- festigungsteil besteht und mit dessen Hilfe der Krotriebsstellungen
verschiebar und mit Hilfe einer nenschaft zwischen dem Kopfteil und einer Unterlage
ein Federelement aufweisenden Rasteinrichtung unter elastischem Druck gehalten ist.
in diesen gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, Durch den Angriff der Lagerung an dem Kronen-
daß das Halterungselement (6) zugleich als Teil 40 schaft unter elastischem Druck läßt sich das radiale
der Rasteinrichtung ausgebildet ist und daß an und axiale Spiel des Kronenschafts praktisch ausdem
Kronenschaft (7) mehrere axial beabstandete schalten. Zur Sicherung der Halterung gegen eine
Nuten (8) vorgesehen sind, in welche der Ansatz Schwenkbewegung etwa parallel zur Unterlage ist
(9) des Kopfteils des Elements je nach Ver- der Kopfteil des Elements vorzugsweise an einem
schiebelage des Kronenschafts einrastet. 45 gehäusefesten Bauteil entsprechend geführt. Dies
7. Halterung nach einem oder mehreren der kann vorteilhaft durch einen L-förmigen Abschnitt
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn- des Kopfteils geschehen, der in eine Aussparung in
zeichnet, daß das Element (6) mit Abschnitten dem gehäusefesten Bauteil eingreift.
(10, 11, 14) und Ansatz (9) aus einem flachen Zur Verhinderung des radialen Spiels des Kronen-
Rohmaterialteil gleichbleibender Dicke hergestellt 50 schafts sind vorzugsweise an der der Krone zuist,
gewandten Seite des Kopfteils an diesem Führungsabschnitte vorgesehen, die den Kronenschaft zwischen
sich aufnehmen. Vorteilhaft werden die an dem Kronenschaft angreifenden Kanten der Führungs-
55 abschnitte, dabei auf die Unterlage zu gesehen, leicht
aufspreizend ausgebildet; im herabgedriickten Zustand
des Kopfteils legen sich diese Kanten glatt an den Schaft an, so daß besondere Fertigungsgenauigkeiten
hinsichtlich des Abstands der Kanten ver-
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP45066508A JPS511146B1 (de) | 1970-07-31 | 1970-07-31 | |
| JP6650870 | 1970-07-31 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2137565A1 DE2137565A1 (de) | 1972-02-03 |
| DE2137565B2 true DE2137565B2 (de) | 1973-10-04 |
| DE2137565C3 DE2137565C3 (de) | 1977-12-15 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS511146B1 (de) | 1976-01-14 |
| HK5577A (en) | 1977-02-04 |
| DE2137565A1 (de) | 1972-02-03 |
| GB1343541A (en) | 1974-01-10 |
| US3678682A (en) | 1972-07-25 |
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