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DE2136038B2 - Entschwartungsmaschine mit zusätzlichem Speckschneider für Schinken o.dgl - Google Patents

Entschwartungsmaschine mit zusätzlichem Speckschneider für Schinken o.dgl

Info

Publication number
DE2136038B2
DE2136038B2 DE2136038A DE2136038A DE2136038B2 DE 2136038 B2 DE2136038 B2 DE 2136038B2 DE 2136038 A DE2136038 A DE 2136038A DE 2136038 A DE2136038 A DE 2136038A DE 2136038 B2 DE2136038 B2 DE 2136038B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bacon
knife
derinding
ham
cutting knife
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2136038A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2136038C3 (de
DE2136038A1 (de
Inventor
Donald Lee Des Moines Ia. Beasley (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Townsend Engineering Co Des Moines Ia (vsta)
Original Assignee
Townsend Engineering Co Des Moines Ia (vsta)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Townsend Engineering Co Des Moines Ia (vsta) filed Critical Townsend Engineering Co Des Moines Ia (vsta)
Publication of DE2136038A1 publication Critical patent/DE2136038A1/de
Publication of DE2136038B2 publication Critical patent/DE2136038B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2136038C3 publication Critical patent/DE2136038C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C17/00Other devices for processing meat or bones
    • A22C17/12Apparatus for cutting-off rind

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)
  • Details Of Cutting Devices (AREA)

Description

30
Die Erfindung betrifft eine IinischWartungsmaschine für Schinken od. dgl., die oberhalb ihres Entschwartungsmessers mit einer zweiten, auf unterschiedliche Längsneigungen zum Entschwartungsmesser einstellbaren Messerklinge zum gleichzeitigen Abschneiden einer Speckseite vom entschwa-teten Schinken versc hen ist. wobei die Neigungsverstellung des Speckschneidemessers mittels Gewindespindeln und je einer daran verschiebbaren Spindelhülse erfolgt, die über einen in Lageransätzen befindlichen, quer /ur Spindelhülse liegenden Bolzen mit dem zugeordneten Ende des Speckschneideis verbunden ist.
Bei einer bekannten Entschwartungsmaschine dieser Art erfolgt die Neigungsverstellung des Speckschneidemessers mittels Gewindespindeln und je einer daran verschiebbaren Spindelhülse, die über einen in Lageransätzen befindlichen, quer zur Spindelhülse liegenden Bolzen mit dem zugeordneten Ende des Speckschnei demessers verbunden ist. Der Lagerbolzen ist Hierbei unmittelbar am Ende des Speckschneidemessers befestigt. Bei dieser Gelenkverbindung kann das Speck Schneidemesser über seine Länge nur auf Neigungen von wenigen Grad gegenüber dem Entschwartungsmesser eingestellt werden, weil der Abstand zwischen den I igerbolzen durch die festen Gewindespindeln vorgegeben ist. Es kommt indessen häufig vor, daß Schinken einseitig mit einer Speckschicht versehen sind, die eine starke Schräglage zur Schwarte aufweisen und deren verlustfreie Abtrennung Schwierigkeiten bereitet, weiin sich das Speckschneidemesser über seine Länge nicht schräg genug zum Entschwartungsmesser einstellen läßt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Lagerung des Speckschneidemessers so auszubilden, daß es sich in einfacher Weise auf starke Längsneigungen zum Entschwartungsmesser einstellen läßt.
Diese Aufgabe wird erfindurigsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen je einem Ende des Speckschneide- mes&ers und dea Lagerapsätzen der Spindelhülse je ein parallel zu dea Gewiadespindeln angeordneter Stützienker schwenkbar gelagert ist. Somit bildet das Speekschneidemesser zusammen mit den seitlichen Stützlenkern ein Gelenkviereek, mit dem sich das Speckschneidemesser nach beiden Seiten auf stark untersciHedliche Ungsrieigungen einsteöen läßt, ohne daß es dabei zu Verktemmungea zwischen den Teilen kommen kann.
Oamiit das Speckschneidemesser bei seiner Neigungsverstellung nicht mit dem Entschwartungsmesser in Berührung kommen und das einwandfreie Arbeiten desssftien beeinträchtigen kann, weisen vorzugsweise die Gewindespindeln Lagerhülsen auf. die an ihren einander zugekehrten Innenseiten je mit einem im Bewegungsbereich der Stützlenker angeordneten, einstellbaren Endanschlag versehen sind.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbetsp.ei der Entschwartungsmaschine nach der Erfindung, und zwar
Γ ι g 1 eine schaubildliche Gesamtansicht der Ma schme mit dem Speckschneidemesser.
F ι ε 2 eine schaubildliche Ansicht des Speckschnei demessers allein.
F i g 3 eine vergrößerte Ansicht längs der linie 3 J
von Fig. 1.
F i g 4 einen Querschnitt nach der Linie 4-4 von
F i g.
Fig.5 einen ähnlichen Querschnitt nach der Linie 5-5 von Fi g. 6 beim Arbeiten des Entschwartungsmes sers und des Speckschneidemessers und
Figo eine Teilvorderansicht des in der Arbeitsstellung befindlichen Speck Schneidemessers.
Die Entschwartungsmaschine 10 nach F i g. I weist ein Gehäuse 12 auf. das auf einem Ständer 14 montiert ist. Das Gehäuse ist mit einer Zuführungsplatte 16 ausgerüstet, die vor einer Speisewatze 18 liegt. Die Speisewalze ist gemäß F1 g 2 und 4 bis 6 mit einer Vielzahl von Umfangsnuten und Zahnscheiben ausgerüstet An den Enden der Speisewalzc 18 befinden sich zwei schwenkbare Tragplatten 20. an denen ein Druckschuh 24 angebracht ist Der Dn-ckschuh ist an seiner der Speisewalze 18 zugekehrten Seite mit einer Kriim mungsliäche 26 versehen und trägt eine Messerklinge 28. die gemäß F i g. 5 und 6 die Haut bzw. Schwarte 30 vom Schinkenstück 32 abschneiden soll. Nicht dargestellte Zustellmittel sorgen dafür, daß der Druckschuh und das Entschwartungsmesser bezüglich der Speisewalze 18 und der Haut oder Schwarte 30 in der richtigen Stellung verbleiben.
An den gegenüberliegenden Enden der Messerklinge 28 sind gemäß F i g. 1 bis 3 Einstellungsvorrichtungen 34 für ein Speckschneidemesser (82. 100) angeordnet. Die beiden Einstellvorrichtungen weisen die gleiche Ausführung auf und sind gemäß Fig.4 je mit einer Lagerhiülse 50 ausgerüstet, die am hinteren Ende jeder Tragplatte 20 mit Schrauben 52 und 54 befestigt ist. In jeder Lagerhülse 50 befindet sich eine Gewindespindel 56, deren Gewindeabschnitt $8 eine Spindelmutter 60 durchnagt, die mittels Schrauben 62 und 64 an der Lagerhiülse 50 befestigt ist. Am anderen Ende der Lagerhiülse befindet sich eine Einsatzhülse 66, die den zylindrischen Schaft 67 der Gewindespindel 56 umschließt. Auf dem oberen Ende jeder Gewindespindel 56 sitzi; eine Spindelhülse 68. Diese Spindelhülsen sind gemäß F i g. 2 und 3 mit einwärts ragenden Lageransätzen 70 und 72 verseher., an denen je ein aufwärts ragender Stützlenker 74 mit einem Querbollzen 76 schwenkbar gelagert is·.. Die Stützlenker 74 tragen am
oberen Ende gemäß F i g. 2 und 4 je eine Kopfhülse 78. in der eine Querachse 80 gelagert ist.
Der Speckschneider weist ein in einem Messerhalter 82 angeordnetes Speckschneidemessrr 100 auf. Der Messerhalter 82 ist an seinen Enden mit abgewinkelten S Lageransätzen 84,86 versehen. Diese Lageransätze 70. 72 sind mit den Kopfhülsen 78 der Stützlenker 74 durch die Querachsen 80 gelenkig verbunden. Auf dem oberen Ende jeder Gewindespindel 56 sitzt eine Handkurbel 88, dif mit einem Querstift 90 an der Gewindespindel 56 befestigt ist Beim Drehen der Handkurbeln 88 werden die Gewindespindeln 56 in der ortsfesten Spindelmutter 60 gedreht, wobei die zugeordnete Spindelhülse 68 und demgemäß auch das zugeordnete Ende des Messerhalters 82 bezüglich der Lagerhülse gehoben und gesenkt werden.
Der Messerhalter 82 weist an seiner der Speisewalze 18 zugekehrten Kante eine Anzahl von oberen Flachzähnen 96 auf. Zwischen diesen Zähnen ist das Speckschneidemesser 100 befestigt. Das Speckschneidemesser 100 ist an seinen Enden mit Schrauben 104 am Messerhalter 82 befestigt. Die Abwärtsbewegung der Spin delhCMsen 68 ist gemäß F i g. 2 und 3 durch Endanschläge 106 begrenzt, die den unteren Enden der Stützlenker 74 gegenüberliegen und verhindern, daß der Messerhalter 82 mit seiner Vorderkante zu dicht an die Messerklinge 28 des Entschwartungsmessers kommen kann.
In F i g. 5 und 6 ist die Maschine bei der Arbdtsverrichtung dargestellt, und zwar mit einem Schinkenstück
32. das mit einer Speckschicht 108 versehen ist Die Speckschicht ist in F i g. 5 bereits eingeschnitten und weist einen abgeschnittenen Teil 110 auf, der unter dem Speckschneidemesser 100 liegt und von dem auch die Schwarte 30 bereits abgescnnitten ist.
Beim Zuführen des Schinkenstückes 32 ergreift die mit Zahnungen versehene Speisewalze 18 das Schinkenstück an der Schwarte 30 und fördert es mit der Schwarte unter die Messerklinge 28 des Entschwartungsmessers. Gleichzeitig dringt dabei das Speckschneidemesser 100 in die Speckschicht 108 ein und schneidet eine Lage Speck 110 ab. die über den Druckschuh 24 nach rechts aus der Maschine ausgefördert wird, wie dies in F i g. 5 dargestellt ist Die Speckschicht am Schinken ist üblicherweise unterschiedlich stark, demgemäß auch in F i g. 6 auf der linken Seite wesentlich stärker als auf der rechten Seite des Schinkens. Demzufolge ist es auch erwünscht, daß das Speckschneidemesser 100 auf der rechten Seite in F i g. 6 dichter an der Messerklinge 28 des Entschwartungsmessers liegt als an der anderen Seite. Da die Speckschicht am Schinken in manchen Fällen auf der rechten, in anderen Fällen auf der linken Seite die größere Stärke aufweist, ist es zweckmäßig, das Speckschneidemesser zur Anpassung an die unterschiedlichen Stärken der Speckschicht in unterschiedliche Schrägstellungen bringen zu können. Für diese unterschiedlichen Neigungseinstellungen sind die Einstellvorrichtungen 34 vorgesehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Entschwartungsmaschine für Schinken od. dgl, die oberhalb ihres Entschw artungsmessers mit einer s zweiten, auf unterschiedliche Längsneigungen zum Entschwartungsmesser einstellbaren Messerklinge zum gleichzeitigen Abschneiden einer Speckseite vom entschwarteten Schinken versehen ist, wobei die Neigungsverstellung des Speckschneidemessers !O mittels Gewindespindeln und je eine«- daran verschiebbaren Spindelhülse erfolgt, die über einen in Lageransätzen befindlichen, quer zur Spindelhüke liegenden Bolzen mit dem zugeordneten Ende des Speckschneidemessers verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen je ethern Ende dec Speckschneidemessers (82,100) und den Lageransätzen (70.72) der Spindelhülse (68) je ein parallel zu den Gewindespindeln (56) angeordneter Stützlenker (74) schwenkbar gelagert ist.
2. Entschwartungsmaschine nach Anspruch !.dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindeln (56) Lagerhülsen (50) aufweisen, die an ihren einander zugekehrten Innenseiten je mit einem im Bewegungsbereich der Stützlenker (74) angeordneten, einstellbaren Endanschlag (106) versehen sind.
DE19712136038 1970-07-20 1971-07-19 Entschwartungsmaschine mit zusätzlichem Speckschneider für Schinken o.dgl Expired DE2136038C3 (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US5631970A 1970-07-20 1970-07-20
US5631970 1970-07-20
US12082371A 1971-03-04 1971-03-04
US12082371 1971-03-04

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2136038A1 DE2136038A1 (de) 1972-01-27
DE2136038B2 true DE2136038B2 (de) 1975-09-18
DE2136038C3 DE2136038C3 (de) 1976-04-22

Family

ID=

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3701637A1 (de) * 1986-01-21 1987-07-23 Townsend Engineering Co Verfahren und vorrichtung zum enthaeuten von fleisch
DE4329380C1 (de) * 1993-09-01 1995-01-26 Nordischer Maschinenbau Verfahren zum Abtrennen einer Oberflächenschicht und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3701637A1 (de) * 1986-01-21 1987-07-23 Townsend Engineering Co Verfahren und vorrichtung zum enthaeuten von fleisch
DE4329380C1 (de) * 1993-09-01 1995-01-26 Nordischer Maschinenbau Verfahren zum Abtrennen einer Oberflächenschicht und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Also Published As

Publication number Publication date
DE7127703U (de) 1972-01-20
DE2136038A1 (de) 1972-01-27
US3742841A (en) 1973-07-03

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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