DE2136093A1 - Farbzufuhreinrichtung fuer vervielfaeltiger - Google Patents
Farbzufuhreinrichtung fuer vervielfaeltigerInfo
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Description
DR. BERG DIPL-ING. STAPF
PATENTANWÄLTE
8 MÜNCHEN 8O. MAUERKIRCHERSTR. 48
Ihr Schreib.!. Unser ZeichenVj/gx 21 253 Dah)nl 19» Jlllj 1971
Kabushiki Kaisha Ricoh Tokyo / Japan
Parbzufuhrelnrichtung für Vervielfältiger
Die Erfindung bezieht sich auf eine Farbzufuhreinrlchturig
für einen Durchdruck-Vervielfältiger oder eine Schablonendruckvorrichtung. Der Einfachheit halber wird nachfolgend
nur die Bezeichnung "Durchdruckvervielfältiger"
benutzt.
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(0811) 48 82 72 (96 82 72) 48 70 43 (98 70 43) 48 3310 (98 3310) Telegramme ι BERGSTAPFPATENT Manchen TELEX 05 24 560 BERG d
Sankt Bayerische Vereinsbank München 453100 Postscheck ι München «53 43,.
Durchdruck-Vervielfältiger besitzen gewöhnlich ein Paar Druckzylinder, um welche ein endloses Band aus einem
feinmaschigen Sieb geführt ist, ein Paar unter Druck in Anlage an einem der Druckzylinder gehaltener Farbwalzen,
aowie eine unter Zwischenlage des Siebbandes unter Druck in Anlage an einem der Druckzylinder gehaltene Andruckwalze.
Zum Vervielfältigen oder Ausdrucken von Kopien wird jeweils ein mittels einer Bogenzufuhreinrichtung
^ zugeführter Bogen durch die Andruckwalze unter Druck in Anlage an einer vorher auf dem Siebband angebrachten
Matrize einer Vorlage gebracht. Nahe dem Teil der Umfangsflache
des Druckzylinders, an welchem sich die Andruckwalze unter Druck in Anlage befindet, ist eine mit
einer Gärbpumpe verbundene Farb-Zufuhrleitung angeordnet,
mittels welcher dem Druckzylinder in nachstehend beschriebener Weise bestimmte Mengen von Druckfarbe zuführbar
sind, um den während des Vervielfältigens abnehmenden Farbvorrat auf dem Druckzylinder aufzufüllen.
Die Erfindung söhafft eine Färbzufuhrvorrichtung für einen
Durchdrück-Vervielfältiger, welche einfachen Aufbau aufweist
und bei der ein Färbzufuhrsignal zum Zuführen einer
bestimmten Farbmenge an die Umfangsfläche eines der Druckzylinder zum Auffüllen des darauf befindlichen
Farbvorrats erzeugbar ist, sobald sich eine Bogenzufuhr-
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walze beim Ausdrucken einer im wesentlichen gleichbleibenden Anzahl von Kopierbögen um jeweils einen bestimmten
Betrag abwärts bewegt hat.
Gemäß der Erfindung wird die unnötige und unerwünschte
Zufuhr von Farbe zum Druckzylinder in der unteren Endstellung der Bogenzufuhrwalze in der sich auf der Bogenauflage
keine Kopierbogen befinden oder wenn die Bogenauflage mit darauf befindlichen Kopierbogen, sei es von
Hand oder automatisch,abgesenkt ist, wobei das Farbzufuhrsignal
kontinuierlich erzeugt wird, dadurch verhindert, daß dem Druckzylinder aufgrund des färbzufuhrsignals nur
dann die betreffende Farbmenge zugeführt wird, wenn Kopierbögen zugeführt werden.
Die erfindungsgemäße Farbzufulrrvorrichtung für Durchdruckvervielfältiger
hat einen einfachen Aufbau und ist äußerst betriebssicher. Die Zufuhr von Farbe mittels der Vorrichtung
erfolgt automatisch in Abhängigkeit von der Aufwärtsbewegung der Bogenauflage, wobei der während des
Vervielfältigens abnehmende Farbvorrat auf den Druckzylinder durch Zufuhr von bestimmten Farbmengen aufgefüllt wird,
ohne daß dazu Einrichtungen zum Zählen der zugeführten Kopierbogen oder Einrichtungen zum Auslösen des Beginns
der Farbzufuhr erforderlich sind.
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Die erfindungsgemäße Farbzufuhrvorrichtung für Durchdruck-Vervielfältiger
arbeitet in der Weise, daß sie selbst bei der Abgabe eines Farbzufuhrsignals nicht wirksam wird,
solange dem Druckzylinder kein Kopierbogen zugeführt wird, und daß die Zufuhr von Farbmengen zum Druckzylinder nur
dann erfolgt, wenn das Farbzufuhrsignal zum Inbetriebsetzen der Vorrichtung in Verbindung mit der Betätigung einer
Bogenzufuhreinrichtung abgegeben wird. Solange die beiden
Druckzylinder leerlaufen und sich die Bogenzufuhrwalze in der unteren Endstellung befindet, da der auf der Bogenauflage
befindliche Bogenstapel eine vorbestimmte Höhe nicht erreicht, oder solange ein Farbzufuhrsignal ununterbrochen
erzeugt wird, tritt die Farbzufuhrvorrichtung nicht in Wirkung, so daß eich die Zufuhr von überschüssiger
Farbe zum Druckzylinder verhindern läßt.
Weiter· Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
anhand der Zeichnung. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Farbzufuhrvorrichtung
für Durohdruck-Vervielfältiger,
Fig. 2 und 3 Seitenansichten der Bogenzufuhreinrichtung,
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Fig. 4 eine Seitenansicht der Farbzufuhreinrichtung in der
Ton ihr eingenommenen Stellung, solange keine Kopierbögen zugeführt werden,
Pig. 5 eine Seitenansicht der FarbsufUhrvorrichtung in
ihrem Zustand während der Zufuhr von Kopierbogen und der Abgabe eines Farbzufuhrsignals und
Fig. 6 bis 8 Darstellungen der Arbeitsweise der Farbzufuhrvorriohtung·
In dem in Fig. 1 gezeigten Vervielfältiger umschlingt ein endloses Band 3 aus feinmaschigem Siebmaterial zwei Druckzylinder
1 und 2« Auf dem Band 3 ist eine (nioht dargestellte)
Schablone oder Durohdruek-Matrize befestigt« Die beiden Druckzylinder 1 und 2 sind auf mit ihren beiden
Enden in den beiden Seitenwandungen 6 des Vervielfältigers gehaltenen Wellen 4 bzw. 5 im Gegenuhrzeigersinn drehbar
angeordnet, so daß das endlose Band 3 ebenfalls im Gegenuhrzeigersinn umläuft.
Auf in den Seitenwandungen 6 gelagerten Wellen 7 und 8 angeordnete Farbwalzen 9 bzw. 11 befinden sich in Anlage
an den Umfangeflächen der Druckzylinder 1 und 2. Parallel zur Umfangefläche des Druckzylinders 1 ist eine Farbzufuhr-
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leitung 12 mit einer Anzahl kleiner Durchlässe 12a angeordnet. Die Parbzufuhrleitung 12 ist mit einer links oben an der
Seitenwandung 6 befestigten Farbpumpe 13 verbunden. Pur die Zufuhr der erforderlichen Parbmengen zum Druckzylinder
1 ist die Pumpe 13 in nachstehend beschriebener Weise von Hand oder automatisch betätigbar. Auf der Welle
des Druckzylinders 1 ist eine mittels (nicht dargestellter) Getriebeeinrichtungen entgegen dem Drehsinn des
Druckzylinders 1, also im Uhrzeigersinn, antreibbare Betätigungs-Kurvenscheibe
14 gelagert. Die Kurvenscheibe 14 hat eine äußere Verweilfläche 14a, an welcher eine an einem
Schlepphebel 15 gelagerte Bolle 16 unter Druck in Anlage gehalten ist. Der Schlepphebel 15 ist mit seinem Pußteil
schwenkbar auf einer an der Seitenwandung 6 befestigten und einen V-förmigen Hebel 18 starr tragenden Welle 17
gelagert.
Eine mit einem Ende an einem Stift 18a auf dem Hebel 18
und mit dem anderen Ende an der Seitenwandung 6 verankerte Zugfeder 19 belastet durch ihre Spannung den Hebel 18 im
Uhrzeigersinn. Eine in ein abgewinkeltes !Teil 18b des Hebels 18 eingedrehte Schraube 21 ist durch die Belastung
durch die Peder 19 unter Druck in Anlage an der Unterkante des Schlepphebels 15 gehalten, so daß dieser ebenfalls
im Uhrzeigersinn um die Welle 17 belastet ist.
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Auf der Welle 17 Bind ferner awei Tragarme 22 mit ihren
Pußteilen befestigt. An ihren freien Enden sind in ihnen die Lager-Zapfen einer Andruckwalze 23 zum Andrücken eines
Bogens an den Druckzylinder 1 drehbar gelagert. Da die !Tragarme 22 Über die Welle 17 starr mit dem Hebel 18
verbunden sind, ist auch die Andruckwalze 23 durch die Spannung der feder 19 im Uhrzeigersinn um die Welle 17
belastet.
An seinen linken, freien Ende ist der Schlepphebel 15 mit einem Vorsprung 15a versehen, an dem sich ein vom kürzeren
Hebelarm eines Abtasthebels 24 abgewinkeltes Teil 24a in Anlage befindet· (fig.4)« ferner hat der Schlepphebel 15
an seinem freien Ende eine gestufte Kante 15b, an welcher der längere Arm des Abtasthebels 24 mit seinem freien
Ende 24b in Anlage ist.
Der Abtasthebel 24 ist mittels einer Welle 25 schwenkbar an der Seitenwandung 6 gelagert und mittels einer Zugfeder
26 von relativ geringer Spannung, welche mit einem Ende am Abtasthebel 24 und mit dem anderen an der Seitenwandung
verankert ist, im Gegenzeigersinn belastet. Am kurzen Arm
des Abtasthebele 24 ist ein Kopierbogenfühler 27 mit seinem fuöteil derart befestigt, daß sein freies Ende zwi- ·
sehen zwei Kopierbogen-Ieitbleche 28 und 29 hineinragt
(Pig.2). Beim Durchgang eines Bogens zwischen den Leit-
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blechen 28 und 29 Bchwenkt das freie Ende 27a des Bogenfühlers
27 im Uhrzeigersinn um die Welle 25.
Auf einem aus einer größeren Anzahl von Bögen 32 auf
einer Bogenauflage 31 gebildeten Bogenstapel befindet
sich eine Bogenzufuhrwalze 33 unter Druck in Anlage· Die Bogenzufuhrwalze 33 ist mittels einer Welle 34- an den
freien Enden von Tragarmen 35 gelagert. Mit ihrem lußteil
f sind die Tragarme 35 mittels einer Welle 36 an den Seitenwandungen
6 aufgehängt. Auf der Welle 34 ist mittels einer Freilaufkupplung 37 ein Zahnrad 38 befestigt^ welches
sich mit einem an den Tragarmen 35 gelagerten Zwischenrad 39 in Eingriff befindet. Das Zwischenrad 39 befindet sich
andererseits in Eingriff mit einem auf der Welle 36 gelagerten
Zahnsegment 41.
Am Zahnsegment 41 sitzt ein Hebelarm 41a, an welchem das
eine End® einer Yerbindungsstange 42 mittels eines Zapfens
43 angelenkt ist. Mit dem anderen Ende ist die Verbindungsetazig©
42 mittels eines Zapfens 45 an einem Schwenkhebel
44 angelenkt (fig.3). Der Schwenkhebel 44 ist mit
seinem fußteil an einer ±n den Seitenwandungen 6 gelagerten Welle 46 befestigt« line Zugfeder 47 ist mit einem Ende
an der Seitenwandimg 6 und mit dem anderen am freien
,Ende des Schwenkhebel» 44 verankert»
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An der Welle 46 ist ferner ein mit dem Schwenkhebel 44
dadurch starr verbundener Zahnsegmenthebel 48 befestigt. Eine auf einer Welle an einem Arm 48a des Zahnsegmenthebels
48 gelagerte Rolle 49 ist durch die Spannung der leder unter Druck in Anlage am Rand einer auf der Welle 4 des
Druckzylinders 1 befestigten Bogenzufuhr-Kurvenscheibe gehalten. Die Bogenzufuhr-Kurvenscheibe 51 ist ähnlich wie
die anhand von Pig. I erläuterte Kurvenscheibe 14 mittels Umkehr-Getriebeeinrichtungen im Uhrzeigersinn um die Welle
4 angetrieben.
Mit dem Zahnsegment des Zahnsegmenthebels 48 kämmt ein mittels einer Freilaufkupplung 50 auf einer Welle 52
gelagertes Ritzel 49a. Auf der Welle 52 ist eine Förderwalze
53 befestigt, welche mit einer weiteren Förderwalze
54 ·ϋ& Walzenpaar bildet, bei dem die Walze 53 oben liegt und unter ihrem Eigengewicht an der Walze 54
anliegt (Pig.2). Die Freilaufkupplung 37 überträgt nur dann
•inen Antrieb auf die Bogenzufuhrwalze 35, wenn sich das
Zahnrad 38 im Gegenzeigersinn und der Zahnsegmenthebel 48 im Uhrzeigersinn bewegen, Bei einer Drehung des Zahnrades
38 im Uhrzeigersinn findet durch die Freilaufkupplung keine Antriebsübertragung statt. Demgegenüber
überträgt die Freilaufkupplung 50 einen Antrieb nur bei Schwenkbewegung des Zahnsegmenthebels 48 im Gegenzeigersinn,
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so daß also die Zufuhrwalze35 und das Förderwalzenpaar
53,54 nicht gleichzeitig antreibbar sind.
An der die Tragarme 35 tragenden Welle 36 ist ein Betätigungshebel
55 befestigt (Fig. 2,3)« An dessen unterer Kante ist ein feil 55a abgewinkelt. An einer darin eingedrehten
Schraube 56 ist ein abgewinkeltes Teil 57a eines DruckhelBals 57 in Anlage* Der Dru.okh.ebel 57 ist auf einer
an der Seitenwandung 6 gelagerten Welle 58 angeordnet,
üuf der Welle 58 ist ferner ein erster Sperrhebel 59 mit seinem Fußteil gelagert. Eine Zugfeder 61 ist mit
einem Bade an einem Vorsprung 59s des ersten Sperrhebels
59 und mit dem anderen am rechten Ende des Druckhebels 57 verankert. Ein weiteres abgewinkeltes Teil 57b des
Druckhebels 57 ist durch die Spannung der Feder 61 unter Druck in Anlage an einer oberen Kante des ersten Sperrhebels
59 gehaltene
Auf einer an der Seitenwandung 6 angeordneten Welle 63 ist ein Antriebshebel 62 gelagert. An einem daran abgewinkelten
Teil 62a greift ein am ersten Sperrhebel 59 gebildeter Haken 59b an. Der Antriebshebel 62 ist durch
die Spannung einer Zugfeder 64, welche mit einem Ende an einem Arm 62b des Hebels 62 und mit dem anderen an der
Seitenplatte 6 verankert ist, im Gegenzeigersinn belastet.
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Eine am rechten Ende des Antriebshebels 62 gelagerte Rolle 65 ist durch die Belastung durch die Feder 64 Hinter Druck
in Anlage an der Bogenzufuhr-Kurvenscheibe 51 gehalten.
Am Arm 62b des Antriebshebels 62 ist mittels eines Gelenkzapfens 67 eine Schaltklinke 66 gelagert und durch
eine (nicht dargestellte) Feder im Uhrzeigersinn belastet. Die Schaltklinke 66 befindet sich i£ Eingriff mit einem
auf einer Welle 69 an der Seitenwandung 6 gelagerten Schaltrad 68, welches durch eine im Eingriff damit befindlichen
Sperrklinke 71 an einer Drehung im Gegensinn gehindert ist.
Während des nachstehend erläuterten Betriebs führt der Antriebshebel 62 Schwenkbewegungen um die Welle 63 aus.
Aufgrund dieser Schwenkbewegungen schaltet die Schaltklinke 66 das Schaltrad 68 schrittweise im Uhrzeigersinn
fort. Auf der das Schaltrad 68 tragenden Welle 69 sitzt ein Zahnrad 71a (Fig.2), welches mit einer an der Bogenauflage
31 angebrachten Zahnetange 31a kämmt, so daß diese bei der schrittweisen Drehung des Schaltrades im Uhrzeigersinn
angehoben wird. Das Schaltrad 68 läßt sich außerdem auch von außen her von Hand weiterdrehen, so daß'
sich also die Sogenauflage 31 sowohl von Hand ale auch automatisch heben läßt.
Auf der den Atitriebshebel 62 tragenden Welle 63 ist ein
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Farbzufuhr-Signalhebel 72 angeordnet (Fig.3). An dessen freiem Ende sitzt ein Stift 72a, an dem eine Seitenkante
74a eines zweiten Sperrhebels 74 unter Druck anliegt, Der zweite Sperrhebel 74 ist auf einer Welle 73 an der
Seitenwändung 6 gelagert (Fig.l). Der zweite Sperrhebel
74 ist durch eine mit einem Ende an der Seitenwandung 6 und mit dem anderen am Hebel 74 verankerte Zugfeder 75 im
Gegenzeigersinn belastet. An einem Ende weist er eine ) Stufe 74b auf, mit welcher ein abgewinkeltes Teil 76a
eines Auslösehebels 76 in Eingriff bringbar ist.
Der Auslösehebel 76 sitzt auf einer an der Seitenwandung 6 angebrachten Welle 77 und ist durch die Spannung
einer mit einem Ende an der Seitenwandung 6 und mit dem anderen am Hebel 76 verankterten Zugfeder 78 im Gegenzeigersinn
um die Welle 77 belastet. Der Auslösehebel 76 befindet sich mit einem Arm 76c in Anlage an einer die
Rolle 16 am Schlepphebel 15 lagernden Welle 79, so daß der Auslösehebel 76 einer Bewegung des Schlepphebels 15
um dessen Welle 17 folgt. Im Normalzustand ist der Auslösehebel 76 durch den Sperrhebel 74 an einer Bewegung
gehindert.
An einem zweiten Arm 76b des Auslösehebels 76 ist mittels , eines Zapfens 82 ein Schlepphaken 81 mit seinem Fußteil
angelenkt. Der Schlepphaken 81 weist einen kurzen, nach
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links hervorstehenden Arm 81a auf, mit dessen unterer Kante er sich auf einem an einem schwenkbar auf der Welle
angeordneten Farbzufuhr-Regulierhebel 83 befestigten Stift 83a abstützt.
Auf einem am Regulierhebel 83 gebildeten Segment 83b ist eine Skala 84 zum Anzeigen der Farbzufuhreinstellung vorgesehen,
welche durch einin der Seitenwandung 6 gebildetes Fenster 85 ablesbar ist. Ferner ist in dem Segment
83b des Regulierhebels 83 ein bogenförmiger Schlitz 83t?c
mit der Welle 77 als Krümmungsmittelpunkt gebildet, um den Schwenkbereich des Hebels 83 zu begrenzen. Ein an der
Innenseite der Seitenwandung 6 angesetzter Zapfen 86 durchsetzt den Schlitz 83c und trägt eine Federscheibe 87, welche
den Hebel 83 in einem Maße belastet, daß er an einer Verschiebung aus der gewählten Einstellung gehindert ist.
Eine Zugfeder 91 ist mit einem Ende am Schlepphaken 81 und mit dem anderen an einem Pumphebel 89 verankert. Der
Pumphebel 89 ist mittels einer Welle 88 schwenkbar an der Seitenwandung 6 gelagert. Durch die Spannung der Feder
91 ist der Schlepphaken 81 im ^egenzeigersinn um die Welle 82 belastet, durch die Anlage des kurzen Armes 81a
am Stifte 83a des Farbzufuhr-Regulierhebeis 83 jedoch in
der in Fig. 1 gezeigten Stellung festgehalten.
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Am Pumphebel 89 ist ein Stift 89a für den Angriff des
Hakenteils 81b des Schlepphakens 81 angesetzt. Bei einer
Schwenkbewegung des Schlepphakens 81 zusammen mit seinem
Anlenkzapfen 82 um die Welle 77 übt er auf den Stift 89a einen Zug aus und verschwenkt damit den Pumphebel 89 im
Uhrzeigersinn um die Welle 88,
An der Rückseite des Pumphebels 89 ist auf einem Zapfen eine Rolle 90 gelagert, welche zwischen auf der Eolben-
* stange 92 der Farbpumpe 13 angeordneten Planschen 92a,
92b lose geführt ist. Bei der Schwenkbewegung des JEWphebels 89 um seine Welle 88 führt die Kolbenstange 92
eine waagerecht hin- und hergehende Bewegung aus, wobei der zunächst der Außenfläche des Druckzylinders 1 angeordneten
Parbzufuhrleitung 12 durch die Pumpe 13 Farbe zugeführt
wird.
In Pig. 3 befindet sich ein Verriegelungsteil 93 in Ein-
| griff mit einer am freien Ende des Schwenkhebels 44 gebildeten Stufe 44a, um diesen und den damit starr verbundenen
Zahnsegmenthebel 48 an einer Schwenkbewegung zu hindern.
Bei Abgabe eines die Bogenzufuhr auslösenden Signals an
die Bogenzufuhreinrichtimg verringert sich die Kraft f mit
der das Verriegelungsteil 93 an der Stufe 44a des Sshy/enkhebels
44 angreift, so daß dex* Zabiisegmenthebel 48 «striegelt
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wird· Pas Entriegeln des Zahnsegmenthebels 48 erfolgt bei
Drehung der Bogenzufuhr-Kurvenscheibe 51 in Richtung des
Pfeils, sobald die am Zaansegmenthebel 4-8 gelagerte Rolle
49 über einen daran hervorstehenden Vorsprung 51c rollt bzw. wenn der Schwenkhebel 44 durch das Verriegelungsteil
freigegeben wird. Bei der weiteren Drehung der Kurvenscheibe 51 im Uhrzeigersinn gelangt die Rolle 49 in deren
Talsektor 51b, wobei der im wesentlichen starr mit dem
Zahnsegmenthebel 48 verbundene Schwenkhebel 44 im Uhrzeigersinn um die Welle 45 verschwenkt wird. Das Verschwenken
des Schwenkhebels 44 bewirkt über die Verbindungsstange 42 eine Drehbewegung des Zahnsegmente 41 im
Gegenzeigersinn um die Welle 36 (Pig.2). Dadurch erfolgt über die Zahnräder 38, 39 und die Freilaufkupplung 37 ein
Antrieb der Bogenzufuhrwalze 33 im Gegenzeigersinn, so
daß ein Bogen von dem Stapel 32 zwischen die Förderwalzen 53, 54 geführt wird.
Bei der Drehung der Kurvenscheibe 14 im Uhrzeigersinn rollt die am Sehlepphebel 15 angeordnete Rolle 16 über die
daran hervorstehende Erhebung 14c. Dadurch bewegt sich der Sehlepphebel aus der ausgezogen gezeichneten in die
in Fig. 4 strichpunktiert gezeichnete Stellung. Dabei wird das abgewinkelte feil 24a des Abtasthebels 24
durch den Vorsprung 15a geringfügig abwärts verschoben,
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wobei sich gleichzeitig die relativ große Kraft,- mit der
das freie Ende 24b des Abtasthebels 24 in Eingriff mit der Stufe 15b des Schlepphebels 15 gehalten ist, verringert,
Bei Verringerung der den Abtasthebel 24 mit dem Schlepphebel 15 in Eingriff haltenden Kraft verschwenkt die
Vorderkante eines durch die Bogenzufuhrwalze 33 zugeführten Bogens den Bogenfühler 27 des Abtasthebel 24 gegen die
Belastung durch die Feder 26 abwärts. Dadurch bewegt sich der Abtasthebel 24 im tOirzeigersinn um die ^eIIe 25, wobei
sein freies Ende 24b außer Eingriff mit der Stufe 15b am
Schlepphebel 15 kommt und somit den Schlepphebel 15 freigibt .
Beim Weiterdrehen der Bogenzufuhr-Kurvenscheibe 51 im
Uhrzeigersinn läuft die am Zahnsegmenthebel 48 gelagerte
Rolle 49 auf den Außensektor 51b der Kurvenscheibe und verschwenkt
dabei den Zahnsegmenthebel 48 im Gegenzeigersinn p| in die Ausgangsstellung zurück. Das Zurückschwenken des
Zahnsegmenthebels 48 bewirkt über das Ritzel 49a und die Freilaufkupplung 50 den Antrieb des Förderwalzenpaares
53/54 im Uhrzeigersinn bzw. im ^egenzeigersinn und damit die Zufuhr eines Bogens zum Druckzylinder 1,
Inzwischen gelangt die Rolle 16 des Schlepphebels 15
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109887/026 8
bei Drehung der Kurvenscheibe 14 im Uhrzeigersinn auf
den Talsektor 14b der Kurvenscheibe, wobei der mit dem Hebel 18 im wesentlichen starr verbundene Tragarm 22 durch
die Spannung der Feder 19 in die in Pig, 5 gezeigte Stellung
geschwenkt wird. Dadurch drückt die Druckwalze 23 den durch die Förderwalzen 53, 54 herangeführten Bogen
gegen eine auf dem endlosen Siebband 3 angebrachte (nicht dargestellte) Schablone oder Matrize, um eine Kopie derselben
auf den Bogen zu übertragen. Das Bedrucken des Bogens erfolgt, solange sich die Rolle 16 des Schlepphebels
15 auf dem QJalsektor 14b der Kurvenscheibe 14 befindet.
Nach Beendigung des Kopiervorgangs läuft die Rolle 16 wieder auf die äußere Verweilfläche 14a und verschwenkt den
Schlepphebel 15 dabei im Gegenzeigersinn. Dadurch wird die Druckwalze 23 vom Druckzylinder 1 abgehoben und in die in
Fig. 1 gezeigte Stellung zurückgeführt.
Das Verschwenken der Druckwalze 23 um die Welle 17 und in Anlage am Druckzylinder 1 erfolgt jeweils bei Zufuhr
eines Kopierbogens und wiederholt sich, bis bei Beendigung des Kopierens die Bogenzufuhr unterbrochen wird.
Im Verlauf des Kopierens verringert sich die auf den Druckzylinder 1 und 2 vorhandene Farbmenge und muß daher
nachgefüllt werden. Iat die i'arbzufuhr in Abhängigkeit
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von der Anzahl der Umdrehungen der Druckzylinder 1 und
gesteuert, so wird auch bei leer laufenden Druckzylindem
bei unterbrochener Bogenzufuhr Farbe zugeführt, so daß sich auf den Zylindern 1 und 2 eine übermäßige Farbmenge
ansammelt, was zu Störungen führen kann. Ist andererseits die Farbzufuhr mit der bei Abnahme der Anzahl der vorrätigen
Kopierbogen automatisch erfolgenden Aufwärtsbewegung der Bogenauflage gekoppelt, so ergeben sich daraus
ψ beim tatsächlichen Kopiervorgang keine Störungen. Eine
solche Anordnung kann jedoch dann zu Störungen führen, wenn die Bogenauflage nach dem Auflegen der Kopierbögen
vor dem Kopieren automatisch oder von Hand aufwärts bewegt wird, da den Druckzylindern 1, 2 in diesem Falle eine
überschüssige Farbmenge zugeführt wird.
Sine von den vorstehend angeführten Störungen freie Farbzufuhr
läßt sich dadurch erreichen, daß ein von der Aufwärtsbewegung der Bogenauflage bei abnehmender Bogenzahl
abhängiges Farb-Zufuhrsignal nur dann erzeugbar ist, wenn Kopierbogen zugeführt werden. Die erfindungsgemäße
Farbzufuhrvorrichtung erfüllt die vorstehenden Forderungen, Sie hat die nachstehend beschriebene Betriebsweise:
Verringert sich, bei dem in Fig, 2 dargestellten Zustand
die Anzahl der auf der Bogen auflage 31 befindlichen ICo-
I Ü ö ϋ U 1 / ü 2 6 8 BAD ORIGINAL
pierbögen 32, so bewegt sich die Bogenzufuhrwalze 33 abwärts,
wobei die sie haltenden Tragarme 35 um ein geringes Maß im Gegenzeigersinn um die Welle 36 verschwenkt werden.
Gleichzeitig damit schwenkt der über die Welle 36 im
wesentlichen starr mit den Tragarmen 35 verbundene Betätigungshebel 55 ebenfalls im Gegenzeigersinn und führt
dabei den Druckhebel 57 unter Anspannung der Feder 61 im Gegenzeigersinn mit. Der Druckhebel 57 führt bei der Zufuhr
jedes einzelnen Bogens unter Anspannung der Jeder 61 eine Schwenkbewegung aus. Sobald dabei die Federspannung
der Feder 61 einen bestimmten Wert erreicht, was nach der Zufuhr von etwa 10 Kopierbögen und entsprechender Abnahme
des Stapele 32 der Fall ist, ist der erste Sperrhebel 59 bestrebt, im Gegenzeigereinn zu schwenken. Sine
solche Schwenkbewegung tritt ein, sobald die ^raft, mit der das abgewinkelte Teil 62a des Antriebshebels 62 am
Haken 591> des Sperrhebels 59 in Anlage gehalten ist, nachläßt,
d.h. also, sobald die Rolle 65 am Antriebshebel 62 auf den Vorsprung 51c der Kurvenscheibe aufläuft und den
Hebel 62 τη ein geringes Maß im Uhrzeigersinn verschwenkt.
Dadurch ist die das abgewinkelte Teil 62a in Anlage an dem Haken 591» haltende Spannung der Feder 64 aufgehoben,
und der erste Sperrhebel 59 schwenkt unter der Wirkung der Feder 61 im Gegenzeigerβinn, um den Antriebshebel 62
freizugeben.
109887/0268
Die Rolle 65 des Antriebshebels 62 rollt bei jeder Umdrehung
der Kurvenscheibe 51 nacheinander über deren Talsektor 51b und den Außensektor 51a, so daß der Antriebehebel
62 eine Pendelbewegung um die Welle 65 ausführt. Durch diese Pendelbewegung wird das Schaltrad 68 mittels
der Schaltklinke 56 schrittweise im Uhrzeigersinn weitergedreht und nimmt dabei das damit im wesentlichen starr
verbundene Zahnrad 71 mit, so daß sich die Bogenauflage
aufwärts bewegt. Diese Aufwärtsbewegung der Bogenauflage 51 erfolgt jeweils nach Abnahme des Bogenstapels um
etwa zehn Bögen.
Bei der Schwenkbewegung des Antriebshebele 62 im Gegenzeigersinn
zum Anheben der Bogenauflage 51 führt auch der damit starr verbundene Farbzufuhr-Signalhebel 72 eine
Schwenkung im Gegenzeigersinn aus. Kurz vor dem Einsetzen dieser Schwenkbewegung läuft die Rolle 16 des Schlepphebels
15 unter einer Auswärtsbewegung auf den Vorsprung 14-c der Kurvenscheibe 14 auf, so daß der Auslösehebel 76
umeilr-geringes Maß im Uhrzeigersinn um die Welle 77
schwenkt. Daduriiit-^ntsteht zwischen der Stufe 74b des zweiten
Sperrhebels 74 und dem^affi^Aujilösehebel 76 abgewinkelten
Teil 76a ein Spalt bzw« der gegenseitige Anlagedruck
wird verringert. "^-,.^^^
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109887/0268
Führt der Farbzufuhr-Signalhebel 72 seine Schwenkbewegung
in diesem Zustand aus, so wird dabei der zweite Sperrhebel 74 gegen die Spannung der Feder 75 im Uhrzeigersinn
um die Welle 73 verschwenkt.
Durch die Bewegung des Farbzufuhr-Signalhebels 72 und des zweiten Sperrhebels 74 aus ihrer ausgezogen in die
strichpunktiert gezeichnete Stellung wird der Auslösehebel 76 entriegelt (Fig.6). Daher kann er bei der
nächsten Zufuhr- eines Bogens dem dann im Uhrzeigersinn schwenkenden Schlepphebel 15"unter der Kraft der Feder 78 folgen, wobei er eine Schwenkbewegung im Gegenzeigersinn durchführt. Aufgrund dieser Schwenkbewegungen führt der Schlepphaken 81 eine komplexe Bewegung aus, welche sich aus Schwenkbewegungen um die Wellen 77 und 82 und linearen Bewegungen zusammensetzt. Von der Art dieser Bewegungen ist die zugeführte Farbmenge abhängig. Aus dem Vorstehenden erkennt man, daß der Auslösehebel 76 trotz der Betätigung des Signalhebels 72 unbetätigt
bleibt, solange keine Bogenzufuhr stattfindet, da djx-^" Schlepphebel 15 durch den Abtasthebel 24_b.icröicieri; ist (Fig.4). In diesem Falle bewggt^sTch'der Auslösehebel lediglich zwischeji-^len in Pig, 4 ausgezogen und strichpunktiert gezeichneten Stellungen, so daß bei der Umdrehung der Kurvenscheibe 14 keine Farbzufuhr stattfindet.
nächsten Zufuhr- eines Bogens dem dann im Uhrzeigersinn schwenkenden Schlepphebel 15"unter der Kraft der Feder 78 folgen, wobei er eine Schwenkbewegung im Gegenzeigersinn durchführt. Aufgrund dieser Schwenkbewegungen führt der Schlepphaken 81 eine komplexe Bewegung aus, welche sich aus Schwenkbewegungen um die Wellen 77 und 82 und linearen Bewegungen zusammensetzt. Von der Art dieser Bewegungen ist die zugeführte Farbmenge abhängig. Aus dem Vorstehenden erkennt man, daß der Auslösehebel 76 trotz der Betätigung des Signalhebels 72 unbetätigt
bleibt, solange keine Bogenzufuhr stattfindet, da djx-^" Schlepphebel 15 durch den Abtasthebel 24_b.icröicieri; ist (Fig.4). In diesem Falle bewggt^sTch'der Auslösehebel lediglich zwischeji-^len in Pig, 4 ausgezogen und strichpunktiert gezeichneten Stellungen, so daß bei der Umdrehung der Kurvenscheibe 14 keine Farbzufuhr stattfindet.
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Wird also nach dem Auflegen eines Bogenstapels 32 die
Bogenauslage 31 automatisch oder von Hand aufwärts bewegt, so wird dem Druckzylinder 1 trotz der dabei eintretenden
Betätigung des Signalhebels 72 keine Farbe zugeführt,
Schwenkt der Auslösehebel 76 bei in Nullstellung entsprechend Fig. 1 befindlichem Regulierhebel 83 im Segenzeigersinn,
so führt er den mit seinem Fußteil am freien Ende des Hebelarmee 76b angelenkten Schlepphaken 81 in
seiner Schwenkbewegung um die Welle 77 mit. Da der Schlepphaken 81 selbst gegenüber dem Auslösehebel 76 beweglich
ist, führt er dabei unter der Wirkung der Feder 91 eine Schwenkung im Gegenzeigersinn um die Welle 82 aus. Die
Größe der Schwenkbewegung des Schlepphakens 81 gegenüber dem Auslösehebel 76 bestimmt sich aus der Stellung des
Stifts 83a des Regulierhebels 83 und aus dem Winkel der von der den Schlepphaken 81 tragenden Welle 82„um die
) Welle 77 ausgeführten Bewegung. Bei einer Bewegung des Regulierhebels im Uhrzeigersinn vergrößert sich demgemäß
der Winkel, um den der Schlepphaken 81 bei den Bewegungen des Auslösehebels 76 verschwenkt wird. Somit führt also
der Schlepphaken durch die Schwenkbewegung des Auslösehebels 76 eine geführte Bewegung um die Welle 77 und eine
Eigenbewegung um die Welle 82 aus. Die Bewegungen des Schlepphakens 81 sind somit bei der Schwenkbewegung des
Auslösehebels 76 aus einer Bewegung um die Welle 77 und
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eine Eigenbewegung um die Welle 82 zusammengesetzt.
Führt der Auslösehebel 76 seine der Welle 79 folgende Bewegung
aus der in Pig. 6 ausgezogen in die strichpunktiert gezeichnete Stellung aus, solange sich der Regulierhebel
in seiner Nullstellung befindet, so bewegt sich der Schlepphaken in der vorstehend beschriebenen komplexen Bewegung aus
der ausgezogen in die strichpunktiert gezeichnete Stellung 81A, wobei er mit seinem Hakenteil 81b am Stift 89a des
Pumphebele 89 einhakt, ohne diesen zu bewegen. Schwenken der Auslösehebel 76 und der Schlepphaken aus diesem Zustand
in die ausgezogen gezeichnete Stellung zurück, so führt der Haken 81b den Stift 89a des Pumphebels 89 nicht mit,
sondern gibt ihn wieder frei, so daß der Pumphebel keine Bewegung um die Welle 88 ausführt. Während dieser Vorgänge
ist der kurze Arm 81a des Schlepphakens 81 mit
seiner Unterkante ständig durch die Spannung der Feder in Anlage am Stift 83a des Regulierhebels 83 gehalten."""^---^
Wie bereits erwähnt, bewirkt das Verschwenken des Pumphebels
89 eine geradlinige Bewegung der Kolbenstange 92 der Farbpumpe 13 und damit eine Farbzufuhr zur leitung
(Fig.l). Die Betätigung des Pumphebels 89 erfolgt entweder von Hand mittels eines Handgriffs 89b oder automatisch
mittels des Schlepphakens 81.
-24-109887/0268
Solange der Regulierhebel 83 auf Null gestellt ist, vermag das Hakenteil 81b des Schlepphakens den Stift 89a am
Pumphebel 89 nicht zu ergreifen, so daß dieser trotz der Schwenkbewegung des Schlepphakens nicht betätigt und dementsprechend
dem Druckzylinder 1 keine Earbe zugeführt wird ο
Verschwenkt man den Regulierhebel 83 im Uhrzeigersinn ™ bis zu einer beliebigen Einstellung an seiner Skala 84,
bo folgt der Schlepphaken 81 der Bewegung des Stifts 83a in einer Schwenkbewegung im Gegenzeigersinn um die Welle
Dadurch verkürzt sich der Abstand zwischen dem Hakenteil 81b des Schlepphakens 81 und der Welle 77 um ein geringes
Maß. Gibt der Signalhebel 72 in diesem Zustand ein Farbzufuhrsignal ab, so daß der Auslösehebel 76 im Gegenzeigersinn
verschwenkt wird, so kommt der Schlepphebel 81 bei seiner komplexen Bewegung mit der Vorderkante 81c
| des Hakenteils 81b in Anlage am Stift 89a und vermag daher seine Schwenkbewegung um die Welle 82 nicht auszuführen.
Bei der weiteren Schwenkbewegung des Auslösehebels 76 um die Welle 77 bewegt er sich daher geradlinig nach links
aufwärts, wobei er neben der geführten Bewegung um die Welle 77 zunächst noch eine Schwenkbewegung im Gegenzeigersinn
um seine Welle 82 ausführt, bis die Vorderkante 81c am Stift 89a in Anlage kommt und die weitere Schwenk-
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"bewegung verhindert. Darauf erfolgt die lineare Bewegung
nach links aufwärts, wobei der Schlepphaken 81 eine geringfügige Schwenkbewegung im Uhrzeigersinn um die
Welle 82 ausführt, bis das Hakenteil 81b am Stift 89a einhakt.
Wie bereits erwähnt, ist das Verhältnis der geführten Bewegung des Schlepphakens 81 um die Welle 77 und der
Eigenbewegung um die Welle 82 zur geradlinigen Bewegung durch die Stellung des Regulierhebels 83 bestimmt. Bei
einer niedrigen Einstellung des Regulierhebeis sind die Sohwenkbewegungen des Schlepphakens 81 gegenüber der
linearen Bewegung relativ klein, während sie bei einer höheren Einstellung des Regulierhebels relativ groß sind.
Pig. 7 zeigt den Regulierhebel 83 in der obersten Einstellung seiner Skala 84. Bei der Bewegung des Auelösehebels
76 aus der ausgezogen in die strichpunktiert gezeichnete Stellung bewegt sich der Schlepphaken 81 in im
wesentlichen linearer Bewegung, bis das Hakenteil 81b, wie strichpunktiert dargestellt, am Stift 89a des Pumphetels
89 einhakt. Bei der linearen Bewegung des Schlepphakens entsteht zwischen der Unterkante von dessen kurzem Arm
81a und dem Stift 83a des Reuglierhebels 83 zwangsläufig ein Spalt, dessen Breite der zugeführten Farbmenge direkt
proportional ist. Außerdem ist die Breite des Spalts offen-
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sichtlich proportional zur Einstellung des Regulierhebels 83. Bei Einstellung des Regulierhebels auf
Null findet zwischen dem Arm 81a und dem Stift 83a lediglich eine geringfügige Verschiebung bei druckbelasteter
gegenseitiger Anlage statt (Fig.6)»
Sobald die Rolle 16 des Schlepphebels 15 von der inneren Verweilfläche 14b der Kurvenscheibe 14 auf die
äußere Verweilfläche 14a gelangt, so daß deren Welle 79 aus der in Pig. 7 strichpunktiert in die ausgezogen gezeichnete
Stellung gehoben wird, schwenkt der Auslösehebel 76 gegen die Belastung durch die Feder 78 im
Uhrzeigersinn. Während dieser Schwenkbewegung übt der Schlepphaken 81 auf den Pumphebelstift 89a einen Zug
aus und bewegt ihn aus der strichpunktiert in die ausgezogen gezeichnete Stellung (Fig,8). Dabei wird der
Pumphebel 89 im Uhrzeigersinn um die Welle 88 geschwenkt, wobei er die Kolbenstange 92 der Farbpumpe 15 waagerecht
* aus dieser zieht, so daß die Farbleitung 12 automatisch
eine bestimmte Farbmenge zugeführt erhält. Die der leitung 12 zugeführte Farbmenge tritt durch die darin gebildeten
Ausläße 12a auf die Oberfläche des Druckzylinders 1.
In dem in Fig, 8 gezeigten Zustand bewegt sich der Schlepphaken 81 geradlinig nach rechts abwarte. Der Aus-
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lösehebel 76 hat sich aus der strichpunktiert in die
ausgezogen gezeichnete Stellung und der Pumphebel aus der in Fig, 7 in die in Pig, 8 gezeigte Stellung bewegt.
Dabei ist der kurze Arm 81a des Schlepphakens 81 in Anlage am Stift 83a des Regulierhebels 83 gekommen.
Die den Auslösehebel 76 verschwenkende Welle 79 der Rolle 16 erreicht beim Überrollen des VorSprungs 14a auf
der Kurvenscheibe 1$ die in Fig. 8 strichpunktiert gezeichnete Stellung B und schwenkt dabei den Auslösehebel
76 im Uhrzeigersinn weiter bis in die in Fig, 7 ausgezogen gezeichnete Stellung. Da sich dabei der kurze
Arm 81a des Schlepphakens 81 mit seiner Unterkante unter Druck in Anlage am Stift 83a des Regulierhebels 83 befindet,
vermag der Schlepphaken 81 seine lineare Bewegung nicht fortzusetzen, sondern schwenkt entgegen der Belastung
durch die Feder 91 im Uhrzeigersinn um die Welle 82. Aufgrund dieser Schwenkbewegung des Schlepphakens 81
gibt das am Stift 89a des Pumphebels 89 eingehakte Hakenteil 81b diesen frei, so daß der Pumphebel 89 unter der
Belastung durch die Feder 91 in die in Fig, 7 gezeigte Ausgangsstellung zurückkehrt.
In Fig. 7 und 8 befindet sich der Farbregulierhebel 83
im wesentlichen in seiner oberen Einstellung, so daß der Schlepphaken 81 bei der Schwenkbewegung des Auslöse-
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hebele 76 langhubige geradlinige Bewegungen ausführte
In den dargestellten Stellungen hat der zwischen dem kurzen Arm 81a und dem Stift 83a gebildete Spalt daher
seine größte Breite, so daß der Pumphebel 89» welcher so weit geschwenkt wird, bis der kurze Arm 81a am Stift
83a in Anlage kommt, die Zufuhr einer relativ großen Farbmenge bewirkt.
'Wird der Regulierhebel 83 aus der in Pig. 7 gezeigten im G-egenzeigersinn in eine niedrigere Einstellung gebracht,
so verringert sich die Breite des beim Einhaken des Hakenteiles 81b des Schlepphakens 81 am Stift 89a zwischen
dem kurzen Arm 81a und dem Stift 83a gebildeten Spalts. Daher kommt der kurze Arm 81a am Stift 83a in Anlage,
bevor der Schlepphaken 81 den Pumphebel 89 in die in Fig. 8 gezeigte Stellung geführt hat. In dieser Weise
ist das Maß der Schwenkbewegung des Pumphebels 89 und damit der Hub der Farbpumpe 13 von der Stellung des Regulierhebels
83 abhängig. Somit ist es also möglich, durch Einstellen des außen aus dem Kopiergerät hervortretenden
Farbregulierhebeis 83 von Hand den Punkt, an dem der mit dem schwenkbar angetriebenen Auslösehebel
verbundene Schlepphaken 81 den Pumphebel 89 ergreift, bzw. freigibt zu bestimmen und damit die dem Druckzylinder
zugeführte Farbmenge auf einfache Weise zu regulieren.
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10 9887/0268
Wie vorstehend anhand von Fig. 1 bis 5 erläutert wurde, gibt der erste Sperrhebel 59 den Antriebshebel 62 frei,
sobald sich die Bogenzufuhrwalze 33 aufgrund der Abnahme der Anzahl der Kopierbogen 32 um einen bestimmten Betrag
abwärts bewegt hat. Bei der Schwenkbewegung des Antriebshebels 62 für das Anheben der Bogenauflage 31 wird ein
Farbzufuhrsignal erzeugt, welches über den Signalhebel 72 die Farbzufuhreinrichtungen wirksam werden läßt, um
dem Druckzylinder eine geeignete Farbmenge zuzuführen.
In dieser Weise schafft die Erfindung eine Farbzufuhreinrichtung für Durchdruck-Kopiergeräte, bei welcher die
sich während des Kopierens einstellende Verringerung -der Anzahl der vorrätigen Kopierbogen mechanisch ermittelt
wird, um einem der Druckzylinder des Kopiergeräts in Abhängigkeit von der Abnahme des Bogenvorrats
eine optimale Farbmenge zuzuführen.
Patentansprüche:
109887/0268
Claims (4)
- Patentansprüche :1») Farbzufuhreinrichtung für Durchdruck-Vervielfältiger, gekennzeichnet durch eine bei einem Druckzylinder (1) angeordnete Zufuhrleitung (12) für die Zufuhr von Farbe, durch eine Farbpumpe (13) zum Fördern der Farbmenge zur Zufuhrleitung, durch einen Pumphebel (89) zum Betätigen der Farbpumpe, durch einen mit dem Pumphebel zum Betätigen des Pumphebels in Eingriff bringbaren Schlepphaken (81) durch Einrichtungen (59» 74) zum Sperren des Schlepphakens gegen eine Arbeitsbewegung bei einer bestimmten Höhe eines vorrätigen Kopierbogenstapels (32) und zum Freigeben der Bewegung des Schlepphakens bei Abnahme des Kopierbogenvorrats um eine bestimmte Menge und durch in Abhängigkeit vom Betrieb des Druckzylinders betätigbare Antriebsübertragungseinrichtungen (79»76) für den Bewegungsantrieb des Schlepphakens.
- 2. Farbzufuhreinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsübertragungseinrichtungen für den Schlepphaken (81) eine in Abhängigkeit von der Umdrehung des Druckzylinders (1) antreibbare Kurvenscheibe (14)» einen mittels der Kurvenscheibe verschwenkbaren Schlepphebel (15) einen in Abhängigkeit vom Schlepphebel (15) um eine Welle (77) schwenkbaren Auslösehebel (76)-31-109887/0268und einen die Schwenkbewegung dee Auslösehebels bei Abnahme des Kopierbogenvorrats (32) um eine bestimmte Menge freigebenden Sperrhebel (74) aufweisen, daß der Schlepphaken (81) schwenkbar auf dem Auslösehebel (76) gelagert und durch die Spannung einer Feder (91) in eine ihn mit dem Pumphebel (89) in Eingriff bringende Richtung belastet ist, und daß die Schwenkbewegung des Schlepphakens durch einen Anschlag (83a) begrenzbar ist, so daß der Schlepphaken bei der Schwenkbewegung des Auslösehebels sowohl um dessen Achse (77) als auch um seine eigene Anlenkung (82) bewegbar und damit in Eingriff mit dem Pumphebel bringbar ist.
- 3. Parbzufuhreinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkwinkelbereich des Schlepphakens (81) gegenüber dem Auslösehebel (76) durch Lageveränderung eines Anschlags (83a) von außerhalb des Kopiergeräts veränderbar ist.
- 4. Farbzufuhreinrichtung für Durchdruck-Kopiergeräte, nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch Einrichtungen (24,27) mittels welcher die Betätigung des Schlepphakens nur bei Zuführung eines Kopierbogens zwischen den Druckzylinder (1) und eine unter Druck an diesen anlegbare Druckwalze (23) freigebbar ist.109887/0268
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP45067579A JPS5110133B1 (de) | 1970-07-31 | 1970-07-31 |
Publications (3)
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|---|---|
| DE2136093A1 true DE2136093A1 (de) | 1972-02-10 |
| DE2136093B2 DE2136093B2 (de) | 1974-03-07 |
| DE2136093C3 DE2136093C3 (de) | 1974-10-03 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2136093A Expired DE2136093C3 (de) | 1970-07-31 | 1971-07-19 | Steuereinrichtung einer Farbzufuhrvorrichtung für eine Rotationsschablonendruckmaschine |
Country Status (5)
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| JP (1) | JPS5110133B1 (de) |
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| DK (1) | DK130057B (de) |
| GB (1) | GB1358870A (de) |
Families Citing this family (4)
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1971
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- 1971-07-29 GB GB3028971A patent/GB1358870A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US3749009A (en) | 1973-07-31 |
| DK130057C (de) | 1975-07-21 |
| JPS5110133B1 (de) | 1976-04-01 |
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| DE2136093B2 (de) | 1974-03-07 |
| DE2136093C3 (de) | 1974-10-03 |
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| DE155966C (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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