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DE213706C - - Google Patents

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Publication number
DE213706C
DE213706C DENDAT213706D DE213706DA DE213706C DE 213706 C DE213706 C DE 213706C DE NDAT213706 D DENDAT213706 D DE NDAT213706D DE 213706D A DE213706D A DE 213706DA DE 213706 C DE213706 C DE 213706C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
air
air heater
channel
heating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT213706D
Other languages
English (en)
Publication of DE213706C publication Critical patent/DE213706C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B5/00Coke ovens with horizontal chambers
    • C10B5/06Coke ovens with horizontal chambers with horizontal heating flues
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B5/00Coke ovens with horizontal chambers
    • C10B5/10Coke ovens with horizontal chambers with heat-exchange devices
    • C10B5/20Coke ovens with horizontal chambers with heat-exchange devices with recuperators

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

Ge(5sclic am ICMai 192
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Koksöfen, bei welchen jede Verkokungskammer mit einem besonderen zweiräumigen Lufterhitzer (Rekuperator) versehen ist. Sie bezweckt eine Einrichtung des Ofens, durch welche dessen Benutzung mit den folgenden .drei Betriebsweisen ermöglicht werden soll:
ι. mit sämtlichen Wärmerekuperatoren zwecks weitgehender Vorwärmung der Luft, wodurch
ίο infolge Minderverbrauchs eine Höchstmenge von überschüssigem Heizgas gewonnen wird,
2. mit Ausschaltung sämtlicher Wärmerekuperatoren behufs Erzeugung einer Höchstmenge von Dampf mittels der heißen Abgase und 3·. mit. Ausschaltung irgendeiner beliebigen Anzahl der Wärmerekuperatoren behufs gleichzeitiger Erzeugung eines Gäsübersehusses und von Dampf in gewolltem Verhältnis.
Gemäß der Erfindung wird zu diesem Zwecke jede Heizwand mit zwei durch einen gemein-. samen »Schieber bediente Abzüge für die Verbrennungsgase in der Art versehen, daß der eine zum Lufterhitzer, der andere zum Hauptabzugskanal führt, so daß also alle Abgase entweder durch die Lufterhitzer oder unter Ausschaltung aller Lufterhitzer unmittelbar nach dem Hauptabzugskanal geleitet werden können, oder daß nur eine beliebige Anzahl von Lufterhitzern ausgeschaltet werden kann.
Die Erfindung bietet auch den Vorteil, daß irgendeiner der Lufterhitzer, z. B. für Ausbesserungszwecke, vollkommen ausgeschaltet werden kann ohne Ausschaltung der zugehörigen Verkokungskammer sowie ohne Unterbrechung der Beheizung der benachbarten Lufterhitzer.
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Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch eine Verkokungskammer und zugehörigen Lufterhitzer,
Fig. 2 nach größerem Maßstabe einen Querschnitt nach Linie A-A in Fig. 1 und
Fig. 3, ebenfalls nach größerem Maßstabe, einen wagerechten Schnitt nach Linie B-B (Fig. i).
Die Lufterhitzer sind aus feuerfesten Ziegeln π in der Art aufgebaut, daß die Ziegelwände von senkrecht aufsteigenden Kanälen b durchzogen, und zwischen den Ziegel wänden Reihen von übereinander liegenden, wagerecht verlaufenden Kanälen c gebildet sind.
Die aus den Heizzügen einer Verkokungs-■ kammer g austretenden Verbrennungsgase werden durch die Kanäle /und I in die oberen der wagerecht angeordneten Kanäle c des zugehörigen Lufterhitzers geleitet, indem ein im Kanal Z angeordneter Schieber h die Verbindung mit den unteren Kanälen c sperrt, in welche sie nach Durchströmung der oberen Kanäle c am entgegengesetzten Ende des Lufterhitzers eintreten (Fig. 1), und aus denen sie in den Hauptabzugskanal i strömen, der sie nach der Esse oder, falls sie noch genügend Wärme führen, nach der Kesselanlage leitet. Der den Lufterhitzer mit dem Hauptabzugskanal i verbindende Kanal kann mittels Schiebers ν gesperrt werden.
Der Kanal f steht ferner mit dem Hauptabzugskanal i in unmittelbarer Verbindung durch einen Kanal m. Die Eintrittsöffnungen der Kanäle I und m sind nun so zueinander an-
geordnet, daß sie vermittels eines gemeinsamen Schiebers η (Fig. i) wechselweise geöffnet und geschlossen werden können.
Die Verbrennungsluft, welche durch die im-5 Ofenfundament angeordneten Kanäle / zuströmt; tritt aus einer unterhalb des Lufterhitzers angeordneten Kammer k von unten her in die den Lufterhitzer in aufsteigender Richtung durchziehenden Kanäle b, strömt
ίο dann nach den beiden Kammerenden und tritt hier in einen Kanal, der durch Verteilungskanäle q mit den Heizzügen in Verbindung steht. Jeder Verteilungskanal q ist mit einem Schieber r versehen. Die Heizzüge erhalten das Heizgas durch besondere Einlasse, die in der Nähe der Kanäle q angeordnet sind.
Im dargestellten Beispiel wird jede Verkokungskammer, wie für drei Kammern s, g und t gezeigt, durch zwei auf die beiden Kammerwände verteilte Gruppen von Heizzügen in der folgenden Weise beheizt. Die Gruppen von Heizzügen sind für die Kammer g mit 0 und 0', für die Kammer s mit w und w' und für die Kammer t mit χ und x' bezeichnet. Der am einen Ende der Verkokungskammer g die Verbindung mit dem Lufterhitzer herstellende Kanal p speist die rechtsseitigen Heizzüge 0, 0 der Kammer g sowie die linksseitigen Heizzüge w, w der rechts anstoßenden Kammer s mit heißer Luft; der Kanal p am anderen Ende der Kammer g versorgt die rechtsseitigen Heizzüge 0'', 0' dieser Kammer sowie die linksseitigen Heizzüge w', w' der Kammer s. Die linksseitigen Heizzüge 0, 0 der Kammer g werden mit heißer Luft aus demjenigen der beiden die Verbindung der Heizzüge χ, χ' der links anstoßenden Verkokungskammer t mit dem Lufterhitzer dieser Kammer herstellenden Kanäle u versorgt, der die rechtsseitigen Heizzüge χ dieser Kammer speist; der andere Kanal u führt heiße Luft zu den linksseitigen Heizzügen 0'', 0' der Kammer g und zu den rechtsseitigen Heizzügen χ', χ' der Kammer t. Durch diese Anordnung ist ermöglicht, eine Verkokungskammer, z. B. g, durch Absperren der ihr zugehörigen Verteilungskanäle q mittels deren Schieber r abzustellen, ohne Beeinträchtigung der Luftzufuhr zu denjenigen Heizzügen w, w' der rechts anstoßenden Kammer s, die ihre Luft aus dem Lufterhitzer der abgestellten Kammer g beziehen, sowie der Luftzufuhr in die rechtsseitigen Heizzüge der links anstoßenden Kammer t.
Auf der Zeichnung ist angenommen, daß die aus den Heizzügen der Verkokungskammer austretenden Verbrennungsgase durch den Kanal I in den Lufterhitzer zum Vorwärmen der Verbrennungsluft geleitet werden, wodurch infolge Minderverbrauchs Heizgas im Überschuß gewonnen wird.
Um nun die Lufterhitzer auszuschalten, ist nur erforderlich, den Schieber η von der Mündung des Kanal es m auf die Mündung des Kanales I zu schieben, so daß die Verbrennungsgase aus den Heizzügen unmittelbar durch den Kanal m nach dem Hauptabzugskanal i abströmen und z. B. nach der Kesselanlage zur Dampferzeugung geleitet werden können.
Ztir gleichzeitigen Erzeugung von Gas im Überschuß und von Dampf verfährt man in gleicher Weise mit einer dem Mengenverhältnis zwischen zu erzeugendem Gas und Dampf entsprechenden Anzahl von Verkokungskammern.
Man kann also die Wärme der Abgase beliebig im ganzen oder zu einem gewollten Teile zur Gewinnung von Gas im Überschuß oder zur Erzeugung von Dampf benutzen.
■Zur Ausbesserung eines Lufterhitzers sperrt man einerseits den Zufluß der Verbrennungsgase (Kanal I) mittels des Schiebers n, andererseits die Verbindung mit dem Hauptabzugskanal i mittels des Schiebers v. Diese Ausschaltung des Lufterhitzers verhindert nicht die Zufuhr von Luft zu den Heizkanälen der zugehörigen Verkokungskammer, die vielmehr im Betriebe verbleiben kann, indem die Verstellung des Schiebers η die Luftzuführung unbeeinflußt läßt und so die Luft fortgesetzt durch den nur in bezug auf Vorwärmung ausgeschalte- go ten Lufterhitzer nach den Kanälen in den Kammerenden und aus diesen durch die Verteilungskanäle q in die Heizzüge der betreffenden Kammer strömt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Koksofen mit einem besonderen zweiräumigen Lufterhitzer (Rekuperator) unter jeder Verkokungskammer, dadurch gekennzeichnet, daß jede Heizwand zwei durch . einen gemeinsamen Schieber bediente Abzüge für die Verbrennungsgase hat, von denen . der. eine zum Lufterhitzer, der andere zum Hauptabzugskanal (i) führt, so daß alle Abgase entweder durch die Lufterhitzer oder unter Ausschaltung aller Lufterhitzer unmittelbar nach dem Hauptabzugskanal (i) geleitet werden können, oder daß nur eine beliebige Anzahl von Lufterhitzern ausgeschaltet werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT213706D Active DE213706C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE213706C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2515815A (en) * 1945-03-24 1950-07-18 Allied Chem & Dye Corp Underfired regenerative coke-oven battery
US2515814A (en) * 1944-06-06 1950-07-18 Allied Chem & Dye Corp Underfired regenerative coke-oven battery

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2515814A (en) * 1944-06-06 1950-07-18 Allied Chem & Dye Corp Underfired regenerative coke-oven battery
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