DE2132339A1 - Einstell- und Befestigungsvorrichtung fuer einen an einen Hauptrahmen eines Kraftfahrzeuges anzuschliessenden Anbaurahmen sowie Verfahren zum Anschliessen und Einstellen des Anbaurahmens an den Hauptrahmen - Google Patents
Einstell- und Befestigungsvorrichtung fuer einen an einen Hauptrahmen eines Kraftfahrzeuges anzuschliessenden Anbaurahmen sowie Verfahren zum Anschliessen und Einstellen des Anbaurahmens an den HauptrahmenInfo
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Description
'β München 5, 2^ Juni
s» μ /T>
/> ι ErhardtstraBe 11
np. L-attt U. ^.cepke Telefon 240675 l/W
International Harvester Company
401 North Michigan Avenue
Chicago, Illinois 60611 (V.StoA.)
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D-9296
Einstell- und Befestigungsvorrichtung für einen ,an
einen Hauptrahmen eines Kraftfahrzeuges anzuschließenden Anbaurahmen. , sowie Verfahren zum Anschließen und
Einstellen des Anbaurahmens an den Hauptrahmen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einstell- und Befestigungsvorrichtung
für einen an einen Hauptrahmen eines Kraftfahrzeuges anzuschließenden Anbaurahmen, und betrifft überdies
ein Verfahren zum Anschließen und Einstellen des Anbaurahmens an den Hauptrahmen.
Bei großen Fahrzeugen ist es erwünscht oder notwendig, das Chassis in Anbauweise fertigzustellen. Diese Fertigungsweise
ermöglicht es, einen mittleren Hauptrahmen in Serienfertigung herzustellen, der das Hauptchassis für eine ganze
Reihe von Fahrzeugen darstellt, an welches je nach Bedarf und Anforderung am einen oder anderen Ende ein Anbaurahmen
angeschlossen werden kann. Diese Bauweise gewährt größere Freiheit im Entwurf und Zusammenbau von Kraftfahrzeugen
und ist in der Fertigungsweise wirtschaftlicher, wirft
aber gewisse Probleme auf. N
Wenn Hauptrahmen und Anbaurahmen gesondert gefertigt werden, machen die unvermeidlichen Toleranzen und Fertigungsabweichungen
Schwierigkeiten beim Zusammenbau. So kann es vorkommen, daß die Kopfseite des Hauptrahmens und die des Anbaurahmens
beim Zusammenbau nicht genau aufeinander abgeglichen sind. Während solche Abweichungen bei gewissen Fahrzeugen
ohne Bedenken hingenommen werden können, müssen sie bei anderen Fahrzeugen unbedingt vermieden werden. So sollen
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beispielsweise Zugmaschinen zum Verholen von groben Flugzeugen
mit einer vollkommen flachen und ebenen DecKfläche versehen sein, von wo aus das Bedienungspersonal die erforderlichen
Arbeiten durchführen kann und sich dabei unbehindert bewegen können muß. Absätze, wie sie bei ungleidiejenigen
Anschlüssen des Anbaurahmens an den Hauptrahmen vorkommen können, wurden gefahrvoll werden.
Da selbst schon die Anbaurahmen solcher Zugmaschinen, wie
sie zum Verholen großer Flugzeuge benötigt werden, ein erhebliches Gewicht aufweisen und unbequem zu handhaben sind,
muß die zum Anschluß eines Rahmens an das Hauptchassis vorzusehende Befestigungsvorrichtung einfach zu bedienen sein
und muß, nachdem der Anbaurahmen zunächst provisorisch am Hauptrahmen befestigt ist, noch eine genaue Einregelung
ermöglichen. Eine solche Einstell- und Befestigungsvorrichtung zu schaffen, die auch schnell und lait wenigen
Handgriffen zu betätigen ist nd wenig kostspielig ist, ist Aufgabe der Erfindung.
Die Lösung für diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß eine Anschlußwand des Anbaurahmens
eine oder mehrere im wesentlichen horizontal verlaufende Abstützflächen und eine Anschlußwand des Hauptrahmens mit
Abstand voneinander angeordnete, vertikal verstellbare Auflageflächen für die Abstützfläche oder -flächen des Anbaurahmens
aufweisen, der durch Befestigungsmittel mit dem Hauptrahmen verbindbar ist. Die Befestigungsmittel können
hierbei als Schraubbolzen ausgebildet sein, die durch in der Anschlußwand des Anbaurahmens vorgesehene Öffnungen
hindurchsteckbar sind, die zumindest in de:" vertikalen Ebene eine den Durchmesser der Schraubbolzen übersteigende
Öffnungsbreite haben.
Die vertikalen', verstellbaren Auflagerflächen werden zweckmäßig
durch die Köpfe von in Ansätzen der Anschlußwand des Hauptrahmens verschraub Daren Schraubenbolzen gebildet, die
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eine gegen die Ansätze anschraubbare Verriegelungsmutter
tragen. Die horizontal verlaufenden Flächen des Anbaurahmens
sind zweckmäßig durch die oberen Begrenzungsflächen von in der Anschlußwand des Anbaurahmens vorgesehene
Durchbrechungen gebildet.
Ein Verfahren zum Anschließen und Einstellen eines Anbaurahmens an den Hauptrahmen eines Kraftfahrzeuges ist demzufolge
erfindun^sgemäß dadurch gekennzeichnet, daß der Anbaurahmen bis zur Anlage gegen eine Anschlußwand des
Hauptrahmens herangeführt, auf mehrere auf Abstand voneinander angeordnete, vertikal verstellbare Auflagerflächen
aufgelegt, in dieser Lage lose aia Hauptrahmen befesxigt
wird, die Auflagerflächen sodann verstellt werden, bis wenigstens die Deckfläche absatzlos mit der -^eckfläche
des Hauptrahmens übereinstimmt, und darauf die Befestigungsmittel fest angezogen werden.
Ein Ausführungsbeispiel der gemäß der Erfindung ausgebildeten Einstell- und Befestigungsvorrichtung ist auf der
Zeichnung dargestellt; in dieser ist
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Kraftfahrzeuges, mit dessen Hauptrahmen ein Anbaurahmen verbunden ist,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Anschlußwand des Anbaurahmens
,
Fig. 5 ein Querschnitt gemäß Linie 3-3 in Fig. 2,
Fig. 4 eine Vorderansicht gemäß Linie 4-4 in Fig. 3.
Das allgemein mit 10 bezeichnete Kraftfahrzeug, dessen
Getriebeanordnung im Patent (Patentanmeldung
P 20 03 084·6-21) beschrieben ist, weist einen auf Fahrrädern
14 abgestützten Hauptrahmen 12 auf« An diesen
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Hauptrahmen ist ein Anbaurahmen 16 angeschlossen, der
beispielsweise einen in besonderer Weise ausgebildeten Fahrersitz oder einen zusätzlichen Antriebsmotor enthalten
kann. An einer sich quer erstreckenden, vertikalen Anschlußwand 18 des Hauptrahmens 12 sind seitlich zwei Ansätze
20 befestigt, beispielsweise angeschweißt. Diese Ansätze weisen mit Gewinde versehene Bohrungen 22 auf, in
welche Schraubenbolzen 24 einschraubbar sind, die oberhalb der Ansätze 20 eine Verriegelungsmutter 26 tragen.
Der Anbaurahmen 16 ist mit einer gegen die Wand 18 anlegbaren Anschlußwand 28 versehen, die zwei im Bereich
der Ansätze 20 liegende, im wesentlichen rechteckförmig ausgebildete Durchbrechungen 30 aufweist, durch welche
hindurch der mit der Mutter 26 versehene Schraubenbolzen 24 zwecks Verstellung erreichbar ist. Der obere Eand der
Öffnungen 30 liegt auf den Köpfen der Schraubenbolzen
auf, so daß durch deren Verstellung die Anschlußwand 28 und damit der Anbaurahmen 16 einnivelliert und in der
Höhe verstellt werden kann.
Zur Festlegung der eingestellten Höhenlage dienen eine Anzahl Schraubenbolzen 32, die in mit Gewinde versehene
Löcher 34 in der Anschlußwand 18 einschraubbar sind und
die .durch in der Anschlußwand 28 vorgesehene Öffnungen 36 hindurchreichen, die zumindest in der vertikalen
Ebene eine den Bolzendurchmesser übersteigende Öffnungsweite haben. Die Größe der Öffnungen 36 wird durch unter
die Köpfe der Schraubenbolzen 32 untergelegte Unterlegscheiben 38 überdeckt. Die Größe der Öffnungen 36 ermöglicht
eine begrenzte Verschiebung des Anbaurahmens gegenüber dem Hauptrahmen 12 in Verfolg etwaiger Verstellungen
der Schraubenbolzen 24.
Die durch die beschriebenen Mittel erreichbare Verstellung und Befestigung des Anbaurahmens 16 am Hauptrahmen 12 ist
verhältnismäßig schnell und einfach in der nachfolgend beschriebenen Weise durchführbar:
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Zunächst werden die Schraubenbolzen 24 in die Gewindelöcher
22 bis etwa zu deren halber Höhe eingeschraubt. Der Anbaurahmen 16 wird dann beispielsweise durch einen
Kran angehoben und so gegen die Anschlußwand 18 des Hauptrahmens herangeführt, daß die oberen Ränder der
Durchbrechungen 30 auf die Oberseite der Schraubenbolzen 24 zur Auflage kommen. Während der Kran den
Anbaurahmen 16 noch trägt, werden die mit den Unterlegscheiben 38 versehenen Schraubenbolzen 32 durch
die Öffnungen 36 hindurchgesteckt und in die Gewindelöcher
34 eingeschraubt und zwar soweit, daß der Anbaurahmen 16 nunmehr vom Hauptrahmen 12 getragen wird, aber
eine relative Verschiebung zwischen beiden Anschlußwänden noch möglich ist. Nachdem der Kran entfernt ist, werden
die Bolzen 24 einzeln in ihren Gewindelöchern 22 einwärts oder nach außen verschraubt und dadurch der Anbaurahmen
so verstellt, daß er die gewünschte Lage zum Hauptrahmen einnimmt. Nachdem diese Stellung erreicht ist, werden die
Verriegelungsmuttern 26 und darauf die Schraubenbolzen fest angezogen. Die gewünschte bzw. erforderliche Lage des
Anbaurahmens zum Hauptrahmen ist dann gesichert. Eine Lösung des Anbaurahmens erfolgt durch Betätigung bzw. Lockerung
der genannten Befestigungsmittel in umgekehrter Reihenfolge .
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Claims (4)
1. Einstell- und Befestigungsvorriciitung für einen an einen Hauptrahmen eines Kraftfahrzeuges anzuschließenden Anbaurahmen,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Anschlußwand (28) des Anbaurahmens (16) eine oder mehrere im wesentlichen
horizontal verlaufende Abstützflächen und eine Anschlußwand (18) des Hauptrahmens mit Abstand voneinander angeordnete,
vertikal verstellbare Auflageflächen für die Abstützfläche oder -flächen des Anbaurahmens (16) aufweisen,
der durch Befestigungsmittel (32) mit dem Hauptrahmen (12) verbindbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel von Schraubbolzen (32) gebildet
sind, die durch in der Anschlußwand (28) des Anbaurahmens (16) vorgesehene Öffnungen (36) hindurchsteckbar sind, die
zumindest in der vertikalen Ebene eine den Durchmesser der Schraubbolzen (32) übersteigende Öffnungsbreite haben.
3· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die vertikalen, verstellbaren Auflagerflächen durch die Köpfe von in Ansätzen (20) der Anschlußwand (18) verschraubbaren
Schraubenbolzen (24) gebildet sind, die eine gegen die Ansätze anschraubbare Verriegelungsmutter (26) tragen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontal verlaufenden Flächen des Anbaurahmens (16)
durch die obere Begrenzungsfläche von in der Anschlußwand
(18) vorgesehenen Durchbrechungen (30) gebildet sind.
5· Verfahren zum Anschließen und Einstellen eines Anbaurahmens
an den Hauptranmen eines Kraftfahrzeuges, dadurch gekennzeichnet, daß der Anbaurahmen bis zur Anlage
gegen eine Anschlußwand des Hauptrahmens
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herangeführt, auf mehrere auf Abstand voneinander angeordnete, vertikal verstellbare Auflagerflächen aufgelegt,
in dieser Lage lose am Hauptrahmen befestigt wird, die Auflagerflächen sodann verstellt werden,
bis wenigstens die Deckfläche des Anbaurahmens absatzlos mit der Deckfläche des Hauptrahmens übereinstimmt,
und darauf die Befestigungsmittel fest angezogen werden.
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