DE2136038B2 - Entschwartungsmaschine mit zusätzlichem Speckschneider für Schinken o.dgl - Google Patents
Entschwartungsmaschine mit zusätzlichem Speckschneider für Schinken o.dglInfo
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- A22C17/00—Other devices for processing meat or bones
- A22C17/12—Apparatus for cutting-off rind
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Description
30
Die Erfindung betrifft eine IinischWartungsmaschine
für Schinken od. dgl., die oberhalb ihres Entschwartungsmessers mit einer zweiten, auf unterschiedliche
Längsneigungen zum Entschwartungsmesser einstellbaren Messerklinge zum gleichzeitigen Abschneiden
einer Speckseite vom entschwa-teten Schinken versc hen ist. wobei die Neigungsverstellung des Speckschneidemessers mittels Gewindespindeln und je einer
daran verschiebbaren Spindelhülse erfolgt, die über einen in Lageransätzen befindlichen, quer /ur Spindelhülse liegenden Bolzen mit dem zugeordneten Ende
des Speckschneideis verbunden ist.
Bei einer bekannten Entschwartungsmaschine dieser
Art erfolgt die Neigungsverstellung des Speckschneidemessers mittels Gewindespindeln und je einer daran
verschiebbaren Spindelhülse, die über einen in Lageransätzen befindlichen, quer zur Spindelhülse liegenden
Bolzen mit dem zugeordneten Ende des Speckschnei demessers verbunden ist. Der Lagerbolzen ist Hierbei
unmittelbar am Ende des Speckschneidemessers befestigt. Bei dieser Gelenkverbindung kann das Speck
Schneidemesser über seine Länge nur auf Neigungen von wenigen Grad gegenüber dem Entschwartungsmesser eingestellt werden, weil der Abstand zwischen
den I igerbolzen durch die festen Gewindespindeln vorgegeben ist. Es kommt indessen häufig vor, daß
Schinken einseitig mit einer Speckschicht versehen sind, die eine starke Schräglage zur Schwarte aufweisen und deren verlustfreie Abtrennung Schwierigkeiten
bereitet, weiin sich das Speckschneidemesser über seine Länge nicht schräg genug zum Entschwartungsmesser einstellen läßt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Lagerung des Speckschneidemessers so auszubilden, daß es
sich in einfacher Weise auf starke Längsneigungen zum Entschwartungsmesser einstellen läßt.
Diese Aufgabe wird erfindurigsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen je einem Ende des Speckschneide-
mes&ers und dea Lagerapsätzen der Spindelhülse je ein
parallel zu dea Gewiadespindeln angeordneter Stützienker schwenkbar gelagert ist. Somit bildet das Speekschneidemesser zusammen mit den seitlichen Stützlenkern ein Gelenkviereek, mit dem sich das Speckschneidemesser nach beiden Seiten auf stark untersciHedliche
Ungsrieigungen einsteöen läßt, ohne daß es dabei zu
Verktemmungea zwischen den Teilen kommen kann.
Oamiit das Speckschneidemesser bei seiner Neigungsverstellung nicht mit dem Entschwartungsmesser
in Berührung kommen und das einwandfreie Arbeiten desssftien beeinträchtigen kann, weisen vorzugsweise
die Gewindespindeln Lagerhülsen auf. die an ihren einander zugekehrten Innenseiten je mit einem im Bewegungsbereich der Stützlenker angeordneten, einstellbaren Endanschlag versehen sind.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbetsp.ei der
Entschwartungsmaschine nach der Erfindung, und zwar
Γ ι g 1 eine schaubildliche Gesamtansicht der Ma
schme mit dem Speckschneidemesser.
F ι ε 2 eine schaubildliche Ansicht des Speckschnei
demessers allein.
von Fig. 1.
F i g.
Fig.5 einen ähnlichen Querschnitt nach der Linie
5-5 von Fi g. 6 beim Arbeiten des Entschwartungsmes
sers und des Speckschneidemessers und
Figo eine Teilvorderansicht des in der Arbeitsstellung befindlichen Speck Schneidemessers.
Die Entschwartungsmaschine 10 nach F i g. I weist
ein Gehäuse 12 auf. das auf einem Ständer 14 montiert ist. Das Gehäuse ist mit einer Zuführungsplatte 16 ausgerüstet, die vor einer Speisewatze 18 liegt. Die Speisewalze ist gemäß F1 g 2 und 4 bis 6 mit einer Vielzahl
von Umfangsnuten und Zahnscheiben ausgerüstet An den Enden der Speisewalzc 18 befinden sich zwei
schwenkbare Tragplatten 20. an denen ein Druckschuh 24 angebracht ist Der Dn-ckschuh ist an seiner der
Speisewalze 18 zugekehrten Seite mit einer Kriim
mungsliäche 26 versehen und trägt eine Messerklinge 28. die gemäß F i g. 5 und 6 die Haut bzw. Schwarte 30
vom Schinkenstück 32 abschneiden soll. Nicht dargestellte Zustellmittel sorgen dafür, daß der Druckschuh
und das Entschwartungsmesser bezüglich der Speisewalze 18 und der Haut oder Schwarte 30 in der richtigen Stellung verbleiben.
An den gegenüberliegenden Enden der Messerklinge 28 sind gemäß F i g. 1 bis 3 Einstellungsvorrichtungen
34 für ein Speckschneidemesser (82. 100) angeordnet. Die beiden Einstellvorrichtungen weisen die gleiche
Ausführung auf und sind gemäß Fig.4 je mit einer Lagerhiülse 50 ausgerüstet, die am hinteren Ende jeder
Tragplatte 20 mit Schrauben 52 und 54 befestigt ist. In jeder Lagerhülse 50 befindet sich eine Gewindespindel
56, deren Gewindeabschnitt $8 eine Spindelmutter 60 durchnagt, die mittels Schrauben 62 und 64 an der
Lagerhiülse 50 befestigt ist. Am anderen Ende der Lagerhiülse befindet sich eine Einsatzhülse 66, die den
zylindrischen Schaft 67 der Gewindespindel 56 umschließt. Auf dem oberen Ende jeder Gewindespindel
56 sitzi; eine Spindelhülse 68. Diese Spindelhülsen sind
gemäß F i g. 2 und 3 mit einwärts ragenden Lageransätzen 70 und 72 verseher., an denen je ein aufwärts ragender Stützlenker 74 mit einem Querbollzen 76
schwenkbar gelagert is·.. Die Stützlenker 74 tragen am
oberen Ende gemäß F i g. 2 und 4 je eine Kopfhülse 78. in der eine Querachse 80 gelagert ist.
Der Speckschneider weist ein in einem Messerhalter 82 angeordnetes Speckschneidemessrr 100 auf. Der
Messerhalter 82 ist an seinen Enden mit abgewinkelten S Lageransätzen 84,86 versehen. Diese Lageransätze 70.
72 sind mit den Kopfhülsen 78 der Stützlenker 74 durch die Querachsen 80 gelenkig verbunden. Auf dem oberen
Ende jeder Gewindespindel 56 sitzt eine Handkurbel 88, dif mit einem Querstift 90 an der Gewindespindel
56 befestigt ist Beim Drehen der Handkurbeln 88 werden die Gewindespindeln 56 in der ortsfesten Spindelmutter
60 gedreht, wobei die zugeordnete Spindelhülse 68 und demgemäß auch das zugeordnete Ende
des Messerhalters 82 bezüglich der Lagerhülse gehoben und gesenkt werden.
Der Messerhalter 82 weist an seiner der Speisewalze 18 zugekehrten Kante eine Anzahl von oberen Flachzähnen
96 auf. Zwischen diesen Zähnen ist das Speckschneidemesser 100 befestigt. Das Speckschneidemesser
100 ist an seinen Enden mit Schrauben 104 am Messerhalter 82 befestigt. Die Abwärtsbewegung der Spin
delhCMsen 68 ist gemäß F i g. 2 und 3 durch Endanschläge
106 begrenzt, die den unteren Enden der Stützlenker 74 gegenüberliegen und verhindern, daß der Messerhalter
82 mit seiner Vorderkante zu dicht an die Messerklinge 28 des Entschwartungsmessers kommen
kann.
In F i g. 5 und 6 ist die Maschine bei der Arbdtsverrichtung
dargestellt, und zwar mit einem Schinkenstück
32. das mit einer Speckschicht 108 versehen ist Die Speckschicht ist in F i g. 5 bereits eingeschnitten und
weist einen abgeschnittenen Teil 110 auf, der unter dem
Speckschneidemesser 100 liegt und von dem auch die Schwarte 30 bereits abgescnnitten ist.
Beim Zuführen des Schinkenstückes 32 ergreift die mit Zahnungen versehene Speisewalze 18 das Schinkenstück
an der Schwarte 30 und fördert es mit der Schwarte unter die Messerklinge 28 des Entschwartungsmessers.
Gleichzeitig dringt dabei das Speckschneidemesser 100 in die Speckschicht 108 ein und
schneidet eine Lage Speck 110 ab. die über den Druckschuh
24 nach rechts aus der Maschine ausgefördert wird, wie dies in F i g. 5 dargestellt ist Die Speckschicht
am Schinken ist üblicherweise unterschiedlich stark, demgemäß auch in F i g. 6 auf der linken Seite wesentlich
stärker als auf der rechten Seite des Schinkens. Demzufolge ist es auch erwünscht, daß das Speckschneidemesser
100 auf der rechten Seite in F i g. 6 dichter an der Messerklinge 28 des Entschwartungsmessers
liegt als an der anderen Seite. Da die Speckschicht am Schinken in manchen Fällen auf der rechten,
in anderen Fällen auf der linken Seite die größere Stärke aufweist, ist es zweckmäßig, das Speckschneidemesser
zur Anpassung an die unterschiedlichen Stärken der Speckschicht in unterschiedliche Schrägstellungen bringen
zu können. Für diese unterschiedlichen Neigungseinstellungen sind die Einstellvorrichtungen 34 vorgesehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Entschwartungsmaschine für Schinken od. dgl, die oberhalb ihres Entschw artungsmessers mit einer s
zweiten, auf unterschiedliche Längsneigungen zum Entschwartungsmesser einstellbaren Messerklinge
zum gleichzeitigen Abschneiden einer Speckseite vom entschwarteten Schinken versehen ist, wobei
die Neigungsverstellung des Speckschneidemessers !O
mittels Gewindespindeln und je eine«- daran verschiebbaren Spindelhülse erfolgt, die über einen in
Lageransätzen befindlichen, quer zur Spindelhüke liegenden Bolzen mit dem zugeordneten Ende des
Speckschneidemessers verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je ethern Ende
dec Speckschneidemessers (82,100) und den Lageransätzen (70.72) der Spindelhülse (68) je ein parallel
zu den Gewindespindeln (56) angeordneter Stützlenker (74) schwenkbar gelagert ist.
2. Entschwartungsmaschine nach Anspruch !.dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindeln
(56) Lagerhülsen (50) aufweisen, die an ihren einander zugekehrten Innenseiten je mit einem im Bewegungsbereich der Stützlenker (74) angeordneten,
einstellbaren Endanschlag (106) versehen sind.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US5631970A | 1970-07-20 | 1970-07-20 | |
| US5631970 | 1970-07-20 | ||
| US12082371A | 1971-03-04 | 1971-03-04 | |
| US12082371 | 1971-03-04 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2136038A1 DE2136038A1 (de) | 1972-01-27 |
| DE2136038B2 true DE2136038B2 (de) | 1975-09-18 |
| DE2136038C3 DE2136038C3 (de) | 1976-04-22 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3701637A1 (de) * | 1986-01-21 | 1987-07-23 | Townsend Engineering Co | Verfahren und vorrichtung zum enthaeuten von fleisch |
| DE4329380C1 (de) * | 1993-09-01 | 1995-01-26 | Nordischer Maschinenbau | Verfahren zum Abtrennen einer Oberflächenschicht und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3701637A1 (de) * | 1986-01-21 | 1987-07-23 | Townsend Engineering Co | Verfahren und vorrichtung zum enthaeuten von fleisch |
| DE4329380C1 (de) * | 1993-09-01 | 1995-01-26 | Nordischer Maschinenbau | Verfahren zum Abtrennen einer Oberflächenschicht und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE7127703U (de) | 1972-01-20 |
| DE2136038A1 (de) | 1972-01-27 |
| US3742841A (en) | 1973-07-03 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |