DE2129340B2 - Flexible gepresste stirnschleifscheibe - Google Patents
Flexible gepresste stirnschleifscheibeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D13/00—Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor
- B24D13/14—Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by the front face
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Description
Die Erfindung betrifft eine flexible gepreßte Stirnschleifscheibe,
bestehend aus harzgebundenen Schleifkörnern, wenigstens einer in diese eingebetteten
Gewebelage und auf der Scheibenrückseite angeordneten, mit einem hitzehärtbaren Harz getränkten,
ungewobenen Fasermaterial, deren Schleifseite mit einem schachbrettartigen Net' von Rillen versehen
ist und deren mittlerer Teil im Nabenbereich vertieft ist, wobei die Scheibendicke etwa das 0,025-bis
0,09fache des Durchmessers dieses vertieften Teiles beträgt.
Bei einer aus der USA.-Patentschrift 3 498 010 bekannten
Stirnschleifscheibe dieser Art ist die Vertiefung des Nabenteils im wesentlichen kegelstumpfförmig
ausgebildet, so daß ein abgeknickter Übergang vom Nabenteil zum Schleifteil vorliegt. In diesem
Übergang konzentrieren sich insbesondere die Biegespannungen, welchen die Schleifscheibe im Gebrauch
unterworfen ist, so daß es an dieser Stelle bei höheren Arbeitsdrehzahlen häufig zu einem Bruch
kommt. Diese erhöhte Bruchgefahr ist deshalb gegeben, weil sich dann in der mittleren Scheibenebene
unkontrollierbare, sich aus der Flexibilität ergebende Schwingungen überlagern, die bei kleineren Arbeitsdrehzahlen weniger kritisch sind.
Der Erfindung liegt folglich die Aufgabe zugrunde, die Bruchfestigkeit derartiger Stirnschleifscheiben im
Übergang vom Nabenteil zum Schleifteil zu erhöhen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einer Stirnschleifscheibe der eingangs
genannten Art der Übergang vom vertieften Teil zum Schleifteil mit einem Radius verläuft, der dem 0,6-bis
l,5fachen des Durchmessers des vertieften Teils entspricht.
Durch die Vermeidung eines geknickten Überganges wird für die erfindungsgemäße Stirnschleifscheibe
eine vergleichsweise höhere Flexibilität und damit eine höhere Bruchfestigkeit erhalten. Es können deshalb
auch vergleichsweise höhere Arbeitsdrehzahlen zugestanden werden, wobei sich die Schleifscheibe
festigkeitsmäßig wie eine Scheibe mit randseitiger Einspannung verhält. Folglich kann die Schleifscheibe
auch wesentlich flacher gegen die zu schleifende Werkstückoberfläche angedrückt werden, wodurch
die wirksame Schleiffläche vergrößert wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird nachfolgend
näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf die Schleifseite der Schleifscheibe,
F i g. 2 in etwas vergrößertem Maß: tab einen Querschnitt nach der Linie II-II in F i g. 1,
ίο Fig. 3 die in Fig. 2 eingekreiste Einzelheit in
einem weiterhin vergrößerten Maßstab,
F i g. 4 in schaubildlicher Darstellung den Verlauf der Radialspannung zwischen dem Lochrand und
dem Außenrand bei einer Schleifscheibe mit einem abgeknickten Übergang zwischen dem Nabenteil und
dem Schleifteil und
F i g. 5 in schaubildlicher Darstellung die an einer gleich dimensionierten Schleifscheibe gemäß Erfindung
bei verschiedenen Belastungen gemessene
Durchbiegung zwischen dem Lochrand und dem Außenrand.
Gemäß F i g. 1 ist die Schleifseite der in ihrer Gesamtheit mit 10 bezeichneten Stirnschleifscheibe mit
einem schachbrettartigen Netz von Rillen 20 verse-
hen. Sie besteht ~us mit einem Phenolharz gebundenen
Schleifkörnern 22, in welche gemäß F i g. 3 zwei Gewebelagen 18 eingebettet sind. Es handelt sich dabei
vorzugsweise um ein grobes Maschengewebe aus Glasfasern, dessen Kett- und Schußfäden jeweils
zwölf Enden aufweisen. Auf der Scheibenrückseite ist ein ungewobenes Fasermaterial 19 angeordnet,
welches mit einem hitzehärtbaren Harz getränkt ist.
Gemäß F i g. 2 besitzt die Schleifscheibe 10 einen mit einer mittigen Vertiefung F versehenen Nabenteil
12 und einen randseitigen Schleif teil 13, in welchen der Nabenteil mit einem Radius R übergeht. Der Nabenteil
12 vom Durchmesser J hat ein mittleres Durchsteckloch 23 vom Durchmesser//, über welches
die Schleifscheibe auf die Drehwelle eines Schleifwerkzeuges zur Befestigung mittels einer
,.., Stützscheibe und einer Haltemutter aufsteckbar ist.
Die Dicke U der Schleifscheibe vom Gesamtdurchmesser D beträgt etwa das 0,025- bis 0,09fache des
Durchmessers J, dessen 0,6- bis l,5fachem Wert andererseits
der Radius R des Übergangs vom vertieften Nabenteil 12 zum randseitigen Schleifteil 13 entspricht.
Diese Bemessung ergibt im Vergleich zu den bekannten Stirnschleifscheiben mit einem abgeknockten
Übergang zwischen diesen beiden Scheibenteilen 12, 13 die angestrebte höhere Bruchfestigkeit. Wie nämlich
aus der schaubildlichen Darstellung gemäß F i g. 4 herleitbar ist, tritt bei einer Schleifscheibe mit
einem Lochradius r von 1,1 cm und einem Außenradius
von 9,0 cm eine maximale Radialspannung bei einem jeweiligen Radius von etwa 3,1 cm auf, wenn
die Schleifscheibe mit einer Arbeitsdrehzahl von 10 000 bzw. 17 000 U/min gedreht wird. Diese Spannungsspitze
liegt bei den bekannten Schleifscheiben etwa an dem abgeknickten Übergang von dem mittleren
Nabenteil zu dem randseitigen Schleifteil, so daß sich daraus die bei höheren Arbeitsdrehzahlen erhöhte
Bruchgefahr erkärt. Wird demgegenüber der erfindungsgemäß vorgeschlagene, allmähliche Übergang
vom Radius/? der vorgenannten Bezugsgröße vorgesehen, dann kommt es zu keinen solchen Spannungsspitzen.
Die Schleifscheibe erhält vielmehr eine erhöhte Flexibilität und kann festigkeitsmäßig
mit einer solchen mit randseitiger Einspannung verglichen werden, so daß die Möglichkeit gegeben ist,
die Schleifscheibe auch bei höheren Belastungen nahezu flach gegen die zu schleifende Werkstückoberflh
l
fläche anzulegen. Die schaubildliche Darstellung ge- 5 Außenradius 9,0 cm) aus.
mäß Fig. 5 weist in diesem Zusammenhang den Verlauf der Durchbiegung w bei unterschiedlichen
Belastungen einer erfindungsgemäßen Schleifscheibe mit denselben Abmessungen (Lochradius 1,1cm,
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Flexible gepreßte Stirnschleifscheibe, bestehend aus Schleifkörnern, wenigstens einer in diese eingebetteten Gewebelage und auf der Scheibenrückseite angeordneten, mit einem hitzehärtbaren Harz getränkten, ungewobenen Fasermaterial, deren Schleifseite mit einem schachbrettartigen Netz von Rillen versehen ist und deren mittlerer Teil im Nabenbereich vertieft ist, wobei die Scheibendicke etwa das 0,025- bis 0,09fache des Durchmessers dieses vertieften Teiles beträgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang vom vertieften Teil (12) zum Schleifteil (13) mit einem Radius (R) verläuft, der dem 0,6- bis 1,5fachen des Durchmessers (/) des vertieften Teils (12) entspricht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP5225570A JPS4921348B1 (de) | 1970-06-15 | 1970-06-15 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2129340A1 DE2129340A1 (de) | 1971-12-23 |
| DE2129340B2 true DE2129340B2 (de) | 1973-08-02 |
| DE2129340C3 DE2129340C3 (de) | 1974-02-21 |
Family
ID=12909621
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712129340 Expired DE2129340C3 (de) | 1970-06-15 | 1971-06-12 | Flexible gepreßte Stirnschleifscheibe |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS4921348B1 (de) |
| BE (1) | BE768549A (de) |
| DE (1) | DE2129340C3 (de) |
| FR (1) | FR2097882A5 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2741181A1 (de) * | 1976-09-13 | 1978-03-16 | Hiroshi Akita | Stirnschleifscheibe |
| DE102008027141A1 (de) * | 2008-05-30 | 2009-12-03 | Flex-Elektrowerkzeuge Gmbh | Schleifscheibe |
-
1970
- 1970-06-15 JP JP5225570A patent/JPS4921348B1/ja active Pending
-
1971
- 1971-06-12 DE DE19712129340 patent/DE2129340C3/de not_active Expired
- 1971-06-14 FR FR7121564A patent/FR2097882A5/fr not_active Expired
- 1971-06-15 BE BE768549A patent/BE768549A/xx not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2741181A1 (de) * | 1976-09-13 | 1978-03-16 | Hiroshi Akita | Stirnschleifscheibe |
| DE102008027141A1 (de) * | 2008-05-30 | 2009-12-03 | Flex-Elektrowerkzeuge Gmbh | Schleifscheibe |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2129340A1 (de) | 1971-12-23 |
| DE2129340C3 (de) | 1974-02-21 |
| BE768549A (fr) | 1971-12-15 |
| FR2097882A5 (de) | 1972-03-03 |
| JPS4921348B1 (de) | 1974-05-31 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |