DE213072C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE213072C DE213072C DENDAT213072D DE213072DA DE213072C DE 213072 C DE213072 C DE 213072C DE NDAT213072 D DENDAT213072 D DE NDAT213072D DE 213072D A DE213072D A DE 213072DA DE 213072 C DE213072 C DE 213072C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sectors
- coin
- shaft
- slide
- attached
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 2
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 2
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 230000007723 transport mechanism Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F13/00—Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs
- G07F13/02—Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs by volume
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Vending Machines For Individual Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 213072 KLASSE 43 ö. GRUPPE
MAX MÜLLE in DRESDEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Mai 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Selbstverkäufer für körnige oder flüssige Waren
mit einem unterhalb des Vorratsbehälters angeordneten, verschiebbaren Meßbehälter. Die
Erfindung besteht darin, daß die Antriebsvorrichtung für den Vorschub des Meßbehälters
als Ausgaberohr ausgebildet ist.
In der Zeichnung stellt
Fig. ι eine Vorderansicht des Apparats in ίο Ruhestellung,
Fig. 2 eine Seitenansicht in gleicher Stellung,
Fig. 3 dieselbe Ansicht in Entnahmestellung,
Fig. 4
Schnitt,
Schnitt,
Fig. 5
vorn,
vorn,
Fig. 6 den Meßbehälter in Draufsicht vergrößert,
Fig. 7 den Querschnitt von Fig. 6 dar.
In dem oberen Teile des Apparats oder an einem beliebigen Orte außerhalb desselben befindet
sich ein Vorratsbehälter α, welcher sich nach unten zu einem Rohr b verjüngt. Die
Mündung desselben schließt mit einem Schieber c dicht ab. Dieser lagert in einem an
der Rückwand befestigten Rahmen d (Fig. 1). Schieber c besitzt an seinem vorderen Teile
einen oben offenen, unten durch eine federnde Klappe e abzuschließenden Hohlraum /. In
Ruhelage des Schiebers c steht der Hohlraum f genau unter dem Ausflußrohre b. Die
untere Fläche des Schiebers c hat eine oder
die Anordnung des Münzwerks im den gleichen Teil in Ansicht von mehrere gezahnte Leisten g, die in gleichfalls
gezahnte Kreissektoren h eingreifen. Vorzugsweise finden zwei miteinander verbundene
Sektoren Verwendung, wodurch der Schieber c eine sichere Führung erhält. Die derart
verbundenen Sektoren bilden nun eine offene halbe Trommel.
Vor der Zahnung der Sektoren h und an diesen angeordnet befinden sich miteinander
verbundene Ausläufer i, die in ihrer Mitte einen Spalt k tragen und als Münzauflage
dienen. Die in Form einer Trommel vereinigten Sektoren h sitzen lose auf einer Welle I.
Auf letzterer, und zwar innerhalb der Sektoren h, ist ein Greifer m befestigt, der durch
den Spalt k der Münzauflage zu gleiten vermag. Auf gleicher Welle, innerhalb oder
außerhalb der Sektoren, sind Zahnräder q fest angebracht. Vorn unterhalb des Schiebers c,
am Rahmen d befestigt, sitzt ein teleskopartig gebauter Warenausgeber. Dieser setzt
sich aus zwei Röhren zusammen, von denen die innere, am Rahmen d befestigte Röhre η
in ihrem oberen Teile trichterartig ausläuft, während die leicht darübergleitende äußere
Röhre -p mit einer oder mehreren Backen t
versehen ist, die an ihrer vorderen Kante gezahnt sind und in die auf der in dem Rahmen
d gelagerten Welle I befestigten Zahnräder q eingreifen.
In genügender Entfernung, unterhalb der Welle I an der Wand des Apparats befestigt,
befindet sich ein Anschlagstift r. Damit die auf- der Auflage i befindliche Münze während
der Betätigung des Apparats nicht unbeabsichtigt ausgeschleudert werden kann, ist vor
der Auflage i ein Schutzblech s vorgesehen (Fig. 2 und 3). Durch Anordnung von Fedem,
die an dem Ausflußrohr p oder an den Backen t einerseits und an dem Rahmen d
andererseits befestigt sind, wird der Mechanismus nach seiner Betätigung in die Ruhestellung
zurückgebracht. In der Zeichnung sind diese Federn, da die Anordnung eine vielseitige sein kann, nicht besonders dargestellt.
Die Betätigung ist nun folgende:
Die Münze wird in den Einwurf u geschoben, worauf sie auf die an den Sektoren h
befindliche Münzauflage i gleitet. Zieht man nun an dem Ausgaberohr j>
nach unten, so wirken die daran befestigten gezahnten Backen t auf die an der Welle I sitzenden Zahnräder q
und setzen die Welle in drehende Bewegung. Dadurch wird auch der innerhalb der Sektoren
h angeordnete Greifer m mit fortgenommen.
Dieser drückt nun auf die auf der Auflage i befindliche Münze und bewirkt somit
eine drehende Bewegung der Sektoren h. Da diese nun mit dem Schieber c in Verbindung
stehen, wird letzterer nach vorn transportiert, und zwar so weit, bis der im Schieber
c befindliche Hohlraum f über die Ausflußöffnung des Rohres η kommt. Dort wird
die den Hohlraum abschließende federnde Klappe e durch einen Stift y vom Hohlraum
/ abgedrückt (Fig. 7) und läßt die darin befindliche Ware durch die Ausflußöffnung
fallen. Gleichzeitig drückt der unter der Welle I vorgesehene Stift r gegen die Münze,
begrenzt dadurch die Drehbewegung und lockert die Münze. Wird nach beendeter Warenausgabe das Rohr f freigegeben, so
dreht sich unter der Wirkung der Rückzugsfeder die Welle Z mit dem Greifer m zurück,
So daß die Münze vom Greifer m freigegeben ist und nach unten in einen Sammelbehälter ν
fallen kann. Alsdann nimmt der Greifer m infolge Anlegens an einen die Sektoren h verbindenden
Stift w diese und den Schieber c in die ursprüngliche Lage zurück.
Eine Warenabgabe ohne eingelegte Münze ist nicht möglich, weil in diesem Falle der
auf der Welle I innerhalb der Sektoren h befestigte Greifer m durch den Spalt k gleitet
und somit den Transportmechanismus nicht in Bewegung setzt.
Der Apparat kann auch so konstruiert sein, daß zwei oder mehrere Schieber c und eine
entsprechende Anzahl Sektoren h und Münzeinwürfe u, aber unter Beibehaltung nur einer
Antriebswelle / und nur einer Ausflußöffnung fi
angeordnet sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Selbstverkäufer für körnige oder flüssige Waren mit einem unterhalb des Vorratsbehälters befindlichen, verschiebbaren Meßbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (p, t) für den Vorschub des Meßbehälters als Ausgaberohr ausgebildet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE213072C true DE213072C (de) |
Family
ID=474758
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT213072D Active DE213072C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE213072C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970113C (de) * | 1952-11-11 | 1958-08-21 | Herbert Jasper | Selbstkassierende Kaffeemuehle |
| US7508966B2 (en) | 2002-10-11 | 2009-03-24 | University Of Massachusetts | Optical fourier systems and methods for medical image processing |
-
0
- DE DENDAT213072D patent/DE213072C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970113C (de) * | 1952-11-11 | 1958-08-21 | Herbert Jasper | Selbstkassierende Kaffeemuehle |
| US7508966B2 (en) | 2002-10-11 | 2009-03-24 | University Of Massachusetts | Optical fourier systems and methods for medical image processing |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2850959A1 (de) | Behaelter zum aufnehmen und pressen von abfall | |
| EP0006242A1 (de) | Behälter zum Aufnehmen und Pressen von Abfall | |
| DE213072C (de) | ||
| DE62702C (de) | Abortdeckel mit Vorrichtung zum selbstthätigen Auflegen eines Papierbogens | |
| DE382761C (de) | Einrichtung zum Aufbewahren und handgerechten Darbieten von Waren | |
| DE682485C (de) | Selbstverkaeufer | |
| DE3612786C1 (en) | Device for the individual dispensing of rolling elements, preferably toothpicks | |
| DE67008C (de) | Brot- und Brötchenspender | |
| DE106569C (de) | ||
| DE285136C (de) | ||
| DE175225C (de) | ||
| DE89340C (de) | ||
| DE136040C (de) | ||
| DE363117C (de) | Zahnstocherausgeber mit Nutenausgabewalze | |
| DE132327C (de) | ||
| DE186511C (de) | ||
| DE35737C (de) | Streuvorrichtung für Klosets | |
| DE159285C (de) | ||
| DE396589C (de) | Selbstverkaeufer | |
| DE53896C (de) | Verkaufsapparat für feste Gegenstände | |
| DE86531C (de) | ||
| DE99645C (de) | ||
| DE198884C (de) | ||
| DE249372C (de) | ||
| DE227798C (de) |